Homo-Ehe für alle: Auch Microsoft feiert das Urteil aus den USA

Das US-amerikanische Supreme Court hat gestern Geschichte geschrieben: Gleichgeschlechtliche Ehen sind in den gesamten USA ab sofort ein von der Verfassung geschütztes Recht. Auch Microsoft feiert diesen historischen Tag für die Gleichberechtigung. mehr... Microsoft, Gay, Fahne, Schwul, Lesbisch, Pride Bildquelle: Microsoft Microsoft, Gay, Fahne, Schwul, Lesbisch, Pride Microsoft, Gay, Fahne, Schwul, Lesbisch, Pride Microsoft

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Eigentlich traurig das es ein Urteil bedurfte für 'das Land der unbegrenzten Möglichkeiten'. Wenn auch gleich ich diese Transgender Debatte in eine Ideologie ausarten sehe. Es nimmt ja schon beinahe religiöse Ausmaße an. Soviel Theater einer Minderheit hat es noch nie gegeben und der Versuch, es schon beinahe zu erzwingen, das jeder daran Gefallen zu finden hat, ist auch nicht besonders freiheitlich.
 
@knirps: Stell dir vor, jemand möchte dir vorschreiben, wen du zu lieben hast. Jeder, der nicht an dem Gedanken gefallen findet, dass man seine sexuelle Freizügigkeit ausleben kann, hat meiner Meinung nach nichts in einem aufgeklärten Rechtsstaat im 21. Jahrhundert zu suchen.
 
@Talk_to_Me: Es ist ein unterschied ob ich Toleranz oder Akzeptanz werbe. Toleranz scheint nicht mehr ausreichend zu sein und das geht entschieden zu weit. Ohnehin habe ich das Gefühl das die meisten Toleranz und Akzeptanz für das selbe halten. Weit gefehlt.
 
@knirps: Aber wo liegt deiner Meinung nach das Problem, andere Lebensstile zu akzeptieren, die einen selbst womöglich noch nicht mal wirklich tangieren? Ich bin beispielsweise selbst schwul, und ich bin wirklich der letzte, der es nicht versteht, wenn Menschen genervt sind, wenn andere Menschen ihnen ihre Sexualität auf die Nase binden. Vor allem weil manche überengagierte Homosexuelle ihre Sexualität als Hobby begreifen. Trotzdem sollte man sich reflektieren, und sich darüber im Klaren sein, dass es andere Menschen als Teil einer Gesellschaft ungeachtet ihrer Sexualität, Ethnie oder sonstigen Gesichtspunkten nicht nur zu tolerieren, sondern auch zu akzeptieren gilt.
 
@Talk_to_Me: Das Problem liegt darin, das ich mir von der Gesellschaft nicht vorschreiben lasse, was mir zu gefallen hat.
Du kannst Schwul sein und ich habe kein Interesse dir das zu unterbieten oder dich darin einzuschenken. Aber erwarte nicht, das es mir gefällt.
 
@knirps: Und dennoch war die gleichgeschlechtliche Ehe VERBOTEN in vielen Staaten.

Da geht es nicht drum ob es DIR gefällt, sie dürfen es schlicht nicht. Und DAS ist falsch. Und auch heute muss es dir noch nicht gefallen, dennoch kannst du ihnen nicht das Recht absprechen, die gleichen Rechte wie du zu haben. Und das ist der Punkt.
 
@Draco2007: ich weiß nicht was du da gerade wild in meinen Kommentaren hinein interpretierst. Du scheinst meine Aussage absolut nicht verstanden zu haben oder nicht verstehen zu wollen. Du redest absolut an meiner Kernaussage vorbei.
 
@knirps: Na ist doch schön wenn du zu spüren bekommst wie das ist, wenn man z.B. aufgrund einer Einstellung höchstens toleriert aber nicht akzeptiert wird ;) Schade, dass du nicht genug Empathie aufbringen kannst, diese Erfahrung zu reflektieren.
 
@lutschboy: Schade das du/ihr nicht in der Lage bist, einfach nachvollziehen zu können, das man nicht Gefallen an allem finden kann.
Alles andere wäre Heuchelei und eine solche Gesellschaft möchte ich nicht fördern.
 
@knirps: Trotzdem bleibt es fragwürdig, wie man keinen Gefallen dran finden kann, wenn zwei Menschen sich lieben. :)
 
@knirps: Ich kann es nachvollziehen. Und es ist ja auch schön dass du ehrlich bist. Aber ist es nicht eher Heuchelei von dir, dass du dir mit deiner Meinung zu etwas mehr Akzeptanz abverlangst, als du anderen Menschen aufgrund ihrer angeborenen Natur zugestehst? Für andere ist es halt schwer zu verstehen warum sich manche entweder an Begrifflichkeiten aufhängen, oder gar Homosexuellen untersagen wollen dass diese sich lieben, am Krankenbett sehen, adoptieren oder sonstwas dürfen was heterosexuelle Paare dürfen. Schade dass du nicht in der Lage bist, diese Einstellung nachzuvollziehen ;) Du forderst für dich ein was du anderen verweigerst.
 
@lutschboy: Ich verlange ebenfalls nur die Toleranz, keine Akzeptanz. Nur wird man als "Kritiker" (ich finde das ist nicht das richte Wort) heute als Diskriminierer hingestellt. Wenn wir in einer Gesellschaft leben wo jedes ablehnende Wort, was nicht gleichzusetzen mit einer Verbots- oder Einschränkungsforderung ist, eine Diskriminierung ist, ist das ein Verfall unserer Gesellschaft. Und genau bei der Transgender Debatte erkenne ich das dies so ist und immer weiter zunimmt.
 
@knirps: zu: [re:5] knirps am 27.06.15 um 11:18 Uhr

Auch wenn ich deine Meinung nicht teile, respektiere ich sie!
Du hast dir leider mit deiner Formulierung selbst ein Bein gestellt, in dem du deine Persönliche Wertung (Gefallen) scheinbar über die Toleranz gesetzt hast.
Wenn du sowas wie, (bitte nur als Übertragenes Beispiel)
"ich Toleriere die Homoehe, aber ich finde persönlich keinen Gefallen daran"
geschrieben hättest, wäre es für die meisten besser verständlich insbesondere die Abgrenzung die du für dich ziehst.

>in der Hoffnung keiner Fehlinterpretation erlegen zu sein.<
 
@Kribs: Ja... recht haste.
 
@knirps: Und mir gefallen Mischehen nicht.

PS: War selbstredend nicht ernst gemeint.
 
@Talk_to_Me: So ganz unrecht hat Knirps da, meines Erachtens nicht. Es kann durchaus gesellschaftlicher Konsens sein, dass etwas toleriert wird. Ich habe aber das Gefühl, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften; und ja, auch z.B. das Dauerthema Mitmenschen aus anderen Herkunftsländern; mittlerweile in so etwas wie "Zwangs Akzeptanz" hinausläuft. Zur Toleranz, gehört es meiner Meinung nach aber auch, andere Meinungen zumindest zu akzeptieren, auch wenn man diese nicht teilt, oder sogar wenn diese falsch sind.
Bei diesem Thema, wie viele dieser Partnerschaften gibt es denn in Deutschland wirklich? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ich bin mir aber relativ sicher, dass es weniger sind, als diejenigen die sowas nicht mögen oder gar ablehnen. Diese Personen sollen diese Art der Partnerschafft jetzt also zwangsweise mögen müssen? Wie auch schon beim Thema Mitmenschen fremdländicher Herkunft, dass geht nicht unbedingt gut, und ist meines Erachtens der falsche Weg.
Etwas weiter gedacht, führt dass dann vielleicht sogar dazu, dass es Personen gibt, die sich in diese Partnerschaften irgendwie hineinzwängen lassen, weil sie z.B. ihre eigene sexuelle Orientierung noch nicht gefunden haben, oder sie gar keine haben?
(Ich hoffe mal, dass ich Knirps richtig verstanden habe)
 
@knirps: Tja, wir sind auf dem besten Weg zu einer neuen Diktatur, weil wer Widerworte gibt hat Nachteile zu erwarten. Man verlangt Toleranz, ist aber selbst nicht Tolerant genug zu akzeptieren, wenn jemand anderer Meinung ist. Alle müssen gleichgeschaltet sein - einfach mal nach Nordkorea gucken, die leben das perfekt vor.
 
@Lastwebpage: Es geht ja nicht darum, die leute zu zwingen, etwas zu mögen oder nicht. Aber es macht doch einen unterschied, wenn gewissen Leuten grundlos etwas verboten wird, was die restlichen Leute in keinster weise beeinflusst.
 
@Memfis: Derartige Vergleiche finde ich nun wieder daneben.
 
@knirps: Bei Themen wie diesen geht es ja wohl absolut nicht darum, ob es einem gefällt oder nicht.
 
@knirps: Ich bin tolerant weil ich Homosexuelle dulde. Mögen tue ich sie aber deswegen noch lange nicht. Mich kann auch keiner zwingen meine Meinung/Empfindung zu ändern. Ich finde eben den Gedanken ekelig, dass sich zwei Gleichgeschlechtige lieben. So wie zB viele Menschen Spinnen ekelig finden. Da kann man nichts machen. Es liegt in der Natur jedes einzelnen.
 
@kubatsch007: Doch, eigentlich schon. Denn es ist auch ein Straßenbild was man zu dulden hat. Und jetzt mal Hand aufs Herz... dein Erster Gedanke, wenn sich zwei Männer auf der Straße küssen ist: "Oh, Süß die zwei!"?
Also meiner ist es nicht. Und dann von mir Akzeptanz (Übereinstimmung), also in anderen Worten Gefallen zu verlangen, geht mir doch ein Stückweit zu weit.
 
@knirps: Und bei zwei Frauen ist dein erster Gedanke "wie geil"?

Der Gedanke kommt mir nicht mal bei hetero Paaren ;)
 
@knirps: Für mich ist das alles andere als daneben. Schau dir doch mal an wie Politiker beispielsweise unter Druck gesetzt werden um auf "Parteilinie" zu bleiben bzw. was passiert wenn sie sich gegen "Mutti" stellen und eine andere Meinung vertreten. Die bekommen dann "das vollste Vertrauen" ausgesprochen, was im Klartext heißt, dass sie im Grunde raus sind.

Oder schreib mal in den sozialen Medien, dass du Paraden wie den CSD blöd findest, gegen die Homoehe sowieso oder sei gegen einen Moschebhau oder gegen den Veggieday oder oder oder. Dann bekommst du es so richtig mit den Gutmenschen zu tun. Also besser Fresse halten und alles gut finden, dann hat man auch keine Probleme zu erwarten. Blos keine eigene Meinung haben oder diese gar auch noch kund tun. Zumindest unter seinem realen Namen sollte man das tunlichst vermeiden.
 
@Memfis: Es steht den Politikern frei aus der Partei auszutreten, in eine andere zu gehen oder eine eigene zu gründen.
Querschläger würde ich in meiner eigenen Partei, sofern ich eine hätte, wohl auch zurecht weisen.
Ideologien übernehmen uns in unserer dekadenten Welt, da wir echte Probleme nicht mehr kennen. Unsere Gesellschaft legt sich selber zu Grunde, da sie keine Grenzen mehr kennt.
 
@Knerd: Ich sehe Frauen komischer Weise nicht in der Öffentlichkeit das tun. Entweder es stört mich nicht, das ich es nicht wahr nehme oder sie sind diskreter... ich weiß es nicht.
 
@knirps: Natürlich denke ich nicht """Oh, Süß die zwei!"". Ich habe dabei keine speziellen Gedanken, die ich gegebenenfalls nicht auch bei Heterosexuellen hätte. Es sind einfach zwei Menschen die sich küssen. Nicht mehr und nicht weniger.
 
@knirps: Zwischen keine Grenze mehr kennen und sie nicht erkennen wollen, gibts meiner Ansicht nach feine Unterschiede. Der egoistische Drang bzw. der innere Schweinehund, etwas, was man grade will, machen zu dürfen, (statt es lieber zu lassen) überwindet sehr sehr oft das bei sorgfältiger Analyse ansich durchaus vorhandene (Er)kennen von: Grenzen.
 
@DerTigga: Und... auf welchen Kommentar genau von mir hast du reagiert?
 
@knirps: Du hast in mehr als einem deiner Kommentare hier, das Wort Grenzen verwendet ?
 
@DerTigga: Exakt ein einziges Mal. Dennoch, was möchtest du mir damit sagen?
 
@knirps: Das es massenhaft Leute gibt, die ansich vorhandene (gesetzliche oder gesellschaftliche) Grenzen durchaus sowas wie in sich tragen, die finden könnten, wenn sie sich denn lassen könnten, danach zu suchen, statt sie immer und immerwieder in hohen Prozentsätzen ihren egoistischen Zielen unterzuordnen / zu opfern.
 
@DerTigga: Ist mir zu hoch, sorry. Ich kann dir beim besten Willen nicht folgen.
 
@knirps: Bester Wille nennst du das (schon) ? Oha
 
@DerTigga: Ich würde dir gerne eine angemessene Reaktion zukommen lassen, ich kann aber nicht herauskristallisieren was du sagen möchtest. Versuch dich bitte einfach mal etwas einfacher auszudrücken.
 
@DerTigga: Habe auch so meine Schwierigkeiten mit deiner Aussage. Möchtest du aussagen das man über seine eigenen Grenzen hinaus schauen sollte?
 
@knirps: In Summe meine ich damit, das es weniger Gesetze geben könnte / müsste, wenn viele ihre Selbstkritikfähigkeit nicht immerwieder unterbuttern würden. Oder sich Ausreden und sozusagen externe Gründe (Ausreden) einfallen lassen bzw. suchen würden, da mal wieder (wie so oft) nicht nach innen schauen zu sollen, zu müssen oder ähnliches...
 
@DerTigga: Na warum denn nicht gleich so.
Es ist halt schwierig in einer verhältnismäßig großen Gesellschaft, vieler Völker (Die Deutschen sind nicht nur 'ein Volk'), ein gemeinsames, eine Nation, darstellen wollen/müssen. Ethik und Moral ist halt nicht immer das gleiche. Da bedarf es schon gewisse Rahmenbedingungen um ein friedliches zusammen sein zu ermöglichen.
 
@knirps: Das ist mir durchaus klar. Ich will damit auch nicht eigene Meinung einschränken. Es ist aber was anderes, etwas zu denken, als etwas aktiv / händisch bzw. handgreiflich auszuleben. Es gibt sicher deswegen so viele und teils engmaschige Gesetze, weil es viele Menschen gibt, die so selbstkritikunfähig sind, das das an sie herantragen der Erwartungshaltung: das ist normal, das man das bei und mit sich machen kann, mehr oder weniger massive Agressivität, Wut und ähnliches auslöst. Siehe meinen Beitrag ein kleines Stück weiter unten, Stichwort Baseballschläger.
 
@DerTigga: Religion bestimmt halt nach wie vor auch das Wesen der westlichen Welt. Damit auch unsere Gesetzgebung. Die Menschen halten lieber an einer Fiktion fest, als sich mit der Realität auseinander setzen zu wollen. Das Ergebnis sind Traditionen die schwer zu überwinden sind.
 
@glurak15: genau dieses, dieser Zwang etwas mögen zu müssen, ist aber das was vielerorts; und wie gesagt, nicht nur bei diesem Thema; regelrecht betrieben wird. Toleranz=ich akzeptiere auch andere Meinungen, da scheint es bei Vielen mit dieser Toleranz nicht allzu weit her zu sein.
Ja ja, ich weiß was jetzt wieder kommen wird, aber auf z.B. Facebook; aber auch teilweise bei z.B. Kommentarfunktionen bei Online-Medien; läuft es auf diese Art der Zwangsakzeptanz hinaus. Mit "Ich mag es nicht" oder selbst "Mir doch egal", hat man da teilweise sehr schlechte Karten.
 
@knirps: Man kann ja mit den Grundprinzipien einer Partei übereinstimmen, aber gegen einzelne Punkte sein und entsprechend dagegen votieren. Ich meine wozu macht man den überhaupt eine Abstimmung? Um eine diktatorische Vorgabe vermeintlich demokratisch zu legitimieren?
 
@knirps und andere: Vielleicht sollten mal die Begrifflichkeiten geklärt werden!

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten ohne diesen zuzustimmen.

Akzeptanz (von lat. „accipere“ für gutheißen, annehmen, billigen) meint etwas wird verstanden, wird empfunden als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein.

Akzeptanz beruht auf Freiwilligkeit. Darüber hinaus besteht eine aktive Komponente, im Gegensatz zur passiven, durch das Wort Toleranz beschriebenen Duldung. Akzeptanz drückt ein zustimmendes Werturteil aus und bildet demnach den Gegensatz zur Ablehnung (Aversion).

Daraus wird deutlich, ich kann etwas tolerieren (hinnehmen,dulden) ohne es zu akzeptieren (im Sinne von zustimmenden Werturteil).

Beruht übrigens auf Wikipedia.
 
@[re:17] N3T: Und damit hast Du -ganz ernst jetzt gemeint- ganz prima den Unterschied Toleranz ("...Ich bin tolerant weil ich Homosexuelle dulde...) UND zu Akzeptanz (nachfolgende Sätze mit "... Mögen tue ich sie aber deswegen noch lange nicht...) deutlich gemacht.

Akzeptanz und Toleranz sind KEINE Synonyme. Sie bedeuten NICHT dasselbe!

Insofern sollte man bei einer solchen Diskussion sorgfältig auf diese Begrifflichkeiten achten und diese trennen.
 
@Talk_to_Me: "Jeder, der nicht an dem Gedanken gefallen findet, dass man seine sexuelle Freizügigkeit ausleben kann, hat meiner Meinung nach nichts in einem aufgeklärten Rechtsstaat im 21. Jahrhundert zu suchen."

Toll, jetzt wird alles komplett verdreht nur weil Schwule & Lesben mehr zu sagen haben als bisher. Deiner Aussage nach ist man ein Außenseiter, nur weil man eine andere Meinung hat. Muss man sich im "21. Jhd." eine vorgeschriebene Meinung vorschreiben lassen um eine Existenzberechtigung in einem Rechtsstaat zu erhalten? Niemand schreibt DIR vor was für eine Meinung du haben solltest, also lass auch anderer Leute deren Meinung!

Ich persönlich habe nichts gegen Homosexuelle, hatte selbst mal einen Schwulen Kollegen. Allerdings kann ich es nicht ausstehen wenn mir solche Leute immer wieder mit der Ausrede des 21. Jhds. kommen. Kommt mir wie 'ne Modeerscheinung vor, als ob man gleichgeschlechtliche Ehen akzeptieren muss um "In" zu sein.
 
@Ryou-sama: Entschuldigunge, wenn ich dich womöglich falsch verstehe, aber wo gibt es da denn "etwas zu meinen" wenn einer Personengruppe die gleichen Rechte zugesprochen werden soll, wie dem Rest auch?
 
@Talk_to_Me: Wo gibt es etwas zu meinen wenn tagtäglich Frauen und Kinder im mittleren Osten sterben, nur weil ein sich ein paar dumme Idioten bekriegen? Wo gibt es was zu meinen wenn halb Europa und die USA plötzlich gegen die "bösen" Russen vorgehen, nur um einen großen Konkurrenten eines noch größeren Konkurrenten aus dem Weg zu räumen? Da wird eben den Leuten eine Meinung vorgegaukelt welche nur im Sinne des jeweiligen Staates dient und nicht deren Bürger. Jeder sollte seine eigene Meinung haben und diese sollte ihm auch nie von wem genommen werden dürfen. Ob es ihm passt dass gleichgeschlechtliche Ehen zugelassen werden oder nicht, ist seine Sache. Und da hat ihm niemand was auszureden oder zu berichtigen. Das gilt übrigens für alles im Leben. Und mit Meinen meine ich "Denken", falls du das meintest.
 
@Ryou-sama: Es geht nicht um: ob es einem passt oder nicht passt, sondern es geht um das (in Zukunft hoffentlich noch besser machbare) Einschränken, eher noch das auf Null herunter reduzieren, von auf Basis von massiver Ablehnung fußenden, AKTIVEM gegen Schwule oder eben Lesben meinen vorgehen zu dürfen.
Es geht darum, das es eben bei manchen Menschen(?) erst gesetzliche Hilfsmittel braucht, bis die in die Lage versetzt werden, ihren Baseballschläger wieder in die Ecke stellen zu können. Denn: wirklich freiwillig tun genau DAS manche leider ganz sicher nicht. Die meisten davon sind komischerweise nämlich genau richtig wie sie sind, nur die Homosexuellen, die sind die Verkehrten bzw. (angeblich per Baseballschläger oder ähnlichem Grobmotorikerwerkzeug) zu Bekehrenden.
Die etwas milderere Variante dieser Idioten sind dann die, die sich so intensiv mit der Materie beschäftigt haben, das sie (weiterhin) behaupten, das sich Homosexuelle ja bloß zu fein sind, tagtäglich ihre, das ganze abstellenden, Medikamente nehmen zu wollen .. (O-Ton meiner eigenen Mutter)
 
@DerTigga: Ich habe hier bisher nichts von "...AKTIVEM gegen Schwule oder eben Lesben meinen vorgehen zu dürfen..." gelesen! Hier wurde nicht einmal etwas gegen das von der Verfassung geschützte Recht schwuler / lesbischer Menschen geschrieben! Hier wurde maximal von nicht "akzeptieren können" geschrieben. Und siehe, wie weiter oben schon wiederholt dargestellt, das ist was ganz anderes als tolerieren!
 
@Kiebitz: Ich hatte von manchen Menschen geschrieben und nicht (nur) von manchen Boardies ? ;-)
Von dem Gesetz werden schließlich nur sehr geringe Prozentsätze an Winfuture Boardies zu sowas wie sozialkompetentererem (als bisher ausgelebt / angewendet !) Verhalten aufgerufen.
 
@DerTigga: Äh? Das ist nun aber wieder auch nicht deutlich bei Dir. Du:"...sozialkompetentererem (als bisher ausgelebt / angewendet !) Verhalten..."? Wie oder was jetzt "...ausgelebt / angewendet..."? Toleranz, Akzeptanz oder gar Schwul- / Lesbischsein? Zumindestens Letzteres ja wohl nicht-oder? Ich kann doch nicht erst schwul / lesbisch sein / werden um darüber soziale Kompetenz zu haben!

Das Minus übrigens NICHT von mir!
 
@Kiebitz: Ist ein, seine eigene, beim mit Schwul oder eben Lesbisch sein mehr oder weniger massiv konfrontiert werden, aufkommende Angst oder das direkte aufkommen von ziemlich massivem Abwehren wollen, denn sozialkompetent bzw. berechtigt ?

Ich meinte mit obigem eigentlich nur, das es, meiner Meinung nach, sehr viele Menschen gibt, bei denen bei (angeblich) ZU starker Konfrontation bzw. zu großer Tuchfühlung mit Schwul oder Lesbisch sein, das Hirn eher mehr als weniger starke Aussetzer kriegt und stattdessen die Muskeln in Arm und Bein aktiv werden ... was ich in meinem stellvertretenden Sinnbild: Baseballschläger(Einsatz), eben ein ziemlich sinnfreies / unbeherrschtes drauflos dreschen und treten wollen, aufzeigen wollte.
Das hat auch viel mit Selbstreflektion und Wertigkeitsgefühl zu tun. Bei manchen kommt da glaube ich auch eine Art von Minderwertigkeitskomplex zum tragen, wenn sie sich anstrengen sollen, einem Schwulen oder einer Lesbe so richtig ganz und garnichts (an)tun zu sollen.
 
@Talk_to_Me: wer gegen den strom schwimmt, muss damit rechnen wasser zu schlucken.
 
@knirps: Theater um Minderheit? Jeder gehört einer Minderheit an. Vergewaltigunsopfer, Taschendiebe, Raucher, Kinder, Juden, Ausländer, Radfahrer, ... und um praktisch jede gibt es viele Gesetze und auch viel Medienaufmerksamkeit wenn irgendwas spannendes diesbezüglich passiert. Jedoch legen manche Menschen je nach Zu- oder Abneigung zu Minderheiten mehr Fokus auf ein geschehen wodurch vielleicht der Eindruck entsteht, etwas nehme "religiöse Ausmaße" an, was dann schon etwas tief blicken lässt.
 
@lutschboy: Siehe kommentar über dir.
 
@knirps: Welchen der 44?
 
@knirps:
Das ist aber auch das Land der extremen Gegensätze. Auf der einen Seite gibts z. B. extremistische lesbische Feministinnen, die Männer regelrecht versklaven wollen und auf der anderen zurückgebliebene rassistische "Recht des Stärkeren" Neokons die immer wieder Kriege anfangen. Beiden wird Gehör gegeben, vielen davon sogar ein hoher Posten in der Politik. Dazwischen gibts natürlich auch was. Nur leider eben nicht viel. Es ist ein Land von Schwarz und Weiß. Moderat ist für die eher ein Fremdwort.
 
@Freudian: Versklavung vs. gleichgeschlechtliche Ehe... Ohja, der Vergleich drängt sich geradezu auf :D
 
@knirps:
Ich habe nichts verglichen. Ich habe nur erklärt warum dich das nicht wundern oder traurig machen sollte. Es ist einfach zu erklären.
 
Schöne Werbung für Microsoft. Alles Friede Freude Eierkuchen
 
"Homo-Ehe für alle" ist jetzt aber doppelt-gemoppelt. ;)
 
@Klaus-Bärbel: Vielleicht kann man jetzt auch als Hetero eine Homo-Ehe eingehen. ^^
 
@Remotiv: Wird dir niemand verbieten als Hetereosexueller Mensch einen Homosexuellen Menschen zu Heiraten wenn ihr beide das wollt :P
 
@picasso22: Ich bin aber kein Heterosexueller ;-)
 
@Remotiv: Willkommen im Club. :-)
 
@Remotiv: Ich bin immer wieder erstaunt das Leute den Drang haben sich vor Fremden zu outen. Es ist jedenfalls noch keiner zu mir gekommen und hat sich als Heterosexuell geoutet.
 
@picasso22: Das war kein Drang sondern eine Korrektur. Aber wenn du es so siehst, .... sei's drum. .... übrigens: Wenn ich sage, dass ich Homo bin, sagen mir ALLE Heteros, dass sie Hetero sind obwohl ich sie nicht gefragt habe
 
@picasso22: Das tun sie doch ständig...laufen händchenhaltend in der Gegend rum, knutschen öffentlich und auf vielen anderen Wegen...
 
@Remotiv: Meine Ansicht in Kurzform: Heteros, Homos, Lesben sollen machen was und wie sie wollen. Und auch gesetztliche Gleichstellung für alle drei. GLEICHSTELLUNG ! In Rechten aber auch in Pflichten! Was mich allenfalls nervt, wenn Homos / Lesben ihr "Anderssein" (man beachte die ""!) zu übertrieben, teils könnte man schon schreiben, agressiv im Sinne von anderen zu provozieren, ihr "Anderssein" vortragen.

Ganz deutlich: Ich habe nichts gegen Heteros, Homos, Lesben. Aber ja, trotzdem fällt es mir besonders auf wenn Homos / Lesben sich verliebt Händchen halten und knutschen / küssen. Es fällt mir aber nur besonders auf weil es immer noch (für mich) ein ungewohntes Bild ist. Nicht weil es mich stört!
 
Wenn selbst die USA diesen Schritt geht, ist es für mich absolut unverständlich warum unsere Regierung nicht will. Ich finde wir sollten darüber einen Volksentscheid machen.
 
@L_M_A_O: Dazu müsste man erst mal die Verfassung ändern. Deutlich schneller würde es gehen, wenn der Bundestag direkt darüber abstimmen würde.
 
@L_M_A_O: Volksentscheid halte ich für keine gute Idee...
 
@Draco2007: warum?
 
@MarcelP: Weil es dann wohl abgelehnt werden wuerde?
 
@MarcelP: Weil Deutschland zu einem nicht unbedeutenden Teil aus vergreisten Menschen besteht für die schon Comics böses Teufelswerk sind...

Dann noch die Tatsache, dass die jüngeren Menschen ohnehin nicht zur Wahl gehen, steht die Entscheidung eigentlich fest...
 
@Draco2007: Ach, selbst ältere Leute sind mittlerweile etwas flexiebler geworden und tolleranter. Viele stört es sicherlich nicht mehr wie früher
 
@Draco2007: Comics wie der hier? http://explosm.net/comics/3970/
 
@Draco2007: Das darf aber auch kein Grund sein! Zum einen haben konservative und ältere Menschen in einer Demokratie ja das gleiche Mitspracherecht wie liberal eingestellte und jüngere, zum anderen haben die, die nicht zur Wahl gehen dann halt einfach Pech gehabt und dürfen sich auch nicht beschweren, wenn ihnen das Ergebnis nicht passt. Da darf man keine Rücksicht drauf nehmen. Nicht zur Wahl zu gehen, kommt letztendlich auch einer Wahl gleich, nämlich das einem der Ausgang der Abstimmung egal ist. Und dann muss man auch bereit sein, mit beiden möglichen Ergebnissen zu leben.
 
@MarcelP: Deutschland ist ein doch recht konservativees und bürgerliches Land. Volksentscheide würden wahrscheinlich mehr Freiheiten nehmen als geben.
Ich halte den Ruf nach mehr Volksentscheidungen für keine gute Idee.
 
@knirps: Vielleicht einen Volksentscheid ob es Volksentscheide geben sollte.
 
@picasso22: Sollte man über mit einem Volksentscheid drüber nachdenken... :P
 
@knirps: Sehe ich ähnlich. Man denke nur mal über das Thema "Todesstrafe" nach. Ich will eigentlich gar nicht wirklich wissen, was bei solch einem Volksentscheid herauskommen würde, wenn man sich dann auch noch das entsprechende Getrommel der Boulevardpresse als Meinungsmacher dazudenkt...
 
@DON666: Ich hab irgendwas falsches gesagt, die Zensurabteilung von Winfuture kümmert sich drum....
 
@Draco2007: Volksentscheid ist das einzige was wirkliche Demokratie ist. Bei allem was der BT beschließt werden doch grundsätzlich die MEnschen ignoriert deren Partei nicht gewonnen hat.
 
@deischatten: Und beim Volksentscheid werden ALLE Menschen ignoriert, die nicht zur Mehrheit gehören.

Im Vorliegenden Beispiel: sämtliche homosexuelle. Ist das fair? Nein, aber demokratisch.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Masse über viele Dinge einfach nicht entscheiden darf, weil dabei nur Scheiße rauskommt.

Mehr Bildung? JA!
Kostenlose Gesundheitsversorgung? JA!
Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel? JA!
Abschaffen der Mehrwertsteuer? JA!
Mehr Rente? JA!
Weniger Steuern? JA!
Todesstrafe für Kinderschänder? JA!
Wiedereinführung des Lynchmobs? JA!

Das funktioniert einfach nicht. Es gibt ein paar Dinge, bei denen ich mir wirklich direkte Demokratie wünschen würde, aber vieles ist einfach nicht drin. Dann landen wir einfach nur wieder im Mittelalter...

Allein der vorliegende Fall. Ich bin der Meinung, ein Staat DARF niemanden wegen Rasse, Religion, Herkunft oder Geschlechts diskrimieren oder ihm Rechte vorenthalten. TROTZDEM wird das in Deutschland gemacht und ein Volksentscheid würde dies nicht ändern. Die vergreisten pseudochristlichen Politiker allerdings auch nicht...
 
@L_M_A_O: Ich bin generell für mehr Volksentscheide. Die frage ist halt nur wie hoch die beteiligungsquote ist. Wenn diese z.b. unter 40 % liegen würde wäre das eine einmalige Sache.
Ich persönlich gehe aber von aus das die Beteiligung schon recht hoch sein würde.
 
@MarcelP: DE ist viel zu unterschiedlich für Volksentscheide. Die Stimme des Volkes ist keine einheitliche sondern eine zutiefst gespaltene Stimme.
Lediglich bei Veränderungen im Grundgesetz bin ich der Ansicht, das darum beim Volk geworben werden muss und dies durch ein Ja oder Nein zur Gesetzesänderung legitimiert werden muss.
 
@L_M_A_O: Das Problem ist das "Christlich", das Christentum ist eine Bigotte, Bornierte, Akzeptanz und Toleranzfreie, anti Säkulare, religiös Diskriminierende Diktatur mit klaren Totalitären Anschauungen.

(Tief Luft holen)

"Christliche Parteien" sind ...

Sobald man den meisten Menschen klar macht, das Ehe (Staatlich) nur ein Vertrag zwischen zwei Menschen ist der erst mal nichts mit Religion zu tun hat, nicht bedeutet das ein Kinder-Sexuell-Missbrauchender Pfarrer einen Religiösen Segen geben muss, ist es ihnen egal welsche Geschlechter diesen Vertrag schließen!

Ich glaube ich muss dann doch nochmal an meiner Toleranz arbeiten?
 
@Kribs: Ich kenne bisher niemanden, der den Vertrag vor der Scheidung durchgelesen hat...
 
@Kribs: Nicht das Christentum, nur ein Großteil der römisch-katholischen Kirche.
 
@Bautz: Ließ die Bibel.
 
@Kribs: Du:"...Das Problem ist das "Christlich".."? Wieso nennst Du nur "Christlich"? Was ist z.B. mit Moslems. Da gilt das in den entsprechenden Völkern / Staaten immer noch als Verbrechen und wird bestraft bis hin zur Todesstrafe. Und auch bei anderen Religionen ist die Toleranz nicht immer gegeben und die Akzeptanz schon gar nicht!
 
@Kiebitz: Ehm..,
Vieleicht weil die Ursprungsfragestellung die ich Kommentiert habe [o4] L_M_A_O am 27.06.15 um 11:07 Uhr "... ist es für mich absolut unverständlich warum unsere Regierung nicht will." war.
Und diese unsere Regierung nun mal Christlich NICHT Islamisch, außer du hast Neuere oder bisher Geheime Informationen die das wiederlegen?

Übrigens ist die richtige Bezeichnung Muslim für Gläubige des Islam!
 
@L_M_A_O: Nein, von "Volksentscheiden" halte ich mittlerweile auch nicht mehr allzu viel.
1) Wer soll die initiieren, welchen Stellenwert haben diese? Über dem Parlament, dem Kanzler, dem Bundespräsidenten oder gar dem Bundesverfassungsgericht? In letzterem Fall könnte man die hypothetische Frage stellen, wozu das Parlament überhaupt notwendig ist um Volksentscheide in der Verfassung zu verankern. Ob diese Volksentscheide, ohne jegliche Vetomöglichkeit, wirklich so eine Gute Idee ist, da habe ich auch so meine Zweifel.
2) Wir haben hier in Düsseldorf Bürgerentscheide. Nun ja, mal abgesehen davon, dass es "den Bürger" vielleicht nicht unbedingt interessiert ob irgendwo ein Parkplatz gebaut wird oder nicht, gab es da so Flyer in den Briefkästen wie "CDU ist dafür, weil...", "SPD ist dagegen, weil...", für was stimmt dann also ein SPD Wähler? Mal abgesehen davon, dass diese Flyer einiges an Geld gekostet haben.
 
Na da werden sich die Hinterweltler in Alabama aber umstellen müssen - dort ist ein Homo ein rotes Tuch!
 
@Zonediver: Das wirds sicher auch bleiben. Wenn nicht gesetzlich, dann gesellschaftlich.
 
@knirps: Und auch das halte ich für bedenklich.
 
@HeadCrash: Was mir ziemlich egal ist, ich leb weit weg davon ^^
 
@Zonediver: Vergiss Texas nicht :)
 
@Zonediver: Dafür ist es dort erlaubt, das Cousin(s/en) 2. Grades heiraten.
 
@Zonediver: Bin gespannt auf die erste Ehe von 2 Männern in Texas, Alabame, NEw Mexiko oder sowas. Da gibt es mord und totschlag :)
 
Passend zum Thema und zur Überschrift http://explosm.net/comics/3970/
 
mal gespannt wie lange sich unsere regierung noch zeit lässt sowas umzusetzen. einfach peinlich das erst andere länder wie z.b. das als stren katholisch geltende irland, nun die usa (die auch nicht so offen sind) vorpreschen. ich würde sagen: da ist deutschland klar abgehängt.
 
Klingt mal wieder nach einer extra Extrawurst für eine bestimmte Gruppe, anstatt einfach mal bestehende Gesetze von den darin enthaltenen Beschränkungen zu befreien. Warum kann man nicht einfach bestimmte Dinge wie z.B. Besuchsrechte oder Vertretungsrechte bei Krankheiten auf beliebige Personen festschreiben, ganz gleich ob sie nun homo-, hetero-, sonstwiesexuell oder gar einfach nur befreundete Leute sind?
Schön für die Leute die das jetzt betrifft, aber juristisch gesehen halte ich solche Extrawürste für einen ziemlichen Rückschritt.
 
@Johnny Cache: Aber das wäre ja eine echte Gleichstellung aller?!? Wo kämen wir denn da hin? ;-)
 
@Johnny Cache: Wieso "Extrawurst"?

Es geht und ging um die Gleichstellung, keiner bekommt etwas "Extra" oder zusätzlich, alle "bekommen" das Gleiche.
 
@Kribs: Alle? Hier wurden die Rechte, welche bisher für Familien und reguläre Eheparter galten, auf gleich- oder anderesartige Lebenspartnerschaften ausgeweitet. Von allen ist das aber noch meilenweit entfernt.
Nehmen wir doch einfach mal das schlimmste Szenario daß du übelst verletzt oder erkrankt bist und jemand über dein Leben zu entscheiden hätte, aka. den Stecker ziehen. Würden diese Gesetze wirklich alle Personen abdecken die du dafür im Sinn hast? Und falls ja, hast du wirklich keine richtigen Freunde?
 
@Johnny Cache: Ich kann deine Argumente nicht Nachvollziehen?

Ja Gleichgeschlechtliche Ehen zwischen >zwei< Volljährigen, geistig Gesunden Menschen werden möglich und der "Normalen" Ehe gleichgestellt, nicht mehr oder weniger, es können keine 3 oder mehr miteinander auf der Grundlage der Gesetze eine Ehe schließen, noch kann jemand (Zum Beispiel) sein Haustier heiraten!

Eine Ehe ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit, wobei jeder der Ehepartner /Ehepartnerin im Extremfall stellvertretend für den anderen Entscheidungen treffen kann und soll, solange die Entscheidungen zum Wohle des Anderen sind was auch (Meine Meinung) das verhindern oder verkürzen von Leid ist.

Da ich Hetero bin und Verheiratet kann ich nur von mir schreiben, dein Szenario haben wir(Ich und meine Frau), jeder einzeln, sicherheitshalber mittels Befristeter Notarieller Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vertretungsvollmacht sowie Testament abgedeckt, die alle 5 Jahre erneuert werden muss, außer beim Eintritt des Todesfalles oder der Betreuung, ansonsten Zeitlich unbefristet jederzeit geändert/wiederrufen werden kann, abgedeckt.

Das >kann< man jederzeit auch mit einen "richtigen Freund/Freundin" machen ohne in Ehelicher oder Verwandtschaftlicher Beziehung zu stehen.

Nur kann ich nicht Verstehen wieso ich einen/einer "richtigen Freund/Freundin" meiner Ehepartnerin vorziehen soll, die ich weil ich sie Liebe und ihr vertraue Geheiratet habe (nicht Kirchlich!), den selben Stellenwert haben auch Ehepartner in Gleichgeschlechtlichen Ehen!
 
@Kribs: Es freut mich daß bei dir alles in Butter ist, aber die Frage ist dennoch warum es überhaupt derartige Beschränkungen gibt und warum sie jetzt nur aufgeweicht aber nicht gänzlich abgeschafft werden?

Natürlich ist es toll wenn man etwas nicht nur mehr tagsüber, wenn es hell ist, machen darf, sondern auch nachts, wenn es dunkel ist. Da wäre aber immer noch bei Sonnenfinsternis, was bei "immer" auch mit drin wäre. Warum also nicht gleich so?
 
@Johnny Cache: Ich habe nun nicht mal mehr einen Anflug von einer Ahnung um zu begreifen was du mir Zusammenhangmäßig mitteilen möchtest.
 
@Kribs: So wie ich es verstehe, meint er: es ist insich bescheuert, das es überhaupt differenzierende Gesetze gibt, es hätte von Anfang an entweder ein alle sind gleich oder garkein das bewertendes /"regelndes" Gesetz geben sollen.
Und das man, bei dem was momentan in den USA passiert, eigentlich drauf hätte verzichten (können; wollen) sollen, etwas vorhandenes zu verschlimmbessern, per was hinzufügen, dranhängen...extra braten. Auch wenn es, wie in diesem Fall, ja etwas durchaus positives und stark verbesserndes ist.
Wenn schon nicht von Anfang an, dann wenigstens jetzt: Div. mehr oder weniger stark unterschiedlich hohe Wertigkeitseinstufungen von Eheformen in / oder bei diesem (US) Gesetz ganz weg und gut iss.. dürfte das von / bei Ihm gemeinte sein.
 
Die Diskussion finde ich sehr erheiternd hier. Wenn man die Homo-Ehe kritisiert wird das mal eben schnell so ausgelegt, als ob man Homosexualität verbieten wollen würde. Daß der staatliche Schutz von Ehe und Familie keine Sache ist, bei der es um die Liebebeziehung von 2 Menschen geht, kommt keinem in den Sinn. Es geht darum, daß aus Ehen Kinder entstehen sollen, Familien. Es geht um den staatlichen Schutz der Reproduktion der Gesellschaft, nicht um Romantik. Wenn es kein gesellschaftliches Familienleitbild mehr gibt (heißt nicht, daß man nicht anders leben kann oder darf), bricht die Geburtenrate weg. Wer es nicht glaubt, soll bitte einen Atlas der LGBT Bewegung nehmen, die Länder heraussuchen, die als besonders LGBT-Freundlich gelten und diese Karte mit einer demographischen Karte abgleichen, die die Geburtenrate der Länder zeigt. Ich bin absolut dafür, daß der Staat sich nicht einmischen darf in die Dinge, die mündige Erwachsene sexuell miteinander so betreiben. Darum geht es aber im Falle der Ehe nicht. So, und jetzt könnt ihr mich gerne ins demokratisch-rechtstaatliche Umerziehungslager des 21. Jh stecken.
 
@Chris Sedlmair: Sehe ich nicht so. Schau dir mal an wie Deutschland langsam ausstirbt. Die Ehe ist für die meisten doch eher die romantische Vorstellung mit der Person die man liebt bis an sein Lebensende verknüpft zu sein. Ob Kinder dabei raus kommen ist wieder eine Ganz andere Sache. Von daher sollen ruhig alle die selben Freiheiten haben.
Jemanden einzuschränken, bloß weil er andere Präferenzen hat und damit keine Kinder hervorbringt ist der falsche Weg. Dann dürften Leute die steril sind auch nicht mehr heiraten. ;)
 
@Dude-01: Und Eheleute, die sich sterilisieren lassen, werden automatisch geschieden ^^
 
@Draco2007: Gibt doch bestimmt ein Verbot bzw. eine Verbannungsandrohung des Papstes, das (katholische) Sterilisierte erneut heiraten dürfen, hauptsächlich wegen erwiesener Ineffektivität, im Punkt: neuen Glaubensgemeinschafts-Nachwuchs generieren zu können bzw. illegalem Schwächungsversuch (an) der katholischen Kirche ? *fg
 
@Draco2007: Oder die einfach aus anderem Grund keine Kinder bekommen können. Einfach nur Schwachsinn.
 
@Chris Sedlmair: "Es geht darum, daß aus Ehen Kinder entstehen sollen, Familien. Es geht um den staatlichen Schutz der Reproduktion der Gesellschaft, nicht um Romantik."

Frau heiratet sich selbst.
https://de.nachrichten.yahoo.com/nie-wieder-single-frau-heiratet-sich-selbst-114725994.html
Frau heiratet Stein, Mann heiratet Barbiepuppe, Frau heiratet Delphin
http://www.allesbesserwisser.de/unnuetzes-wissen/skurille-hochzeiten/
Frau heiratet Baum
https://kurznachrichten.wordpress.com/2007/08/29/frau-heiratet-baum/

Bin ja sehr gespannt auf die Kinder die aus diesen Ehen entstehen.
 
@picasso22: Na bei der Frau und dem Baum ist es doch klar: ENTS!
Frau und Stein ergibt Golem.
Frau und Delphin ergibt Aqua-Man! :p
Frau sich selbst: Kanye West ^^
 
@Chris Sedlmair: 1. Braucht diese Welt denn wirklich eine hohe Geburtenrate, oder wäre es schlauer die Weltbevölkerung langsam zu reduzieren?

2. Was hat die Ehe mit Kinder kriegen zu tun? Wenn ich jemanden heiraten will, tue ich das auch LIEBE und nicht, weil ich dann Kinder kriegen kann. das kann ich auch so.

3. WENN der Staat in die Familenbildung eingreifen will, dann mit Kindergeld, KITAs und ähnlichen Dinge, aber doch nicht mit dem Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe.

4. Wenn die Ehe für dich Grundvoraussetzung ist um Kinder großziehen zu dürfen (können), umso besser, dann können sich die ganzen gleichgeschlechtlichen Paare den ganzen Waisenkindern annehmen, die sonst in Heimen aufwachsen müssen.
 
@Chris Sedlmair: Hm komisch wußte garnicht dass Frauen ab der Menopause nicht mehr heiraten dürfen! Als mein Bruder heiratete musste er keine Samenprobe im Standesamt abgeben, bestimmt ein bedauerlicher Fehler, wo doch alle vor der Heirat auf Fruchtbarkeit getestet werden müssen... auch wenn mir das bis eben neu war. Auch das kinderlosen Ehepaaren rückwirkend und sogar posthum die Ehe annuliert wird, ging bis eben an mir vorbei. Aber gut an dem Argument dass Deutschland wegen der 10% Homosexuellenquote ausstirbt kann ich auch nicht rütteln, so offensichtlich ist der Zusammenhang. Aber das gute ist: Homosexuelle bringen Reichtum, denn guck dir mal Afrika an, wie arm die sind, und das nur weil dort Homosexualität unterdrückt wird. Betrachte es mal von der Seite :)
 
@Chris Sedlmair: Nach der Logik dürften meine Freundin und ich NIEMALS heiraten ;)
 
Juhu Homo-Ehe.

Der größte Unsinn seit langem. Kommt gleich nach der Haschisch-für-Alle-Diskussion. Der größte Kritikpunkt an dieser Verirrung ist nicht das Existieren sondern das beanspruchen das Gleiche zu sein. Unter einer Ehe vor Gott und der Welt versteht man das die Eheleute aus Mann und Frau bestehen. Diese können eine Familie gründen, ihre Kinder selbst zeugen. Zwei Männer ? nein, zwei Frauen ? nein! Geht komischerweise nicht aus eigener Kraft.
Und das ist der große Betrug einer Ehe aus Gleichgeschlechtlichen. Es ist nicht das Selbe, will aber als solches gesehen und sogar bezeichnet werden. Mit welchem Recht ? Da gegen bin ich. Sollen sich solche Zusammenschlüsse als sonst was bezeichnen, aber so wie aus einem Esel kein Rennpferd wird, wird aus einer Homo-Ehe keine Ehe!
Über kurz oder lang wird sich ein anderer Begriff finden müssen, denn wie soll der Mensch bei dieser heute so gehypten Gleichmacherei sich noch zurechtfinden.
 
@Flecky: Du meinst also, das, was du unter Ehe verstehst, aus sowas wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen zu dürfen ?
Eine Ehe ist nur dann in deinen Augen eine akzeptable Ehe, wenn sie effektiv ist ? Sprich das Fortbestehen der Menschheit sichert, per absehbarem generieren von Nachwachsenden / Aufstockenden Elementen ?
Das klingt für mich irgendwie verdammt stark danach, das du meinst einen der Hauptgründe für Ehe vernachlässigen zu dürfen: einen anderen Menschen sehr stark zu lieben und (hauptsächlich) mit selbigem durchs Leben gehen zu wollen.
Das dürfen Homosexuelle und Lesben nicht ausleben, weils "dir" nichts nützt ?
Weil keine z.B. deine Rente absichernden Kinder daraus hervorgehen dürften ?
Oder müssen deiner Meinung nach gleichgeschlechtliche Ehen gar sowas wie vollautomatisch bestraft werden, weil die es, so ohne "normale" Kindergenerierungsmöglichkeit, ja ganz gewiss viiieeel "leichter" im Leben haben, als Kinder generierende bzw. weit absehbarer: generieren könnende Ehen ?
Man man...

Du fragst, wie man sich da wohl zurecht finden soll ? Ganz einfach: was dazu lernen (wollen) wird da als einziges helfen. Das das für viele ein regelrecht ekliges dazulernen müssen ist, ist vernachlässigbar.

P.S.: Ich (um entsprechenden, böswilligen Unterstellungen gleich mal vorab den Wind aus den Segeln zu nehmen: nicht homosexuell) habe, so als 2ter Scheffe eines Webradios, 2 seit fast 10 Jahren miteinander verheiratete Homosexuelle ("Schwule") als DJs eingestellt und kann dir (daher) guten Gewissens sagen: die waren und sind absolut wirtschaftlich, effektiv und leistungswillig, ihren Teil beizutragen...
 
@Flecky: "Mit welchem Recht ?" -- Mit welchem Recht? Mit dem US-amerikanischen Bundesrecht, offensichtlich. Recht ist nichts Absolutes. Recht ist etwas was sich entwickelt und was im besten Fall die kollektiven Vorstellungen von Zusammenleben widerspiegelt. Wenn dir das nicht gefällt, steht es dir frei aus dieser Gesellschaft auszutreten, wie auch immer du das anstellen magst. Aber so funktioniert das eben: Dinge verändern sich, ein paar Leuten gefällt es nicht, die paar Leute sterben eines Tages und irgendwann vergisst man, dass es überhaupt je diese Diskussion gab. Natürlich gehört deine Angst vor Neuem genauso zu der Natürlichkeit dieses Prozesses dazu wie die andere Seite und genauso muss man das wohl akzeptieren. In diesem Fall macht man sich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt ein wenig lächerlich, wenn man ernsthaft versucht sich gegen die Homo-Ehe auszusprechen, denn bis auf irgendwelche etymologischen Argumente, sehe ich keinen Grund dagegen.
 
@Flecky: Du beziehst das Wort Ehe nur auf den christlichen Glauben und da liegt dein erster Fehler...

Die Ehe existiert schon so viel Länger als der christliche Glauben...
Es ist nichts weiter als ein Ausdruck der Liebe zwischen 2 Menschen, egal welcher Rasse oder welchen Geschlechts.

Du solltest dich eher selbst Fragen, mit welchen Recht du zwei Liebenden die gleichen Rechte wie dir selbst verwehren willst....
Das Recht sollte nicht nach Rasse, Glauben oder Geschlecht unterscheiden, absolut nicht. Und das Gleichmacherei zu bezeichnen finde ich verabscheuungswürdig...
 
@Flecky: Lass mal Religion aus einer STAATLICHEN Institution ;)
 
Was offensichtlich hier Einige nicht begreifen wollen/können, es geht nicht um Religion, nicht um Wirtschaft oder Liebe. Es geht darum das der Begriff der Ehe bereits belegt ist und da kommen nun mal Gleichgeschlechtliche nicht vor. Und daran ist nicht zu rütteln.
Ich kann mich nur wiederholen das es diese Gleichmacherei ist, die den Zündstoff bereitet und nicht das es Fakt ist das es Homosexualität gibt. An dieser Trennung müssen hier Einige noch arbeite und das einmal verinnerlichen.
Wohin soll das führen? Aber das passt zur Zeit zum neuen Deutsch-Sein. Es ist schick dank Gender-Mainstreaming alles in einem Brei zu verrühren und dem Volk unter zwang einzuflößen.
Noch Erschreckender ist, dass anderweitige Meinungen hier niedergebrüllt werden, mithilfe von Dingen die ich zum Beispiel nie geschrieben habe und aus diesen erfundenen Argumenten eine mehr als lächerliche Argumentationskette gebastelt wird, um seiner Meinung damit wiederum die einzige wahre Richtigkeit zu verleihen. Erbärmlich diese deutsche Streitkultur.
Also liebe Brüderinnen und Brüder, viel Spaß. Wir stehen kurz vor Sodom und Gomorra, und nein, ich bin keineswegs in irgendeiner Weise einem Glauben unterworfen.
 
@Flecky: Die Behauptung von dir, das der Begriff Ehe begrifflich nur von diesem und jenem belegt sein DARF, alles andere bzw. weiterere (neumodische ??) mindestens illegal sich dort tummelt, ist schonmal der erste große Lacher..
 
@Flecky: Geil. Dir haben sie auch ins Hirn geschissen, gell? LOL.
Es gibt für viele Leute keinen Gott und somit keine Ehe unter DEINEM Gott. Kinder selbst zeugen? Brauchen viele Lesben und Schwule nicht. Es geht vo rallem um rechtliche Gleichstellung, im Todesfall oder Krankheitsfall. Das finde ich einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Ich freue mich mit und für meine Amerikanischen schwulen Freunde über dieses Urteil. Gleichheit ist was tolles auf der Welt.

Dass Du nicht dazu gehörst, macht nix. Muss auch Leute wie Dich geben, sonst könnten sich andere nicht vergleichen
 
@Mactaetus: Spannendes fürs IT-Forum:

http://winfuture.de/news,88179.html#c2666207
 
@Flecky: Ehe ist eine Besiegelung der Liebe, das sogenannte Tüpfelchen auf dem "i". Ehe ist ein äußeres Zeichen offizieller tiefer Verbundenheit in Liebe vor dem Staat, der Kirche und der Gesellschaft und absolut unabhängig von Zeugungsfähigkeit usw. Ich sehe nicht den geringsten logischen Grund, die Ehe nicht auch für gleichgeschlechtliche zu erlauben. Es ist absolut richtig, allen Menschen gleiche Rechte zuzugestehen. Und was das klassische Familienbild Vater-Mutter-Kind angeht: Familie ist mehr als das. Familie ist ein Verbund von Menschen, die für einander sorgen, für einander einstehen, einander lieben. Das ist unabhängig von Geschlecht, Alter, gesellschaftlicher Stellung. Wer auf dem klassischen Familienbild beharrt und keine anderen Möglichkeiten sehen will, der hat echt einen Tunnelblick auf die Realität, die weit vielfältiger ist, als es offenbar viele Menschen wahrhaben wollen. Leute, sperrt die Augen auf. Begrüßt das Leben mit all seinen Facetten und wehrt euch nicht engstirnig gegen Dinge, die dem klassischen (oder auch kirchlich religiös motivierten) Weltbild nicht genehm sind (siehe "Christliche" Parteien wie CSU, CDU, ÖVP, CPÖ oder sogenannte streng gläubige Menschen, die geistig total in ihrer Religion aufgehen und in solchen Dingen die Bibel zitieren - Verstand offline). Gesellschaftliche Ablehnung gleichgeschlechtlich Liebender hat oftmals ihren Ursprung in diversen Religionen, nur: Religionen sind menschengemacht, genauso wie die Schriften, die angeblich "Gottes Wort" verkünden. Man kann auch an Gott glauben, ohne einer Religion zu huldigen. Um es so auszudrücken, dass es ein gläubiger Mensch versteht: Gott hat uns einen Verstand gegeben und hat die Vielfalt geschaffen, auch die Vielfalt der Liebe. Der Mensch unterdrückt oft seinen Verstand im Namen von Religionen oder gesellschaftlichen Gegebenheiten und verweigert der (Liebes)-Vielfalt die Existenzberechtigung, indem er so etwas wie Religion konstruiert, um im Namen Gottes willkürlich Macht über eine ganze Gesellschaft auszuüben, aber ich schweife ab. Gleiche Rechte für alle Mitglieder unserer Gesellschaft, alles andere ist unlogisch bis boshaft.
 
An sämtliche Kommentatoren hier: Akzeptanz hat nichts damit zu tun, dass man etwas FÜR SICH SELBST MÖCHTE. "Gut finden" wird hier verdammt oft falsch interpretiert. Beispiel: Ich AKZEPTIERE es, wenn Menschen an einen Gott/Götter glauben und FINDE ES GUT, wenn Menschen durch ihren Glauben Kraft finden können oder zusammen finden. Trotzdem glaube ICH an keinen Gott.

Toleranz bedeutet erdulden. Niemand möchte als Übel gedultet werden und niemand sollte auch erdultet werden, sondern akzeptiert.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, woher es kommt, dass Menschen bei Toleranz/Akzeptanz Diskussionen immer alles darauf beziehen was SIE SELBST WOLLEN.
 
bin aber dagegen das sie kinder adoptieren dürfen, das geht dann aber zu weit die armen kinder an die denkt denn wohl keiner dabei heisst es doch alles dem wohl des kindes dies würde es aber eindeutig zuwiderhandeln.
 
@antiglobal: Warum denn? Können zwei Mütter oder zwei Väter nicht lieben?
 
@antiglobal: Fakten, echte Beweise, nachschlagbare / nachvollziehbare Begründungen für deine Aussagen findet man....wo genau ?
 
@antiglobal: Das "Denkt einer doch mal an die Kinder" ist ein erbärmliches Argument, könnte auch ein Zitat aus der Serie Simpsons sein. Es gab auch eine konservative Partei denen kein Programm eingefallen ist und genau diesen Spruch auf deren Wahlplakate geschrieben hatte. Natürlich hatte sie dann die Wahl verloren…
Meinst du etwa, die „armen“ Kinder sind im Pflegeheim viel glücklicher als bei Homo-Eltern? Natürlich wünsche ich mir dass neben den Hetero-Ehepare auch eine Homo-Ehe durch Adoption komplettiert wird, gleichberechtigte Chancen eben.
Es gibt Menschen die deren eigenen Kindern ins Gewissen reden: „Schwule und Lesben sind anders und anders ist böse und muss gemobbt und ausgeschlossen werden!“ und damit meinen: Ja das ist unser Reines-Gesellschaftsbild. Vielleicht kennst du solche verachtende Personen.
 
Die Homo-Ehe ist da... höchstwichtige >IT< Nachricht!

Grad in den USA, wo es vor bigotten Religioten nur so wimmelt, ist "erlaubt" und "akzeptiert" noch lange nicht das gleiche. Immerhin ist die Rassentrennung dort auch aufgehoben, farbige sind dort angeblich in allen Belangen gleichberechtigt. Zumindest behauptet das das Gesetz.

Man darf gespannt sein, ob das mit _dieser_ Gleichberechtigung anders laufen wird...
 
@starship: Wahrscheinlich eher nicht :/
Gibt hier noch genuegend Trennung, die mann immer wieder spuert.
Bestes Beispiel als ich mit nem amerikanischen Kollegen rumgefahren bin, die Aussage "And here are livin the black people"
Mir ist die Rasse oder Hautfarbe persoenlich voellig wumpe! Ich underscheide nur zwischen A..loch und nicht A...loch.
Zum Gesetz das gerade verabschiedet wurde
Ich glaube nicht, dass das hier in den naechsten Jahren auf Akzeptanz stoesst, da hier in der Umgebung schon die Jugendlichen dagegen auf FB protestieren und auch gegen Kirchen wettern, die gleichgeschlechtliche Heiraten durchfuehren wollen..
 
@chaot1974: In diesen nächsten Jahren bzw. bis dahin könnten die aber auch etwas erwachsener werden ? ;-)
 
@DerTigga: Du glaubst garnicht, wie sich die Posts lessen!
Man koennte meinen, der Teufel selbst zieht in die Kirche ein.
Da laeuft ne richtige Protestbewegung hier. Nicht nur von den Jugendlichen.
Hier wird das mit Sicherheit noch Jahrzehnte dauern.. :/
 
@chaot1974: Ich gebe hier nur die aktuelle Stimmung wieder, wie sie sich hier darstellt!
Das ist absolut nicht meine Einstellung, sondern die, der Leute hier!
Mir ist es egal, ob Mann/Frau, Frau/Frau, Mann/Mann oder RuBu..
Wenn die mir nicht auf die Nuesse gehen, sollen die machen, was die wollen.
 
Mal etwas Anderes neben der bisherigen Diskussion. Warum kommt Microsoft erst jetzt mit einer so großen Kampagne? Warum nicht schon (viel) früher? War das vorher noch kein wichtiges Thema allgemeingesellschaftlich oder bei MS? Ich habe da bezüglich MS einen faden Beigeschmack. Da hängt man sich bei MS an ein aktuelles und nun durch die gerichtliche "Genehmigung" ungefährliches Thema an. Mein Eindruck!
 
@Kiebitz: Es gibt mit diesem Gerichtsurteil nunmal nen breiten, stützenden Rücken, der MS im Fall der Angriffsfälle Halt bieten würde. Vor allem: höchst legalen, kaum bis garnicht angreifbaren..
Insgesamt gut finde ich es aber dennoch von MS.
 
Was ich nicht verstehe ist der Wind um Gleichberechtigung, der irgendwie dem ganzen Wiederspricht.
Ich finde das Video von Ruthe sagt es ganz gut: https://www.youtube.com/watch?v=VdTXdGf4WQQ
 
Schon traurig wie viele Menschen wegen so ein "Schwachsinn" sich treffen aber bei viel Wichtigeren Themen auf der Welt wie Demos zu Kriegen und co nur ein Bruchteil an % sich sammeln. Aber egal Home-Ehe ist ja für alle sehr viel Wichtiger..... PS: Was hat eigentlich dieses Thema auf einer Tech-Seite zu tun? Nur weil Microsoft da mitwirkt? Dann könnt ihr doch genau so über Bill Gates berichten wie er Versucht die Weltbevölkerung zu vermindern. Bevor jetzt einer mich als ein Verschwörungstheoretiker abstempelt... schaut selbst auf Youtube wie er das selbst gesagt hat.... aber das nur so am Rande. PS: Dank im Vorfeld für die Minus Bewertungen.
 
Schön zu sehen wie die Toleranz zu Minderheiten in der Gemeinschaft steigt.
- Liebe zwischen Jung und Alt wird je bereits seit Ewigkeiten toleriert.
- Liebe zwischen Gleichgeschlechtlichen: Da können wir nun einen Haken dran machen.
Mal sehen wie tolerant alle sind wenn die nächsten Stufen folgen, also das Recht auf:
- Liebe zwischen mehreren Personen
- Liebe zu Tieren
- Liebe zu den "Lieben Kleinen" (wehe Ihr macht Euch an meine Kinder//Ur-/Enkelkinder ran!)
Und immer schön lieb zueinander sein und die Nettiquette beachten!
<würg> mir wird gerade irgendwie übel .... muß über die Reeling kotzen <buah>.
Da wundere sich einer warum wir Spitzenreiter im "nicht Kinder kriegen" sind.
 
@HeinBloed: Sooo gaanz stimmt Deine Aussage nicht. Bei "...Liebe zwischen Jung und Alt wird je bereits seit Ewigkeiten toleriert..." gilt es immer noch überwiegend nur, wenn der Mann älter und die Frau jünger ist. Umgekehrt ist das noch längst nicht der Fall, insbesondere bei einem großen / größeren Altersunterschied!
 
@HeinBloed: "Da wundere sich einer warum wir Spitzenreiter im "nicht Kinder kriegen" sind." du glaubst eher das hat was mit Homo-Ehen als mit wirtschaftlichen Gründen zu tun?

Sorry, wenn ich in einer Partnerschaft (ob Ehe oder nicht ist wurscht) trotz doppelter Vollbeschäftigung grade so über die Runden komme, wieso sollte ich dann noch ein Kind in die Welt setzen, wenn ich noch ganz klar bei Verstand bin?
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