Neil Young: Meine Musik ist zu gut für die Streaming-Dienste

Die Musik-Legende Neil Young hat sein gesamtes Werk von den diversen Streaming-Plattformen zurückgerufen. Wie er betont, ginge es ihm dabei aber nicht um das Geld, sondern schlicht um die Qualität, in der seine Songs auf den fraglichen Plattformen ... mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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Pono-Player? Absolut Marktauglich der Name und es wird zu keinen falschen Assoziationen kommen.
 
@W!npast: bis heute lese ich jedes mal porno player :)
 
@AndyMutz: ding dong.. witz nicht verstanden..
 
@luckyiam: du vielleicht?
 
@luckyiam: "ding dong" gnihihihi
 
Jetzt wird man auch noch genötigt, die Musik in guter Qualität anzuhören. Wird diese immerwährende Bevormundung denn niemals aufhören? Aus Trotz kaufe ich mir jetzt so nen Polo-Player, lade Neil Youngs komplette Musik drauf und schließe die schrecklichsten Lautsprecher an, die ich finden kann. Nimm dies, Neil Young! :P
 
@elbosso: naja du wirst zu nichts gezwungen
Der Pono Player und der dazugehörige Musik-store richten sich an musik fans mir dem passenden Kleingeld und Streaming würde genau diesen Punkt zestören. (wobei man den Pono player erst testen muss um zu sagen das die Qualität wirklich hörbar besser ist)

Keine Sorge die streaming Dienste werden deswegen nicht gerade aussterben ;)
 
Also die Kaufmusik bei iTunes ist doch die gleiche Qualität wie bei deren Streaming-Dienst.

...so n Schnacker!
 
@tomsan: Ähm... nein? Ich wüsste z.B. nicht, dass Apple 96kHz/24bit oder 192kHz/24-bit Musik anbietet.

Das sind immerhin 4608 oder 9216 kbps
 
@Fallen][Angel: Hm? Denke der Streaming Dienst Apple Music biete 256k AAC. Genau wie der iTunes Store
 
@tomsan: was hat 256kbit mit 96kHz/24-bit zu tun ?
 
@tomsan: Okay, 256k ACC gegen 4608k oder 9216k FLAC. Merkste selbst, dass da noch etwas Luft zwischen ist?
 
@Fallen][Angel: Jaja... aber ich meinte: immerhin *verkauft* er seine Musik in "Schrottqualität, dass die Ohren bluten". Verkaufen = OK. In gleicher Qualität streamen = schlimm!
 
ich finde es quatsch. sicher gibt es leute die zwischen lossless formaten und einer normalen mp3 einen unterschied hören können, aber die meisten hören da eben keinen.
für liebhaber von musik und die, die ein sehr gutes gehör haben, ist so ein premium gerät + premium service/qualität sicher gut, aber eben nicht für die masse.

wenn er seine musik nur dieser premium ziel gruppe anbieten will und damit zb vielen jungen leuten seine musik nicht zugänglich machen will, ist das sein gutes recht. dennoch schade und unnötig. schließlich würde er auch noch geld damit verdienen.
 
@3PacSon: Ja und nein. Es geht bei Qualität ja auch nicht unbedingt nur darum, ob ein lossy oder lossless Codec verwendet wurde, es geht eher um die Bitrate, Ich bin nun wahrlich nicht audiophil, aber ich höre deutlich den Unterschied, ob ein Song nun mit 128-160 kbps gestreamt wird (Spotify Free) oder ob ich eine 256+ kbps MP3 anhöre.

Allerdings gehe ich, wie Thermostat unter o5 auch davon aus, dass es dem Guten eher darum geht, sein "neues" Produkt an den Mann zu bringen als um die Qualität in der andere Anbieter seine Musik streamen.
 
@NewRaven: Ich denke man kann schon einen Unterschied hören aber für mich macht in erster Linie der Kopfhörer den Riesenhörunterschied aus (selbst bei gestreamter Musik in "normaler" Qualität"). Bei Spotify und Deezer konnte ich kaum Unterschiede hören, zumindest keine solchen die mich dazu bringen 10 EUR im Monat zu zahlen.
Ich steckte das Geld lieber in meine Sennheiser IE 80 In-Ear Kopfhörer und höre einen gewaltigen Unterschied zu 70 EUR In-Ear Kopfhörern.

Von Nine Inch Nails hab ich die Studio MP3 Versionen in hoher Qualität aber ich persönlich mag lieber die normalen MP3 Versionen weil die lauter/voluminöser sind.

Auf Amazon haben mir viele zu Sony In-Ear Hörern geraten für 70 EUR die besser als meine Sennheiser sein sollen und ich fand die Sony XBA-H1 ziemlich schlecht.

Ist einfach mein Hörempfinden und fertig :) An und für sich wären mir FLAC's, etc. auch lieber. Es gibt auch noch einen anderen Digital Store der nur hohe Qualität liefert, sogar mit DTS Ton aber da muss man sich dann auch mit einem hohen Preis abfinden.
 
Der typ interessiert sich doch n Scheiß für Musikqualität, er interessiert sich für das Produkt, was er verkaufen möchte. Da Traffic heute nichts mehr kostet, bietet das hervorragende Möglichkeiten für Musik-Esoteriker.
 
@Thermostat: Du kennst Neil Young nicht. Natürlich will er auch sein Produkt verkaufen, aber wirklich nötig hat er es finanziell nicht, und wenn jemand ein absoluter Soundfanatiker ist, der Musik "lebt", dann er. Mag man für schrullig/altmodisch/whatever halten, aber er meint das absolut ernst.
 
@DON666: Aber wie ich schon schrieb: er verkauft auch über den iTunes Store. Und Apple streamt die gleiche Qualität....
 
@DON666: Jemand der mir vorschreibt wie ich Musik zu leben habe, kann mir gestohlen bleibem. Ob erfolgreich oder nicht, mir schreibt der Typ nichts vor.
 
@Thermostat: Hat ja auch niemand behauptet, oder? Betroffen ist man doch eh nur, wenn man seine Musik über die Streamingdienste konsumieren will, aus denen er die jetzt zurückgezogen hat, und du scheinst ja eh nicht zu seiner Zielgruppe zu gehören, so what? Und ich hol mir die NY-Scheiben, die ich haben will, eh auf Vinyl, also ist mir das auch Wurscht. ;)
 
Die audiophilen Qualitätshörer können sich hier ja mal austoben:
mp3ornot.com/
www.npr.org/sections/therecord/2015/06/02/411473508/how-well-can-you-hear-audio-quality
 
@Skidrow: ohne Goldstecker geht das aber ne !
 
@Skidrow: Krass - ich habe geschlossene Kopfhörer von Beyerdynamics für 400€ und ein DAC für 200€ und höre keinen Unterschied. Obwohl ich ein ausgebildetes Gehör habe und dir von jedem meiner Kopfhörer das Klangbild beschreiben kann und nach Gehör Equalizer einstelle. Das macht mich irgendwie traurig - ich hör einfach keinen Unterschied. Irgendwie hat sich mein Gehör wohl an stark komprimierten Sound gewöhnt.
 
@BloodMagic: Ne. Ich denke einfach, dass im Alter das Gehör nachlässt :) Und die Qualität der mp3s ausreicht. Und der Placebo Effekt ist außerdem richtig stark, darf man nicht unterschätzen. Ich höre übrigens auch keinen Unterschied.
 
@BloodMagic: Was mir noch einfällt: Ich hab mal die Philips Golden Ears Challange mitgemacht, geht auf der WEbseite: https://www.goldenears.philips.com/en/introduction.html

Das dauert ne ganze Zeit, da werden alle möglichen Dinge getestet. Ich glaub ich hab das 3 Stunden gemacht, dann kam Komprimierung, und ich habe den Unterschied von 96kbit mp3 zu unkomprimiert nicht mehr gehört. Und ich hab zu Hause echt ne Stunde an diesem einen Vergleich gesessen ^^
 
"Ich habe es nicht nötig, dass meine Musik durch die schlechteste Qualität in der Geschichte des Radios und anderer Formen ihrer Verbreitung, herabgemindert wird"

Na dann läuft er hoffentlich erst recht nicht im Funk-Radio, da ist die Qualität noch viel schlimmer. Grade im Auto mit Aussetzern....

Sorry, dann soll er sich mit den Streaming-Anbietern eben an einen Tisch setzen und verlangen, dass seine grandiosen Songs nur in FLAC angeboten werden. Wenn er es ernst meinen würde, wäre das kein Problem. Aber ihm geht es einen Scheiss um die Qualität, er will nur sein neues Produkt promoten...
 
ger_brian: Meine Ohren sind zu gut für Neil Youngs Musik.
 
@ger_brian: LOL, genau das dachte ich auch!
 
Ja, manche sehen einen Yeti, manche zweifeln an der Mondlandung, und manche wollen einen signifikanten Unterschied zwischen 256 kbps AAC (320 kbps Vorbis) und CD-Qualität hören. Oder es die 24bit/96 KHz-Advokaten um die Ecke und sind sich ganz sicher da einen dramatischen Unterschied zu hören. Will nicht sagen, dass sie einhundertprozentig Unrecht haben, aber plausible Argumente dafür habe ich bisher nicht hören dürfen.
 
Merkwürdig, wieso hat er dann seine Musik nicht aus dem analogen Radio "zurückgerufen", mit all seinen Anfälligkeiten und Qualitätseinbussen im Vergleich zu modernen Übertragungstechniken oder hochwertigen physikalischen Medien? Na sein Problem.
 
Ich kann Neil Young bestens verstehen. Das Applediktat und die tatsächlich miserable Qualität der Musik rechtfertigen den Pono Player und den dazugehörigen Store. Allerdings für Leute, die das Geld und den Willen haben für Qualität zu bezahlen. Ich habe mich dafür entschieden Musik zu hören und nicht nur zu konsumieren. Und glaubt mir, man hört den Unterschied!
 
wäre er bei der gema unter vertrag, dann könnte er nix dagegen tun...bei der gema gibt's nur den einheitvertrag, der jedem lizenznehmer die verwertung für jedes angemeldete werk gestattet...auch wenn es zb die toten hosen nicht wollen, daß die cdu ihre musik für ihren wahlkampf mißbraucht, so können sie doch rechtlich nix dagegen tun...
 
@Rulf: Nö. Falsch.

Die Toten Hosen wehren sich gegen Streaming. Ist auch nix zu finden bei Spotify und Co.
 
Ich frage mich, ob die Musik auf pono auch dynamisch gemastert wurde, oder ob es lediglich um die hohe Auflösung geht. Ich würde mir Musik lieber in 32 kHz und 12 Bit anhören, wenn diese dynamisch gemastert wurde als stark dynamikkomprimierte Musik in 192 kHz und 24 Bit. Ersteres wäre vergleichbar mit einem gut belichteten Foto mit ausgewogenen Farben und Kontrasten, aber mit einem Megapixel Auflösung. Letzteres wäre vergleichbar mit einem völlig überbelichteten Foto, auf dem nur noch die hellsten und dunkelsten Bereiche zu unterscheiden sind, dafür aber in 32 Megapixeln Auflösung. Hohe "audiophile" Auflösung ist nichts als Marketing. Auf die Dynamik kommt es an. Siehe Loudness War.
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