Eskalation um Uber: Hochrangige Manager in Europa festgenommen

Die Auseinandersetzung um den Mitfahrdienst Uber nimmt eine neue Dimension an. Die Frage der Rechtmäßigkeit eines Taxi-ähnlichen Angebotes wie "Uber Pop" führte in den letzten Monaten zu einem Hin und Her an Verboten. Jetzt wurden allerdings zwei ... mehr... Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber

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"um Touren im Stadtgebiet, die der jeweilige Autobesitzer in der Regel nicht ohnehin auch ohne zusätzlichen Passagier gefahren wäre. " ... Genau das ist eben nicht der Fall, darum geht es ja.
 
@iPeople: sondern?
 
@USAreturned: Die Leute fahren um Leute zu transportieren, und das ist eben ein Taxi-Dienst. Alles andere ist rausreden, von wegen Mitfahrerzentrale. Das mag es vielleicht auch geben, aber statistisch sind sicher gerade mal 15% der Fahrten wirklich so wie von Uber angedacht.
 
@cvzone: Und ist Uber dann Schuld? Ich mein, eBay ist ursprünglich auch Online-Auktionshaus für private gedacht gewesen. Und nicht als Verkaufsplatform für Firmen, was sie immer mehr geworden ist. Muss eBay kontrollieren, ob der Ertrag des Verkaufs versteuert wird?
 
@Tintifax: Wenn man wissentlich einen Taxidienst betreibt, und damit die geltenden Bestimmungen unterläuft indem man beteuert es sei keiner, dann ja.

Wenn ich massenhaft Kram bei Ebay verkaufe im gewerblichen Stil und krampfhaft behaupte ich sei privater Verkäufer, fällt einem das irgendwann auch auf die Füße.
 
@Tintifax: Und verstößt EBAY damit gegen geltendes Recht?
 
@Tintifax: Hier gibt es aber keine Gesetze, die die gewerbliche Nutzung verbieten. Es gibt aber in fast jedem Land in dem Uber tätig ist Gesetze, die Lizenzen, Versicherungen usw. vorschreiben--- und zwar nicht nur für die Fahrer alleine, sondern auch für den Vermittlungsdienst.

In DE brauchen nicht nur Taxifahrer eine Zulassung und Versicherung (+ Personenbeförderungsschein), sondern auch eine Taxizentrale, selber wenn diese keine eigenen Fahrer beschäftigt sondern nur vermittelt (hier auch Zulassung und Versicherung).
Und ein Teil meiner Familie hat Jahre lang als Taxifahrer gearbeitet, von meiner Frau Verwandtschaft auch. Die Bedingungen, die Regelungen usw. kennen wir daher auswendig (da sie uns ständig erzählt wurden/werden).
 
@cvzone: Wie kommst du auf die 15%?
 
@ESmazter: einfach nur geraten, dass sollte einfach nur einen niedrigen prozentualen Anteil darstellen, von dem ich persönlich ausgehe.
 
@cvzone: Könnten also genauso gut 90% oder mehr sein.
 
@cvzone: aber das ist ja, was im Text steht? 'Die Fahrer würden NICHT sowieso fahren'.
 
@USAreturned: Diese Fahrer werden per App quasi angefordert. Und genau weil das so ist, hat UBER POP ha diese Probleme mit dem Gesetz.
 
@iPeople: Ja, aber so steht das ja auch im Text. Dass die Fahrer NICHT sowieso fahren würden; ergo: on demand.
 
@USAreturned: Wenn sie "NICHT" sowieso fahren, fahren sie auch nicht "sowieso" ;)
 
@iPeople: Bei Uber als Fahrer wirst Du informiert, wie ein Taxifahrer, dass ein Passagier von A nach B will und ob Du ihn befördern willst. Kommen keine Meldungen, fährst Du auch nicht, sondern schaust dir z.B. einen Film an im TV. Du fährst also nur, wenn
Bei Mitfahrzentralen fährst Du selber von A nach B und schaust, wen Du auf dieser Strecke mitnehmen kannst bzw. gibst die Strecke an und es können sich welche melden, die mitfahren wollen auf der Strecke, die Du sowieso schon fährst.

Man sollte sich halt vorher mal genau informieren!
 
@Scaver: Ähm, habe ich irgendwas anderes behauptet?
 
@iPeople: Ja.

Zitat:
""um Touren im Stadtgebiet, die der jeweilige Autobesitzer in der Regel nicht ohnehin auch ohne zusätzlichen Passagier gefahren wäre. " ... Genau das ist eben nicht der Fall, darum geht es ja."

Dein "Genau das ist eben nicht der Fall" bedeutet, dass die Aussage im Text die Du zitiert hast (nach deiner Meinung) falsch ist.
Und sie ist eben nicht falsch. Denn der Text sagt, die Fahrer fahren die Touren nicht einfach so und nehmen jemanden mit, sondern fahren diese nur, wenn da jemand hin will.
Und Du sagst, das würde nicht stimmen.

Entweder hast Du sonst den Text falsch verstanden oder dich falsch ausgedrückt. Deine Aussage kann man aber nur auf eine Art interpretieren... ganz klar dass Du die Aussage des Textes für falsch ansiehst, das ist sie nachweislich aber nicht!
 
@Scaver: "nicht ohnehin auch ohne Passagier " ... Du solltest schon verstehen , was du liest . Kann ja mal vorkommen ;)
 
@iPeople: also diese "neue"art von hoeflichkeit in diesem forum wird auch immer kotziger .. wollte das nur mal so nebenbei anmerken
 
@Greengoose: Wo war ich unhöflich ?
 
@iPeople: sorry, mein post war eigendlich nicht explizit an dich gerichtet.
 
@Greengoose: Okay
 
@Greengoose: Wo war ich unhöflich ?
 
Dann gehören die Taxifahrer, die randaliert haben auch festgenommen. Bin mir ganz sicher, dass die Taxifahrer ohne Strafe davongekommen sind.
 
@eragon1992: Wären die Behörden / Staat rechtzeitig und konsequent gegen diesen Gaunerladen Uber vorgegangen, so wäre es gar nicht so weit gekommen.
 
@LastFrontier: Hätte Uber nicht immerwieder keinerlei Einsicht gezeigt, sondern wie ne Schlange versucht, sich um Verbote usw drumrum und drunterdurch zu winden, hätte es auch nicht so lange gedauert. Kein Richter ist verpflichtet, gleich mit der größtmöglich machbaren "Härte" zuzuhauen. Oder eben Hellseher zu sein, das das (langfristig gesehen doch) nötig werden wird. Ich meine es war gestern spät Abends, wo eine recht gute und schön kritische Doku über Uber im Fernsehen lief.
 
@DerTigga: Na ja - Uber ist nicht von heute auf morgen aufgetaucht und macht überall rambazamba. Von Ahnungslosigkeit und Unwissenheit kann also keine Rede sein.
Uber ist ein penetranter internationaler Wiederholungstäter.
 
@LastFrontier: Das sicher, aber sie haben halt auch international bekannte Sponsoren hinter sich. Goldman Sachs z.B.
 
@DerTigga: Na ja - genau die Gangster die an den grossen Finanzkrisen schuld sind. Trifft also nicht die Falschen (auch Google steht hinter Uber).
 
@DerTigga: Und genau das ist das Hauptproblem. Das überhaupt Geldgeber in diesen Drecksladen investieren. Eigentlich müssten besonders diese Investoren an den Pranger gestellt werden.
 
@karacho: Investieren ist eins, investiert zu bleiben was anderes. In Summe hast du aber meiner Ansicht nach Recht, da genau das, das investiert bleiben bzw. geblieben sein, zumindest Stand im Moment, ja wohl Fakt ist.
 
@eragon1992: Glaubst du ernsthaft, das jemand eigentum anderer zerstören kann und ungestraft davon kommt?
 
@baeri: definitiv ja. Wenn auch: leider.
 
@eragon1992: Ich bezweifle sehr, dass es Taxifahrer waren. Es gibt immer gewaltbereite Raudis die auf solche Gelegenheiten warten und sich dann zwischen Friedlichprotestierenden infiltrieren um Chaos zu erzeugen.
 
Europa muss noch viel über eine freie Marktwirtschaft lernen. Das sich Uber nicht an Gesetze hält ist eine Sache, das in Europa Gesetze der Zeit nicht angepasst werden, ist eine andere. Ich kenne zwar die französische Rechtslage nicht, wie sehr das Taxi Gewerbe in Europa aber in Schutz genommen wird, entbehrt sich jeder freiheitlichen Grundlage.
 
@Thermostat: Wir haben eine soziale Marktwirtschaft, beide haben Vor- und Nachteile ;)
 
@Knerd: Es fühlt sich für mich mehr nach kommunistischer Marktwirtschaft an, wenn ich mich dem Staat derartig rechtfertigen muss wie in Europa. Neue Vielfalt wird hier bekämpft um alt bekanntes aufrecht zu halten.
 
@Thermostat: Das hat nichts mit Kommunismus zu tun ;)
 
@Knerd: Es war eine symbolische Beschreibung.
 
@Thermostat: Ahja, du findest es also geil, dass ein Unternehmen Schwarzarbeit fördert ... Das hat im übrigen nichts mit Europa zu tun, weltweit wird der Laden bzw. Dienste von denen von Gerichten verboten. Selbst in der USA hat der Laden Probleme. Sorry, Ueber's Dienstleistung stinkt gewaltig.
 
@karacho: Nein, mit geil finden hat das nichts zu tun. Das Problem ist nicht Uber sondern Uber ist Teil eines Problems.
 
@Thermostat: Also willst du Schwarzarbeit legalisieren?
 
@Knerd: Formulieren wir es doch mal etwas anders. Du bist selbstständig, verdienst Geld. Brutto könntest du akzeptabel von leben, Netto bist du auf ergänzende soziale Mittel angewiesen.
Wäre es nicht sinnvoller den Steuerfreibetrag derartig anzuheben, das du weder auf Allmosen angewiesen bist noch die Ressourcen für den Aufwand der Steuerabrechnung und Berechnung des Sozialhilfebeitrags un Anspruch nimmst?
Wäre ein System mit weniger Steinen im Weg nicht für alle einfacher, da selbständige Arbeit leichter ermöglicht werden könnte durch ganz einfache dienstleistungstätogkeiten?
 
@Thermostat: Wenn du selbstständig bist und nicht genug Geld verdienst solltest du dein Geschäft aufgeben und eine normale Festanstellung suchen.
 
@Knerd: Wie gut das es so einfach ist sich eine Festanstellung zu suchen. Nichts einfacher als das, gell? Wo ich selbstbestimmt meinen Lohn und die Arbeitsbedingungen festlege.
 
@Thermostat: Der letzte Punkt: Dann musst du dich eben damit abfinden. Wer kein Geschäft kostendeckend und/oder gewinnbringend betreiben kann sollte es aufgeben. Das lernt man in der Berufsschule oder im BWL Grundkurs. Und ja, Festanstellungen zu finden ist einfacher als ein eigenes Geschäft aufzuziehen.
 
@Knerd: Wie alt bist du... 18, 19? Du lernst das richtige leben noch erst kennen.
 
@Thermostat: 21 und bin in einer Festanstellung ;) Habe von Hartz IV gelebt und hab eine eigene Wohnung. Wenn man es hart genug versucht und sich auf verschiedene Jobs einlässt hat man gute Chancen. Wenn ich mich aber gegen alles verweigere was mir nicht passt, habe ich eben gelitten.
 
@Knerd: Genau, wenn man sich Krum und kaputt buckelt, geht alles. Es soll Leute geben, die diese Einstellung nicht teilen und sich von der Arbeit nicht die Gesundheit kaputt machen wollen. Psychisch die physisch.
Nun kenne ich auch deine Referenzen nicht, nicht jeder blickt auf einen einladenen Lebenslauf.
 
@Thermostat: Dir wird aber auch nicht alles zufliegen wenn du dich zurücklehnst und hoffst. Man muss schon was tun für sein Glück.
 
@Knerd: ich bin ca. 10 Jahre älter als du und bedanke mich für diesen Hinweis :D
Zwischen zurücklehnst und sich Krum und kaputt buckeln gibt es eine ideale Mitte. Diese ist in DE aber kaum machbar.
 
@Thermostat: Die ideale Mitte ist gut machbar, lern einen Beruf und bewirb dich.
 
@Thermostat: Schau dir mal die Liste der Länder mit der höchten Zufriedenheit in der Bevölkerung an. Da landest du in der Regel bei den skandinavischen Ländern und jetzt schau mal auf die Liste der Länder mit den höchsten Steuern. Merkst du was? Das sind die gleichen Länder. Je höher der Topf für gemeinesame Ausgaben (Schulen, Polizei, Gerichte etc.), desto zufriedener die Gesamtbevölkerung. Wie willst du Steuergerechtigkeit herstellen, wenn es ein laxes System geben soll? Ich denke so, wie wir das handhaben ist das schon gut. Ansonsten haben wir schnell griechische Verhältnisse. Ob man bestimmte Freibeträge anhebt oder ähnliches, steht auf einem ganz anderen Papier.
 
@Knerd: Hat mir leider gar nicht geholfen. meine Ausbildung war die größte Zeitverschwendung meines Lebens. Ich habe etwas gelernt, was ich nie tun wollte, da man mir damals weis gemacht hat es sei besser als gar nichts. Die Ausbildung war der größte Fehler meines Lebens, da du für den Rest deines Lebens in diese Richtung gedrängt wird. Vom Jobcenter wie von den Unternehmen, die dich ablehnen, weil sie Quereinsteiger in neue Berufe nicht wünschen.
 
@Thermostat: Dann arbeite in dem Beruf und mach Abendschule, werde ich nächstes Jahr auch mit anfangen und danach Elektrotechnik studieren.

Oder such dir eine Ausbildungsstelle dann musst du zwar zwei bis drei Jahre mit weniger Einkommen auskommen, aber auch das ist machbar.
 
@ijones: Schweden hat hohe Steuern, stimmt. Aber auch ein super einfaches Steuersystem. Steuerekrlärung in 5 Minuten, mit unter 10 Mausklicks. Ich kritisiere nicht die Steuerhöhe per se, sondern wie mit geringverdienern umgegangen wird.
 
@Knerd: Abendschule geht gar nicht für mich. Hatte das probiert, aber abends nochmal vollgas zu geben, schaff ich nicht. Dafür bin ich nicht gemacht.
 
@Thermostat: Dann siehe mein Edit, such dir eine Ausbildungsstelle. In meiner Berufsschulklasse waren 3 Leute die eine zweite Ausbildung auf eigene Faust machen.
 
@Knerd: Du, ich bin bestens versorgt, ich brauche mir glücklicher Weise gerade nichts zu suchen. Ich weiß aber, das dies keine selbstvertsändlichkeit ist.
 
@Thermostat: Also ich bin keine 18,19 und ich kann von mir sagen, dass Festanstellung finden tatsächlich leichter ist, als ein florierendes Geschäft aufzubauen.
Was hat Dich nach Deiner zeitverschwendenden Ausbildung davon abgehalten, eine andere Richtung einzuschlagen?
 
@Thermostat: " Du bist selbstständig, verdienst Geld. Brutto könntest du akzeptabel von leben, Netto bist du auf ergänzende soziale Mittel angewiesen."

Du schlägst also eine Subventionierung von nicht tragfähigen Unternehmen vor?

Entweder dein Unternehmen wirft genug ab, damit du auch vollständig Steuern zahlen kannst, wie jeder andere Arbeitnehmer auch, oder du musst es lassen.

Nur weil du deine "einfachen" Dienstleistungen nicht teuer genug verkaufen kannst, willst du jetzt weniger Steuern zahlen müssen?
Und wenn jetzt wirklich der Steuerfreibetrag erhöht werden würde, was würde wohl passieren? Genau deine Konkurenz würde die Preise senken, da sie sich scheinbar mit weniger Geld zufrieden geben als du. Du müsstest nachziehen und stehst dann wieder hier und jammerst rum. Mit dem Unterschied, dass der Staat weniger Geld hat. Klasse. Schöne "Hauptsache Ich"-Mentalität.

Ist der Staat dafür verantwortlich, dass du etwas gelernt hast was niemand braucht? Nein!
Ist der Staat dafür verantwortlich, dass du scheinbar nicht dazu in der Lage bist, dich per Abendschule weiterzubilden? Nein!
 
@Draco2007: Was heißt denn subventionierung... ich schlage eine Steuerentlastung von kleinunternehmen vor, weil ich das für sinnvoller halte als erst Steuern zu zahlen um die dann vom Jobcenter wieder einzutreiben. Eine vollkommen unnötige vorgehensweise.
 
@Thermostat: Die Folge davon habe ich genannt....

Dann werden in diesen Kleinunternehmen eben die Preise gesenkt um konkurenzfähig zu sein und am Ende steht man wieder an genau der gleichen Stelle, mit weniger Steuereinnahmen.

Was spricht dagegen, dass der Kleinunternehmer dafür zu sorgen hat, dass ein Unternehmen TROTZ Steuern profitabel genug ist?
Oder eben KEIN Kleinunternehmen führt, wenn es nicht rentabel ist.

Ich sehe absolut keinen Grund wieso man Kleinunternehmen fördern sollte...
 
@Draco2007: Warum Leute vom Sozialstaat abhängig machen wenn man brutto davon leben könnte?
 
@Thermostat: Nochmal, dann senken die Kleinunternehmen die Preise, verdienen noch weniger und halten dann wieder die Hand auf. Sind trotzdem vom Sozialstaat abhängig, geben aber noch weniger....

Entweder das Kleinunternehmen kann sich selbst halten oder es hat nicht zu existieren. Punkt!
 
@Draco2007: Die Hand können sie nur aufhalten wenn sie unterhalb einer festgeschriebenen Grenze sind.
Der Sinn hinter einem höheren Steuerfreibetrag ist eine Unabhängigkeit vom Sozialstaat und dessen würdelose Regeln.
 
@Thermostat: Dein Sinn hinter all den Beiträgen ist wohl der: wasch mir den Buckel, aber mach mich nicht nass. Klar muss man nicht zwingend Bock auf Rückenschmerzen haben. Aber nach dem Staat und seinem Geld zu schreien, wenn man zuvor beschrieben hat, das man nur das müssen muss, zum und beim Geld verdienen, auf das man Bock hat, ist was anderes als die feine englische..
Der Staat kann verdammt wenig dafür, das du eine Ausbildung zu machen durchgezogen hast, von der du scheints ziemlich früh wusstest, das sie nicht das ist, was du willst. Dann hintennach zu sagen: der Staat sollte mir nun aber, per Unterstützung / Subvention / Rücken frei halten von Kleinunternehmen, ermöglichen, das ich in nem anderen, rückenschonendereren "Beruf" fast sorgenfrei tätig sein kann..
Mich mal so richtig ausprobieren kann, ziemlich gut abgesichert bin dank staatlicher Finanzspritzen, ob das oder womöglich erst das danach ausprobierte, das richtige / beste für meinen Rücken ist..
Weil abends nochmal dat Hirn qualmen zu lassen auch sowas ähnliches wie üble Rückenschmerzen mit sich bringen könnte und daher zu vermeiden ist..
Ich empfinde deine Konstellation jedenfalls als Hand oberhalb von festgeschriebener Grenze aufhalten dürfen wollen. Das aber nicht müssen zu wollen, da der Staat doch eigentlich, völlig freiwillig und zuverlässig, ein die Hand drüber hinaus heben zu müssen, abstellen wollen sollte, per quasi unaufgefordertem: schon vorher ausreichend befüllen..
Manches im Staat macht man aber eben doch noch auf eigenes Risiko und mit selbstgehäkeltem Auffangnetz drunter. Wer nicht häkeln will, na gut der lässt es eben, darf es sogar lassen, aber hinterher zu weinen, wenn man ungebremst auf dem Betonboden geklatscht ist und sich kaum noch rühren kann, iss eben nicht..
P.S.: Um gewissen Gegenargumentationen vorzubeugen: Ich bin Baujahr 1967
 
@Thermostat: Europa weiß genug über freie Marktwirtschaft, um genau diese nicht vollends zu wollen.
 
@Thermostat: wir haben ihn Deutschland eben ein steuergesetz! Wer Dienstleistungen anbietet brauch einen Gewerbeschein und muss steuern bezahlen. Das ist einfache Steuerhinterziehung. Wenn der uberfahrer ein Gewerbe anmeldet ist eben uber seine taxizentrale die die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen muss.
 
Und in so einen illegalen "Drecksladen" stecken Investoren Milliarden. Kranke Welt ... Ueber gehört konsequenterweise verboten, weil es sich weltweit an keine Gesetzte hält und Schwarzarbeit fördert. Wer diesen Laden immer noch verteidigt bzw. dafür "arbeitet", hat echt den Schuss nicht mehr gehört.
 
@karacho: Die Ironie ist, das man in vielen Ländern zur Schwarzarbeit gezwungen ist um über die Runden zu kommen. Auch Deutschland gehört zu diesen Ländern, da das Abgeben an Steuern einen Lebenserhalt kaum möglich macht, im niedrigen Einkommensbereich. Daran ist Uber nicht schuld.
 
@Thermostat: Das ist ein Scherz oder?
 
@Knerd: Wohnst du in Deutschland?
 
@Thermostat: Ja und ich kenne tatsächlich fast niemanden persönlich der schwarzarbeiten muss.

Und ich habe schon einmal von Hartz IV gelebt, das geht.
 
@Knerd: Dann gratuliere ich dir von einer wohl behüteten Gesellschaft umgeben zu sein. Das, das versichere ich dir, ist keine Selbstverständlichkeit.
 
@Thermostat: Was ich mitbekomme, dass Leute nicht mit Hartz IV klarkommen, weil sie unbedingt das neuste Telefon von <Hier Marke einfügen> brauchen obwohl sie es sich nicht leisten können. Nur ist das deren eigenes Problem und sie sollten lernen das man nicht alles bekommt nur weil man es möchte.
 
@Knerd: Ein hoch auf Klischees.
 
@Thermostat: Persönliche Erfahrung im Bekanntenkreis. Wie gesagt, ich habe einige Beispiele im Bekanntenkreis die mit Hartz IV leben. Es ist sicherlich kein Luxusleben aber sie kommen über die Runden. Hartz IV soll mir auch kein Luxusleben ermöglichen.
 
@Knerd: Dafür das du niemanden kennen willst, der auf Schwarzarbeit angewiesen bist, scheinst du überraschend viele ALG2 Empfänger zu kennen. ich finde das widersprüchlich, da ich ebenfalls weiß wie es ist ALG2 Empfänger zu sein. Und ich war sehr wohl angewiesen auf Schwarzarbeit, um das einfache aufrecht erhalten des Lebens ermöglichen zu können. Von einem teuren Smartphone war besten falls feucht zu träumen.
 
@Thermostat: Wenn man gut Haushält dann geht das auch. Wobei ich dazu sagen muss, dass ein Großteil meines Bekannten- und Freundeskreis kinderlos ist.
 
@Knerd: Ich bin ebenfalls kinderlos.
 
@Thermostat: Dann machst du wohl irgendetwas falsch.
 
@Knerd: Warscheinlich... Ich habe kein Interesse meinen Körper mit Müll vollzustopfen. Was anderes kann man sich in ALG2 ja nicht geben. Durch den Müll wird man krank, durch das kranke Arbeitsunfähig, durch die lange Arbeitsunfähigkeit wirst du Berufsunfähig. Das ist ein Todeskreislauf. Da raus zu kommen ist sehr sehr schwer.
 
@Thermostat: Wie gesagt, senke deine Standards etwas und geb dich mit Ja! zufrieden und nicht mit Rewe Beste Wahl.
 
@Knerd: Siehe o3 re:19
 
@Thermostat: ich weiß ja nicht, hier in der Region ist 8,50-10€ / Stunde so der normale Verdienst bei den "Arbeitern". Kann jetzt nicht behaupten das hier viele herum heulen das es nicht reichen würde. Sicherlich darf es gerne mehr sein aber es ist auch nicht zum verhungern. Sorry und wenn man ohne Kinder mit H4 nicht um die Runden kommt macht man was falsch, sicherlich wird man sich da nichts sparen können aber es reicht. Auto, Urlaub, Flachbildschirm wird da natürlich nicht gehen (soll es ja auch nicht).
 
@CvH: "hier in der Region ist 8,50-10€ / Stunde" .. zum leben zu wenig und zum sterben zuviel.
 
@CvH: 8,50 brutto wohlbemerkt.
 
@Greengoose: zum leben zu wenig ? Ich habe das selbe verdient und hatte so 400€ im Monat zur freien Verfügung (nach Abzug von Miete, KFZ, Steuern, Versicherungen, Essen ...). Sicherlich war es zu wenig für die geleistete Arbeit aber zum leben zu wenig O_o ?
@Thermostat: was der "gütige" Mindestlohn eben so her gibt (bzw war der Mindestlohn für viele eine Lohnerhöhung)
 
@CvH: Und nicht selten eine Kündigung...
 
@Thermostat: Erzähle nicht. Niemand ist auf Schwarzarbeit angewiesen. Schwarzarbeit wird nur von Asozialen Elementen ausgeführt, die den Hals nicht vollkriegen können.
 
@karacho: es gibt keine schwarzarbeit, es gibt nur arbeit. sonst gäbe es auch eine weißarbeit.
 
Uber hält sich nicht an Gesetze. Taxis müssen es ja eigentlich.
 
Endlich wird einer Ami-Firma nal klar gemacht, dass sie nicht einfach mal so, ohne sich an lokale Gesetze zu halten, ihre Geschäfte auf Europa ausweiten darf. In den USA ist prekäre Beschäftigung ja gang und gäbe, in Europa werden wir uns hoffentlich dagegen wehren.
 
@MaxM: Auch in den USA hat Uber Probleme mit dem Gesetzgeber...
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