Französische Taxifahrer zünden bei Protesten gegen Uber Autos an

Heute protestieren in Frankreich Taxifahrer gegen den Mitfahrdienst Uber bzw. UberPop und dabei kam es zu Ausschreitungen und Gewalt: Zunächst wurden unter anderem in Paris die Zufahrtswege zu den Flughäfen sowie andere zentrale Knotenpunkte ... mehr... Verbot, Taxi, Uber Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber Verbot, Taxi, Uber Uber

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Jo als es uber so arg juckt wenn die privatkarren von den fahrern brennen....Serge Metz mit durchblick
 
@0711: zumal Auto inner Werkstatt/inner Presse -> Uber vs Taxi...(wenns sogar noch ein Taxifahrer war, ders Zerstört hat)
 
"Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve verbot UberPop bis auf weiteres in der französischen Hauptstadt, um eine weitere Eskalation einzudämmen. "
An­nek­tie­ren wir Frankreich? Sollte mit paar hundert Mann wohl in Frankreich kein Problem sein....
Jetzt im Ernst. Wie kann man dort noch nachgeben?!
 
@Vietz: Du unterschätzt die Lage in Frankreich. Das sind keine Franzosen, die dort protestieren, sondern aggressive und gewaltätige ""Franzosen"", die nichts anderes kennen (Du weißt wie es gemeint ist). Wenn solche Gruppen protestieren und ein führender Beamter gnadenlos dagegen vorgeht, kann er schnell in die Rechte Ecke gestellt werden (Ist schon mal in UK passiert). Der Innenminister hat also keine andere Wahl.
 
@gola: Mit Gewalt etwas von einem Rechtsstaat zu erzwingen hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun und sendet ein sehr zweifelhaftes Bild in die Runde.
 
@0711: Nicht nur die Rechtsstaatlichkeit ist damit anzuzweifeln (jeder Taxifahrer, der ein Auto einfach so abfackelt, gehört eigentlich vor Gericht), sondern vor allem die Demokratie.

Wenn 100 durchgeknallte Spinner Gesetze erlassen können wie sie wollen, wenn sie nur genügend Chaos veranstalten, dann geht das gegen alle demokratischen Prinzipien.
Oder müssen dann die restlichen 99,99% der Bevölkerung noch mehr Chaos veranstalten? Dann brennt Frankreich aber komplett ^^
 
@Draco2007: So mancher Demokrat hat vergessen dass ein Volk eine Regierung einfach auch stürzen kann.
Da Uber sich weder an Gesetze oder gerichtliche Anordnungen hält und der Staat nicht entsprechend durchgreift, muss man halt manche Dinge selbst in die hand nehmen.
 
@LastFrontier: Besteht das Volk jetzt NUR aus Taxifahrern?

Hey ich mag Uber auch nicht besonders. ABER anderer Leute Besitz abfackeln geht nicht....

Und wenn ein Volk eine Regierung einfach stürzen will, dann sollte da die MEHRHEIT des Volkes dahinterstehen. Wenn ein paar geprellte Taxifahrer die Regierung erpressen können, stell dir mal vor was noch möglich wäre.

Alle Rechtsradikalen tuen sich zusammen und fackeln solange Autos und Häuser ab, bis die Regierung nachgibt und ALLE Ausländer rauswirft?
Alle "Ökos" tuen sich zusammen und fackeln solange Bauernhöfe und Kraftwerke ab, bis die Regierung nachgibt und Fleisch und fossile Brennstoffe verbietet?
Alle Wirtschaftsbosse tuen sich zusammen und fackeln solange Kleinbetriebe ab, bis die Regierung alle Arbeitsschutzgesetze wieder aufhebt?

Ja die Politik macht viel Mist, keine Frage. Aber die "Politik des am lautesten Schreienden" funktioniert noch weniger.
 
@LastFrontier: So sieht es aus. Wäre auch in Deutschland mal angebracht aber anscheinend ist man hier dermaßen masochistisch veranlagt das man der Politik alles durchgehen lässt. Anders ist es nicht zu erklären wieso die Politik A sagt, B tut und immer noch regieren darf.
 
@Draco2007: "Alle Wirtschaftsbosse tuen sich zusammen und" kaufen sich Gesetze.
 
@LastFrontier: öhm uber oder uberpop war in Frankreich nicht verboten und es gab keine entsprechenden gerichtlichen Anordnungen. Von was redest du?
 
@Draco2007: Du:"...Und wenn ein Volk eine Regierung einfach stürzen will, dann sollte da die MEHRHEIT des Volkes dahinterstehen...". Woher hast Du die Gewissheit dass die Mehrheit nicht hinter den Taxifahrern steht bzw. für Uber ist? Belege! Beweise! Keine Vermutungen!
 
@0711: Alle Gewalt geht vom Volke aus - also wo liegt das Problem?
 
@LastFrontier: Vom Volk? Die Gewalt geht von Organisationen (Taxiunternehmen) gegen das Volk aus.

Das eigentlich ausgelobte Ziel (uber) ist jedenfalls nicht Opfer dieser Randale, sondern einfach nur ganz normale Bürger die eben nicht brandrodend durch die Straßen marschieren - wie die meisten Franzosen. Diese Organisationen beschwören zwar gegen uber vorzugehen aber aufgrund des Geschäftsmodells von uber trifft es hier einfach nur normale Bürger (das Volk) - ein Verständliches Ziel wäre ein uber Büro o.ä..

Hier geht lediglich Gewalt gegen das Volk und die, die das Volk schützen sollten (auch deren Rechte) knicken ebenfalls ein und fallen dem Volk in den Rücken und beschneiden liebere deren Rechte anstatt für das Volk einzutreten
 
@0711: Hier wurde gegen ein Unternehmen protestiert, das wiederholt und fortgesetzt gegen Gesetze und Rechtssprechung verstoßen hat und auch so weiterhandeln will. Wer sich so verhält kann sich nicht auf Recht und Gesetz berufen!

Und nun mit mal diesen Protest gegen dieses so vorgehenden Unrechts-Untenehmen als Gewalt gegen das Volk zu verdrehen, ist schon äußerst merkwürdig. Dieses Unternehmen tritt die Institionen, die durch das Volk legetimiert wurden, mit Füßen. Insofern ist es Uber, dass die Volksinteressen / Vertretungen bekämpft und aus rein kapitalistischen Gründen so handelt, nicht aus "Wohltätigkeitsgründen"!!! Wenn Uber Gewinn über Rechtsstaatlichkeit setzt, gehört Uber weg! Basta!
 
@Kiebitz: die, die geschädigt werden ist eben nicht dieses unternehmen...auch wenn ich nicht wüsste dass es in Frankreich/paris ein urteil gegen dieses unternehmen gab. Angezündet wird jedenfalls nichts vom unternehmen sondern von privatleuten...hier gehen taxiunternehmer gegen Privatpersonen vor, nicht gegen uber.

"Wenn Uber Gewinn über Rechtsstaatlichkeit setzt, gehört Uber weg! Basta!"
soweit i.O.. Nur sollte dann maximal die Büros von Uber in Flammen stehen aber sicher nicht die Autos von Privatleuten.

Das wäre wie wenn ich was gegen ebay hab aber mir dann irgendeinen privatanbieter bei ebay rauszieh und dem vor die Haustür kack
 
Wow.. in Frankreich haben sie noch "Schutzhaft"? Oder wie ist der letzte Satz zu verstehen?
 
@lutschboy: Wieso Schutzhaft. Das ist einfach die "Politik des am lautesten Schreienden". Würden jetzt die Uber Fahrer auf die Straße gehen und noch MEHR Taxis in Brand setzen, würde das Verbot vermutlich wieder umgedreht...
 
@Draco2007: Nochmal: Uber ist ein Unrechtsunternehmen, das Gesetze und Gerichtsurteile nicht beachtet und mit Füßen tritt! "...Würden jetzt die Uber Fahrer auf die Straße gehen..." würden sie pro Unrecht und pro Gesetzeswidrig protestieren und sich selbst als unrechtmäßig Handelnde kennzeichnen!
 
hoffe ernsthaft das die Taxi-Unternehmen, welche meist fast schon mafiaähnliche Arbeitsstrukturen aufweisen, durch die Bekanntheit durch UBER mal so richtig "durchkontrolliert" werden.
was jetzt momentan passiert ist nichts anderes als ein simples Abwehrverhalten. mit der Arbeitsstruktur von UBER ist der ganze Arbeitsablauf professionalisiert, durchprotokolliert und jederzeit durch Revisoren wie auch durch das Arbeitsamt einsehbar. Was heute nicht so einfach der Fall ist.
 
@AlexKeller: Du meinst also - dokumentierte Ausbeutung.....
 
@LastFrontier: besser als nicht-dokumentierte Ausbeutung...
 
@LastFrontier: oder ein Forums-User hat dies mal gepostet:

"Tolle Auswahl hat man da:

Einerseits ein betruegerischer Schlaegertrupp, andererseits ein Unternehmen das komplett auf die Gesetzeslage scheisst und keine Lizenzen erwirbt.

Da nehm ich lieber die U-Bahn.
 
@AlexKeller: Ja, wer kennt es nicht, das bundesweite U-Bahn-Netz...
 
Uber-fahrer werden nach Kilometern bezahlt.

Im gewerblichen Güter- und Personenverkehr ist das entlohnen nach Kilometer in ganz Europa verboten.
Wer Güter oder Personen gegen Entlohnung fährt, ist automatisch ein Gewerblicher.
Diesen Quatsch, dass Uberfahrer nur zu den Selbstkosten fahren ist hanebüchner Unsinn und ins Märchenreich zu verbannen.
Uber ist ein Anstifter zur Schwarzarbeit, Steurhinterziehung, asozialen und kriminellen Verhaltens.

Alle Elemente die damit zusammenhängen muss man - ausrotten.

Insbesondere dann wenn man weiss, dass hinter Uber Google und Goldman Sachs stehen; also genau zwei von denen Konzernen die am liebsten nur ihre eigene Sichrweise als Gesetz festlegen möchten.
 
@LastFrontier: Einfach mal so einen Uber-Fahrer bestellen, sich rumkutschieren lassen und dann lediglich die Selbstkosten bezahlen... Sollten dann Diskrepanzen auftreteten mal nach dem Personenbeförderungsschein und Co. fragen... ;)
 
@klein-m: ist in den meißten fällen kein problem da UBER ein absolut legales unternehmen ist das dir eine limousine vermittelt. UberPop jedoch ist da nicht ganz so drauf, da kannst du und ich genauso chauffeiur spielen.
 
@Ludacris: Natürlich sind die UberPop-Fahrer gemeint, sollte wohl klar gewesen sein...
 
Zum Glück sind vor Hundert Jahren nicht die Postkutschenreiter auf die Barrikaden gegangen, sonnst würde die Post heute noch mit der Kutsche durch die Welt gefahren.
 
@Memfis: Ääääh???!!! Postkutschen waren Pferd und Wagen, und dann wurde nach und nach umgestiegen auf weitere Transportmittel wie Bahn und Auto.

Taxis transportieren mit Autos. Uber transportiert (illegal!) mit Autos. Wo ist da bezüglich Transportmittel ein Unterschied / ein Fortschritt? Richtig! Keiner!

Folglich ist Deine Anmerkung sachlich nicht richtig und schlichtweg unzutreffend.
 
@Kiebitz: OK, korrigiere: Zum Glück gingen die Hufschmiede nicht auf die Barrikaden oder haben die auf Reifenwechseln umgeschult :D
 
Tja hoffentlich werden die randalierenden Taxifahrer ausfindig gemacht und ordentlich zur Kasse gebeten sowie strafrechtlich verfolgt. Die Taxifahrer haben keine Wahl? Ich kann Uber auch nicht besonders leiden - aber Taxis sind heutzutage schlicht unverschämt teuer, sodass ich mir eine Uberfahrt (was ein Wort) oftmals vorstellen könnte - eine Taxifahrt hingegen nicht.
Nicht nur, dass die Ortskenntnisse oftmals gleich sind; auch die "Freundlichkeit" der Taxifahrer ist oftmals kein Argument ein Taxi statt einer "Mitfahrt" zu bestellen.

Das Geschäftsmodell Taxi sollte endlich dorthin geschickt werden, wo es hingehört: in den wohlverdienten Ruhestand.
 
@divStar: Eine Uberfahrt kann sogar sehr sehr ! teuer sein. Spätestens wenn es einen heftigen Unfall mit dir als Persoenen"schaden" gibt. Dann bleibst du nämlich auf die Dir entstehenden Kosten für Krankenhaus, Lohnausfall usw. sitzen, weil die normale Kfz-Hafftplicht bei Uber-Fahrer das NICHT abdeckt! Nur die rechtmäßige Nutzung des Kfz (gewerbsmäßiger Personentransport zählt nicht dazu!) und die bestimmungsgemäße Fahrterlaubnis (also mit Personenbeförderungsschein!) ist versichert. Lese mal Dein Kfz-HaftpflichtAGBs durch!
 
Die Franzosen sind halt keine treudoofen Untertanen, wie die Deutschen. Wenn man da versucht bei der Bahn das Rentenalter auf 56 (!) anzuheben (!!), brennt das Land. :D Die hätten Schröder und Fischer für die Hartz-Gesetze aufgeknüpft... Wir aber lassen uns alles gefallen. Und wenn doch einer aufsteht ist er ein "Extremist".
 
@Chris Sedlmair: Wie Recht Du hast!+
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles