Moderne Chips sind viel zu klein: Brite baut sich Mega-Prozessor

Moderne Mikroprozessoren werden inzwischen mit Strukturen gebaut, die ein Elektronenmikroskop nötig machen, um die Architektur auch nur anzusehen. Komplett erfassen lässt sich ein solch komplexes System dabei nicht einmal mehr von Spezialisten. mehr... Prozessor, Eigenbau, Mega Processor Bildquelle: James Newman Prozessor, Eigenbau, Mega Processor Prozessor, Eigenbau, Mega Processor James Newman

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Einfach nur geil! :D
 
Elecrtonic voyeurismus oder auch kurz ein Spanner :D
 
@Aaron 86: mega stromsparend ^^ kommt sicher bald in der apple watch zum einsatz
 
@MisterMuh: Apple-Wall-Watch oder was? ^^
 
Respekt für seine Leistung. Aber warum das Rad neu erfinden?
 
@Glowbewohner: Damit er den Bits zusehen kann, wie sie durch den Prozessor laufen. Kennst du noch die Zeichentrickserie "Es war ein mal das Leben"? Genau so stelle ich mir dann auch die Bits vor! :3
 
@crmsnrzl: Das waren noch Zeiten *schwärm*
 
@crmsnrzl: Und auf einmal grüßt dir Tron XD
 
@crmsnrzl: Das kann man doch bestimmt auch mit einem Computer simulieren und mit einer vr brille darstellen, wieso so ein Monster von CPU bauen?
 
@X2-3800: Dir ist schon klar, dass mein Kommentar ein Scherz war?
 
@Glowbewohner: Um die Technik nachvollziehbar zu machen (siehe oben)
 
@Glowbewohner: So wie ich das obige verstehe, möchte er (zusammen mit sich dafür interessierenden Personen) irgendwo auf diesen 14 Metern Strecke vor seiner Konstruktion stehen können und dann -völlig wahrheitsgemäß(!)- behaupten können: "Ich weiß auf den Punkt genau, wo mein "Prozessor" grade arbeitet, diese und jene Berechnung wird von meinem "Rechner" im Moment an exakt DER Stelle ausgeführt, wo man die gelbe LED blinken sieht ! "..
 
@DerTigga: Naja bei 20K rechenoperationen pro Sekunde wohl eher nicht.
 
@tetam: Die 20K hat der doch nur bei gedrückter Turbo-Taste :'ÖD
 
@Glowbewohner: Das wird vielleicht einer der (wenigen) Computer sein, die einen katastrophalen Sonnensturm überstehen werden. Dann wird man froh sein, so ein Monstrum gebaut zu haben. Dann verkauft er das System in Serie als neue Spielekonsole. ^^
 
@Tjell: wieso sollten die großen Transistoren einen EMP besser überstehen als kleine?
 
@Draco2007: Als Metapher betrachtet: Man kann dabei wohl durchaus die Hoffnung haben, das ein dickeres Seil bei identischer Zugkraft weniger schnell durchreißt, als ein dünnes ? *grübel*
 
@DerTigga: Jein. Du nimmst an, dass die Menge an Energie in den Transistoren gleich ist.

Ich bin kein Physiker, aber könnte es nicht sein, dass durch die größere Menge leitendes Materials auch mehr Energie im Transistor entsteht?
 
@Draco2007: Du sagst es. Entscheidend ist auch die Größe eines Bauelements. Je größer es ist, desto mehr wird es auch durch Magnetfelder beeinflusst.

Je kleiner ein Bauelement ist, desto geringer ist auch die Induktivität (und damit die induzierte Spannung). Man kann das mit einer Spule mit nur einer einzigen Windung vergleichen. Je kleiner das Bauelement, desto kleiner ist auch die Fläche und damit die Induktivität. Ein kleineres Bauelement ist damit unempfindlicher gegenüber Magnetfeldern. Allerdings entscheidet ab einem bestimmten Punkt wieder die geringere Durchbruchspannung.

Es ist sicher richtig, dass mit kleiner werdenden Halbleiterstrukturen auch die Durchbruchspannung sinkt. Deshalb liegt die Höhe der Betriebsspannung heute nicht mehr bei 5 V sondern meist bei 3,3 V.
 
@Draco2007: Nicht ganz. Ich dachte eher an in dem Sinne aus unterschiedlich dickem Material bestehende "Leitungen" innerhalb des Transistors. So in der Art, das ein (durch Überspannung) "durchschmoren" können in einem größeren (und damit schlicht dickere Leitungen haben könnendem) Bauteil unwahrscheinlicher sein könnte.
 
@DerTigga: Naja sagen wir es so, gegen EMP gibt es einfachere und sichere Methoden. Stichwort faradayscher (?) Käfig. Wird heute schon bei einigen wirklich wichtigen System so gemacht.
 
@Tjell: Wenns um die Resistenz gegen Strahlung geht, wäre er am Besten mit einem Rechner aus Röhren dran, Transistoren fallen da zu schnell aus.
Und dank der hohen Betriebsspannungen ist er dann auch weniger anfällig für durch Magnetfelder induzierte Spannungen.
 
@Glowbewohner: Weil er es kann.
 
@Glowbewohner: dich gibts noch? ? vermisse die alte seite von euch z?
 
die idee ist cool... aber doch irgendwie leicht übertrieben...
wenn ich den "gewünschten" nutzen aus dem Artikel lese, dann hätten auch mit SMD-Bestückte Platinen gereicht (irgendwo im bereich 0603)... dann wäre das teil nicht nur schon lange fertig, sondern würde auch nur die hälfte kosten...

Den effekt debugen zu können würde es aber trotzdem geben!
 
@baeri: Das spleenige ist doch das, was wir an den Engländern bewundern 8-)
 
Saubere Leistung. Wobei das Ganze sicherlich auch per Software-Simulation möglich wäre.
 
Was ist daran neu? Das wurde doch schon vor 50 Jahren so gemacht.
 
@artchi: Und heute eben nicht mehr - die Idee hinter dem Projekt ist ja auch nicht etwas "neues" zu schaffen.
 
"Komplett erfassen lässt sich ein solch komplexes System dabei nicht einmal mehr von Spezialisten." Wer zum Teufel hat die Dinger dann gebaut? Die Heilsarmee?
 
@McClane: Sowas modern Prozessoriges bauen können nurnoch mehrere Leute zusammen, indem sie ihr Teilstückwissen zusammenwerfen bzw. sozusagen Anbindungs / Schnittstellenmöglichkeiten bereitstellen, für weitere, aber eben von ganz anderen Menschen entwickelte Prozessorbestandteile ? Genau deswegen kann eben kein einzelner mehr alleine alles (völlig überblicken) ?
 
@McClane: es geht nicht ums bauen, sondern ums später debuggen - Spezialisten wissen zwar wofür die Sachen da sind, die sie da "backen", aber wann welcher transistor was verarbeitet bleibt ein Rätsel und kann nicht nachvollzogen werden...stell dir vor, du bist Schneider und sollst nen Anzug schneidern...die Maße hast du- aber den Menschen dahinter siehste nicht.....macht die Arbeit bzw das nach nachvollziehen ob der anzug passt doch unnötig kompliziert oder? Schöner wäre es, wenn du sehen könntest, wo der Anzug nicht richtig sitzt....
 
Jeder braucht ein Hobby...! Und das hier ist echt cool :)
 
@Dr. Alcome: Besser als Modeleisenbahn, wobei ich jetzt schon weiß das ich vermutlich was zu hören bekomme.
 
@LivingLegend: wobei die Modelleisenbahn heutzutage mehr Rechenleistung hat xD
 
Meinen Respekt, ist toll für Auszubildende in Elektrotechnik, Mechatronik und EDV als Anschauungs- und Schulungsmaterial.
 
Tolle Idee. Konrad Zuse wäre begeistert.
Wenn er als Programmiersprache noch Plankalkül nimmt, ist die Sache rund.
In jedem Fall besser als abends in Kneipen die Zeit zu verschwenden und das Geld zu versaufen.
 
Fertig! - scheiße, "Kalte Lötstelle irgendwo"
 
Sinnlos, weil gab es schon. Zwar nicht ganz so groß, aber dank alter Prozessoren haben wir und erst recht die Experten eine genaue Vorstellung davon, wie das ganz aussieht und abläuft.
Ich muss im Gesundheitswesen auch mit Mikroskopen arbeiten, wenn ich Blutplättchen, Bakterien und Viren sehen will. Geht es um DNA, wird es noch schwerer und sogar abstrakter. Allerdings wissen Experten trotzdem, wie es genau abläuft. Gut, was die DNA angeht ist das noch nicht so lange der Fall, aber mittlerweile ist man so weit.
Der Unterschied... den Menschen untersuche ich nur und erschaffe ihn nicht. Da kann man es sich leisten, sich etwas nicht vorstellen zu können.
Prozessoren werden gebaut, wenn auch von Maschinen. Aber der Mensch muss der Maschine sagen, WIE sie das tun soll. Und dazu muss der Mensch eine 100%ige Vorstellungskraft und einen 100%igen Überblick über den Aufbau und die Funktion haben.
Ggf. kann auch nur der gute Herr sich das nicht vorstellen und benötigt daher etwas größeres.

Soll er machen, wird sicher lustig und für Laien nett anzusehen. Aber einen wissenschaftlichen Wert hat das Ding Null.
 
Sinnlose Material- und Energieressourcen-Verschwendung! Bits zuschauen beim verarbeiten? Heute gibt es 64-Bit-Prozessoren... Welche Software soll denn auf diesem 16-Bit-Teil geprüft werden?

Hätte es da nicht eine vernünftige Software getan, die die Aktionen eines kleinen 64-Bit-Prozessors anzeigt oder sogar loggt?
 
also wenn ich alles richtig verstanden habe, geht es hier um einen anzug, der gewisse heilende wirkung durch dna verpflanzte mikrochips in übergröße erhält und dadurch beim rechnen,zum beispiel in der schule,mehr watt verbraucht als ein gleich alter pc mit 4 kg nudelauflauf pro hektoliter ? ist das so korrekt ? und wozu das ganze ? also ich sage ja schon seit dem vorigen jahrtausend: lieber sicherer und einfacher,als immer kleiner und schneller!
 
Also ich finde, dass das nur ein Hobbyprojekt ist. Warum dann in den Medien vertreten? Tja, keine Ahnung. Für mich ist das nun wirklich keine Neuheit. Wie die Bits in einem 256 byte RAM + 256 byte ROM aussehen, wie sie durch den Prozessor "laufen" usw. das kann man sich ja schon fast auf nem Zettel aufmalen. Die Speziallisten können das locker(!) im Kopf. Denn es gibt dabei nicht wirklich viele Möglichkeiten. Schlimmer noch: man kann das alles auch einfach in Software simulieren. Dabei kann man viel größere Strukturen verwenden und die Ausgabe vereinfachen (z.b. Tabellarisch ausgeben, Ausdrucken, usw.). CPUs haben wie eigentlich alle digitale Komponenten sowieso den Vorteil, dass man sich einen kleinen Teil davon schnappen kann und es für sich laufen lassen kann. Wenn man alle einzelnen Komponenten verstanden und überprüft hat, kann man "das Ganze" verstehen und sicherstellen, dass es funktioniert. Es gibt genug Abstraktionen, um sogar parallele Prozesse zu verstehen (War jetzt Bit 1 oder 2 schneller da? Kann das das Problem sein?) usw. Also das Projekt bringt so erstmal genau 0.
 
...500 Watt Strom...
do rollen sich mir die Fußnägel auf
Watt = Leistung
 
Für solche Modelle könnte ich mir den Aus- und Fachhochschulbildungsbereich für Demosntrationszwecke gut vorstellen. Gibt es sowas schon? Sorry, hatte da nie Ausbildung in dem Bereich.
 
Nicht mit 14.000 Transistoren, dafür mit mehreren NAND-Gattern baut man das in jeder Elektroniker-Ausbildung auf. Fach Micro-Prozessortechnik. Echt interessant.
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