Videospiele: Ein Viertel sieht in ihnen Gefahr für die Gesellschaft

In der älteren Generation haben Computerspiele trotz ihrer langen Existenz weiterhin noch einen recht schlechten Ruf. Über die Hälfte der Älteren sieht vor allem negative Effekte von ihnen ausgehen. Ein nicht gerade kleiner Teil sieht in den Games ... mehr... Gaming, Spiele, Computerspiel Bildquelle: GData Gaming, Spiele, Computerspiel Gaming, Spiele, Computerspiel GData

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Ich (als Zocker) seh auch in nem viertel der anderen Menschen eine Gefahr für die Gesellschaft^^
 
@Sebaer: Ich sogar in drei Viertel ;-)
 
@Sebaer: und gerade in demmviertel die die games als gefahr sehe zweifel ich echt am iq und sehe diese als gefahr:)
 
Wie kann jemand eine Gefahr sein der wärend dem Spielen Isoliert ist xD
 
@psyabit: Wenn alle Menschen die Kommunikation mit Maschinen/Geräten der zwischenmenschlichen Kommunikation vorziehen, was soll dann aus der Menschheit werden? Und diese Situation ist nicht abstrakt, sondern bereits traurige Normalität. Jeder daddelt oder quatscht an irgendeinem Gerät herum. Sowie das Handy piept, verschwindet der Rest der Welt im Hintergrund. Wer darin keine Gefahr sieht...
 
@Metropoli: Mit ein bisschen Glück stirbt die Menschheit nur wegen sowas aus. Ich befürchte aber daß es andere Gründe haben wird, welche deutlich unangenehmer sein werden.
 
@Metropoli: Der Weg zwischen zwei extremen ist der "richtige" Weg.
 
@Metropoli: https://ebnick2014.files.wordpress.com/2014/09/all-this-technology-is-making-us-anti-social.jpg
 
@Metropoli: Und was tut derjenige, wenn das Handy piept oder er mit "der Maschine redet"? Richtig, er kommuniziert mit anderen Menschen!

Und Knerd hat es perfekt gezeigt.
Hatte auch mal nen Vorfall in der S-Bahn. 4er Platz, 2 Jugendliche, ich und ein älterer Herr. Dieser beschwerte sich mehr für sich selber, dass die Jugend nur noch auf ihre Handys schaut. Selber hat er die ganze Zeit dabei aber auch in seine Zeitung geschaut.

Der Unterschied: Bei dem kleinen Display bekomme ich von der Umwelt viel mehr mit, als bei einer so großen Zeitung.

Übrigens zum Thema Menschheit aussterben: Meine Frau und ich kennen uns auch nur dank des Internet und zwar genauer über nen Game. Hier aber auch der klassische Weg... über gemeinsame Bekannte.
Früher passierte so was halt in ner Bar und heute in Games oder Chaträumen. Den einzigen Nachteil hat hier der Barbetreiber, da nicht jeder mehr nach der Arbeit in der Bar sitzt und versucht jemanden kennen zu lernen. Aber ganz ehrlich, da hat er Pech gehabt ^^
 
@Scaver: Der Handy-Zeitungsvergleich ist einfach falsch von dir interpretiert. Das Handy kann dich einen ganzen Tag beschäftigen und dich von deiner Umwelt fernhalten. Die Zeitung hast du in 'ner Stunde durch und legst sie dann beiseite.

Die Größe der Gegenstände aufzuführen ist vollkommen irrelevant. Und ich meine, dass ich weniger von der Umwelt mitbekomme, wenn ich in mein Handy gucke, anstatt auf eine Zeitung. Wenn ich dann noch meine Kopfhörer auf habe, die mit meinem Handy verbunden sind, ist das Thema "Aufmerksamkeit" komplett durch.
 
@Metropoli: warum ist diese "Normalität" so traurig? Was bedeutet Menschsein denn? Kriege führen? Sich vor dem anderen positiv oder negativ zur Schau stellen?

Erfolgserlebnisse gibt es in Spielen auch und je nachdem welche Spiele man spielt, hat man sogar teils weit bessere Chancen Menschen kennen zu lernen, die ähnlich gestrickt sind. Das mag langweilig klingen wenn man selbst lieber die Interessen des anderen beim ersten Date herausfinden will; für alle, die diesen (übrigens: gesellschaftlichen) Druck nicht mögen, ist die Alternative aber durchaus willkommen. Es ist ja auch nicht so, dass man den potentiellen Partner dann sofort kennt.

Gib mir einen Grund warum es Menschen gibt, die in dem, was sie nicht verstehen (wollen), eine Gefahr sehen und meinen Recht zu haben. Da wird überall Toleranz posaunt und dann will man den Menschen NOCH mehr vorschreiben wie diese gefälligst zu funktionieren haben.

Hat man mit diesen Regeln nicht bereits genug Schranken für jeden Menschen gelegt: Geboren werden -> Kita -> Kindergarten -> Schule -> Studium / Arbeit bis zum umfallen -> Noch mehr Studium oder Arbeit -> Rente.

Ein Mensch ist heutzutage niemals frei - auch nicht frei von Schulden; im Gegenteil: jeder Neugeborene ist erst einmal deftig verschuldet. Wie rechtfertigt man das? Immerhin ist dies eine Errungenschaft, die die Generationen vor den Videospielen und dem Internet geschafft haben!

1/3 - 1/4 unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen und genau so lange mit arbeiten / studieren (manche mehr als andere). Warum wird einem Menschen so wenig freie Zeit gegönnt? Damit er nicht nachdenkt bzw. keine Zeit / Muße dazu hat. Das hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun - das ist eine Tatsache. Menschen, die denken, erkennen meist, dass es nur einige wenige gibt, die quasi stets von dem Ackern der Massen tatsächlich profitieren. Die meisten anderen Menschen sind froh wenn sie einigermaßen gut durchs Leben kommen.

Warum also sollte man sich Gedanken darüber machen was aus der Menschheit wird wenn in der Gegenwart Konstrukte geschaffen wurden, die ihnen das Leben nicht gerade erleichtern und ihnen auch nicht mehr Zeit für sich geben, sodass sie von der beschränkten Zeit auf Erden so viel wie möglich profitieren können?
Ich persönlich hoffe, dass Spiele Menschen Idealwelten präsentieren, die sie dazu inspirieren etwas in der Gegenwart und in der Zukunft zu ändern.

Dazu müsste aber die Großmutter-Generation endlich aus der Politik verschwinden. Gott sei Dank leben Merkel, Steinmeier und Co. nicht ewig bzw. erkennen irgendwann, dass sie ihr Leben genießen wollen - und geben die Kontrolle endlich her. Solange das nicht passiert, werden wir mit "W-Lans in Bussen" ebenso abgespeist werden wie mit ner Facebook-Seite der Regierung, die nicht wirklich irgendwen interessiert. Kein Wunder - das wäre ja so als würden ein Haufen Biochemiker alleine darüber beschließen, ob Pluto ein Planet ist.
 
noch sowas, was seit 30 jahren erzählt wird... soweit ich weiß, gabs aber vor 30 jahren noch nichtmal verschiedene social connections wie spiele-videostreaming, chat oder profil/timeline-einbindungen (die in gewisser weise die zwischenmenschliche kommunikation herstellen oder fördern), sondern nur ein paar automaten in verrauchten buden oder kleine graue kästen vor groißen grauen kästen, vor die man sich alleine hockte..

und was ist passiert? nix
 
@Slurp: Wie hätte so eine Umfrage ausgesehen, als der Buchdruck aufkam? Dieses Teufelszeug.
Schönes Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=lpet4TJi41A
 
Wie schon beim Aufkommen von Rockmusik, Comics und was weiß ich nicht noch alles...
Immer das gleiche...
 
@Draco2007: In den 90ern wurde Tamagotchi gewarnt, vor nicht allzu langer Zeit vor Google StreetView... Es ist erstaunlich, wie viele Klugscheiszer es auf der Welt gibt.
 
@Michael41a: Wenn man es übertreibt: http://xkcd.com/1546/ :p
 
@Draco2007: :)
 
Also wenn ich mich an die vielen Fälle erinnere, in denen Gamer von ihrer Frau/Lebensgef. vor die Tür gesetzt wurden, weil sie Tag und Nacht Counterstrike etc gezockt haben, während Madame nebenan allein im Bett lag - da kommen mir schon Zweifel. Und das nur in meinem Bekanntenkreis! Niemand wird den Unterhaltungswert von Spielen bestreiten, aber der Suchtfaktor ist erheblich. Die Umfragewerte waren zu erwarten, da die meisten (jungen) ihr Problem nicht erkennen oder schlicht verleugnen. Viele sind der Meinung, sie könnten jederzeit aufhören - aber das können sie meist nicht. Die Welt wurde durch Conputerspiele definitiv verändert, aber nicht zum positiven. Ich zocke seit Jahren fast gar nix mehr (außer Schach) und seitdem habe ich mein Leben zurück. Das kann ich mit gutem Gewissen jedem weiterempfehlen.
 
@Metropoli: Bei Videospielen gilt das selbe wie in eigentlich allem: In Maßen genießen. Ich spiele prinzipiell gerne, aber immer nur in den Semesterferien, dann nehme ich mir ein Videospiel oder zwei und spiele die einfach durch und hab Spaß dabei, aber es lenkt mich nicht von wichtigen Dingen wie das Studium ab. Im Übermaß kann alles ein Problem werden, das beschränkt sich nicht auf Videospiele, man muss einfach die Disziplin besitzen, ein gewisses Maß nicht zu überschreiten.
 
@adrianghc: Richtig. Der Haken ist aber, dass die Wenigsten diese Stärke/Disziplin auf Dauer bsesitzen.
 
@Metropoli: Und deine Schlussfolgerung? Alles verbieten?
 
@Draco2007: Wenigstens darüber aufklären könnte man vernünftig. Die Behandlung des Problems ist eben noch in einer Phase, wo es nicht einmal als Problem erkannt wird. Es wird nicht ernstgenommen und somit ignoriert. Betroffene reagieren meist mit einer kindischen "unverstandene-Jugend"-Reaktion. Es wird runtergespielt als Trivialität, auch wenn es wirklich keine ist.
 
@nablaquabla: So ziemlich alles kann zur Sucht werden, wenn man es übertreibt.

Müssen wir jetzt auch Aufklärungskampagnen starten fürs Bücher Lesen?
Fürs Fernsehen?
Fürs Facebook Nutzen?
Fürs Smartphone Nutzen?

Ich denke nein. Das sind alles Dinge mit denen ein erwachsener Mensch klar kommen sollte. Wenn er das nicht kann, dann hat er tiefgehendere Probleme, als eine Sucht nach irgendwas.

Meistens ist es die Flucht vor irgendwas. Ich spreche da aus Erfahrung. Doch die Sucht zu bekämpfen, würde das Problem nicht lösen, sondern es nur verschieben. Probleme zu lösen ist nunmal nicht so einfach wie Symptome zu bekämpfen.

Das erinnert mich doch ganz stark an die Killerspiele-Diskussion...
 
@Draco2007: Es gibt da eben ein Kompromiss zwischen "Alles verbieten" und "Jeder soll doch machen, was er will". Das hat wieder mit diesem "Maß" zu tun. Ob man Leute über eine Gefahr aufklären muss hängt davon ab inwiefern diese Gefahr falsch eingeschätzt wird und wie real diese Gefahr wirklich ist. Lesen? Halte ich nicht wirklich für signifikant. Fernsehen? Facebook? Smartphone? Grenzwertig inwiefern diese Dinge ernsthafte Folgen haben können, aber wer weiß. Aufklärung kann es doch wohl kaum zu viel geben. Darauf zu vertrauen, dass ein erwachsener Mensch damit klar kommen sollte, heißt im Wesentlichen darauf vertrauen, dass jeder die Information schon sonstwo herkriegt. Entsprechende Informationen anzubieten halte ich für verantwortungsbewusster. Um ein Problem zu bekämpfen muss man es eben erst als solches erkennen. Wenn aber die ganzen LoL-Junkies (oder sonstwas) immer noch der festen Überzeugung sind, dass bis 4:00 morgens zu zocken, ein wenig zu schlafen um dann weiter zu vegetieren einen legitimen Lebensstil darstellt, dann können die sich auch nicht selbst helfen. Nicht jeder ist so willensstark da alleine rauszukommen. Viele müssen wachgerüttelt werden, insbesondere wenn man da eine ganze Subkultur findet, die einen zusätzlich festhält.
 
@nablaquabla: Das Problem liegt nicht im Nächte-Durchzocken, sondern in unserer Gesellschaft. Es interessiert sich einfach niemand mehr für den anderen. Wenn es jemandem ernsthaft schlecht geht, wird in unserer Gesellschaft eher ignoriert oder gar noch nachgetreten für den eigenen Vorteil.

Was bleibt denn in so einer Gesellschaft noch anderes als die Flucht vor der Realität? Da muss man doch schon eher dankbar dafür sein, dass diese Menschen sich nicht völlig isolieren, sondern in diesen "Subkulturen", wie du es herabwertend nennst, Halt finden.

Ich hatte Glück. Ich habe Menschen getroffen denen es nicht egal war, die mir wirklich helfen wollten. Aber dies ist heutzutage kaum noch anzutreffen.

Ich sags nochmal, jede Sucht (mal von harten Drogen abgesehen) ist nur ein Symptom für etwas schlimmeres. Und diese gilt es zu bekämpfen und nicht die Sucht selbst.

Wenn du also aufklären willst, dann nicht "Hey Computerspiele sind böse und machen euch süchtig", sondern "Hey ihr Vollpfosten, schaut gefälligst mehr auf eure Mitmenschen und helft ihnen, wenn sie es nicht können"
 
@Metropoli: Also zum einen haben richtige Gamer schon mal keine Lebensgefahr die ihnen das Spielen vermiesen möchte, zum anderen dürfte es schon Bände über diese Frau sprechen wenn sie nicht attraktiver als eine oder mehrere Runden CS ist. Und CS ist noch nicht mal ein tolles Spiel...
Darüber hinaus wäre es schon äußerst hilfreich wenn die andere, nicht zwingend bessere, Hälfte die selben Interessen hegt wie ihr Partner.
 
@Metropoli: Da gehören immer zwei dazu. Wenn die Frauen nur gelangweilt nebenan rumliegen und drauf warten, dass er angedackelt kommt, wird das halt nix. Unterm Schreibtisch ist genug Platz, um ihn von seinem Spiel abzulenken. ^^
 
"Gefahr für die Gesellschaft" ist natürlich irgendwie schwierig zu definieren. Aber wie man es auch nimmt: Natürlich stimmt das in gewisser Hinsicht, der Kram kann ungesund sein und dient für sehr viele Menschen als Mittel zur Realitätsflucht. Ich finde das sollte man auch gar nicht unterschätzen. Ich kenne wirklich viele die in Verbindung mit Spielen ganz klares selbstzerstörendes Suchtverhalten zeigen. (Mehr oder minder) enthusiastische Studienanfänger, die nach einigen Semestern ihr Zimmer nicht mehr verlassen, keinen geregelten Schlafrhythmus mehr haben und nur noch die notwendigsten Bedürfnisse decken. Es gibt durchaus starke Parallelen zum Alkoholismus: Auch da ist das Suchtpotential nicht enorm groß, aber durch die gesellschaftliche Akzeptanz wird man geradezu da rein getrieben ("Sei Mal nicht so, ist dich nur'n Bier" etc). Für die Dauer lenkt es eben von eventuellen realen Problemen ab und man kann es nahezu unbegrenzt tun. Ich weiß, dass diese Ansicht hier vermutlich keinen Anklang finden wird, aber ich kenne wirklich einige, die ihr Leben damit ruinieren.
 
Ich finde die Generation Ü65 ist eine wesentlich größere Gefahr für die Gesellschaft, da diese Altersgruppe mehrheitlich konsequent und unbelehrbar dauernd die CDU wählt.
 
@Peter Griffin: a)stimmt nicht, b) findest du vlt witzig, isses aber nicht.
 
@Metropoli: a) doch stimmt, b) stimmt, ist nicht witzig - aber richtig und wirklich eine Gefahr für die Gesellschaft...
 
@Peter Griffin: Aber die CDU gestaltet ihr Programm aber auch so, dass es die Älteren anspricht...also ein Teufelskreislauf.
 
@Peter Griffin: leider ist die Generation U40 diejenige den es am Arsch vorbei geht was in der Welt passiert inkl denen die Denken das Wahlboykott die CDU schwächt.
 
Also bei diesen 51 Prozent der Menschen über 65 Jahre weiss der Grossteil nicht einmal was man mit einem Computer anstellt. Insofern gewichte ich deren Meinung mit ungefähr 0.
 
@Lofi007: Wissen die jungen Leute was man mit Computern oder Smartphones anstellt? Wenn ja, warum zocken sie dann fast ausschließlich damit?
 
@Metropoli: In ihrem Profil steht:
"Ich weiß nicht wovon ich spreche, aber ich weiß das ich recht habe."
Selten eine so zutreffende Beschreibung gelesen. Gratulation! Sie machen ihrem Motto alle Ehre. Ihr Bashing gegen die Jugendlichen und die Gamer wird hier nicht fruchten. Versuchen sie es in den Kommentarsektion bei der Blöd.
 
@N3T: Abgesehen davon, dass es hier absolut unüblich ist, Kommentatoren zu siezen, ist es sehr herablassend, das "Sie" klein zu schreiben.

Darüber hinaus stimme ich Metropoli zu: die Kompetenz hinsichtlich Smartphones erschöpft sich oft im Spielen von Spielen. Die Möglichkeiten eines Smartphones kennen viele nicht und interessieren sich meist auch nicht dafür. Das ist eine Erfahrung, die sicherlich nicht nur ich gemacht habe.
 
@Metropoli: sollen sie den ganzen tag in word rum schreiben um den computer sinnvoll zu nutzen? dieses "sinnvoll" nutzen thema ist so schwach. o_O

übrigens: es ist auch sinn des pcs damit zu zocken oder wofür wird hard und software rund um diese bereich entwickelt? es wäre ja dann sinnlos es nicht zu tun, rein von der logik her.
 
@Metropoli: Ist natürlich etwas übertrieben, dass die Jugend "ausschließlich" damit zockt. Aber es ist definitiv ein Phänomen, und ein wirklich nervenraubendes dazu. Jedes Jahr schreiben sich haufenweise Leute in der Informatik ein, weil sie "Computerfreaks" sind. Dabei können sie im Wesentlichen nur Spiele installieren, patchen und Grafikkartentreiber-Probleme nach Anleitung lösen. 90% von diesen Charakteren sind dann desillusioniert, frustriert und gehen wieder ab.

Computerspiele mögen unterhaltsam sein, aber sie zu spielen ist vermutlich eines der uninteressantesten Dinge, die man mit dem Computer machen kann (wobei das Programmieren von Spielen wiederum eine interessante Disziplin ist). Es mag ein Einstieg in die "Computerwelt" für viele sein, aber das heißt nicht, dass dann jeder den Sprung in etwas tiefere Bereiche der Theorie und Praxis der IT schaffen. Viele sind wenn es um die Frage geht, wie denn dieses Gerät vor ihnen funktioniert genau so überfordert wie ein durchschnittlicher 65-Jähriger, auch wenn sie einen Großteil ihrer Freizeit davor verbringen.
 
@Lofi007:
Interessanterweise sind Leute in dem Alter (oder gar älter), die sich mit Computern auskennen (sie also zumindest ordentlich bedienen können) auch sehr viel aufgeschlossenere Menschen. Sie hängen z.B. keinem Extrem an wie Konservatismus oder Liberalismus.
 
Ich habe letztens mit einem aus meiner Generation geredet. Er ist Sportler und als ich Team-basierte Computerspiele erwähnte, kam echt ein Hammer Spruch: "Computerspiele sind für Kinder, da bin ich früh rausgewachsen und mein 7 Jähriger Sohn macht das höchstens mal."
Liegt also nicht wirklich immer an der Generation.
 
@Freudian: Sportler? So richtig ohne "e"?
Mit sowas habe ich als Jugendlicher aufgehört als ich was besseres gefunden habe, nämlich Computerspiele.
 
@Johnny Cache: Eher: "Da bin ich rausgewachsen, als ich bemerkt hab, dass der Nutzen von solch exessivem Sport das Verletzungsrisiko nicht aufwiegt und Computerspiele ähmlich fördernde Eigenschaften ohne jenes Risiko aufweist." :p
 
"Videospiele: Ein Viertel sieht in ihnen Gefahr für die Gesellschaft"
Aber Facebook dürfen selbst Grundschüler bedenkenlos nutzen LMAO!
 
das mit der gefahr durfte ich letztens mir von ner betreuerin anhören.

Videospiele seien eine gefahr, machen süchtig, macht einsam und die wollen nur das geld aus der tasche ziehen.

ihre eigenen erfahrungen? tetris wo sie nicht mehr schlafen konnte deswegen.

alle gegenargumente haben nicht gewirkt und angeblich sei der kreis der videospielsüchtigen so riesig und es werden immer mehr.

ich spiele sei 1990 , mein schatz noch länger und selbst im bekanntenkreis sind einige die so lang spielen und nicht süchtig sind.

lieber ein spiel mit 100 stunden spass als ein film mit 2stunden oder ein kinobesuch für 15 euro !!
 
@Liriel: "lieber ein spiel mit 100 stunden spass als ein film mit 2stunden oder ein kinobesuch für 15 euro !!"

Ich bin kein Gamer und bevorzuge deswegen den Film... Jeder so wie er mag.
 
Sommerloch. mehr braucht man dazu nicht sagen.
 
Ich spiele zwar fast nie, wenn dann mal Nintendo, aber ich kann über diese Denkweise nur den Kopf schütteln.

Jeder kann doch mit seiner Lebenszeit anstellen was er möchte.

Ist es wirklich besser, sich z.B. in eine laute Disco zu stellen, nur weil man unter Gesellschaft ist, aber sich
dort nicht wohl fühlt ?

Oder wenn jemand ein Buch nach dem anderen liest. Hat er auch nur noch wenig soziale Kontakte.
Und wenn es kein Fachbuch ist, dass ihn im Leben weiterbringt, könnte man auch sagen, dass es verschwendete Zeit ist.

So kann man die Liste von Hobbys doch weiter fortführen.
TV, Hobbys, Radfahren, Joggen usw.
 
Und bitte auch gleich die Arbeit abschaffen - sie macht krank - psychisch "und" physisch, sperrt die Leute 8-9 Stunden pro Tag im Büro ein usw...
Also bitte! Das kann ja ned wahr sein! Welcher Hinterweltler glaubt, dass die Spiele die sozialen Kontakte minimieren? GENAU DAS GEGENTEIL IST DER FALL!
 
Sehe ich genau so. Aber mit diesen Nerds kann man nicht vernüftig reden. Wohl schon zu viele Killerspiele gespielt.
 
@Smilleey: Dann lieber doch raus an die frische Luft! Morgens um 7 macht der Bahnhofskiosk auf und das Dosenbier ist auch nicht so teuer, wie ein Computerspiel! Und wenn das Arbeitsamt einem eine epische Questreihe gibt (Fortbildungsmaßnahme), ist der Loot zwar viel kleiner, doch zumindest hat man keinen unnötigen Strom verbraucht.
 
Blinde sehen in Farben eine Gefahr für die Gesellschaft. Oder etwas allgemeiner: "Unbeteiligte sehen in einem sie nicht selbst betreffendem Ereignis ein Gefahr für ihren Gewohnheiten"
 
"Vertraue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" ist auch hier wieder ein passender Leitspruch.

Bei diesen "51% der über 65 Jahre alten Menschen" rieselt schon der Kalk aus den Gehirnwindungen und genau diese werden durch solche mehr als dubiosen Umfragen mit ganz gezielt entwickelten Fragen so ausgetrickst, das sie gar nichts anderes erwidern können, als die hintergründige Meinung des Auftraggebers.
 
Ich glaube bei der Befragung älterer Bevölkerungsschichten kommen so allerhand Anachronismen zutage, nicht nur ablehnende Ansichten hinsichtlich elektronischen Spielen ;) Aber das galt vermutlich in jeder Generation...
 
Also in meinem Fall kann ich das nicht bestätigen. Ich hätte nie im Leben so viele Menschen kennen gelernt ohne das spielen am PC und die daraus resultierenden Freundschaften, die sich nicht nur auf Deutschland beschränken.In meinem Leben war und ist der PC eine Soziale Bereicherung.
 
Phew. Zum Glück ist jedes Computerspiel zueinander identisch und deswegen ergibt diese Umfrage auch Sinn.

Man stelle sich nur vor, dass Spiele in Genres oder gar Altersgruppen unterteilt werden könnten. Auf einen Schlag wäre die Untersuchung im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM völliger Blödsinn.
 
"In der älteren Generation" Ja, ja, Adolf wählen aber die Videospiele sind böse.
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