Spotify will, dass iOS-Nutzer Premium nicht mehr über iTunes kaufen

Der Streaming-Dienst Spotify hat seit kurzem einen namhaften Konkurrenten, gemeint ist natürlich Apple Music. Für den schwedischen Streaming-Pionier bedeutet das, dass man die Samthandschuhe ablegt und es dem kalifornischen Konkurrenten möglichst ... mehr... Apple, Itunes, Spotify, Musik-Streaming, Spotify Premium Bildquelle: The Verge Apple, Itunes, Spotify, Musik-Streaming, Spotify Premium Apple, Itunes, Spotify, Musik-Streaming, Spotify Premium The Verge

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ob das mal kein Schuss in den Ofen wird...
Wenn wer jetzt über Apple die Option für 13€ gebucht hat, wird er wohl auch nicht bei der Telekom sein die den Traffic von Spotify ausschließt.
Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass von Spotify zu Apple Music gewechselt wird, wenn man schon kündigt.. recht groß
 
@hempelchen: Wieso ist die Wahrscheinlichkeit so grösser? Verstehe ich jetzt nicht...
 
@Edelasos: Naja wenn ich Spotify kündigen sollte... (bin selber bei Spotify... gebucht über die Telekom, weil das den Traffic nicht berührt) dann doch nur weil ich auf das günstigere Apple Music wechseln würde um ne App zu sparen. Denn wenn ich sparen möchte, dann doch gleich richtig. Also wenn dann würd ich eh den Familien Preis buchen, denke ich mal. Wobei jemand der die 13€ bezahlt wohl weniger aufs Geld achten wird... Und eher dort aus bequemlichkeit gebucht hat... Und da wird das Buchen von Apple Music was in der eh vorhandenen Musik-App angeboten wird, noch bequemer sein. Klingt wirsch XD Weiß net ob man versteht was ich meine
 
@hempelchen: Die Spotify-Option ist doch garnicht hiervon betroffen, sondern wirklich nur die Buchung über den AppStore.
 
@floerido: Das weiß ich. ^^ Aber die Spotify-Option ist doch der einzige Mehrwert von Spotify (für mich). Gäbe es die nicht, wäre ich schon bei Apple Music und nicht mehr bei Spotify. Und dass wer die IN-APP Option gebucht hat, heißt ja eigentlich, dass ihm die Bequemlichkeit direkt am i-Gerät zu buchen wichtiger ist, als die Kosten... Und da böte sich ja an direkt die i-App zu nutzen und ganz auf den Dritt-Player zu verzichten.
 
@hempelchen: Die In-App Option gibt es nicht wegen der Bequemlichkeit, sondern weil Appanbieter nicht auf Externe Seiten weiterleiten dürfen um zu Zahlen.
 
@Edelasos: Hmm das weiß ich garnicht. Wäre aber schon ne Sauerei oO
 
@hempelchen: Habt ihr eigentlich alle mal Apple Music getestet? Ja? Ich schon, und ich werde dafür nach aktuellem Stand kein Geld bezahlen. Apple hat aber auch noch 3 Monate, um mich zu überzeugen!
 
@LivingLegend: was stört...ich selbst bin recht positiv überrascht, meine "Familie" der Familienfreigabe auch, nur Schwieger meint: Die Suche ist für Klassik noch schlecht als bei Spotify.

Was ich vor allem gut finde: wie nahtlos man Dinge vom Streamingangebot in die eigene Musikbibliothek übernehmen kann oder offline verfügbar machen kann.
 
@LivingLegend: Denke aber dran rechtzeitig zu kündigen, sonst wandelt sich das Probe-Abo automatisch in ein Abo mit automatischer Abbuchung um. Sollte jetzt schon ohne Auswirkung aufs Probeabo deaktivierbar sein.

Die Kündigung ist etwas versteckt.
- In Apple Music aufs Account-Symbol
- Apple-ID anzeigen
- Abos verwalten
- dort automatisches Verlängern deaktivieren
 
@LivingLegend: jepp hab ich und endlich kann ich von spotify gottseidank weg!
 
@floerido: Ich wusst ehrlich gesagt bis heute nicht das es diese Option gibt. Hatte damals über Spotify direkt das Abo begonnen. Teste aber jetzt, wegen der 3 monatigen kostenlosen Kampagne, Apple Music. Das es momentan, ich könnte auch falsch liegen, keine möglichkeit gibt die Spotify Playlist zu Apple Music zu exportieren, finde ich schade.
 
@hempelchen: Spotify ist nur teurer weil Apple 30% für sich einsteckt. Dies kannst du umgehen wenn du eben direkt über die Homepage ein Abo abschliesst. Und somit gibt es keinen Grund zu Apple Music zu wechseln?!
 
@Edelasos: Naja wenn ich überlege dass Apple Music 15€ für SECHS Personen kostet... Ist Spotify teurer. Das meinte ich
 
@hempelchen: Wie teuer ist den Spotify wenn du es direkt über die Webseite buchst? Und wie ich geschrieben habe: Spotify hat im Gegensatz zu Apple keine 100 Mrd. auf der hohen kannte.
 
@Edelasos: Soweit ich weiß nimmt Spotify "Je mehr, desto besser. 50 Prozent auf jedes zusätzliche Konto". Also wären zwei Accounts bei Spotify so teuer wie 6 bei Apple.
 
@hempelchen: Und genau wegen diesem Preisdumping regt sich Spotify auf. Apple kann ganz einfach über den Preis die Konkurrenz aushungern. Diese müssen wegen den AppStore-Regeln sogar noch 30% mehr einpreisen.
 
@hempelchen: ja ist zu erwarten. Nicht jeder hat Lust auf einen extra Account bei z.B. hier Spotify. Aus Bequemlichkeit und auch Neugier werden einige abwandern. In meinen Augen was ganz normales.
 
Richtig so! Es ist meiner Meinung nach eine Frechheit. Es wird wieder Jahre dauern, bis die Wettbewerbsbehörden die Sache mal prüfen. Eigentlich hätten die zumindest jetzt reagieren sollen wo doch Apple seinen eigenen Streamingdienst startet.
 
@Edelasos: Was genau meinst du ist eine Frechheit? Hier geht es um die 30% die Apple bei allem was am Appstore verdient wird einbehält. Ist aber doch kein Unterschied zu MS und Google.
 
@hempelchen: Es ist und bleibt in meinen Augen eine Frechheit. Apple verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil da Sie 30% weniger verlangen müssen als Spotify/Deezer/Netflix/Hulu usw. um das selbe zu verdienen. PS: Wenn ich über WP ein Spotifypremium Abo beziehe habe ich diese Strafsteuer nicht.
 
@Edelasos: Naja... Nicht ganz richtig. Spotify könnte ja einfach die "In-App" Kauf Option abschaffen und nurnoch extern buchen lassen. Dann wäre das Problem erledigt. Wenn wer den Service (und es ist ein Service von Apple für die Entwickler) nutzt, muss er die dafür vorgesehenen Kosten zahlen. Finde ich eigentlich ganz OK. Denn Apple übernimmt damit die Abbuchung, verwaltung, in Rechnung stellung usw. Was sonst der Entwickler alles tun müsste. Ob nu 30% dafür OK sind oder nicht... Sei mal dahingestellt... Aber die 30% gibt es seit es den App Store gibt.
 
@hempelchen: Ja aber es benachteiligt Externe Anbieter wenn es um die Preisgestaltung geht. Nicht alle haben 100 Mrd. Auf der hohen kannte. PS: Aber es wird sich vielleicht ein weiteres mal zeigen das es den Leuten vollkommen egal ist wenn der Preis stimmt. Obwohl es doch immer heisst, man soll Europäische Unternehmen Unterstützen ;)
 
@Edelasos: Na aber es ist ja niemand gezwungen die 30% mehr zu bezahlen. Das ist ja nur und ausschließlich der Bequemlichkeit geschuldet. Wer aufs Geld achtet kann und konnte schon immer direkt extern buchen. Das schreibt ja Apple auch nicht vor. Nur WENN die Bequemlichkeit... dann lassen sie es sich bezahlen.
 
@hempelchen: Die Telekom muss auch bei ihren Internettarifen teurer als die Konkurrenz sein, damit sie ihre Position nicht ausnutzen. Deshalb kann es gut sein, dass ein Gericht sagt, dass Apple ihren eigenen Dienst für den Konkurrenzpreis + x% anbieten muss. Kartellrecht ist etwas kompliziert.
 
@floerido: Das beträfe dann aber auch Android... Und MS... Die behalten doch für In-App Käufe ebenfalls etwas ein. Und man müsste dann auch allgemein die IN-App Gebühren überdenken... Könnte aber spannend werden ^^
 
@hempelchen: Aber nur wenn MS und Google ein Konkurrenzprodukt anbietet. Ich glaube es so formuliert im Gesetz, dass die Infrastrukturkosten nicht zum Vorteil von eigenen Produkten ausgenutzt werden dürfen.
 
@floerido: Gibt es das nicht? Bin bei Google da nicht so im Thema. XBox-Music ist aber glaub ich doch sowas? Hab seit jeher Spotify. Weiß garnicht wie das sonst ausschaut.
 
@hempelchen: Auch wenn andere Plattformen es genauso machen muss es kein gerechtfertigtes vorgehen sein.
 
@Edelasos: dann sollen diese doch einen eigenen store basteln,mein eigenes handy usw""
 
@floerido: Google Music? Xbox Music?
 
@Edelasos: ich glaube Du verstehst da etwas nicht, die Anbieter gehen zu Apple freiwillig, es gibt meiner Meinung nach kein Gesetz was die Apple Nutzung vorschreibt. Apple verlangt 30% was eher einer Mischkalkulation entspricht, ob ein Anbieter nichts verlangt und den Samariter spielt ist mir Wumpe. Spotify selbst könnte es egal sein da sie keine Einbußen dadurch haben. Mir als Kunden ist der Service aber angenehm weil sehr bequem.
Nun kommt aber das Problem, dass Apple seinen Dienst günstiger anbietet und ich gehe davon aus dass sie ihre Kosten ebenso einrechnen.
Aber eigentlich vollkommen egal, Spotify und andere werden durch die 30% nicht geschädigt, das Zahlen normalerweise wir Kunden.
 
@Yepyep: Nein ich glaube du verstehst es nicht. Die Anbieter gehen nicht freiwillig zu Apple sondern weil Sie Geld verdienen müssen, und man den iOS Markt eben nicht mal einfach außen vor lassen kann. Des Weiteren werden Spotify und andere deutlich benachteiligt oder um es mit deiner Wortwahl auszudrücken "geschädigt" weil die "bequemen Kunden" die im Apple Store kaufen, im ersten Schritt wie gewohnt nach Bequemlichkeit entscheiden und dort im Store kaufen, dann aber im zweiten Schritt bemerken, dass es auch noch deutlich günstiger geht ohne die Bequemlichkeit aufgeben zu müssen, da Apple sein eigenes Produkt deutlich günstiger platzieren kann, und Spotify somit unterbietet. Und das können Sie eben weil es Ihr eigener Store ist und keine 30 % abdrücken müssen. Rechnungsstellung und Buchhaltung läuft weitesgehend automatisch und verursacht vielleicht 5% ? Somit entsteht ein Wettbewerbsvorteil von ~25% und dafür ist die Kartellbehörde zuständig.
 
@djatcan: ach gottchen, sie müssen also um Geld zu verdienen zu Apple gehen? Warum ist dies wohl so und dann sollten sie doch eigentlich froh sein wenn Apple noch so human ist. Was für ein Wettbewerbsvorteil? Du lebst in einer Traumwelt, mehr nicht. Wenn ich eine Leistung von Dritten nutze muß ich dafür bezahlen, klingt für Dich vielleicht komisch aber mir hat noch keiner auf die Schulter geklopft und gemeint es wäre kostenlos, schliesslich will ich ja auch nur Geld verdienen.
Die Leute prügeln sich halt drum in den Appstore zu kommen, laut iregendwelchen Erhebungen scheint man mit Applenutzern auch besser Geld zu verdienen als bei Googleplay.
 
@Yepyep: WEIL APPLE SELBST EINEN MUSIK STREAMING DIENST BETREIBT UND DIESEN NUN GÜNSTIGER ANBIETEN KANN DA MAN DIE 30 % NICHT VOM EIGEN UMSATZ DESSEN ABZIEHEN MUSS! Wettbewerbsvorteil??!? Bist du wirklich so unfähig zu denken? Und ja sie müssen zu Apple gehen weil genug Kunden ein iPhone haben und verlangen dass Spotify dann auch auf dem iPhone läuft und die Kunden dann auch so bequem sind das über Apple abzurechnen. Daher auch an dieser Stelle noch mal die Frage? Bist du wirklich und wahrhaftig so unfähig zu denken? Leider darf ich das Wort das ich hier gern schreiben möchte nicht schreiben. Verdient hättest du es. Am besten du hörst auf zu Antworten weil du dich mit jedem Kommentar noch viel lächerlicher machst als du es bisher schon getan hast. Lach
 
@djatcan: sie bieten etwas günstiger an, krass. Ja ich bin so bequem und zahle einige Abos über Apple, von Sketchbook bis Netflix. Wird es so nicht angeboten bin ich auch nicht dabei. Ich zahle für diesen Service auch gerne mehr Geld, wobei Spotify auch per Apple die 10 Euro gekostet hat. Ich vermute Du und andere leben in einer absoluten Traumwelt. Egal um was es geht, Angebot und Nachfrage. Will ich einen Laden in guter bis sehr guter Lage zahle ich nunmal weitaus mehr als in Randlage wo die Ausstattung vielleicht noch weitaus besser ist.
Spotify kann doch gerne auf die paar Applenutzer verzichten, gibt ja schliesslich weitaus mehr Androidnutzer, ich schätze im Verhältnis 1 zu 40.
 
@hempelchen: Google nimmt keine 30% für INAPPkäufe, um genau zu sein nimmt Google dafür nichts.
 
@Edelasos: ich habe ehrlich gesagt kein Problem damit für den Service, sämtliche Abos auf einem Blick zu haben, extra zu zahlen. Ist bei anderen Programen auch so. Dafür habe ich aber alles an einem Ort und Brauch nur ein Konto aufzuladen und wenn mir was nicht passt ist das Abo auch schnell gekündigt.
 
@Edelasos: Es ist mit Sicherheit keine Frechheit, dass Apple die üblichen 30% dafür einbehält, dass Spotify seine Ware bzw. Dienstleistung über Apples Vertriebskanäle bewirbt und vertreibt. Eher empfinde ich es als ziemliche Frechheit, dass Spotify selbst zwar die Vorzüge genießt, welche der Vertrieb über Apples Vertriebswege mit sich bringt, die anfallenden Gebühren für diese Dienstleistung jedoch vollständig auf die eigenen Kunden abwälzt, indem man von den App-Store-Kunden einen entsprechend höheren Preis für die Ware verlangt, nur um auch über Apples App-Store den vollen Gewinn abzuschöpfen.
Dass Spotify jetzt die Kunden, die man über Apples Plattform gewonnen hat, auch noch per eMail auf die eigene Angebotsseite umzulenken versucht, ist dann nochmals eine ganz andere Sache, über die sich vortrefflich diskutieren ließe. Die feine englische Art ist das seitens Spotify jedenfalls auch nicht gerade!
 
@KoA: Google verlangt für INAPP Käufe meines Wissens nichts. Zumindest habe ich noch keinen Aufschlag für Käufe auf Amazon Bücher oder dergleichen bekommen. Spotify genauso. Nur für das Produkt direkt, sofern es Geld kostet, verlangt Google seinen Anteil und der liegt sogar unter 30%. Im übrigen gab es schon tausende Beschwerden seitens der Content Hersteller über die Inapp Käufe bei Apple.
 
@LivingLegend: "Google verlangt für INAPP Käufe meines Wissens nichts. Zumindest habe ich noch keinen Aufschlag für Käufe auf Amazon Bücher oder dergleichen bekommen. Spotify genauso. Nur für das Produkt direkt, sofern es Geld kostet, verlangt Google seinen Anteil und der liegt sogar unter 30%."

ich weiß nicht, warum du dich nicht einfach mal im Vorfeld korrekt informierst, bevor du dich mit eine derart falschen Behauptung an die Öffentlichkeit begibst? Es hat gerade mal ein paar Sekunden gebraucht, um einen Link zu finden, der diesbezüglich für Klarheit sorgt. Demnach verlangt Google bei Verkäufen über den PlayStore - im Gegensatz zu deiner Darstellung oben - ebenfalls 30%, sowohl für den Verkauf von Apps, als auch für In-App-Käufe. :)
https://support.google.com/googleplay/android-developer/answer/112622?hl=de
 
@KoA: sehe ich absolut genau so, wenn ich apple wäre würde ich spotify direkt aus dem store kicken,,dann können sie ja mal schauen wo die user dannbleihen,,dieser drecksladen,,bin so froh mit apple musik endlich eine alternative zu haben
 
@Razor2049: "[...] wenn ich apple wäre würde ich spotify direkt aus dem store kicken,,dann können sie ja mal schauen wo die user dannbleihen [...]"

Damit Spotify sich als der zu Unrecht verstoßene Konkurrent präsentieren kann? Das käme in der breiten Masse sicher auch nicht sonderlich gut an. ;) Man wird sehen, wie Apple mit dieser Geschichte umzugehen versucht.
 
@KoA: ja das der saftladen das direkt auch nutzen würde ist leider auch klar:(
 
@KoA: Ich finde die 30% schon grenzwertig, die Apple für die bereitstellng einer App einbehält. Bei "Content" wie eBooks sind 30% ebenfalls arg viel.

Aber wenn über eine bereits verkaufte App eines Drittanbieters Inhalte gezogen vom Server dieses Drittanbieters gezogen werden, dann geht das Apple m.E. überhaupt nichts an, denn Apple hat seinen Teil bereits beim kauf der App bekommen.
 
@Drachen: "Ich finde die 30% schon grenzwertig, die Apple für die bereitstellng einer App einbehält."

Da die 30% ja keineswegs nur für die Bereitstellung einer App anfallen, ist die von dir vermutete Grenzwertigkeit durchaus als ziemlich fragwürdige Betrachtungsweise anzusehen. Zumal z.B. Google und MS dann ja ebenfalls eine grenzwertige Abgabenpolitik zu unterstellen wäre.

"Bei "Content" wie eBooks sind 30% ebenfalls arg viel."

Nun, es scheint etliche Anbieter von u.a. eBooks zu geben, die die eingeforderten 30% - im Gegensatz zu dir - als durchaus gerechtfertigt ansehen. Anderenfalls würden sie ja ohne zu zögern auf Apples Vertriebsplattform verzichten.

"Aber wenn über eine bereits verkaufte App eines Drittanbieters Inhalte gezogen vom Server dieses Drittanbieters gezogen werden, dann geht das Apple m.E. überhaupt nichts an, denn Apple hat seinen Teil bereits beim kauf der App bekommen."

Das ist schon ziemlich blauäugiges Denken, was du hier an den Tag legst. Solange Inhalte über Apples Vertriebsplattform vermittelt bzw. bezogen werden, geht es Apple sehr wohl etwas an!
Anderenfalls könnte man auch die extrem fragwürdige Sichtweise vertreten, dass es beispielsweise einen Zeitungsladenbesitzer angeblich nichts anginge, wenn ein Verlag über dessen Laden mehrere kostenpflichtige Publikationen vertreibt und entsprechend davon profitiert, dem Ladenbesitzer aber lediglich Anteile für den Vertrieb einer einzigen kostengünstigen oder gar kostenfreien Publikation (also 30% von nichts) abgibt, nur weil er in dieser einen kostengünstigen Publikation die ganzen anderen kostenpflichtigen Publikationen innenliegend verkauft.
 
würde ich direkt aus dem App store werfen.
 
@voytela: Und ich würde den Laden namens Apple gleich schliessen. PS: Eine solche App aus dem Store zu werfen würde Apple mehr schaden als Nützen. Rechtlich gesehen wäre es wohl ebenfalls nicht sauber und würde Konsequenzen haben ;)
 
@Edelasos: Weiß nicht. Eine Änderung an den iTunes Richtlinien und die Sache wäre erledigt. Gab ja auch ewig lang ein Verbot für Navis...
 
@hempelchen: So kurz nach eigenen Eintritt in den verbotenen Markt? Das gibt sicherlich Stress vor Gericht.
 
@voytela: sehe ich ebenso, direkt raus werfen bei solchen mitteln, kann spotify ja mal schauen wo die kunden dan abbleiben
 
12,99 minus 30% sind 9,09. dh. spotify wird 90 cent teurer!
 
@hangk: Du musst 12,99/1,3 machen und nicht *0,7
 
@606alex606: vom verlangten Preis gehen 30% an Apple. Also gehen 0.7 x 12.99 EUR = 9.09 EUR an Spotify und 0.3 x 12.99 EUR = 3.90 EUR an Apple. Deiner Rechnung zu Folge würden 1 - 1/1.3 = 23.08 % an Apple gehen.
 
@nablaquabla: :D Da lag dann wohl doch ich falsch. Hast natürlich recht. Das wird ja von dem Preis was die Angeben abgezogen.
 
@nablaquabla: 12,99 = 130% 100% gehen an Spotify + 30% an Apple.
30% von 9,99 = 2,997
Prozentrechnung ist nicht jedermanns Sache.
 
@rafterman: Ist keine Frage von Prozentrechnung, sondern eine Frage der Definition. Ist 12.99 der Preis inklusive inklusive "Apple-Steuer" (meiner Ansicht nach nicht!) oder ist 12.99 der Preis von dem die Apple-Steuer noch abgezogen wird (meiner Ansicht nach das was passiert)? Naja, Buchhalter sind da etwas eigen, da wird viel implizit gesagt.
 
@hangk: die 12,99 sind 130% und die 9,99 sind 100% des Preises. So kompliziert ist die Prozentrechnung. Bei der Mehrwertsteuer muss man da auch aufpassen.
 
Die Frage die sich mir eher stellt ist, warum Spotify ihre Nutzer die "Apple-Steuer" bezahlen lässt. Jeder andere mir bekannte Dienst verlangt über iTunes den gleichen Preis für ihr Abo wie online. Offenbar hat Spotify ein ungenügend Finanzmittel um sich solche Investitionen leisten zu können. Was mich dann wiederum fragen lässt, warum man überhaupt das iTunes-Abo anbietet, wenn man es sich offensichtlich nicht leisten kann. Für mich ist das unverschämte Kunden-Verarsche (man hätte den Service ohne Weiteres als "Player" konzipieren können um einen vorhandenen Account bedienen zu können. Aber offenbar dachte man sich, dass vielleicht ja doch irgendwer blöd genug ist) Ich hoffe, dass kaum jemand ernsthaft die 13 USD bezahlt hat.

Ob die "Apple-Steuer" mit 30% gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage. Vermutlich nicht, aber wie so häufig regiert hier das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Scheinbar macht man auch abzüglich der 30% zufriedenstellend viel Kohle im Appstore. Dass es Abzüge irgendeiner Art gibt sollte allerdings naheliegend sein: Lässt man sich über iTunes bezahlen, dann beansprucht das die gesamte Infrastruktur von Apple, das beinhaltet den eigentlichen Bezahlprozess, Marketing, Software, und Pflege.

Also auch wenn sich Spotify hier sehr bemüht Apple als den Bösen darzustellen, kommt Spotify ziemlich schlecht dabei weg. Es wird ist auch deutlich, dass Spotify im Verhältnis zu Apple eine Pflänzchen mit sehr dünnem Wurzelwerk ist.
 
Verstehe ich nun nicht.......

Nutze Spotify über iOS. Über iOS dann die Spotify App geladen. In der App wurde ich Premiumkunde. 9.99 Euro im Monat.

Wie könnte ich das denn teurer buchen?
 
@tomsan: Einfach das die Verkäufe über die App teurer werden, so eine Preisanpassung ist sicherlich möglich. Es geht ja um zukünftige Buchungen.
 
@floerido: Werden?
"das normalerweise 9,99 Dollar kostet, über iTunes für 12,99 Dollar zu haben ist"

Geht doch um die Gegenwart.... Nebenbei, das ich zum einen nicht weis wie man über iTunes irgendwie einkauft.... zum anderen: warum sollte man? Über die Spotify Homepage einloggen, Zahlungsdaten hinterlegen. Weiter gehts. Oder über die Android App.

Die App an sich ist ja gratis.

Verstehe das hier echt nicht... stehe hier aufm Schlauch
 
Ich versteh die Aufregung nicht.Die Apple Fans sind es doch schon seit Jahren gewöhnt, die für den Modekram viel zu viel bezahlen.Also laßt ihnen doch ihre Freude, für wenig viel zu bezahlen.
 
Da ist wohl jemand angepisst... :-D Ist aber legitim, diesen Weg zu gehen. Also warum nicht...
 
Leute, vergesst Spotify, vergesst Apple Music.

Deezer bietet jetzt "Elite" mit Hi.Fi Quali für 14,99€ monatlich !
Und die kann seit Kurzem am PC abgerufen werden.

PS: Mein Apple Probeabo ist längst gekündigt. Quali ist ganz eindeutig und zweifellos schlechter als bei der ganzen Konkurrenz und das Angebot ist zudem auch nicht umfassender sondern mitunter erstaunlich lückenhaft. Ich jedenfalls kann damit nichts anfangen.
 
@GSMFAN: "Leute, vergesst Spotify, vergesst Apple Music.
[...]
Ich jedenfalls kann damit nichts anfangen."

Was ist das denn für eine Sichtweise? Weil du persönlich nichts mit den oben genannten Angeboten anzufangen weißt, sollen alle Anderen dir folgen und ebenso wie Du Abstand davon nehmen? ;)
 
Ein Händler oder Marketplace sollte neutral handeln. Und das tut hier Apple nicht. Apple müsste für seinen eigenen Dienst auch 30% "Apple-Steuer" bezahlen, damit alle Store-Teilnehmer gleich behandelt werden.

Es ist klar, das Spotify hier im Store (der auch noch auf iOS alternativlos ist) benachteiligt wird. Die EU-Kommission hätte schon längst tätig werden müssen.
 
@artchi: "Apple müsste für seinen eigenen Dienst auch 30% "Apple-Steuer" bezahlen, damit alle Store-Teilnehmer gleich behandelt werden."

An wen und wofür sollte Apple jetzt 30% bezahlen? An sich selber, für die eigens erbrachte Dienstleistung im eigens bereitgestellten Vertriebsnetz? ;)

"Es ist klar, das Spotify hier im Store (der auch noch auf iOS alternativlos ist) benachteiligt wird."

Spotify ist beim Vertrieb des eigenen Angebots überhaupt nicht benachteiligt! Sie zahlen für die Bereitstellung bzw. Nutzung einer fremden Vertriebsplattform, so wie Apple dass doch wohl sehr wahrscheinlich auch machen muss, wenn man Apple Music z.B. auf der Android-Plattform anbietet und vertreibt.

"Die EU-Kommission hätte schon längst tätig werden müssen."

Ich wüsste nicht, auf welcher Grundlage eine solche Aktivität seitens der EU ernsthaft zu begründen sein sollte. :)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles