ElektroG: Neue Rücknahmepflicht für Elektro-Schrott erntet Kritik

Der Bundestag hat in dieser Woche eine Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) verabschiedet, das Anfang 2016 in Kraft treten soll. Die neue Rücknahmepflicht hat aber einige Einschränkungen. Umweltverbände kritisieren daher die ... mehr... Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott greengosolutions.com

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Das endet dann wie beim Pfand für Mehrwegflaschen... "Das haben wir nicht im Program, das können Sie bei uns nicht abgeben".

Und schwupps, werf ich das Zeug einfach in den Hausmüll bevor ich mich lange rumärgere.
 
@dognose: Standardflaschen kannst Du übeall abgeben, denn seit dem 1.5.2006 gibt es eine Rücknahmeverpflichtung.
 
@iPeople: Dann ist eben kaum etwas eine "Standardflasche". Das hat sich zwar alles in den letzten 1-2 Jahren gebessert, aber viele Flaschen muss ich auch da abgeben wo ich sie gekauft habe. Das nervt.
 
@hhgs: Dabei handelt es sich meistens um Mehrwegflaschen. Einwegflaschen müssen angenommen werden. Man tut sich aber tatsächlich schwer mit diesem System. Trotzdem ist es allemal besser, als Wegwerfgesellschaft. Ich würde ein Recyklingsystem für Elektronikschrott befürworten, aber es wird an der Gier der Konsumenten scheitern: "was, ich bekomme keine 100 Euro mehr für mein Nokia 3310? Dann kann ich es auch wegschmeißen". das Thema hatte wir hier schon, als es um Ebay ging.
 
@iPeople: Zum Teil kann ich es aber verstehen. Allerdings geht es nicht so sehr um die Gier der Konsumenten, zumindest nicht allein, sondern um die Gier der Unternehmen. Die können noch wertvolle Ressourcen abschöpfen oder das Gerät zu einem guten Preis verkaufen. Einen halbwegs fairen Mittelweg gibt es nicht, außer man verkauft es selbst auf Ebay (hier scheuen aber viele den Aufwand).

Für ein ziemlich neues Smartphone, das bei Ebay im Durchschnitt für 250€ weggeht, bekomme ich von diesen Annahmestellen vielleicht 100€. Das macht dann irgendwie kein Spaß.
 
@hhgs: Um das "ziemlich neues Smartphone, das bei Ebay im Durchschnitt für 250€ weggeht" geht es doch gar nicht. Das würde auch nicht im hausmüll landen. Sondern es geht um Altegräte, die nicht mal mehr auf dem Gebrauchtmarkt einen Abnehmer finden. Und sorry, aber ich differenziere nicht bei Gier, die meisten Konsumenten sind nicht besser als die ach so bösen Unternehmen. Und mal ehrlich, wenn sich ein Unternehmen findet, was Altgeräte fachgerecht entsorgt und die wertvollen Rohstoffe wieder dem Markt zuführt, warum sollte dieses Unternehmen kein geld damit verdienen dürfen? Und machen wir uns nichts vor, jedes Recycelte Milligramm seltener Erden aus einem Handy ist ein Milligramm weniger, was man den Gaunern in Afrika abnehmen muss. ich meine damit die korrupten und mafiosen Strukturen, die ihre Bürger für ne Schüssel Haselnüsse arbeiten lassen, damit wir hier in der 1. Welt ein Smartphone bekommen. ich zahle gerne mehr für mein nächsten Neugerät, wenn es aus recykeltem material besteht.
 
@iPeople: Kommt zwar selten vor ;-.), aber dem Kommentar von dir stimme ich vollumfänglich zu. Exakt so sehe ich das nämlich auch.
 
@Zwerg7: Stimme deinem Kommentar ebenfalls zu. Darüber hinaus sehe ich das auch so. :-)
 
@iPeople: Theoretisch hört sich dein Gedanke gut an, wirklich.
Ob du nun aber mehr zahlst, oder nicht, davon merken die Arbeiter überhaupt nichts! Wenn man mal ehrlich ist, sitzen die Gauner eben nicht nur in Afrika... Man braucht ja nur Verkaufspreise und Herstellungpreise betrachten. Das betrifft ja nicht nur Smartphones, sondern auch Pullover und alles andere was wir so unser eigen nennen... Auch recycling ist nichts anderes wie Geschäftemacherei, aber sicher nicht hauptsächlich Umweltschutz, oder gar Gutmenschentum.
Wie war das doch gleich mit den original Husumer (oder Büsumer) Krabben? Wohin werden die zum pulen per LKW transportiert, um danach wieder in Husum fertig gepult verkauft zu werden? Und das "weils günstiger ist"? Für wen? Oder warum? Ich find die extrem teuer, dafür das man die Dinger theoretisch gratis aus dem Meer zieht und wenn man den Fischern glauben darf, sind die auch nicht so glücklich mit ihrem verdienst.
Das verrückte ist ja, das die ausgebeuteten Menschen, ob in China, oder Afrika und auch hier in Deutschland, froh sind, das sie überhaupt was verdienen, denn sonst hatten sie nichts! Die die nichts haben sind dann die, die zum Teil auf dem Meer verrecken auf der Tour ins tolle Europa! Schon was mit Altkleider-"Spenden" passiert, darüber darf man gar nicht nachdenken, wenn man entsprechenden Reportern glauben darf. Die Gauner sitzen überall und auch wir haben unseren Beitrag daran... Frag doch mal deine Frisörin was die so verdient...
 
@MacGiggles: Ja, aber das Ganze ist ein sehr komplexes Dilemma. Und ob Umweltschutz nun lediglich Beiwerk ist, spielt keine Rolle. Wenn ein Recycling-System durch entsprechende Rahmenbedingungen so gestaltet ist, dass Umwelt und Wirtschaft etwas davon haben, ist das eben doppelt gut. Das mit den Krabben ist leider kein Einzelfall. Viele Hotels in Grenznähe karren ihre Wäsche nach Polen rüber zum Waschen. Brandenburger Kartoffeln gehen nach Bayern und Bayrische Kartoffeln kommen nach Brandenburg. Das ist ein Problem, was politisch geklärt werden muss, da sind wir uns einig. Aber irgendwo müssen wir halt anfangen. Zu sagen, dies oder jenes ist blöd, deswegen bringt das andere auch nichts, ist keine Lösung.
 
@Zwerg7: Also es gibt ja auch Altgeräte, die WIEDER einen Abnehmer finden... :)

Kleiner Scherz am Rande.
 
@iPeople: Mit lauter Ausnahmen. Bei Einwegpfand: Läden unter 200 m² müssen nur das zurücknehmen, was sie verkaufen. Außerdem müssen die nur von gleicher Materialart zurücknehmen. Unterschieden wird nach PET, Dose und Glas. Da inzwischen auch Lidl und Aldi Dosen verkaufen, wird man bei allen Discountern inzwischen PET und Dose los, anders die Glas Einwegflaschen. Die hat eigentlich nur Lidl im sortiment und nimmt die zurück. Kenn aber auch sonst nur Ikea Food mit welchen.

Mehrweg verstehen die Leute einfach nicht. Das Zeug muss am Ende wieder zum Abfüller gebracht werden, und nicht einfach nur zerkleinert. Und wenn der Laden das nicht verkauft, kommt auch nie jemand vorbei oder es gäbe Kisten. Es gibt allerdings Systemflaschen bei Wasser, Saft und Bier, wo man auch andere Marken zurückgeben kann, weil es schlicht wurst ist. Tatsächlich funktionieren diese Flaschen sogar ohne Etikett im Automaten.

Wegen dem eigentlichem Thema: Funktioniert wahrscheinlich eh nicht, weil der Weg zum Container einfach immer näher ist. Zudem klappt bei uns nicht mal Mülltrennung in der Anlage, wenn die Leute schon nicht Papier und Plastik unterscheiden können. InBerlin gabs mal gelbe tonne Plus und Orangene tonne. Dort konnte auch E-Schrott und Holz rein. Das war nen Sinnvolller ansatz. Allerdings wurden die im öffentlichen Raum auch immer umgeschmissen und geplündert. In Haushalten wurden sie abgeschafft, weil manche Abholer nicht die kapazitäten zur automatischen Sortierung hatten.
 
@winhistory: Die Beschränkung müsste auch bei Mehrweg nicht sein. Es ist ja nicht so, dass bei einer Rewe Filiale seperate Getränkewagen von jedem Hersteller anfahren.

Die bekommem ihre Ware fertig kommissioniert von einem Verteilungszentrum in einer Fuhre - und genau so könnte man einfach auch jede Marke an das Zentrum zurückgehen lassen, die führen ziemlich sicher alle Hersteller.

Der Getränke Händler meines Vertrauens nimmt auch alles an. Für Ihn macht es keinen Unterschied, das Pfand wird ja einfach durchgereicht.
 
@winhistory: Wenn der Kunde das weiß, warum kauft er bei Läden, die exotische Flachen verkaufen und ihn damit zwingen, den Laden zweimal aufzusuchen? Sorry, aber auch der Konsument kann sich aktiv und bewusst mit Hirn dafür einsetzen, dass das System funktioniert.
 
@winhistory: Zu dem Thema Tonnen möchte ich auch noch was sagen:
Achtung, eigene Meinung: ich halte von Mülltrennung nicht viel (also bei pape, papier, kunstoffverpackungen (foliert, nicht foliert, etc). Bei trennungen von elektro, batterien, glas, hausmüll bin ich auf jedenfall dabei.
Nur, dieser aus meiner sich völlig unsinnige Gelbe Punkt, ist nur Geldmacherrei. Die Recycling Zentren sind in deutschland extrem modern und können bis zu 99% recyclen. Warum sollen wir dann drauf achten, ob es Pappe ist, beschichtete Pappe, oder eine von x vielen Kunstofffolien.
Daher sollte man anfangen zu schauen, was auch sinnvoll ist zu trennen. Und nicht einfach alles mögliche zu trennen und dann vür jede tonne extra geld zu nehmen.
 
@ravn83: Ganz einfach, weil es teuerer ist, beschichtete Pappe und unbeschichtete Pappe unsortiert zu recyclen. Daher die verherige Trennung durch den Verbraucher. Ist einfach, effektiv und tut niemanden weh.
 
@iPeople: Naja, verstehen tu ich deine argumente, aber es kostet zusätzlich Geld. Die wollen also, das wir denen die Arbeit abnehmen (kosten einsparen), und dann sollen wir dafür noch zahlen.
Zahlen tut man in D nur unterschiedlich. Bei einigen, ist es in den allgemeinen Abgaben mit enthalten, bei anderen kosten die Gelben Säcke Geld.

Und das akzeptiere ich nicht!
 
@ravn83: Also hört der Umweltschutz bei Dir da auf, wo es für Dich unbequemer wird. Tolle Einstellung. Und was kostet es Dich an geld, Pappe und beschichtete Pappe zu trennen? Natürlich kannst Du helfen, die Kosten von recykling zu minimieren, auch damit Recycling nicht zu teuer und unwirtschaftlich wird. "Die" wollen, das, weil der Aufwand und die Investition in trennende Machinen eben zu teuer wird. Im Endeffekt profitierst auch Du davon, weil recyceltes Material preiswerter ist.
Das Trennen kostet Dich nichts, höchstens etwas Zeit.
 
@winhistory: Auch wenn das einleuchtet, sind dennoch grundlegende Systemfehler vorhanden.

1.: Warum gibt es so viele unterschiedliche Flaschentypen? Das ist schlichtweg unnötig und beruht teilweise auf steuerlichen Vorteilen. Hier muss angesetzt werden.
2.: Wieso muss ich in den meisten Supermärkten mehrere Automaten für die verschiedenen Falschentypen verwenden? Das nervt den Kunden. Im Edeka passiert das übrigens nicht, die Flaschen werden maschinell sortiert wie sich das gehört.
3.: Wenn sich die Anzahl an Flaschentypen verringert können wir erreichen, dass jeder Discounter jede Falsche annehmen sollte
4.: Nun kommt es allerdings vor, dass einige Produzenten mehr oder weniger Flaschen zurückerhalten als sie verschickten. Da es aber wenige Flaschentypen gibt, kann es unterhalb der Produzenten relativ einfache Ausgleichsgeschäfte geben

Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber vollständig durchdacht finde ich das nicht.
 
@orioon: Wo gibt es denn mehr als einen Automaten? o.O Habe ich bisher noch nie gesehen :D
 
@Knerd: ich kenne auch einen Laden da haben sie 2. Das nevt so gewaltig das ich den Laden zum einkaufen meide!
 
@iPeople: Ich schrieb ja auch Mehrwegflaschen. Und dabei beschränken sich fast alle Läden auf das, was Sie im Sortimemt haben.
 
23 kg Elektroschrott im Jahr? Was bzw. wer ist denn da mit einberechnet? Alle 5-6 Jahre werfe ich einen Toaster weg (der wiegt 850g). Ansonsten habe ich vor 7 Jahren meinen Röhrenfernseher und meinen Röhrenmonitor weggeworfen. An weiteres kann ich mich nicht erinnern. Sind da auch einfach Unternehmen mit einberechnet? Einfach der gesamte Elektroschrott Deutschlands durch Einwohnerzahl?
 
@hhgs: Es geht wohl eher nicht um das Gesamtgewicht des Gerätes. Das Plastikgehäuse des Monitors dürftee eher weniger darunter fallen. Ich nehme mal an, die meinen das netto.
 
@hhgs: Naja also ich finde die Rechnung dann nicht falsch, wenn man Unternehmen mit einbezieht.

Immerhin kaufen ja die Produkte auch wir Bürger. Somit kann auch der entstandene Elektroabfall mit einbezogen werden.
 
@hhgs: 23KG/Jahr macht 460kg in 20 Jahren:1 Geschirrspüler, 1 E-Herd, 1 Kochfeld, 2 Kühlschränke, 1 Waschmaschine, 1 Trockner, 3-4 Laptops, 3 Desktop PC, 5 Externe Festplatten, 2 Fernseher, 2 Monitore, 3 Drucker, 2 Staubsauger, 3 Ventilatoren, 2 E- Grills, 2 Mikrowellen und diverse Kleingeräte.
 
@Butterbrot: Auch auf 20 JAhre gerechnet haut das nicht ansatzweise hin (bei mir), aber die werden mit Sicherheit Unternehmen einbeziehen.
 
@Butterbrot: Ist halt noch die Brutto/Netto Frage... Weißgeräte haben an sich sehr wenig Elektronik.
 
@hhgs: Ich weiß nicht was das da für eine Grafik ist, aber vielleicht ist das da sämtlicher anfallender Elektroschrott/Einwohnerzahl=kg pro Einwohner? Dann wäre z.B. eine ausrangierte E-Lok der Bahn nämlich auch in der Summe enthalten.
In der Gesetzesvorlage heißt es auf Seite 21 aber :"(3) Bis zum 31. Dezember 2015 sollen durchschnittlich mindestens vier Kilogramm Altgeräte aus privaten Haushalten pro Einwohner und Jahr getrennt erfasst werden. Wurden in den drei Vorjahren durchschnittlich mehr als vier Kilogramm pro Einwohner und Jahr erfasst, ist dieser Durchschnittswert für die Mindesterfassungsquote maßgeblich." und diese 4 Kilo, ja, die werden schon, zumindest was den Durschnitt betrifft, schon stimmen.
 
@Lastwebpage: Das haut schon eher hin, 4kg sind durchaus real.
 
@hhgs: vieles ist wohl auch einfach unbewusst, womit man gar nicht so rechnet... ein paar Beispiele kommen mir da in den Sinn

- defekte Kopfhörer
- alte Smartphones
- defektes Ladekabel
- defekter Ladestecker
- alter Drucker
- alter PC
- altes NB
- altes Tablet
- alte Digitalkamera
- defekte Soundanlage
- defekter Bildschirm
- defektes Radio
 
Na Hab Ihr ne bessere Idee ?, wie der Müll besser in den Reycling kreisslauf gebracht werden soll, wenn viele Menschen , nur ein Netzteil die Müllmänner rufen muss oder wegen ein Mainbaord, oder ein mini Handy. Landet Millionen fach immer im Normal Müll.
 
@Corefice: Ja hab ich. Ein Umdenken des Konsumenten. Aber wenn es der eigenen Bequemlichkeit entgegensteht, ist es schnell hin mit dem Umweltgedanken, stimmts?

Wa spricht gegen Tonnen, in denen nur Elektromüll entsorgt werden darf? Klappt mit Papier wunderbar. Was spricht dagegen, dass es Sammeltage gibt, wie es bei Stahl und Metall schon länger üblich ist. Dann stellt man seinen ausgedienten Fernseher an diesem tag einfach an den Straßenrand und er wird abgeholt. War es wirklich so schwer, alleine drauf zu kommen?
 
@iPeople: Dagegen sprechen eigentlich nur die Schrottsammler aus den östlichen EU-Staaten. Diese würden wahrscheinlich die Container durchwühlen und die Umgebung verschmutzen. Das passiert hier öfters mit Altkleidercontainern, man zieht sich die Säcke da raus, sucht sich die brauchbaren Stücke raus und lässt den Rest dort liegen. Dadurch sieht es in der Nähe dieser Sammelcontainer oft aus wie auf einem Schlachtfeld.

Die Sammeltage für Sperrmüll wurden deswegen auch abgeschafft. Man muss nun einen kostenfreien Termin vereinbaren. Elektrogroßgeräte werden auch gezielt von den Stadtbetrieben aus der Wohnung geholt damit die den Schrottsammlern nicht in den Händen fallen. Die Stadt verdient wohl ganz gut daran sonst würde man diesen Aufwand nicht betreiben.
 
@der_general: Die Dinger müssen doch nicht offen stehen, sondern könnten mit den Hausmüllcontainern im abgeschlossenen Bereich stehen.

Also gibts doch Lösungen. Ich sehe da kein problem.
 
@iPeople: Das hatten wir in Berlin kurze Zeit mal gehabt, mit den orangen Tonnen. Wurde aber wieder abgeschafft.
 
@Thermostat: Kann mich nicht dran erinnern, das in B je gehabt zu haben.
 
@iPeople: Bei uns gabs für ein halbes Jahr eine Prange Tonne für Elektroschrott. Diese wurde dann wieder abgeschafft und als Wertstofftonne mit der Gelben zusammen getan und wieder als Gelbe, mehr oder weniger altbekannte, Tonne aufgestellt. Allerdings ohne Elektroschrott.
 
@iPeople: http://www.berliner-adressen.de/Amter_Behorden/Recyclinghoefe/wertstoffcontainer-orange-box.html
 
@Thermostat: War dann wahrscheinlich ein lokaler Test.
 
Normalerweise versuche ich, nicht mehr gebrauchte (aber noch funktionsfähige) Elektrogeräte weiterzuverkaufen. Entweder zum Freundschaftspreis innerhalb der Familie oder im Freundeskreis, ansonsten halt bei eBay, sofern es noch etwas Wert hat.

Ansonsten wird im Keller gesammelt und dann irgendwann, wenn es sich lohnt das Auto vollzumachen, zum städtischen Entsorgungsbetrieb gebracht. Die nehmen Elektroschrott kostenfrei an.

Rücknahmepflicht für Händler? Zumindest für mich selbst ist das unnötig. Die größeren Elektrohändler sitzen alle in der Innenstadt. Da gibt's nur kostenpflichtige Parkplätze. Und bevor ich dann den Elektroschrott hunderte von Metern durch die Innenstadt schleppe um ihn beim Saturn abzugeben.... nee, nee - da sammel ich lieber und fahre zum Entsorgungsbetrieb. Da kann ich direkt neben den Containern parken. :D
 
Ich verstehe den ganzen Stress sowieso nicht. Jeder in Deutschland hat doch bei sich in der Nähe einen Wertstoffhof und kann das ganze problemlos und kostenlos abgeben.

Und Großgeräte wie Kühlschrank etc. kann man auch kostenlos beim Sperrmüll anmelden..
 
@andi1983: Das kommt drauf an wie du nähe definierst. In einer Großstadt, 500.000 Einwohner aufwärts, ist es keine Selbstverständlichkeit ein Auto zu haben. In einer Millionenmetropole erst recht nicht. Mit nem Blauen Sack voller Schrott in Bus und Bahn?
Weißgeräte werden von der Berliner BSR kostenlos abgenommen, aber nicht abgeholt. Das abholen kostet dann wiederum richtig Geld, was über einen obligatorischen Preis hinaus geht.
 
@andi1983: Nicht so ganz richtig. Musste Fernseher von Strausberg nach Berlin schaffen, weil bei Schwiegereltern die Ensorgung nicht kostenfrei ist oder war. Traurig aber wahr. LG
 
Und wieder eine sinnfreie Regelung die letztlich nur den Kaufpreis für den Verbraucher erhöht aber keine Problemlösung darstellt.Die Recycler werden weiterhin ihren E-Schrott zur fachmännischen Wiederaufbereitung nach Afrika und Fernost verschiffen und die Hausmülltonne wird auch kein Stück entlastet zumal die neue bunte Gesellschaft groß teils keine Mühe mit Entsorgung verschwendet. TV,Kühlschrank und Co.findet man weiterhin in Großstädten wie Berlin morgens am Straßenrand.
 
@LaBeliby: ein schrott exportverbot wär gut bzw das man sagt es muss in dem land verwertet bzw endsorgt werden wo es verbraucht wurde
 
@MisterMuh: Ist doch schon so ähnlich! Nur das wir keinen Elektroschrott exportieren nach Afrika sondern Werststoffe. Anderer Name und Gesetz ausgehebelt. Ist auch wie bei den Glühlampen, werden noch produziert, heißen jetzt Heatball (Heizball) und nicht mehr Glühlampe. Primäre Funktion: Wärme, Nebenprodukt: Licht.
 
@LaBeliby: Daran dachte ich zuerst auch, in der Gesetzesvorlage steht auf Seite 29 unter "Behandlung und Beseitigung " sogar "(3) Die Behandlung von Altgeräten kann auch außerhalb Deutschlands oder außerhalb der Europäischen Union durchgeführt werden. Die Voraussetzung hierfür ist eine ordnungsgemäße Ausfuhr, die insbesondere im Einklang steht mit...(EU Verordnungen)" allerdings, 1)mir ist es zu heiß um mir jetzt sämtliche EU-Verordnungen durchzulesen, 2)Es ist an sehr vielen Punkten die Rede von Ressourcennutzung u.Ä. zumindest vom Ansatz her scheint es mir okay, was da aber am Ende bei rauskommt, wird sich zeigen.
 
Die größte Menge Elektro(nik)schrott entsteht doch bereits bei deren Herstellung! Warum z.B. dürfen Geräte mit einem nicht Auswechselbaren Akku überhaupt in der EU verkauft werden ... und solche deren Gehäuse sich nicht oder nicht ohne erhebliche Probleme öffnen lässt, weil es verklebt, vernietet, verschweißt wurde ... Warum gilt nicht eine generelle und allumfassende Produktgarantie von bspw. fünf Jahren? Das und nur das würde Hersteller dazu motivieren von geplanter Obsoleszens abzusehen und auch sonst wieder solide Geräte mit einer vernünftigen Mechanik aus Metall statt aus Plastik herzustellen.
Natürlich wird weniger verkauft, wenn Geräte seltener Entsorgt werden müssen. Mit einer vernünftigen Preispolitik geht trotzdem kein Hersteller in Konkurs. Das war in früheren Zeiten als noch solide Ware produziert wurde ja auch nicht Fall! Klar würden die Preise steigen, wenn man dafür nicht alle paar Monate was Neues kaufen muss, wäre das aber auch völlig in Ordnung.
 
@Hobbyperte: Meine Worte, ich würde gerne mehr zahlen und davon ausgehen das ich das betreffende Gerät dann auch sehr lange benutzen kann. Leider ist es so das selbst viele teure Geräte nicht solide genug sind. Bestes Beispiel ist neuerdings der Lochfraß in Geschirrspülern! Dieser tritt dadurch auf das Salzkörner beim nachfüllen auf der "Edelstahloberfläche" liegen bleiben. Das Chlor aus dem Natriumchlorid frisst sich dann in den Edelstahl, wenn es länger da liegenbleibt.
Jetzt könnte man ja meinen das Miele bei seinen 1200€ Geräten höherwertigen Edelstahl einsetzt, um dies zu vermeiden. Aber Fehlanzeige! Nach einem längeren Gespräch mit dem Miele support, haben die mir gesagt, sie würden nur sehr hochwertigen Edelstahl einsetzen und haben mir irgend eine Materialnummer mitgeteilt. Nach längerer Recherche im Internet habe ich herausgefunden das dieser Materialmischung der Molybdän Zusatz fehlt, welche den Stahl unempfindlich gegen das Geschirrspülmittelsalz machen würde. Ich meine, mein alter Miele G661 ist jetzt sicher 15Jahre alt? Der hat kein Anzeichen von Lochfraß und ich habe noch nie darauf geachtet das Salz nach dem Einfüllen zu entfernen oder wie von den Herstellern empfohlen danach einen leer spülgang zu machen!
Ich meine wo soll das hinführen? Demnächst gibt es vieleicht Autos deren Benzintanks sich bei Verwendung von Premium oder E10 Benzin auflösen? So nach dem Motto, es steht ja in der Betriebsanleitung, das man nur Super tanken darf. :-p
 
@X2-3800: Nun weiß ich ja nicht ob der Verzicht auf Molybdän auf irgendeiner EU-Richtlinie oder sonstigem Bürokratenunsinn beruht, dann müsste man sich entsprechend bei diesen Beschweren. Sofern es kein verbindliches Rechts-Hindernis zur Anwendung von diesem Stoff gibt, würde ich das allerdings als Produktmangel bewerten. Leider haben wir ja keine wirklich unabhängige und wie mir scheint vor allem keine intelligente Rechtsprechung. Sonst würden die solche Einwände wie "Aber es stand doch in der Betriebsanleitung" nämlich verwerfen, schon allein, weil ein Leerspülgang mit klarem Wasser, einem der Hauptgründe zur Verwendung dieser Geräte völlig zuwider läuft! Das ist so absurd, das es eigentlich sogar Akademiker begreifen könnten ...
 
@Hobbyperte: Und deshalb bin ich der Meinung, die Hersteller müssten den Schrott zurück nehmen und nicht die Händler. Die Produzieren den Schrott dann sollen sie auch dafür gerade stehen.
 
@Akkon31/41: Du willst allen Ernstes zu Asus fahren um deinen alten Laptop abzugeben?
 
@Knerd: Nein. Die sollen Sammelstellen einrichten. Jeder Artikel der zurück genommen wird, wird dann den Herstellern in Rechnung gestellt. Dass der Händler gerade stehen soll, ist irgendwo nicht einzusehen. Die Hersteller bauen Obsoleszenz Produkte. Vielleicht kommt dann an Hand der Rücknahmekosten dann mal endlich das umdenken.
 
@Akkon31/41: Das kann man am Ende drehen und wenden wie man will, schlussendlich werden die Kosten so oder so eingepreist, entweder direkt vom Hersteller oder eben vom Handel. Daher sage ich ja, das man mit einer Rücknahmepflicht allein rein gar nichts als höhere Kosten bewirken wird. Die Misere ließe sich allein durch eine deutlich ausgeweitete Herstellerhaftung in Angriff nehmen, da diese ihre Produkte planen und entwickeln und als einzige den direkten Einfluss auf deren Haltbarkeit ausüben können.
 
Ich finde es generell besser wenn die Geräte immer von den Samelstellen zurückgenommen werden. Ausnahme, wenn man was bei Mediamarkt kauft zB. einen Kühlschrank und der angeliefert wird, dann kann ich erwarten das die das Altgerät gleich mitnehmen.

Die Hersteller müssen lediglich dazu verpflichtet werden exakte Anleitungen für das fachgerechte Zerlegen an die Recyclingbetriebe zu liefern. Es bringt nichts wenn jeder Hersteller eine eigene Recyclingfirma aufbaut, bzw. die Geräte ins Ausland verschifft und sie dann da auf der Müllkippe versenkt. Es gibt genug Berichte darüber wo angebliche funktionierende Geräte per Kontainer ins Ausland geschickt werden, sich dort aber herausstellt das die Geräte zumeist unbrauchbar sind und dort auf dem Müll landen.
Weiterhin müsste es eine neue Gesetzgebung geben was die Haltbarkeit von Elektrogeräten betrifft.
Es muss bei Häufung von ausfällen bestimmter Geräte einfach durch den Staat ein Gutachter bestellt werden, welcher die betroffenen Geräte auf vom Hersteller absichtlich eingebaute Fehler kontrolliert.

Ein Beispiel ist mein HP Officejet 8000 Pro W-lan drucker, bei dem nachvollziehbar ein Zahnrad so dimensioniert wurde das es bricht und der Papiereinzug nur noch sporadisch funktioniert. Sowas müsste in Zukunft hart bestraft werden, speziell dann wenn der HP Support nicht einmal Ersatzteile offiziell dafür anbietet, bzw bei jungen Geräten eine Kulanzregelung anbietet. Ich meine der Drucker ist jetzt 4 Jahre alt, wurde nie im harten Bürobetrieb genutzt, sondern nur zu Hause. Der dürfte durchaus 5 bis 6 Jahre halten. Übrigens druckt der Druckkopf noch immer so wie am ersten Tag und ist laut Druckertreiber im sehr guten Zustand. Das Zahnrad verfügt über zwei Löcher, um es an einer Welle zu befestigen, es wurde aber nur eine Schraube montiert, so das sich das Zahnrad bei starker Belastung verformt und mit dem Alter zwangsweise brechen muss. Der Ausbau ist kompliziert und man muss sehr aufpassen nicht noch weiteren Schaden zu verursachen.
 
Ob deswegen weniger Elektronikschrott in Afrika landet ?
Ich bezweifle das mal
Das wird nur der Müll-Mafia noch mehr Geld in die Kassen
spülen.
Denn von schärferen Regeln beim Recycling, ist in diesem
neuen Gesetz keine Rede.
 
Nur 23kg, so sparsam bin ich bestimmt nicht.^^
 
Alles was in die Restmülltonne passt kommt auch da rein, basta. Zur Not wirds passend gemacht. Fahre doch nicht alles durch die Gegend.
 
Tja 23 Kg Elektroschrott "produziert" also jeder Deutsche pro Jahr. Würden die Sachen mal was länger halten als über die Gewährleistungsgrenze von 2 Jahren, müsste man auch nicht so viel neuen "Schrott" kaufen...
 
@TeKILLA: Würden die Konsumenten nicht immer billig billig kaufen, würden die Sachen auch länger als 2 Jahre halten.
 
und wie wird es bei den Online Händlern gehandhabt? Denke es gibt da auch einige mit über 400m2
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