SpaceX-Explosion: Wichtige Versorgungsgüter und HoloLens zerstört

Am Wochenende sollte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX eigentlich Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Doch die Rakete explodierte etwas mehr als zwei Minuten nach Start. Mit an Bord waren auch zwei Microsoft HoloLens-Geräte, ... mehr... Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick Bildquelle: NASA Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick NASA

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Na dann, viel Glück beim zweiten Anlauf! Was ich bezogen auf Raumfahrt und NASA nicht verstehe, wiso nicht auf dem Äquator starten!?!? Brächte viel weniger Energy um auf escape speed zu kommen!
 
@psyabit: Ich denke, einer der Gründe kann sein, dass sie bereits einen eigenen Weltraum Banhoh haben und ein weiterer viel Geld kosten würde. Ausserdem sind am Äquator viele Griesengebiete und da das passende zu finden ist nicht einfach. Ausserdem müssten die Raketen auch teuer dort hin transportiert werden.
 
@RalfEs: Ich denke da dürftest Du so ziemlich recht haben, aber meinst Du jetzt "Riesengebiete" oder "Krisengebiete"? ;)
 
@moribund: Er meinte Krisengebiete
 
@matterno: Ach und ich dachte schon in Regionen voller Bewohner mit überdurchschnittlicher Körpergröße (Riesengebiete) wären keine Raketenstarts möglich.^^
 
@moribund: Da gibt's einfach zu viel Griesbrei...
 
@RalfEs: Naja es gäbe ja die Möglichkeit den europäischen Raumfahrtbahnhof zu nutzen. Aber da würden die ja ihre unabhängigkeit verlieren. Denke da gehört auch ein gewisser stolz dazu.
Die russen haben ja eine noch schlechtere Position. Die haben aber eine Verabredung mit dem Europäern getroffen. Weiß aber auch nicht wie da der aktuelle stand ist.
 
@psyabit: Beispielsweise das KSC liegt auf 28° nördlicher Breite. Daher nutzen sie immer noch 88% der radial Geschwindigkeit der Erde. Diese Beträgt etwa 465 m/s, d.h. sie verlieren ~55 m/s. Die Fluchtgeschwindigkeit der Erde beträgt 11.186 m/s also ist der Unterschied nur ~0,5 %. Aufgrund der Raketengleichung (bei einem Isp von 400 s) wären 1,4 % mehr Startgewicht nötig, bzw. 1,4% weniger Nutzlast. Der Transport an den Äquator kostet sicher mehr. Darüber hinaus ist das nur von Vorteil, wenn man auch in die selbe Richtung fliegen will, wie die Erde sich dreht. Satelliten die z.B. über den Nordpol/Südpol fliegen sollen, müssen die 465 m/s sogar wieder abbauen.
 
"rund 1800 Kilogramm Cargo an Bord"
Natürlich kann man sich so einen Buchstaben sparen, aber für "Cargo" gibt es doch den wunderbaren deutschen Begriff "Fracht"
 
@gutenmorgen1: Ich mussts tatsächlich googlen, konnte damit gar nichts anfangen.
 
@Thermostat: der Autor hat vermutlich nicht gegoogled sondern das wörtlich übernommen ohne zu wissen was es ist ...
 
@steffen2: Traurig wenn dem so wäre. Da dürfen sich Journalisten dann aber auch nicht wundern, wenn man ihnen keine Glaubwürdigkeit mehr zukommen lässt, wenn sie ihren eigenen Text nicht mal verstehen :X
 
@Thermostat: War mir auch kein Begriff. Also ich kenne car2go... aber das scheint was anderes zu sein.
 
@Thermostat: Kennst du nicht DB Cargo? Die Frachtabteilung der Deutschen Bahn?
 
@Knarzi81: Das hört man schon mal, ja... aber man macht sich wenig Gedanken darum was dahinter steckt.
 
@Thermostat: Wenn das auf Güterwagons steht, die an einem vorbeirollen, dann um Gütertransporte. ;)
 
@Knarzi81: Ja, naja... Die Bahn machte auch eine Zeitlang Werbung mit "Die bahn kommt"... aktuell mit "Diese Zeit gehört dir"... Joa, die Zeit gehört mir, die ich auf dem zug warten darf, das stimmt schon :P
Bei der Bahn sollte man nicht so ernst nehmen, was irgendwo drauf steht xD
 
@gutenmorgen1: Cargo und auch Kargo stehen im Duden. Ich weiß also nicht, was das Problem damit ist. Skypen, simsen und googlen darf ja auch jeder benutzen, ohne dass sich jemand darüber aufregt.
 
@Asim1956: Das Problem damit ist, dass es eine völlig!! unnötige Verenglischung ist. Im Gegensatzt zu skypen, simsen und googeln gibt es für Cargo einen allgemein bekannten deutschen Begriff.
 
@gutenmorgen1: Bei skypen, simsen, googlen kann man auch sagen "mithilfe von Skype telefonieren", "eine Kurznachricht schreiben", "eine Google-Suche durchführen". Trotzdem macht es niemand, weil es unnötig ist. Und Thema Cargo: Dieses Wort kommt aus dem Spanischen und davor aus dem Lateinischen.
 
@Asim1956: In dem Fall hast du mir aber drei deutssprachige Abkürzungen genannt. "Name des Dienstes" + en.
Und "Fracht" stammt aus dem Germanischen.
 
@Asim1956: Jo und damit damit aus einem kurzen Begriff eine ganze Wortverkettung machen... Cargo=Fracht, da wird nix großartig länger oder komplizierter.

Man hätte wirklich lieber Fracht oder frachtgut schreiben sollen.
 
@gutenmorgen1: Ich will hier auch keine Diskussion über Wörter starten oder den Besserwisser spielen. Ich verstehe bloß nicht, was mit dem Wort "Cargo", das offiziell im Duden steht, verkehrt sein soll. Dafür haben wir doch einen Duden. Ich denke, es gibt viel schlimmere Wörter, besonders "Handy", die wir aus der deutschen Sprache entfernen sollten.
 
@Asim1956: Und "Beamer"!
 
@DON666: Public-Viewing, Hometrainer, Oldtimer, Youngtimer, Streetworker, No-Go, Happy End, ... Es gibt Dutzende dieser tollen Wörter.
 
@Asim1956: Das Beste an Handy ist, es ist sogar falsch :D
 
@Knerd: Naja falsch, es ist ein deutsches Wort, von uns gemacht. Im englischen heißt das Handy "cellphone" oder "mobile"
 
@Zerodime: Eben, Handy ist mehr Deutsch als Englisch.
 
@Asim1956: Handy ist kein englischer oder amerikanischer Begriff.
Das Wort kommt ausschliesslich im Deutschen Sprachraum vor!
Man sagt ja, dass es aus dem Schwaebischen kommt, als die Schwaben das erste mal ein Mobiltelefon sahen, haben sie verwundert gefragt: "Ei henn die koi Schnur??" :D
 
@gutenmorgen1: Anstellerei. Selbst die DEUTSCHE Bahn hat das Wort "Cargo" fett auf ihrer gesamten Güterzugflotte stehen.
 
@DON666: Weil Güterzüge auch selten das Land verlassen...
 
@gutenmorgen1: Hat damit nix zu tun, die ganze Sparte heißt bei denen schon lange "DB Cargo".
 
@DON666: ÖBB, CD, MÁV, SNCF, ... viele haben es. Cargo ist eben ein internationales Wort. Deswegen verstehe ich die Diskussion immer noch nicht. Wir haben Dutzende Wörter in der deutschen Sprache, die irgendwie nach Fremdsprache klingen, aber nur bei uns verstanden werden. Warum stört das niemanden?
 
@Asim1956: Ich glaube, wir sind uns da ziemlich einig, ich sehe das genauso. Es gibt aber eben auch die selbsternannten Retter der deutschen Sprache, die sich bei JEDEM englischen Wort einschalten, ob das nun gebräuchlich (und auch im Kontext korrekt) ist oder nicht. Denen geht es ums Prinzip.
 
@DON666: Ja und diese Retter haben auch "Handys" ... Eben genauso zielstrebig wie rauchende Umweltschützer.
 
@Asim1956: Ihr seid ja beide voll right. Ich war eben nur etwas angeangert weil ich heute nach dem lunchen noch etwas chillen wollte aber dann so ein Nagger in den laden kam und mir auf die Nuts gegangen ist dass ich ihm unbedingt schnell bei seiner Work helfen sollte.
 
@gutenmorgen1: Leider ist es heutzutage typisch, dass immer jemand versucht, sachliche Diskussionen ins Lächerliche zu ziehen, wenn er selbst keine Argumente mehr findet.
Hier ging es nur darum, dass Cargo international verständlich ist, Dutzende "englische" Wörter in der deutschen Sprache nicht. Aber noch viel Spaß beim "Lunchen".
 
@Asim1956: Was heisst hier keine Argumente? Für dich gibt es keine Argumente gegen das Wort Cargo! Ich könnte dich natürlich bitten, mir auch nur ein einziges Beispiel zu nennen, bei dem eine seriöse Redaktion jemals geschrieben hätte "xx Kilogramm Cargo".
Aber was brint mir das? Du bist zu 100% überzeugt, dass Cargo hier an dieser Stelle das richtige Wort ist.
Dass es im allgemeinen Sprachgebrauch in dieser Kombination genauso unüblich wie unnötig ist, wie genau sollte ich das für dich belegen?
 
@gutenmorgen1: Und weil ein Prozentsatz von Lesern der Meinung ist, dass ein im Duden stehendes Wort, welches zusätzlich auch noch international üblich in diesem Kontext und international verständlich ist, ist eine Redaktion unseriös?
 
@gutenmorgen1: Vergiss nicht das richtige Mindset für deine Work-Life-Balance.
 
@Asim1956: Wie gesagt, du hast Recht, ich habe Unrecht, die Sache ist gegessen.
 
@gutenmorgen1: dank eurer diskussion weiß ich jetzt zumindest das englische wort für fracht. war mir vorher nicht bewusst. Bin daher ganz auf gutenmorgen1 seiner seite...., aber seis drum ;)
 
@gutenmorgen1: mit "1,8 Tonnen" hätte man noch mehr Buchstaben gespart :-)
 
@scar1: Metric or standard tons? :D
 
@gutenmorgen1: Ich finde auch man sollte in der BRD deutsch schreiben.
 
" schwerer wiegt sicherlich, dass dabei auch knapp 700 Kilogramm an Lebensmitteln und anderen Versorgungsgütern zerstört worden sind."

Nein, auch das wiegt nicht schwer. Das Problem der Raumfahrt ist seit jeher, dass es recht selten die Nutzlasten sind, die recht teuer sind, sondern ihr Transport. 700 kg Versorgungsgüter kosten rund 50.000 Euro, wenn es sich um feinstes abgehangenes Dryed Age Beef handelt. Klingt viel, ist neben neben den Kosten pro Start von etwa 60 Millionen ein verschwindend geringer Posten.

Wenn man beim Versenden einer Postkarte eine Ein-Million-Euro-Briefmarke draufkleben muss, betrauert man beim Verlust der Sendung nicht die Postkarte, sondern die Briefmarke.
 
@Niccolo Machiavelli: dabei geht's auch nicht um den Wert der Sachen, sondern, dass das den Astronauten jetzt fehlt.
 
@moniduse: Warum? Was verhindert den Neustart einer weiteren Rakete? Anderen Berichten zufolge hat die ISS immer noch Vorräte für vier Monate.
 
@Niccolo Machiavelli: Naja so einfach ist das ja nicht. Im Gegensatz zu den russen, sind amerikanische und auch europäische raketen in leichtbauweise ausgeführt. Das führt dazu, dass sie nur den flugkräften standhalten. Das Problem dabei. Sie können nicht fertig gelagert werden sondern müssen immer jeweils senkrecht aufgebaut werden. Noch dazu muss ja der Fehler gefunden werden bevor ein neuer start durchgeführt wird.
Aber verhungern werden die da nicht. Die russen fliegen glaube ich nächste Woche einen Transport hin und die haben ja notreserven. Und wenn nichts mehr hilft gibt es glaube ich auch ne notfallkapsel mit der sie zurück können.
 
@Leo 2005: Auch das ist nicht wirklich ein Problem, beziehungsweise ein schon gelöstes. Die Atlas-Raketen waren ebenfalls extrem dünnwandig. Die wurden unbetankt am Boden schlicht von Druckluft in Form gehalten.
 
@Niccolo Machiavelli:
Das schon, allerdings kann niemand garantieren dass der nächste Start erfolgreich sein wird u. in kurzen Abständen können die Transportflüge nicht gestartet werden.
Da sollte es schon einen Plan B geben, oder bist du da anderer Ansicht?
 
@Winnie2: Meine Güte... Ja, aber selbst dann ist nicht der Verlust der Versorgungsgüter das Problem, sondern der Verlust der Rakete insgesamt. Leider ließt sich der Artikel so, als wäre alles nicht so schlimm, wenn die Versorgungsgüter nicht zerstört worden wären. Und das ganz unabhängig davon, ob die Güter auf der ISS angekommen wären oder nicht.
 
@Niccolo Machiavelli:
Es ging mir bei meiner Betrachtung nicht primär um den Verlust der Versorgungsgüter sondern um die Versorgungslage der ISS. Wenn die nächsten Transportflüge scheitern sollten dann wird es zu einem Versorgungsengpass auf der ISS kommen.
Der Progress-Versorgungsflug vor ein paar Wochen war ebenfalls ein Fehlschlag.
Unter den verlorengegangenen Gütern werden sich sicherlich keine Unikate befunden haben. Da ist alles ersetzbar. Nur darf den Leute da oben in der Raumstation weder Sauerstoff noch Lebensmittel ausgehen.
 
@Niccolo Machiavelli: bestimmte Teile sind halt nach zwei Fehlstarts nicht mal eben so auf Lager, u.a. die genannten Wasserfilter. Diese müssen erst wieder hergestellt werden, nachdem man den Bedarf von normalerweise mehreren Jahren innerhalb weniger Monate verfeuerwerkt hat.
 
@der_ingo: Meinst du die Leute da drüben wären so blöd und hätten das nicht mit eingeplant?
 
@Menschenhasser: offensichtlich nicht, sonst würden sie nicht schreiben, dass es problematisch sei, die Filter kurzfristig nachzubekommen.
 
@moniduse: Die haben noch für 4 Monate Verpflegung an Bord. Das ist nun wirklich nicht das Problem...
 
Ein schwerer Schlag für ... Microsoft!
 
@djot: Dun dun duuunnnnn ;-)
 
@djot: Wieso, die sind doch damit in allen Medien (um mehr dürfte es ihnen dabei nicht gegangen sein) vertreten - wenn jetzt als Schuldiger noch irgendeine mickrige Steuerung ausgemacht wird, die unter Linux läuft (auch das dürfte machbar sein) ist doch alles im Lot.
 
@rallef: Ja, schade um die Lebensmittel, wie Apple und so ... (Mein Kommentar bezog sich auf die Nachricht bzw. eigentlich nur deren Titel; bin kein Fanboy von irgendwas.)
Dafür dürfte Blackberry gern mal verschwinden oder im All explodieren, mir egal. Die haben hier auf der Erde jeden falls nichts mehr zu suchen (bzw. genaugenommen noch nie).
 
@djot: Dafür kassiert man Minusse (welches die (re)flektierte Form von Minus ist)? Als wenn es es irgendwen interessieren würde, was da so von welchem Hersteller auch immer an Bord gewesen ist. Gut, da war voher ne Meldung, dass die Holo Lens ... lassen wir das. Sie hat's nicht geschafft ;)
 
Pioniere dürfen auch mal Pech haben, solange keine Lebewesen zu Schaden kommen. Alles andere ist ersetzbar.
 
... ach ja, wegen Lebensmittel und Weltraum/Orbit, siehe den neusten Film mit Matt Damon, The Martian, Kinostart Oktober
 
@AlexKeller: Kann das zugehörige Buch von Andy Weir nur empfehlen. Es ist relativ anspruchslos geschrieben, aber wirklich unterhaltsam. Vielleicht ein bisschen albern, aber aus wissenschaftlicher Sicht ziemlich akkurat.
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