Idea Town: Mozilla schafft neues Testprogramm für Firefox-Browser

Der Firefox-Anbieter Mozilla will demnächst ein neues Testprogramm starten, Nutzer des Browsers werden dabei neue Funktionen ausprobieren können. Diese dürfen und sollen dann ihr Feedback abliefern, auf Basis dieser Rückmeldungen werden ... mehr... Browser, Firefox, Werbung, Mozilla, Mozilla Firefox, Suggested Links Bildquelle: Mozilla Browser, Firefox, Werbung, Mozilla, Mozilla Firefox, Suggested Links Browser, Firefox, Werbung, Mozilla, Mozilla Firefox, Suggested Links Mozilla

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Bleibt die Frage wie ernst zu nehmen das Feedback wirklich ist, ich weiß noch das über 90'% (2014 Firefox 29) sich gegen die UI ausgesprochen haben, trotzdem die wenigen die es wollten haben sich durchgesetzt wie auch immer es ihnen gelang.
Deshalb würde ich mich als Firefox Nutzer erst gar nicht daran beteiligen, es ist damit zu rechnen das die Mehrheit wieder übergangen wird.
 
@Kribs: Quelle bitte
 
@Alexmitter: https://input.mozilla.org/en-US/
 
@Thermostat: + Danke, war noch am suchen. ;-)
 
@Thermostat: Das ist Quatsch, Input ist keine Quelle für Meinungsbilder. Input ist ein Feedbacksystem, welches primär von Nutzern genutzt wird, wenn diese Probleme haben und unzufrieden sind. Das ist keinesfalls repräsentativ für die Stimmung aller Firefox-Nutzer. Das Problem mit Quellen ist: man muss sich auch mit der Quelle befassen, bevor man daraus irgendwelche Schlüsse zieht. Dass 90% gegen Australis seien, entspricht einfach überhaupt nicht den Tatsachen. Natürlich gibt es keine Zahlen dazu, aber man konnte wenige Wochen nach Firefox 29 Statistiken zur Nutzungsdauer von Firefox nachlesen, die belegt haben, dass die Nutzungsdauer gestiegen (!), nicht gesunken ist. Auch die Marktanteile haben überhapt keine Signifikanz aufgewiesen, der Trend hat sich nicht auffällig verändert. Du magst vielleicht argumentieren, dass die Marktanteile sinken, aber das ist nicht seit Firefox 29 der Fall.
 
@zweiohrmensch: "Das ist Quatsch, Input ist keine Quelle für Meinungsbilder. "
Dieses grundsätzliche infrage stellen des Mozilla- Feedback-Systems hat ja Methode, bei allen anderen Feedback-Systemen aber auch, wenn man "Mehrheitsmeinungen" nicht wahrhaben will oder nicht wahrnehmen will, stellt man einfach die Erfassung in Frage und mach alle Feedback-Äußerungen damit zu nicht relevant.

Ironie an/
>"Bei der letzten Bundestagswahl wollte auch eine/die "Mehrheit" die Anarchie (Nichtwähler)."<
\Ironie aus
 
@Alexmitter: Einfach Marktanteil weltweit betrachten. Viele Nutzer wollten einfach keinen sich an Chrome orientierenden Firefox haben (Minimalismus, Funktionen und Features extern statt intern) und Firefox ist mit Australis abgestürzt.
 
@Loranium: Den Zusammenhang zu Chrome musst du erklären. Nehmen wir die Tabs, welche vollkommen unterschiedliche Charakteristika bei Firefox und Chrome aufweisen. Und das meine ich vollkommen wertfrei. Man kann die von Chrome besser finden, man kann die von Firefox besser finden, aber beide Implementierungen unterscheiden sich auch aus Usersicht ziemlich offensichtlich. Oder beziehst du dich auf das Menü (nicht den Menübutton, das Symbol ist ein Quasi-Standard, den auch Google nicht erfunden hat!), welches in Firefox komplett anders aussieht und zudem im Gegensatz zu Chrome anpassbar ist, was auch in Firefox vor Australis nicht der Fall war? Aller guten Dinge sind bekanntlich drei, nenne du bitte das dritte Beispiel, auf das die Aussage wirklich zutrifft. ;)
 
@Kribs: Solang sich Mozilla nur auf die einfachen Nutzer als Kernbasis beschränkt wie es heute der Fall ist und kein Einlenken richtung Geeks und Power Users zu sehen ist, ist das nur eine weitere leere Phrasen Drescherei. Mit Sicherheit wird das ganze damit enden dass nur noch weitere erweiterte Funktionen aus dem Browser gestrichen werden weil der einfache Nutzer es "als belastendes Gewicht" empfindet.
 
@Kribs: Das grösste Problem mit dem neuen GUI ist, das teilweise wirklich nur wegen des neuen Grafikgehampels alte PlugIns nicht mehr laufen bzw. nicht mehr bedienbar sind, weil ihre Bedienelemente sich nicht mehr in das neue GUI einfügen. Wegen irgendwelcher Grafikspielereien Funktionen und Kompatibilitaet zu opfern ist ja wohl krank.

Dass die Add-On-Leiste nicht mehr da ist und nun mit einem Plug-In nachgerüstet werden muss, ist auch nicht wirklich einzusehen. Wieso entfernt man so etwas einfach ersatzlos? Das ist die einzigste Leiste, die in meinem normalen Firefox-Setup aktiviert ist. Ich benutze den Firefox nämlich mit einem PlugIn, das den Browser komplett über die Tastatur bedienbar macht. Menü-, Navigations-, Lesezeichen- und die Tableiste sind daher bei mir immer ausgeblendet, d. h. ausser Fenster schließen, Maximieren und Minimieren habe ich oben im Browserfenster keinerlei Bedienelemente oder Leisten. Dafür habe ich unter der Add-On-Leiste unten im Browserfenster eine Kommandozeile, mit der ich URLs eingeben, sämtliche Standard-Browserfunktionen und die Zusatzfunktionen welche mein PlugIn mitbringt per Tastatureingabe ansprechen kann, so dass ich, bis auf die Bedienung einiger anderer PlugIns (was dann leider nur per Maus über die Add-On-Leiste funktioniert) kein grafisches Menü im Browserfenster und keine Maus zur Bedienung brauche.

Aber auch bei eingeblendeten Leisten kann ich nicht sagen, dass die neue grafische Oberfläche sich nun besser oder schlechter bedienen lässt als die alte. Bis darauf, dass man die Tabs scheinbar nicht mehr als unterste Leiste anordnen kann, hat sich da für mich als überzeugtem Nutzer einer 3 Jahre alten Firefox-Version eigentlich von der Bedienung nichts verändert. Selbst die ursprüngliche Menüleiste mit den Pull-Down-Menüs, die teilweise immer noch mehr Funktionen bietet als das wohl auf Touch ausgelegte neue Menü an der rechten Seite, lassen sich einfach einblenden und sehen beim Firefox 39 im Vergleich zu meinem uralten Firefox kaum verändert aus.

Abgesehen davon, dass sie üble Fehler mit einigen alten PlugIns produziert und man die Add-On-Leiste per PlugIn nachrüsten muss, sehe ich also nicht, was an der Australis-Oberfläche nun so viel schlechter oder besser als an der klassischen Firefox-Oberfläche sein soll. Gut, optisch mach der FF 39 mit seinen einfarbig flachen Funktionsschaltflächen nicht so viel her wie der alte FF mit teilweise animierten farbigen 3D-Buttons, aber der Look ist ja wohl gerade Mode. Das Icon mit den 3 schwarzen horizontalen Linien finde ich auf dem PC allerdings ebenso nichtssagend wie auf SmartPhone, Tablet und Co. Wenn man es nicht wüsste, käme man vom Icon her nie darauf, dass sich darunter das Hauptmenü des Programms verbirgt.

Übrigens kam mir der Firefox 39 im Vergleich zu meinem 3 Jahre alten FF, den ich als portable Version auf dem Rechner meines Bekannten mal zum Vergleich direkt vom USB-Stick gestartet hatte, sehr träge beim Seitenaufbau vor (dabei hatte der von meinem USB-Stick sogar mehrere hundert Tabs offen und der neuere FF bestenfalls 10). Ist der HTML5-Kram so träge, oder woran liegt das?
 
@resilience:

"Ist der HTML5-Kram so träge, oder woran liegt das?"

Eigentlich nicht, eigentlich ist es eher ein Turbo, es gibt aber (bei mir) 3 offensichtliche Probleme, Kapersky, Hardware und Windows 7.

Kaspersky "Lähmt" den Firefox schon fast Traditionell, allein die Startzeit verdreifacht sich bei mir, mit abgeschalteten Kaspersky Surft es sich auch deutlich "flüssiger".
Hardwarebeschleunigung und oder WebGL hat der Firefox nie richtig ans Laufen bekommen, irgendwo hakt es da immer, eine spürbare Verbessrung bringt es oft >media.mediasource.enabled auf true zu setzen< (leider nicht immer).
Bleibt noch Windows 7, das wird immer langsamer, woran das auch immer liegen mag?
 
Schade das Firefox immer noch existiert.
 
@Unglaublich: Wieso?
 
@adrianghc: Leider ist dieser browser ein Zeugnis der Vergangenheit und Mozilla hat es nie geschafft ihn zu reformieren
 
@Alexmitter: Dinge wären besser gelaufen wenn Mozilla nicht Chrome ständig als state of the art ansehen würde und dafür weiterhin ihr eigenes Süppchen kochen würde.

Firefox ist ein guter Browser gewesen, nur Mozilla lässt sich leicht von Pseudo Trends beeinflussen anstatt sich selbst treu zu bleiben.
 
@Loranium: Das Problem ist nicht die Optik, die juckt niemandem so sehr, mehr die gnadenlos veraltete engine
 
Mozilla sollte sich mal einen reboot wagen. Einfach mal von vorne anfangen, die Leute fragen was sie wollen und was sie nicht wollen. So über 1-2 Jahre parallel zwei Projekte laufen lassen um Firefox dann einzustellen. Ähnlich wie MS es mit EDGE und dem IE macht.
Mozilla kann nur noch polarisieren, indem sie sich neu erfinden. An sonst wird der Browser in 1-2 Jahren in der Versenkung verschwinden.
 
@Thermostat: Meine Meinung. Und vorallem nicht mehr von Chrome die Inspiration hernehmen (Design Elemente, Minimalismus, keine interne Anpassungsoptionen).

Mozilla soll sich vorallem wieder an seine früheren Wurzeln erinnern. Nämlich, den Geeks eine sichere Basis bieten mit Features die einfache Nutzer auch per Knopfdruck deativieren können. So wars ja früher bevor Australis kam und das Konzept gedreht wurde.

Da hat man sich für die einfachen Nutzer als Kernbasis entschieden so dass auf einmal mehr erfahrene Nutzer plötzlich gezwungen wurden ihre Features wieder per add-on nachzuinstallieren.

Vor Australis wars auch möglich dass alle Nutzergruppen ihre Features im Browser haben konnten. Und seit Chrome da ist soll es auf einmal nicht mehr gehen? Mozilla sollte sich nicht so sehr aufs Nutzerzahlen sammeln konzentrieren sondern jeder Nutzerbasis 100% Aufmerksamkeit zuzukommen lassen wie es bis Firefox 22 gehandhabt wurde.

Solang Mozilla nicht ihre Denkweise zumindest ein klein wenig dreht werde ich jedoch weiterhin statt Firefox Seamonkey oder Pale Moon nutzen.
 
Ich begrüße es grundsätzliche, wenn man die Meinung der Nutzer einfängt und diese Umsetzt.
MS hat es unter der neuen Führung auch getan und ich finde, sehr erfolgreich.
Es mag da nun Kritiker geben, die es anders sehen. Natürlich kann nicht JEDER Wunsch umgesetzt werden. Oft ist vieles technisch gar nicht möglich oder würde das System unnötig verlangsamen oder der Kreis der Interessenten ist zu klein. Man muss ja immer bedenken, dass am Ende ein Unternehmen dahinter steht, welches damit Geld verdienen will und in Entwicklungen erst mal Geld stecken muss.
Zudem kann man nicht jedem immer Gerecht werden. Was 100 Profis super finden, sogar einen Nutzen haben könnte, die Entwicklung möglich wäre, wollen aber 1000 "normale User" nicht haben, wieso auch immer. Dass sich ein Unternehmen aus bereits genannten Gründen dann eher an die 1000 hält, anstatt an die 100 ist klar, sofern man es nicht optional machen kann oder in deine extra Version (Pro z.B.) ausgliedern kann.

Ich bin gespannt, wie Mozilla das Umsetzt. Nach so Sachen wie Poket und dass der gute FF immer langsamer wird und 64bit (ja ich weiß wo die wenigen Vorteile von 64bit bei einem Browser liegen und ja, ich komme in diese Bereiche locker) schon ewig auf sich warten lässt (nur Beispiele), wird es Zeit, dass Mozilla mal die Nutzer direkt fragt, was sie wollen und was nicht.
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