Windows, Linux & OS X: Avira stellt eigenen "Secure Browser" vor

Der für seine Sicherheitssoftware bekannte Entwickler Avira hat bekannt gegeben, dass man an einem eigenen Browser arbeitet. Dieser kann in einer ersten Beta-Version für Windows, Linux und Mac getestet werden und soll mehr Sicherheit beim Surfen ... mehr... Avira, Internet Browser, Avira Browser Bildquelle: Avira Avira, Internet Browser, Avira Browser Avira, Internet Browser, Avira Browser Avira

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unter dem deckmantel sicherheit kann man heute alles verkaufen :)
 
@Mezo: solange es die medien wie winfuture gibt, die firmen dazu dann auch noch ne kostenlose plattform zur verbreitung der pseudosicherheit einräumen, klappts garantiert.
 
" ..."Autopilot" sollen auch unerfahrene Nutzer besser geschützt werden, da die Entwickler die optimalen Einstellungen auf Basis gewonnener Daten noch besser festlegen können".

Sicher... diese Spyware installiere ich bestimmt nicht auf meinem Rechner.
 
Ist natürlich jetzt die Frage, warum man einen komplett eigenen Browser auf Chromium aufsetzt und nicht einfach nur ein paar Plugins für Chrome anbietet. Irgendwas lässt Chrome Avira nicht machen, was sie allerdings gerne machen würden. Ich vermute Mal das hat einiges mit meinen Daten zu tun.

Insofern beschleicht mich der Verdacht, dass es sich hierbei um Spyware handelt.
 
@nablaquabla: Chrome ist an sich schon Spyware. Kein Browser sammelt mehr Daten, kommt ja auch von der Datenkrake schlecht hin.
Davon aber abgesehen, lässt Chrome keinen Zugriff auf interne Sicherheitsfunktionen zu... und man kann nicht alles per Plugin lösen, wenn es um Tiefensicherheit geht. Wenn man keinen Zugriff auf gewisse Einstellungen/Mechaniken bekommt, kann man auf der Ebene nicht für Sicherheit sorgen.

Und im Gegensatz zu Google ist nun Avira nun echt keine "Spyware" Unternehmen!
 
welche vorinstallierten addons?...und was soll diese chromiumversion sonst noch sicher machen...etwa ne stinknormale tracking-toolbar, oder die auf dem bild zu sehende permanente werbung die einen teil der browsing-fläche sinnlos belegt?...
 
@Rulf: Wo siehst Du auf dem Bild permanente Werbung? Das ist die Startseite bzw. New Tab Seite. Die hat Firefox so auch (wenn man es nicht abschaltet).
Rufst Du eine Seite auf, siehst Du davon nichts mehr.
 
@Scaver: das knallrote icon neben der multibox zb...und diese komische suchseite mit mehreren trackinganbieter zu schmücken, hat auch schon ein geschmäckle...
 
Mein Gott, gibt's eigtl. noch irgendeinen AV-Entwickler, der ehrliche Produkte entwickelt, statt haufenweise sinnlosen Schnickschnack einzubauen, der zusätzliche Sicherheit vorgaukelt, nur damit das Produkt in der Werbung und im subjektiven Sicherheitsgefühl eines Teils der Nutzer besser da steht?
Avira hatte da bei mir bislang einen kleinen Bonus, weil sie z.B. mit als einziger zugeben, dass eine Softwarefirewall, die über das hinausgeht, was die Windows Firewall eh schon kann, vollkommen unnötig ist, und daher seit einiger Zeit bei sämtlichen Produkten aufgehört haben, sie mit einer eigenen Firewall-Lösung auszuliefern.
Und jetzt kommen sie mit einem Pseudo-sichereren Browser, der im Endeffekt wahrscheinlich nicht viel mehr macht als über das integrierte Avira-Plugin die ach so gefährlichen Tracking-Cookies zu blockieren.
Das kommt dann in eine Reihe zu mitgelieferten Bildschirmtastaturen fürs Online-Banking und angeblich besonders sicheren Desktops der Konkurrenz.
Sicherheitsgewinn in der Praxis gleich Null, aber der Nutzer hat eben das Gefühl, besonders viel für seine Sicherheit getan zu haben, und zahlt darum auch bereitwillig mehr Geld.
 
@mh0001: "weil sie z.B. mit als einziger zugeben, dass eine Softwarefirewall, die über das hinausgeht, was die Windows Firewall eh schon kann, vollkommen unnötig ist"
Das betrifft aber nur den Otto-Normal-User der eh nicht weiß, was man mit einer Firewall genau alles kontrollieren kann (was die Windows FW eben nicht kann).

Zudem fällt in jedem Profi Test die Windows Firewall komplett durch. Ich kenne 08/154 "Hacker", die kommen in Sekunden da durch. Problematischer sind da eher vorgeschaltete Hardwarefirewalls z.B. in Routern. Wenn man da ne gute hat, kann man auf Software Firewalls sogar ganz verzichten... kenne aber noch genug, die entweder nur nen Stick haben nur noch nen Modem ohne Router mit FW dazwischen/integriert.
Da reicht oft auch die Windows FW, aber trotzdem kann meine FW von Kaspersky eine Menge mehr. Und ich bin froh dass ich sie habe, denn vor kurzem ist mein Router mit FW und Co. abgeraucht und aktuell übernimmt die Routerfunktion die Horizon Box von Unitymedia. Das Ding ist aber offen wie ne Scheune ohne Tore.
Und die Möglichkeit zur Steuerung verschiedener Programme bzw. sogar Programmteile inkl. Zeitplanung bietet mir die Windows FW nicht. Und wie gesagt, selbst im "Selbsttest" kommen 08/15 Test durch die Windows FW, meine Kaspersky FW blockt diese aber zu 100% zuverlässig.
 
@Scaver: Die Windows Firewall kennt programmspezifische Regeln, sogar jeweils für eingehende und ausgehende Verbindungen getrennt konfigurierbar. Dazu kommen verbindungsspezifische Regeln, wo du die Zugriffe nach IP-Adressen, Ports und Netzwerkprotokoll zulassen, verbieten oder einschränken kannst. Das alles jeweils auch als Profil für unterschiedliche Standorte (zuhause, Arbeit, unterwegs). Es geht sogar noch viel mehr, wenn man bisschen in die Materie einsteigt. Z.B. in einer Domäne über die Gruppenrichtlinien konfiguriert, lässt sich die Windows Firewall sehr viel weitergehend einstellen als jedes Konkurrenzprodukt.
Für Software-Firewalls generell gilt, dass diese keinen wirklichen Schutz bieten und eine Hardwarefirewall im Router die mit Abstand sicherere und empfehlenswerte Lösung ist. Das trifft aber nicht nur für die Windows Firewall zu, sondern auch für andere.
Deine Kaspersky-Firewall ist kein bisschen sicherer als die Windows Firewall, die Benutzeroberfläche ist vielleicht hübscher und einfacher zu bedienen. Drittanbieter-Firewalls schaden meist mehr als sie nutzen, weil sie eigtl. gut funktionierende und ineinandergreifende Bestandteile des Systems ersetzen durch Drittanbieter-Programme, die im Endeffekt auch nicht mehr können, es aber unter einer hübscheren Oberfläche verstecken.
Und bei deinen Selbsttests, die du ansprichst, bin ich mir zu 99% sicher, dass es sich um völlig korrektes Verhalten der Windows Firewall handelt. Denn es gibt unter Windows Schnittstellen wie z.B. UPNP, über die sich Programme temporär Verbindungen durch die Firewall zulassen können. Deine Kaspersky-Firewall wird sich wahrscheinlich einfach einen Dreck darum scheren, und erstmal alles abblocken.
Und wenn dazu jetzt das Argument kommt, dass du ja nicht willst dass irgendwelche Programme auf deinem PC einfach so online gehen können, dann macht es das ganze noch viel schlimmer. Denn solche Programme, denen man nicht vertraut, hätten gar nicht ihren Weg auf deinen PC bzw. zur Ausführung finden dürfen.
Oder anders gesagt: Wenn man überhaupt den Bedarf hat, Software auf dem eigenen PC durch eine Firewall einzuschränken, dann ist bereits gehörig was falsch gelaufen.
Ich hatte ja früher mal eine Zeit lang die Norton Internet Security drauf. Da habe ich z.B. ein Programm installiert, was nach dem ersten Start nach Updates gesucht hat. Wurde erstmal direkt von der Norton Firewall blockiert - was soll der Schwachsinn? Wenn ich ein Programm installiere und ihm dabei Admin-Rechte gewähre, bedeutet das, das ich ihm vertraue. Sonst hätte ich es nicht installiert.
 
@mh0001: Richtig, die Windows Firewall kennt Regelungen für Programme, aber nur als Ganzes. Ein Programm besteht aber bekanntlich aus verschiedenen Elementen, so z.B. mehreren .DLL und .EXE Dateien. Will man nun nur eine .DLL sperren (für eine bestimmte Funktion), dem Rest aber die Kommunikation erlauben, dann wird das mit der Windows Firewall schon nichts mehr. Und schon gar nicht, wenn die Sperrung nur zu bestimmten Uhrzeiten an bestimmten Tagen erfolgen soll (wieso man das so haben will, ist erst mal egal, würde hier zu lange dauern).

Deine Aussage "Für Software-Firewalls generell gilt, dass diese keinen wirklichen Schutz bieten" ist absoluter Schwachsinn. Sie bieten einen Schutz und die guten Produkte sogar selbst gegen professionellere Methoden.
Richtiger wäre "Für Software-Firewalls generell gilt, dass diese nicht so einen guten Schutz bieten, wie eine Hardwarefirewall".

"Deine Kaspersky-Firewall ist kein bisschen sicherer als die Windows Firewall" sagt so ziemlich jeder professionelle und unabhängige Test etwas anderes. Da gibt es aber noch andere, die die Windows Firewall nachweislich weit hinter sich lassen! Dieses Mehr an Schutz ist zugegeben aber für den Otto-Normal-User eher unwichtig, da er eh kaum Ziel von gezielten Hackerangriffen werden wird.

Mein Selbsttest fand mit entsprechenden Tools statt, deren Einsatz über die eigenen Systeme hinaus höchst strafbar ist und die man nicht mal eben bei Google findet! Das waren schon Semi Professionelle Tools. Und wenn diese sich diesen "temporären Zugang" erschleichen, dann hat man vollen Zugriff aufs gesamte System. Ja es ist benutzerfreundlicher, wenn Programme die Verbindung ins Netz brauchen und auch haben sollen, diese auch automatisch erhalten. Wenn aber eben ein entsprechendes Tool sich diese Berechtigung erhält, dann wird aus der Benutzerfreundlichkeit schnell Benutzerfrust.

"Denn solche Programme, denen man nicht vertraut, hätten gar nicht ihren Weg auf deinen PC bzw. zur Ausführung finden dürfen."
Dann dürfte GAR NICHTS mehr auf den Rechner, denn prinzipiell vertraue ich nichts und niemanden von Natur aus (Vertrauen ist etwas, was man sich verdienen muss). Denn Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Und beruflich bin ich verpflichtet, gewisse Software zu nutzen (Alternativlos und ich habe auch nicht die Entscheidungsbefugnis) die offen wie ein Scheunentor ist. Ebenso kennt man genug Programme die man tagtäglich nutzt, wo auch jeder weiß, dass diese unsicher sind und/oder die Herausgeber damit Datensammeln bis der Arzt kommt.
Und das hat jetzt nichts mit Paranoia zu tun, sondern unter anderem mit Datenschutz für den ich per Gesetz sorgen muss und zum größten Teil haftbar bin, wenn etwas schief geht.
Ja, das sind schon eher spezielle Situationen als die von Otto-Normal-Nutzern, aber genau DORT macht sich der Unterschied zwischen der 08/15 Windows Firewall und einer richtigen professionellen Softwarelösung bemerkbar.

Und vor allem ist eine Hardwarelösung nicht immer möglich, z.B. im Mobilen Bereich. Da meine ich noch nicht mal öffentliches WLAN, sondern alleine schon Mobiles Internet mit nem normalen USB Stick... ne Firewall im Stick gibt es nicht, schon gar nicht Hardwareseitig.

Fakt ich MUSS Programm X nutzen (das schriebt mir mein Arbeitgeber vor und diesem wird es von einem Bundesamt vorgeschrieben, da öffentlicher Dienst), diese ist aber unsicher wie sonst was (Kostengründe), trotzdem haften wir bei Nutzung dafür (immer mindestens eine Teilhaftung, bei fehlender Sicherung sogar volle Haftung).

Und jeder Test von Computer BILD bis zu wissenschaftlichen Studien von Universitäten weltweit sprechen eindeutig GEGEN deine Aussage, dass die Windows Firewall gleich sicher ist, wie etliche andere.
Und zum Ausgleich: Ja es gibt sogar kommerzielle Produkte, welche schlechter sind... dazu zählt z.B. die seit Jahrzehnten beliebte aber mittlerweile sehr schlechte Free und Premium Version von ZoneAlarm.

Ich empfehle dir dringend, nicht einfach irgendwas nach zu plappern, sondern dich mal genauer zu informieren. Entsprechende Publikationen findet man überall.
 
nach ersten Tests der Betaversion muss ich sagen, bisher hängt das Teil noch etwas, ist (aufgrund der Machart) genauso intuitiv zu bedienen wie Chrome - noch deutlich langsamer - was die Sicherheit angeht kann ich noch nichts sagen, da ich mich von Haus aus weniger auf "gefährdeten" Seiten herumtreibe - werde aber mit der nächsten Version (wenn das Teil etwas flüssiger läuft) mich mal mit der Sandbox zusätzlich in die Höhle des Löwen begeben ;) - insgesamt eine gute Idee, wenn das Teil wirklich das hält, was es verspricht (was die Erfahrung und Tests zeigen müssen) ist es auch vor allem für unbedarfte ältere Semester und Kinder ein großer Gewinn
 
Dumm nur, dass gerade die neue Zielgruppe "der unerfahrene Nutzer" eher beim Bekannten wie Firefox und InternetExplorer bleibt, anstatt einen neuen Browser zu testen.

Davon ab, was soll denn bitte ein Secure-Browser sein?
Falls der wirklich das leistet, was er verspricht, wären ja gemessen an der 99.9% Quelle von Schadsoftware sämtlich andere Produkte von Avira hinfällig und die Firma könnte schließen.
Man bekommt fast den Eindruck, dass hier unerfahrene Nutzer mit Sicherheit geködert werden sollen.
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