Adobe bereitet die Creative Cloud auf Windows-10-Launch vor

Adobe bietet eine wichtige Aktualisierung für die Creative Cloud Desktop-App an, die das Profi-Tool nun endlich auch ganz offiziell fit machen soll für Windows 10. Die Entwickler hatten seit Monaten im Hintergrund an der Kompatibilität gearbeitet, doch ... mehr... Logo, Flash, Adobe Bildquelle: Adobe Adobe, Creative Cloud, Creative Cloud 2014 Adobe, Creative Cloud, Creative Cloud 2014 Adobe

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Das Abo kotzt mich zwar an, aber das Gesamtpaket ist für mich leider alternativlos.
 
@hhgs: Und ist auch günstiger als die ehemalige Kaufversion :)
 
@Knerd: Bis zu einem gewissen Zeitpunkt :)
 
@psyabit: Den zu erreichen braucht aber etwas Zeit :D Wenn wir vom Komplettabo ausgehen (2000€ bei eBay) dauert es grob 3 Jahre bis es teurer wird. Und um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, dass das der Originalpreis war. Bei den Einzelprodukten dauert es noch länger. Bei After Effects grob 3,5 Jahre.
 
@Knerd: Bei einer Neuanschaffung mag das stimmen. Aber wer ist schon Neueinsteiger? Die Upgrade-Versionen waren damals erheblich günstiger und da dauert es nicht lange bis das Abo-Modell teurer wird. Lasse ich das Abo auslaufen kann ich übrigens den Großteil meiner Daten gleich mit verschrotten. Eine gekaufte Version kann ich nutzen so lange ich es möchte und kann meine Daten weiterhin editieren.
 
@House-MD: Da hat offenbar doch jemand kapiert auf was die ganze Aktion hinausläuft. Zahlt man nicht oder geht Adobe pleite, verliert man die Möglichkeit mit seinen Dokumenten zu arbeiten. Adobe produziert heutzutage offenbar Ransomware.
 
Die CS2 ist übrigens kein Geschenk, sondern nur legal nutzbar für Leute, die es damals mal gekauft haben.
 
@der_ingo: CS2 ist Freeware. Für jeden gratis Nutzbar...
 
@psyabit: sagt Adobe exakt wo?
 
@der_ingo: Die Aktivierungsserver sind offline, also kann es jeder auf Chip oder sonst wo downloaden und nutzen... Wurde zur genüge im adobe Forum diskutiert...
 
@psyabit: in allen möglichen Foren kann man ja beliebig drüber diskutieren, aber nur weil die Aktivierungsserver offline sind, wird eine Software doch nicht zur Freeware.
Adobe hat ausdrücklich den Download und den Key für Besitzer einer legalen CS2 Version freigegeben, eben weil die Aktivierungsserver offline sind. Für niemanden sonst. Die Nutzung ohne legale Lizenz und erst recht die Weitergabe z.B. über WF ist schlicht illegal, da der Urheber diesem ausdrücklich nicht zugestimmt hat. Was ist daran so schwer zu verstehen?
 
@der_ingo: Ja klar rein Rechtlich gesehen hast du recht. Es kann trozdem ohne Probleme auf der Adobe Page geladen und installiert werden...
 
@psyabit: das mag sein. Es deswegen als Freeware oder "Geschenk" zu bezeichnen ist trotzdem Mumpitz.
 
@der_ingo: Geh ich mit dir Einig, hab mich zu salop bzw zu unpräzise ausgedrückt.
 
@psyabit:
"Only customers who legitimately purchased CS2 or Acrobat 7 and need to maintain their current use of these products may use the serial numbers provided during the download."

steht auf der Downloadseite von Adobe!
Wieso kann man so engstirnig sein und dann das Gegenteil behaupten?*

Wer keine es nicht legal erworben hat und diesen Schlüssel benutzt begeht eine Straftat. Fakt.

Quelle: https://helpx.adobe.com/creative-suite/kb/cs2-product-downloads.html#

/edit: *mit engstirnig meine ich nicht dich sondern Winfuture die hier mal wieder (wie auf ihrer Downloadseite) behaupten es wäre erlaubt. Außerdem ist die CS2 ab Win2000 und nicht ab XP nutzbar.
 
Ich wollte mir gerade Adobes DRM-Trojaner mal ansehen und bin dazu nach längerer Zeit mal wieder auf deren Seite gewesen und nicht einmal die Webseite funktioniert richtig. Bis zum Changelog besteht die aus einem grösstenteils leeren schwarzen Hintergrund an dessen rechter Seite sich ein paar weisse Buttons und eine Menge bläuliche Links aufreihen. Das "For the complete experience, please enable JavaScript in your browser. Thank you!" am Anfang der Seite ist fast schwarze Schrift auf schwarzem Grund und daher kaum zu sehen. Sehr schlau gemacht. Auch zwischen den Links gibt es noch derartig unleserliche Schrift in "beinahe Hintergrundfarbe". Scheint eine Seite zu sein, die sich ohne JavaScript in ihre Einzelteile zerlegt. Da hatte wohl mal wieder ein Webseiten-Entwickler keine Ahnung wie man so etwas macht. Ziemlich peinlich für so einen grossen Konzern.

Geht man weiter auf die Adobe Creative Cloud Downloadseite, wird einem in 18 Sprachen erzählt man solle JavaScripting aktivieren und es taucht nicht einmal ein einziger FTP-Downloadlink für die CS App auf.

Ich finde es schon eine ziemliche Unverschämtheit, wenn ein Softwarehersteller den Kunden mit einer Online-Aktivierung zwingt, einen gerade frisch offline installierten und daher noch virenfreien Rechner noch vor dem ersten Backup an das malwareverseuchte Internet anzuschliessen damit alle Software beim ersten Backup auch aktiviert ist. Das ein Hersteller wie Adobe den Kunden dann auch noch zwingt im Browser irgendwelches Scripting zu aktivieren, wo sich inzwischen ja wohl herumgesprochen haben dürfte, dass Scripting das Haupteinfallstor für Malware im Browser darstellt, ist einfach nur völlig daneben. Da verwundert es auch nicht, wenn es Leute gibt, die gecrackte Adobe-Software von irgendwelchen zwielichtigen Seiten herunterladen und installieren, denn die Chance dass man sich dabei Malware einfängt ist ähnlich hoch, wie wenn man mit einem neu installierten und ungepatchten System bzw. dessen Browser mit aktivem Scripting surft.

Mich hat Adobe schon vor etlichen Jahren als Kunden verloren. Auf die ersten Versionen von Photoshop, Premiere und InDesign, die mit Online-Aktivierung kamen, habe ich meine Lizenzen schon nicht mehr upgegraded und bin dann allmählich auf alternative Anwendungen umgestiegen. Ich will meine komplette Software offline installieren können, da bei mir gerade die Rechner, auf denen ich mit meinen eigenen Fotos, Videos und Dokumenten oder denen von Bekannten und Kunden arbeite, aus Datenschutzgründen niemals das Internet sehen werden und ich daher mit einem Online-Aktivierungszwang dort schlichtweg nicht arbeiten kann.

Ich habe z. B. als Hobbyfotograf einfach keine Lust darauf, meiner Partnerin oder einer Bekannten irgendwann erklären zu müssen, wie Aktaufnahmen von ihr aus meinem Studio in die Hände von Hackern und dann ins Internet gelangen konnten. Solange meine Server und Rechner auf denen solches Material lagert immer vom Internet getrennt und deren Festplatten, wenn ich nicht da bin, verschlüsselt sind, passiert so etwas sicherlich nicht.

Die Adobe Creative Cloud zwingt einen inzwischen sogar monatlich den Rechner ans Internet zu hängen um die Anwendungen weiter nutzen zu können. Wenn man mit einem Notebook mit Photoshop länger als einen Monat in Afrika auf Fotosafari unterwegs ist und keine Internetanbindung hat, kann man dann auf einmal Photoshop nicht mehr benutzen. Für so eine Crapware gebe ich sicherlich kein Geld aus.

Ich hatte letztens schon den ersten Bekannten, bei dem im Urlaub in einer etwas abgelegeneren Region der Erde Photoshop nicht mehr funktionierte, weil er in der Eile der Reisevorbereitungen vergessen hatte, seinen selten benutztes Tablet-Convertible-Subnotebook noch einmal ans Internet zu hängen, damit Photoshop wieder für einen Monat freigeschaltet wird. Der zahlte über 50EUR im Monat für Adobes CS und konnte im Urlaub dann nicht damit arbeiten. Mittlerweile hat er sein CS-Abo gekündigt und nun GIMP auf dem Notebook, weil er es nicht noch einmal erleben möchte irgendwo im Urlaub in der Pampa zu hocken und an Regentagen bei Langeweile nicht einmal seine Bilder bearbeiten zu können.

Ich habe mittlerweile für alle Programmpakete die ich mal von Adobe genutzt habe einen besser funktionierenden Ersatz gefunden. Im Gegensatz zu InDesign musste ich bei LaTeX z. B. in bald 15 Jahren (Ich hatte LaTeX lange Jahre neben InDesign genutzt.) noch nie auf ein Backup eines Dokuments zurückgreifen, weil das Original sich plötzlich nicht mehr fehlerfrei öffnen liess. Bei InDesign habe ich das hingegen in weniger Nutzungszeit durchaus häufiger erlebt. Auch GIMP als Ersatz für Photoshop ist genial. Das läuft sogar vom USB-Stick, so dass ich bei Bekannten "mal eben" an deren Rechner ein Foto bearbeiten kann ohne etwas installieren zu müssen.

Der LaTeX-Compiler läuft übrigens ebenfalls vom USB-Stick und es gibt sogar Webseiten, die ein mit einem beliebigen Editor und so z. B. auch auf SmartPhone und Co. verfasstes LaTeX-Dokument in ein perfekt gesetztes und sauber formatiertes PDF umwandeln. Schonmal versucht InDesign auf dem SmartPhone zu installieren? Keine Chance da auf Android oder iOS irgendein formatiertes Dokument zu erstellen oder auch nur zu öffnen und zu editieren. Mit LaTeX ist das hingegen auch auf Android, iOS und Co. kein Problem. Selbst auf einem "FeaturePhone" habe ich, testweise weil mir niemand glauben wollte das man auf einem FeaturePhone anspruchsvolle Geschäftsbriefe erzeugen kann, auf einer Familienfeier schon ein LaTeX-Dokument erzeugt.

Im Endeffekt bin ich Adobe heute dankbar, dass sie es mir durch Online-Aktivierungen und Beschränktheit auf wenige Betriebssysteme als Plattform immer schwerer gemacht haben ihre Produkte zu nutzen und ich mich daher nach Alternativen umsehen musste. Dadurch stehe ich heute besser da und brauche auch nicht auf eine neue "Creative Suite App" warten, wenn ich mit meinen Programmen auf Windows 10 arbeiten wollte. Die laufen da nämlich. Einfach auf dem Rechner eines Bekannten auf einer Windows 10 Testversion vom USB-Stick gestartet. Ich brauche also nicht warten, bis ein Hersteller seinen DRM-Trojaner auf ein neues Betriebssystem anpasst. Ich kann mit meinen Anwendungen einfach arbeiten, während die zahlenden Adobe-Kunden noch in die Röhre gucken. ;-)
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