Apple bezahlt Praktikanten 38 $/Stunde - plus diverse Zuschläge

Zahlreiche Praktikanten leisten hierzulande in der IT- und Internet-Branche nahezu unbezahlt viel Arbeit - immer in der (oft unerfüllten) Hoffnung auf eine ordentlich bezahlte Anstellung. Völlig anders sieht hingegen die Realität beim ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr

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wo muss ich unterschreiben?
 
@palim: Bei Apple.
 
@palim: Doch beevor du unterschreibst, ist es ratsam sich erstmal über die Lebenshaltungskosten dort zu informieren.
 
@pool: Die in den USA niedriger sind als in DE.
 
@LastPlace: Weil die Lebensunterhaltungskosten überall in den USA gleich sind ;) In Silicon Valley und Cupertino sind die Mietpreise alles andere als günstig, dagegen ist München fast schon billig.
 
@N3T: Falsch. Du vergisst komplett dass dort auch die Lohne (Artikel lesen!) ganz andere sind - von daher gleicht sich das aus.
 
@LastPlace: Möglicherweise wird leicht andersrum der Schuh draus ? Das die nämlich selbst nem Praktikanten soviel zahlen müssen, damit sichs einer überhaupt mal leisten kann, dort tagtäglich zu erscheinen und zu arbeiten ? ;-)
 
@LastPlace: ? Wieso ist das falsch? Seit wann werden Lebensunterhaltungskosten in Relation zum Gehalt berechnet?
 
@0711: eigentlich überall oder ich verstehe Deine Frage nicht.
 
@Yepyep: Könntest du mir mal einen Link geben wo das gemacht wird?
 
@0711: https://www.destatis.de/DE/Startseite.html

Da musst Du dann eben nur 1 und 1 zusammenzählen. Miete/Ausgaben werden dem Einkommen angepasst, ich brauche kein Nobelrestaurant in einer Gegend eröffnen wo man fast ausscliesslich vom Grundeinkommen leben muss. Ich dachte auf Rügen plattgekloppte Nager serviert zu bekommen. Ein vergleichbares Schnitzel kostet hier 13-18 Euro und dort 8-12. Man unterhält sich mit Einheimischen und da waren dann Stundenlöhne von 6-12 Euro normal, Arbeit gibt es wenig und meist nur saisonaler Natur. Also bekommen durch Mindestlohn dort die Leute eine effektive Lohnerhöhung von ca. 15 %. Und ja, Mietepreise waren auch nicht auf Münchner Niveau. Klar gibt es Preise die nicht angepasst werden können aber gerade gewisse monatliche Belastungen passen sich an.
 
@0711: um eine brauchbare Aussage treffen zu können musstest du immer schon Gehalt und Lebenshaltungskosten in Relation setzen.

Die sehr hohen Gehälter in der Schweiz relativiren sich, wenn man sich die teuren Mieten und Lebensmittelkosten anschaut.
Die "Hungerlöhne" aus China relativieren sich genauso...

Genauso gehören die Lebenshaltungskosten zu einer Gehaltsverhandlung. Ich würde mehr Gehalt fordern, wenn ich nach München ziehen müsste, als wenn ich irgendwo aufm Dorf arbeiten soll...
 
@Yepyep: Ähm, ich weiß nicht ob dir die Begrifflichkeit von Lebenshaltungskosten geläufig ist aber da wird nichts in Relation gesetzt
https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenshaltungskosten

Das was du Ansprichst ist die Abwägung ob man sich die Lebenshaltungskosten leisten kann
 
@Draco2007: Es war rein von den Lebenshaltungskosten die rede und nicht ob es in der Region ist diese einfach oder nur schwer aufzubringen...das wäre die Aussage worauf du hinaus willst. Behauptet wurde aber das die Lebenshaltungskosten sehr niedrig lägen und da legt man die aus einer Region und die aus einer anderen Region nebeneinander (z.B. die Frage ziehe ich nach münchen oder ins Umland liese sich damit erörtern)

Oder kurz: "reicht das gehalt für die gegend" ist was du sagst
 
@0711: doch, Du verdienst eben in hochpreisigen Gebieten mehr, selbst als Putze, sonst kommt keiner arbeiten. Bzw. wird auch gerne eine zusätzliche Pauschale gezahlt. Es kommt auf das Gleiche heraus. Ein Vermieter kann in Gegend X eben nicht die Miete von Gegend Y verlangen, selbst wenn es der gleiche Ausbau wäre. Es wird dann eher überhaupt nicht ausgebaut. 2009-10 war das Durchschnittsentgeld in MeckPomm bei 10800 Euro, also H4 Niveau, dort kannst Du kein Geld verdienen mit Preisen aus München, entweder Du bietest dort garnicht an oder Du passt die Preise an.
 
@Yepyep: weitgehend richtig aber es ging rein um die Lebenshaltungskosten...das was du aufführst ergibt sich mehr oder minder automatisch aus diesen (höheres gehalt=höhere kosten) sind diese aber nicht
 
@0711: ich glaube wir reden aneinander vorbei, auch die Lebenshaltungskosten sind dort niedriger. Zumindest stellenweise, Marke X stellt Produkt Y her was zwar fast identisch mit Originalprodukt der Marke X ist aber eben nicht unter dem Label verkauft wird. Gerade Aldi hat da ein paar witzige Sachen wie Duplo z.B.
Ausserdem sind die Lebenshaltungskosten im Vergleich stabil geblieben, wir bewegen uns jetzt erst wieder in eine Leichte Inflation von 2% wieder hoch. Dazu waren Dienstleistungen weitaus günstiger, wobei sich dies wohl mit dem Mindestlohn egalisiert.
 
@LastPlace: Vielleicht auf dem Land, im Silicon Valley zahlst du Mieten wie in München. Und die Lebensmittelkosten sind deutlich höher als bei uns. (Deutschland ist eins der günstigsten Lebensmittel-Länder der Welt). Ich war vor kurzem in Kalifornien und habe mich gefragt, wie die "normalen" Menschen sich das leisten können.
 
@bigbasti87: Lebensmittel sind günstig, viele andere Dinge sind teuer... Beispiel Auto, Benzin, Versicherungen... das kost in den USA nur ein Bruchteil von dem was wir zahlen.
 
@bigbasti87: Falsch. Du vergisst komplett dass dort auch die Lohne (Artikel lesen!) ganz andere sind - von daher gleicht sich das aus.

Abgesehen von den auf vielen Produkten fehlenden Steuern. (Ich rede nicht von VAT sondern zb. der Bezin Steuer auf Benzin)
 
@Thermostat: Auto ist billig stimmt, Benzin auch, aber versuch mal als 18 Jähriger ein Auto zu versichern, da bezahlste 1500€ ohne mit der Wimper zu zucken, oder Krankenversicherung da musst du als single locker 500$ pro Monat zahlen. Versichrungen sind teuer und geben einem nix ausser eine Cap Space kommst drann werden Leistungen eingestellt, weil die dann nicht mehr gedeckt sind. Dinge des Alltags Klamotten, Essen und Trinken sind da in den USA günstig, aber werde mal krank dann darfst du anfangen zu bezahlen, und zwar so, daß es dir das letzte Hemd auszieht.
 
@knuprecht: Breaking Bad ist eine Dokumentation über das Gesundheitssystem der USA. Ein Lehrer muss Crytal Meth herstellen um seine Arztrechnung zu bezahlen...
 
@Thermostat: In den USA zahlt man dafür für "alltägliches" extreme Preise.

12$ für nen Cappuccino oder mal 25 - 30 $ für ne poplige Pizza sind keine Seltenheit. Wenn man in D nicht gerade zum Starbucks rennt, kann man nen Cappuccino gemütlich für 3-4 Euro finden.
 
@dognose: Sicher das du in DEN USA warst?
Nicht mal im HardRock Cafe auf KeyWest legt man 25$ für ne Pizza hin... und die Preise da sind schon nicht ohne. Und unsere Cappus für 1-2$ (je nach Größe) waren sehr lecker.
 
@knuprecht: Wenn du in DE richtig krank bist, ich meine so richtig... nicht ne erkälrung, n Pilz anner Ferse, oder von mir aus ein gebrochener Knochen.
Hab mal Krebs, da bist du in der zweiten Klasse in DE so gut wie tot. Als Privatpatient bekommst du Medis die dich 10 Jahre und länger leben lassen könnten. Wenn du so wirklich krank bist, ziehts dir auch hier das letzte Hemd aus... oder an, dann ist es das letzte Hemd, im Sarg.
 
@dognose: Solche Preise sind mir nie als Normalsterblicher in den USA begegnet.
 
@Thermostat: Naja, hängt natürlich auch von der Gegend ab. Klar, wir hatten auch günstigere Versionen. Im Gros habe ich aber schon des öfteren doof geschaut. Da ich beim Tanken aber immer wieder gelacht habe, war mir das egal :-)

Vielleicht liegt das einfach daran, dass wir als Touristen nat. eher die touristifizierten Gegenden besucht haben, und daher die Preise anders waren.
(Oder es lag an Socken & Addiletten...)
 
@bigbasti87: http://www.bild.de/geld/wirtschaft/silicon-valley/1000-dollar-miete-fuer-ein-zelt-neben-google-41556736.bild.html Zufällig Artikel von heute ^^ (ich weiß, Bild... aber passt grad.)
 
@dognose: In Las Vegas vielleicht, woanders ganz sicher nicht. In den Touri-Hochburgen sind die Preise halt gesalzen, woanders eher nicht.
 
@Thermostat: internetanschluss, tv anschluss, handyvertrag ist dagegen bedeutend teurer. Versicherungen kommt es auch drauf an was für eine, Krankenversicherung? nicht wirklich billiger als bei uns, Kfz, kommt aufs alter an usw usf.

Und um nicht einfach mal so daher zu plappern
"rangiert die Bundesrepublik Deutschland auf Platz 38. Sein Leben zu bestreiten, ist damit in der Bundesrepublik Deutschland relativ teuer. Teurer ist es nur noch in Singapur, den Niederlanden, in England, Belgien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Italien, Schweden, Luxemburg und Irland, in Frankreich, Österreich, Finnland und den USA, "
Das ist eine Aussage basierend auf Durchschnittswerten und das Silicon Valley gehört definitiv zu dern teureren Plätzchen zum Leben in den USA.

Woher beziehst du dass es in den USA so viel günstiger sei zu Leben?
 
@0711: Das Problem ist, das die USA nicht ein Staat, sondern 50 Staaten sind. Interessanter wäre EU und USA zu vergleichen.
 
@Thermostat: Auch in Deutschland haben wir teils deutliche Lebensunterhaltungskosten...wieso sollte man da die EU vergleichen müssen? Es werden immer max Länder verglichen wenn es darum geht Lebensunterhaltungskosten zu vergleichen und gerade das was du genannt hast, die hälfte davon ist nicht billiger als in Deutschland.

Wenn schon die Durchschnittswerte der USA höher als die in Deutschland sind, dann sind die in Silicon Valley sicher nicht niedriger....

Ich seh da einfach nur irgendwas zusammengeträumt "in den USA ist leben so billig".
 
@0711: Weil die USA so verschieden wie die EU ist. Ein Staat in den USA ist souverän, sie konkurrieren sogar untereinander durch eigene Steuersysteme und Gesetze.
In den USA kann man mit wenig Geld besser leben als in DE. Natürlich nicht in einem Prestigegebieten.
Es ist vielmehr Schwachsinn irgendwelche Preise irgendwelcher Luxusgastronomien daher zu werfen und zu argumentieren die USA sei teuer.
 
@Thermostat: wo hab ich irgendwelche luxusgastronomien genannt? Ich habe lebensunterhaltungskosten genannt, kannst ja für Kalifornien raussuchen (um das es hier geht) oder gerne auch für die Region ums Silicon Valley und hier z.B. München als vergleich ranziehen.

Wenn eins sinn macht, dann das betreffende Gebiet weiter eingrenzen aber sicher nicht erweitern um valide werte zu haben.
 
@0711: Nicht du, das wurde hier aber getan von dognose.
 
@Thermostat: joa...hm kann ich nichts zu sagen
 
@Thermostat: Bin chronisch Krank und hatte Krebsfälle in der Familie, bisher keine Probleme mit der Versorgung. Alle gesetzlich versichert wohlgemerkt. Und auch wenn es nicht Krebs war, habe ich schon recht üble Krankheiten im Familien und Freundeskreis miterlebt wo die gesetzliche Versicherung ohne weiteres gezahlt hat.
 
@Thermostat: Für eine Krankenversicherung stimmt das absolut nicht. Lebensmittel sind keines Falls billiger und über Münchner Mietpreise würden sich die Leute in der Bay Area einen Ast abfreuen.
 
@pool: Wie gut das die USA nur aus der Bay Area besteht.
 
@Thermostat: Wie gut, dass Apple in der Bay Area ansässig ist und es daher genau um diesen Fleck USA geht.
 
@pool: Die Debatte darüber wie bezahlbar die USA ist, ging sicher auch darüber hinaus.
 
@dodnet: Vor 4 Wochen, mit dem Auto von San Francisco nach Sacramento. Kleine Pizzabude mitten in der Pampa. 3 Leute, 3 Pizzen 80$
 
@wieselding: Ich fand die Preise fürs Essen entsprachen in etwa dem hier in Deutschland. Nur in den Touristenhochburgen war es natürlich teuer, sonst aber eigentlich nicht. Aber hier gibt es ja auch Unterschiede, je nachdem wo und in welches Restaurant man geht. Und 25€ bezahlt man hier auch schon mal für ein ordentliches Steak mit was zu trinken pro Person. Nur so eine teure Pizza ist mir noch nicht untergekommen ;)
 
@dodnet: Und in der Bay Area bezahlt man min. 30 $ für ein ordentliches Steak ohne separate Getränke und ohne die üblichen min. 15 % Trinkgeld. Preise sind natürlich nach oben hin offen.
 
@pool: der Mindestlohn liegt dort bei unter 6$. Ich glaube mit 38$ kann man da gut auskommen.
 
@picasso22: 6$ wo? In Californien sind es auf jeden Fall 10$.
 
@picasso22: mit dem hier genannten gehalt kann man dort sicher gut leben, es gibt ja auch noch andere Leistungen seitens apple die das ganze abrunden
 
@picasso22: 1. Liegt der Mindestlohn in Kalifornien höher. 2. Ist Kalifornien groß und weist sehr unterschiedliche Lebenshaltungskosten auf. 3. Nimmst du an, dass in den USA der Mindestlohn immer so festgelegt wird, dass man davon leben kann.
 
@pool: Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst ;-) Glaub, schlimmer als die schweiz und uk kann es kaum werden
 
@palim: Du musst mit deinem Blut unterschreiben und die Seele deines erstgeborenen Sohnes gehört Apple. Oder wie war das noch gleich? :-)
 
@wertzuiop123: ein Ring sie zu knetchten bzw. Faust hat wohl doch irgendetwas mit Fisting zu tun ;-)
 
@wertzuiop123: Gilt das mit dem Erstgeborenen rückwirkend? Oder für das erste Neugeborene? Also "Firstborn child" oder "First born child since signing" ?

Für den einen oder anderen könnte das relevant sein. :)
 
@palim: unterschreib dann bitte mit deinem Blut, diese ist sonst nicht gültig :D
 
ist übrigens nicht nur apple.
so ziemlich viele Konzerne der Branche (MS, Google, Facebook usw.) in den USA zahlen den Praktikanten (wovon es sau wenig gibt und nur die besten der besten geholt werden) extreme Gehälter. bei den Praktikantenstellen in z.b. Deutschland sieht das dann wieder ganz anders aus^^
 
@king1491: Das ist etwas, was im Artikel eben etwas verloren geht...Praktikum unterscheidet sich in vielen Bereichen im vergleich zu uns.
 
@king1491: kein Wunder wenn in den USA der Arbeitnehmer auch von einem Tag auf den anderen wieder entlassen werden kann. In D überlegt es sich jeder Arbeitgeber ja 10mal bevor er jmd einstellt. (siehe auch Diskussion um Zeitarbeit, u.ä.)
 
@scar1: nicht nur das.. bei apple und co kann es vielleicht so krass sein wie bei goldman sachs. offizielle Empfehlung an Praktis : von 0-7 Uhr bitte nicht im Büro sein... :D
 
@king1491: Quelle?
 
@Seleon: http://www.focus.de/finanzen/karriere/lohn-bei-facebook-google-und-twitter-mehr-als-akademiker-in-deutschland-das-verdienen-praktikanten-im-silicon-valley_id_3668064.html

das hab icgh gerade gegoogelt.
 
ich freue mich ja für die praktikanten ... aber mal ehrlich: wenn ich das meinen praktikanten zahlen müsste, würden die ja das doppelte von mir verdienen ;)

ich bin für eine gerechte entlohnung. aber sie muss auch immer in relation zu den anderen gehältern und der "potenziellen leistungsfähigkeit" stehen.

bei mir lernt ein praktikant immer noch ne menge und arbeitet bei weitem nicht so viel / umfangreich wie ein normaler mitarbeiter ;)
 
@mephistolino: Das dachten die Südstaatler in den USA auch, die Nordstaatler haben für günstig Baumwollen gekauft (Also ausgenutzt das Sie kein Meer haben) aus den Süden und weil Sie es exportieren konnten und teuer weiter verticken und die Südstaatler konnte deshalb mit ruhigen gewissen Sklaven halten weil Sie sonst nicht über die Runde gekommen wären. Macht es aber trotzdem nicht richtig oder? Egal, hab so oft als Praktikant beim Briefe eintüten was gelernt, hab ja was gelernt, z. B. bücken und das System akzeptieren!
 
@R3dN3ck: ... mag sein, dass du im praktikum nix gelernt hast; meine praktikanten lernen alle was ;) das sagen sie selber und auch alle chefs der praktikanten, die bei mir sind.

und das gilt nicht nur für mich, sondern für alle praktikumsstellen hier.

praktikanten sind hier auch keine sklaven.

aber hier muss sich auch niemand bücken oder briefe eintüten.

und auch keine baumwolle pflücken ;)
 
VMware, Twitter, Facebook und wie sie nicht alle heißen zahlen Praktikanten so viel. Teilweise sogar mehr wie Apple. Anfang 2014 gab es da eine Auflistung wer wie viel im Schnitt zahlt.
Wer die besten Neulinge haben will, zahlt halt.
 
EIN Praktikant hat das also erzählt?
 
@McClane: Ja, dem war das bestimmt noch zu wenig Geld und er wollte sich rächen ? Oder wars andersrum einer, der nen Spezial Extern Newspaper Fake Job zu erledigen im Vertrag stehen hat ? Oder war der womöglich nie Praktikant bei Apple, hat alles nur erfunden ?
Fällt dir evt. nochwas / mehr ein, mit dem man die Gerüchteküche und den Dorfklatsch hier bissi anheizen könnte ?
Loooss..streng dich mal bissi an und denk naaach... :-D
 
@DerTigga: Zu schwer... bei so warmen Wetter hier kann ich nicht denken^^
1A recherchierte Beiträge sind doch kein Dorfklatsch... kopfschüttel.. wo lebst du?;)
 
@McClane: Ich glaube, relativ weit weg von jener Küche ;-)
Und ich hoffe, das ich auch ziemlich weit weg von nem deutschen, Praktikanten nehmenden AppleShop bin :-P
Nicht das ich auf einmal eine WF Interviewanfrage in der Mailbox habe..
 
@McClane: Ich dachte auch gleich, dass das bewusste Publicity ist. Der Praktikant hatte bestimmt die Anweisung das zu tun.
 
Das soll jetzt kein hate sein, aber wenn man als "Aushängeschild" 38$/Stunde Praktikantengehalt bewirbt, auf der anderen Seite der Welt jedoch den Arbeitern nur 50ct/Tag oder vergleichbares zahlt (oder von Foxconn zahlen lässt) finde ich das einfach lächerlich.

Sicher - ich freue mich für die Praktikanten und würde es selbst auch gerne tun, aber andererseits kann ich auch den Kopf schütteln...
Ich mein, es ist ein Praktikantenjob
 
@RaBbiZ: Apple bezahlt seine Angestellten gut, daran ist nicht zu rütteln.

Bei Foxconn nutzt Apple lediglich das Marktangebot wie alle anderen Marktteilnehmer auch, ich wüsste nicht warum man das Apple vorwerfen soll...das muss man Foxconn vorwerfen.
 
Dann kündige doch bei Winfuture mach ein Praktikum bei Apple!

"Der US-Konzern ist keineswegs zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen, weil er einem Heer von Mitarbeitern möglichst wenig zahlt."
Heißt es nicht eigentlich "Das Internet vergisst nie"? Wenn ich auf Winfuture nach "Apple Selbstmord" suche kriege ich "208 Ergebnisse". Und nur weil jetzt ein Praktikant berichtet, dass er viel verdient heißt das noch lange nicht, dass es in den Jahren des Aufstiegs genau so war. Die "Schäre zwischen Arm und Reich" scheint also bei Apple noch weiter geöffnet zu sein als in diversen Ländern. 5% super reiche Apple Angestellte Entwickeln in Amerika und 95% super arme Arbeiter schuften sich am Ende der Welt bei der Produktion der Entwicklungen in den Suizid.

Außerdem würde ich sowas nicht "Praktikant" nennen, sondern eher "Steuertrick" so oder so ähnlich. Sowas sollte nicht gelobt sondern kritisiert werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Apple durch diese Praxis noch einiges an Kohle spart gegenüber Festangestellten. Dazu kommen wahrscheinlich noch weniger Gesetzliche Bestimmungen wie maximale Arbeitszeit und Co.
Ich könnte mir vorstellen, dass Apple auch "normale", "echte" Praktikanten hat, die nicht so fürstlich entlohnt werden. Und wenn nicht wäre das ja noch schlimmer, dann würde Apple jungen Menschen die Chance verwehren den Beruf kennen zu lernen, was ja eigentlich der Sinn eines Praktikums ist.

Nur mal aus Interesse, wurde der Artikel auf einem Mac geschrieben, oder hat zumindest beim Schreiben mal das iPhone geklingelt?
 
@markox: Deine Ausführung hat 2 entscheidene fehler:
1. Die angesprochenen Selbstmorde waren nicht bei Apple, sondern bei Foxcon und bewegten sich relativ im selben Bereich, wie landsweit und waren protentual sogar geringer, als in D.

2. Die von Dir angesprochenen "armen suizidalen" Arbeiter "am Ende der Welt" sind keine Angestellten von Apple.
 
@iPeople:"Der US-Konzern ist keineswegs zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen, weil er einem Heer von Mitarbeitern möglichst wenig zahlt."

"Der US-Konzern ist zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen, weil er Vertrags-Fertiger beauftragt, die einem Heer von Mitarbeitern möglichst wenig zahlt."

Denk nach! Denk doch einfach mal drüber nach.
 
@markox: Hm, ich denke nach. Demzufolge müssten Microsoft, DELL, HP, IBM, Samsung, CISCO und wie sie alle heißen auf der selben Stufe stehen und alle mit die wertvollsten Marken sein. Sind sie aber nicht. Also kann DAS nicht der Grund sein, oder? Und jetzt noch was. Du kannst Deinen Faden erst weiterspinnen, wenn Du weißt, wieviel Apple letztlich für die Produktion bezahlt. Und nein, es sind nicht die in den Medien verbreiteten geschätzten 180 Dollar pro Gerät.

Denk nach! Denk doch einfach mal drüber nach.
 
@iPeople: Tja, die erste Version meiner Antwort war deutlich ausführlicher und ging auch auf die von dir genannten Unternehmen ein,... aber ich wollte es einfacher halten und nicht so weit ausholen. Aber jetzt kommst du mal wieder vom Thema ab. JA! Ist schon klar. Alle machen es und es geht nicht anders und natürlich ist Auftragsfertigung nicht der einzige Schlüssel zum Erfolg. Aber darum geht es hier gar nicht, sonder darum, dass der Autor es hier geschafft hat Kritikpunkte in Lobeshymnen zu verwandeln unter Verdrehung der Tatsachen.
 
@markox: Aha, also kommen noch mehr Punkte dazu, die zum Erfolg führten. Womit Deine ganze Argumentation ziemlich zu wackeln anfängt. Aber im letzten Satz Deines Eingangspostes hast Du eigentlich die Katze aus dem Sack gelassen: Objektivität ist nicht so Deins.
 
@iPeople: Nein. Eigentlich nicht. Produkte meinte ich nicht, sondern Unternehmerisches Handeln, Strategie, Glück usw..

Warum. Nach dem lesen fand ich die Frage berechtigt. Die Antwort wäre wirklich interessant. Und was hat das mit meiner Objektivität zu tun. Die Frage war ja gerade, ob der Autor objektiv war.
 
@iPeople: Wenn in deiner christlichen Tageszeitung ein Artikel steht mit dem Inhalt wie toll Scientology eigentlich ist und wie gut und anständig zu seinen Mitgliedern. Was glaubst du eher, dass es der Wahrheit entspricht, oder dass der Autor Scientologe ist?
 
Die entscheidenden Fragen wurden hier aber nicht beantwortet - auch nicht von anderen Magazinen:

Was hat er gemacht und wie war sein Ausbildungsstand?

- War er ein "normaler" Praktikant, der einen Schnupperkurs gemacht hat, ist es sehr viel Geld.
- War er aber z.b. ein Designer / Ingenieur mit Berufserfahrung und akademischen Abschluss, der ein "Praktikum" gemacht hat, ist es wenig und dient wohl nur einem Zweck: Ein "Internship" kann leicht beendet werden, eine feste Anstellung nicht ohne weiteres.
 
@dognose: Wenn du den Artikel richtig gelesen hast, wäre das wohl klarer. ;) Es geht natürlich nicht um etwas, was hier so als Schülerpraktikum läuft, sondern um Leute, die man fest anstellen will - eine Mischung aus Praktikum und Probezeit für fertig studierte Leute.
 
"Und während die meisten froh sind, wenn es überhaupt ein entgegenkommen für geleistete Überstunden gibt, bezahlt Apple diese sogar mit einem saftigen Aufschlag: Jede Stunde, die der Praktikant über die 40 Stunden hinaus von seinem Team benötigt wird, entlohnt der Konzern mit dem anderthalbfachen Stundensatz. Wer also in der kritischen Phase eines Projekts etwas mehr als 60 Stunden in einer Woche auf der Arbeit ist, hat sein Gehalt quasi verdoppelt. "

Bin ich der einzige, der sich daran stört? ;) 40x38$ = 1520 x 1,5 = 2280 und nicht 3040.
 
@Mehrsau: Ähm.... deine Rechnung stimmt aber nicht....

40 Stunden normal: 40*38 = 1520
Und dann 20 Überstunden: 20*38*1,5 = 1368

Beides addiert = 2888

Und da im Artikel nur QUASI verdoppelt steht, würde ich das gelten lassen.
 
@Draco2007: Da steht auch "etwas mehr als 60 Stunden". ;)
 
@ckahle: Genauer gesagt 66,6667 :p

http://www.wolframalpha.com/input/?i=40*38%2Bx*38*1.5%3D3040
 
@Mehrsau: das doppelte Gehalt bezieht sich auf eine 60 Stunden Woche. Also 40x38+20x57
 
Deutschland sucht Fachkräfte, Apple hat sie. Leider scheint in Deutschland niemand zu kapieren, dass man Spitzenkräfte nicht für 10-12 € die Stunde bekommt.
 
@Metropoli: Klar, man muss sich nur dafür stark machen, diese Fachkräfte aus dem Ausland zu importieren und so lange zu behaupten es gibt keine Fachkräfte in Deutschland...
 
Nicht mal für 50/Std. würd ich da anfangen.
 
@Hans Meiser: joa und ich geh jeden Sonntag in die Kirche
 
Kein Wunder, das deren Elektroschrott so teuer ist.
 
@cptdark: Dafür beutet Apple die Chinakräfte aus, gleicht sich somit aus :>
 
"Apple ... erwartet auch, dass sich die Praktikanten den strengen Geheimhaltungs-Regeln unterwerfen. Nicht einmal Familienmitgliedern oder engen Freunden darf man erzählen, was man im Job gerade tut. Auch das Fotografieren auf dem Firmengelände ist natürlich untersagt. Solche Richtlinien bekommt man gleich am ersten offiziellen Arbeitstag in einem Geheimhaltungs-Seminar eingetrichtert." Na, Prost Mahlzeit, die "Regeln" klingen nach NSA oder Sekte und so was meidet man normalerweise, wie die Pest ...
 
@karacho: Ähnliche Regelungen gibt es auch in deutschen Unternehmen.

Im Entwicklungszentrum von Porsche sind Fotos auch strengstens verboten und die meisten Zonen in denen es interessant wird sind nur durch Key-Cards zu erreichen. Ich habe damals nur einen klassischen NDA unterzeichnen müssen, kann mir aber gut vorstellen, dass es da noch einige weitere Klauseln gibt für Mitarbeiter, die an den allersten Prototypen Arbeiten.
 
@karacho: Die Regeln gibts in jedem großem Unternehmen, nichts Besonderes also.
 
@karacho: Irgendwo geb ich dir intuitiv ja sogar Recht.... Es ist aber schon seit zig Jahren auch in Deutschland so, das in Arbeitsverträgen drin stehen kann und auch steht, das man nicht nur während der Tätigkeit, sondern sogar noch ein paar Jahre NACH dem ausscheiden aus dem Betrieb / der Firma, über gewisse Dinge die Klappe zu halten hat oder es geht sozusagen schnurstracks vor Gericht.
Der früheste Vertrag, der sowas enthalten hat bzw. der mir vor die Augen kam, war (schon) im Jahr 1997.
 
Also Apple in Cork wollte mich haben als German Customer Support Advisor und 27.000€ nach der Probezeit zahlen. Hab das Schreiben hier noch rumliegen, falls mir das niemand glauben will. Ich glaube der News nicht. Sorry. Eine gelernte, erfahrene Kraft kriegt weniger als ein Praktikant? Entweder nur bei Apple so, oder der "Praktikant" erzählt groben Unfug.

EDIT: Natürlich Jahresbrutto 27.000€. Einen Umzug nach Cork zahlen sie nicht.
 
@eisdrachen: kommt immer auf den Bereich an in dem du arbeitest...den german customer Support advisor gibt's sicher auch aus indien
 
@eisdrachen: Nichts gegen "First Level Supporter" Aber ich kenn manche voll Wertige Sysadmins die vllt 5000 Euro mehr verdienen im Jahr (Brutto) also mich wundert es manchmal nicht warum immer mehr ITler nach USA auswandern..
 
Irgendwelche Praktikanten kriegen 38$ und die versklavten Arbeiter in China, auf die es ankommt, bekommen sicher nicht mal 10% davon.
 
@AngelusJimenez: Weil die "versklavten Arbeiter in China" bei Foxcon arbeiten, und nicht bei Apple?
 
@iPeople: Ach, Apple kann den Zulieferern und Partnern sonst alles mögliche in die Verträge diktieren, aber wenns um die Bezahlung derjenigen geht, die für Apple arbeiten, reicht dann plötzlich der Einfluss nicht über den einer 3-Mann-Klitsche hinaus?
 
@TiKu: Du wiederholst Dich. Apple und Foxcon verhandeln einen Vetrag über die Produktion aus. Apple, Microsoft, HP, Sony, Samsung, DELL, Cisco oder wer immer dort noch produzieren lässt werden sicherlich mehr zahlen, als die Produktion kostet, sonst würde Foxcon keinen profit machen. Was Foxcon damit macht, ist nicht Sache von Apple, Microsoft, HP, Sony, Samsung, DELL, Cisco oder wer immer dort noch produzieren lässt. Desweiteren, solltet Du mal Zeit finden und ohne Hassbrille auf der Nase googlen, dann wirst Du bemerken, dass sich dahingehend bereits eine Menge getan hat, sei es bei den Bedingungen oder auch bei den Löhnen.
 
@iPeople: Wär doch mal was, wenn Foxcon ihren Arbeitern auch 38 $ die Stunde bezahlen würde.

Die Elektronik-Preise würden durch die Decke schießen.
 
@Draco2007: oder auch foxconn wäre kein großer Produzent mehr und die ganzen elektronikriesen würden dorthin ziehen wos billig ist.

38$/Stunde ist dort auch etwas mehr wert als "bei apple zuhause"
 
@Draco2007: Mir wäre es Recht. Aber die Ersten, die jammern, wäre die Geiz-ist-Geil-Fraktion hier, weil sie dann nicht mehr jedes Jahr ihr Android-Update per Neukauf erledigen können ;)
 
@iPeople: Mich würde ja mal ein durchgerechnetes Gedankenspiel interessieren. Was kosten Luxusgegenstände und normale Dinge, wenn alle Menschen weltweit fair bezahlt werden würden...
 
@Draco2007: Dazu müsste erstmal "fair" definiert werden. Foxconn zahlt mit 250 Euro (umgerechnet) über Durchschnitt. Über Durchschnitt verdienen ist doch fair, zumindest gemessen an dortigen Verhältnissen.
 
@iPeople: Ja, nicht leicht zu definieren, stimmt schon...

Bei einigen Dingen kenne ich echte Relationen, was Qualität zu fairen Preisen wirklich kostet.

Italienisches Olivenöl zum Beispiel:

Im Supermark so um die 2-3€ pro 500ml (ich weiß es ehrlichgesagt nicht genau, aber ich meine um den Dreh)
Qualitätiv wirklich hochwertiges Olivenöl auch wirklich aus Italien (nicht aus Spanien importiert) von einem Olivenbauern, den ich persönlich kenne (also kein Fake Bio-Krams)....
16€ für 500ml....

Ich glaube diese Relationen ließen sich auf viele Dinge anwenden. Damit würde eine Menge Luxus wirklich Luxus werden, wenn man diesen Faktor auf alles anwendet...

EDIT: 500ml, sorry, war beim Balsamico, da reden wir dann eher von 50€ aufwärts bei 250ml ^^
 
"Wer also in der kritischen Phase eines Projekts etwas mehr als 60 Stunden in einer Woche auf der Arbeit ist, hat sein Gehalt quasi verdoppelt." - Die Berechnung würde ich noch mal durchführen... ;)
 
@xploit: DA steht "mehr als 60h" ... bei 66h/Woche ist es verdoppelt. Die Rechnung stimmt so schon ungefähr.
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