Windows Server 2016 Technical Preview 3 erscheint noch diesen Monat

Im April hatte Microsoft sich zuletzt mit der Technical Preview 2 einer Vorschau für Windows Server 2016 befasst. Nun hat Windows-Insider-Chef Gabe Aul bei Twitter verraten, dass es noch in diesem Monat eine dritte Preview für das kommende Server-OS ... mehr... Preview, Windows Server, Windows Server 10, Windows Server 2015 Bildquelle: Microsoft Preview, Windows Server, Windows Server 10, Windows Server 2015 Preview, Windows Server, Windows Server 10, Windows Server 2015 Aidan Finn

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Ich finde es sehr schade, dass Microsoft nicht etwas in der Richtung SBS 2011 veröffentlicht. Für kleinere Unternehmen ist das die ideale (und günstigste) Serverlösung...
 
@frilalo: Der SBS 2011 wurde beworben für bis zu 50 Clients. Da aber der enthaltene Exchange Server bereits 2 MB pro Client als Idealgröße voraussetzt, war eh ab 15 Clients Schluss mit lustig, da der SBS maximal 32 GB RAM annimmt.

Außerdem ist die Kombination von Domänencontroller, Exchange, WSUS, SharePoint und den in diesen Servern enthaltenen SQL-Servern auf *einer* Maschine in Bezug auf Sicherheit alles, nur nicht empfehlenswert.

Besonders Firmen, welche extensiv Exchange nutzen, und in denen die Mitarbeiter sich auch intern jeden Mist als Anhang zu einer Mail teils 100-fach hin und herschicken, haben mit dem SBS 2011 bereits ab 10 Mitarbeiter erhebliche zeitliche Ablaufprobleme.

Dies ist der technische Teil. Der kaufmännische Teil sagt, dass MSFT die KMU Betriebe so gut es geht in die Cloud schieben will, weil hier halt eben viel mehr und vor allem, wenn die Firmen erst einmal auf diesen Zug aufgesprungen sind, viel einfacher das große Geld zu verdienen ist.

Wer seine Daten nicht in St. Nirgendwo gespeichert sehen möchte, muss Einzellizenzen kaufen, und die gehen *richtig* ins Geld, wenn man den SBS 2011 auf mindestens 2 physischen Maschinen nachbilden will. Hier müssen nämlich noch die Client Access Lizenzen für den Exchange und evtl. für einen SQL-Server bezahlt werden.

Was MSFT beim Privatkunden an Lizenzgebühren nachlässt oder verbilligt, holt sich das Unternehmen doppelt und dreifach von Firmen zurück.

Und das funktioniert leider auch sehr gut, weil es eben -trotz vollmundiger Verlautbarungen der OpenSource Szene- keine wirkliche Alternative gerade für KMU Betriebe ohne eine eigene IT-Abteilung (ein gelernter Admin nutzt im Zweifelsfall nichts, wenn er krank, in Urlaub, in Mutterschutz, in Kur, auf Fortbildung oder wo auch immer ist) gibt.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: erm warum ist bei 2mb pro Client ab 15 Clients schluss wenn max 32gb ram möglich sind?! Solltest du 2GB pro Client meinen ist das "etwas" übertrieben

Mag alles nicht empfehlenswert sein aber immerhin kümmert sich jemand um diese Kombination, in kleinen firmen ist es oft nicht möglich x dedizierte Maschinen hinzustellen.
 
@0711: Nö. 2 GB RAM pro Client ist die offizielle Empfehlung von Microsoft. Sind die nicht vorhanden, wächst eine bestimmte Datei eines Systemdienstes (der Name fällt mir gerade nicht ein) im Laufe der Zeit derart an, dass nach einem Tag nach Neustart *nichts* mehr geht. Ich hatte diese Situation im Betrieb meiner besten Ehefrau von Allen und hatte alle durch Google erhältlichen Tips durch. Das erste Mal, dass ich den Support von Microsoft bemühen musste. Und dort war die erste Frage: Wieviel RAM und vieviel angeschlossene Arbeitsstationen. Als ich mitteilte, dass es sich um 32GB RAM und 25 Clients handelt, auf denen Outlook installiert ist, und auch extensiv genutzt wird, erklärte man mir, dass sei zuviel des Guten.

Nach einem Tag rief mich ein Ingenieur aus den USA an (ich hatte mal den Vertrag *meines* Arbeitgebers mit MSFT erwähnt) und der erklärte mir dann, welche Gruppenrichtlinien und welche sonstigen Einstellungen (nur auf der Konsole durchführbar bzw. in der Registry einstellbar) ich wie ändern müsse, um diesen Zustand zu abzumildern.

Das Verhalten von Exchange bei Mailkonten, die durchschnittlich 10 GB und größer sind, sei bekannt und dann benötige man halt eben soviel RAM. Im Betrieb meiner Frau (Werbeagentur für Modefirmen) wird mit jeder Mail eine oder mehrere Zeichnungen oder Entwürfe als Anhang versendet. Und jede kleine Änderung geht über Mail zurück. Und weil das so schön funktioniert, geht das im Betrieb selbst genau so. Umerziehung zweck- und hoffnungslos.

Schlussendlich wurde mir wohl ein Weg aufgezeigt, wie man die Kastrierung des SBS aufheben kann und dann wurden 128 GB RAM installiert und gut war es.

Nun werden auch alle 4 Xeon CPUs gleichmäßig angesprochen und nicht nur eine CPU, wie es vorher der Fall war.

Eine Nachberechnung von Lizenzgebühren gab es nicht.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Also ich weiß nicht wie das bei dir Zustande kam aber diese Anforderungen von Exchange von 2GB RAM pro Client ist sicher nicht der Normalfall und kann ich aus der Praxis nicht bestätigen, auch MS offizielle Dokumente reden von ganz anderen Sizinganforderungen:
https://technet.microsoft.com/de-DE/library/Dd346700(v=EXCHG.141).aspx

Gleiches auch auf "Drittseiten" die durchaus als brauchbare Quellen gelten
http://www.msxfaq.de/konzepte/sizing2010.htm
http://www.msexchange.org/articles-tutorials/exchange-server-2010/management-administration/exchange-2010-sizing-cheat-sheet.html

Die Problematik mit großen Postfächern bestand lediglich bei Exchange 2003 aber auch da ist es nicht sooo dramatisch und hier musste/konnte man durchaus mit adsiedit und co performanceoptimierung betreiben. Bei 2007 und speziell 2010 aufwärts ist das längst obsolet.
Umerziehung könnte man auch "erzwingen", wenn es sein muss -> message size quota.
 
@0711: Zitat: "Umerziehung könnte man auch "erzwingen", wenn es sein muss -> message size quota."

Ja klar. Aber nicht, wenn man mit der Betriebsinhaberin verheiratet ist und von ihrer Laune nicht nur man selbst, sondern auch noch drei Kinder abhängig sein.

Werbeschaffende haben ihre ureigenen Ansichten. Und gebürtige Russinnen sowieso. Ich habe beides in einer Person an der Backe....

Und solange sie aus den widrigsten Umständen heraus (Hauptbüro in Abu-Dhabi mit all den Einschränkungen was Zensur von Abbildungen angeht) eine der erfolgreichsten Agenturen betreibt, welche derzeit international auf dem Markt sind, und die Abgesandten von First-Class Labels tagelang Schlange stehen, um einen Besprechungstermin zu erhalten, werde ich keinerlei Versuch unternehmen, hier auch nur einen Hauch zu ändern.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: 2 GB pro Client ist totales Schwachsinn. Ich hatte schon mehrere Exchange 2010 Server mit mehr als 250 Nutzern und 48 GB Ram, bei denen jeweils alle Rollen installiert werden. Da gab es mindestens 80 Nutzer mit Postfächer jenseits 15 GB und alle anderen waren auf jedem Fall im GB Bereich.

Aktuell betreibe ich einen Exchange 2013 mit 60 Nutzern bei 8 GB Ram, wieder mit allen Rollen. Auch hier gibt es einige Nutzer mit Postfächern jenseits 20 GB und mehrere Archivpostfächer, mit jeweils 40 GB. Alles super!

Meiner Meinung nach, liegt die offizielle Empfehlung bei Exchange 2010 bei 50 mb Ram pro Nutzer. 2 GB pro Nutzer sind die Empfehlungen des Festplattenspeichers. Einfach mal den Exchange 2010 Mailbox Server Role Requirements Calculator ausführen und schauen was empfohlen wird ;)
 
@Gajus-Julius: Es gibt auch Möglichkeiten, unter bestimmten Voraussetzungen keine Exchange-Lizenz kaufen zu müssen um einen eigenen Exchange im eigenen Haus stehen zu haben, sondern kann über eine korrekte SPLA-Lizenz den Exchange installieren und zahlt monatlich die Gebühren für die Postfächer die man braucht. Ob das Finanziell sinnvoll ist muss jeder für sich entscheiden, da es auch gemietete Exchange-Postfächer oder ganze Exchange.Server in St. IchWeissGenauWoMeinServerSteht gibt.
 
@frilalo: Ich kenn nicht sooo kleine firmen, die laufen auf Windows Home Server 2011. :D
 
@Chris Sedlmair: Und Exchange? Es ist doch gerade Exchange, was den SBS so beliebt gemacht hat. Die Firmen wollen ihre Mails, Termine und T-Do Listen im eigenen Haus vorhalten. Und das geht nur mit Exchange und dem SBS, wenn keine eigene IT-Abteilung vorhanden ist.
Der SBS hatte die richtigen Assistenten, um auch ungeübten Nutzern das Aufsetzen der ganzen Infrastruktur zu ermöglichen. Der Nachteil war, dass man *nur* die Assistenten benutzen sollte, und jeder manuelle Eingriff in die Konfiguration in einem Chaos enden konnte. Exakt das Gegenteil zu Linux, wo die Tools mit grafischer Oberfläche längst nicht immer das in die Config-Dateien schreiben, was sie schreiben sollten.

G.-J.
 
@frilalo: Ich denke der Plan für solche Unternehmen sollte - laut MS - sein, Office 365 zu verwenden. Klar, muss jeder wissen, ob er seine Daten da haben will, aber ich denke gerade für kleine Unternehmen wäre das eine gut Option......
 
@kelox: auf die Jahre gerechnet kommt das aber teurer als ne eigene Lösung à la SBS 2011
 
@frilalo: jain, wenn ich etwas kaufe und 10 Jahre verwende....vllt, aber der Vorteil von O365 ist ja, dass man immer das neuste bekommt. Ebenfalls brauch ich keine Hardware inkl. der dafür nötigen Wartung. Ebenfalls skliert es mit der Lizenzanzahl....kaufe ich SBS habe ich vllt 50 Lizenzen - für vllt nur 35 Mitarbeiter. Bei O365 Zahl ich genau die Zahl, die ich brauche.
 
@kelox: Naja, nicht ganz.

Stimmt schon mit dem "Immer das Neuste" - allerdings kenne ich noch viele Firmen und Leute, die auch heute noch Office 2007 verwenden. Die neusten Funktionen (direktes gleichzeitiges Bearbeiten usw.) braucht der "Normaluser" gar nicht.

Das mit der Hardware stimmt, da muss man drauf schauen und dran bleiben. Beim SBS kannst du dir immer 5 CAL-Lizenzen dazu kaufen. Klar, wenn du mal 50 Mitarbeiter hattest und dann nur noch 35 beschäftigst, hast du freie Kapazität. Aber, du zahlst die Lizenz auch nur einmalig, nicht monatlich oder jährlich.

Hat halt alles seine Vor- und Nachteile :-)
 
@frilalo: Es gibt Lösungen, welche den SBS sehr gut ersetzen. Ich sage nur Essentials und gemietete Exchange Postfächer oder gemieteten Exchange-Server den man mit dem Essentials verbinden kann. Sogar mit einbindung in die eigene Domäne. Wer es genauer wissen will, kann mir gerne PN schicken. ist etwas zu umfangreich es hier zu erläutern.
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