Musik-Streaming: Tantiemen sind mies, aber man verkauft Tickets

Streaming ist die derzeit beherrschende Form des Musik-Konsums und es gibt immer noch große Diskussionen um die Bezahlung von Künstlern. Eine Studie bestätigt nun, was viele vermuten oder wissen: It's complicated. Denn demnach stimme es zwar, dass ... mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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"Denn gleichzeitig ist der im Schnitt für Live-Konzerte ausgegebene Betrag von 29 auf 48 Dollar gestiegen, das ist ein Plus von 65 Prozent. " Kunststück: Kostete 2008 eine Konzertkarte im Schnitt auch ca 65% weniger ;)
 
Als "Alter Sack" mecker ich gegen das Streaming.Ich bezahle für ein temporäres Vergnügen (hehehe), wenn es dann mal wieder zu Streitereien o.ä. kommt und einer oder mehrere Musiker von einem der 105163 Streamanbiter abspringt, ist auch deine Musik weg.Und ich weiger mich für einen Service zu bezahlen wo ich selbst keine Kontrolle über den Inhalt und dessen Verfügbarkeit habe.
Ich hasse es von anderen abhängig zu sein.
 
@Ehrenfried:
Als du dir vor 20-25 Jahren Kassetten gekauft hast, welchen Wert haben die jetzt ?
Als du dir vor 20-1 Jahren CDs gekauft hast, welchen Wert haben diese jetzt?
 
@GRADY: er kann beides jederzeit nutzen ohne Internet haben zu müssen
 
@iPeople:
Jein CDs wie auch Kassetten verlieren nach einer gewissen Zeit ihre Magnetifizierung und werden daher unbrauchbar. Weiter brauch man recht große Abspielgeräte und kann nur auf die "paar" gekauften Träger zurückgreifen, hinzu kommt noch die Qualität...
 
@GRADY: CD kann keine magnetifizierung verlieren, da keine vorhanden und ich habe hier Kassetten , die vor 30 Jahren bespült wurden und immernoch gehört werden können.

Der Rest deiner Ausführung war nicht Gegenstand
 
@iPeople:
"CD kann keine magnetifizierung" okay korrekt, aber das ändert trotzdessen nichts daran das die Lebensdauer begrenzt ist...
"Der Rest deiner Ausführung war nicht Gegenstand", das entscheidest nicht du!
 
@GRADY: Meine Aussage war "er kann beides jederzeit nutzen ohne Internet haben zu müssen" ... Und Du kommst mit Nebelkerzen und Abspielgeräten, welche er sicherlich dann zu haben scheint, wenn er das Medium noch besitzt, sonst wäre er nicht auf seine unabhängigkeit stolz.
 
@iPeople: Kassetten, die vor 30 bespült wurden, haben eine gute Chance bereits seit 30 Jahren unbrauchbar zu sein.

Wenn du die Kassetten zudem auch tatsächlich zum Musikhören verwendest und nicht nur zum Endlagern, dann halten die nicht mal im Ansatz 30 Jahre durch.
 
@GRADY: Ich bin Schallplatten, Tonbändern, Kassette groß geworden, CDs gabs erst später.Aber ja alles funktioniert noch, so oft ich will und so lang ich will.Aber natürlich bin ich inzwischen auch aus meiner Neandertalerhöhle raus ins mp3 Zeitalter gekrochen.
Auch ich habe natürlich mp3s aufm handy etc., aber Streaming würde ich nicht nutzen da hier das Netz beschissen ist, und mein Datenvolumen nicht dafür verschwendet werden soll.Und ich kann mir nicht vorstellen das ausser Mainstream auf den Streamservicen Musik jenseits von GuB gespielt wird.EBM? 80s Electro (Lazerhawk etc.)? Aber ich wette Taylor Swift & co. gibts da en mass? Ja "sorry" aber Streaming ist nicht (mehr) meine Welt.
 
@Ehrenfried: Deezer hat jedenfalls 3 Alben von Lazerhawk im Sortiment...
 
@Ehrenfried:
Okay die Auswahl kann natürlich entscheidend sein, stimmt schon. Streaming heißt aber nicht unbedingt, dass du immer ne Internetverbindung brauchst... Spotify bietet z.B. den Offline Modus an, in diesem kannst du 30 Tage deine Musik auch offline hören bis wieder eine Internetreaktivierung notwendig wird ;)
 
@Ehrenfried: Was bekommst du denn so an CDs für 9,99€/Monat? Man darf Streaming nicht generell verteufeln. Es kommt immer auf den Stellenwert an, den Musik für die einzelne Person hat. Ich nutze z.B. Spotify und bin total zufrieden, weil ich ein Mega Angebot bekomme, nicht mehr MP3s leetchen muss (bruhigt das Gewissen, wenn es legal ist) und der Preis fair ist. Ich höre dank Streaming so viele Künstler, deren CDs ich niemals kaufen würde. Der Preis ist für mich ein extremes Argument. Ich finde 9,99€/Monat als Nutzungsgebühr sehr fair. Wenn ich mal einzelne Künstler vermisse oder einer die Kooperation mit Spotify beendet, dann ist mir das schlicht weg egal. Dafür ist mir Musik einfach nicht wichtig genug. Der Musikliebhaber mag das sicher anders sehen und viele wollen natürlich auch gerne was im Regal stehen haben, aber mir ist z.B. noch nie zu Ohren gekommen, dass bei Spotify ein Künstler/Label seine Inhalte zurückgezogen hat. Ich bin der Meinung, dass Künstler die Streaming ablehnen, früher oder später auf der Strecke bleiben werden und was die schlechte Bezahlung angeht kann ich nur sagen .... Buhuu heult doch. Lasst euch halt nicht die ganze Kohle von eurer Plattenfirma abzocken. Außerdem ist wohl noch keiner der großen Künstler deswegen verhungert. Die Musikindustrie muss eben auch damit leben, dass die Zeiten nicht mehr so goldig sind und sich Geschäftsmodelle auch mal ändern. Da wären wir auch wieder bei der generellen Frage der Wertigkeit. Ich bin eh der Meinung, dass die Branche extrem Überbezahlt ist und jetzt kommt einfach der Punkt in der Geschichte, wo auch die Made im Speck mal damit klar kommen muss, dass es eben einfach nicht mehr so viel Speck gibt.
 
Die Tantieme sind also "mies". Ich sag euch was mies ist: Das Gehalt von Krankenschwestern, Pflegern, Erziehern und sonstigen Menschen die durch harte Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Wieso sollten Musiker für eine einmalig erbrachte Leistung Millionen verdienen?
 
@FuzzyLogic:
Stimmt aber auch, schließlich sind ja alle Musiker & Künstler Millionäre...
 
@FuzzyLogic: warum werden Krankenschwestern , Pfleger und Erzieher nicht einfach Musiker . Laut dem Geschreie scheint das ja ne Goldgrube zu sein. Offensichtlich verdienen alle Musiker Millionen. Ach ne warte , Millionär wird man ja nur damit , wenn man einen bestimmten Bekanntheitsgrad hat und viele viele Leute die Musik eines Musikers konsumieren.
 
Ich Zahl Monatlich 27,50€ für Musik.

17,50 für das blöde Gelaber und gefühlte zehn Musikstücke auf 1Live.
und 10€ für Spotify.

Sollte wohl reichen.
 
@sk-m: Blöde Frage... würdest du wirklich mehr als 10€ im Monat für Musik ausgeben wenn du dir die Lieder / Alben die du gerne hören willst bei iTunes (oder einem beliebigen anderen Anbieter) kaufen würdest?

Für mich machen Spotify & co. nämlich irgendwie keinerlei Sinn da von den ~200€ die ich im Jahr für Musik ausgebe vielleicht 30€ nicht für Konzertkarten sind.
 
@Triabolo: Also ich würde es nicht ausgeben, ich würde es einfach irgendwo runterladen und nichts bezahlen, bevor ich CDs kaufen gehe.... Aber da die ja was verdienen sollen, nutze ich Deezer Premium. Ergo: Auf mich bezogen, sind die Tantiemen für die Musiker sogar besser durch Streaming.
 
@densch: Ich Nutze einefach YouTube. Da kann ich auch alles Hören was ich will. Mit Playlist erstellen und so. Dazu den Downloader und gut ist. Quali ist zwar nicht die beste aber für Handy Boxen reicht es.
 
@Triabolo: Also ich würde lieber statt den 10€ die 27,50€ bei Spotify zahlen als der GEZ mein Geld in die Taschen zu stecken. Ansonsten wären aber auch die 10€ meine Schmerzgrenze ;)

Bin kein Musik Liebhaber daher Kaufe ich mir nur ungern Musik. Mit Spotify hab ich die Möglichkeit jeden Tag was anderes zu hören und hab auch für jeden Anlass und jede Stimmung (laufen, feiern, Auto fahren, Hörbücher) die richtige Musik mit fertigen Playlists und Charts.

Für 120€ bekomme ich mehr als für die 210€ die ich für die GEZ zahle ;)
 
@sk-m: Spät aber egal:
Wenn dieses Jahr rum ist werde ich mir 2 Alben gekauft haben die zu dem was ich schon hab dazu kommen. Als Deluxe Version komme ich so auf ca. 25€ - Spotify würde mich effektiv 95€ für nichts kosten. Ich hab das Probeabo von Apple Music bereits gekündigt weil ich es bis auf ein kurzes durchstöbern nicht nutze.

An der GEZ kann ich nichts machen und technisch bezahle ich die auch nicht weil "Haushaltsabgabe".

@densch:
Physische CDs kaufe ich mir eigentlich nur noch wenn ich was brauche wo nach einem Konzert drauf unterschrieben werden kann ;)
 
@sk-m: 27,50€ lol, aber das ist mir einfach zu viel. 5€/mtl. halte ich für gerechtfertigt.
 
@Ehrenfried: Was daran lustig? An den 17,50 kommen sehr weniger in unserem Entwicklungsland vorbei :)
 
@deischatten: So und nicht anders ;)
 
Das grundlegende Problem ist einfach dass die großen Musikkonzerne zunehmend überflüssig werden und das wollen sie nicht wahrhaben!
Einen Song aufnehmen und schneiden ist heutzutage nicht mehr teuer und zuhnehmen einfacher, CDs Schallplatten haben ausgedient, auf youtube und stremingdiensten kann jeder selbst seine Musik hochladen und das große Geld für die Künstler wird eh über live Konzerte gemacht.
Selbst Werbung kann man selbst organisieren.
Wozu also noch 50% oder mehr der Einnahmen an die Labels abdrücken....
 
@darksun-85: Du hast offenstilich keine Vorstellung davon, was es kostet, Musik zu produzieren. Schonmal die Preisliste eines Studios gesehen, alleine fürs Mastern? Schonmal ein Konzert organisiert und dabei festgestellt, mit wieviel Kohle Du da in Vorkasse gehen musst?
 
Da ich mir aber nicht nachsagen lasse Ich sei ein Neandertaler, habe ich mich mal dazu entschieden die kostenlose Testphase von Spotify zu nutzen.Mal gucken, eventuell ist es ja toll.Wie war der alte Spruch: "Man muss mit der Zeit gehen, oder man geht mit der Zeit".
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