Riskantes Experiment: Hacker steuern Jeep in den Graben

In einem Experiment haben Hacker in den USA demonstriert, wie einfach es ist, auf ein fahrendes Auto zuzugreifen. Sie konnten dabei das Entertainmentsystem des Jeep Cherokee hacken und das Fahrzeug sogar im Einparkmodus steuern. mehr... Sicherheit, Hack, Jeep Bildquelle: Wired Sicherheit, Hack, Jeep Sicherheit, Hack, Jeep Wired

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deswegen nur autos bis max baujahr '95 :) da kann man erstens noch alles selbst machen und geld sparen und zweitens gehn solche sachen nicht. jaja klickt -
 
@mTw|krafti: Ja gut.. Als Daily driver waere mir dieses zu alt.
 
@mTw|krafti: gibt auch jüngere Fahrzeuge wo das nicht geht, davon ab, habe ich gerade bei den Modellen ab 2003/2004 eher das Gefühl, dass sie langlebiger werden - kann aber auch täuschen.
 
@bLu3t0oth: Ich habe eher das Gefühl, dass die neueren Autos durch den ganzen elektronischen Schnickschnack (so schön der auch sein mag) immer anfälliger werden und viel schneller Defekte haben.
 
@dodnet: Ob sie wirklich schneller Defekte haben - wer weiß. Aber - Wenn sie einen technischen Defekt haben kannst du selbst immer weniger reparieren, insbesondere wenn es den elektronischen Schnickschnack betrifft.
 
@dodnet: Man muss ja nicht die elektronische Vollausstattung wählen.. mein C-Max hat nicht so viel Schnick schnack...
Klima
Soundsystem
Frontscheibenheizung
ESP
 
@bLu3t0oth: Ich bin jetzt aber auch nicht vom kleinsten Wagen ausgegangen. Wenn man einen Mini-Fiat nimmt, ist da auch nix drin ^^
 
@dodnet: also wenn bei dir nen C-Max mit 1,4Tonnen nen "Kleinstwagen" ist, dann fährst du wohl nen Sprinter als Mittelklasse^^
 
@bLu3t0oth: Ok, ich kenne mich mit Ford nicht aus. Ich war da nur kurz auf der Konfigurationsseite und da sah der mit den mickrigen Ausstattungsoptionen eher wie ein Kleinwagen aus. Außer Klima kann man da ja fast gar nichts zusätzlich nehmen.
 
@bLu3t0oth: hmpf, verklickt... dein Cmax hat mehr spielerei als du denkst. das ding ist nämlich auch komplett vernetzt. Nur weil deine Komfortausstattung nicht so überragend ist bedeutet das erstmal garnichts. zudem bringt es nichts hier über fahrzeuge der LETZTEN 10 jahre zu diskutieren sondern lieber über die der nächsten 10 Jahre... und wenn man nun mal bedenkt was für ein scheiß schon in rollschuhen wie fiat500, mini, ford ka etc verbaut ist, ist Sicherheit hier schon das richtige thema mit dem sich die Hersteller befassen sollten. Dank E-Call wirst du spät ab nächstem Jahr ne "Netzanbindung" in jedem Neuwagen haben....
 
@dodnet: verklick dich nicht, Ford ist drauf wie BMW/Audi/Mercedes mit 5000 untermodellen.... C max - B max blablablub. der Cmax mit Titanium und Sync dürfte fast alles drinne haben.
 
@Cosmic7110: Die Frage ist halt, ob du diese Netzanbindung dann auch in dein Paket mit aufnimmst, denn die wirst du auf jeden Fall extra zahlen müssen.
Und vernetzt ist an meinem Mäxchen BJ04 so viel nicht.. hat recht viele Sensoren im Motorraum und für die Türen(offen oder nicht), aber sonst...
 
@bLu3t0oth: aber sonst ist alles vernetzt über ein Bus system ;) du kommt von jeder ecke des fahrzeugs auf jedes Steuergerät. Noch hat der keine Internetspielereien aber das wird auch nicht mehr lange dauern bis das in der kompaktklasse einzieht.
 
@dodnet: Ist auch so. Je mehr Elektronik verbaut ist, umso anfälliger werden die Karren und umso schwieriger, und damit auch teurer, wird die Diagnose diverser seltsamer Fehlerbilder, und am Ende werden doch nur auf gut Glück irgendwelche Teile getauscht, in der Hoffnung das Problem damit zu beheben. Autoschrauber sind eben keine IT-Experten, auch wenn die Fahrzeughersteller das gern ignorieren.
 
@mTw|krafti: nur (ums mal leicht übertrieben zu sagen) bist du in nen Auto BJ95 zwar nicht in der gefahr, das dich jemand anderes in den Graben steuert, aber trotzdem bei weiten nicht sicherer...
Die Assistenzsysteme haben selbstverstänlich auch ihre Nachteile... aber Sie bieten auch zusätzliche Sicherheit.
 
@mTw|krafti: 20 Jahre alte Autos in gutem Zustand sind rar.
 
@crmsnrzl: ja wir machen alles selbst, da geht das schon.
 
@mTw|krafti: Wer ist wir?
 
@crmsnrzl: paar kumpels und ich. haben ne kleine werkstatt und da wird halt zu 99,9% alles selbst gemacht. teile bestellen wir im internet. helfen auch anderen leuten wenns geht.
 
@mTw|krafti: Ok, aber das ist eine Option, ein Großteil der Bevölkerung nicht hat.
 
@crmsnrzl: Die Option steht der Bevölkerung natürlich offen, oder ist mTw|krafti kein Teil davon?

Die Bevölkerung will sich nur nicht damit beschäftigen. Es steht jedem offen sein Gemüse anzubauen, Fahrzeugreparatur zu erlernen, sich mit anderen zusammenzutun usw. Dazu ist nichtmal so viel Zeit notwendig, wie man glaubt. Definitiv aber weniger, als die meisten vor der Glotze verbringen. Als ich meine vor über 10 Jahren weggegeben habe, haben mich Leute tatsächlich gefragt, was ich dann bitte in meiner Freizeit mache. Zb Kochen, Gemüse züchten, diverse Reparaturen erlernen...alles, wo viele andere drauf sagen "Super, aber dafür hätte ich keine Zeit". Seltsam, dass andere Vollbeschäftigte mit den selben 24 Stunden dafür Zeit haben. Seltsam auch, dass die Menschen ohne Zeit über 5 aktuelle TV Serien Bescheid wissen, ihr virtuelles Auto in einem Computerspielen bereits 50 Stunden gepimpt haben und japanische Kultur durchs Mangalesen zu glauben kennen.

Selbstverantwortung ist ein wichtiger Schritt des Menschseins und kann nicht durch die Glotze, Computerspiele usw. ersetzt werden.
Ich spiel auch gerne am Computer und ich liebe meine Comics. Das wahre Leben ist das aber nicht.
 
@DailyLama: Also hat sich jetzt jeder gefälligst 'ne Werkstatt zuzulegen? Ich wüsste nicht mal wo ich hier Gemüse züchten sollte.

Tut mir leid, aber wenn hier erst mal, jeder 2. seinen Wagen selbst "repariert", würde ich mich nicht mal mehr auf die Straße trauen.
 
@crmsnrzl: Es ist kein Muss, schreib ich auch nirgends. Ich habe nur ausgeführt, dass diese Optionen "der Bevölkerung" natürlich offen stehen.

Und da ein Auto einmal pro Jahr sowieso geprüft werden muss, hab ich kein Problem mit eigenen Reparaturen. Autos kann ich ja nicht, aber andere Dinge, und das erspart einen Haufen Geld :) Die letzte Reparatur war mein Geschirrspüler. Hatte ich davor noch nie gemacht...ein bisschen eingelesen, Teil um 30 Euro bestellt und läuft wieder. Kundendienst wollte das Gerät nichtmal ansehen, da es zu alt wäre.
 
@DailyLama: Zwischen deiner "Variante" und dem was mTw|krafti erzählt liegen noch Welten.

Aber lassen wir das.

Warum muss ein Auto einmal pro Jahr geprüft werden? TÜV ist doch alle 24 Monate, oder habe ich was verpasst?
 
@crmsnrzl: Das mit dem TÜV wußte ich nicht...in Österreich ist das jährlich zu machen.
 
@DailyLama: Das wiederum wusste ich nicht^^
 
@mTw|krafti: Also tut mir leid, aber gerade jemandem sich als "Schrauber" ausgibt sollte klar sein, das man auch an aktuellen Autos ALLES selber machen kann. KFZ Mechatroniker sind auch nur Menschen. Und meist sogar recht schlecht Ausgebildet. Nur bei Dingen die kodiert werden müssen, da hakt es. Aber selbst da gibt es hunderte Privatleute die es für einen Kasten Bier für dich erledigen...
 
@mTw|krafti: Bleib du bei deiner Dampfmaschine
 
@mTw|krafti: unser Golf III von '94 hatte mal derbe Probleme und wir haben ihn in der Werkstatt durchchecken lassen (um 2000 rum), als ich sah, wie man die Fehler auslaß, wurde ich stutzig.

da war ein Windows auf dem Tester zu sehen und ich überlegte kurz, womit das Windows wohl kommunizieren würde - etwa mit einem anderen Windows? also den Mechatroniker gefragt und der bestätigte den Verdacht: Auto läuft mit nem mini-Windows (ich vermutete damals embedded und hab mich nicht weiter gewundert).

und das war zu Zeiten von WinNT3.51 bzw. WfW3.11 seit ich also die Straßen mit zwangsweisem Windows überlebt habe, mache ich mir keine Sorgen mehr ums Überleben.
 
@MahatmaPech: Junge junge was ein Blödsinn. Im Golf 3 lief auf keinem einzigen Steuergerät ein Produkt von Microsoft und schon gar nicht Windows! Der hat Scheiße erzählt. Das Höchste der Gefühle war damals das Motor-Steuergerät und die waren von Bosch/Siemens eingekauft und dort läuft ein eigenständig programmierter Chip.
 
@Qnkel: danke für die rüde Art der Klarstellung, auch, wenn ich als reiner KFZ-Nutzer (ich wechsel schon mal ne Birne oder die Reifen) nicht den kompletten Überblick über die Betriebssystems der Autos habe.
 
Der wird doch noch die Möglichkeit gehabt haben, zu lenken oder zu bremsen?

Alles andere wäre riesengroßer Bullshit, wenn man bei solcher Technologie nicht mehr selbst eingreifen könnte...
 
@szoller: Ich nehme mal an, dass ein solcher Eingriff in ein stehendes oder sehr langsam fahrendes Auto nicht so riskant ist. Auf der anderen Seite möchte ich nicht in einem solchen Auto sitzen wenn Kiddies im nächsten Auto meine Karre bei 130 auf der Autobahn hacken...
 
@szoller: Ne, weil alles über die Software läuft. Sie müssten schon einen Hardware Override zulassen, damit zumindest grundlegende Dinge nicht blockiert werden können.
 
@szoller: Sicher, aber es geht ja generell um die Thematik, dass die elektronischen Systeme moderner Autos von außen angreifbar sein können. Was wäre, wenn es nicht die Einparkhilfe wäre, sondern auf der Autobahn bei Tempo 150 plötzlich der Distanzsensor falsche Daten liefert und eine Notbremsung ausgelöst wird?
Das Problem, was ich hier sehe: Autobauer sind keine IT-Spezialisten. Und selbst erfahrene Softwareentwickler haben (zu) oft mit Sicherheitslücken in ihren Systemen zu tun.
Insofern sollten die Autohersteller also massiv in die Sicherheit ihrer elektronischen Systeme investieren.
Anderes Szenario: Man stelle sich ein autonom fahrendes Google-Car vor ohne Lenkrad oder Pedale, was von außen angegriffen und ferngesteuert wird. Alleine dafür müssten solche Autos einen mechanischen Notaus-Schalter haben. Sonst braucht man zum Kidnapping in Zukunft nicht mehr mal die Leute aus ihrem Auto raus zerren. ;)
 
@Runaway-Fan: Es gab letzte Woche einen zwischenfall, wo ein einjähriges Kind den Autoschlüssel eines PKWs mit Keyless-GO auf der Autobahn aus dem Fenster geworfen hat. Das Auto ist sofort Ausgegangen/Angehalten. Versucht mal ein Auto ohne Servo/Bremskraftverstärker unter kontrolle zu halten.
 
@szoller: das sind heute fast alles drive by wire systeme. du hast keine mechanische verbindung mehr zum lenkrad, bremse und drosselklappe. wenn ein hacker die entsprechenden controller übernimmt, die die daten weiterleiten, ja,... dann hast du ein problem. du bist in vielen neuen autos nicht mehr herr des lenkrads und der pedalen...
 
Es geht mir hier um den Teilsatz "ohne dass dieser das Auto stoppen konnte"... egal welche Automatismen verbaut sind, zumindest zu aktuellem Zeitpunkt sollte der Fahrer jederzeit in der Lage sein, selbst einzugreifen und damit den automatischen Vorgang abzubrechen.
Ist ja schön, wenn sich das Lenkrad von Geisterhand dreht, aber ich möchte jederzeit selbst die Kontrolle übernehmen können und ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das nicht möglich sein soll.

@LoD14:
Dass das Lenkrad nicht mechanisch mit der Achse verbunden ist, kann ich mir fast nicht vorstellen... ich denke da hätte auch das KBA Probleme 'mit... ich kenne solche Systeme so, dass über (die) Servomotoren die Lenkachse bewegt wird, aber das Lenkrad trotzdem eine mechanische Verbindung zum Lenkgestänge hat...
 
@szoller: Wenn dir bei > 100 das Lenkrad nur um ein paar Grad automatisch verreist, die Bremse auslöst und der Motor verreckt und vielleicht gleich noch die Lenkradsperre einrastet, wirst du kaum etwas machen können.
 
@dodnet: Das ist mir schon klar, dass die Reaktion bei solchen Geschwindigkeiten nicht mehr nachkommt... ich möchte aber technisch jederzeit die Möglichkeit haben, einzugreifen.

Im Artikel klingt es so, als hätte sich der Fahrer hilflos angucken müssen, wie das Fahrzeug in den Graben gesteuert wurde... und bei Einpark Assistent denke ich jetzt nicht an 100km/h aufwärts ;-)
 
@szoller: Es gibt tatsächlich bereits Autos, da dreht sich das Lenkrad nicht mehr unbedingt mit, wenn das Auto lenkt. Du hast quasi nur noch ein Spielzeuglenkrad, was Steuerimpulse weiter leitet. Diese können gefakt werden. Und wenn die Fakeimpulse stärker sind als das Lenkrad ... tjo ^^
 
@szoller: KBA... Deutschland... Steer by Wire gibt es. Sogar in Serie. Von Nissan gibt es das zum Beispiel sogar in Serie, bei Infinitv Fahrzeugen verbauen die das. Kein Plan aber, ob es die am deutschen Markt gibt. Aber die ganzen by-Wire Systeme sind keine Fiktion und durchaus auf der Straße zu finden. Elektronische Gaspedale sind ja schon fast Alltag, der größte Exot ist tatsächlich die Bremse. da wüsste ich nix in serie mit.

wobei ich selbst hier angriffsmöglichkeiten sehe. die elektronik moderner autos kann ja bremsen. wenn der hacker dich vor die wand setzen will, legt er die bremse leicht an. dann fährst du damit mal 10-20 kilometer auf der autobahn. dann ist deine bremse so heiß, dass sie kaum noch wirkt. dann gibt der angreifer gas und gute nacht. da hilft dir lenken dann auch nicht mehr so super viel. einzig schlüssel ziehen und beten, dass man es irgendwie schafft.
 
@LoD14: Dass das keine Fiktion ist, ist mir bewusst, aber ich kenne kein in Deutschland zugelassenes Straßenfahrzeug (zumindest PKW), das keine Lenkstange hat... lasse mich gern eines besseren belehren :)
 
@szoller: Auch wenn eine Mechanische Verbindung immer da ist - Ich glaube wenn die Servolenkung manipuliert wird kommst du dagegen nicht an.
 
@szoller: Bist du schon mal ein Auto mit Fahrspurassistent gefahren? Da lenkt das Auto selbstständig gegen, wenn es meint du fährst über die Linie. Da bekommt man schnell Zweifel, wieviel Kontrolle man tatsächlich noch über das Auto hat. Wenn sowas über irgendwelche Hacks ausgehebelt wird, ist man schnell komplett hilflos.

Auch die automatischen Handbremsen sind meiner Meinung nach alles andere als vertrauenserweckend, leider bekommt man ja gar keine (neuen) Fahrzeuge mehr ohne diesen Krempel.
 
@dodnet: Ja, bin ich, dort konnte ich aber jederzeit selbst eingreifen und gegenlenken...
Das mit der Handbremse kenne ich nur zu gut... driften geht nimmer :-)
 
@szoller: Der Fahrspurassistent macht aber nur minimale Anpassungen. Wenn man das hackt und stattdessen das Lenkrad um viele Grad dreht oder hin- und herwackelt, wirst du kaum so schnell reagieren können, bevor das Auto ausbricht.
 
@szoller: ich weiß nicht wie die das gemacht haben (steht was über Einparkassistent...) hätte ich zugriff aufs ESP oder so, könnte man einfach die linken oder rechten Räder voll Blockieren lassen!
=> Das Auto fängt keiner mehr ab (selbst mit 50kmh)!
 
@szoller: Teils. Die Lenkung ist Mechanisch, Eine Software-gesteuerte Lenkfunktion besitzt das Fahrzeug nicht. Hätte es einen "Spurhalte-Assisten", wäre es denkbar, diesen zu manipulieren - und versuch dann mal "gegen" die Servo Lenkung zu arbeiten ...

Bremse KANN man manipulieren, die Jeeps haben ACC (Adaptive Cruise Control), mit der man automatisch den Abstand zum Vordermann halten kann (Er bremst und beschleunigt selbst) - Dies lässt sich dann natürlich manipulieren. (Allerdings "gewinnt" das Bremspedal immer gegen ACC, es sollte also Bremsbar sein)

Auch die "Forward-Collision-Control" läßt dem Gaspedal den "Vortritt", aber wenn man so tief an die Software rankommt, kann man das wohl aushebeln.

Aber in Deutschland besitzt das UConnect keine Internetverbindung. Also kein Problem.
 
@szoller: erst SIM-Karte ziehen, dann Bremsen & Lenken! ^^
 
@szoller: Ein guter Hacker könnte das komplette Auto lahmlegen. Es gibt ein Video:
http://www.wired.com/2015/07/hackers-remotely-kill-jeep-highway/

Und bei dem Video sieht man ziemlich deutlich: Das Lenken ist nicht mehr möglich. Und das ist schon ziemlich gefährlich....
 
wie dumm man sein muss jetzt schon ein Auto mit solchen features zu benutzen ...
Um technische komfortfunktionen nutzen zu können sch eißt man auf Sicherheit naja jedem das seine, ich würde in so einen wagen nicht einsteigen .
Per Internet verbunden und angreifbar bei geschwindigkeiten die einen Sofort töten, oder ist da ein apple drin der nicht hackbar ist =D?
 
wie um gottes willen kommt man denn auf die selten d'mliche idee, Lenkfunktion, Bremsen und Beschleunigung zusammen mit der internet-funktion zu kombinieren!? es ist doch klar, dass diese schnittstelle früher oder später gehackt wird bzw. das muss in ein separates, autarkes system, an das man von ausse nicht rankann
 
@palim: Es sagt doch keiner, dass das direkt miteinander gekoppelt ist. Aber wenn das alles in einem System läuft und das von außen erreichbar ist, kann man es auch irgendwie hacken. Ist doch bei Kraftwerken oder Flugzeugen nichts anders. Bei letzterem gab es doch auch kürzlich einen, der über die Bordunterhaltungselektronik an die Flugsteuerung rangekommen ist.
 
@dodnet: na klar hängt das an einem strang, sonst wäre man dort nicht eingreifen können. beim flugzeug ists doch auch der gleiche käse, da müssen zwei kreise her und gut ist
 
@palim: ja so richtig dämlich wenn die komplette fahrzeugelektronik über ein BUS System vernetzt ist... Warum meint man immer Kommentare von sich zu geben obwohl man nicht die leiseste Ahnung von der Materie hat?
 
@Cosmic7110: und du cosmicer bist der oberchecker? das checkt jede 3jährige, dass sicherheitsrelevante systeme keinen kontakt nach aussen haben dürfen, stichwort intranet
 
@Cosmic7110: ja es ist technisch vollkommen unmöglich in nur einem Fahrzeug zwei physikalisch voneinander getrennte Datennetze zu betreiben...

Meine Fresse, ja es mag sein, dass aktuell nur ein BUS System verbaut ist, aber an dem Punkt, an dem von außen Daten in das Fahrzeug kommen können, müssen die Netzwerke komplett getrennt werden. Wenn das heißt zwei BUS Systeme zu verbauen, wobei das eine keinen Zugriff auf das andere hat, dann ist es eben so.
Auch sicherheitstechnischen Gründen ist alles andere absolut fahrlässig. Was meinst du wieso das in Flugzeugen so gemacht wird, oder in Kraftwerken...
 
@Draco2007: technisch unmöglich ist garnichts. Aber es kostet Geld in der Entwicklung sowie auch bei der Herstellung. Wird also erst gemacht wenn es wirklich akut ist. Dazu kommt das viele Komfortsysteme eine Vernetzung brauchen, adaptive Lenkung, Navigation, Spurassistenten etc pp. E call?. Soweit braucht man auch garnicht gehen, die systeme müssen lediglich abgesichert werden, aber auch das wird erst passieren wenn es nötig wird.
@palim: intranet bedeutet noch lange nicht das man keinen kontakt nach "draußen" hat...
 
@Cosmic7110: Ok, hackbare Autos, die bei 130 auf der Autobahn die Kontrolle verlieren können sind also NICHT wirklich akut?

Sorry so ein System sollte in Deutschland NIEMALS eine Zulassung bekommen. Absichern klingt einfach, ist es aber nicht. Gibt es eine physikalische Verbindung so ist das System angreifbar, PUNKT.

Alles was mit der Fahrzeugsicherheit zu tun hat, und da gehört vor allem die Lenkung, Beschleunigung und Bremsen dazu, haben an einem System, welches mit der Außenwelt verbunden sind NICHTS verloren. Und da braucht es auch keine. Ein Spurassistent hat nichts im Internet verloren.
Ein E-Call System sollte auch maximal das Auto anlassen können, aber nicht den Motor abschalten oder ähnliches.

Klar ist das nicht einfach/billig, aber wenn es die ersten Todesopfer gibt, weil irgendwelche Skiptkiddies auf der Autobahn Spass haben wollen, als Ersatz für das "Wir werfen lustig Steine auf die Autos", dann ist es zuspät. Sowas baut man nicht mal eben per Rückrufaktion ein. Sowas muss richtig konzipiert sein.

Ist halt typisch Autohersteller. Seit Jahren hätten sie die Möglichkeit für ein paar Cent pro Auto einen nicht manipulierbaren Kilometerzähler zu verbauen, weigern sich aber.
 
@Draco2007: wirklich unfassbar wie begriffsstutzig der kollege ist. und so einer ist für so ein system wahrscheinlich auch noch verantwortlich und bügelt klarbrüheste bedenken mit irgendwelchen kostengesabbel ab. einfach nur krass. das erinnert mich an den zündschlossskandal aus den usa, bei dem gm die rückrufkosten gegen entschädigungskosten gerechnet worden sind und dabei mindestens 80 leute starben
 
@Draco2007: ich hab zwar keine Ahnung von der Materie aber ich erklär mir die Welt :D oder wie darf ich das verstehen?

der CCC hat vor jahren schon die IT Sicherheit im KFZ Bereich angemahnt, grade bei unsere tollen Premiumherstellern.

Ich sag ja nichtmal das nichts passieren soll sondern ich sage das nichts passieren wird bis etwas passiert. Lies den text von mir einfach nochmal. Dazu kommt das bestimmte Systeme nunmal verbindungen zischen entertainment und Fahrzeugsteuerung brauchen ohne diese bekommst du keine Daten für deinen Tacho/Navi whatever und andersherum kannst du techn. spielereien wie Fahrwerk und Lenkung nicht verstellen. E-Call sendet ja sogar Position und letzten Fahrzeugdaten bei einem unfall, wie soll das ohne Verbindung geschehen?

Klar könnten wir wieder 20 Jahre zurückehen und alles analog machen, aber wer will das?

Bevor ich Angst vor einem Hackerangriff im Auto habe mach ich mir eher sorgen das irgend ein teil der "fly by Wire" Technik ausfällt und meine Bremse oder Lenkung nicht mehr reagiert ;)

am ende will ich nur sagen, egal wie du es absicherst, es wird immer möglichkeiten geben. Manche funktionen erfordern Kompromisse und eine Risikobewertung. und damit meine ich NICHT das man das einfach so akzeptieren soll.

Ihr könnt natürlich nun sagen Das darf nicht, das kann nicht und überhaupt wie kann man sowas verantworten ;) Am ende passiert aber genau das was Palim schreibt, Kosten werden gegen Kosten gerechnet... ob offiziell oder inoffiziell, es geht immer um Geld. und mit Akut meine ich eine Akute Gefahr, aus technischer Sicht sind solche "Hacks" schon seit Jahren möglich, ist bei euch was angekommen? der Jeep ist bei weitem nicht die erste Karre mit online infotainment....
 
@palim: ich bügel hier garnichts ab, wie auch, ich diskutiere. Hier gehts nicht darum eine Entscheidung zu treffen was gemacht wird sondern darum das bestimmte Systeme nunmal Kommunikation erfordern, ob ihr das wollt oder nicht. Ich habe dir lediglich gesagt das dein Horizont nicht weit genug ist um überhaupt eine Meinung zu haben. Befass dich mit der Technik und wir reden weiter. Das ist kein Angriff sondern eine Feststellung. Ich sage nichtmal das ich es gut finde dass es möglich ist, ich sage lediglich dass es mich nicht sonderlich wundert. warum also so angepisst?
 
@Draco2007: technisch unmöglich ist garnichts. Aber es kostet Geld in der Entwicklung sowie auch bei der Herstellung. Wird also erst gemacht wenn es wirklich akut ist. Dazu kommt das viele Komfortsysteme eine Vernetzung brauchen, adaptive Lenkung, Navigation, Spurassistenten etc pp. E call?. Soweit braucht man auch garnicht gehen, die systeme müssen lediglich abgesichert werden, aber auch das wird erst passieren wenn es nötig wird.
@palim: intranet bedeutet noch lange nicht das man keinen kontakt nach "draußen" hat...
 
Könnten sie ja mal beim Google Auto probieren. Wenn sie es schaffen, dann wäre der Hype gleich vorbei..
 
...und dann folgendes Szenario:
Man will sein Fahrwerk am Auto umbaun und muß zum TÜV...
Uiiiiii da wird sogar die Farbe von den Federn akribisch begutachtet...
Aber ein Fahrzeug, dass derart viel Elektronik an Board hat, dass schon keiner mehr weiß, "was" selbige genau tut - KEIN PROBLEM - DURCHGEWUNKEN UND ABGESEGNET!!!!
Die Gesetzgebung und die Kompetenz dieser Leute ist wieder einmal Lichjahre hinter der Realität nach - die gehören alle entlassen!!!
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