Nokia Here bringt €2,5 Mrd - Daimler, BMW & Audi bekommen Zuschlag

Das Manager Magazin berichtet in der kommenden Print-Ausgabe von der angeblich kurz bevorstehenden Übernahme von Nokia Here durch das deutsche Autobauer-Konsortium bestehend aus Daimler, BMW und Audi. Überraschenderweise sollen die Deutschen den ... mehr... HERE Maps, Nokia HERE for Android, HERE Android Bildquelle: Nokia HERE HERE Maps, Nokia HERE for Android, HERE Android HERE Maps, Nokia HERE for Android, HERE Android Nokia HERE

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Sehr gut. Der Autobau ist die Vorzeigebranche von Deutschland. Ich halte es für wichtig dass man dort unabhängig von den amerikanischen Konzernen bleibt. Ich bin froh dass man das erkannt hat, ich hoffe andere Hersteller folgen mit eigenen Lösungen. Software-Ökosysteme sind schön und gut, aber allgegenwärtig sollten sie nicht sein.
 
@FuzzyLogic: Ich hoffe nur, dass die Automobilbranche die Kartenlösung nicht wieder in die Steinzeit zurückbefördert und den letzten Profit aus der Sparte quetschen will. Automobilhersteller vermarkten Navigationssysteme und Kartenupdates immer noch, als wären sie die Innovation am Markt. Wenn jetzt mobile Plattformen leiden, indem Nutzer wieder saftige Preise für Kartenmaterial zahlen sollen, wir der Schuss nach hinten losgehen.

Hoffen wir das Beste.
 
@HeadCrash: Es wird bestimmt Bestandteil des Servicevertrages, den man eingeht, wenn man zum Beispiel bei BMW "ConnectedDrive" ordert, inklusive Updates. Desweiteren werden die sicherlich ihre "DriveNow"-Flotte damit ausrüsten. Ähnlich wird es Mercedes mit ihrem Service und Car2Go machen, Audi eben auch.
 
@HeadCrash: Damit der Kunde für ein Kartenupdate über 300 Euro zahlen darf (2 mal im Jahr) und Steinzeitmaterial erhält. Es ist billiger ein Saugnapfteil zu kaufen mit Lifetime Update.
 
@FuzzyLogic: Das Ausland ist in den letzten zehn Jahren dem Deutschen Autobau davon gezogen. In Amerika rollen Apple und Google den Software-Bereich auf, während Tesla mit Elektroautos Dinge vollbringt, von denen die deutschen Autobauer am liebsten immer noch behaupten würden, sie wären unmöglich. Die Asiaten zeigen dagegen, wie Hybridtechnologie funktioniert. Die deutsche Autoindustrie schafft sich währenddessen durch Lobbying und die versteckte Subvention von Firmenwagen nochmal etwas Luft zum Atmen.
 
@Niccolo Machiavelli: Der Markt für E-Autos in D ist fast nicht existent. Tesla und Hybriden sind Nischenprodukte. Und wer sagt, dass deutsche Autobauer auch da nichts zu bieten hätten? Solange sich Verbrenner verkaufen, werden sie verkauft. Und solange ein E-Karren bei vergleichsweiser weit geringerer Reichweite/Austattung mehr kostet, wird das eh nichts. E-Autos lohnen sich nur für Eigenheimbesitzer mit Steckdose in der Garage.
 
@iPeople: Immer das gleiche abgedroschene Argument. Wie oft legst du Strecken >200 km zurück? Ein Elektrowagen ist für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für die Überwältigende Mehrheit an Tagen im Jahr ausreichend. Ich komme sogar völlig ohne zurecht. Ein Auto muss nicht jede Eventualität abdecken, ansonsten können wir uns für die Umzüge alle paar Jahre gleich einen Sattelschlepper hinstellen.

Und es gab tatsächlich mal eine Zeit, da hatten Häuser keinen Strom und kein fließend Wasser. Die Menschen haben es tatsächlich irgendwie geschafft, das nachzurüsten. Faszinierend, gell?
 
@Niccolo Machiavelli: DAS ist jetzt Deine Argumentation FÜR ein E-Auto?

Punkt 1: In der Stadt schlecht, Kabel ausm Fenster zum Parkplatz zu führen, selbst wenn man im Idealfall einen fersten Stellplatz hat. Da hilft auch dein offenbar witzig gemeinert letzter Satz nichts, denn es ist ein Unterschied, ob ich ein gebäude mit Strom nachrüste oder rund um einen 21 Geschosser alle Parkplätze mit einer Steckdose ausstatte.

Punkt 2: Die Reichweite spielt auch eine Rolle, wenn man täglich nur 50 Km zurücklegt, denn Fakt ist, man ist eingeschränkt.

Punkt 3: Vergleiche die Preise E-Auto vs Verbrenner

Punkt 4: Ein Auto sollte aber die wichtigsten Eventualitäten abdecken (Umzug ist keine Eventualität, sondern eine geplante Maßnahme mit Vorlauf und zudem seltener als der Trip zur Ostsee) Eine Familie bräuchte ein großes E-Auto ... welches bezahlbare Modell würdest Du empfehlen?

Solange die Infrastruktur nicht E-Auto-fähig ist, sind E-Autos Spielerei für den Kurztrip zu Aldi, aber dafür viel zu teuer als Zweitwagen.
 
@iPeople: Dass das nicht von heute auf Morgen geschehen wird, ist klar. Du tust jedoch so, als ob das ein Ding der prinzipiellen Unmöglichkeit ist, was es klar nicht ist.

Eingeschränkt worin? Spontan 500 km weit zu fahren? Wie oft machst du das? Und selbst wenn: Gescheite Elektrowagen schaffen 400 km mit einer Ladung. Wo ist hier die Einschränkung. Hast du auch immer 10.000 Euro dabei? Falls dich spontan die Kauflaune packt? Denn mit weniger ist man ja eingeschränkt. Das was du meinst, ist mehr eine psychische Konditionierung als eine Einschränkung. Wenn es nach dir ginge, könnte ich mein Leben wohl unmöglich bestreiten.

Ein E-Auto deckt alle wichtigen Eventualitäten ab. Zum Restlichen gilt das gleiche wie zum ersten: Elektro-Autos stehen erst am Anfang, deshalb ist auch die Modellauswahl eingeschränkt. Was aber nichts mit der prinzipiellen Eignung ändert. Ist ja schön, wie stoisch du auf der mangelhaften Infrastruktur beharrst. Nur: Jede Infrastruktur musste mal aufgebaut werden. Und trotzdem gibt es heute Straßen, Autobahnen, Telefon, Strom und Wasser. Und die Netze sind im Vergleich zu den paar notwendigen Ladestationen verdammte Mammutprojekte gewesen.

Aber wie gut, dass einige im Gegensatz zu dir die Hände aus den Taschen bekommen..
 
@Niccolo Machiavelli:

Falsch. Das war eine Momentaufnahme, und keine Prognose für die Zukunft.

Selbst spontan 200 km wären nicht drin, weil man evtl nicht weiß, ob man noch Energie für die Rückfahrt hat. Und welcher bezahlbarer, gescheiter E-Karren bringt denn 400km? Tesla, und der fällt nicht unter bezahlbar, zumindest nicht bei der breiten Masse.
Ich habe sogar ständig mehr bei, nämlich in Form einer KK oder EC-Karte.

Nein, es ist eine Einschränkung ... nicht gefühlt, sondern real: Benziner: 5 Minuten Tanken, 700km Reichweite ohne dass ich darauf achten muss, die Klimaanlage und das Radio rechtzeitig abzuschalten.

Übrigens, selbst der Tesla S bringt die 400 km nur im Idealfall.

Eben , E-Autos stehen am Anfang, also stell die Dinger nicht als Alternative hin, was sie nich sind. Sie sind im günstigstens Fall eine Ergänzung.

Richtig, Straßen mussten damals gebaut werden, aber man konnte mit den "neuen Autos" bereits auf den Kutschwegen fahren. Kleiner aber feiner Unterschied.

Was bedeutet das? Ist der Ausbau der Infrastruktur für E-Autos ein Community-Projekt, was zum Mitmachen einlädt? Jeder baut sich ne Steckdose an den Straßenrand?
 
@Niccolo Machiavelli: in den Meisten Europäischen ländern ist das beliebteste Elektroauto der E-Golf...

Tesla macht nen riesen Hype (und ist auch ein geiles Auto) aber trotzdem ein echtes NIESCHENPRODUKT im Vergleich zu dem was 'alleine' VW fabriziert...

=> niemand zieht den Deutschen Autobau davon... selbstverständlich gibt es Konkurrenz... Das beliebteste Auto in China in der Oberschicht ist der 5er BMW... Natürlich gibt es günstigeres und diejenigen die sich es nicht leisten können greifen dann auch nicht zu einem VW sondern nehmens richtig billig...
=> BILLIG ist aber kein Vorzeigeprodukt... *siehe Apple iPhone hat nen Marktanteil von 30% nehmen aber 90% ein...
 
@baeri: "in den Meisten Europäischen ländern ist das beliebteste Elektroauto der E-Golf"

... der grad mal über 100 bis 150 km weit kommt und nur deshalb gekauft wird, da ein Tesla rund 80k kostet. Das soll sich ja demnächst ändern. Ob der E-Golf dann immer noch so gut ankommt.

"Das beliebteste Auto in China in der Oberschicht ist der 5er BMW..."

Ist halt immer noch die alte Verbrennungstechnologie und deren Marktanteil wird bestimmt nicht mehr steigen. In anderen Technologiebranchen hat die deutsche Autobranche nichts zu melden. Außer einigen müden Versuchen, auf Tesla aufzuschließen...
 
@Niccolo Machiavelli: keine Frage,... Tesla ist fortschrittlich... aber noch ist der "Verbrenner" das DEUTLICH idealere Auto (allgemein gesagt - außnahmen gibt es natürlich).
=> Schnelles Tanken, Hohe Reichweiten,...
Bis sich hier was ändert, haben die großen (Audi, VW, BMW,...) noch gut Zeit
& E-Technik im KFZ ist denen sicher nicht Fremd.
 
irgendwie ekelig, wenn man bedenkt, dass die Autobauer jahrelang nix in dieser Richtung unternommen und die Branche vorangebracht haben und sich nun nur durch Scheine wedeln Know how zukaufen ohne die Grundlagenforschung betrieben zu haben. So kann das auf lange Sicht eigentlich nicht gut funktionieren...
 
@Rikibu: Autobauer bauen Autos, keine Navis.
 
@iPeople: zeit umzudenken
 
@0711: Wozu? Haben doch, was sie wollen
 
@iPeople: Wenn sie mit der Entwicklung wie bisher verfahren ist mit der Übernahme quasi Schluss mit der Weiterentwicklung von Here Car (und vermutlich auch allen Apps) und Sie fallen gegenüber den asiatischen Marken noch weiter zurück....die sich teils zwar in der Steinzeit befinden aber da sind müssen die deutschen Autobauer aus der Kreidezeit noch einige aufholen.

Auch grenzen sich ja gerade die deutschen Autobauer gerne ab...oder besser gesagt, schotten sich ab. Wenn man dann noch bedenkt dass hier tatsächlich Pläne existieren um Entertainmentsysteme einzuführen die nur mit System x kompatibel sind (darf man sich bei der Bestellung aussuchen)...oh elend.
 
@0711: Existierende Pläne sind keine Umsetzung derselben. Und wenn ein BMW nur mit iPhones funktioniert ... also machen wir uns nichts vor, die meisten Android-Nutzer fahren eh keine BMW, Mercedes, Audi.
 
@iPeople: gewagte aussage...ich persönlich kenne einige...manche haben auch noch was anderes
 
@iPeople: Aber wie kann man sich als Hartz-IVer einen BMW, Audi oder Mercedes leisten?
 
@0711: Mag sein. Die könne sich ja dann von der untergehenden deutschen Automobilindustire abwenden und andere Marken verwenden. BMW, Mercedes und Audi werden diese Pläne nicht umsetzen, so sie denn existieren (wo immer Du das auch her hast).
 
@kontrapunkt: Keine Ahnung, wie Du darauf kommst. Is mir auch egal, auf Niveaulimbo hab ich keinen Bock. Betrachte Dich als Gewinner des Spiels.
 
@iPeople: Das du die Ironie nicht erkannt hast, macht dich eigentlich zum Gewinner! Aber wir wissen ja aus deinen allseits bekannten Kommentaren, das nur die iPeople dieser Welt die wahren Menschen sind und dein 7er BMW nur dazu dient, deinen Chauffeur vom Gesindehaus zur Garage deines Bentleys zu bringen. Sieht man ja auch an deinem o5-re:1.

PS: Ich fahre einen Audi. Sollte der nächste nur mit Iphone funktionieren, hole ich mir lieber einen Dacia!
 
@iPeople: Dass Menschen sich jeden Monat ein iPhone kaufen können, aber schlicht keines wollen, passt nicht in dein Weltbild, oder?
Zufriedener Android- und BMW-Nutzer.
 
@kontrapunkt: Sag ich doch, Niveaulimbo ... und Du hast gewonnen, auch wenn Du Deinen Blödsinn jetzt als Ironie verkaufen willst.
 
@Rikibu: Qieao sollte man das Rad neu entwickeln wenn man im Vorab Dienstleistungen kauft und wenn es sich ergibt den Service mit Partnern erwirbt.
 
@TarentZ: weil irgendwann mal wer das rad neu erfunden hat, weil es sonst nichts gäbe, was ein dritter einfach so zukaufen kann, ohne sich selbst auf den eigenen hosenboden zu setzen...
 
Finde ich gut. Es ist doch ganz gut wenn es ein Kartenunternehmen in Europa gibt welches noch unabhängig von Uber und co. agieren kann. Für die Automobilkonzerne macht das natürlich Sinn. Ich hoffe nur das Here eigenständig weitergeführt wird und man die Favoriten etc. behalten kann.
 
@something: Welchen Kartenunternehmen ist abhängig von Uber?
 
@something: inwiefern ist uber ein großer fisch im kartenmarkt?
 
@0711: Ja, bin da jetzt auch ein wenig irretiert ;)
 
@iPeople und @0711:
Gute Güte. Artikel gelesen?!
Uber wollte es werden, indem sie ihrerseits Nokias Kartendienst kaufen
 
@AhnungslosER: will ja nicht meckern aber navteq/here sitzt in Amerika, mit uber/fb/Amazon hätte sich diesbezüglich gar nichts in die Richtung geändert, schon gar nicht an der "us abhängigkeit"...denn die gibt's bei here bereits auch wenn die mutter europäisch war, die Präsenz von here/navteq ist in Europa aktuell zumindest aber nicht wirklich vorhanden...

Tele Atlas ist der europäische Konkurrent/Kartenanbieter wenn du einen suchen solltest...
 
@AhnungslosER: Der Witz ist: JEDES navi ist auf Amerika angewiesen: GPS ;)
 
@iPeople: Das war mal so. Heute gibts Alternativen zu GPS.
 
@TiKu: Du meinst jetzt nicht etwa Galileo, GLONASS und Beidou. Wie weit sind die?
 
@iPeople: GLONASS ist im Einsatz und wird auch von diversen Smartphones genutzt. Selbst mein S3 kann schon GLONASS.
 
@TiKu: Und was ist daran nun besser? GPS vom Militär der USA, GLONASS vom Militär der Russen. Das ist keine Alternative, sondern vom regen in die Traufe.
 
@iPeople: Da hast du nicht Unrecht, aber es widerlegt deine Aussage, dass JEDES Navi auf die USA angewiesen sei.
Und auch wenn beide Systeme ein Geschmäckle haben: Man ist trotzdem nicht mehr so krass abhängig von einem einzelnen Staat.
 
@TiKu: Nun, es gibt derzeit nicht viele Navis, die auf Glonass zugreifen ;)
 
@iPeople: Ich denke eher, dass man es als Kunde oftmals gar nicht weiß. Wusstest du bspw., dass selbst die Separatisten von Apple seit dem iPhone 4S GLONASS unterstützen? Bei Smartphones ist GLONASS längst Standard. Wie es bei eigenständigen Navis aussieht, weiß ich allerdings nicht.
 
@TiKu: Von Smartphones rede ich doch gar nicht.
 
Ich kann nur hoffen, dass die mobilen Apps für Android, iOS und Windows Phone so schnell nicht von der Bildfläche verschwinden oder nur noch gegen Jahresgebühr verfügbar sind.

Das würde ich nämlich den profitgierigen "Premium"-Herstellern zutrauen!
 
@Simsi1986: Ich schätze mal die vertraglichen Verpflichtungen haben sie mit gekauft, zumal Microsoft (und andere) für die Nutzung ja auch Geld bezahlen.
 
@Chiron84: Ja, davon ist auszugehen, aber man muss jetzt hoffen, dass die Verpflichtungen entsprechend lange und zu unseren Gunsten abgeschlossen wurden.
 
@Simsi1986: In Windows 10 Mobile übernimmt das bereits die neue Karten App, diese besitzt nun Sprachnavigation+Offline Karten und funktioniert in einem ersten Test von mir bereits sehr gut. HERE Drive/Maps findet man nähmlich nicht mehr im neuen Store, denke das bleibt auch so aber mit dem Ersatz kann ich sehr gut leben, ist vielleicht auch besser so.
 
Oh Elend, das schlechteste was passieren konnte
 
@0711: Nö, Samsung wäre schlimmer gewesen.
 
@0711: Warum? Weil sich deutsche Autohersteller unabhängig von Google und Co machen?
 
@LastFrontier: Deutsche Autobauer sind in dem Segment extrem langsam....und Konsortien sind noch langsamer - das haben auch die obigen Autobauer schon bewiesen.

Mit Here/Navteq verschwindet auf diesem Marktsegment dann einer der 2 großen Anbieter...ist meistens eine gute Entwicklung für Stillstand
Welches Interesse sollten die Autobauer an den Apps haben oder generell Here Car bei anderen Herstellern zu sehen? Man weiß ja wie bedacht die Autoindustrie um Standards ist...
Für mich zeigt auch die Auflistung der Premiummarken klar wo das hinführt...gute Lösungen schön im Premiumsegment halten...da ist man zwar noch in der Steinzeit aber besser als die Kreidezeit der "billigen" Marken.
 
@0711: Na ja - gerade von den Premium marken profitieren aber auch die Ableger bzw. "Billigmarken".
Die ganzen technischen Innovationen und Fahrassistenzsysteme werden zuerst in den Premiummarken realisiert. Zu einem heben sie sich dadurch von der Masse ab und zum anderen ist dort auch die Kundschaft die Neuerungen auch bezahlen kann.
Und mal abgesehen davon profitiert hier bei diesem Kartendeal auch Volkswagen - nämlich über Audi. Damit wird über kurz oder lang auch Skoda, SEAT etc. daran teilhaben. Also von wegen nur Premiummarken.
Die gesamte deutsche Autoindustrie mit all ihren Ablegern hat sich da ein Sahnehäubchen geleistet.
Und trotz aller Nörgeleien ist die deutsche Automobilindustrie nicht nur die grösste Europas, sondern der Welt.
Aber es ist wie mit allen unseren guten Dingen - der Prophet zählt nichts im eigenen Land.
 
@0711: Öhm, nö. Jeder andere Bieter wäre schlimmer gewesen.
Apple hätte es definitiv zu einer proprietären Exklusiv-Technik gemacht. Amazon eventuell auch, um seine Fire-Geräte im Wettbewerb zu stärken.
Facebook und Uber haben (zumindest derzeit) keine direkte Nutzung dafür, vielleicht in der Zukunft. Ich finde es echt unglaublich, was sich Facebook schon alles unter den Nagel gerissen hat. Da beide, wie bereits gesagt, im Moment keine Verwendung dafür haben, sondern HERE einfach nur gekauft hätten, weil sie es (aufgrund ihrer prallen Portokassen) könnten, könnte ich mir auch bei den beiden vorstellen, dass sie aufs Lizenzgeschäft verzichten, weil sie es nicht nötig haben.
Seriös wirtschaftende Unternehmen wie die Autobauer werden sich hingegen die Chance zur schnellen Amortisation ihrer Investition nicht entgehen lassen. Im Artikel steht ja auch, dass die beteiligten Unternehmen gerne weitere Partner ins Boot holen wolle.
 
@AhnungslosER: Amazon, Facebook und Uber sind alles Anbieter die daran interessiert wären das Angebot möglichst breitflächig anzubieten...
 
@0711: Aber auch nur für ihre (zahlenden) Kunden.....

manche Leute haben schon eine naive Vortsellung wie die ganze Wirtschaft funktioniert.
Und nein - Niemand schenkt dir etwas. Schon gar kein Unternehmen. Das ist und bleibt ein Märchen.
 
@0711: Darf es auch ein bisschen Argument zu deiner Meinung sein?!
Ich bin der Ansicht, dass die von dir genannten Unternehmen HERE nur gekauft hätten, weil sie es aufgrund ihrer prallen Unternehmenskonten könnten. Sie haben im Moment keine Verwendung dafür (außer Amazon eventuell), also wäre ihre Strategie sich erstmal (wie der Drache Smaug) auf ihren Schatz zu setzen und ihn zu verteidigen, bis sie herausgefunden haben, was sie damit machen wollen. Nicht, dass ein Konkurrent daherkommt und mit lizenzierten Daten/Techniken ein besseres Produkt entwickelt. Die Autobauer hingegen sollen doch ausdrücklich an Kooperationen interessiert sein.
 
@AhnungslosER: alle diese unternehmen kaufen sowas nicht zum Selbstzweck des kaufen willens, auch nicht die autobauer.
Uber will wachsen, ein Kartendienst passt wunderbar zu ihrem kerndienst (wo ist wann was), Facebook will jederzeit und überall wissen wo ihre kunden sind, ein kartendienst kann sich da sehr gut einfügen.

"Die Autobauer hingegen sollen doch ausdrücklich an Kooperationen interessiert sein."
-> ja an kooporationen, damit sie selbst nichts machen müssen. Die mögliche Kundschaft will aber idR eine fertige Lösung. Die Zielrichtung (Premiummarke) ist schon allein durch die Mitglieder aber klar...und was die autobauer mit einer derartigen app auf Smartphones wollen könnte ich nicht mal erahnen, wollen die doch ihre incar Systeme verkaufen.

Obendrauf kommt dass die Automobindustrie regelmäßig IT Systeme hart verkackt.

Ansonsten kannst du auch etwas nach oben scrollen, dort steht auch ein bisschen was wie ich zu dieser Meinung komme
 
Guter Deal, die Kunden, die den Dienst finanzieren werden damit zum Dienstanbieter.
 
Schlimmer als die VW Navis kann es nicht werden :D
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