Microsoft steckt mehr Geld in neue Datenzentren als in Entwicklung

Der Software-Konzern Microsoft arbeitet mit vollem Krafteinsatz an seiner Zukunft. Und dies bedeutet nicht nur, dass hohe Summen in die Forschung und Entwicklung investiert werden - noch mehr Geld fließt inzwischen in den Aufbau einer wesentlich ... mehr... Microsoft, Cloud, Azure Bildquelle: Microsoft Microsoft, Cloud, Azure Microsoft, Cloud, Azure Microsoft

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Wohl kein Wunder bei der Spyware Windows 10.
Die NSA wird aber sicher auch viel zur Verfügung stellen, und wenns nur Geld ist.
 
@Freudian: Wie geil, ich wusste, gleich kommt so ein Kommentar hier. Ich sollte mal Wetten auf vorhersehbare und unsinnige NSA-Kommentare abschließen. :)

Merke: Alles, was MS macht dient allein der NSA und nicht etwa, um die eigenen Produkte zu verbessern und mit diesen Geld zu verdienen. Wo denkst du nur hin. Das dürfen nur Apple und Google. Das darfst du jetzt hundertmal an die Tafel schreiben...
 
@adrianghc: mag sein, dennoch fühlt sich windows mittlerweile wie ein smartphone os an, wo jede app schnüffeln kann, wenn man es nicht deaktiviert. ich fühle mich bei solchen umständen extrem unwohl und finde die entwicklung von windows nicht gut. mittlerweile ist windows wie ein smartphone os mit der funktion noch normale anwendungen installieren zu können.

und zum thema produktverbesserung: die rechte die man apps einräumen muss haben nix mit der verbesserung von windows zu tun. ist bei google und co. übrigens das gleiche.
 
@Mezo: Für Apps kann man es deaktivieren... Was machst du bei x86 Programmen?
 
@Vietz: Also wenn mein Windows 10 Mobile phone keine gescheite Internet Connection hat laeuft das ganze System schon merklich schlechter
 
@-adrian-: Entschuldigung wenn ich jetzt dumm frage, aber was hat das mit dem Thema zu tun?!
 
@-adrian-: Inwieweit? Gerade bei solchen Aussagen sollte man bitte konkreter werden. Da sollte es überhaupt keinen Unterschied geben, außer natürlich, wenn Du Dienste nutzt, die eine Internetverbindung brauchen. Das OS selbst ist auf keine Verbindung angewiesen.
 
@Vietz: Das habe ich mich bei den ganzen Diskussionen auch immer gefragt. Vor ein paar Jahren ohne Apps wurden sich irgendwelche Tools und was weiß ich nicht alles unter dem Admin-Benutzer installiert und da hat es keine Sau interessiert was die wirklich machen, obwohl die ohne Probleme die ganze Platte mit allen Infos durchsuchen konnten.
 
@Vietz: Was sind "x86-Programme"? Du meinst "Desktop-Apps"? Die haben ihre Rechte und Berechtigungen unabhängig vom OS und spionieren im Zweifelsfall auch unter Windows 98. Das hat nichts mit Windows (10) zu tun.
 
@Der Lord: x86 ist die Prozessorarchitektur.
x86 Programme sind also ganz normalen Programme die nur auf PC, Laptops und Tablets mit normalen Windows laufen und nicht auf ARM Geräten wie Smartphones.
 
@Vietz: Eben! Du hast den Fehler in Deiner Fragestellung bemerkt?

x86 ist die Architektur. Die Unterscheidung müsste also zwischen Desktop-Applikationen und ModernUI-Apps erfolgen. Und die Desktop-Programme scheren sich einen Dreck um die Einstellungen, die Du in Windows in Sachen Datenschutz vornimmst. Aber das hat, wie gesagt, nichts mit Windows 98, XP, 7, 8 oder 10 zu tun. Da hat MS keine Aktien dran.

Folglich kann man für die Desktop-Programme auch nichts ein- und ausschalten können, wenn das Programm das nicht selbst hergibt. Dieses Unvermögen ist kein Unvermögen des OS-Herstellers, es ist prinzipbedingt und lässt sich nur durch die Ablösung der "normalen" Programme durch Windows Runtime Apps lösen.
 
@Der Lord: Vielleicht stehe ich ja jetzt auf dem Schlauch aber genau das mein ich doch mit der Antwort für Mezo.
Er stellt Apps (ModernUI oder jetzt Universall App) also Spionage-Tools hin obwohl man diese Einschränken kann und x86 Programme nicht.
 
@Vietz: Dann verstand ich Dich miss. Es klang für mich wie ein Vorwurf in Richtung MS. Verzeiht einem armen Missverstehenden, Herr! ;)
 
@Mezo: Jede Applikation auf jedem Betriebssystem der Welt kann grundsätzlich "schnüffeln". Und gerade Apps sind da ein extrem schlechtes Beispiel, da sie noch das geringste Gefährdungspotenzial haben. Einer App muss man explizit Rechte geben, um auf Daten zuzugreifen bzw. die App kann nur über entsprechende Broker auf Daten des Systems zugreifen. So kann sie z.B. nicht einfach mal so Daten aus dem Dateisystem oder der Registry lesen oder auf Kontakte oder sonst etwas zugreifen. Das passiert immer und ausnahmslos über Betriebssystemkomponenten, die eine entsprechende UI für den Anwender darstellen, so dass nichts unbemerkt passieren kann.

Win32-Applikationen sind da viel "schlimmer", denn sie können grundsätzlich auf alles zugreifen, auf das der Anwender, der die Applikation ausführt, Zugriff hat. Und zwar ohne den Anwender zu fragen.
 
@HeadCrash: Psst, das darf niemand wissen. Apps sind neu und daher prinzipiell in jeder Hinsicht schlechter. Irgendwas von Smartphone-OS, Klickibunti, unproduktiv und Kacheln passt hier auch noch rein, kombinier's dir zurecht.
 
@HeadCrash: Ja gerade EAs Origin oder wie auch immer das jetzt neuerdings heißt, dürfte da wohl das beste Beispiel sein.
 
@Mezo: zum glück gibt es ja alternativen ohne datensammlung die du nutzen kannst.
 
@Freudian: Dass jemand für einen solchen sinnlosen Kommentar überhaupt noch positive Bewertungen bekommt, verwundert doch schon sehr.
 
@Freudian: Was für ein witzloser Kommentar. Du hast nicht einmal das Thema des Artikels getroffen. Unpassendes Windows/Microsoft-Getrolle. Versuch doch mal ein Trollspruch, der zum Thema passt.
 
Freudian (+Freudian ) hat das schon richtig angerissen.
Trotzdem finde ich NSA zu kurz gedacht, denn Microsoft würde keinen großen Gewinn aus der Zusammenarbeit ziehen, was der Leitung und den Aktionären nun überhaupt nicht in den Kram passen würde.

Was macht ein Unternehmen mit den Daten von Menschen
a. sie verkaufen sie an Dritte (inklusive NSA, FBI, Homeland, BND usw.)
b. sie verdienen Geld mit angepasster Werbung
c. sie bedienen sich der simplen Schutzgelderpressung, wer ist nicht bereit 9,99 Euro im Monat für "Datensicherheit" anzulegen, die Sicherheit das solange bezahlt wird die Daten nicht weitergegeben werden?

Wissen ist Macht und Geld!
 
@Kribs: Na, gut, dass MS, weder a, noch c macht ;-) Geld mit angepasster Werbung verdienen ist in meinen Augen weder verwerflich, noch sonderlich neu. Das macht nahezu jedes Unternehmen und es wurde im Internet durch Google und außerhalb des Internets durch Payback berühmt.
 
@HeadCrash: Merkwürdig das es außerhalb der WF Welt andere gibt die zumindest a. als Nachgewiesen ansehen?
kurze Suche:

http://www.pcwelt.de/news/Microsoft_verkauft_Nutzerdaten_an_US-Behoerden-SEA-8625080.html

http://www.netzwelt.de/news/124541-microsoft-so-viel-zahlt-fbi-private-nutzerdaten.html

http://www.golem.de/0805/59588.html
 
@Kribs: Siehe unten. Das ist eine Aufwandsentschädigung für die Herausgabe von Daten zu der MS aus gesetzlichen Gründen gezwungen wird. Das hat eine vollkommen andere Qualität, als das, was Du hier gerne darstellen möchtest, nämlich dass MS mit den Nutzerdaten das dicke Geschäft macht. Sie würden sie nicht herausgeben, wenn sie nicht müssten.
 
@HeadCrash: So kann man sich die Welt auch schön Phantasieren.

Nur scheitert diese Phantasie an einer ganz simplen Eigenschaft, würde Microsoft diese Daten sichern wie es sich gehört, und nicht sie zur Weiterverwendung im Klartext oder im eigenen Code ablegen, gebe es nicht verwertbares weiterzugeben, aber auch kein Geld!
 
@Kribs: Das ist die dümmste Aussage, die ich je gelesen habe. Würde Microsoft die Daten "sichern", so wie es z.B. die Telekom oder GMX mit ihrer "transparenten Verschlüsselung" machen, hätten sie genauso Zugriff auf die Daten, wie es jeder andere Cloud-Anbieter auch hat.

Würden die Kunden Ihre Daten verschlüsseln, könnte MS diese auch nur verschlüsselt rausgeben, was den Behörden nichts nutzen würde. Aus genau diesem Grund führt MS gerade Verschlüsselungssysteme ein, bei denen der Schlüssel nur im Besitz des Kunden ist.

Aber natürlich "kann man sich die Welt auch schön phantasieren (übrigens klein geschrieben)", wie Du es offenbar machst ;-)
 
@HeadCrash: Ich "Liebe" solche Argumentationen "Andere"! :-(

Aber mal ehrlich früher war doch Microsoft "das obere Ende der Messlatte" an den sich alle anderen messen mussten!
Jetzt plötzlich ist das Unterste Niveau der Negativen Skala gut genug für Microsoft?

1. Daten die ich nicht erhebe kann ich nicht weitergeben!

2. Daten die mit einen Individuellen Persönlichen Schlüssel gesichert sind, sind nicht für alle Zeit sicher, aber es bedarf eines Großen Aufwandes um sie für jeden einzeln zu entschlüsseln.

3. Daten die durch gesetzliche Vorschriften erhoben werden müssen (z.B. Metadaten), dürfen niemals mit anderen Persönlichen Daten zusammen kommen, und müssen soweit wie möglich anonymisiert erhoben werden!
 
@Kribs: Lol, PCWelt bezeichnet es als fragwürdiges Geschäftsgebaren, wenn Unternehmen sich an Gesetze halten. Das ist sehr bezeichnend für die Kompetenz des Autors. Offensichtlich kennt er den Patriot Act nicht. Zur Info aus Wikipedia: "Die Bestimmungen des PATRIOT Act erlauben US-Behörden wie dem FBI, der NSA oder der CIA nicht nur den Zugriff ohne richterliche Anordnung auf die Server von US-Unternehmen. Auch ausländische Töchter sind nach dem US-Gesetz verpflichtet, Zugriff auf ihre Server zu gewähren; selbst dann, wenn lokale Gesetze dies untersagen." Wie schon lange bekannt ist, werden Daten von microsoft, Google, Apple, AT&T, Telekom, etc im großen Stil abgerufen. Daher begrüße ich es, wenn Microsoft denen dafür wenigstens möglichst viel Geld als Aufwandsentschädigung abknöpft.
 
@Kribs: Und was lässt Dich glauben, dass Microsoft gegen diese drei Grundsätze verstößt? Microsoft "erhebt" Daten nur im Rahmen seiner Dienste. Das sind Dinge wie Statistikdaten, die dazu benötigt werden, einen Dienst zu optimieren (übrigens etwas, was jedes Unternehmen macht), und die keinen Bezug zum eigentlichen Nutzer haben. Zusätzlich sind natürlich die Daten des Dienstes selbst dabei, also bei Outlook eben Mails, Kontaktdaten, Kalenderdaten etc. Weitere Daten erhebt MS nicht, auch nicht in Windows 10. Standort-, Kalender-, Kontakt- und sonstige Daten, die Cortana z.B. erfasst, MÜSSEN erfasst werden, wenn Cortana genutzt wird. Ansonsten könnte sie ihre Funktion nicht erfüllen. Will man das nicht, muss man eben auf Cortana verzichten. Damit ist Punkt 1 erfüllt, es wird nur das erhoben, was für den jeweiligen Dienst notwendig ist und dieses wird auch nur im Rahmen des Dienstes verarbeitet (auch wenn MS einen miserablen Job macht, diese Nutzung genau zu beschreiben).

Diese Daten sind nun mal immanenter Bestandteil des Dienstes und werden von MS vor Zugriffen durch dritte bestmöglich geschützt. Das bedeutet, dass die Daten z.B. verschlüsselt abgelegt werden, um bei einem niemals auszuschließenden Zugriff durch dritte zu verhindern, dass dieser die Daten verwerten kann. Natürlich hat MS Zugriff auf diese Daten, solange MS sie selbst verschlüsselt. Verschlüsselt der Anwender selbst, hat MS und auch sonst niemand Zugriff, sofern man von der Sicherheit des Verschlüsselungssystems ausgehen kann.

Wird MS nun zur Herausgabe der Daten aufgrund gesetzlicher Bestimmungen gezwungen, können sie auch nicht mehr machen, als das herauszugeben, auf das sie Zugriff haben. Ist es von ihnen verschlüsselt, müssen sie die Daten entschlüsselt abgeben (genau wie eine GMX oder Telekom das im Fall des Falles auch müsste), sind sie vom Anwender verschlüsselt, können sie sie nur in verschlüsseltem Zustand herausgeben, was den Behörden dann eben entsprechende Probleme bereitet (siehe Meldungen zu Apples Geräteverschlüsselung). Damit ist Punkt 2 erfüllt bzw. gegeben. Wenn der verwendete Verschlüsselungsalgorithmus gebrochen wird, kann man das schlecht MS anlasten.

Alle sonstigen Daten, die MS evtl. noch erhebt (z.B. Daten im Rahmen des User Experience Improvement Programs) werden grundsätzlich anonymisiert erhoben. Sogar die viel beschrieene Werbe-ID ist ein Mittel zur Anonymisierung der Daten bei der zielgerichteten Werbung.

In meinen Augen kann man MS nur zwei Dinge vorwerfen: a) sie kommunizieren - wie immer - schlecht, was sie genau mit den Daten tun und b) sie verwenden ein opt-out- statt eines opt-in-Verfahrens.
 
@Kribs: " Daten die durch gesetzliche Vorschriften erhoben werden müssen (z.B. Metadaten), dürfen niemals mit anderen Persönlichen Daten zusammen kommen" Lol, der Witz ist gut. Luft dürfte wohl auch niemals mit Sauerstoff zusammen kommen? Du willst Emails von Emailadressen trennen. Daten ohne Zieladresse verschicken. Webseiten abrufen ohne zu sagen von welchem Server. Einen Wetterbericht für Deinen Ort erhalten ohne zu sagen wo Du bist. ... Ich könnte tausend weitere lustige Dinge nennen... Du solltest mal nachlesen was Metadaten sind.
 
@Nunk-Junge: Aber werden die Metadaten nicht erhoben (kopiert), gesondert abgelegt (Archiviert) und aufbereitet um sie weitezuleiten?
Was sprich dagegen das Metadaten-Archiv Physisch (anderer Server) von dem EMail-Server zu trennen?

Nein ich glaube das ist nicht Witzig genug für dich?
 
@HeadCrash: Eine wunderschöne und umfangreiche Zusammenstellung für das "Gute" in Microsoft.
Nur, und diese Frage kann keiner mit Rosenduft bestäuben, wieso nimmt sich Microsoft vorab das uneingeschränkte Recht heraus, alle Daten die es kriegen kann zu sammeln, abzugreifen und zu verwerten?

Weil sie es nicht tun wollen?

Wieso wird Windows 10 als Scharfe entsicherte Waffe ausgeliefert die man erst entschärfen muss?

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http://windows.microsoft.com/de-de/windows/preview-privacy-statement

Von uns erfasste Daten

Microsoft erfasst auf unterschiedliche Weise vielfältige Daten, um unsere Produkte und Dienste zu optimieren und um höchstmögliche Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Microsoft kombiniert diese Daten möglicherweise mit Informationen, die mit Ihrer Benutzer-ID verknüpft sind, beispielsweise Informationen in Ihrem Microsoft-Konto.

Wenn Sie die Software und Dienste des Programms installieren und verwenden, erfasst Microsoft Daten zur Nutzung derselben sowie über die verwendeten Geräte und Netzwerke. Beispiele für erfasste Daten: Name, E-Mail-Adresse, Einstellungen und Interessen, Standort, Browser-, Such- und Dateiverlauf, Daten zu Anrufen und SMS, Gerätekonfigurations- und Sensordaten, Sprach- und Texteingaben sowie Anwendungsnutzung. Ausführliche Beispiele:

Bei der Installation des Programms kann Microsoft Daten zu Ihrem Gerät und Ihren Anwendungen erfassen und nutzt diese Informationen u. a. zur Prüfung oder Verbesserung der Kompatibilität (z. B. um Geräte und Apps besser aufeinander abzustimmen).

Bei der Verwendung von Spracheingabefeatures wie Sprache-zu-Text kann Microsoft Sprachinformationen erfassen und nutzt diese u. a. zur Verbesserung der Sprachverarbeitung (z. B. um die Umwandlung von Sprache in Text durch den Dienst zu verbessern).

Beim Öffnen von Dateien kann Microsoft Daten zu dieser Datei, zu der zum Öffnen der Datei verwendeten Anwendung sowie zur Dauer des Öffnungsvorgangs erfassen und nutzt diese Informationen u. a. zur Verbesserung der Leistung (z. B. zum schnelleren Abrufen von Dokumenten).

Bei der Eingabe von Text, handschriftlichen Notizen oder Kommentaren kann Microsoft Beispieldaten erfassen, um die Eingabefunktionen zu verbessern (z. B. um die Genauigkeit der Funktionen AutoVervollständigen sowie der Rechtschreibprüfung zu verbessern).
Die Software und Dienste des Programms enthalten Features und Funktionen für soziale Netzwerke, für die Internetzugriff erforderlich ist. Bei Verwendung dieser Features werden bestimmte Standardcomputerinformationen (Standardcomputerdaten) an Microsoft übertragen. Zu den Standardcomputerdaten zählen u. a. Informationen zur Computerumgebung wie IP-Adresse, Netzwerkstatus, Betriebsbedingungen sowie Informationen zu im Rahmen des Programms verwendeten Geräten und Softwareanwendungen.

Die Software und Dienste des Programms enthalten Internetfeatures, die Leistungs- oder Nutzungsinformationen an Microsoft übertragen (Leistungs- und Nutzungsdaten. Zu den Leistungs- und Nutzungsdaten zählen Informationen zur Leistung und Zuverlässigkeit, beispielsweise zur Reaktionszeit der Software und der Dienste beim Klicken auf eine Schaltfläche oder zur Anzahl der im Zusammenhang mit einer Software oder einem Dienst auftretenden Probleme. Leistungs- und Nutzungsdaten enthalten darüber hinaus Informationen zur Nutzung der Software und Dienste, darunter die am häufigsten verwendeten Funktionen und die Häufigkeit, mit der Sie Programme starten. Leistungs- und Nutzungsdaten können mithilfe von Cookies oder ähnlichen Technologien erfasst werden. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen.

Microsoft erfasst automatisch Daten zu den mit der Software oder den Diensten verwendeten Geräten. Hierzu zählen Informationen zu sämtlichen Aspekten der Software und Dienste des Programms, z. B. zur Geräteleistung, zu Interaktionen auf der Benutzeroberfläche und zur Verwendung von Funktionen und Anwendungen, einschließlich der Anwendungen von Drittanbietern.
 
@Kribs: Du kannst einige Metadaten nicht von den Daten trennen, z.B. Email ohne Absender macht keinen Sinn. Andere Metadaten werden auch jetzt häufig schon getrennt gespeichert, z.B. Logfiles. Eine wirkliche, logische Trennung von Metadaten und 'persönlichen' Daten ist nicht machbar. Bei einigen kannst Du die Metadaten löschen, z.B. den Autor einer Datei, bei anderen sind die Metadaten notwendig, z.B. Zieladresse bei einem Stream. Was aber die meisten unterschätzen: Metadaten sind viel aussagekräfteriger als die eigentlichen Daten selbst!!! Interessant dazu: http://bit.ly/1u0QDvg
 
@Nunk-Junge: Traurig, so schlecht informiert, oder so schlechtes Bashing?

"Metadaten oder Metainformationen sind Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten, aber nicht diese Daten selbst."
z.B. wann du mit wem wie lange telefoniert hast, oder wann, an wen, in welscher Größe du eine EMail verschickt hast.

Die Ermittelten Metadaten können unabhängig vom Ursprung kopiert, verarbeitet und Weitergeleitet werden!

http://andreas-pfund.de/definition/metadaten/metadaten.php
 
@Kribs: Das sind die Bedingungen des Windows Insider Programs, bei dem Microsoft natürlich deutlich mehr Daten sammelt, als sie es sonst tun. Denn das Programm dient nur einem Zweck: die Dienste von Microsoft und die Leistung von Windows zu verbessern. Genau dazu braucht man all diese Daten.

MS kann z.B. die Schrifterkennung nicht verbessern, wenn sie nicht z.B. Beispiele von häufig korrigierten Wörtern sammeln und diese auswerten. Ansonsten sind die meisten dort beschriebenen Daten Telemetrie-Daten, die so etwas wie Nutzungshäufigkeit von Features, Reaktionszeiten etc. sammeln. Ich bin sicher, dass diese Daten nicht personalisiert gesammelt werden, denn die Personalisierung bringt keinen Nutzen. Stattdessen will MS wissen, welche Features häufig genutzt werden und welche weniger häufig (über eine kumulierte Nutzungshäufigkeit) oder z.B. welche OS-Teile auf welcher Hardware wie schnell funktionieren, daher Ausführungszeiten und Informationen zum PC.

Und jetzt wirf einen Blick in die Datenschutzbestimmungen von Windows 10.
 
@HeadCrash: meinst du bitlocker&co?...verschlüsselung von einem unter geheimgerichtsbarkeit stehenden konzern?...träum weiter...
 
@Rulf: Öhm, auf welchen Kommentar hast Du jetzt geantwortet? :)

Wenn es um die Verschlüsselung von Daten in den Datenzentren von MS geht, dann ist Bitlocker eine von vielen Möglichkeiten, die aber standardmäßig auf allen Maschinen aktiviert ist. Grundsätzlich ist mir noch nicht bekannt, dass jemand Bitlocker geknackt hätte, ohne den TPM aufzusägen, also physikalischen Zugriff auf das Gerät zu erhalten. Die Qualität im Sinne von "Vertrauenswürdigkeit" entspricht jeder anderen transparenten Verschlüsselung, bei der der Key beim Dienstbetreiber liegt, also quasi allem, was GMX, Telekom, Web.de und wie sie nicht alle heißen machen.

Microsoft bietet aber, je nach Dienst, noch ganz andere Möglichkeiten an. Transparente Verschlüsselung von SQL Server-Daten z.B., bei der der Schlüssel immer beim Kunden bleibt. Oder in Zukunft auch Encryption at Rest über Azure Vault, bei der Microsoft ebenfalls keinen Zugriff auf den Schlüssel hat.
 
@HeadCrash: "Und jetzt wirf einen Blick in die Datenschutzbestimmungen von Windows 10."
Ungern da mir mit jeder Zeile schlechter wird, aber für dich bewege ich mich auch durch diesen tiefen Sumpf der Ungeheuerlichkeiten:

https://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx

Personifizierte Daten, Die Wir Sammeln
...

Name und Kontaktdaten. Wir sammeln Ihren Vor- und Nachnamen, E-Mail-Adresse, Postanschrift, Telefonnummer und andere ähnliche Kontaktdaten.
Anmeldedaten. Wir sammeln Kennwörter, Kennworthinweise und ähnliche Sicherheitsinformationen, die für Authentifizierung und Kontozugriff verwendet werden.
Demographische Daten. Wir sammeln Daten über Sie wie Ihr Alter, Geschlecht, Land und die gewünschte Sprache.
Interessen und Favoriten. Wir sammeln Daten über Ihre Interessen und Favoriten wie z. B. die Mannschaften, denen Sie in einer Sport-App folgen, die Aktien, die Sie in einer Finanzierungs-App verfolgen oder die Lieblingsstädte, die Sie auf einer Wetter-App hinzufügen. Zusätzlich zu denen, die Sie explizit zur Verfügung stellen, können Ihre Interessen und Favoriten auch von weiteren unserer gesammelten Daten entnommen oder abgeleitet werden.
Zahlungsdaten. Wir sammeln Daten, die für die Verarbeitung Ihrer Zahlung bei Einkäufen wichtig sind wie z. B. Ihre Zahlungsgerätenummer (wie z. B. die Kreditkartennummer), und den mit dem Zahlungsgerät verbundenen Sicherheitscode.
Nutzungsdaten. Wir sammeln Daten darüber wie Sie mit unseren Diensten interagieren. Dazu gehören Daten wie zum Beispiel Funktionen, die Sie verwenden, die Artikel, die Sie kaufen, die von Ihnen besuchten Webseiten und die von Ihnen eingegebenen Suchbegriffe. Dies beinhaltet auch Daten über Ihr Gerät, einschließlich der IP-Adresse, Gerätekennungen, Regions- und Spracheinstellungen und Daten über das Netzwerk, Betriebssystem, Browser oder andere Software, die Sie dafür verwenden, sich mit den Diensten zu verbinden. Und es enthält auch Daten über die Leistung der Dienste und alle Probleme, die diese Ihnen bereiten.
Kontakte und Beziehungen. Wir sammeln Daten über Ihre Kontakte und Beziehungen, sobald Sie einen Microsoft-Dienst verwenden, um Kontakte zu verwalten oder um mit anderen Personen oder Organisationen zu kommunizieren oder zu interagieren.
Standortdaten. Wir sammeln Daten über Ihren Standort, die entweder präzise oder unpräzise sein können. Genaue Standortdaten können Global Positioning System (GPS)-Daten sein sowie Daten, die in der Nähe befindliche Mobilfunkmasten und WLAN-Hotspots identifizieren, die wir sammeln, sobald Sie standortbezogene Dienste und Funktionen aktivieren. Unpräzise Standortdaten enthalten beispielsweise einen Standort, der von Ihrer IP-Adresse oder Daten abgeleitet wurde, die mit geringerer Präzision Aufschluss darüber geben, wo Sie sich aufhalten wie z. B. eine Stadt oder eine Postleitzahlebene.
Inhalte. Falls erforderlich sammeln wir die Inhalte Ihrer Dateien und Kommunikationen, um Ihnen die von Ihnen verwendeten Dienste anbieten zu können. Dazu gehören: Inhalte Ihrer Dokumente, Fotos, Musik oder Videos, die Sie auf einen Microsoft-Dienst wie Microsoft OneDrive hochgeladen haben. Es beinhaltet auch die Inhalte Ihrer über Microsoft-Dienste gesendeten oder empfangenen Kommunikationen wie beispielsweise:
die Betreffzeile und der Textkörper einer E-Mail,
den Text oder andere Inhalte einer Sofortnachricht,
die Audio- und Video-Aufzeichnung einer Videobotschaft und
die Audio-Aufzeichnung und Abschrift einer Sprachnachricht, die Sie empfangen oder einer Textnachricht, die Sie diktieren.
Falls Sie uns z. B. für die Kundenbetreuung kontaktieren, können außerdem Telefongespräche oder Chat-Sitzungen mit unseren Vertretern überwacht und aufgezeichnet werden. Wenn Sie unsere Einzelhandelsgeschäfte betreten, kann Ihr Bild möglicherweise durch unsere Überwachungskameras erfasst werden.
Sie haben die Wahl zu bestimmen, welche Daten wir sammeln. Wenn Sie aufgefordert werden, personenbezogene Daten zur Verfügung zu stellen, können Sie dies ablehnen. Wenn Sie sich jedoch dazu entscheiden, keine Daten anbieten zu wollen, die für eine Bereitstellung eines Dienstes erforderlich sind, werden Sie möglicherweise nicht in der Lage sein, einige Funktionen oder Dienste zu verwenden.
Die nachfolgenden Dienst-spezifischen Abschnitte beschreiben weitere Datensammlungspraktiken, die für die Verwendung dieser Dienste geeignet sind
 
@Kribs: Oh, die Ellipse, der Freund eines jeden Wortverdrehers ;-) Ist es nicht schön, wenn man einfach wesentliche Teile der Datenschutzerklärung weglassen kann, um sie ins falsche Licht zu rücken? :D

Ich bin schon froh, dass Du kein Datenschützer bist, sonst gäbe es keine Support-Hotlines, Telefonbücher oder Auskunfteien (Name und Kontaktdaten), keinerlei sichere Online-Dienste (Anmeldedaten), keine Marktforschung (demographische Daten), keinerlei Bookmark-Systeme oder elektronische Videorekorder mit Serienfunktion (Interessen/Favoriten), keine elektronischen Zahlungssysteme (Zahlungsdaten), keine Telemetrie in Software, Autos, Maschinen (Nutzungsdaten), keine Kalender, Kontaktverwaltungen und Social Networks (Kontakte und Beziehungen), keine Kartendienste (Standortdaten), keine Mail-Dienste, Cloud-Speicher oder sonstige Online-Dienste (Inhalte), keine Qualitätssicherung im Support und ähnliches.

All das als Ungeheuerlichkeiten zu bezeichnen ist tatsächlich ungeheuerlich ;-)

Die wichtigen Teile sind übrigens geschickt weggelassen oder gehen in Deinem kopierten Text unter, nämlich:

"Die Daten, die wir sammeln, hängen von den Diensten und Funktionen ab, die Sie verwenden..." und

"Sie haben die Wahl zu bestimmen, welche Daten wir sammeln. Wenn Sie aufgefordert werden, personenbezogene Daten zur Verfügung zu stellen, können Sie dies ablehnen. Wenn Sie sich jedoch dazu entscheiden, keine Daten anbieten zu wollen, die für eine Bereitstellung eines Dienstes erforderlich sind, werden Sie möglicherweise nicht in der Lage sein, einige Funktionen oder Dienste zu verwenden."
 
@HeadCrash: Kribs hat das nicht richtig verstanden. Vieles der Daten gehören nur zu dem Microsoft Konto, einfach mal auf Registrieren klicken.
Da steht auch nichts anderes als bei jedem Anderen Konto denn dazu gehört auch ein Freemail Programm
 
@Kribs: Ich weiß ja nicht, wer der von Dir zitierte Andreas Pfund ist, aber seine Definition von Metadaten ist sehr eigenwillig und entspricht überhaupt nicht den marktüblichen Gepflogenheiten: "Metadaten beschreiben also die eigentlichen Daten auf eine Art und Weise. Metainformationen werden erforderlich, wenn es größere Datenmengen zu verwalten gibt. Ein ausgesprochenes Merkmal von Metadaten ist daher oft, dass sie maschinell lesbar und auswertbar sind." 3 unsinnige Sätze. Metadaten beschreiben nicht die Daten, sondern sind zusätzliche Informationen. Mit großen oder kleinen Datenmengen hat das überhaupt gar nichts zu tun, denn Metadaten fallen praktisch immer an. Und mit Maschinenlesbarkeit hat das auch nichts zu tun, das macht nur die Verarbeitung einfacher. Beispiele: Der Autor eines Buches gehört zu den Metadaten, egal wie ich den angebe: auf Papier, gesprochen oder elektronisch. Der Absender und der Adressat sind Metadaten einer Email. Der Dateiname und die Schriftkodierung gehören zu den Metadaten einer Datei. Alles Metadaten die für die Nutzung der eigentlichen Daten notwendig sind (Emails ohne Adresse sind sinnlos, Dateien ohne Schriftkodierung nichts lesbar). Metadaten machen oftmals erst aus den eigentlichen Daten etwas Sinnvolles. Beispiel sind die alten Speicherbänder der Nasa, die völlig wertlos geworden sind, weil man keine Beschriftung (Metadaten) hat und daher nichts weiß was auf den Bändern ist. Vor einiger Zeit wurde die Entschlüsselung des menschlichen Genoms gefeiert. Hat es was gebracht? Nein, null. Der Text des Genoms ist unnütz, solange man nicht die Bedeutung einzelner Abschnitte kennt (Metadaten). Die Arbeit ging also erst los, zu den Daten Metadaten zu erstellen, die aus Datenmüll brauchbare Information macht. Und so könnte man beliebig weitere Beispiele nennen.
 
@HeadCrash: Die Weitergabe von Daten an staatliche Sicherheitsbehörden wird in den USA bezahlt. Microsoft verlangt hier auch Geld für die Aufwand, die gewünschten Daten an die NSA weiterzugeben. Das ist durch Dokumente, die durch die Snowden Affäre veröffentlicht wurden belegt.
 
@qmert: Ach, das. Ja, okay, da haben sie keine andere Wahl. Aber es ist kein Geschäftsmodell, wie es Kribs allen weismachen will.
 
@HeadCrash: Doch hier wird mit der Weitergabe von Daten Geld verdient und zwar mehr als es eigentlich kostet, die Daten zusammenzustellen.
 
@qmert: Woher willst Du wissen, was es kostet, die Daten zusammenzustellen?

Und es ist immer noch ein Unterschied, ob MS bereitwillig Daten an Behörden verkauft oder ob sie zur Herausgabe der Daten durch gesetzliche Bestimmungen gezwungen sind und sich das vergüten lassen. Das eine stellt die Absicht in den Vordergrund, mit den Daten Geld zu verdienen, das andere ist eine Vergütung eines notwendigen Übels. Sieh es als Strafzahlung für die Behörden an.

Wenn ich zu solchen Herausgaben gezwungen wäre und dafür Geld verlangen könnte, würde ich sie sogar unnötig teuer machen. Vielleicht steht dann irgendwann der monetäre Aufwand in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen der Daten und die Behörden hören auf, Daten abzugreifen (unwahrscheinlich, aber man darf ja noch träumen).
 
@Kribs: Hast du irgendeinen Beweis für eine Schutzgelderpressung seitens Microsoft? Oder etwas, was überhaupt in die Richtung deuten würde?
 
@adrianghc: Wo habe ich geschrieben das Microsoft das >Jetzt< macht?
 
@Kribs: Und wieso sollten sie das überhaupt irgendwann tun? Was meinst du, wie da die K**** im Dampfen wäre.
 
@adrianghc: Aha, der Microsoft Intimkenner kann ausschließen was nie, niemals kommt, wie immer bin ich "begeistert" das meine Meinung bestätig wird.
 
@Kribs: Natürlich kann ich es nicht ausschließen, genauso könnte mir morgen ein Meteorit auf den Kopf fallen, aber ich finde die Spekulation darüber sinnlos. Du hast keine Grundlage für deine Unterstellung, außer dass es vielleicht, möglicherweise irgendwann mal so kommen könnte, weil M$ böse ist oder so.
 
@adrianghc: Keine Grundlage?
Hem, oberflächlich betrachtet stimmt das, im Detail sieht die Prognose aber anders aus.

Wieso gibt sich MS das Recht, umfassend Daten über seine Nutzer und deren Kontakte (die nicht unbedingt Nutzer sein müssen, noch dem zugestimmt haben) zu sammeln, sowie Dritten das Recht über App das selbe zu tun, ohne explizit nachzufragen oder eine eindeutige Zustimmung zu erfragen?
Wieso gibt MS Daten ungefiltert zur Auswertung an dritte weiter?
Wieso werden Dienste die auch der Sicherheit unterliegen als ABO angeboten?
Wieso werden Dienste erst als "In-Käufe" angeboten?
Wieso werden Alternativanbieter behindert (z.B. Mozilla)?

Wieso, weil Microsoft die Macht dazu hat und sie schamlos missbraucht, wieso sollten sie damit aufhören noch mehr Macht zu missbrauchen?
 
@Kribs: Es wird doch auch immer behauptet, dass Google das nie und nimmer machen würde, also, wieso sollte es nun ausgerechnet MS machen?
 
@Knarzi81: Wer hat behauptet das Google das nicht macht, ich nicht, ich warne seit Anfang an vor Google, der unterschied Google hats immer zugegeben sowie öffentlich eingestanden!

Aber Google kann man umgehen oder Blocken, Windows 10 nicht, Cloud nicht, Edge nicht, usw.!
 
@Kribs: Was für ein Blödsinn! Wie viele Artikel mit Anleitungen brauchst du eigentlich noch, die dir erklären wie du die Funktionen deaktivierst? Und Edge? Meinst du das mit dem Browserverlauf? Das ist die gleiche Funktion wie im Chrome und dient einzig der Synchronisation zwischen Geräten. Ihr solltet vielleicht mal schauen warum was übertragen wird. Und da ist MS in seinen Datenschutzerklärungen wesentlich detaillierter, was übertragen wird, als Google, die sich in 2 Sätzen Rechte für alles sichern. Es wäre nur besser gewesen dazuzuschreiben, warum es erfasst wird. Und Windows 10 kann man nicht umgehen? Gibt es kein 7, 8, Linux, BSD, OSX und so weiter mehr? Kann ich alles auf meinem Rechner installieren, einfach so! Versuch das mal auf nem Android-Handy oder Tablet, da kann ich Google eben nicht einfach umgehen, weil alles verdongelt ist! Auf den ChromeBooks genauso. Ich bitte dich, bleib mal realistisch!
 
@Knarzi81: Du vermischst 2 verschiedene Post und reist das geschriebene aus den Kontext!
[re:4] Kribs am 06.08.15 um 13:21 Uhr "Wieso gibt sich MS das Recht, umfassend Daten über seine Nutzer und deren Kontakte (die nicht unbedingt Nutzer sein müssen, noch dem zugestimmt haben) zu sammeln, sowie Dritten das Recht über App das selbe zu tun, ohne explizit nachzufragen oder eine eindeutige Zustimmung zu erfragen?"
Hierbei geht es um das Recht das sich MS einräumt, nicht ob und inwieweit sie es anwenden!

Würdest du einen Unbekannten eine Voll aufmunitionierte, durchgeladene und entsicherte Waffe in die Hand Drücken, nur zum Ausprobieren?
Windows 10 ist diese Waffe gegen unsere Daten und der unserer Kontakte, bis sie entschärft und oder gesichert wurde!
 
@Kribs: Sorry, aber da fällt mir jetzt echt absolut nichts mehr zu ein. Wie gesagt, man kann die Standardeinstellungen kritisieren, aber das was du machst ist einfach hirnrissig und völlig überzogen und hat mit Sachlichkeit so viel zu tun, wie Exkremente mit Blütenduft.
 
@Freudian: Die NSA greift eh am Backbone ab, und nur die allerwenigsten verschlüsseln.... Da brauchen sie keine Spytools in OS oder Software mehr...
 
Ja, die MS-Datenzentren sind schon extrem beeindruckend. Wenn die mit diesem Tempo weitermachen, wird es nicht mehr lange dauern, bis sie Amazon und Google bzgl. der Kapazitäten überholt haben.
 
@HeadCrash: Microsoft ist heute schon der größte Cloud-Anbieter vor Amazon und Google auf Platz 3.
 
@Nunk-Junge: Sicher? Bisher hatte ich da andere Infos. Ich weiß, das MS mehr Cloud-Regionen hat als Google und Amazon zusammen, aber was die Kapazitäten angeht, bin ich da nicht so sicher. Zumindest wenn man nur Azure betrachtet.
 
@Nunk-Junge: Nope, http://www.nytimes.com/2015/04/24/technology/amazon-reports-big-profits-in-its-cloud-computing-business.html?_r=0
 
@qmert: Ja, je nachdem was man bewertet schwanken die Positionen. In Deinem Artikel steht ja auch drin: Gewinn Microsoft 6,3 Mrd$, Amazon 5,6 Mrd$. Danach wäre MS auf Platz 1. Wenn man aber nicht alle Online-Dienste mitzählt, sind sie eben nur noch auf Platz 2. Groß sind die Unterschiede nicht und auch stetig im Wandel. Also sagen wir einfach, dass Microsoft einer der größten Cloud-Anbieter ist.
 
@HeadCrash: wie soll Microsoft noch jemanden überholen?
sind doch schon auf Platz 1 ^^

Edit: Nunk-Junge war schneller
 
@baeri: schneller aber genauso falsch wie du mit deiner Aussage ^^
 
Jetzt wo mit Windows 10 die kompletten Daten aller User abgegriffen werden, sind wohl Milliardenteure Datenzentren nötig. Ganz ehrlich? Win 7 bis 2020 und dann gibt's für mich Ubuntu.
 
@Jas0nK: Ach so, du denkst, selbst wenn Microsoft es wirklich wollte, könnten sie bei Windows 7 nicht genauso alles abgreifen? Vielleicht solltest du doch schon vor 2020 zu Ubuntu wechseln.
 
@adrianghc: Du weißt doch:
http://fc08.deviantart.net/fs70/f/2013/011/5/b/don__t_feed_the_troll___by_blag001-d5r7e47.png
 
@adrianghc: Hat dein Kommentar auch irgend einen Sinn? Geht es darum, was MS mit Win7 machen könnte aber nicht macht oder darum, dass Win 10 jede Handlung des Nutzers (Browserverlauf, Kontobild, BITLOCKER-SCHLÜSSEL,...) per default an MS schickt?
 
@gutenmorgen1: es sind immer die gleichen verblendeten windows faboys die alles schön reden. du liest auf anderen seiten bei solchen themen genau wie es ist, nur hier bei wf ist jede kritik an windows eine falsche.
 
@Mezo: Wenn dir in irgendeiner Weise an sachlicher Diskussion gelegen ist, und du nicht nur rumpöbeln willst, solltest du dir wie man es bei einer vernünftigen Diskussion macht aber auch mal eine andere Darstellung dazu anschauen: http://www.drwindows.de/content/7130-datenschutz-diskussion-windows-10-geht-vielleicht-sachlich.html

Sag doch bitte mal was dazu.
 
@mh0001: Schöner Artikel, danke.
 
@mh0001: Naja, ein Artikel, der zu einer sachlichen Diskussion aufruft, und dann mit der These aufmacht, "Windows 10 ist so gut, das die bösen Journalisten jetzt aus einer Kleinigkeit einen Skandal hochstilisieren müssen", um dann mit "Die Anderen sind auch nicht besser", die eigentliche Diskussion gleich erstickt.
Sorry, aber das ist eher die "verletzter Fanboy"-Schiene, als eine sachliche Diskussion.
 
@gutenmorgen1: Es wird überhaupt nix per Default an Microsoft geschickt! Hab gestern erst das System neu aufgesetzt und der Schlüssel ist auf dem USB Stick und nur da.

Und noch einmal man braucht dazu einen Account. Und wenn man nicht will, dass Daten Synchronisiert werden, wozu dann überhaupt einen Account angeben. Und selbst mit Account wird man gefragt ob onedrive, Text Datei oder Ausdrucken.
 
@daaaani: https://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx
"Der BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel für Ihr Gerät wird automatisch auf Ihrem Microsoft OneDrive-Konto online gesichert.
 
@daaaani: Das mit dem Schlüssel passiert bei der sogenannten "Device Encryption" bei z.B. Tablets, wenn man sich mit dem MS-Konto anmeldet, nicht bei der manuellen BitLocker-Einrichtung.
 
@gutenmorgen1: Genau wenn man diese Sicherung will und aktiviert! Aber nicht umgekehrt.
 
@daaaani: Microsoft schreibt selbst, dass der Schlüssel "automatisch auf Onedrive gespeichert wird. Meldet man sich mit einem MS-Konto an, ist Onedrive aktiviert und und die Bitlocker-Verschlüsselung wertlos.
 
@daaaani: Das stimmt so leider nicht ganz. Bei Tablets mit Hardwareverschlüsselung und Windows in der Home-Edition gibt es etwas, was sich "Device Encryption" nennt, was etwas anders als BitLocker ist. In dem Fall lässt sich der automatische Upload des Schlüssels meines Wissens nicht unterbinden, wenn man sich mit einem MS-Konto anmeldet.
 
@gutenmorgen1: Von wegen wertlos, wäge doch mal bitte ein wenig ab. Wenn jemand mein BitLocker-verschlüsseltes Gerät klaut, hat er keinen Zugriff drauf, wenn er mein MS-Konto-Passwort nicht kennt (und wenn er das kennt, kann er sich sowieso einloggen und dann braucht er den Schlüssel auch nicht).
 
@adrianghc: Und wenn Behörden mein Gerät "klauen", dann haben sie unbeschränkten Zugriff darauf.
 
@gutenmorgen1: Und noch einmal die Gegenfrage, wieso meldet man sich mit einem Microsoft Konto an, wenn man die Synchronisation/Sicherung von Daten und Einstellungen doch gar nicht möchte? Das ist doch bekloppt! Selbst wenn du Apps nutzen möchtest, kannste dich bei jeder einzeln anmelden. Dazu musst du dich aber nicht am System selber mit einem Account anmelden, der ja dort nur dazu da ist zu Synchronisieren und zu sichern. Man kann doch nicht etwas aktivieren und sich darüber aufregen, dass es aktiviert ist. Wie bekloppt ist das denn? Es wird so getan als wenn es keine Alternative gibt. Oder es nicht mehr so funktioniert wie bisher unter vista oder win 7. Und das ist gelogen und das wisst ihr auch!
 
@adrianghc: Wozu dann mit einem Microsoft Konto anmelden? Der bitlocker Schlüssel fällt unter sonstige Windows Einstellungen unter Synchronisation. Und ist teil der gesicherten Daten eines Gerätes unter oneDrive - Optionen - Gerätesicherung.
 
@gutenmorgen1: Schwachsinn. Der Bitlocker-Schlüssel wird mit deinen Zugangsdaten verschlüsselt dort abgelegt. Ohne Kenntnis deines Passwortes, welches auch MS nicht hat, lässt sich dieser auch bei Zugriff auf dein Onedrive nicht entschlüsseln. Der Passwort-Hash bei MS, mit dem dein Login für Zugriff auf das Onedrive verglichen wird, genügt dafür nicht.
 
@mh0001: Genau. Microsoft hat keinen Zugang...
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kinderpornografie-hausdurchsuchung-nach-hinweis-durch-microsoft-a-1012713.html
 
@gutenmorgen1: Erstklassige Leistung, du hast es geschafft meinen Kommentar (bewusst?) maximal misszuverstehen! Also nochmal: Onedrive an sich -> unverschlüsselt, also kann MS rein technisch Zugriff drauf erhalten. ABER: Bitlocker-Schlüssel -> verschlüsselt auf Onedrive mit einem Schlüssel, den MS NICHT hat -> MS hat zwar Zugriff auf Onedrive, kann Bitlocker-Schlüssel jedoch nicht in brauchbarer Form lesen.
Genauso machen es auch Passwort-Manager wie Lastpass. Das Konto für die Synchronisation ist über den dem Anbieter bekannten Hash gesichert, die eigtl. Daten werden jedoch ausschließlich auf dem Nutzer-System vorher verschlüsselt und erst dann hochgeladen, sodass auch der Anbieter damit nichts anfangen kann. Du könntest den Bitlocker-Key in der Form, wie er aufs Onedrive hochgeladen wird, auch ganz öffentlich ins Netz stellen. Keiner könnte damit was anfangen, da er mit nur dir bekannten Daten verschlüsselt wurde. Solange dein Passwort nicht im Wörterbuch steht, würde ein Bruteforce darauf Jahre dauern.
 
@mh0001: Ich habe es ganz bewusst missverstanden.
Frage: was passiert mit dem Bitlocker-Schlüssel, wenn ich das Passwort für den MS-Account ändere?
 
@gutenmorgen1: Wenn du den Schlüssel selber haben möchtest, dann ist das mit 3 Klicks erledigt:

Bitlocker deaktivieren, Bitlocker aktivieren, aussuchen wo der Schlüssel gespeichert werden soll -> Onedrive, Datei lokal, ausdruck. Dann wird ein neuer Schlüssel erzeugt und ende.

In der Standardeinstellung ist das nicht unbedingt intelligent, aber glaubst du, dass irgendein DAU sich den Schlüssel bei der Ersteinrichtung ausdruckt oder sauber irgendwo speichert? Diese Leute sind die Mehrheit und denen ist das sowieso scheißegal, aber haben den Schlüssel wenn sie ihn brauchen auf jeden Fall parat. Die denen es wichtig ist, die haben ne simple Alternative!
 
@gutenmorgen1: Dein Beispiel mit dem Kontobild ist schlecht, weil das Kontobild sowieso bei MS liegt, wenn du ein MS-Konto hast. Das ist auch meines Wissens der einzige Fall, in dem das Bild an MS gesendet wird. Ich hab btw. auch meine tiefsten Geheimnisse auf das Kontobild geschrieben, kann also verstehen, dass du nicht willst, dass das irgendjemand zu Gesicht bekommt.

Man kann in der Tat kritisieren, dass in der Standardeinstellung viel an MS geschickt wird. Finde die Kritik legitim. Hab auch nicht das Gegenteil behauptet. Aber von dieser Kritik davon überzugehen, dass Windows 10 "die kompletten Daten aller User" abgreift, ist doch noch einen ganzen Schritt weiter. Und das finde ich albern.
 
@adrianghc: Ich habe nie behauptet, dass MS die kompletten Daten aller User abgreift. Und mein Kontobild hat zumindest dann nichts bei MS zu suchen, wenn ich nur ein lokales Konto für Win 10 erstellt habe.
 
@gutenmorgen1: Nein, du nicht, aber Jas0nK schon. Wenn dein Kontobild das von einem lokalen Konto ist, wird es auch nicht zu MS hochgeladen, soweit ich weiß.
 
@adrianghc: Woher willst du das wissen? Wenn der Schalter trotz eines lokalen Kontos auf "ein" steht, gehe ich vom Gegenteil aus.
 
@gutenmorgen1:Darum geht es ja. Die Schalter sind mit einem lokalem Konto ausgegraut. Und der einzige Grund sich überhaupt mit einen Microsoft Account an zu melden, besteht darin eben diese Synchronisation/Sicherung zu aktivieren. Warum sollte man das dann tun wenn man es doch nicht möchte? Und wie soll Microsoft bitteschön mit einem lokalem Konto etwas auf dein OneDrive Account sichern, wenn es diesen doch gar nicht kennt? Was ist denn das nur für eine dumme Diskussion?
 
@daaaani: Nein, der Schalter ist auch bei einem lokalen Konto nicht ausgegraut sondern steht auf "ein".
Und wer sagt, dass MS diese Daten nur für den Account benutzt?
 
@gutenmorgen1: Wo bitteschön? Meinst du den zugriff von Apps oder wie der ja wiederum mit Microsoft/Account nicht viel zu tun hat?
 
@daaaani: Genau den meine ich. Wozu soll der bei einem lokalen Konto gut sein? Schicken MS's eigene, nicht deinstallierbare Apps diese Daten nach Hause?
 
@gutenmorgen1: Vielleicht weil du mit Lokalem Konto trotzdem Apps nutzen/installieren kannst, die wiederum auf diese Daten zugreifen können wenn du es möchtest. Weil, wenn nicht darfst du diesen Schalter nämlich gerne betätigen und gen AUS verschieben. Probier es mal aus dein Rechner explodiert schon nicht!

Bei Microsofts nicht deinstallierbaren Apps, musst du dich wiederum anmelden damit sie nach hause telefonieren können!

Man kann dich mit deiner Verdreherei gar nicht mehr ernst nehmen. Man muss ja alles von dir erstmal überprüfen, um zu sehen wie der tatsächliche Sachverhalt ist.
 
@daaaani: Wenn ich Apps installiere, dann kann mich jede einzelne App fragen, was ich ihr erlauben möchte und was nicht. Das lösen auch andere Hersteller so, warum muss bei MS das Standardmässig aktiviert sein?
Und bei den Apps von MS muss ich mich nicht anmelden. Die Wetter-App funktioniert genauso wie Edge & Co.
Du verdrehst hier also anscheinend auch recht gerne.
 
@gutenmorgen1: Bei anderen Hersteller bekommst du es angezeigt richtig und genauso wie dort kannst du unter Windows alles für jede App auch einzeln einstellen. Der Schalter an aus ist erstmal für die Grundlegende Funktion da, sprich Masterschalter. Sollte eigentlich selbsterklären sein. Und weiter unten kannst du, sofern an, jede app einzeln einstellen. Damit geht Microsoft weiter wie manch anderer Hersteller. Man muss sich nicht mal am System selber anmelden um den Store zu nutzen. Man aktiviert also nicht gleich die gesamte Synchronisation. Bei anderen Herstellern kann man den Store nur nutzen, wenn man ein Konto im System anlegt, und wo dann gleich die gesamte Synchronisation aktiviert ist und man deaktivieren muss! Und jede app zugriff auf diese infos hat und automatisch damit angemeldet ist.

Und ich habe nicht gesagt, dass die apps ohne Anmeldung nicht funktionieren würde, lies am besten noch einmal.

Aber schön, dass du offen zu gibst das du gerne Sachverhalt verdrehst.
 
@gutenmorgen1: Es geht auch darum, dass W7 ähnlich viele Daten sammelt und übermittelt, es einem im Gegensatz zu W10 aber nicht so ausführlich erklärt wird und man es auch nicht so leicht abschalten kann. W10 präsentiert einem wie 8.1 die entsprechenden Einstellungen ja sogar schon unmittelbar nach der Installation, wenn man nicht die Standardeinstellungen auswählt.
Der Tipp, bei W7 zu bleiben statt auf W10 zu wechseln ist also, wenn einen die Datensammlerei stört, geradezu fatal. Denn gerade da wurde es ungefragt getan, während man es bei W10 abschalten kann. Und wenn man es in W10 abschaltet, hat man einen sehr viel strikteren Datenschutz als unter W7.
W10 auf Standard entspricht dem Datenschutz von W7 und W8, W10 mit deaktivierter Telemetrie sammelt weniger. Wer also besonders viel Wert auf Datenschutz legt, sollte schleunigst auf W10 wechseln und dort alles abschalten. Stattdessen meinen einige, sie wären besser dran, wenn sie auf W7 bleiben, nach dem Motto "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".
 
@adrianghc: Vor allem macht es Microsoft nicht erst mit dieser Windows Version. Nahezu alle Daten werden auch vorher schon abgegriffen in der einen oder anderen form. Nur Cortana ist neu. Und die muss man anschalten. Fast alles muss man eigentlich mit einem Account aktivieren. Das weiß er auch und ignoriert es absichtlich da sein Argument sonst für die Katz wär/ist.

Das erinnert mich irgendwie an XP zu Win 7. Ähnliche Argumente von nem Bekannten. Das Ende vom Lied war, dass er nen Brief von seinem Provider bekam, wo er höflich aufgefordert wurde seinen Rechner von Spam schleudern zu befreien weil ansonsten die Sperrung vom Zugang drohe. Hatte er dann plötzlich ungebetene helferlein auf seinen Rechner die nicht nur andere zu spamen sondern gleich noch seine Daten abgriffen.

Für einige scheint es zu viel verlangt beim einrichten eines Systems, unter Einstellungen, Einstellungen vor zu nehmen.

Das dumme ist, dass solche Leute mit ihren Übertreibungen und verzerrten Argumenten, den Blickwinkel völlig verschieben. Und dann wirkliche Einwände gar nicht mehr wahrgenommen werden. Wie z.B. die fehlende Möglichkeit die Telemetrie in den Einstellungen komplett zu deaktivieren.
 
@Jas0nK: Wäre aufjedenfall zu empfehlen, wenn man seine Daten schützen möchte: http://www.sueddeutsche.de/digital/windows-vertrauter-spion-1.2594765
 
@Jas0nK: Windows 10 ist für die Privatsphäre das beste System, da es dir die Möglichkeit bietet, das Sammeln der Daten abzuschalten. Die anderen Systeme (von W7 über Android, iOS etc.) sammeln einfach und bieten keine Einstellung dazu an.
Das ganze W10-Spyware-Thema kam dadurch zustande, dass MS so wie bei noch keinem System zuvor die Datenerhebung konfigurierbar gemacht hat. Dabei ist das ja eigtl. uneingeschränkt positiv zu sehen, weil man sie jetzt eben auch abschalten kann.
Aber anscheinend wäre es für Leute wie dich besser gewesen, es so wie in den Vorversionen und wie bei der Konkurrenz zu handhaben, also die Daten einfach zu sammeln ohne dem Nutzer was davon zu sagen, geschweige denn es abschaltbar zu machen.
Leider verdeutlicht die ganze Sache, dass viele Nutzer wie du ohne nachzudenken voll auf jeden Blödsinn anspringen, der von einigen verbreitet wird.
 
@mh0001: Ein Teil der Münze

Der andere Teil: Durch das Filesharing System bei den Updates und Upgrades kann MSFT lokal sehr begrenzte Änderungen an PCs durchführen. D.h. Man kann in China bestimmte Funktionen einfach deaktivieren und der Rest der Welt bekommt hiervon nicht mal was mit.

Wer sagt den, dass die vom Nutzer einmal getroffene Einstellung nicht per Update ausgeschaltet wird?

Vor 5 Jahren hätte ich diesen meinen Beitrag hier als Spinnerei abgetan.

Und heute sehe ich beruflich als Mitarbeiter einer Firma, die eine Niederlassung einer sogenannten Schlüsselindustrie in den USA betreibt, wohin der Verfolgungswahn einzelner dortiger Behörden führen kann.

Wenn es mal richtig soziale Unruhen in Bundesstaaten der USA geben wird, und einige sind finanziell mehr im Ar.. als es Griechenland je war, dann müssen Twitter, Facebook und Co. sofort abschaltbar sein, um größere Aufmärsche zu verhindern. Ein Funknetz kann ich ausschalten, PCs nicht. Also muss ich in der Not in der Lage sein, auch PCs dezentral zu steuern.

Microsoft legt diese Möglichkeiten verklausuliert in den AGBs sehr offen, man muss diese nur richtig interpretieren und Kenntnisse vom US-Rechtssystem haben.

Andere Firmen wie Apple folgen einfach den Anweisungen der Behörden, weil diese Firmen eine andere Aktionärsstruktur haben. Deren Aktionäre wollen Dividenden und Gewinnsteigerungen auch dann, wenn 80% des liquiden Vermögens im steuerarmen Ausland parken.

Das geht nur dann, wen man dem Staat entgegenkommt, und bestimmte Behörden machen lässt.

Zusätzlich noch finanzielle Hilfen für Präsidentschaftskandidaten und deren Parteien, und fertig ist die Korruptionsdemokratie.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: "Wer sagt den, dass die vom Nutzer einmal getroffene Einstellung nicht per Update ausgeschaltet wird?" - Und inwiefern ist das bei Systemen anders, wo es entsprechende Einstellungen gar nicht gibt? Was hat das mit Windows 10 zu tun? Deine Bedenken treffen bei Windows 7, MacOSX, Android, iOS genauso zu. In den AGBs der Hersteller finden sich entsprechende Klauseln schon seit über einem Jahrzehnt.
Die Telemetriefunktionen von Windows 10 sind in ähnlichem Umfang auch in W8, W7 und XP enthalten, nur sind sie da nicht so ausführlich erklärt und lassen sich so einfach abschalten.
 
@Gajus-Julius: Das ist aber ein Gesellschaftliches Problem Weltweit wo Demokratien noch aber am besten weg kommen. Das hat dann weniger was mit Microsoft zu tun, sondern ist Teil der allgemeinen Menschlichen Entwicklung. Die Datensammelei stört und beunruhigt mich sehr. Nicht umsonst habe ich eine Private Cloud die das Risiko minimiert. Deswegen stören mich völlig überzogene und hysterische Kritiken, wo der Verfasser von vornerein schon weiß, dass es nicht stimmt was er verbreitet. Weil es dem eigentlichem Thema nicht hilft. Im Gegenteil im sogar noch schadet wenn es als lüge oder überzogen offengelegt wird. Denn durch diese Nicht sachlichen Diskussionen haben die verantwortlichen ja erstmal den Spielraum um solche Maßnahmen durchzusetzen.

Das betrifft die Verharmlosung wie "ich hab doch nix zu verbergen" wie auch das übertreiben "alles ist per Default schon an und man kann es nicht abschalten oder es passiert heimlich".

Es ist einfach nur traurig, dass bei einem so ernstem Thema so miteinander Diskutiert wird. Wem soll das denn helfen?
 
@mh0001: "Windows 10 ist für die Privatsphäre das beste System, da es dir die Möglichkeit bietet, das Sammeln der Daten abzuschalten. Die anderen Systeme (von W7 über Android, iOS etc.) sammeln einfach und bieten keine Einstellung dazu an."

Man kann sich wirklich alles schön reden, wenn man nur ganz fest daran glaubt.
 
@mh0001: Abschalten sollte bei Win 7 über den Aufgabenplaner möglich sein.
 
@Jas0nK: warum bis 2020 warten wenn das "bessere" OS jetzt schon auf dich wartet!
 
@Jas0nK: Ach übrigens: Richard Stallmann, eine der bekanntesten Figuren im OpenSource-Umfeld, Gründer von Gnu und der GPL, bezeichnet Ubuntu als Spyware: https://www.gnu.org/philosophy/ubuntu-spyware.de.html
 
Das eine ("Entwicklung") schließt das andere ("Betrieb") ja nun nicht zwingend aus. Irgendwo müssen die Entwicklungsergebnisse ja auch laufen, um Umsatz zu generieren.
 
und trotzdem kommen Downloads zu Releasezeiten nicht aus dem Quark....
 
ach jetzt wird mir einiges klar...desw haben die so ein halbfertiges produkt auf den markt geworfen...die cloud/spyfunktionen sind ja so ziemlich das einzige was problemlos geht > http://www.bing.com/search?q=probleme+mit+windows+10 < 95kk treffer...theoretisch könnte also jede installation mehrere fehler haben...mir ist aber schon klar, daß 99.99% dieser probs mit drittanbieter-sw zusammenhängen...aber diese zu betreiben ist doch schließlich der sinn eines bs...
 
@Rulf: Klar gibt es Probleme mit Windows 10, vermutlich mehr als bei früheren Systemen beim Launch, kann ich nicht sagen. Aber anhand der Anzahl der Suchergebnisse von "Probleme mit Windows 10" darauf schließen zu wollen, wo Windows 10 schon seit Oktober letzten Jahrens durchgängig von vielen Leuten ausgiebig getestet wird, ist ja wohl eine ziemliche Verzerrung der Tatsachen. Das müsstest du schon irgendwie anders messen, wobei ich gerade nicht wirklich weiß, wie.
 
@Rulf: Da hat re:1 vollkommen recht, die ganzen Previews haben auch ihre Forenbeiträge hinterlassen
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