Updates bis 2025: Microsoft wird Windows 10 zehn Jahre supporten

Microsoft hat heute offiziell bekannt gegeben, dass man für Windows 10 die nächsten 10 Jahre Support leisten werde - also ganz so, wie das bei den Vorgänger-Versionen der Fall war. Am 14. Oktober 2025 ist demnach endgültig Schluss mit Bugfixes ... mehr... Windows 10, Retail, Verpackung, Boxshot, Windows 10 Boxshot Windows 10, Retail, Verpackung, Boxshot, Windows 10 Boxshot Windows 10, Retail, Verpackung, Boxshot, Windows 10 Boxshot

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Vermutlich verlängert sich der Support-Zeitraum mit jedem Feature-Update, z.B. Redstone.
 
@adrianghc: Das wird natürlich so sein. Siehe Windows 8 -> Windows 8.1
 
@adrianghc: Mit den Zwangsupdates, die maximal 8 Monate liegen gelassen werden können, ist ein Support-Ende aber obsolet. Habe eigentlich gedacht, Microsoft wäre endlich weg von dem System und man könnte sich darauf verlassen, immer ein aktuelles Windows zu haben. Das die jetzt so anfangen, gefällt mir gar nicht. Aber warten wir mal ab, was wirklich passieren wird.
 
@SunnyMarx: Naja auch MS weiß noch nicht, wie die Technik in 10 Jahren aussieht. Man hätte z.B. Windows 95 oder aiuch XP nicht zu dem weiter entwickeln können, was heute Windows 10 ist, da es sich um ganz andere Techniken handelt.
Der Plan ist AKTUELL, dass Win10 das VORERST letzte OS ist. Vielleicht gibt es schon in 5 Jahre neue Entwicklungen, die ein ganz neues Windows notwendig machen und wir doch schon Win11 oder ähnliches bekommen.
Vielleicht sind wir aber in 20 Jahren noch nicht viel weiter und die Lebensdauer von Win10 wird verlängert.

Zumal wie gesagt, die Lebenszeit gilt für Windows 10, Wenn Windows 10.1 kommt, gehen die 10 Jahre von vorne los, das gleiche wieder wenn 10.2 kommt, wenn 10.3 kommt usw... und die sollen alle 6 Monate kommen (im Schnitt). Wäre demnach zwar theoretisch immer 10 Jahre, faktisch wird es aber so erst mal "unendlich".
 
@Scaver: Nun, es hieß doch vor kurzem noch, dass Windows 10 absolut modular entwickelt wäre, was den Austausch einzelner Komponenten oder ganzer Strukturen ermöglichen würde. Macht die Taktik von MS auch nicht wirklich verständlicher.
 
@SunnyMarx: Das ist an sich richtig, aber nur solange die Grundlegende Technologie identisch bleibt. Modular oder nicht... Du kannst nicht einfach den Kernel durch einen total anderen ersetzen, da der ganze Rest genau darauf aufbaut. Klar kann man den Kernel weiter entwickeln und den Rest dazu anpassen... aber wer weiß, was in 20 Jahren ist.
Ein Beispiel ist nicht leicht zu finden... daher etwas abstrakt. Du hast nen Auto... Du kannst die Räder austauschen, den Motor, die Innenausstattung und wenn es sein muss, sogar die Karosserie.
Man kann auch ein Benzin oder Diesel Auto auf Gas oder Elektro umbauen.
Allerdings kannst Du es, obwohl die Technik vorhanden ist, nicht zum Space Shuttel umbauen. Nicht wegen des fehlenden Geldes, sondern weil die Techniken so unterschiedlich sind, dass sie nicht zusammen passen.
Im Vergleich zu einem Space Shuttle ist ein Auto absolut primitiv.
Um mit einem "Auto" ins All fliegen zu können, muss man etwas ganz neues entwickeln, was eben als "Auto" und als "Raumschiff" gleichzeitig funktioniert.

Oder wenn wir zu Computer zurück kommen: Früher war das Betriebssystem MS DOS und Windows nur ein grafischer Aufsatz. Heißt, der Kernel war MS DOS. Beides wurde weiter entwickelt. Neue DOS Versionen auf denen neue Windows Versionen liefen und diese benötigten auch zwangsweise die neuen DOS Versionen... aber es war noch DOS.
DOS existiert aber seit Windows XP nicht mehr. Der Kernel DOS wurde ausgetauscht durch den Kernel Windows NT. Den NT Kernel gab es auch vorher schon. Aber hier konnte der Kernel weiter entwickelt werden, während MS DOS an das Ende seiner Möglichkeiten geraten ist (bzw. im Vergleich zu NT es keinen Sinn gemacht hätte, MS DOS weiter zu entwickeln).

Ja, NT hält sich schon recht lange, nämlich seit 1993 (Windows NT 3.1) und seit 2001 für uns alle durch Windows XP. Trotz allem kann auch NT irgendwann an seine Grenzen stoßen. Wann, wie und wo das wissen wir halt noch nicht, möglich ist es aber.
Sollte dem so sein und es kommt ein neues System, so wird da der selbe Fall eintreten wie beim DOS und NT Kernel... Inkompatibilität.
Man müsste neben dem Kernel auch ALLES gleichzeitig aktualisieren. Und egal wie man es nennt, ob Windows Next, Windows 11 oder Windows 10.9572... unter der Haube wird es nichts mehr mit dem alten Windows zu tun haben... so wie auch NT auch nichts mit DOS zu tun hat.
Und ich bezweifle, dass MS so einen technologischen Sprung kostenlos per Upgrade zur Verfügung stellen würde (wenn überhaupt möglich).
Ich bin da ziemlich sicher, dass man dann eine neue Hauptversion bringen wird, die man auch wieder bezahlen muss... danach könnte es dann mit !Windows 11.1, 11.2" und Co. weiter gehen.

Warten wir es ab :)
 
@Scaver: Eine große Veränderung, wie du sie beschreibst, könnte z.B. eintreten, wenn Quantencomputer Realität werden. Auf denen wird man Windows 10 wohl nicht nur mit einem kleinen Treiberupdate zum laufen bekommen (Jedenfalls würde es mich überraschen) ;)
 
@SunnyMarx: Sie fangen ja gar nicht damit an, sondern machen eigentlich nur das weiter, was sie schon immer so gemacht haben. Unter Umständen will MS damit auch nur klarmachen, dass jemand, der sein Windows z.B. dauerhaft offline betreibt oder sonst wie die Updates verhindert, in fünf Jahren keinen Support mehr für sein Windows 10 bekommt. Macht man die Updates mit, werden sich diese fünf Jahre wahrscheinlich immer wieder verlängern, so dass man vom letzten Update an immer fünf Jahre hat.

Ist natürlich nur eine Vermutung, aber ich denke, dass intern so viele Dinge auf diese Support-Zeiträume ausgelegt sind, dass MS die nicht einfach fallen lassen kann.
 
@SunnyMarx: Da man Zwangsupdates trotzdem umgehen kann, wenn man das will, ist es eben nicht obsolet.
 
W8.1 :) also noch 3 Jahre bis ich auf W10 Wechsle. Classic Shell sei Dank!
 
@Christoph1989:
Auf meinem einen PC wo ich gerade W8.1 richtig zum laufen gebracht haben (auch unter anderem Classic Shell zum Dank) werde ich auch den Teufel tun dort nun schon wieder Windows 10 zu installieren. Auf dem anderen, der noch Windows 7 hat, kommt evtl. 10 drauf, wenn ich ihn mal wieder upgrade.
 
@Christoph1989: Win7 hier. noch 5 Jahre bis ich auf irgendwas anderes wechsle. Mal sehen ob MS mich 2020 noch (oder besser: wieder!) überzeugen kann ;-)
 
@Christoph1989: Dann aber kostenpflichtig. Wie beeinflusst Classic Shell den Wechsel, läuft ja auch unter Win10 wenn man es denn braucht.
 
Ist doch absolut glasklar was nach dem 14. Oktober 2025 passiert, das wird dann natürlich das Jahr von Linux!
 
@Islander: Der war gut. :-D
 
@Islander: Gar nicht mal so absurd die Idee, denn siehe dir an, wo ein Linux oder ein Unix drauf läuft. Der Trend ist doch schon vorhersehbar (Tablets, Smartphones etc.) und dort hat Microsoft den Anschluss verpasst (Ich kenne viele Leute die ein Android oder IOS Gerät haben, aber keinen der ein mobiles Windows-Gerät (ohne Laptops) hat.

Immer her mit den (-), dann schaut euch doch mal bevor Ihr klickt den Trend an: http://de.statista.com/infografik/1756/weltweiter-absatz-von-pcs-und-mobilen-geraeten/
 
@basti2k: Lieber schaffe ich alle mobile Devices bei mir ab, bevor ich mir auch nur ein Ruckelandroid oder faule Äpfel zum doppelten Preis ins Haus hole. Windows ist leider für mich alternativlos... auch auf Handy und Tablet. Bis auf Blackberry traue ich sonst keinem in Sachen Sicherheit. Apple hat außerirdische Preisvorstellungen und Google ruckelt und zuckelt auf 250 euro geräten mehr als alle 100-Euro-Lumias. Nur weil viele es sich aufschwatzen lassen von inkompetenten Verkäufern, ist es noch lange nicht gut. Würde mein 1020 nicht gegen hunderte Androiden eintauschen.
 
@Chris Sedlmair: Ich mein 535 auch nicht! :-)
 
Das hört sich aber nicht gut an: "Demnach könne man natürlich nicht garantieren, dass Geräte, die jetzt ein Update auf Windows 10 erhalten auch zukünftig alle Windows 10-Versionen unterstützen werden. Da alle Updates aufeinander aufbauen, endet der Support eines bestimmten Geräts also spätestens dann, wenn es inkompatibel mit einem der kommende Windows-10-Builds sein sollte und der Hersteller keine Anpassungen zu Unterstützung vornimmt." Heißt das, in solch einem Fälle bekommt man keine Sicherheitsupdates mehr oder nur, dass man keine neuen Features mehr bekommt?
 
@MaxM: Das sucht sich Microsoft dann aus, wie es ihnen besser passt. Abwarten und Tee trinken.
 
@MaxM: als Beispiel würden mir jetzt sofort Gerätschaften einfallen, die noch auf 32Bit CPU basieren. Also alte Pentium4 oder AthlonXP-Systeme. Aber auch die ersten Atoms waren nicht 64Bit Tauglich. Wo wir grad beim Thema sind: wird es Win10 auch als IA64 geben?
 
@MaxM: Man bekommt alles, was das Gerät verträgt. Im Grunde steht da nur schwarz auf weiß, was schon immer so war und auch bei allen anderen Betriebssystemen so ist. Wenn halt neue Features rauskommen, die z.B. bestimmte Hardware benötigen, werden diese halt nicht nutzbar sein. Ein gutes Beispiel ist da Windows Hallo, das halt eine spezielle Kamera oder einen Fingerabdrucksensor benötigt. Hat ein Gerät nichts davon, bekommt es die Funktion als Teil von Windows schon, kann sie aber nicht nutzen.

Wenn ein Gerät gänzlich inkompatibel zu Windows werden sollte, wird es, nach heutigem Kenntnisstand, auch keine Sicherheitsupdates mehr bekommen, da MS nicht mehr zwischen reinen Bugfixes und neuen Funktionen unterscheidet. Bleibt natürlich abzuwarten, wann so etwas tatsächlich mal passieren wird.
 
Soviel zum Thema "Windows 10 ist das letzte Windows".
 
@Memfis: Meinst du wirklich MS lässt sich nicht irgend ein Türchen offen um doch irgendwann mal gegen zu steuern, sollte sich der Weg als Einbahnstraße herausstellen?

Es ist doch sehr naiv zu glauben, es würde niemals mehr ein neues Windows geben. Irgendwann, sei es in 10 oder 20 Jahren wird ein neues Paradigma auftauchen und das Grundkonzept von Windows auf den Kopf stellen und dann ist nunmal eine Neuentwicklung sinnvoller als am alten Zeug festzuhalten.
 
@Draco2007: Wenn man groß rumtönt, dass Windows 10 das letzte Windows sein soll, dann sollte man sich auch gefälligst daran halten und nicht sogar schon vor Release, ich sag mal "andeuten", dass dem doch nicht so ist.
 
@Memfis: Das ist der Unterschied zwischen Marketing und Realität.

Ich nehme MS sogar ab, dass sie den Weg durchziehen WOLLEN, aber wie gesagt, ich halte es für naiv zu glauben MS würde das Wohl des Unternehmens hinter diesen Plan stellen.

Niemand weiß was in 10-20 Jahren passiert, da wäre es schlicht dumm sich vertraglich darauf festzulegen, dass dies das letzte Windows bis in alle Ewigkeit wäre.
 
@Memfis: Vielleicht denkt MS ja auch darüber nach, dann ein nicht-Windows OS zu bauen. Daran hatte ich schon beim ersten Mal gedacht, als ich hörte, dass Windows 10 das letzte Windows sein soll. "Dann halt ein OS, das nicht mehr Windows heißt und vlt. komplett neu programmiert wird, also ohne Bestandteilen von vorherigen Windows-Versionen"
 
@Jon2050: "ohne Bestandteilen von vorherigen Windows-Versionen"

Wohl kaum. Nicht solange BWLer ein Wörtchen mitzureden haben!
 
@crmsnrzl: Nun um ehrlich zu sein: Das wäre in der Tat schon irgendwie sinnvoll, wenn man ein OS von Grund auf neu programmieren würde, ohne Altlasten mit zu schleppen, die da teilweise seit Anfang der 90er drin stecken. Dank immer stärkerer Hardware und VM-Möglichkeiten könnte man entweder eine VM direkt ins OS integrieren, die man nach installieren kann (ähnlich dem XP-Mode) oder man installiert ein Alt-Betriebssystem in eine VM.
 
@Memfis: Wenn man ein OS von Grund auf neu programmieren würde, ist es bei Release entweder nur ein Schatten seines Vorgängers oder bereits veraltet bevor es fertig ist.

Beides wird der BWLer nicht einfach hinnehmen.
 
@Memfis: Mich deucht, "Marketing"-Geblubber ist für einige immer noch ein neues Phänomen.
 
Wie jetzt!? Dachte Win10 sollte das letzte große Windows sein, ergo ein rolling release oder nicht!?
 
Ich dachte, Windows 10 ist die letzte Version? Dann kann es doch kein Support-Ende geben?

"Ein Vertreter von Microsoft hat einmal mehr deutlich gemacht, wohin es mit Windows 10 gehen soll. Das neue Betriebssystem sei "die letzte Version von Windows", hieß es während der Ignite-Konferenz in Chicago. Gemeint ist wohl, dass das neue Update-Modell die bisherigen Major-Releases überflüssig machen wird. "
http://winfuture.de/news,87008.html
 
@DailyLama: Windows 10.1 wäre kein Major-Release.
 
Windows 10 muss doch die letzte Version sein, denn eine neuere Version gibt es doch noch nicht.
 
Welches Desktopbetriebsystem soll ich im Jahr 2025 nutzen da ja Windows 10 das allerletzte ist ?

Sehr schade nutze jetzt Windows erst 18 Jahre !

frankkl
 
@frankkl: Für den Fall das der Support nicht verlängert wird, wird dir MS schon was anbieten.
 
Windows 8 sollte auch schon das letzte Windows sein und nur noch per Update aktualisiert werden. Also darauf kann man nix geben...
 
@mike1212: Da hast du doch garantiert eine stichhaltige Quelle dafür...

Vermutlich eher nicht, weil es diese Aussage nie gab...
 
@Draco2007: Doch doch, in einem vertraulichen Gespräch mir Jennifer Gates, hat er das erfahren. Ganz sicher!
 
wird danach wohl sowas wie bei internet explorer und edge geben. also eine völlige neuentwicklung mit neuem namen, zumindest würde ich das mal so vermuten.
 
Nach Win10 kommt Skynet 1.0 - ist doch klar ;-)
 
@Netvampir: http://i3.kym-cdn.com/photos/images/newsfeed/000/150/646/1311096551783.png
 
Es gibt genau drei Möglichkeiten. Hier meine Einschätzung mit Prozentangaben: a) Nach Windows 10 kommt Windows 10.0.1, Windows 10.0.2, etc. (80%), b) Nach Windows 10 kommt kommt ein komplett neues OS von Microsoft (20%), c) Microsoft stampft Windows ein und bringt eine eigene Linux-Distribution auf den Markt und löst Windows damit nach und nach ab (5%). Was meint ihr?
 
@WieAusErSieht: Meine Einschätzung: erste Option 98%, zweite Option 1,9999%, dritte Option 0,0001%

Mal ehrlich, aus welchem Grund sollte MS auf Linux setzen? Das halte ich für die abwegigste Variante und erkenne auch bei längerem Nachdenken keinen Vorteil in dieser Option. Für die meisten Laien ist Linux zu komplex, zu fragmentiert (allein der ständige Streit darüber, welches denn nun die beste Distribution oder der beste Window Manager oder ähnliches ist) und es fehlen grundsätzlich Unmengen an Treibern und Applikationen, gerade im Bereich der Spezialhardware.

Option zwei halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil MS mit Windows 10 bereits vorgemacht hat, wie gut sie in der Lage sind, das System umzukrempeln und Plattformen zusammenzuführen. Ein so komplexes System wie ein OS wegzuschmeißen und von Grund auf neu zu programmieren, ist wirtschaftlich meist deutlich schlechter, als das bestehende System sukzessive rundzuerneuern. Würden sie bei null anfangen lägen sie auf einen Schlag weit hinter allem anderen, da man nicht mal eben in einer Hauruck-Aktion ein vollständiges OS auf die Beine stellt. Das, was Apple mit dem iPhone damals geschafft hat, nämlich mit einem vom Funktionsumfang im Vergleich zur Konkurrenz deutlich beschränkten System, einen großen Erfolg zu erlangen, geht eben nur, wenn man - wie Apple - etwas so gravierend anders und besser macht (damals war es das Bedienkonzept), dass die Anwender über die fehlenden Dinge hinweg sehen. Ob so etwas im Desktop-Umfeld funktionieren würde, ist in meinen Augen fraglich. Vielleicht noch im Consumer-Umfeld oder bei Tablets, die ja eher so genutzt werden wie sie sind. Bei Unternehmen bzw. am echten Desktop, der ja auch von der Vielzahl an Peripherie lebt, halte ich es eher für unwahrscheinlich.

Damit bleibt nur der Weg, den sie bereits eingeschlagen haben und der auch zu dem passt, was Satya immer wieder betont: es geht um Windows (ohne Version) als DIE Plattform für alles. Und mit Windows 10 haben sie die Grundlage erreicht, da sie vom kleinen IoT-Gerät bis hin zum riesigen Surface Hub und selbst Spezialgeräten wie HoloLens dieselbe Basis als OS verwenden. ich gehe daher sehr stark davon aus, dass sie dieses System sukzessive weiter ausbauen, verbessern und entschlacken (siehe Windows Nano Server).
 
@HeadCrash: Das MS früher oder später auf einen Linux Kernel setzen könnte, finde ich gar nicht mal so abwegig.
Langfristig wird MS auch wieder eine neue Windows Versin bringen. Der Zyklus hat sich nur vergrößert, weil ein 2-3 Jahres Release nach 5 schnelles Releases in Folge, nun überflüssig geworden ist.
Ein Windows 11 wird es geben, nicht mehr in 2-3 Jahren sondern vll. erst in 10 Jahren, wenn am derzeitigen Windows mit einfachen Flickwerk nichts mehr zu machen ist.
 
@Thermostat: Warum sollte denn aus dem derzeitigen Windows nichts mehr zu machen sein? Der Kernel, auf dem das Ganze beruht, ist nach wie vor der NT-Kernel, und der ist mittlerweile gut 20 Jahre alt. Die bisherigen Windows-Versionen waren ja auch nur Weiterentwicklungen der vorherigen.

In der Softwareentwicklung kann man, wenn man es ordentlich macht, ein System locker über mehrere Jahrzehnte aufrechterhalten. Da gibt es nur wenige Ereignisse, die das verhindern, z.B. vollständig neuartige Hardware-Plattformen.
 
@HeadCrash: Weil sich alles nun mal weiter entwickelt. Aus dem selben Grund warum wir heute kein XP mehr nutzen, wird man irgendwann kein 10 mehr nutzen. Und wenn man schwerwiegende Dinge am Kern ändert, ist das mit einem Patchwork nicht getan.
 
@Thermostat: Aber bei XP oder 10 geht es doch nur um Namen. Natürlich laufen immer noch Teile von XP in ein Windows 7, 8.x oder 10. Aus Support-Gründen wird man dem Kind vielleicht auch in Zukunft noch einen Namen geben müssen, aber ob der dann 10 Update 2, 10.2 oder 11 sein wird, ist unerheblich. Es wird kein komplett neues OS sein.

Und Refactoring und Patchwork sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. MS hat schon bei 10 Unmengen am Kernel verändert/umgebaut. Solange die Schnittstellen sauber sind, ist das kein Problem.
 
@HeadCrash: Da gehen unsere Meinungen auseinander. Das MS vll. eine andere Namenspolitik einführen wird, mag sein.
Wobei man bei MS bei einem ganz besonders sicher sein kann: Es ist in der Regel nie so wie angekündigt. Mich würde es nicht überraschen wenn 2018 ein Windows 11 released werden würde.
 
@Thermostat: Warten wir es ab :)
 
@HeadCrash: Microsoft kopiert seit Jahren fleißig von Linux, sowohl was den Kernel als auch was die graphische Oberfläche angeht. Warum sollte es daher so abwägig sein, dass sie irgendwann komplett auf einen Linux Kernel setzen. Microsoft ist immer noch ein gewinnorientiertes Unternehmen und als solches werden sie das wohl machen, wenn sich dadurch Kosten einsparen lässt und Vorteile entstehen. Das wird dann der Fall sein, wenn auch der letzte Gewinn, der durch frühere Abschottung des Windowssystem erwirtschaftet wird, fällt. Bei Clouddiensten geht man ja bereits den Weg und öffnet daher seine Produkte auch für andere Systeme, beispielsweise ASP.NET Anwendungen können auch auf Unixsystemen deployed werden. Mit dem neuen CEO weht hier bei MS ein neuer Wind, der knadenlos alte Zöpfe abschneidet. Es wäre zumindest eine Möglichkeit, also ja warten wir mal ab :)
 
@qmert: Na, da kann man sich jetzt streiten, wer von wem kopiert ;-) In der Regel kopieren alle von allen, da sollte man vorsichtig mit Vorwürfen in die ein oder andere Richtung sein. Mal abgesehen davon, dass es DIE Linux-Oberfläche nicht gibt und die erste grafische Oberfläche, von der alle kopiert haben, weder auf Linux noch auf Windows zu finden war.

Die eigenen Technologien auf anderen Plattformen bereitstellen und so den eigenen Einfluss verbreitern ist eine vollkommen andere Strategie als die eigene Plattform zugunsten einer anderen aufzugeben. Von daher wird das nicht passieren, auch mit Satya Nadella nicht. Wenn Du seine Mails und Interviews liest, stellst Du fest, dass für ihn Windows eines der zentralen Dinge ist, egal ob nun auf dem Desktop, dem Telefon, dem Tablet oder in der Cloud. Denn auch, wenn z.B. aktuell etwa jede fünfte Maschine auf Azure eine Linux-Maschine ist, so läuft sie trotzdem auf einem Windows-OS als Hypervisor.

Insofern glaube ich nicht daran, dass MS Windows zugunsten eines eigenen Linux-Derivats einstampft. Genauso wenig wie ich daran glaube, dass Linux jemals den Desktop-Markt erobern wird (auch mit Android nicht), auch wenn das seit Jahrzehnten prophezeit wird und Linus Torvalds es sich immer noch sehnlich wünscht. Beide Betriebssysteme haben eben ihre Vor- und Nachteile und somit haben beide in ihren Bereichen ihre Daseinsberechtigung.
 
@HeadCrash: Ne da muss man sich nicht streiten, man kann ja klar nachschauen, wann welche Features in welchem System released wurden. Beispiel das in Windows 10 angekündigte Feature der Multiple Desktops, 1:1 Kopie aus Linux/OS X. Oder Live USB Versionen (Windows ToGo), nettes Feature das man schon seit über 1 Jahrzehnt in Linux kennt. Bereits in Windows 8 wurde fleißig kopiert, so war Ubuntu das erste System, dass einen Software Store auf dem Desktop angeboten hat und die Convergenz zwischen Smartphone, Tablet und Desktop kennt man auch von einem System, dass dieses Feature bereits seit längerem verfolgt :D. Windows 10 wird jetzt auch ein Packetmanager erhalten, mhm welches System hat das seit über zwei Jahrzehnten :D, ich könnte noch einiges aufzählen. Das gute Konzepte übernommen werden, ist ja grundsätzlich gut, ich freu mich diese Feature unter Windows endlich nutzen zu können, die ich schon Jahre lang von Linux gewohnt bin. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass sie noch mehr Features kopieren, wie beispielsweise Tabs im Dateiexplorer, aber da müssen wir wohl auf Windows 11 warten.
 
Gibts für 10 schon eine Software mit der man Transparenzen vernünftig nachrüsten kann?
 
@daknol: Kommt drauf an, was du darunter verstehst. Aber ehrlich gesagt weiß ich es so oder so nicht. :P
 
@adrianghc: Meinte so was wie Aero Glass
 
@daknol: Das Startmenü und Action Center haben ja schon einen Glaseffekt, die Taskleiste ist auch transparent (aber merkwürdigerweise ohne Glaseffekt). Willst du noch Transparenz für die Fenstertitelleisten? Kann mir vorstellen, dass da was von Stardock geliefert wird.
 
Die haben doch gesagt, dass 10 das letzte Windows wird und es dann immer nur Updates gibt.
 
@AngelusJimenez: Stimmt, weil wie jeder weiss kann MS von heute bis in die Unendlichkeit in die Zukunft blicken daher müssten sie zumindest uns Menschen die auf der Erde leben doch unendlichen Support garantieren können.
 
Win 10 wird ja nun quasi verschenkt. Alle die nicht gerade noch auf WinXP rumgurken kriegen es für lau oder seehr wenig Geld. Wenn es das letzte Windows sein soll stellt sich mir nur eine Frage: "Ab wann wird Windows jährliche Gebühren kosten? - Abomodell" denn bei einer einmaligen minimalinvestition wird es die nächsten Jahrzehnte wohl nicht bleiben....
 
@bowflow: Stimmt, wo jetzt:
- das deutsche Recht das Software nicht an Hardware gebunden sein darf auf den ganzen Planenten ausgedehnt wird,
- das kostenlos Angebot auf unendlich verlängert wird,
- keiner mehr einen PC in Form von Desktop, Tablet, Notebook usw. kauft,
- keiner mehr einen Zweitrecher braucht,
- keine Kinder mehr geboren werden,
- MS keine weiteren Einnahmen hat und Windows keine zusätzlichen mehr generiert,
wie soll MS da bloss überleben?

Bleibt nur eine ABO Modell wie es Apple/Google schon lange machen oder vielleicht doch nicht?
 
@PakebuschR: Na, na, warum so bissig? Die Frage ist ja nun nicht vollkommen unberechtigt.
 
@HeadCrash: Glaube kaum das man sich um die Einnahmen von MS sorgen machen muss, wenn ein Abo kommen sollte wäre es so oder so gekommen und für einige ist es auch sicher interessant.
 
@bowflow: Das ist tatsächlich eine interessante Frage, die aber nur sehr wenige Länder tatsächlich betrifft. In den USA z.B. ist es simpel: Windows 10 wird da an die Hardware gebunden. Geht die Hardware kaputt oder möchte man den PC, das Tablet oder worauf Windows 10 auch immer läuft, wechseln, so muss man eine neue Windows-Lizenz erwerben, meistens als Teil des gekauften Geräts.

In Deutschland darf die Software nicht an die Hardware gebunden werden, so dass man theoretisch das kostenfreie Update auf unbestimmte Zeit nutzen kann. Ich vermute allerdings stark, dass MS sich für Länder wie Deutschland irgendetwas einfallen lassen wird, um aus der Nummer rauszukommen. Und falls das nicht geht, gibt es ja noch andere Einnahmequellen wie Office 365, den Windows Store oder andere Dienste wie Groove Music oder ähnliches. In der Richtung wird in Zukunft sicherlich noch einiges kommen. Und natürlich kann man nicht ausschließen, dass Updates für Windows in Zukunft vielleicht einen geringen Geldbetrag kosten werden. Ich halte das zwar für wenig wahrscheinlich, da es keine Trennung zwischen Bugfixes, sicherheitsrelevanten Updates und Feature-Updates mehr gibt, aber unmöglich ist es dennoch nicht.

Da bleibt nur abwarten und Tee trinken, denn wahrscheinlich weiß MS aktuell selbst noch nicht einmal, wie die aktuelle Strategie langfristig aufgehen wird. Dazu muss sich erst mal zeigen, wie Windows 10 angenommen wird, wie gut der Store angenommen wird und wie viele Entwickler auf den Windows-App-Zug aufspringen werden.
 
"Demnach könne man natürlich nicht garantieren, dass Geräte, die jetzt ein Update auf Windows 10 erhalten auch zukünftig alle Windows 10-Versionen unterstützen werden. Da alle Updates aufeinander aufbauen, endet der Support eines bestimmten Geräts also spätestens dann, wenn es inkompatibel mit einem der kommende Windows-10-Builds sein sollte und der Hersteller keine Anpassungen zu Unterstützung vornimmt."
Na super, da heisst es dann, unsere Software läuft nur auf Windows 10 bis Build 11002. Das wird ja voll übersichtlich dann... ^^
 
@dodnet: Ist letztlich auch nicht anders als jetzt auch schon. Nur die Bezeichnungen der Windows-Versionen ändern sich ;-)

Übrigens möchte Microsoft auch aus diesem Grund die Universal App Platform pushen. Denn damit programmiert man nicht mehr für eine Version von Windows, sondern für eine Version der UAP. Und diese Versionen überspannen mehrere Windows-Versionen und werden von Microsoft möglichst stabil gehalten.
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