Apple Music: Jetzt droht auch noch ein Wettbewerbs-Verfahren

Der Start des neuen Musik-Streamingdienstes von Apple verläuft nicht gerade glatt. Zu all den kleineren und größeren Problemen kommt nun vielleicht auch noch eine Untersuchung durch die Wettbewerbsbehörden auf den Betreiber zu. ... mehr... Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Bildquelle: Apple Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Apple

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Wieso genau verlief der Start denn nicht glatt?
 
@coolbobby: Gab/gibt wohl einige Softwareschwierigkeiten in Verbindung mit dem Dienst. Zum Beispiel dass die eigene Musikbibliothek auf einmal nicht mehr lokal abspielbar ist, und so Sachen. Die neue Musikapp ist auch eher suboptimal, einige pöse Bugs, ich selbst hatte es schon dass sich der Player geweigert hat, Musik abzuspielen wenn ich das Headset angeschlossen habe.
 
@Islander: das ist zwar ärgerlich, sind doch aber vergleichsweise kleine und wie ich finde auch normale Dinge beim Launch eines so umfänglichen Produktes.

Man darf ja nicht vergessen: Neue App, die 2 Welten vereint (Eigene Musik und Apple Music);
40 Prozent aller Nutzer (also mehrere 100 Millionen) haben in den 1. Tagen das Update geladen; eine dreistellige Anzahl an zusätzlichen Nutzern greift von heute auf morgen auf iCloud-Dienste zu...
 
@coolbobby: unter nicht zu glatt beim launch würde ich nennen dass apple erst von einem künstler (taylor swift) öffentlich angeprangert werden musste, bevor sie eingesehen haben dass es nicht ok ist die 3 monate gratis nutzung durch nicht bezahlen der künstler zu finanzieren anstatt diese promo gefälligst selbst zu blechen.

fällt aber ins generelle ausbeuterschema dass apple selbst im vergleich zur restlichen tech-industrie am extremsten praktiziert (und das will was heissen, da dass generell kein kindergeburtstag ist was da ab geht). irgendwie schafft es das obst-marketing dennoch alles nach gesunden vitaminen aussehen zu lassen was in wirklichkeit fruchtzucker ist ... sehr bemerkenswerte leistung.
 
apple wird doch eh keine Chance gegen Spotify haben. dafür gibt es Spotify schon zu lange.
 
@cs1005: Werbung macht Apple jedoch bereits mehr als Spotify
 
@cs1005: Dabei ist Spotify (Software) echt mies. Man kann den Audioausgang nicht festlegen, die Software läuft nicht portable, die UI ist ein kompletter Fremdkörper auf jedem OS und wirklich performant läuft Spotify auch nicht.
Warum Spotify zum Marktführer wurde, ist mir gänzlich rätselhaft. Denn ein wirklich gutes Produkt ist es nicht.
 
@Thermostat: also ich kann den Audioausgang wählen: ob Bluetooth oder Airplay oder iPhone Speaker... Mit dem Rest haste recht.
 
@ANSYSiC: Ich meine damit die Hardwareausgang am PC.
 
@Thermostat: ach so ;)
 
@Thermostat: An der Stelle muss ich aber mal darauf hinweisen, dass Apple Music innerhalb von iTunes oder auch der Musik App von iOS alles andere als intuitiv bedienbar ist. Ich hab nichtmal die Möglichkeit die aktuellen Charts als offline verfügbar zu markieren, ohne jedes einzelne Lied anklicken zu müssen.
Eine Möglichkeit den Audioausgang festzulegen hab ich ebenfalls nicht gefunden, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Generell kann ich nur sagen, dass Spotify, was den normalen Consumer-Markt betrifft, vieles richtig macht. Die Library lässt sich einfach durchstöbern, Charts sind leicht auffindbar, Playlists anderer Leute sind durch Social Network Anbindung auch direkt auffindbar. Lyrics sind direkt mit integriert (Musixmatch) und die Performance ist auf heutigen Rechnern auch in Ordnung. Selbst in dem Partykeller meines Vaters mit einem Uraltlaptop lässt sich Spotify noch problemlos bedienen, lediglich der Start lässt auf sich warten.
 
@Thermostat: Also ich nutze Spotify ausschließlich aufm Smartphone. Läuft derzeit wieder absolut flüssig und verzögerungsfrei, als wäre die Musik lokal auf dem Gerät gespeichert. Ich bin zufrieden.
 
@FatEric: Jane, ich spreche nur von der PC-Version.
 
@Thermostat: Ist ja nur ein Hinweis, weil du dich wunderst, warum Spotify so erfolgreich werden konnte. Eben weil die mobilen Apps aufm Smartphone ganz gut funktionieren. Und ich kenne einige, die Spotify nur aufm Smartphone nutzen.
 
@FatEric: Im Anbetracht der Drosselpolitik im mobilen Markt, kann ich mir den Erfolg Spotifys nicht durch das mobile Produkt vorstellen.
 
@Thermostat: Spielt für Spotify fast überhaupt keine Rolle. Wenn man wirklich ernsthaft Musik über Spotify hören möchte, hat man die Premium Version. Da kann man sich super einfach über Wlan die Lieder offline verfügbar machen. Gäbe auch noch Tarife, bei denen der Traffic von Spotify nicht angerechnet wird. Ich habe wie gesagt viele im Freundeskreis die Spotify Premium nutzen und sich halt im heimischen WLan die Playlisten synchronisieren lassen und haben so unterwegs immer neue Musik dabei. Man muss das auch nicht umständlich selber machen. Man kann in der App einstellen, dass nur über Wlan synchronisiert werden soll und es gibt Playlisten von Spotify selber, die fast täglich mit neuen Songs bepflastert werden. Ist man dann wieder daheim, zieht Spotify von ganz alleine die Songs im Hintergrund auf das Gerät.
 
@Thermostat: Komme gut zurecht mit der Software am PC, finde sie recht übersichtlich und läuft flott, portable brauch ich es nicht und viel wichtiger ist doch auch das Angebot. Kann man den Audioausgang nicht über Windows steuern unter Wiedergabegeräte?
 
@cs1005: na das ist ja mal ein Argument! Nicht mit den Features und dem Kundenpotenzial, sondern mit der Dauer des Marktauftritts...
 
@SteffenB: Deswegen ist ja auch Nokia so erfolgreich..oh moment...
 
@Flanigen0: oder iBM bei den PCs
 
@cs1005: hehe aber klar. Was denkst du wieso Spotify so ein geschiss macht?
 
Was verlief denn nicht glatt? Der Dienst wird in eigentlich allen Kommentaren auf allen Portalen gelobt. Probleme zum Start sind mir keine bekannt. Ich habe selten von einem so glatten Start gehört!

Aber Winfuture scheint da ja mehr zu wissen. Die Quellen hätte ich auch gern!

Mal Wettbewerbsrechtlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Verfahren eingeleitete, geschweige denn zu Ungunsten von Apple abgeschlossen wird. Warum? Ganz einfach:

1) Niemand zwingt Spotify und Co. Ihre App im App-Store mit In-App Käufen zu versehen. Wo kein Umsatz ist bekommt Apple auch nix ab. Macht Microsoft mit OneDrive auch so - kostenpflichtige Zahlungspläne gibts nur im Internet.
2) Spotify und Co nutzen den App Store von Apple als Vertriebsplattform und dafür kann Apple natürlich Geld verlangen.
3) Spotify und Co werden gegenüber anderen App-Anbietern nicht benachteiligt
4) Niemand zwingt Spotify den Preis höher zu gestalten als im Internet.
 
@SteffenB: Du beleuchtest zwar vieles korrekt, aber Deine Anschauung von einer nicht existenten Benachteiligung ist u.U. eben schon fragwürdig.
Grundsätzlich würde ich Dir zustimmen, wenn Apple keinen eigenen Musikdienst hätte, da dann jeder Streaminganbieter diese 30% abführen müsste. Letztlich verschafft sich Apple jetzt aber einen preislichen Vorteil dadurch. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass die Anbieter nicht gezwungen sind, ihre Applikationen mit In-App Verkäufen zu versehen, dann hätte Apple aber wieder ein forciertes Alleinstellungsmerkmal auf ihrer Plattform. Außerdem ist es den Drittanbietern (aus Sicht von Apple) nichtmal erlaubt, auf andere Zahlungsmöglichkeiten innerhalb der App hinzuweisen, dementsprechend dürfte Spotify ihr Premium Abonnement nichtmal bewerben, wenn sie keine In-App Verkäufe anbieten.
Von der rein logischen Denkweise her sehe ich da schon ein Problem, wie das jetzt rechtlich aussieht kann ich nicht sagen. Wenn ich aber daran denke, dass Microsoft schon Probleme durch einen vorinstallierten Browser bekommen hat, wüsste ich nicht, was dagegen sprechen würde, wenn Apple Probleme durch seinen vorinstallierten Musik Streaming Dienst bekommen sollte. Zumal andere Streaming-Anbieter nichtmal die Möglichkeit haben, ihren Streaming Dienst so tief in das iOS-System zu integrieren wie es Apple hat, aber das ist natürlich nochmals eine ganz andere Baustelle.
 
@hurt: Genau, hätte Apple diesen Dienst einfach als optionale App angeboten, dann wäre vermutlich halb so wild gewesen. Durch die enge Integration ins System hingegen kann es problematisch sein.
 
@hurt: man wird für alles Argumente finden...

Ich könnte jetzt argumentieren: dann musste das Gleiche für Speicherdienste wie OneDrive gelten sowie alle Dienstleistungen und Apps, die Apple selbst anbietet. Scheint dort kein Problem zu sein und auch keine Klagen zu geben ist aber 100% vergleichbar.

Auch Microsoft bietet seine Speicherpläne in OneDrive als In-App-Käufe und im Internet an und macht keine Werbung für den Internetpreis in der App. Unbenommen davon bekomme ich E-Mails von Microsoft mit Angeboten zu Speicherplänen, die auf die Internetpräsenz verweisen. Das kann Spotify genauso machen.
Genauso müsste ansonsten dann Microsoft und Google komplett verboten werden für irgend etwas was sie selbst anbieten auf ihren Plattformen Geld zu nehmen - das nenne ich mal irre! Auch diese Angebote stehen in direkter Konkurrenz und sind jeweils tief ins System integriert. Google Music oder Groove z.B.

Es kann jedenfalls nicht sein, dass ein Unternehmen seine Verkaufsplattform für Unternehmen wie Spotify zur Verfügung stellt und die dann einen Sondertarif haben wollen. Du darfst ja auch nicht vergessen, dass nur dadurch Spotify überhaupt groß geworden ist: durch den Vertrieb über die App Stores und die bequemen In-App-Käufe.
 
@SteffenB: Ich geb Dir Recht, tatsächlich müsste das für andere Dienste auch gelten. Auch bei den E-Mails stimme ich Dir zu, das könnte Spotify sehr wohl tun.
Dein Kehrargument, dass Google und Microsoft komplett verboten werden müsste, für etwas Geld zu verlangen, was sie selbst anbieten, sehe ich nicht direkt ein. Ich habe ja bereits oben ausgeführt, dass die Systemintegration eine gänzlich andere Baustelle darstellt, hätte ich vielleicht noch etwas deutlicher hervorheben sollen.

Weiterhin stimme ich Dir auch zu, dass ein Unternehmen Geld für seine Verkaufsplattform nehmen darf. Das dieses besagte Unternehmen den Drittanbietern aber verhindert, auf andere Zahlungsmöglichkeiten hinzuweisen, find ich dann aber doch dreist. Ich wäre höchstens dazu bereit zu sagen, dass alle Zahlungsmöglichkeiten gleichwertig beworben sein müssen. Das bedeutet, dass der Drittanbieter seine eigene Zahlung, auf bspw. seiner Webseite, nicht als alternativlos darstellen darf. Das schließt zum einen einen Preisangleich mit ein (trotz der 30% Provision der Verkaufsplattform, in diesem Falle Apples App Store) und zum anderen auch eine angemessen gleiche Darstellung aller verfügbaren Möglichkeiten.
 
@hurt: alles richtig. Mich wundert es nur, dass es bei "Google Music" und "Microsoft Groove" - auch Streamingdienste diesen Aufschrei und dies Klage nicht gibt.

Oder eben bei den Speicherdiensten, die sowohl Google als auch Microsoft auf den eigenen und auf Apples Plattform anbieten. Auch da bietet Apple den eigenen In-App-Kauf des Speicherplans und z.B. Microsoft über den App Store von Apple (inkl. 30% Abgabe an Apple) seinen eigenen.

Es ist doch so in der Geschäftswelt: Für den Erstkunden sucht man sich Vertriebsmittler (z.B. den App Store), fängt die Kunden ein und versucht dann in der Folge das Geschäft selbst zu machen.
Das tut Microsoft mit seinem Office 365 z.B. auch. Wenn man das bei Amazon abschließt (wo es günstiger ist) wird man dann in der Folge von Microsoft mit Werbung bedient und bei Ablauf des Abos in der App mit "Schließen Sie jetzt neu ab". Ganz normal. Könnte Spotify ganz genauso machen. Das Abo endet automatisch nach einem Jahr und Verlängerung über Webseite von Spotify.

Das die App-Store Bedingungen bei Apple recht hart sind, weiß ja auch jeder. Aber wer zwingt denn Spotify, diesen Weg, die Verkaufsförderung über Apples Plattformen zu nutzen?
 
@SteffenB: Ich stimme Dir ja bei fast allem zu und ich habe auch bereits mehrfach gesagt, dass diese Problematik bei allen Plattformen angegangen werden sollte.
Das diese jetzt bei Apple Musik so aufkocht liegt wahrscheinlich daran, dass iTunes im Musikgeschäft bereits ein großer Player ist und dementsprechend Apple Music vielmehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, als es Google Music oder Microsoft Groove jemals tun würden. Das heißt aber nicht, dass es dort nicht weniger angebracht wäre!
Das gleiche lässt sich auch 1:1 auf die Speicherdienste übertragen.

Mir gehts auch einzig und allein um die zu harten App-Store Bedingungen die Bearbeitung erfordern. Sowohl bei Apple als auch bei anderen Anbietern.

Die Frage mit dem zwingen: Das Problem ist ja, dass ich als Anbieter mein Produkt an den Mann bringen möchte. Stelle ich nun eine App für Android, iOS oder Windows Phone bereit, möchte ich meinen Kunden auch die Möglichkeit bieten, ihre Abos über eben jene zu verwalten. Da ich aber durch die App-Store Bedingungen dazu gezwungen bin, dies über den App-Store abzuwickeln, muss ich das nunmal tun. Als Anbieter könnte ich natürlich auch auf die Idee kommen zu sagen "was solls, Abos verwalten in der App gibts nicht.", dann hab ich aber wieder das Problem, dass jetzt Apple Music ein gewisses Alleinstellungsmerkmal bietet, dem ich gerne etwas entgegensetzen würde, womit ich dann wieder bei meinem ursprünglichen Ansatz wäre.
Ich möchte ja auch wirklich nicht, dass Apple oder andere Anbieter ihre App-Store Provision streichen. Ich finde nur, dass eine gewisse Gleichberechtigung aller Bezahlmöglichkeiten gewährleistet werden sollte.

Kleiner Zusatz: Bei Apples MacOS schreit auch kein Hahn danach, dass Safari vorinstalliert ist. Bei Windows & Internet Explorer sieht die Geschichte allerdings wieder anders aus. Man muss das ganze eben in Relation setzen.
 
@hurt: wie Läuft es über den Playstore von Google? Oder bei MS? Bieten die den Service kostenlos an? Vielleicht kommt auch raus dass in den gut 10 Euro, 6Euro für Rechte und 4 Euro für den Aufwand Applestore beinhaltet sind.

Wenn Apps Kosten verursachen können braucht es, glaub ich, die Inappkaufoption, nutzen muß man sie nicht. Ändert eben nur nichts daran dass man per Inappkauf einen Teil an Apple abtritt.

Eine eigene App wie dazumal beim IE ist einfach gemacht aber daran wird sich wohl keiner stören. Eher interessiert die Gegenseite wie sich die Kosten von Apple zusammen setzen.
 
@Yepyep: Ich frag mich gerade, ob Du meine Kommentare überhaupt gelesen hast, oder ob Du nach einem kleinen überfliegen Versuchst, mitzudiskutieren.
Ich verweise Dich hiermit nochmals höflich an meine bereits geschriebenen Kommentare.
 
@hurt: du beklagst dich über die mangelnde möglichkeit in einer app andere bezahlmöglichkeiten bewerben zu können
Über die Monopolstellung und dem "preislichen vorteil" von apple
Über die harten Richtlinien bei allen Anbietern

Und jetzt? Du und ich haben absolut keine Ahnung wie und warum sich die Preise so gestalten wie sie sind und selbst wenn Apple noch fürstlich Zuschläge beantragt wäre es egal. Bis jetzt ist in jedem Store eine Mischkalkulation zu finden, da auch kostenfreie Apps gehostet, verteilt und betreut werden müssen. Bei einer 89Cent App dürften die 30%, Logistik und weiteres bei weitem nicht bezahlen.

Und wie tief Applemusik verankert ist dürfte das nachrangige Problem sein und selbst wenn, eine eigene App sollte schnell verteilt sein.
 
@SteffenB: zwei worte:

marktbeherrschende stellung

apple ist in dem bereich mit itunes der größte player (platformübergreifend!), apple geräte haben speziell im mobilbereich eine große reichweite. einen dienst vorinstalliert mit zu liefern und über den eigenen shop (der nun einmal den standard zum bezug von services darstellt) kräftig an den alternativangeboten mitzuverdienen ist aus dieser postition heraus eben problematisch, weil die machtstellung offensichtlich ausgenutzt wird um konkurrenzangebote aus dem markt zu drängen.

microsoft hats gemacht und teuer bezahlt (zu recht) - apple ist bislang relativ gut davon gekommen weil sie nicht so groß waren, die zeiten haben sich aber geändert und die wettbewerbshüter reagieren äußerst allergisch auf missbrauch einer machtstellung mit dem ziel diese weiter auszubauen.
 
@dustwalker13: Apple hat aber im Mobilbereich eben keine marktbeherrschende Stellung (wie MS im Desktopbereich) mit ca. 30 % (aus Smartphones und Tablets). Es bleiben also 70% der Mobilgeräte sowie 100 % der genutzten Desktoprechner, wo Konkurrenten auf anderen Wegen Ihre Streamingdienste anbieten können. Hätte es die gleiche Situation 2008, 2009 0der 2010 gegeben dann hättest du mit deinen Argumenten absolut Recht.

Wettbewerbshüter reagieren nur bei einer wirklich marktbeherrschenden Position eines Unternehmens - und auch da nicht mehr (siehe Edge / Internet Explorer).

Unternehmensziel der meisten Unternehmen ist übrigens die eigene Position zu nutzen, um Marktanteile zu Lasten Dritter weiter auszubauen und Konkurrenten aufzukaufen oder vom Markt zu drängen.
 
Aha? Dann müssen die Drittanbieter halt eigene Zahlungsmethoden anbieten. Wenn jemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt hat er diese auch zu bezahlen. Ich sehe da kein Problem.
 
@BrakerB: Das Problem liegt darin, dass Apple tatsächlich den App-Entwicklern verbietet alternative Zahlungsmethoden anzubieten. Das wäre so weit noch aus Sicherheitsgründen verständlich, aber es darf nicht Mal auf fremde Angebote online verlinkt werden. Das macht es natürlich irgendwie schwer für Entwickler. Fände es gut, wenn man das lockern würde, da ich das für reine Wettbewerbsbehinderung halte. Da kann man auch nicht mehr mit Sicherheit oder sonst was argumentieren.
 
@nablaquabla: Das verbot gibt es schon lange nicht mehr, Du kannst Spotify Premium auch auf deren Webseite bezahlen bzw ein ABO abschließen, bei dem Apple nichts davon bekommt. Apple kassiert Verkaufsprovision, genau wie jeder Supermarkt, Händler und Onlineshop auch.
 
@Butterbrot: das Gleiche z.B. bei OneDrive von MS
 
@Butterbrot: Tatsächlich nicht? Meinem Kenntnisstand nach ist es App-Entwicklern nicht gestattet direkt von der App aus auf ein eventuelles Online-Angebot zu verlinken.
 
@Butterbrot: Natürlich darf man Spotify Premium auch auf deren Webseite bezahlen und ein Abo abschließen. Der feine Unterschied ist, dass Spotify dieses Abo auf ihrer Webseite innerhalb der App nicht bewerben dürfen. Ich habe also den gleichen Kenntnisstand wie nablaquabla.
 
Die Zahlungsmodalitäten und Bedingungen in Apples Store sind seit Jahren vorab bekannt.
Niemand muss sich auf Apple einlassen.
Spotify ist ein absolut defizitäres Unternehmen - eigentlich erstaunlich, bei den Marktanteilen von Win und Android.
Was kommt als nächstes? Ist es wettbewerbsverzerrend, weil Apples OSX und iOS kostenlos sind, genauso wie ihr Office-Paket iWorks? Ist es gemein, dass OSX und iOS nur auf Applegeräten laufen?
ich kann mich noch daran erinnern als Apple mit iPod, iPhone, iPad, AppStore und iTunes belächelt und ignoriert wurde. Und nun wo Apple die Musikindustrie, Filmindustrie, Provider, Handyhersteller eingestampft hat, kommt von den damals kurzsichtigen und arroganten nur noch mimimi.
 
@LastFrontier: Irgendwann ist eine kritische Masse erreicht, weshalb man dann auf die Spielregeln des Wettbewerbs achten muss.
Frage mal Microsoft zum Thema Browserintegration und noch passender Media-Player inkl. Musikshop (Windows N-Edition).
 
@floerido: Nun ja - die kritische Masse hiess bei MS aber damals 95% Marktanteil und es gab keine Alternative.
Von Apple weiss man dass die schon immer alles unternommen haben um lästige Konkurrenz von ihrem Öksystem fernzuhalten. Äussert sich ja nicht nur bei Diensten, sondern auch in der Hardware.
Bisher hat das niemanden gejuckt - jetzt bei Spotify passt das auf einmal nicht mehr. Genau genommen müsste man Apple noch viel mehr auf die Finger hauen.
 
@LastFrontier: Wo kein Kläger, da kein Urteil. Spotify ist vielleicht der Erste der sich traut. Die Frage ist natürlich wie man den Markt eingrenzt. Auf Apple-Geräten hat Apple eine Monopolstellung mit seinem System.
 
Man immer der böse Apfel. Keine Woche ohne das die Mist bauen. :)
 
@mulatte: Sei doch froh, so haste immer was zu Jammern ;)
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