GEMA scheitert mit Klage gegen YouTube in Bezug auf Nutzer-Videos

Die Verwertungsgesellschaft GEMA und das Videoportal YouTube streiten sich schon seit Jahren, zuletzt konnte Mitte Mai die GEMA einen Gerichtssieg erringen. Nun ist YouTube an der Reihe: Das Landgericht München hat eine Klage gegen das zu Google ... mehr... Video, Youtube, Sperre Bildquelle: YouTube Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema

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Wenn ich das richtig sehe, heisst das doch für die Nutzer jetzt, dass es bald Post von der GEMA gibt.
 
@RocketChef: Normalerweise würde ich jetzt auch davon ausgehen, dass der User die Rechte und GEMA-Abgaben klären muss. Doch alle Videos auf Verstöße zu prüfen; abzugleichen mit einer Datenbank, wer gezahlt hat und wer nicht; den User im echten Leben als Person ausfindig machen und ihr eine Rechnung oder ähnliches zukommen zu lassen... Das ist vom Aufwand her für die GEMA unmöglich zu bewältigen in der Masse. Daher bezweifle ich stark, dass "normale" User Gefahr laufen Post von der GEMA zu bekommen. Wenn dann ehr "musikalische Poweruser", die zB ganze Alben hier veröffentlichen, sowie die großen Fische mit Millionen von Abonnenten. Aber letztendlich wird die GEMA nicht aufgeben Youtube direkt zur Kassen bitten zu wollen, denn das ist die einzige Möglichkeit kosteneffektiv Geld einzufordern. Vorstellbar, dass Youtube dann mit einem Bezahlmodell auch für Uploader kommt... Wer monetarisiert, hat das Glück dann die Gebühren so wieder mit aufzufangen, wer das nicht macht oder kann, weil der die Anforderungen zur Monetrarisierung nicht erfüllt, muss halt zahlen. Und vermutlich zahlt er dabei auch gleich einen kleinen Anteil extra für Google. Wenn schon Geld fließt, wieso nicht auch was davon haben? :-)
 
@venture: Die Abmahnanwälte schaffen das schon - genug Erfahrung haben sie ja.
 
@LastFrontier: Die klären aber nur die recht- oder unrechtmäßige Nutzung. Und die ggf. dafür nicht gezahlte Nutzungsgebühr an den Rechteinhaber. Nicht aber die Verwertungsgebühren, die über die GEMA abgerechnet werden. Das befreit nicht die GEMA von ihrer Verpflichtung.
 
@venture: Die GEMA darf, wie jeder, auch andere damit beauftragen, Z.B. Anwälte. Ob sie die Kosten dafür den "Kunden" in Rechnung stellen darf bzw. das in die Gebühren als Erhöhung mit einrechnen darf, wäre ein anderes Thema.
 
@venture: "Doch alle Videos auf Verstöße zu prüfen; abzugleichen mit einer Datenbank, wer gezahlt hat und wer nicht; den User im echten Leben als Person ausfindig machen und ihr eine Rechnung oder ähnliches zukommen zu lassen... Das ist vom Aufwand her für die GEMA unmöglich zu bewältigen in der Masse."
->
Aber genau das soll (laut GEMA) Google bewältigen?
Tja, in dem Fall gilt wohl:
man sollte man nicht von anderen erwarten, was man selbst nicht zustande bringt.
 
@moribund: Das macht es ja so absurd, das von Google zu erwarten. Aber es macht es nicht weniger absurd das auch von der GEMA zu erwarten. Google könnte theoretisch mit Erkennungstechnologien ala Shazam und Co beim Upload und Konvertieren der Videos prüfen, ob da GEMA-pflichtige Musik enthalten ist. Der Aufwand wäre jedoch auch sehr kostenintensiv. Google würde unter Garantie von der GEMA eine Kostenbeteiligung fordern. Und schon würde die GEMA die nächste Klage "Wer muss die Kosten dafür tragen?" anstreben... Das wird nie ein Ende nehmen.
 
@venture: Genau so ist es.
Bei den Datenmengen die auf Youtube geladen werden ist das einfach nicht zu bewältigen - von den Kosten die das verursachen würde ganz zu schweigen.
 
Die Frage ist, welche Konsequenzen das nach sich zieht. wird man msich nun an die User wenden und diese abmahnen lassen?
 
@Memfis: Weiß ich nicht, ich glaube nicht, dass Google, quasi auf Zuruf, ohne irgendeinen Beschluss, irgendwelche Daten über den Uploader rausgeben darf. Selbst wenn, von der EMailadresse zur Registrierung des Accounts, kann man ja auch nicht unbedingt Rückschlüsse auf die reale Person ziehen.
Nein, ich denke das läuft darauf hinaus, dass die GEMA jetzt die einzelnen Videos an Google melden muss.
 
@Lastwebpage: Verstehe ich nicht. Was soll "stone.D@office.com" denn sonst heißen? :)
 
GEMA ist doch nur der halbe text !!!!!!
gema davon und lass dich nie wieder sehen !
 
Eine Schande, nur wo her hat diese Gesellschaft nur diese rechte?
 
@Alexmitter: Die hat sie von den Künstlern die ihre Musik nicht unbezahlt zur Verfügung stellen wollen und deshalb der GEMA angeschlossen sind. Es gibt ja durchaus auch die Möglichkeit sich als Künstler nicht der GEMA anzuschließen...
Wer nun aber etwas in seinen Videos nutzt, wofür der Ersteller (Künstler) Geld haben möchte, der soll es bezahlen. Ob es nun der Uploader oder der Bereitstellende (Youtube) ist, hat das Gericht ja nun geklärt.
 
@hempelchen: Das ist ja nur die hälfte. Schlimmer ist da die GEMA-Vermutung. Ein Künstler muss sich nicht bei der GEMA melden, sondern es gilt der Grundsatz das die GEMA im Auftrag von jedem Künstler handelt (handeln darf) wenn dieser nicht explizit sagt das er nicht von der GEMA vertreten werden will.
 
@DeMoriaan: Das ist falsch. Ein Musiker wird nicht von der GEMA vertreten, sofern er ihr nicht beitritt. Ein Musiker kann sich selbst oder auch von anderen Verwertungsgesellschaften vertreten lassen. Jedoch gilt jede öffentliche Vorführung eines Musikstückes erst mal als GEMA-pflichtig und der Veranstalter muss Beweise erbringen, dass das nicht so ist, um der Zahlung zu entgehen.
 
@DeMoriaan: Wow, eine völlig falsche Darlegung und diese auch noch positiv bewertet. Das zeigt mal wieder, wie tief das Niveau hier ist. Die GEMA-Vermutung ist etwas völlig anderes. Sie sagt aus, dass ein öffentlich aufgeführtes Stück _vermutlich_ erstmal GEMA-Pflichtig ist, was mit einem einfachen Schreiben an die GEMA vom Tisch ist. Es heißt NICHT, dass jeder Künstler automatisch von der GEMA vertreten wird. das ist FALSCH.
 
@iPeople @Niccolo Machiavelli @DeMoriaan
Nur genau das ist meine Frage, Woher hat die GEMA das recht von jedem Musik spielenden Betrieb eine Gebühr oder einen Beweis erbringen muss, also diese GEMA Vermutung.
Technisch gesehen haben sie so ein Exklusivrecht für Musik, außer man kann es beweisen das sie den Musiker nicht vertreten.
 
@Alexmitter: Wer gewerblich Musik öffentlich aufführt, muss dafür Sorgen, dass er keine Urheberrechtsverletzung begeht. Dies zu überwachen obliegt der GEMA, da sie durch ihre Mitglieder dazu legitimiert ist. Es ist also genau genommen eine Bringpflicht des Aufführenden, zu beweisen, dass er sich nicht aus dem Repertoire der GEMA-Vertretenen bedient. Dieses Recht ergibt sich aus dem Urheberrechtsgesetz. Beim radio läuft das z.B,. so ab: Die GEMA bekommt eine Liste der gespielten Tracks. Wird dies unterlassen, wird erstmal davon ausgegangen, dass GEMA-pflichtige Musik verwendet wurde.
 
@iPeople: Also wenn ich Musik verwalte, sagen wir mal die eines Erfundenen Musikers, dann müssen mir alle Radio sender, alle Clubs und so weiter beweisen das sie von ihm keine Musik spielen? das ist Absurd, Musik ist nicht Pauschal geschützt, vor allem nicht in diesem zeitalter
 
@Alexmitter: Nein, Dazu musst Du eine legitimierte Verwertungsgesellschaft sein. Die Urheber müssen Dich durch Mitgleidschaft legitimieren.

Doch, Msuik ist pauschal geschützt, es sei denn, sie steht unter Lizenzfreiheit, was explizit durch den Urheber ausgeweisen sein muss. Und damit Du etwas besser schlafen kannst: Das ist überall auf der Welt so. Die GEMA ist kein deutsches Phänomen.

Ich frage mal allen Ernstes: Wie willst Du z.B. die Gebühren bei Klubs und Diskotheken "eintreiben"? Sollen die Musiker alle selber besuchen?
 
@iPeople: nur weil es ein Weltweites vorgehen ist Heist es nun mal nicht das es Richtig ist. es stellt nun mal Jeden der Musik spielt(Gewerblich bevorzugt) unter den Generalverdacht, und dass nicht von einem Rechtsstaat, Nein von einer Privaten Gesellschaft.

Und noch eine Frage, dieser Fiktive Künstler ist ja Mitglied, und deswegen bin ich ja auch Legitim, oder?
 
@Alexmitter: Warum findest du nicht richtig, dass gwerblich genutzte Arbeit anderer auch entsprechend dem urheber vergütet wird?

Bist Du anerkannte, legitimierte Verwertungsgesellschaft? geht das jetzt gen Kindergartenniveau oder willst Du ernsthaft darüber diskutieren?
 
@iPeople:
1. ich habe absolut kein Problem damit für arbeit zu zahlen, darum geht es auch nicht, es geht um die "Vollmacht" dieser Gesellschaft und meine Beweispflicht und die damit verbundenen Generalverdacht.

2. Lasse ich mich hier nicht von dir Angreifen, es geht um die Legitimierung der GEMA diese Vollmachten zu besitzen und darum das nach dem was du mir sagtest
"Dazu musst Du eine legitimierte Verwertungsgesellschaft sein. Die Urheber müssen Dich durch Mitgleidschaft legitimieren. "
und ich deswegen kann jeder diese Rechte nutzen die eine Verwertungsgesellschaft hat durch einen kunden.

3. Ja das ist eine Ernsthafte Diskussion da ich anzweifle das hier eine Private Gesellschaft diese vollmachten haben sollte, denn das geht deutlich zu weit. Rechtsstaat und so, Volk regiert hier(theoretisch).
 
@Alexmitter: 1. Hast Du ne bessere Idee?
2. Die GEMA wird durch das Urheberrecht dazu legitimiert. Die GEMA besitzt die selbe Vollmacht wie jede andere: Sie schreiben Rechnungen.

3. Es ist eine private Gesellschaft, staatlich legitimiert.
 
@iPeople:
1. Ja
2. Na wenn sie auf verdacht Rechnungen schreibt ist das ja ok, aber ich muss es ihr beweisen.
3. Gewinnorientiert, währe nicht so schlimm wenn Die GEMA 0% an den einnahmen behalten könnte und durch den Staat finanziert werden würde, aber dem ist nicht so. Das nenne ich kein sinnvoll durchgesetztes Urheberrecht
 
Gute Neuigkeiten. Sie wären noch besser gewesen, wenn der Newstitel "GEMA ist vollständig abgebrannt" lauten würde aber vorerst ist das hier auch OK.
 
Na dann wird jetzt eben der kleine Mann abgemahnt, der sich keine fetten Anwälte leisten kann und dann notgedrungen die Kosten zahlen muss...
 
Die Gema kommt aus dem Naziregime Deutschlands hervor und genau so verhält sie sich heute noch.
 
@Thermostat: Das ist falsch.
 
Wenn ich das richtig sehe..., vielleicht sollten die diversen Richter (inkl. die vom Amtsgericht...) aus München mal gemeinsam Essen gehen, oder so.
 
Haben die denn nur noch verklagen in der Birne?!
 
@cptdark: Im Prinzip ist das die Hauptfunktion der GEMA. Nicht mal gelogen.
 
diese Blutsauger wühlen aber auch in jeden Sch***haufen rum, um Kohle zu generieren.
 
Naja, also: "Laut des Oberlandesgerichts erwecke die frühere Formulierung den Eindruck, dass die GEMA für die Sperrungen der Videos verantwortlich sei, obwohl YouTube diese selbst vornimmt." - Hehe, ne, ist klar... und Youtube macht das weil sie da Bock drauf haben... So einen Satz darf man, meiner Meinung nach, nicht mal zitieren, wenn er denn so gesagt wurde, da er sowas von falsch ist.. :)
 
sagtmal gibt es sowa eigtl auch in anderen ländern? ist die gema deutsch? und ich frage mich ein wenig..... wenn es in anderen ländern doch erlaubt ist wen jucken dann die 85 mio deutschen ....

"Laut des Oberlandesgerichts erwecke die frühere Formulierung den Eindruck, dass die GEMA für die Sperrungen der Videos verantwortlich sei, obwohl YouTube diese selbst vornimmt. " ja... wenn man so unter druck gesetzt wird ist es natürlich alles freiwillig ;D
 
@Tea-Shirt: In den USA geibt es sogar mehrere "GEMA"s ... heißen aber anders. Google mal nach "Verwertungsgesellschaften", gibt ne Liste, welche wo ansässig und zuständig ist. Wirst staunen.
 
"Es tangiert mich nur am Rande" Wie es so schön heißt. Was soll der Unfug? Außer einigen wenigen Menschen die sowieso kein Internet nutzen, sollte doch nun mittlerweile wohl jeder wissen wie derartige Sperren zu umgehen sind.
 
außer klagen können die ja ehe nix
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