Supercomputer: Deutschland holt binnen 6 Monaten mächtig auf

Die Supercomputing-Experten arbeiten mit Hochdruck an Technologien für den nächsten großen Sprung in die Exascale-Ära, was dazu führt, dass es zuletzt an der Spitze der Supercomputer wenig Bewegung gab. Im gesamten Ranking gibt es aber deutliche ... mehr... China, Supercomputer, Tianhe-2 Bildquelle: Supercomputing-Zentrum Guangzhou China, Supercomputer, Tianhe-2 China, Supercomputer, Tianhe-2 Supercomputing-Zentrum Guangzhou

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Beim Bau eines solchen Computers, würde ich gerne mal mitarbeiten.
Tolle Technik.
 
@Brassel: Der Entwurf dürfte ja noch halbwegs spannend sein. Der Bau an sich dürfte an Monotonie aber wohl kaum noch zu überbieten sein.
 
@Niccolo Machiavelli: Schonmal in einem Geräteraum oder Serverraum gearbeitet ?
Ganze Bündel 50-100 Kabel verlegt, an die Geräte angeschlossen und sauber ausgebunden ?
Wenn ja, dann wüsstest Du das es alles andere als monoton ist.

Ich habe für Rundfunk- und Fernsehanstalten Geräte in Gestelle eingebaut, die Verkabelung dafür gemacht und die Kabel teilweise mehrere Hundert Meter durch die Gebäude verlegt. Monoton ist das keinesfalls.
Einen Stecker anstöpseln, kann jeder Fünftklässler. Die Frage ist dann nur, hat er den richtigen angestöpselt ?
 
@Brassel: "Schonmal in einem Geräteraum oder Serverraum gearbeitet ?
Ganze Bündel 50-100 Kabel verlegt, an die Geräte angeschlossen und sauber ausgebunden ? Wenn ja, dann wüsstest Du das es alles andere als monoton ist."

Ja, die Tätigkeit ist mir bekannt. Und das *ist* monoton.
 
@Brassel: wie bezeichnest du das anstatt monoton das gleiche für x kabelstränge und je kabelstrang 50 oder 100 fach dasselbe machen (auflegen, splicen oder stecken)
 
Und wo liegen wir nochmal im Vergleich bei der Verfügbarkeit von schnellem Internet?
 
@FuzzyLogic: Zusammenhang?
 
@Thermostat: Zusammenhang-..
Internet wird immer wichtiger für die Wirtschaft und Forschung.. Cloud, IoT, Big Data ( denn die müssen auch erfasst werden ) Kaufverhalten oder meinen sie die NSA kommt abends mal vorbei und fragt...

und schneller errechnete Erkenntnisse nutzen auch nichts, wenn sie nicht in eine Käuferschicht getragen werden können.. Ausserdem schränkt es die Testmöglichkeiten in der Realität ein.... denn mit Flops und Simulationen alleine lässt sich kein Gewinn machen.. nur ein Schw..längenvergleich. siehe Tianhe2 Erläuterungen...
 
@tommit: Ich glaube kaum, dass die in Deutschland stehenden Supercomputer unter zu langsamen Internet leiden. Zwar ist es schade für die Bürger, welche damit zu kämpfen haben, die großen TUs und Technikzentren Deutschlands sind von dem Problem aber sicher nicht betroffen. Wenn meinem Arbeitgeber alleine schon 70 mbit im Upload zur Verfügung stehen...
 
@tommit: diese Systeme werden selten für "big data" oder "kundenanalyse" genutzt...
 
@Thermostat: Es geht um Kabel.
 
@FuzzyLogic: Kann doch niemand was dafür wenn du auf einem weissen Fleck wohnst.
 
@LastFrontier: Hin und wieder sieht dieser Fleck aber eher wie eine recht große Fläche aus ;D
 
@LastFrontier: Liest Du keine Zeitung oder was!? In Deutschland gibt es im Vergleich zu anderen Ländern viel zu viele Gegenden ohne schnelles DSL!
 
@Lecter: Was auch daran liegt, das viel zu viele Gegenden sich dafür nicht interessieren. Insbesondere Hausbesitzer sind nicht selten daran Schuld, da sie den Zugang schlicht verweigern.
In anderen Ländern ergreifen die Menschen auch selbst initiative und unterstützen den Ausbau mit eigenen Ressourcen anstatt sich auf Staat und Moonpolstellungen zu verlassen.
Wenn man sich mit anderen Ländern vergleicht, dann muss man auch vergleichen was genau da anders läuft als nur den Ist-Zustand zu bewerten. Die Deutschen wollen alles haben, tun aber vergleichsweise wenig bis gar nichts im Vergleich zu anderen Ländern. Eine unbequeme Wahrheit, die gerne unausgesprochen bleibt.
 
@Thermostat: Lieber Temperaturmesser..
das stimmt so nicht ganz. Ich habe noch erlebt als in Deutschland die Alternative Kupfer oder Glasfaser anstand. Ich habe nicht vergessen wer an der Entscheidung massiv verdient hat..
Die Entscheidung hat Japan schon im Jahr 1983 verblüfft....

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14018341.html

Ja die Entscheidung wurde von einem Postminister getroffen..

Damals waren dann die Glasfaserkunden gekniffen.. weil sie kaum was erhielten bzw dort wo schon Glasfaser war, meist nicht noch Kupfer hingelegt wurde... und das Signal von der 'damals noch Post' oftmals nicht auf Glasfaser aufgeschaltet wurde...

Ohne diese Startgelder wäre die Post wahrscheinlich nie privatisiert worden...
oder die Volksaktie hätte einen wesentlich niedrigeren Ausgabewert erreicht...

Und Schwarz-Schilling war bis zu seinem Amtsantritt
Geschäftsführer der seiner Frau gehörenden Firma "Sonnenschein", an der die die Verkabelung vorantreibende ..Projektgesellschaft für Kabelkommunikationstechniken" (PKK) beteiligt war

Wie alt waren sie 1982 83?

Ist das Internet nicht wunderbar? Es lässt sich alles wieder ausgraben...
Und jetzt versucht die Telekom wieder dieselbe Erpressermasche...
und der ein oder andere Aktieninhaber macht mit...
 
@tommit: Ich verstehe nur nicht was das jetzt mit meiner Kernaussage zu tun hat.
 
@Thermostat: So sieht es nämlich aus. Viele sind zu geizig um sich nen Kabelanschluss legen zu lassen, nutzen lieber günstig Satellit und regen sich über den langsamen Telefonanschluss auf...
 
@LastFrontier: Das würd mich aber jetzt mal interessieren.. Wieso kann da nochmal niemand was dafür, wenn gleichzeitig aus der Politik permanent flächendeckende Verfügbarkeit angekündigt wird?
 
"Absolut dominierend bei Supercomputern ist weiterhin die USA, die von den 500 Plätzen allein schon 233 besetzt." Kein Wunder, werden doch 200 Plätze davon schon von der NSA benötigt^^
 
@bLu3t0oth: Keiner der TOP Rechner steht bei der NSA (offiziell). Vor allem (und das sollte jeder mit einfachsten Kenntnissen wissen) braucht die NSA weniger Rechenleistung als Speicherplatz und Indexierung. Von daher ist das ein völlig anderes System-Ziel. Damit ging Dein Bashing also etwas nach hinten los ;-)
 
@TurboV6: Spaßverderber
 
@TurboV6: Ich denke mal schon, dass die Rechenleistung benötigen wenn die Verschlüsselungen knacken wollen (ja auch wenn alte Grafikkarten und Spielekonsolen besser dafür geeignet wären)
 
@tapo: die meisten Supercomputer haben GPUs für die parallele Berechnung verbaut. Aber die NSA sucht ja gezielt Backdoors, denn selbst ein SC kommt bei 10^512 Möglichkeiten schnell an seine Grenzen, das in Massen durchzuführen.
 
"... und China verzichtete erst einmal auf große Prestige-Projekte, wodurch das Land hinsichtlich der Zahl der Rechner in der Top500-Liste zurückfiel und nun gleichauf mit Deutschland liegt."

Könnte das nicht vielmehr daran liegen, dass die USA Prozessorlieferungen von Intel an China für die Supercomputer untersagt?

http://www.pcworld.com/article/2908692/us-blocks-intel-from-selling-xeon-chips-to-chinese-supercomputer-projects.html
 
@gutenmorgen1: Ist zwar interessant, aber wer kann bitte nachvollziehen, wenn Prozessoren über mehrere Firmen eingekauft würden und anschließend den Projekten Supercomputer zugeführt werden?
Weiterhin könnte ich mir vorstellen, dass wenn China das wirklich stören würde einfach mal ein paar Lieferungen aus den Werken/Firmen aus China zurückgehalten werden könnten ... dann wäre das Geschrei bei den Amis wieder ganz groß und Drohungen mit Sanktionen würden wieder fallen :P

Ich habe das Prinzip der Sanktionen gegenüber einem wirklich wichtigen Wirtschaftslieferanten eh noch nie ganz nachvollziehen können, da man ja oft selbst von diesen Abhängig ist. Siehe das Problem "Seltene Erden" vor einigen Jahren, als China einfach mal nicht mehr geliefert hat, weil es nicht mehr mit den Lieferbedingungen zufrieden war ... Geschrei groß ... Drohungen mit Sanktionen ... (m.W.n.) keine Folgen ... USA bauten wieder Firmen aus um Rohstoffe zurückgewinnen zu können um im Zweifelsfall nicht von China abhängig zu sein.
: /
 
@tapo: In einem Supercomputer werden keine/nicht nur "normale" Core i 4XXX Prozessoren verbaut welche man im Einzelhandel für den Sockel 1150 oder 2011 kaufen kann. Diese speziellen Prozessoren und andere Teile, dürfen von Intel nur in den USA gefertigt werden aus Sicherheitsgründen.
Abgesehen davon, wenn China Lieferungen aus den Werken zurückhalten würde, würde Intel einfach auf ein anders Produktionsland wechseln. Das komplette Know-how - also die Maschinen die zur Produktion notwendig sind sowie die Architektur der CPU usw. werden bei Intel in den USA entwickelt/gebaut. So gesehen ist Intel nicht von China abhängig. Man kann (wird auch schon gemacht) genauso gut in Malaysia produzieren.
 
@Empire1: Ich dachte eigentlich nicht direkt an die Endprodukte, sondern an die benötigten Rohstoffe.
Mir ist außerdem schon klar, dass Serverprozessoren (Xeon) und andere Entwicklungen verwendet werden ;)
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