Intel: Geschäft mit PC-Chips bricht viel schneller weg als erwartet

Der Verkauf von PC-Prozessoren, der lange das wichtigste Geschäft des Halbleiterkonzerns Intel war, wird in absehbarer Zeit nur noch einer von mehreren Bereichen sein. Die Bilanzen dieser Sparte gingen zuletzt noch deutlich schneller nach unten ... mehr... Intel, Future, Intel Future Showcase, Showcase, IntelFuture Bildquelle: Pufferfishdisplays.co.uk Intel, Future, Intel Future Showcase, Showcase, IntelFuture Intel, Future, Intel Future Showcase, Showcase, IntelFuture Pufferfishdisplays.co.uk

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Wenn Intel sich endlich mal an den Arsch packen und ordentlich an der Leistungsschraube drehen würde, würden auch die Verkäufe hochgehen. Für eine jährliche Leistungssteigerung von +- 5% gibt doch niemand der halbwegs bei klarem Verstand ist > 500 EUR aus, das macht für Konsumenten keinen Sinn. Bei 15, 20 oder gar 30%, schon eher!
 
@sLiveX: Na ja, 30% mehr Leistung.. wofür? Gibt kaum Anwendungsszenarien für die Masse.
 
@hezekiah: Kann ich dir wirklich nicht sagen.. Die Leistung braucht die große Masse auch nicht. Es geht ja auch gar nicht darum was man wirklich braucht sondern eher was man am Ende hat bzw. haben könnte. Es ist gefühlt eben was anderes einen PC zu haben (Sandy z. B.) der vllt. 30% langsamer is als die kommende Skylake-Gen. Oder eben 100 - 150%.

Wenn es nur danach ginge was wir brauchen wäre die Wirtschaft wohl schon lange kollabiert ;).
 
@sLiveX: naja... das wird hier mal wieder schlechter geredet als es wirklich ist,... der Wachstum der vor 15-20 Jahren noch war, wird nie mehr kommen (zumindest nicht mit Silizium). Das Problem ist LEISTUNG braucht doch keiner mehr... was eine Rolle spielt ist Energieeffizienz und hier ist schon viel Passiert in den letzten Jahren...
Damit Brüsten sich aber viele Hersteller somit geht auch da Intel unter...
Mein DELL XPS Läuft mir einen 13,3 Zoll QHD Display 9-15mm dick -> fast 7 Stunden bei sehr guten Gebrauch:
Schuld ist, weil Microsoft ein so effizientes System gebaut hat, weil es gute Litium Akkus gibt, usw... <- DELL sagt wir bauen einen kleinen Laptop mit großer Laufzeit...
Das der Intelprozessor aber auch 20% weniger Energie frisst als der Vorgänger wird so nicht bewusst Kommuniziert
 
@baeri: siehe [re:1].. Auch du hast recht, aber im Endkundensektor kann man mit Energieeffizienz nicht viel verdienen. Zumindest nicht wenn es um CPU's geht. Wer sich letztes Jahr ein Tablet, einen Prozessor oder nen Smartphone gekauft hat, wird im darauf folgenden Jahr nicht nochmal soviel Geld ausgeben um am Ende des Jahres 50 EUR an Strom gespart oder eben ne Stunde länger Akkulaufzeit zu haben. Das ist aus meiner Sicht hirnrissig =/. Bzgl. des "Wachstums" - Ich bin jetzt technisch nicht so drin in Sachen CPU-Architekturen aber ich denke wenn Intel wirklich wollen würde, könnten sie locker ne IPC-Steigerung von 10-15% Jährlich hinbekommen.
 
@baeri: BRÜSTE!!!! O_O

Zum Thema^^: Recht hast Du!
 
@dogsmack: wie ich es gewusst habe, das irgendjemand an den Wort hängen bleibt ^^
 
@sLiveX:
Seit 1992 bin ich beim PC dabei und habe seitdem immer oft aufgerüstet. Die Entwicklung ging schnell, Rechner waren nach 1 oder 2 Jahren veraltet. Zum Ende hin konnte ich maximal 4 Jahre einen PC halten bevor er einfach viel zu langsam war (das ging aber auch nicht ohne neue Grafikkarte zwischen drin) und es eine echte Qual war ihn zu benutzen.
Meinen jetzigen Rechner habe ich seit 5,5 Jahren mit ner 3 Jahre alten 200 Euro Grafikkarte. Er ist immer noch schnell genug und war auch beim Kauf schon nur Mainstream. Ich schätze er wird nochmal 2 bis 3 Jahre schnell genug sein.

Ich weiß dass es mittlerweile schon etwas schnelleres gibt, aber trotz 5,5 Jahren ist es nicht viel schneller. Umgerechnet hat ein Haswell 30 bis 35% mehr Leistung pro Takt als mein oller Lynnfield. Das ist für 5,5 Jahre ein Witz. Auch der aktuelle Nachfolger meiner Grafikkarte ist nur 30% schneller.
 
@Freudian: Geht mir ähnlich, es fehlt eben der "Anreiz" zum Neukauf. Ich habe mir damals nen Sandy-Bridge gekauft und dieser reicht bis heute. Ich hatte sogar noch das Glück das kurz vor Ablauf der Garantie mein Mainboard die CPU gerillt und Intel mir nen neuen 2600K zugesandt hat, der um einiges besser übertaktbar ist als mein alter ;).

Nichtsdestotrotz, stell dir jetzt halt mal vor die neuen Skylake wären nicht nur 35% sondern 100% schneller, würdest du dich dann neu eindecken? Ich würds auf jeden Fall tun.
 
@sLiveX: Klar würde ich das. Fakt ist, dass ich mit Spannung auf Skylake warte, wie auf jede neue Generation bisher. Leider wurde ich bis jetzt immer enttäuscht.
 
Und die Preissteigerungen der letzten Monate sind auch nicht ohne - da wird einem schlecht.
 
Die Ärmsten...In 3 Monaten nur 2,7 Milliarden Gewinn.

Mir ist bewusst, dass Aktionäre und die Börsen nur auf stetiges Wachstum aus sind. Aber man muss sich mal diese Summen vor Augen führen, die manche Firmen an Gewinnen einfahren und auf die hohe Kante legen.

Ich gönne erfolgreichen Unternehmen durchaus ihre Gewinne, aber bei manchen sind diese Summen einfach unvorstellbar für normale Menschen.
Und statt das Geld der Wirtschaft und/oder der Gesellschaft zurück zu führen, wird es gebunkert und nur für eigene Zwecke verwendet.
Dem gesamten System schadet das langfristig nur. Denn wo das Geld auf der einen Seite vermehrt gebunkert wird, fehlt es auf der anderen Seite zunehmend.

Und dann wird gejammert, wenn in drei Monaten statt 2,8 "nur noch" 2,7 Milliarden Gewinn eingefahren werden. Echt krank.
 
@Apolllon: Wenn man keine Ahnung von Wirtschaft hat, dann bezeichnet man dieses Jammern als krank. Wie schnell selbst Weltmarktführer in die Bedeutungslosigkeit verschwinden können, hat man ja bei Nokia gesehen.
 
@mlodin84: ja und nein. Nokia hat in völlig anderen Gewinnsphären agiert.

Wie ich geschrieben habe, ist mir durchaus bewusst, dass die Unternehmen so agieren müssen, um an der Börse und bei den Anlegern erfolgreich zu sein. Der Kapitalismus schreit nach immer mehr und mehr, damit die Rendite stimmt. Das funktioniert aber eben nicht bis in alle Ewigkeit. Und für diese Erkenntnis reicht schon der gesunde Menschenverstand.

Wohin aber diese riesigen Gewinnsummen führen, sieht man auch immer wieder: Monopole, Preisdiktaturen, hohe Marktmacht auf verflochtene Wirtschaftszweige und immer mehr Narrenfreiheit. Und eben das will wiederum keiner. Denn dadurch geht die berühmte Schere immer weiter auseinander. Wenn wenige unverhältnismäßig viel absahnen, können viele andere nicht auch noch ihr Stück vom Kuchen haben.

Und zum Beispiel Nokia: die haben niemals mit Summen gespielt wie Microsoft, Intel oder Apple. Da ist Nokia eine völlig andere Liga. Und Nokia ist ja nicht tot.
 
@Apolllon: Man liest wirklich selten soviel naives Unwissen in einem Text konzentriert. Erstens: Aktionäre sind Menschen, die investieren, dazu kannst auch Du zählen. Du kannst also von einem florierenden Unternehmen mit hohen Gewinnen partizipieren. Zweitens führen hohe Gewinne nicht automatisch zu einem Monopol. Drittens: Ein Unternehmen bietet eine Ware an, wenn sich dafür ganz viele Leute finden, die das zu dem Preis kaufen, bekommt eben dieses Unternehmen mehr vom Kuchen ab. Den Zusammenhang mit irgendeiner auseinanderklaffenden Schere wirst Du mir sicher erklären können, denn wie willst Du das regulieren? soll es eine Quote geben, nach der ab 2 Mio Kunden ein automatisches Verkaufsstop gilt und die Konsumenten ab 2 Mio dann einfach dazu gezwungen werden, Konkurrenzprodukte zu kaufen? Und was "unverhältnismäßig" ist, bestimmt genau wer? Wäre es falsch, zu sagen, Dein Lohn finde ich unverhältnismäßig hoch? Achso, und was die 2,7 vs 2,8 Mrd angeht: Ein Unternehmen rechnet mit bestimmten Einnahmen und plant demzufolge auch die Unternehmensstrategie. Wenn statt der erhofften 2,8 Mrd "nur" 2,7 Mrd reinkommen, ist das ein Verlust, ganz einfach. Du rechnest auch jeden Monat mit einem bestimmten Einkommen. Sollte das, aus welchen gründen auch immer, mal niedriger ausfallen, musst Du auch umdenken. Ein Unternehmen denkt genauso wie Du, nur das ein Unternehmen auch noch die Verantwortung dafür trägt, dass die Mitarbeiter punktlich ihre Kohle bekommen.
 
@iPeople: Irgendwie kam es wohl falsch rüber. Ich habe nicht damit ausdrücken wollen, dass ich dieses System nicht verstehe oder dass man daran nun etwas ändern kann. Das wird man auch nicht, kann man auch nicht.

Das was du sagst ist mir völlig bewusst und ich gebe dir vollkommen Recht mit deinen Aussagen.

Aber deswegen muss ich es nicht gut finden. Und wenn man sich alles im größeren Rahmen anschaut, wird das ganze sicherlich irgendwann nicht mehr so weiter gehen. Und sei es erst dann, wenn durch dieses ständige, zwanghafte Wachstum einige wichtige Ressourcen vollkommen erschöpft sein werden. Immer mehr und mehr und noch mehr geht irgendwann einfach nicht mehr.

Mehr wollte ich nicht ausdrücken. -.-
 
@Apolllon: Es wird immer Berg- und Talfahrten geben. Aber es wird weiterleben, das System. Warum? Weil es die besten Chancen füe jeden bietet. Sozialistische Experimente sind allesamt nach kurzer Zeit zusammengebrochen.
 
meine cpu ist mittlerweile auch 6 jahre alt und wird er dann aktualisiert wenn ddr4 bezahlbar ist. für Endkonsumenten hat es eben auch Vorteile, wenn man nicht mehr alle 2 jahre hunderte euro in den hand nehmen muss, um 100% Leistungssteigerung zu bekommen.

http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-intel_core_i7_5820k-440-vs-amd_phenom_ii_x6_1090t-293
 
einfach mal die Preise ein bisschen nach unten korrigieren. dann klappt es auch mit dem Nachbarn ?
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