Mozilla wettert gegen Standard-App-Regelung in Windows 10

Mozilla will seinen Browser Firefox wie bereits berichtet auch für Windows 10 anbieten. Jetzt haben die Entwickler des freien Browsers massive Kritik an Microsofts Entscheidung geübt, die Festlegung von Standard-Apps für bestimmte Aufgaben aus ihrer ... mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows, Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Technical Preview, Build 10041, Windows 10 Build 10041 Microsoft, Betriebssystem, Windows, Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Technical Preview, Build 10041, Windows 10 Build 10041 Microsoft, Betriebssystem, Windows, Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Technical Preview, Build 10041, Windows 10 Build 10041

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Microsoft will sich also wieder mit der EU anlegen. Könnte nach hinten losgehen.
 
@Shareme: die EU braucht dann wohl nur die alte Anklage rauszuholen und neu aufzulegen, das Problem scheint ja wohl wieder das gleiche sein. MS lernt es wohl nicht bzw. sollte wohl schnellstens nachbessern, denn ich will weiterhin MEINE Browser benutzen und nicht deren Kram
 
@palim: ah, du hast einen eigenen browser? bietest du den auch für andere an oder bist du der einzige nutzer?

(sorry, das konnte ich mir nach der Steilvorlage nicht verkneifen. braucht auch nicht kommentiert werden; hast auch auch + von mir bekommen)
 
@scar1: Vieleicht hat er sich Mosaic neu compiled
 
@scar1: ja, diesen Brause möchte ich benutzen :D http://tinyurl.com/po7kpsw
 
@palim: Die Rechtslage sieht hier schon anders aus, da es ja nicht die Browser alleine betrifft, sondern jede Art von Programmen. Daher wäre ein ganz neues Verfahren notwendig. Allerdings wird das die EU nicht abhalten.
 
@Scaver: hoffen wir mal das beste, dieses gebahren von ms geht gar nicht
 
@palim: Ich hoffe, dass es erst gar nicht zu einem Verfahren kommt und MS schnell eine Lösung zum Wohle der Kunden findet.
Bei den Lizenzbedingungen bzgl. OEM Versionen und dem Upgrade haben sie es ja auch geschafft... und ich habe es ihnen echt nicht zugetraut. Aber sie haben es doch geschafft und die Lizenzbedigungen/EULA der RTM berücksichtigt auch die Rechtslage in DE.
Daher hab ich wieder Hoffnung.
 
@Shareme: Würde ich an der Stelle von Microsoft auch so machen. Bis die Klage steht und ein Gerichtsentscheid vorliegt, hat wohl schon ein Grossteil der Masse auf Win10 aktualisiert und so den Edge-Browser als Standard.
Wenn dann im Nachhinein wieder so eine sch**** Browserauswahl eingeführt werden muss, hat Edge schon seine Marktanteile.
 
@slic0r: Trotzdem wird MS dann gezwungen, wie damals auch, für jeden so ein Auswahlmenü anzuzeigen. Dann wechseln auch sehr sehr viele schnell wieder!
 
@Scaver: Naja ob das Auswahl Menü da soviel beigetragen hat? Firefox wurde halt immer beliebter und Chrome einem untergeschoben bei installation einer Freeware, für den Kläger Opera blieb alles beim alten.
 
@PakebuschR: Für den Rückgang der IE Nutzung hat es beigetragen. Wer schon auf einem Alternativem Browser war, blieb dabei meist auch.
Aber selbst viele Otto-Normal-User die ich kenne, haben dann etwas anderes gewählt. Viele wussten nicht mal wieso. Mehr nach dem Motto "Ich hab mal gehört, die sind besser als der IE" oder "Wenn der IE besser wäre, würde man keine Alternativen anbieten". Die meisten haben dann Firefox genommen, weil ihnen das irgendwas sagte, weil sie es schon mal gehört hatten. Nur einer hat Chrome genommen, war damit aber nicht zufrieden. Durfte ich für ihn dann auch manuell wieder ändern und führte auch zum Firefox.

Und ich kann mir gut vorstellen, dass es dann beim Edge genauso sein wird. Edge sagt den wenigsten was, bzw. hat wieder ein Logo ähnlich dem IE. Edge wird am Ende von vielen ONU aufgrund es Logos mit dem IE verwechselt.

Naja wir werden sehen, wie es sich auswirkt. Faktisch wird die EU da sicher wieder mit dem Hammer zu hauen, zumal es diesmal nicht nur Browser betrifft, sondern jede Art von Programm, welches zum Öffnen einer Datei als Standard Anwendung fungieren kann.
 
@Shareme: Vlt kann Microsoft jetzt damit argumentieren, dass Windows ein Desktop und Smartphone OS ist. Und da iOS+Android mehr Anteile hat, haben sie keine Monopolstellung mehr ^^
 
Ein Klick in den App-Einstellungen sieht für mich nicht wirklich nach einer besonderen Erschwernis aus. Zumal man ja auch noch darauf hingewiesen wird, wo die Änderung vorzunehmen ist.

Ansonsten empfehle ich in solchen Fällen immer ein wenig Käse zum Whine.
 
@gandalf1107: Scheinst den Dialog noch nicht gesehen zu haben, dann wüsstest du wie nervig und unnötig erschwerend das ganze ist.
 
@gandalf1107: Immer das gleiche mit diesen Kommentaren von Usern, die nur in ihrer eigenen Welt leben. Du sprichst von genau 1 Situation. Übertrag das mal auf alle deine Anwendungen, dann summiert sich ein ziemlicher sinnloser Zeitaufwand. Vor allem auch deshalb, weil die Microsoft Standardanwendungen wie z. B. Paint, Notepad, etc einfach nur abgespeckt sind und daher die meisten auf bessere Freeware wie Paint .NET, Notepad++ etc greifen.
 
@gandalf1107: EIN Klick? Es sind mindestens DREI Klicks bis man in dem Menü ist und dann sind es je nachdem noch mal ne Hand voll Klicks, bis der Browser umgestellt ist.
 
@Scaver: 3 klicks? das verdreifacht das risiko sich dabei einen finger zu brechen. microsoft sind mörder.
 
@Chris Sedlmair: Sarkasmus mag in der Sache bei uns Enthusiasten und (Semi) Profis angebracht sein. Aber sie es mal aus der Sicht der Otto Normaol User, die im Schnitt immer noch nicht mehr hin bekommen, als das Gerät zu starten und den Webbrowser zu öffnen und dann auf Facebook, GMX und Co. zu surfen.
3 Klicks sind da ne menge, zumal es ja die richtigen sein müssen.

Ich betreue aktuell mehr als ein halbes Dutzend privater Systeme, zu Hochzeiten waren es mehr als drei Dutzend. Von beruflich (habe ich zeitlich mehrfach auf unterschiedliches Weise auch gemacht) mal ganz zu schweigen. Davon war KEINER in der Lage, mit ZWEI Klicks die Systemsteuerung zu öffnen, wenn ich nicht genau erklärt habe, wo jene zu finden ist.
Und trotz der guten Beschreibung da drin, fand dann trotzdem nie jemand etwas, das heißt die nächsten Klicks musste ich auch immer exakt erklären.
Und das selbst nach dem 100x immer wieder. Der normale Nutzer merkt sich nicht eine Sache mehr, als das was er gemäß seiner Interesse macht. Und solche administrativen Sachen gehört bei keinem dazu!

Und gerade diese Leute waren es bisher gewohnt, dass es so eine Meldung gibt. Die ist eindeutig, erklärt klar was Sache ist und eben mit nur einen Klick kann man direkt eine Entscheidung treffen.
Ist das nicht mehr möglich, werden sie es lassen wie es ist. Und das wird es für die meisten Anbieter unmöglich machen, ihre Alternativen Programme zu etablieren.

Wo das beim Browser noch harmlos ist, da man diesen ja meist direkt startet und die Inhalte darin aufruft, sieht das bei z.B. Media Playern wie dem VLC ganz anders aus. Hier startet die Mehrheit die Dateien selber, welche anhand der Zuweisung der Standard Anwendung den passenden Player aufrufen. Die wenigsten rufen erst den Media Player auf und von da aus dann die Datei oder Playlisten. Letztere liegen meist auch in Form einer Datei im entsprechenden Ordner und wird direkt aufgerufen.
So werden oben besagte Leute zwangsweise erst mal beim integrierten Player bleiben, sofern sie nicht jemanden haben, der ihnen das ändern kann.
Und das je nachdem bei jedem Update des Programms oder ggf. der entsprechenden MS App, sollte sie sich die Standard Berechtigung automatisch wieder holen.
 
@Scaver: Dafür gibt es uns. Ich kümmere mich auch for free um eine Handvoll privater PCs von DAUs. Da die das eh nicht kapieren, müssen ohnehin wir das machen. :3
 
@Chris Sedlmair: Ich stimme dir zu, aber nicht jeder DAU hat nen "Pro" der alles für jeden machen kann.
Und ich muss es jetzt nicht unbedingt haben, dass mich ständig jeder wegen der Zuweisung von Standard Anwendungen herbei ruft ^^
 
"Der Nutzer müsse sich also einen drei Schritte umfassenden Vorgang einprägen, um überhaupt erst einmal das Menü zur Wahl der Standard-Apps zu finden." Sowas kann man heutzutage niemandem mehr zumuten :D

Aber mal ehrlich, Mozilla hat schon recht, wenns vorher einfacher ging, warum wird es jetzt umständlicher gemacht? Sicherheitsgründe? Ist klar.
 
@N3T: Für einen Nutzer, der sich ein bisschen besser auskennt, ist das kein Hindernis, aber allein von der Arbeit kenne ich genug Leute, die bei jeder kleinsten Warnung schon panisch werden. Die überfordert sowas sicher schnell, besonders die Angst etwas zu verstellen. =D
 
@TYPH00N: Genau das ist doch der springende Punkt: auf Firmenrechnern sollte der Anwender so wenig wie möglich umstellen, wenn er mit der IT nicht wirklich vertraut ist. Hab ich alles schon erlebt. Normal schränkt man das natürlich mit Gruppenrichtlinien ein, aber in diesem Fall hätte der Anwender so oder so keinen Zugriff für die Änderungen der Standard-Apps. Ohne Gruppenrichtlinien sollte man dem Anwender hingegen schon etwas IT-Kenntnisse zutrauen und dann werden die sich auch mal 3 Klicks merken können.
Der normale Anwender zuhause, ohne den blassesten Schimmer von IT, weiß doch eh nicht mit welchem Browser er online geht und in den meisten Fällen ist's ihnen auch völlig egal, Hauptsache die Google-Startseite poppt auf. Durch meine Arbeit und auch durch Erfahrungen im Bekanntenkreis, sind die meisten Installationen von Chrome & Co eher ungewollt und zufallsbedingt - erfahrende Anwender ausgenommen, aber genau diese können sich auch die 3 Klicks merken. :)
 
@thelord: Die Firma habe ich jetzt nur als Beispiel genommen, aber ja, ansonsten hast du Recht. Da versteh ich Mozilla schon, kann gut sein, dass ihnen dadurch Nutzer verloren gehen.
 
@N3T: Sicherheitsgründe, ja
Wenn jede Anwendung/app das selbst festlegen kann und nicht über die Einstellungen des Systems gemacht werden muss kann das jede Anwendung potentiell einfach drehen wie sie lustig ist.

Den punkt kann ich bei MS nachvollziehen aber genauso das was Mozilla anführt
 
@N3T: Alles mehr als 1 Klick ist für Otto Normal Nutzer zu viel. Keiner von denen ruft die Einstellungen (ehemals Systemsteuerung) auf und klickt sich da durch, um eine Standard Anwendung einzustellen. So bleibt es eher bei ursprünglichen Anwendungen.
Heißt die Konkurrenz hat bei der Masse der Nutzer keine Chance mehr!
 
@N3T: Nein, ich kann, wie 007 auch, diese Sicherheitsgründe von MS durchaus generell nachvollziehen, das Dumme ist eben nur der etwas kritische Punkt der Windows Installation selber, weil da gibt es diesen Sicherheitsgrund, bzw. dass der Nutzer das selber aktiv festlegen muss, ja nicht.
 
Es ist gut, dass nicht mehr jedes dahergelaufene Programm wichtige Systemeinstellungen wie den Standardbrowser einfach so verändern kann.

Es ist eine nutzerfeindliche Katastrophe, dass bei einem Upgrade der Edge als standardbrowser festgelegt wird, selbst wenn man schon einen anderen Browser als Standardbrowser eingestellt hatte.

"Browser-Drittanbieter dürfen das nicht, aber es ist okay, wenn Microsoft es tut" Seit wann arbeitet Richard Nixon für Microsoft?
 
@Jazoray: Es ist vor allem eine Frage des Aufwands, den man einem Betriebssystemhersteller bei der Programmierung der Upgrade-Funktion zumuten darf. Du bügelst im Prinzip ja eine neue Windows-Version drüber, deren Konfigurationsdateien nicht mit denen der Vorversion identisch sind. Es landet also zwangsläufig während des Upgrades erstmal die Standardkonfiguration vom Installationsmedium auf dem PC, und dann werden alte Einstellungen, soweit sie von der neuen Version noch unterstützt werden, in die neue Installation migriert. Und da muss dann eben im Einzelfall geschaut werden, bei welcher Konfiguration es Sinn macht, sie beizubehalten, wo es gar nicht möglich ist und wo es theoretisch zwar gehen aber womöglich sogar stören würde. Der Betriebssystemhersteller kann auch nicht wissen, ob Software, die unter der Vorversion als Standardanwendung für irgendwas eingestellt war, unter der neuen Version überhaupt einwandfrei funktioniert.
Angenommen du hast unter Windows 7 einen eigenen Mediaplayer eingestellt, der unter 10 jedoch gar nicht mehr läuft. Würde hier die Standardzuordnung nach dem Upgrade automatisch wieder eingepflegt, ließen sich zunächst keine Mediendateien mehr öffnen.
Ich finde daher, dass es bei einem OS-Upgrade durchaus Sinn macht, bei den Systemeinstellungen immer erstmal wieder auf die Default-Konfiguration zurückzugehen. Der Nutzer hat den anderen Browser ja schon einmal selber installiert und zum Standard gemacht. Nur weil bei nem Systemupgrade, was man ja nun echt nicht jede Woche macht, diese Zuordnung geändert wird, wechselt ja keiner den Browser. Und wenn doch, dann nur, weil ihm der neue Browser vielleicht sogar besser gefällt. Man kanns auch so sehen: Die anderen wollten ja immer, auch über die EU-Browserwahl, dass der Nutzer mal Einblick in die Alternativen bekommt. Gleiches Recht nun auch mal für MS, die dem Nutzer auch nach einem Upgrade auf diese Weise einen Blick auf Edge werfen lassen.
 
@mh0001: Nö. dan hätte ich ja gegenüber einer frischen Neuinstallation keinerlei Mehrwert.
 
@Jazoray: Ja dann viel Spaß, denn das hat noch nie und bei keinem Betriebssystem funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht. Du wärst dann auch bestimmt unter den ersten, die über "Scheiß-Microsoft" schimpfen würden, wenn dein PC nach einem Upgrade auf Windows 10 nicht mehr hochfährt, weil ein inkompatibles Drittanbieter-Programm vom Upgrade-Setup nicht aus dem Autostart entfernt wurde und den PC beim Booten einfrieren lässt (AV-Software z.B., darum wird die bei einem Upgrade schon immer automatisch vom Windows-Setup vorher deinstalliert und durch den Windows Defender ersetzt).

Der Vorteil eines Upgrades sind, dass installierte Software durchaus erhalten bleibt und sofern sie kompatibel ist (!) direkt mit bestehenden Einstellungen weitergenutzt werden kann. Das heißt nicht, dass sie nicht vorsichtshalber zunächst aus dem Autostart geworfen wird. Das Upgrade soll einem stundenlanges Neuinstallieren anderer Software ersparen. Diese nach einem Upgrade wieder zum Standard zu machen, ist in wenigen Sekunden erledigt und kein wirklicher Nachteil, in Anbetracht der Gefahr der Alternative.
 
@mh0001: Ich hab dir grad unabsichtlich ein Minus gegeben.

"AV-Software z.B., darum wird die bei einem Upgrade schon immer automatisch vom Windows-Setup vorher deinstalliert und durch den Windows Defender ersetzt"
Das ist nur bei abgelaufener Sicherheitssoftware der Fall, ansonsten wird die Software neuinstalliert.
 
@mh0001: Und was ist dann bei einer neuen Windows-Version? Das ist ja auch ein neues System. Sollen dann auch alle Einstellungen zurückgesetzt werden?
 
Die Frage ist auch, warum Microsoft ungefragt beim Upgrade auf Windows 10 den Standardbrowser auf Edge ändert?
 
@Alci1985: soweit ich weiß ändern microsoft beim upgrade auf win10 nur den standardbrowser auf edge, wenn der bisherige standardbrowser der internet explorer war. wenn aber als standard ein andere browser definiert war/ist, bleibt dieser auch der standardbrowser in 10. kann mich natürlich auch irren und ich habe da etwas falsch verstanden.
 
@naikiawr: Kandidat bekommt 100 Punkte und den Bonuskeks :P
Also beim wechsel auf die 10240 war es so das alle Standardanwendungen behalten wurden. Man bekommt zwar beim ersten start diese Standardapps-Fenster angezeigt, dort wird einem lediglich EDGE nochmal angeboten aber das war es.
Wenn ich mich recht erinnere war das auch beim VLC-Player so.
 
@MarcelP: uh, danke, hoffe das ist ein schokokeks^^
 
@naikiawr: ausnahmsweise :P
 
@naikiawr: Vielleicht hätte WF genau das in die Meldung reinschreiben sollen, dann hätte man sich die ganze Aufregung sparen können.
 
Finde ich genau richtig und gut so. Kein Programm sollte in der Lage sein, sich selbst für irgendwas als Standard einzutragen. Seriöse Programme fragen den Nutzer ja vorher, ob sie das tun sollen, aber sie könnten es eben auch einfach so machen. Wettbewerbsverzerrung sehe ich da auch nicht. Es kann und darf keinen Anspruch darauf geben, dass ein Betriebssystem vermeintliche Komfortfunktionen bietet, die unter Umständen die Sicherheit kompromittieren.
Bei den Dateizuordnungen sollte es genauso laufen. Es ist ein Unding, dass z.B. Media Player bei der Installation in der Lage sind, sämtliche Zuordnungen von Video- und Audiodateien auf sich zu ändern. Nicht alle fragen vorher, ob sie das auch wirklich tun sollen.
Von daher finde ich es gut, wenn solchen Sachen ein Riegel vorgeschoben wird. Automatisches Einstellen des Standards oder von Dateizuordnungen höchstens nur noch dann, wenn zuvor keine Anwendung installiert und eingestellt war, die den Standard/Dateityp bereits bedient!
 
@mh0001: Das Wettbewerbsverzerrende an dieser Stelle ist, dass Microsoft ungefragt auf den Edge als Standardbrowser wechselt! Die Funktion aber dass Dateizuordnungen nicht mehr stillschweigend im Hintergrund geändert werden, finde ich persönlich gut!
 
@Alci1985: Und angenommen, der Browser funktioniert unter der neuen Windowsversion gar nicht, aber das Setup behält ihn als Standard bei? Soll MS das dann für alle erdenklichen Browser und andere Standardprogramme vorher testen?
Gerade für die User, die den Weg zur Standardzuordnung nicht finden, wär das ja der Super-GAU. Der als Standard eingestellte Browser startet unter Windows 10 nicht, kann daher auch keine Updates ziehen um sich kompatibel patchen zu lassen, und der DAU geht auf die Suche nach dem ihm wohl bekannten Internet Explorer, um eine neue Version seines Wunsch-Browsers runterzuladen. Nur findet er den IE unter Windows 10 nicht, weil da nun Edge ist...
Ich halt das schon generell für richtig. Bei einem OS-Upgrade sollte alles auf die Komponenten zurückgestellt werden, die mit der neuen Version auch garantiert einwandfrei funktionieren. Darum deinstalliert oder deaktiviert das Upgrade ja auch automatisch die Virenscanner von Drittanbietern und ersetzt sie zunächst durch den Windows Defender, um zu verhindern, dass es beim ersten Start der neuen Version dann knallt.
 
@mh0001: Er findet den IE nicht? Die meisten DAUs suchen einfach das blaue "e" und das ist bei Windows 10 immer noch da! Ich finde es von Microsoft nicht gerade klug, falls sie wirklich den Standardbrowser ändern, dies so zu machen. Den viele kriegen Windows 10 wohl für Lau und aufeinmal nutzen (evtl.) wieder den Browser von Microsoft, falls das so kommt würde Microsoft (zu recht) Probleme mit der EU kriegen.
Weitehrin: Wenn alles auf Komponenten zurückgestellt werden soll, dass alles "garantiert einwandfrei funktioniert", dann dürften die so ein Upgrade bei den Usern da draußen am besten gar nicht durchführen. Ich denke da kommen andere Probleme auf die zu wie Browser geht nicht, ich denke da vor allem an Treiber und solche Geschichten...
 
@mh0001: Das nicht jedes Programm einfach so in der Lage sein sollte die Einstellung zu ändern da bin ich durchaus bei dir. Auch was die änderung der Dateizuordnungen betrifft stimme ich dir zu ABER Windows sollte das nicht perse einfach blocken das es gar nicht mehr geht. Es wäre völlig ausreichend wenn Windows einfach bevor die Einstellung tatsächlich geändert wird nochmla per popup nachfragt ob man die änderungen wirklich möchte und dann bestätigt man das oder verneint es.
Damit wären alle zufrieden und auch die Sicherheit wäre gewährleistet. Es perse abzublocken find ich ist der Falsche weg.
 
@Eagle02: Das würde auch so funktionieren, aber Mozilla will nicht. Wäre ja schon ein Anfang, direkt in die entscheidenden Systemeinstellungen zu wechseln anstelle diese bescheidene Beschreibung im PopUp auszugeben.

Ansonsten schließe ich mich der Meinung hier an: http://www.drwindows.de/content/7027-mozilla-entwickler-hat-windows-10-verstanden-meckert.html
 
@mh0001: "Es kann und darf keinen Anspruch geben..."? Hui, wo hast du dir denn diesen tollen Satz abgeguckt? Gestern abend beim Angela Merkel Interview?
 
Nervt mich auch, dass ich FF nun mühsam als Standardbrowser hinterlegen muss. Natürlich gut, wenn Schadprogramme versuchen alles anzupassen. Aber dennoch sehr mühsam
 
Welche Standardprogramme werden denn noch so umgebogen?
 
@Knerd: Nur MS eigene (wenn vor dem Upgrade FF der Browser war ist er es danach auch noch)
 
Microsoft könnte das höchstens insofern einfacher machen, dass der alternative Browser direkt das nötige Einstellungsmenü öffnen darf.
 
@Chiron84: Oder einfach im UAC Style ein System-Popup "Firefox möchte sich als Standard für folgende Dinge eintragen: ... [Ja] [Nein] [Villeicht]". Dann noch absichern, dass eine Anwendung pro Session maximal eine Anfrage stellen darf, dann kann die Anwendung auch nicht Solange "nerven" bis der User nur noch "ja" klicken kann.

Möglich wäre es - aber es ist klar, dass es seitens MS nicht unbedingt gewünscht ist. Denn was für den Browser greift, gilt auch für alle anderen Dateitypen.

Aber das ist doch in allen Bereichen so. Im Handbuch meines Staubsaugers finde ich auch keinen Vermerk auf die 70% günstigeren Staubsaugerbeutel, nein dort wird gesagt, dass Dritt-Anbieter Produkte meinen Staubsauger schädigen können und ausschließlich original Teile verwendet werden sollen. :-)
 
@Chiron84: darf er ja auch - muss halt von den Entwicklern des alternativen Browsers so programmiert werden ...
 
"Der Nutzer müsse sich also einen drei Schritte umfassenden Vorgang einprägen" - Interessante Einschätzung der eigenen Nutzergruppe hat Mozilla da :-)
 
occhh nööö, nicht die Leier schon wieder! Was soll denn MS sonst tun? Gar keinen Browser vorinstallieren? Das wäre aber heut zu tage so, als würde man ein Auto ohne Räder verkaufen. Was im Grunde das selbe ist, denn auch hier wird vom Hersteller eine Marke forciert... Firefox noch zusätzlich mitliefern werden sie wohl auch kaum, und schon gar nicht als Std.Browser. Also ist dann wohl der einzigste installierte Browser logischerweise der Std.-Browser. Wer den FF nun unbedingt nutzen möchte, aus welchen verwirrten Grund auch immer, der weiß, wie man es umstellen kann. Alle anderen interessiert es einen feuchten Dreck, wie das Ding heißt, womit sie surfen. - Außerdem, wie will Moziila Geld verdienen, mit installierten Versionen, oder wie? Dazu müssten sie ausspionieren, was, wer wie viel nutzt. Und das wollen wir ja auch nicht.... besonders die nicht, die frei alternative Software so toll finden....
 
"Der Nutzer müsse sich also einen drei Schritte umfassenden Vorgang einprägen"
So wie jede Aktion in Firefox seit der Einführung von Australis?
 
OMG man muß sich 3 Schritte merken! Das ist natürlich ein absolut nicht zu vertretender Auwand...
Zum Schießen wenn die Leute eine simple Konfiguration die EINMALIG weniger als 30 Sekunden in Anspruch nimmt als "sehr mühsam" beschreiben.
 
Interessant fände ich es in diesem windows Dialog seine gewünschten Programme auswählen zu können, selbst wenn diese nicht installiert sind. Auswählen (So wie Sprachen hinzufügen oder deinstallieren), System läd neuste Version runter und installierts. Damit würde sich vieles Vereinfachen.
 
"Der Nutzer müsse sich also einen drei Schritte umfassenden Vorgang einprägen, um überhaupt erst einmal das Menü zur Wahl der Standard-Apps zu finden."
Das klingt so als wären alle PC Nutzer vollidioten aus sicht von Mozilla. Wenn sie ihnen nichtmal zutrauen sich 3 Schritte zu merken. Interessant was die so von uns denken.
 
Würde doch jeder so machen, wieso sollte ich es meiner Konkurrenz übermäßig erleichtern meine eigenen Browser zu ersetzen, es sind doch alles mündige User, man muss sich halt informieren, das ist doch nicht zuviel verlangt.
 
Tja. Apple hat ja auch Safari drauf. Und Google benützt penetrant seine Vormachtstellung bei den Suchmaschinen um einem den Chrome-Browser aufs Auge zu drücken...
Aber das ist ja natürlich etwas anderes.....
 
Schon beim IE wurde MS hart gebüsst. Meiner Meinung nach zu Unrecht. Es ist ein OS von MS und da soll MS doch auch Ihre Software anbieten dürfen.

Verstehe das Problem nicht. Es ist ja ohne weiteres möglich einen anderen Browser zu benutzen, nur durch ein paar Klicks. Am Ende müssen Sie wieder das OS ohne Browser anbieten weil die EU klagt.....aber verklagte jemand auch Apple wegen Safari, oder dem iTunes Zwang beim iPhone? Nein! Go MS, haut Edge drauf!
 
@barnetta: Wenn die EU Microsoft den bescheuerten Browserauswahlbildschirm (den ich immer nach einer Neu- Installation im Windows Update ausblende) aufzwingt, dann sollte dieser Auswahlbildschirm auch für OS X, iOS, Android und anderen Unix-/Linux Systemen verpflichtend sein. Falls der transatlantische Handelsabkommen zustande kommt, sollte Microsoft am besten die EU-Kommission auf Schadensersatz verklagen.
 
Und ich bleibe dabei, jetzt mal Allen hier die MS eine Datensammelwut vorwerfen zum Trotz, sollte die EU wieder auf die dumme Idee mit dieser Browserauswahl kommen; ich gehe davon aus, dass dieses wieder kommen wird und mit einiger Verzögerung von MS umgesetzt wird; dürfte auch die EU Kommission überrascht sein, wenn MS den Zettel "Downloadzahlen der Browserauswahlseite" aus einer Schublade holt. (Es würde mich in der Tat nicht wundern, wenn MS diese Zahlen, also zumindest einen Klick auf "Weitere Information" bei einem anderen Browser nicht doch irgendwo aufgezeichnet hat)
Vielleicht ist auf diesem ominösen Zettel auch vermerkt, wie oft der Suchbegriff "Remove Browserchoice.exe" bei Bing so auftauchte.
 
In einer Testversion sollte man so was erst mal akzeptieren. Entscheidend ist wie es am 29sten aussieht.
 
Drei Schritte merken. Ja, das überfordert einen durchschnittlichen Windows-User schon extrem.
Das der Hinweis das System blockiert ist allerdings schon mist.
 
Es ist ja nicht so, dass es nur Browser betreffen würde, das betrifft jegliche Software unter Windows 10, auch die von Microsoft, das Dialogfeld habe ich auch in Office und Skype gesehen. Das Problem für mich dabei ist eher folgendes: Wenn ich gefragt werde, ob ich Anwendung XYZ zum Standart für ABC machen will, wird mir wie gesagt der Dialog angezeigt, der auf die Standartanwendungen in den Einstellungen verweist. Eine einfache Abfrage a la "Möchten sie dies jetzt erledingen" und beim Klick auf ja geht der Dialog auf, und das Problem wär erledigt... Oder eben so, wie es Mozilla jetzt macht, nämlich gleich die Standartanwendungen aufrufen...
 
Immer derselbe Aufstand. Das ist Microsofts Betriebssystem und warum sollten die nicht bestimmen dürfen, was darauf als Standard voreingestellt ist und wie schwer sie es dem Nutzer machen das zu ändern? Schon das die Standardeinstellung überhaupt zu ändern ist, ist ein Entgegenkommen Microsofts.

Wer damit nicht einverstanden ist, muss Windows ja zum Internetsurfen nicht nutzen. Es gibt ja genug andere und darunter sogar kostenfreie Systeme mit denen man im Internet surfen kann und die sogar einen Firefox direkt vorinstalliert mitbringen. Die starten oft sogar von CD/DVD und sind damit komplett malwareresistent, was Windows ohnehin nie sein wird.

Ausserdem zeigt Windows doch sogar eine Meldung an, wie man die Standardanwendungen ändert. Wo liegt also das Problem? Wenn der Nutzer mit solchen simplen Anweisungen nicht klarkommt, wird er ohnehin keinen alternativen Browser installieren wollen.

Ich persönlich mag zudem keine Dialoge die automatisiert solche zentralen Dinge einfach umstellen, denn ich habe Bekannte, die bei so etwas immer nur OK klicken und ich darf dann deren unüberlegte Aktionen wieder rückgängig machen, weil sie es selber nicht mehr schaffen.

Wenn die Nutzer nur eine Meldung bekommen, wie die Änderung vorzunehmen ist, statt eines Dialogs der so eine Änderung "einfach für sie erledigt", dann wissen sie, nachdem sie die Einstellung vorgenommen haben, auch genau, wo man sie wieder rückgängig macht. Das halte ich für sehr vorteilhaft. Keine Lösung ist schlimmer als ein Dialog der einfach mal eine Einstellung im System setzt, von der man dann nicht weiss, wie man sie zurücksetzt.

Die jetzige Lösung führt wieder dazu, dass viele Nutzer nach dem automatischen Einblenden des Einstelldialogs durch den Firefox nicht wissen, wo im System man die Standardanwendungen umstellt und dadurch unselbstständig bleiben und ihren IT-affineren Bekanntenkreis mit so einem Unsinn nerven. Toll gemacht Mozilla. :-(
 
Ich sage nur so viel: Ich hatte gerade den gleichen Dialog bei Microsofts hauseigenem "Skype for Desktop" ...
 
seit dem ich win 10 installiert habe findet weder google chrome nióch der firefox browser das internet. ebenfalls findet der usb fernanschluss der fritz box weder die fritzbox noch die drucker. alles das hat bis zu dem zeitpunkt der installation von win 10 noch funktioniert!
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