Direkte Vernetzung von Ratten- & Affen-Gehirnen bringt mehr Leistung

Die Überlegenheit einer so genannten Schwarm-Intelligenz durch das Zusammenwirken vieler einzelner Personen ist weitgehend ein Mythos. Allerdings zeigten Forscher, dass eine direkte Zusammenschaltung von Gehirnen tatsächlich Leistungen hervorbringen ... mehr... Computer, Tier, Labor, Ratte Bildquelle: Warner Bros. Computer, Tier, Labor, Ratte Computer, Tier, Labor, Ratte Warner Bros.

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Faszinierend und irgendwie auch erschreckend zugleich.

Aber so, wie man die Mennscheit kennt wird das doch eh am Ende nur wieder für die Findung von möglichst effizienten Möglichkeiten sich gegenseitig umzubringen eingesetzt.
 
@RebelSoldier: Auch wenn du durch dieses Posting wohl tiefsinnig und besonders reflektierend wirken willst, sieht die Realität doch etwas anders aus: https://www.youtube.com/watch?v=NbuUW9i-mHs
 
@Niccolo Machiavelli: dito
 
@Niccolo Machiavelli: ich finde den direkten zusammenhang zwischen news und deinem video nicht
 
@DNFrozen: Er behauptet, dass Technologie vor allen Dingen dazu genutzt wird, sich gegenseitig umzubringen. Das passt allerdings nicht damit zusammen, dass die die Anzahl der durch Gewalt umkommenden Menschen seit Dekaden stark abnimmt, obwohl wir immer mehr Technologie nutzen.
 
@RebelSoldier: We are Borg. Resistance is futile.
 
Pacific Rim lässt grüßen :D
 
@Rumpelzahn: Ich bin mir sicher, dass du ihn auf Netflix gesehen hast, nachdem er erst kürzlich hochgeladen wurde :-D
 
@mil0: habe die Blu-ray im Schrank stehen ;)
 
@Rumpelzahn: Gipsy Danger over and out
 
@mil0: Initiating the Aperture Science launch operation protocols... Gipsy Danger.
 
Wurde genau das nicht in einem TED Talk vor fast 2 Jahren beschrieben?
Edit: Wo ist da die neue Erkenntnis?
Edit2: Hab übertrieben. Oktober 2014 https://www.ted.com/talks/miguel_nicolelis_brain_to_brain_communication_has_arrived_how_we_did_it?language=en
 
Entweder ist Star Trek schuld (mit freundlichen Grüßen an die Borg) oder die Tatsache, dass man in meinen Augen fragwürdige Tierversuche anstellt, dass ich da mindestens mal skeptisch bin, was derlei Forschung angeht.

Wenn man hierüber einem geschädigten Gehirn (nach einem Unfall/Schlaganfall) helfen könnte, bestimmte Leistungen oder Bewegungsvorgänge wieder beizubringen - hmmmm.... okay; aber die Vernetzung von Gehirnen zur "Leistungssteigerung" finde ich persönlich schon ziemlich fragwürdig.
 
@Diak: Leider werden immer mehr Forschungen mit dem Motto "weil mans kann" durchgeführt, ohne einen tieferen Sinn oder ein tieferes Ziel im Hintergrund zu haben.
Forschung der Forschung wegen ist eine Fehlleitung.
 
@Thermostat: Welch Ironie. Ohne "Forschung der Forschung wegen" hättest du das nicht mal posten können.
 
@crmsnrzl: das war nicht forschung der forschung wegen, da hatte man noch ziele und visionen.
 
@Thermostat: Erstmal ist das eine dreiste Unterstellung, dass die Forscher im obigen Artikel keine Ziele oder Visionen hätten.

Zweitens hat die gesamte Computer-Technologie ihren Ursprung in der Forschung um ihrer selbst willen. Die Erfindung des Lasers, war sogar eine Erfindung um der Erfindung willen. Damals wurde darüber gespottet als "Erfindung ohne Sinn und Nutzen". Und nun sieh dich mal um. Die sind heute gar nicht mehr wegzudenken.
 
@crmsnrzl: Stimmt, das ist tatsächlich eine Unterstellung. Andererseits, haben sie kein klares Ziel angegeben. Man spielt mit ein paar Hirnen herum und schaut dann mal was so theoretisch möglich wäre. Genau so ist der Artikel auch aufgebaut.
 
@crmsnrzl: Du meinst für die Entstehung des Internets sind Tierversuche vernstaltet worden?;)
 
@McClane: Ich sprach nicht von Tierversuchen. "Forschung der Forschung wegen" war das Thema. Das kann mit oder ohne Tiere geschehen, genauso wie es zielorientierte Forschung mit oder ohne Tierversuche gibt.
 
@Diak: Mittelfristig wird die Menschheit nicht drum herumkommen, die Leistung des Körpers mit technischen und medizinischen Hilfsmitteln zu steigern. Seit einigen Jahrhunderten verliert der Körper, vor allem das Gehirn an Leistung. Ich habe gerade die Quelle nicht zur Hand, aber es gibt Studien, die Sensitivität und Geschwindigkeiten einzelner Elemente im Gehirn gemessen haben.

Warum das so ist, ist umstritten. Eine Meinung ist, dass die Menscheheit durch den Wegfall von Selektion genetisch degeneriert. Das ist eine Entwicklung, die nur mit technischem und medizinischem Fortschritt aufgehalten werden kann.

EDIT:
Ich habe gerade aus Neugier gegoogelt und bin auf einen der Beteiligten Wissenschaftler gestoßen. Hier also zumindest eine Quelle, wenn sie auch nicht die ist, nach der ich eigentlich suchte:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168952512001588

Wer eine aufbereitete, dafür aber vereinfachte und eingefärbte Variante bevorzugt: http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/925747/
 
@web189: Ich bezweifel ja nicht, dass dem homo sapiens ein gewisser Leidensdruck durch eine natürliche Selektion abhanden gekommen ist. Andererseits: ist die DNA zu stark entartet, pflanzt sich das Individuum und somit diese DNA auch nicht mehr fort. Betrifft das am Ende die Spezies als Ganzes, dann ist dem nunmal so. Auch andere Arten kamen und gingen wieder. Nach dem Menschen bekommt vlt eine neue Art/Gattung eine Chance.

In gewissem Maße steuert der Mensch ohnehin schon gegen diese Form der Selektion an; Fertilisationstechniken im besonderen, aber auch medizinische Entwicklungen zur Lebensverlängerung im allgemeinen (wie Dialyse). Dennoch ist auch der Mensch immernoch ein natürliches Subjekt und wenn jemand partout keine Kinder mehr bekommen kann, dann ist er (und somit auch die schadhafte DNA) auf natürlichem Wege sozusagen 'raus'. Auch wenn das nun böse den Menschen gegenüber klingen mag, die gern Kinder hätten; der Natur ins handwerk zu pfuschen ist schlichtweg falsch. Jedes Mal, wenn der Mensch irgend etwas wider der Natur macht, geht das für ihn oder andere Lebensformen nach hinten los.

Bei dem ganzen Satz an Erbinformationen ist ohnehin fraglich, ob auch jeder Baustein gebraucht wird, wenn da (wie im Text gesagt wird) einzelne Bausteine sich verändern, muss das nicht per sé schlecht sein. Vieles wird einfach evolutionär bedingt nurnoch mitgeschleppt, ist aber ansonsten funktionslos geworden. Aber auch der Mensch ist einer Entwicklung unterworfen (was auch gut so ist, sonst käme ihm die Anpassung an Veränderungen abhanden).
Das die Spezies Mensch dabei an Leistung einbüßt, sehe ich irgendwie anders. Denn er vollbringt die gezielte Leistung, auf dem Wissen voriger Generationen aufbauen zu können und nicht nur immer die gleiche Leistung zu erlernen, sondern darüber hinaus zu gehen.
Letzten Endes ist aber auch der Mensch 'nur' ein Spielball der genetischen Entwicklung; diese durch gezielte Maßnahmen aufzuhalten, sehe ich als falschen Weg an. Hätten die Fische bereits entsprechende Techniken gehabt (ja, ist etwas gesponnen), hätte es keine Lungenatmer gegeben.

Der (genetischen/humanbiologischen) Entwicklung nun technisch nachzuhelfen, sie zu beschleunigen, aufzuhalten oder stoppen zu wollen ist ein Spiel mit dem Feuer - und im Falle der im Text angesprochenen neuronalen Vernetzung, gelinde gesagt, abartig. Selbst wenn man dem immernoch abgewinnen könnte, dass hierdurch möglicherweise Techniken entstehen, die in Lebenszeiten erlittene Schäden wieder korrigieren können, ist der Weg, dieses Wissen zu erlangen schlichtweg unrichtig.

Meine persönliche Ansicht.

(Nachkorrektur: typo)
 
@Diak: Ich kann deine Ansicht nachvollziehen. Ob der Mensch als Spezies auf Zwang erhalten werden muss, ist auch diskussionswürdig. Mir kam besagter Artikel nur in den Sinn, die Quelle die ich eigentlich meinte, habe ich leider nicht mehr gefunden. Dort ging es konkret um Reaktionszeiten im Gehirn und deren Auswirkung auf die allgemeine Intelligenz.

Ich persönlich bin ohnehin ein großer Tierfreund und daher generell gegen diese Art Forschung. Streng genommen bin ich sogar radikaler und würde mir eine kontrollierte Reduktion der Weltbevölkerung zu Gunsten anderer Lebensformen wünschen.
Nur zum Verständnis: Durch rückläufiges Wachstum und Familienplanung, nicht durch Gewalt. Eine Diskussion darüber würde hier zu weit führen.

"Die (genetischen/humanbiologischen) Entwicklung nun technisch nachzuhelfen, sie zu beschleunigen, aufzuhalten oder stoppen zu wollen ist ein Spiel mit dem Feuer - und im Falle der im Text angesprochenen neuronalen Vernetzung, gelinde gesagt, abartig."

Das kann ich so unterschreiben. Leider wird es nicht aufzuhalten sein. Was möglich ist, wird immer von irgendwem getan, sofern auch nur ein minimaler Nutzen für irgendwen existiert.

Aktuell ist der Handlungsbedarf in Sachen genetischer Gesundheit noch nichtpräsent. Ich kann mir aber gut vorstellen, was passiert, sollten sich in diesem Bereich einmal ernsthafte Probleme auftun.
Das lässt sich in meinen Augen gut mit Erdöl- und Erdgasförderungen vergleichen. In diesem Bereich ist die Menschheit bereits in Panik verfallen und sichert die Versorgung mit Mitteln, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar gewesen wären. Inzwischen wird sogar über die Förderung in hochsensiblen Ökosystemen verhandelt. Führt man die Analogie weiter, werden Experimente dieser Art zunehmen, sobald der zu erwartende Vorteil (oder die Not) groß genug ist.
 
Jedem sein Neuro Interface, das gibt einen Riesen Markt für Schadsoftware und Psychiatrie: Drain Bamage !!
 
Das gibt dann dem Wort "Brainstorming" eine komplett neue Bedeutung :D
 
Stoppt Tierversuche... nimmt die Wissenschaftler denen sowas einfällt und Kinderschänder...

Nur das gewählte Bild zu dem Beitrag... das liebe ich^^
 
Während eine potenzielle Leistungssteigerung bei Multiprozessorsystemen bzw. Mehrkernprozessoren seit jeher als selbstverständlich hingenommen wird, verkommt diese Selbstverständlichkeit zum Mythos, sobald die Prozessoren aus einem anderen Material als Silizium sind? Ja nee, leuchtet ein...
 
Schwarm-Intelligenz?
Das bringt doch nichts!
Sehen wir doch aktuell bei dem Griechenland-Desaster und allen Politikern unserer "Europäischen Union" (Schwarm).
Da würde es auch nichts nützen wenn man die Gehirne von CDU und SPD miteinander vernetzen würde.
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