Bill Gates: Mehr Geld für Öko-Energie - Anlagen bei BP & Co. bleiben

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates will seine Investitionen in Projekte zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen in der kommenden Zeit nahezu verdoppeln. Kritiker halten dies aber für wenig konsequent, solange er noch Gelder in traditionellen Öl- und ... mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft

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Öko-Energie ist nur eine Brückenlösung und langfristig die falsche Lösung. Gleiches gilt für Wasserkraftwerke für die riesen Staudämme gebaut werden. das ist öklogischer Selbstmord.
In Afrika gibt es genug Platz für Solarenergie. Stattdessen kaufen multinationale Konzerne und Staaten dort Ackerland, verfüttern die Erträge an ihre Fleischproduktion oder schütten es in den Tank, während in Afrika die Leute verrecken wie die Fliegen.
 
@LastFrontier: Langfristig ist Afrika mit Solaranlagen zupflastern aber auch nicht der richtige Weg.
 
@crmsnrzl: Die Sahara ist fast doppelt so gross wie die USA - dürfte genug Platz sein. Denn wohnen will dort ja keiner und anbauen kannste auch nix.
Und nein - die Sahara besteht nicht nur aus Sand.
Marokko, Algerien, Lybien, Tunesien.....
Auch Spanien würde sich anbieten - dort werden die Ödflächen nämlich auch immer grösser - weil die ihr ganzes Wasser für unser Obst und GEmüse (ver)brauchen.
 
@LastFrontier: Und für den Tourismus... Woran wir mitschuld haben, da wir ja in Spanien urlaub machen wollen.
 
@LastFrontier: Unsere Energieversorgung freiwillig vollständig von anderen Ländern abhängig zu machen, kann wohl kaum erstrebenswert sein. Reicht schon, dass uns Russland beim Thema Erdgas fast in der Hand hat.

Und solange wir keine wirklich brauchbaren Speichermethoden für die Solarenergie gefunden haben (und da sind derzeit auch keine in Aussicht), wird das weiterhin nur ein Zubrot bleiben.

Auch unter den optimistischsten Betrachtungen ist Solarenergie nur ein Teiler einer Lösung, aber keinesfalls die Lösung.
 
@crmsnrzl: Uns bleibt gar nichts anderes übrig. Wozu soll die Globalisierung denn sonst gut sein?
Noch vor hundert Jahren hat man sich die Ressourcen mit Gewalt geraubt - jetzt werden sie mit unseren subventionierten Gütern totgeworfen.
Globales Denken heisst bei uns eigene Ressourcen sichern ohne Rücksicht auf Verluste.
Wie wäre es mal gemeinsam miot anderen Staaten und Völkern nach realisierbaren Lösungen suchen?
 
@LastFrontier: Da bin ich leider Realist. Schau dir das politische Geschehen um den Globus doch an.
Seit wie vielen Jahren schon, wird man sich in Europa zum Thema Walfang erfolgreich nicht einig?
Meinst du, wenn noch mehr Länder am Tisch sitzen und noch wichtigere Dinge debattieren, zieht man eher an einem Strang?

Mein Punkt ist außerdem, dass Solarenergie nicht allein die Lösung ist.
Ein Mix aus Solar-, Wasser- und Windkraft und eine Dezentralisierung ist eher zielführend.
 
@crmsnrzl: die Größe Österreichs in der Sahara mit Solarpanelen zuzupflastern erzeugt mehr Strom als die Menschheit bis 2050 benötigt.
 
@TurboV6: Windkraftanlagen benötigen 5% der Fläche.
 
@crmsnrzl: Klasse, so ohne regelmäßigen Wind.
 
@TurboV6: Ach und Photovoltaik ist witterungsunabhängig? Selbstverständlich baut man auch Windkraftwerke dahin, wo die Bedingungen günstig sind. Auf dem Meer wehen die Winde 1. stärker und 2. wesentlich beständiger (zum Teil durchgehend).

Siehe oben: Der Mix macht's, für sich alleine ist keine der Techniken die Lösung.
 
@crmsnrzl: Sonne ist kalkulierbar. Wind leider nicht. Von daher bringt der Vergleich - insbesondere mit dem Standpunkt Sahara - nicht ganz so viel. Und Windräder in das Wasser zu setzen ist ca. 20 mal teurer als an Land.
 
@TurboV6: "Sonne ist kalkulierbar. Wind leider nicht."
Stimmt nicht.

"Und Windräder in das Wasser zu setzen ist ca. 20 mal teurer als an Land."
Sie sind teurer beim Bau, aber Offshore-Anlagen werfen eben auch deutlich mehr Energie ab, unterliegen nicht solchen Schwankungen und rufen weniger Bürgerproteste hervor. Und sowohl Onshore als auch Offshore ist Windkraft wesentlich günstiger als Solarkraft.

Aber wie oben schon erwähnt, auch unsere Küsten mit Windrädern zustellen ist kein Allheilmittel.
 
@LastFrontier: Damit es "uns" in Deutschland und den westlichen Ländern gut geht, brauchen wir Afrika, Südamerika & Co. In der heutigen Zeit müsste niemand mehr hungern, das hätte aber wieder ganz andere Konsequenzen. Aber das ist ja wieder ein anderes Thema.
 
@LastFrontier: Wiso zum Teufel ist es möglich, dass der Staat Deutschland quasi über Nacht über 400 Millarden locker machen kann um es dem selbstverschuldeten Bankencrash in den Arsch zu blasen aber keine Millarde übrig hat für Klimaschutz?
Pläne gabs ja schon mal oder? http://www.spiegel.de/wirtschaft/solarenergie-projekt-sahara-sonne-a-630687.html
 
@LastFrontier: Staudämme sind in erster Linie dazu da Energie zu speichern. Würden wir das Speichern in den Griff bekommen, könnten wir hauptsächlich auf Solarenergie setzen.
 
@blume666: Das stimmt schon - nur sollte man auch darüber reden und aufklären welche ökologischen Desaster durch Staudämme ausgelöst werden.
Auch am Janftse macht sich das jetzt schon auf über 600 Km benerkbar. Dort rutschen nämlich ganze Berge in den Staubereich, da die das Waser nicht mehr aufnehmen und halten können. Der Bau des Assuanstaudammes hat am unteren Nil zu 40% Ernteeinbussen geführt. Der Bau des Hoverdamm versorgt zwar Las Vegas mit Wasser und Strom, dafür verwüsten jetzt ganze Landstriche am Unterlauf bis zum Meer.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst - jeder grössere Eingriff in die Natur wird von uns über kurz oder lang teuer bezahlt.
Es ist der hemmungslose Raubbau des Menschen, der diesen Planeten zu Grunde richtet. Und jeder Ruf nach mehr Energie, grösseren Bandbreiten, schnelleren Rechnern, mehr mobilität, mehr Konsum verschärft die Situation weiter.
Und eines ist sicher: seit es Zivilisationen gibt, es immer dann Krieg gegebne wenn die Ressourcen knapp werden oder ausgehen.
Alle grossen Zivilisationen dieser Erde sind am eigenen Erfolg zu Grunde gegangen.
Die Afrikaner hauen aus Afrika nicht ab weil sie zu dumm wären sich selbst zu ernähren, sondern weil unser Wohlstand und Wirtschaftssystem sie dazu nötigt.
Das ist besonders dann fatal, wenn man weiss dass alleine die EU die gesamte Weltbevölkerung mit Nahrung versorgen kann.
Aber nein - wir füttern lieber Schweine, Geflügel und Rinder damit auch der letzte ungehemmt Fleisch konsumieren kann und unsere Haustierchen Fiffi und Minka bestes Futter in ihren Napf bekommen.
 
@LastFrontier: Gebe ich dir vollkommen recht. Aber meiner Meinung nach könnten wir auch anders. Und ich glaube auch dass uns Technologien aus wirtschaftlichen Gründen vorenthalten werden, nur damit sich manch Raffzahn bereichern kann. Das fängt bei der privatisierung von Trinkwasserseen in Afrika durch Konzerne wie Nestle an und hört bei Öl-Konzernen wie BP auf. Aus der Natur raushalten können wir uns nicht, wir gehören ja schließlig auch dazu. So oder so wird die Geschichte ihren Lauf nehmen...
 
Es geht um Kohle. Und bei erneuerbaren Energien ist viel Kohle zu scheffeln. Kein Wunder dass Billy da einen kleinen Teil seiner Milliarden investiert. Erschreckend finden ich übrigens dass der trotz seiner Stiftung noch über 80 Milliarden Dollar privat besitzt. Das ist doch einfach nur noch pervers.
 
@Jas0nK: Da lief auf Arte vor ca. 2 monaten eine Dokumentation über die B&M Gates Stiftung. Da sind die gar nicht gut bei weg gekommen.
 
@Jas0nK: Er hat es aber auch verdient. Wer Bücher von ihm gelesen hat, weiß wie er dafür gearbeitet hat. Außerdem gibt es wohl keinen Menschen der so raffiniert in so großen Mengen Geld spendet, wie er es tut.
 
@masterchilly: Er hat sich bereit erklärt die Hälfte seines Vermögens zu spenden. Das finde ich schon beachtlich.
 
@mil0: Grob gesagt, was anderes lässt sich auch kaum damit anstellen.
 
@Thermostat: auch wenn das stimmt, selbstverständlich ist es nicht.
 
@masterchilly: mein Opa hat im Kohlenpütt härter gearbeitet. Muss vielleicht noch mal bei ihm nachhören, ob er nicht auch 80 Milliarden dadurch "verdient" hat.
 
Er könnte Griechenland helfen, und würde es kaum merken. ;)
 
@hhgs: GRE hat 316 Mrd Schulden. Gates Vermögen sind 80 Mrd. Wo genau hast Du Mathe gelernt? ;-)
 
@TurboV6: Aber sie brauchen "nur" ein paar Milliarden um das Schiff rumzureißen. Niemand erwartet bzw. stand nie eine komplette Rückzahlung im Raum.
 
@hhgs: sind es immer noch 110 Mrd die Griechenland die nächsten 3 Jahre braucht (für Staats- und (Noten-)Bankensektor). Unmittelbar sind es immerhin 23 Mrd. (inkl. der privaten Gläubiger), was immer noch 1/4 von Gates ausmacht (wobei Gates nur ein Bruchteil bar hat, der Rest gebunden an oft aktuell unverkäuflichen, zeitgebundene Aktien bzw. Anteilen und Immobilien).
 
Das nennt man Portfoliodiversifikation. Er kann sein gesamtes Kapital nicht in eine riskante Anlage stecken, da es innerhalb kürzester Zeit wertlos sein könnte. Die nachhaltigen Energiegewinnungstechnologien haben noch zu große Unsicherheiten und können jederzeit durch neue/bessere ersetzt werden. Öl wird halt auf jeden Fall noch eine Zeit lang erhalten bleiben, so lange nicht alle Staaten von heute auf morgen den Einsatz verbieten. Und das ist bei weitem unwahrscheinlicher als eine radikale Runderneuerung bei Solarpanels oder ähnlichem. Daher bleibt der weitaus größere Teil des Vermögens in den "sichereren" Anlagemöglichkeiten.
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