Taschenkontrollen: Store-Mitarbeiter können Apple verklagen

Eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung mit Angestellten seiner Ladengeschäfte könnte den Computerkonzern Apple einiges kosten. Aus Beschwerden wurden Klagen gegen das Unternehmen und nun hat das zuständige Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien die ... mehr... Design, Apple Store, Gebäude Bildquelle: Apple Design, Apple Store, Gebäude Design, Apple Store, Gebäude Apple

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Wie lange dauert denn so eine Taschenkontrolle bitte? Mehr als 5 Minuten kann das doch nicht sein, oder ist das so eine amerikanische Flughafen Darmspiegelung?
 
@Draco2007: naja, es ist anzunehmen, dass nicht jeder Mitarbeiter auch nen eigenen "Sicherheitsdienstler" zugewiesen hat. Arbeiten also 5 Leute in dem Laden und der hat eine Sicherheitskraft und deine vier Kollegen stehen vor dir, sind 25 Minuten von deiner Freizeit weg. Und das rechnen wir dann noch ein paar Jahre hoch, da kommt etwas zusammen.

Auf der anderen Seite wäre sowas hier wohl kaum denkbar. Ich glaube es gibt wenige Jobs, wo mit dem "offiziellen" Feierabend auch immer alles erledigt ist. Im Einzelhandel schon garnicht. Ich wäre zwar auch dafür, das mich minutengenau zum Feierabend der Rest alles nichts mehr angeht - die Praxis sieht aber halt in vielen Berufen anders aus.
 
@NewRaven: Naja, aus dem Grund macht man sowas stichprobenartig.

Man muss doch nicht jeden Tag alle kontrollieren. Ein Apple-Store ist doch keine Diamantenmine...

Wenn man das so macht, kommen die Kontrollen auch nicht so häufig vor, als dass es ins Gewicht fallen würde.
 
@Draco2007: "Ein Apple-Store ist doch keine Diamantenmine" doch irgendwie schon. Stecktste 10 iPhones ein haste locker 6000€ gemacht.
 
@picasso22: Nur sind 10 iPhones etwas auffälliger als Diamanten im Wert von 6000€....

Sind die Läden eigentlich Videoüberwacht? Wenn ja würde ich mir das 2 mal überlegen...
Ich meine, wenn die nur alle paar Tage eine Bestandaufnahme der iPhones machen, fällt das doch auf wenn da immer wieder fehlen....
Dann werden die Bänder geprüft und dann wirst du erwischt....

Job los, womöglich eine Vorstrafe kassiert....lohnt sich ^^
 
@Draco2007: Die Masse wird im Lager aufbewahrt. Ob da Kameras sind ist zu bezweifeln. Wozu auch bei der täglichen Kontrolle xD
Bei den Handtaschen einiger Mädels heute fallen doch 10 neue iPhones garnicht auf. Haste mal gesehen wie gross die sind? Ich hab kleiner Koffer.

Ich weiss nicht was für Leute da arbeiten aber bei dem Mindestlohn in USA wird sich das bestimmt für einige Lohnen. So Kontrollen kommen ja auch nicht weil sie Lustig sind. Da wird schon genug abhanden gekommen sein.
 
@picasso22: Gab doch auch vor kurzem ein Urteil, dass die Videoüberwachung in den Apple-Stores illegal ist. Scheinbar muss man als Arbeitgeber einfach davon ausgehen, dass niemand klaut...
 
@theBlizz: Das war ein Urteil eines _deutschen_ Arbeitsgerichtes. Welche Relevanz hat das für Amerika?
 
@iPeople: Achso ok, dann natürlich keine.
 
@Draco2007: ich denke schon, dass die stichprobenartig kontrollieren, aber wahrscheinlich doch häufiger als bei nem Discounter. Und dazu kommt halt eben, dass man in den USA gern gegen irgendwas oder irgendwen klagt - einfach weil man es kann.
 
@NewRaven: Ja und nein. Hier zu Lande ist eigentlich mit Feierabend auch Feierabend. Viele Chefs wollen das natürlich auch hier nicht akzeptieren. Gerichte haben schon oft genug entschieden: Feierabend ist Feierabend und Urlaub ist Urlaub. Ein Mitarbeiter muss nicht mal erreichbar sein in dieser Zeit.
Aus Angst ihren Job zu verlieren, kuschen aber viele. Wer aber den Mut hat sich mal nicht alles gefallen zu lassen, wird merken, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Klar kann es mal zur Kündigung kommen, doch so eine ist unwirksam.
Aber viele scheuen halt den Ärger und Stress sein Recht vor Gericht zu erstreiten (ich kenne einige die es getan haben und ALLE haben Recht bekommen). Dafür meckern sie aber Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr weil sie eben nach Feierabend nicht immer 100%ig Feierabend haben.

Wenn ich Ausgestempelt habe und dann doch noch etwas kommt und länger als 5 Minuten dauert oder öfter vorkommt, lasse ich das von der Personalabteilung korrigieren, Bisher habe ich damit auch noch nie Probleme gehabt. Gut, ich habe auch Gleitzeit und mein AG ist eh recht locker, solange man seine Wochenarbeitsstunden voll hat... bzw. nicht mehr Minus oder Plus als erlaubt.
 
@Draco2007: kommt drauf an wieviele Mitarbeiter da sind und wieviele die Taschenkontrollen durchführen. Da können sich ganz schnell lange Schlangen bilden
 
@lesnex: Also in deutschen Unternehmen wird das höchstens stichprobenartig durchgeführt. Da können sich keine Schlangen bilden, weil maximal soviele kontrolliert werden, wie maximal gleichzeitig kontrolliert werden können.

Wenn das natürlich Razzia-mässig durchführt und immer gleich jeden kontrollieren will. Ja dann würde ich auch auf die Barrikaden gehen...
 
"Eine solche Maßnahme ist im Grunde zulässig." Gilt das auch in der BRD, währe ja ein starkes Stück?... "Die Beschäftigten wehrten sich allerdings gegen die Behandlung, indem sie beklagten, dass die Durchsuchungen stets stattfanden, wenn sie ihre Tagesarbeitszeit bereits registriert hatten - also im Grunde in ihrer Freizeit." Wurden die dort gegen ihren Willen festgehalten? Ich würde nach meiner regulären Arbeitszeit einfach gehen.
 
@Shadow27374: Ich hab vor einigen Jahren bei einem Autoteilehersteller gearbeitet. Abends durchs Tor gabs da schonmal Taschenkontrollen. Wurde uns vorher auch gesagt das das jederzeit passieren kann. Ob das zulässig war keine Ahnung.
 
@picasso22: Ja, so halbherzige Taschenkontrollen kenn ich auch. Aber ein Witz im Vergleich dazu, was bei Amazon abgeht. Dort, und das weiß ich aus erster Hand, darfst du keine Metallteile am Körper tragen. Du bekommst nen Plastikgürtel und am Schichtende wirst du inner Sicherheitsschleuse gefilzt, als würdest du mit nem Turban in die USA einreisen.
 
@Shadow27374: Naja zwei Dinge werden dich davon abhalten, einfach zu gehen....

1. Wenn du einfach so gehen willst, machst du dich erstrecht verdächtig.
2. Du willst auch morgen noch einen Job haben.

Ist in Deutschland auch nicht anders. Ich habe einige Zeit im Entwicklungszentrum von Porsche gearbeitet. Da war das am Eingang genauso. Stichprobenartig wurde halt kontrolliert.
Mich hat es in einem Jahr nur einmal erwischt, hat aber auch keine 5 Minuten gedauert. Aber auch das war nach meinem Feierabend.
 
@Draco2007: Punkt 1 wäre mir persönlich egal ich verschlüssel auch alle meine Rechner und mein Smartphone, ich nutze VPNs, TOR etc. ich mache mich täglich mehrfach "verdächtig". Punkt 2 ist mir auch relativ egal, denn wenn dies in der BRD eine illegale Handlung sein sollte, kann man, sofern man entlassen wurde klagen und das würde ich umgehend tun. In den USA mag das aber wirklich anders aussehen. Edit: Und nein, ich möchte morgen an sich keinen Job haben sondern ein Einkommen. ;) Thema BGE. ;)
 
@Shadow27374: Du riskierst echt lieber deinen Job, als dir 5 Minuten in die Tasche kucken zu lassen? Interessante Prinzipien die du da hast.

Der letzte Satz klingt aber eher danach, als willst du generell überhaupt nicht arbeiten gehen, sondern einfach nur so Geld bekommen, ohne was dafür zu tun. Das lässt wiederrrum tief blicken...
 
@Shadow27374: Wieso sollte das illegal sein, geh mal mit Rucksack in ein paar Geschäften einkaufen. Zuerst fragen die Mitarbeiter, ob du sie freiwillig reinschauen lässt, wenn du dich weigerst halten sie dich fest bis die Polizei kommt, dann durchsucht die dich. Was sollen die auch sonst gegen Ladendiebstahl machen, Kameras in jedem Winkel (Umkleidekabinen, WCs, ...) würden wohl noch schlechter ankommen.
 
@theBlizz: Und wenn die nichts finden im Rucksack kann man bei der Gelegenheit glücklicherweise gleich Anzeige wegen falscher Anschuldigung machen.Wer das als fest Angestellter erdulden muss sollte neben der Peinlichkeit(Durchsuchen vor Kunden) das wenigstens als Arbeitszeit vergütet bekommen.Klage voll rechtens.
 
@LaBeliby: Anzeige kannst Du machen, wirst aber keinen Erfolg mit haben, denn es ist deren gutes Recht.
 
@iPeople: Mag sein das keine Entschädigung raus springt aber zumindest werden die möchtegern Detektive die nach Lust und Laune Leute anpöbeln und beschuldigen einigen Ärger (auch mit ihren Chef) bekommen.
 
@LaBeliby: Wer pöbelt dich denn da an?

Da wirst du nett und freundlich zur Seite gebeten und du wirst gefragt ob in deine Tasche geschaut werden darf. Wenn nein, wird eben die Polizei geholt, sofern ein Verdacht besteht.

Wie stellst du dir das denn sonst vor? Schlaraffenland für Ladendiebe, weil sie niemand kontrollieren darf?
 
@Draco2007: "Nett und freundlich"? Sehr relativ wenn ich vor Passanten aufgefordert werde ins Büro zu folgen oder meine Tasche zu öffnen.Ist mir schon zweimal passiert und natürlich weigerte ich mich und bestand auf die Polizei.Seltsamerweise wollten sie nach kurzer Beratung nicht mehr und verdufteten so konnte ich noch keine Anzeige machen.Aber die Passanten glotzten mich an wie Staatsfeind Nr.1-geht gar nicht.
 
@LaBeliby: Wie stellst du dir das denn sonst vor? Ladendiebe einfach ziehen lassen? Aus Angst sie könnten sich bloßgestellt fühlen?

Alternativ Kennzeichen für Menschen, damit man dir eine Anzeige nach Hause schicken kann...

Wo ist denn das Problem, wenn dich jemand anspricht und in deine Tasche schauen will, weil es einen Verdacht gibt? Das Problem sehe ich viel mehr bei der geifernden Masse, die nach jedem noch so kleinen Skandal lächtzt.

Autounfall mut Toten? Boa ich muss so nah ran, damit ich mal probieren kann wie Gedärme schmecken!
Kunde wird angehalten und kontrolliert? GARANTIERT ein Ladendieb, hackt ihm die Hand ab!
Möglicher Kinderschänder erwischt? LYNCHT IHN, Verhandlung ist nicht nötig, er ist es garantiert!

DA liegt das Problem, nicht in einer harmlosen Taschenkontrolle. Ja wenn sich der Ladendetektiv im Ton vergreift würde ich auch auf die Polizei bestehen und es nicht einfach so mit mir machen lassen. Aber üblicherweise sind das ganz harmlose Situationen... nicht anders als bei einer Flughafenkontrolle. Komischerweise gafft da niemand, wenn mal in einen Koffer geschaut wird und die Polizei ruft da auch niemand...
 
@LaBeliby: nein, auch das wird nicht passieren. Warum sollten die zum Chef müssen, weil sie ihren Job machen?
 
@Draco2007: Sinnlose Diskussion,wer meint sich als zahlender Kunde wie ein Dieb behandeln zu lassen soll es doch tun.In meinen Taschen hat jedenfalls niemand herumzuschnüffeln der nicht Polizei/Zoll Rechte besitzt.Und bei den ganzen Video-und Detektiv Überwachungen ist es für geschultes Personal das einfachste der Welt wirkliche Diebe zu identifizieren und gezielt zu stellen.Wer meint in seinen Geschäft billige Dilettanten dafür einstellen zu müssen hat mein Verständnis jedenfalls nicht.
 
@LaBeliby: Du VERLANGST also 100% Trefferquote ohne einen einzigen falschen Verdacht?

Schöne Traumwelt in der du da lebst....

Wie schon gesagt, es kommt auf die Situation an. Wenn dich ein Wachmann freundlich und diskret anspricht und sowas sagt wie "Würden sie bitte kurz mitkommen, ich würde gerne ihre Tasche kontrollieren" sehe ich keinen Grund hier auf Konfrontation zu gehen.
Wenn du ihn dann natürlich deinerseits "anpöbelst" und was sagst wie "Hey dazu haben sie kein Recht! Ich rufe die Polizei!", dann bist du derjenige der den Aufstand macht und die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zieht.

Wenn der Wachmann natürlich lautstark durch den Laden brüllt "Haltet den Dieb", ja dann kann ich deine Reaktion verstehen... das geht nicht.
 
@Draco2007: Ohne massiven Widerstand jedes einzelnen gegen Bevormundung und Überwachung wird es tatsächlich keine Freiheit oder wie du es nennst"Traumwelt" geben.
 
@LaBeliby: Und da haben wir sie, die Anti-Haltung. Egal wie sinnvoll oder sinnlos es ist...

Nochmal an dich die Frage: WENN es keine Ladendetektive mehr gibt, wer erwischt dann die Ladendiebe?
Soll die Polizei in Supermärkten streife laufen?
 
@Draco2007: Man immer diese Mitläufer Verteidigungsnummer.Ist mir doch egal wie ein Geschäftemacher seine Waren gegen Diebstahl sichert aber das Belästigen von ehrlichen Kunden muss ausgeschlossen sein.Ansonsten braucht sich niemand wundern wenn nur noch Onlineshops das Geschäft machen.
 
@Draco2007: Als letztes hier noch der Standpunkt eines Juristen zu dem Thema:"Das Durchsuchen einer Handtasche oder eines Rucksackes stellt einen erheblichen Eingriff in die Privatheit einer Person dar. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht, welches hierbei betroffen ist, genießt besonders hohen verfassungsrechtlichen Schutz. Daher darf grundsätzlich nur die Polizei Durchsuchungen von Sachen vornehmen und dies auch nicht ohne Weiteres. Zum Einen muss die Durchsuchung der Auffindung von Beweismittel dienen, die zur Aufklärung einer Straftat benötigt werden. Hierunter fallen natürlich, die im Rahmen eines Diebstahls eingesteckten Waren. Allerdings ist ein konkreter Tatverdacht erforderlich, d.h. es müssen Anhaltspunkte vorliegen, die auf das Vorliegen eines Diebstahls hindeuten, z.B. Zeuge hat das Einstecken von Ware beobachtet. Zudem benötigen die Polizisten einen richterlichen Beschluss, ehe sie die Tasche oder die Kleidung des Tatverdächtigen durchschauen dürfen. Ausnahmsweise, nämlich bei Gefahr im Verzug, können die Polizisten aber auch eigenmächtig kontrollieren. Das ist dann der Fall, wenn die Gefahr besteht, dass das Diebesgut vernichtet oder versteckt wird.

Und hier wird schon deutlich: Wenn selbst die Polizei nur unter hohen Anforderungen Taschen, Jacken oder Einkaufstüten durchsuchen darf, dann steht Privatpersonen ein Durchsuchungsrecht allenfalls unter ähnlich hohen Anforderungen zu. Im Wege der Besitzkehr darf ein Detektiv eine gestohlene Sache sich aus der Tasche wieder herausnehmen. Allerdings nur, wenn ein entsprechender Tatverdacht besteht, er also den Kunden „auf frischer Tat“ beim Einstecken angetroffen hat –verdächtiges Verhalten des Kunden reicht nicht.

Sehr wohl darf der Kaufhausdetektiv – sowie jede andere Person auch – einen Tatverdächtigen festhalten bis die Polizei eintrifft. Auch dann muss er den Kunden aber auf „frischer Tat“ erwischt haben. Besteht kein solcher Tatverdacht, z.B. weil der Kunde für sich ausschließen kann, dass er definitiv nichts eingesteckt hat, dann braucht er sich die genannten Maßnahmen nicht gefallen zu lassen und darf sich sogar zur Wehr setzen." RA Solmecke
 
@LaBeliby: Also zukünftig Polizeistreifen in Supermärkten?

Ja das mag der juristische Standpunkt sein. Gesunder Menschenverstand sieht aber anders aus. Wenn ich nicht grade einen riesen Dildo in der Tasche habe, kann ich innerhalb von weniger als einer Minute mit FREUNDLICHEN Worten jeden Verdacht entkräften.

Was du da vorschlägst ist der Weg des größt möglichen Widerstandes. Hauptsache gegen jede Autorität. Hauptsache alles korrekt, außer es läuft gegen einen selbst.

Nochmal: WENN dich ein Wachmann FREUNDLICH und DISKRET bittet, kannst du natürlich einen riesen Aufstand machen, aber dann wunder dich nicht, wieso der Wachmann auch auf Anti-Haltung stellt und du auf einmal die Aufmehrsamkeit aller Umstehenden auf dich ziehst.

WENN der Wachmann dich zuerst anpöbelt, kannst du dich zur Wehr setzen, keine Frage, da sind wir uns einig.

Aber wegen einer Nichtigkeit so einen Stress zu machen und direkt immer die Polizei einschreiten zu lassen ist doch lächerlich.
Da fehlt dir doch jede Verhältnissmäßigkeit. Es geht hier nicht um globale NSA Überwachung oder die Vorratsdatenspeicherung. Sondern lediglich um eine Taschenkontrolle bei VERDACHT eines Diebstahls, die sofern korrekt durchgeführt freundlich und diskret in kaum einer Minute vorbei ist.

Ich bin absolut kein Freund von anlassloser Überwachung/Kontrolle, versteh mich da nicht falsch. Aber man kann auch nicht einfach gar nichts mehr unternehmen. Die Welt besteht nunmal nicht nur aus Gutmenschen, die nie etwas böses tun. Und grade die Bösen Menschen nutzen solche "Lücken" gerne gnadenlos aus.

Ich persönlich verzichte gerne kurzzeitig auf dieses höchste Persönlichkeitsrecht (Recht nicht Pflicht, ich darf damit also machen was ich will), sofern dies ohne Stress einen Zweifel aus der Welt räumt, sofern ich mich fair behandelt fühle.
 
@LaBeliby: Tipp für die Zukunft: lass deinen Rucksack zuhause wenn du einkaufen gehen willst. Alternativ kann du den auch sicherlich im Eingangsbereich oder an der Kasse abgeben.
 
@Triabolo: Ja Danke guter Tipp ich lass meinen Rucksack zu hause und klemm mir Eier,Milchtüten und Gemüse unter den Arm.Vielleicht am besten in Badehose einkaufen aber da ist wieder das Barfuß und Geldtaschenproblem.Und an der Kasse abgeben wäre ziemlich bekloppt da es da keine Erstattung bei Verlust gibt.
 
@Shadow27374: ja das gilt auch in Deutschland. nennt sich "Hausrecht".
 
@Shadow27374: Ja, das gibt es und es ist auch rechtens in Dtl. In größeren Betrieben ist das auch Gang und Gäbe. Bei einer Firma, wo ich dereinst arbeitete wurden Stichproben 'gezogen'. Jeder der das Gelände verlassen wollte, betätigte einen Schalter am Tor. Und wenn man Glück hatte, war man eben bei der Taschenlotterie dabei. Die Kontrolle dauerte i.d.R. nicht einmal eine Minute. Ich denke mal, dass der Zufallsgenerator entsprechend geeicht war, dass sich eben keine Schlangen bildeten. Hatte man was im hausinternen Store gekauft, musste man deswegen auch immer die Rechnung dabei haben. Das war alles weder demütigend noch für mich zeitaufwändig, weswegen ich da auch keinen Grund gesehen hatte, mich zu beklagen.

'Trau, schau wem'. ;)
 
@Diak: Heftig.
 
@Diak: Sorry, aber da liegst Du falsch. Verdachtslose Taschenkontrollen sind in DE eben NICHT rechtens. Es wird sehr oft gemacht und viele denken, dass es rechtens ist. Klagen gab es schon genug und von den obersten Instanzen schon lange verbindlich für alle als Grundsatzfragen abgeurteilt.
Heißt aber, wenn in Unternehmen A einer Klagt und recht bekommt, ändert sich auch erst mal nur etwas in Unternehmen A. Die Unternehmen B+ interessiert das erst mal gar nicht, bis da nicht jemand Aufstand macht und ggf. mit Anwalt und einer weiteren Klage droht.
Gilt ja der Grundsatz: Wo kein Kläger, da kein Richter!
 
@Scaver: Ich halte mich an das, was ich weiß; Die verdachtlose Taschenkontrolle ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, jedoch kann beim Verlassen des Arbeitsgeländes eine solche in Zustimmung des Betriebsrates durchgeführt werden. Wenn hierfür 'gewürfelt/gelost' wird, um nicht alles und jeden zu kontrollieren, ist das rechtens. Solang jeder Arbeitnehmer eine gleich große Chance hat, 'gezogen zu werden'. Einer Kontrolle kann man als Ausgeloster widersprechen, wobei der Arbeitgeber hier keine Handhabe hat, dem Arbeitnehmer irgendwie arbeitsrechtlich zu drohen; der Arbeitgeber hat in solchen Fällen allerdings das Recht, die Polizei hinzuzuziehen.

Was bei Hollister vorgegangen ist, habe ich beim suchen mit dem großen G auch gesehen. Auch hier war nicht die Frage, ob das würfeln/zufallsbedingte Kontrollen untersagt wären. Das Problem lag an anderer Stelle.

Beim großen G entsprechend weitergesucht, bestätigt mir das rechtlich haltbare Vorgehen. Hast Du ein relevantes Gegenbeispiel, das ich ggf übersehen habe?
 
@Shadow27374: In einem guten Betrieb ist das in einer Betriebsvereinbarung geregelt. Oder im Arbeitsvertrag (bei Firmen ohne Betriebsrat). In der BRD gab's schon viele Streitereien, was zur Arbeitszeit gehört (Anziehen der Dienstkleidung und Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung - zb. bei der Polizei). Die Arbeitsgerichte hierzulande tendieren dazu, betriebliche Maßnahmen als Arbeitszeit zu werten und somit muß die Firma diese als ArbZeit bezahlen. Bei uns sind solche Kontrollen für Arbeitnehmer nicht rechtlich verpflichtend. Sie gelten (wenn nicht in einer BV oder dem Arbeitsvertrag anders geregelt) als freiwilliger Unterwerfungsakt. Jede Firma sollte dafür eine verbindliche Regelung haben, sonst könnte es böse Überraschungen geben. In den USA mag das anders sein.
 
@Metropoli: Wie man sieht gibt es einige Menschen die das einfach so in Kauf nehmen, ich würde auch klagen und zumindest in der BRD hätte ich vermutlich gute Chancen.
 
@Shadow27374: Unbegründete/Verdachtsfreie Taschenkontrollen sind unzulässig! Heißt sie sind nur zulässig, wenn z.B. der begründete Verdacht besteht, dass man wirklich etwas eingesteckt hat. Dies ist z.B. der Fall, wenn ein Arbeitskollege oder gar Vorgesetzter vermeintlich mitbekommen hat, wie man etwas eingesteckt hat.
Die Durchsuchung darf der Mitarbeiter aber verweigern. Erzwingen darf der AG dies nicht, kann aber dazu mit konkreten Vorwurf die Polizei rufen. Diese und nur diese, abgesehen vom Zoll, ist zur Durchsuchung berechtigt.

Natürlich ist es für Mitarbeiter von Vorteil, wenn sie kooperieren, wenn sie nichts zu verbergen haben. Denn sollte sich am Ende alles verzögern da die Polizei erst kommen muss, weil man die Durchsuchung verweigert, wird man sich das kaum noch als Arbeitszeit anrechnen können.

Ansonsten gilt für Feierabend: Ich gehe.
Aufräumen, säubern des Arbeitsplatzes, das Umziehen z.B. in Produktionsunternehmen usw. gilt als Arbeitszeit.
mir ist bewusst, dass es gerade in Unternehmen mit Schichtdienst und Co. anders aussieht und da gerade die Zeit für das Umziehen nicht als Arbeitszeit angerechnet wird... ist aber so nicht korrekt.
 
@Scaver: "Unbegründete/Verdachtsfreie Taschenkontrollen sind unzulässig!"
Stimmt nicht ganz. Wenn gleichermaßen alle Mitarbeiter kontrolliert werden oder es stichprobenartig/zufallsbedingt von statten geht, ist es zulässig und in bestimmten Berufen usus.

Das nennt man Präventionskontrolle.
 
@Shadow27374: Klar gilt das hier auch. Taschenkontrolle jeden früh, bevor man reingelassen wird, und abends beim rausgehen auch. Je nach Beruf ist das zum Teil normal.

Dass das außerhalb der erfassten Arbeitszeit geschieht ist weniger ok. Aber weigern bzw einfach abhauen bringt dir auf lange Sicht auch keine Bonuspunkte, wenn man den Job behalten will.
 
@crmsnrzl: Wie man hier lesen kann, ist das scheinbar nicht einfach so erlaubt. ;) Aber gut, jedem das seine, ich gehe nach Feierabend.
 
@Shadow27374: Das sind unterschiedliche Punkte.
Taschenkontrollen sind erlaubt. Dazu gibt's Regelungen, in welchem Umfang das geschehen darf. (z.B. bei Präventivkontrollen: Taschenkontrolle ja, Leibesvisitation nein)

Dass das ganze außerhalb der Arbeitszeit geschieht, bzw. dass es nicht als Arbeitszeit gerechnet wird, steht wieder auf einem anderen Blatt. Hier denke ich, hätten die Kläger auch in Deutschland recht Recht.
 
Im Prizip klagen die Mitarbeiter nicht wegen den zulässigen Durchsuchungen, sondern die wollen das als Arbeitszeit geschrieben bekommen. Das ist ein himmelweiter Unterschied und sollte auch so in der Headline stehen.
 
In D ist nur die Polizei befugt Personen oder Taschen zu durchsuchen. Und auch nur dann wenn Tatverdacht besteht
 
@spacereiner: Man kann natürlich immer den Weg des größten Widerstandes gehen und immer auf die Polizei bestehen. Aber wenn es eine normale Situation ist, kein falscher Tonfall oder ähnliches, wieso sollte man dann so einen Aufstand machen, wenn die Situation doch in kaum einer Minute freundlich geregelt ist.
 
@Draco2007: Seine Aussage bezieht sich ja nur darauf, wer rein rechtlich dazu berechtigt ist. Allerdings ist seine Liste unvollständig. Der Zoll darf das übrigens auch (und nein, das ist nicht = Polizei!).
Klar bringt es einem nichts, den Weg des größten Widerstandes zu gehen.
Allerdings zeigt es genau, dass kein AG zu einer Taschenkontrolle berechtigt ist und auch nicht der von ihm Beauftragte Wachmann.

Ich würde eine Durchsuchung ohne vorliegenden Tatverdacht generell ablehnen, da die Rechtslage eindeutig dagegen ist!
Sprich der AG kann nur den Überprüfen, der sich freiwillig überprüfen lässt. Er kann niemanden zwingen. Tut er es doch, macht er sich strafbar... tut es ein Wachmann im Auftrag des AG, macht sich der AG mit strafbar, wenn der Wachmann gemäß Anweisungen handelt.
 
@Scaver: Also müssen Unternehmen, die aktuell Kontrollen durchführen, sofort damit aufhören und öffnen Diebstahl und Industriespionage Tür und Tor.
Die Polizei darf ja nicht gerufen werden, da kein konkreter Verdacht besteht.

Ist das wirklich schlau?

Ich kann die Leute ja verstehen, die sich nicht vom 0815 Wachmann anpöbeln lassen und wie Dreck behandeln lassen. Aber das sollte die Ausnahme sein.
Wenn man halt schon mit dieser "Anti"-Haltung in so eine Situation geht, kommt es schnell dazu. Spricht dich jemand an und sagt nett und freundlich "Hallo, haben sie eine Minute, ich würde gerne in ihre Tasche schauen"....

Jetzt kann als Antwort kommen: "Ja klar, bitteschön" -> Problem gelöst, niemand hat ein Problem.
Oder man kann so reagieren "Wie bitte? Was wollen sie? Haben sie sie noch alle? Das darf nur die Polizei!" -> Wachmann stellt auf sturr und es eskaliert.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin keinenfalls für ständige Kontrollen. Aber wenn in einem Unternehmen bekannterweise ständig geklaut wird (sei es von den Mitarbeitern oder den Kunden) oder es Unternehmensgeheimnisse gibt, die nicht einfach nach außen getragen werden dürfen, dann halte ich eine stichprobenartige Kontrolle für durchaus sinnvoll.

Alternativ müsste man in Unternehmen ÜBERALL Kameras installieren und 24/7 überwachen, damit man einen Verdacht bekommt um danach direkt Anzeige erstatten zu können, damit die Polizei eingreifen darf. Wie gesagt, der Weg des großten Widerstandes...
 
Bitte nicht die USA mit Deutschland vergleichen!
Es geht hierbei darum, dass die Leute die Arbeitszeit bezahlt haben wollen, und mehr nicht.
Hier ist es ueblich, dass man auch im WalMart am Ausgang angehalten wird, und ein Rentner mal kurz deinen Einkauf mit dem Kassenzettel vergleicht, und dann mit einem Textmarker bestaetigt.
Das laeuft hier immer freundlich und hoeflich ab und stellt kein Problem dar, da es wie schon gesagt ueblich ist, das sowas vorkommt. Da guckt auch keiner, als sei man Staatsfeind Nr1.
 
@chaot1974: Es geht um die Mitarbeiter nicht um Kundschaft.
 
Ja, gut, wie es im Arbeitsrecht aussieht, kann ich nicht sagen, da muesste ich mal meine Personalcheffin fragen.
Da aber die Mitarbeiter nur wegen der Arbeitszeit klagen, glaube ich schon, dass das hier "normal" ist.
Ueberstunden ist hier in den USA ja auch so ein Kapitel fuer sich..
 
Die für Apple typischen Negativmeldungen und dann die Aktienkurse dazu in der rechten Spalte von WF... die Welt ist ganz schön kaputt. :/
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