Sexistische Spieler sind Verlierer - im wahrsten Sinne des Wortes

Männliche PC- und Videospieler sind seit einiger Zeit unter medialen bzw. öffentlichen Beschuss, Thema ist dabei deren Umgang mit Frauen. Besser gesagt wird ihnen Sexismus vorgeworfen und leider treten viele Gamer diesen Beweis auch zu gerne an. ... mehr... Shooter, Multiplayer, Bungie, Halo 3 Bildquelle: Bungie/Microsoft Shooter, Multiplayer, Bungie, Halo 3 Shooter, Multiplayer, Bungie, Halo 3 Bungie/Microsoft

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Die n00bs halt :D
 
Den Text könnte man wahrscheinlich 1:1 auf Underperformer im Berufsleben und ihr Verhältnis gegenüber Migranten verwenden.
 
@elbosso: Siehe auch Louis CK... ;)
 
@elbosso: Ähm nein, kann man nicht. Ein Underperformer, wenn man die Definition mal aus der Finanzwelt übernimmt, wo der Begriff herkommt und allgemeingültig formuliert, ist ein Objekt, dass im Verhältnis zu anderen Objekten der gleichen Klasse unterdurchschnittliche Leistungswerte liefert.

Das heißt, wenn ich ein Bündel von 10 Managern habe von denen einer unterdurchschnittliche Quartalszahlen vorlegt, dann ist der in seiner Klasse (Manager) ein Underperformer, dürfte aber mit Migranten keinerlei Probleme haben.

Oder anders gesagt, dein Kommentar ist sozialchauvinistisch, weil du Menschen mit (deiner Meinung nach) schlechteren Arbeitsplätzen eine latente aversion gegenüber Migranten unterstellst, bzw. chauvinistisch im Allgemeinen, weil Frauen bzgl. des Gehaltes in einer Männerdomäne immer "underperformen".

Das wiederum legt die Vermutung nahe, dass du eher ein schlechter Halo 3 Spieler bist =)
 
@Mitsch79: Das hast du wohl einen noob entlarvt!
 
@Mitsch79: Ich spiele überhaupt kein Halo. Abgesehen davon meinte ich schlicht, dass auffallend häufig diejenigen Menschen Vorurteile gegenüber Migranten zu haben scheinen, die in ihrer beruflichen Position leicht zu ersetzen sind, da sie keine besonderen Qualifikationen aufweisen. Bei den ganzen PEGIDA-Klonen marschieren auffallend wenige Manager mit und auffallend viele Menschen mit eher niedrigen Bildungsabschlüssen, wie etliche Studien gezeigt haben. Der Begriff "Underperformer" war hier eher auf allgemeine Qualifikationen und erreichbares Einkommen bezogen, darüber hinaus hatte ich den Post mit einem Augenzwinkern geschrieben, was dir aber wohl entgangen ist.
 
@elbosso: Wenn man schlecht über Menschen mit Vorurteilen schreibt, sollte man das besser nicht mit Vorurteilen begründen...
 
@elbosso: Ja und? Das ist doch natürlich. Wenn jemand meinen Job bedroht, dann lade ich die Person doch nicht zum Kaffee trinken ein. Dann wehre ich mich.
Da du glaubst, du seist nie davon betroffen. Dann warte bis der gleich gut ausgebildete spanische Ingenieur kommt und die gleiche Arbeit für 20% weniger Gehalt macht. Dann musst beim Lohndumping mitmachen oder du bist weg vom Fenster. Die Industrie ist nur aus einem Grund an Zuwanderung interessiert, um die Personalkosten zu senken.
 
@MaxM: Wenn der spanische Ingenieur mich trotz besser Sprachkenntnisse, besserer rechtlicher, sozialer und kultureller Kenntnisse oder besser Beziehungen verdrängt, dazu 20% weniger verlangt, die gleiche Arbeit leistet und noch zu den gleichen Kosten in der gleichen Gegend wie ich lebe, dann würde bei mir ja echt einiges schief laufen und der gute Spanier sollte auf jeden Fall meinen Job bekommen ;) Aber mal ehrlich: die meisten Argumente gegen Zuwanderung sind blödsinnig und würden evtl. gerade den Regionen gut tun, die bereits seit Jahrzehnten mit Depopularisation zu kämpfen haben.
 
@elbosso: In unserer Firma spricht man englisch, da fällt dann schon mal das Sprachenargument weg. Und der kulturelle Unterschied ist wohl gering zwischen Spanien und D. Aber hey, die Globalisierung war für den normalen Mitarbeiter ja auch nur von Vorteil. Die Anzahl an prekären Jobs ist ja nur explodiert. Leb weiter in deiner Traumwelt.
 
@MaxM: "Die Industrie ist nur aus einem Grund an Zuwanderung interessiert, um die Personalkosten zu senken."

Sicher doch und die Alterspyramide ist ja auch nur eine Verschwörung! Wer mal deine Rente erarbeiten soll, wenn immer mehr alt werden und immer weniger junge arbeiten, geht wohl völlig an deinem Weltbild vorbei.
 
@Mitsch79: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit tritt laut Studien vor allem in der Mittelschicht auf. Also bei den House Negros der Wirtschaftsordnung. Ich empfehle die Rede von Malcolm X dazu auf Youtube anzusehen. Bezieht sich zwar auf Schwarze, ist aber universell.
 
@Mitsch79: Ich glaub du bist voll am Ziel vorbei geschossen...Wenn die 10 Manager zusammen arbeiten würden, dann würde sich der "Underperformer" auf Dauer auch als solcher fühlen, weil er merkt wie einfach alle besser sind als er (im Job). Das wiederum kann ein oben angesprochenes Verhalten __begünstigen__! Ein treffenderer Vergleich wäre aber ein Standard-Büro-Job zB. Derjenige, der seit Jahren auf der Stelle tritt, während jüngere und unerfahrenere Mitarbeiter stetig aufsteigen, ist irgendwann resigniert und neigt zu solchen Sprüchen. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Und sowas äußert sich schon durch ein: "Oh guck mal die da vorne, das ist die Studentin von Abteilung XY...die sieht mal lecker aus/da würd ich auch mal/usw." Es müssen keine direkten Beleidigungen sein und niemand sagt, dass die Überflieger nicht auch solche Kommentare von sich lassen. Es geht ja hier nur um die Tendenz ;)

edit: Und ich bin ein verdammt guter Halo-Spieler :P
 
@elbosso: Nur blöd das es genug Studien gibt, die besagt das darunter auch viele Akademiker sind die dem Migrantenthema skeptisch gegenüber stehen.

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass sie ein wenig über den Tellerrand blicken und auch an die enormen Folgekosten denken, die in den nächsten Jahren auf Deutschland zukommen und die Steuern in die Höhe schnellen lassen..

Die erste Gemeinde zieht die Steuern wegen Asyl ja schon an.
 
Natürlich sind schlechte Spieler Sexistisch. Gute Spieler bekommen Aufmerksamkeit durch ihr spielerisches können und der dadurch resultierenden Selbstbestätigung. Schlechte Spieler hingegen müssen irgendwie auf sich aufmerksam machen, egal wie. Das ist nicht nur bei spielen so. Man schaue sich einmal die "Ich bin so super und geil" selfies auf FB oder Instagram an. Jeder versucht irgendwie besonders zu sein und aufzufallen, egal wie, hauptsache man ist und bleibt im Gespräch. Man muss nur 5 Minuten ein MOBA spielen um zu erkennen, dass schlechte Spieler die Fehler bei anderen suchen als bei sich selbst. Also wird geflammed bis zum geht nicht mehr.
 
@Ashokas: mist, ich hab mich verklickt. Hab Ihnen versehentlich eine negative Bewertung abgegeben
 
@Ashokas: Jetzt fehlt aber die nötige Reflektion auf den zweiten Bock.. denn ein Bock allein stösst nicht ....nämlich die Gesellschaftsnormen.
Der Konsum von Alkohol (Zellgift) ist recht akzeptiert und normal, bin ich jetzt schlecht wenn ich nichts vertrage?
Die 'klapp den Bordstein hoch es kommt ein Anfänger' Spieler sind doch sicherlich auch nicht besonders beliebt, denn den Nachweis als Meister vom Himmel gefallen zu sein, sind auch die bis heute noch schuldig...
 
@Ashokas: Ein ähnliches Phänomen hat man ja auch beim Unterschichten-Fernsehen. Die Zielgruppe ansich ist ja schon die Unterschicht - aber genau die brauchen die tägliche Dosis Trash-TV, um Leute zu sehen, die noch eine Stufe tiefer liegen, nur um sich selbst besser zu fühlen. ^^
 
Welche Erkenntnis. Jemand der häufig verliert ist gefrustet. Tolle Studie.
 
Man könnte es auch "schlechte Verlierer" nennen. Nannte man zumindest früher so. Denn die Pöbeln dann alles und jeden an. Nicht nur Frauen. Aber ist klar.. männliche Opfer gibt es nicht, nur weibliche...
 
So eine dumme Studie. Dann sind die guten Gamer dafür in anderen Bereichen sexistisch, in denen sie nicht gut sind.

Das schließe ich aus der Studie. Und das heißt doch, das es nichts sagt.
 
@artchi: + Es gibt Studien und es gibt Studien!

Sinnvolle Studien wollen etwas bewirken/verändern/bewusstmachen, dann gibts noch Studien wie die obige die ein gewisses Potential bzw. Vorurteil bedienen und sich wunderbar von der "Boulevard- Journaille " in Stimmungsmache umsetzen lässt.
 
@Kribs: Naja die müssen auch leben... wenn auch laut oben genannter Studie wohl wahrscheinlich tendenziös sexistisch..
Ausserdem nennt man sowas heute: Societyexperte
Davon hat jeder Sender und jede Postille einen...
 
@artchi: Mag sein dass sie in anderen Situationen sexistisch sind (warum auch nicht...), aber während des Spiels eben nicht - halt weil sie sich durch den Erfolg überlegen fühlen.
 
Die Studie von PEW Research wird hier dezent misrepräsentiert. Männer und Frauen erfahren nicht gleich viele Beleidigungen im Internet: 32 % aller Männer vs. 22 % aller Frauen haben laut PEW sich mit Beleidigungen im Internet herumschlagen müssen. Die allgemeine Belästigungsquote liegt bei 44 % für Männer vs. 37 % für Frauen. Der Verweis auf Stalking und sexuelle Belästigung stimmt allerdings so: 6 und 4 % bei Männern bzw. 9 % und 7 % bei Frauen.

Wieso ein Unterschied von 10 % zu einem "gleichauf" wird, aber ein Unterschied von 3 % zu einem "wesentlich mehr" leuchtet mir nicht unbedingt ein. Kann mir das jemand erklären?
 
@EvilFiek: Das Verhältnis in den deutschen News zur Studie ist schon wieder einmal völlig überzogen - mittlerweile fast üblich beim Genderthema. :-/ Hat sich jemand die Mühe gemacht und sich die Studie inkl. der grafischen Darstellung angesehen? Sorry, aber so harsch wie es teils formuliert wird, ist der Unterschied dann doch wieder nicht. Mich k****t diese völlig überzogene Empfindlichkeit bei den Themen langsam richtig an. Es zuckt hierzulande mittlerweile jeder genauso beim Thema Diskrimierung wie man es früher nur aus den USA kannte.
 
Das Geschlecht sollte keine Rolle spielen, tut es aber leider immer. Und Frauen nutzen das ziemlich gerne aus. Dann müssen sie auch mit den Konsequenzen leben.
 
"Doch während Frauen und Männer bei herkömmlichen Beleidigungen gleichauf liegen, sind Frauen wesentlich öfter Stalking und sexueller Belästigung ausgesetzt. "
Ich hinterfrage hier mal das Fazit dieser Studie. Was ist "sexistisch"? Wurden hier Ausrufe wie "what a bitch" oder Bezeichnungen wie "Slut" gleich als sexistisch gewertet? Dann ist dieses Ergebnis ziemlich klar. Im Englischen sind dies nunmal häufige Beleidigungen für Frauen. Und bei Männern sind eher andere Ausdrücke gängig.

Das Fazit dieser Studie sollte also sein "Männer und Frauen werden in Videospielen gleich oft beschimpft; Schimpfwörter unserer Gesellschaft für Frauen sind perverser als die für Männer".
Klingt natürlich plötzlich nicht so reisserisch...
 
@Matti-Koopa: dazu kommt das eine menge mänlicher spieler, mit weiblichen skins und namen spielt ;-)
 
Wie sieht es umgekehrt aus. Ist es da ähnlich, dass Frauen die schon länger Spielerinnen sind und dennoch nicht so gut sind, sind die ebenfalls sexistischer als erfolgreiche Frauen? Irgendwie scheint die Studie außer acht zu lassen, dass Seximus ein allgemeines Problem unserer Gesellschaft ist und das trifft Männer wie Frauen. Aber ok, passt nicht so gut ins Klischee...
 
@ijones: Mein Klischee in dieser Frage ist, dass (im Computerspiel) erfolglose Frauen das Spiel dann plöd finden, und die Männer, die das Spiel mögen, gleich mit ;-)
 
Meine Erfahrung nach 163 Halo 3 Matches im voice chat: 10% normale Menschen, die dummerweise meistens nicht die gleiche Sprache sprechen wie man selbst; 40% anscheinend geistig schwerstbehinterte Kinder die irgendwelche Quieklaute von sich geben; und 50% dieser Sorte: http://tinyurl.com/3pzjrrf, und von wegen sexueller Belästigung.. die geben nen schei* drauf, ob du Männlein oder Weiblein bisst, die wollen dir immer was in den Ar*** schieben.
 
Ich spiele bzw. zocke seit 2,5 Jahren nicht mehr. Dafür meine Freundin um so mehr. Und bin froh. Und glücklich.
 
Ich frage mich bei sowas was der Unterschied zwischen "herkömmlichen Beleidigungen", Stalking und sexueller Belästigung ist. Mir wurde ja schon als Mann versprochen mich und meine Familie nach allen Regeln der Kunst verwöhnt zu werden.
Wenn man das einer Frau an den Kopf geworfen hätte wäre es wahrscheinlich sexuelle Belästigung, für mich und bei mir ist das aber lediglich eine handelsübliche Beleidigung von freilaufenden Idioten.

Wird da womöglich mit zweierlei Maß gemessen?
 
Naja, ich würde dieses Ergebnis eher mit Vorsicht genießen, zum einen weil eben nicht klar bestimmt wird was überhaupt den sexismus in den Beleidigungen ausmacht. ZUm anderen kenn ich viele Frauen, die schlechte Gewinner sind. Und wenn dann eben Sprüche wie "Ätsch, ich bin besser als wie du!!!!!elf" kommen, ist ein "Schnauze, B*tch" nicht ganz in der Ferne und Puff ist man sexist :/
 
Bei jedem Dreck der irgendwo passiert wird jetzt die Sexismuskeule rausgeholt.
Was für ein Bullshit.Als Mann kannst Du in dieser verweiblichten Gesellschaft nichts mehr machen ohne gleich an den Pranger gestellt zu werden.Zumal das Testspiel Halo, genau wie CoD übervölkert mit 12j. kiddies sind die natürlich genau der Studie förderlich sind.Wäre ja doof wenn die Studie das Gegenteil aussagen würde, das kommt bei den Finanzieren nicht so gut an.
 
dann bin ich lieber schlecht!
 
Ich bin nicht sexistisch, finde es sogar gut dass Konsolen und PCs scheinbar immer öfters zur Küchenausstattung dazugehören.
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