Amazon bezahlt Schriftsteller jetzt nach Zahl gelesener Buch-Seiten

Viele Menschen haben Bücher im Schrank stehen, die man meint besitzen zu müssen, aber nie gelesen hat. Geht es nach Amazon, sollen deren Autoren zukünftig schlicht kein Geld mehr verdienen. Die Bezahlung für Autoren, die bei Amazon E-Books anbieten, ... mehr... Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, Kindle Voyage Amazon, Kindle, Kindle Voyage Amazon

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Online Pornographie sollte auch an der laenge des geschauten Streams abgerechnet werden
 
@-adrian-: Damit du immer nur für 2 Minuten zahlen musst? :D
 
@-adrian-: Geht's bei dir denn eher schnell? Oder wie lange brauchst du durchschnittlich? ;D
 
@Edelasos: ich würde sagen, Thema verfehlt... ^^
 
@frilalo: Ach jetzt tu nicht so. :P
 
Bin ich voll dafür. Selbiges mit der neuen Möglichkeit von Steam, miese Spiele zurückgeben zu können.
 
Das ist ziemlich bescheiden für Autoren. Der Beruf wird von Jahr zu Jahr unattraktiver. Schon jetzt gibt es kaum Autoren die davon leben können, jetzt können sie nicht einmal mehr auf die Einnahmen von verschenkten Büchern setzen (ein nicht zu verachtender Teil aller verkauften Bücher).

Gegenfrage: Muss ich dann auch nur die Seiten bezahlen die ich gelesen habe? Ich weiß, hier geht es um eine Buchflat, aber ich finde es einfach zum kotzen.
 
@hhgs: würde ja auch bedeuten, wenn du das buch 2x liest, das du "nachzahlen" musst... bzw. zumindest Amazon für dich Nachzahlen muss...
aber die werden da nen vertrag zum "Schriftsteller" machen mit max 100%...

Das ist alles nur "Abzocke"!
 
@hhgs: Der Beruf das Schriftstellers war früher mit Sicherheit nicht leichter und selbst viele heutige "Klassiker" konnten Zeit ihres Lebens nicht von den Verkäufen leben. Durch die sehr viel einfacheren digitalen Vertriebswege sollten heute eigentlich mehr Menschen davon leben können, zumal breitere Schichten mehr Zeit und Geld zum Lesen haben.
 
@hhgs: Also gerade in der heutige Zeit wird es doch für die Autoren so leicht wie möglich gemacht. Heute kann jeder schreiben und veröffentlichen. Damals musste man noch hoffen, dass der geldgeile Verlagschef das irgendwie durchbringt und nicht plötzlich ablehnt!
 
@hhgs: Gegenfrage, wenn du jmd auf dere Straße ein Buch schenkst, wieviel Geld hast du dann verdient?

Wenn ich das Ganze richtig verstanden habe, dann ist das Ganze letztlich keine Abzocke, sondern eine qualitative Verteilung!

Es wird Summe X mit der Flat eingenommen und die Leute lesen...
Am Ende des Monats wird geschaut wer was wieviel gelesen hat und dann wird die Anzahl gelesener Seiten aufsummiert.
Danach wird Autor Y von dem 5000 der insgesamt 5000000 gelesenen Seiten entsprechend entlohnt.. das heißt er bekommt 1/1000tel des Gesamtbetrags X der eingenommen worden ist. Genauso geht es den anderen Autoren auch.

Wer also viel Dünnes schreibt, wird auch dünn entlohnt.
Wer viel Gutes schreibt, der wird auch gut entlohnt.
Wer viel Gutes auf wenig Seiten schreibt, der muss halt hoffen, dass es viele lesen... dafür hatte er aber auch weniger Denk&Schreibarbeit.

Sieht für mich alles andere als unfair aus.
 
@bLu3t0oth: Dann sind aber die Ersteller von Nachschlagewerken ziemlich in den A*** gekniffen, oder nicht?
 
@hcs: Sowas nennst du also Autoren?^^
Gerade bei Nachschlagewerken blättert man aber auch meist einige Seiten durch und Blättern wird ja da dem Lesen gleichgesetzt.
 
@hhgs: Meine Freundin ist Autorin und davon leben kann sie auch nicht. Das Problem sind hauptsächlich Knebelverträge von Verlagen oder Agenturen. Was aber das Amazonprogramm betrifft, das ist wie bspw Spotify. Du bezahlst einen Beitrag im Monat und kanns so viel lesen wie du willst. Auch gerne das gleiche Buch 5mal. Am Ende werden dann die Zahlen gegenübergestellt von welchem Autor wieviele Seiten gelesen wurden. Und der Anteil aus den Nutzerbeiträgen, der für die Autoren gedacht ist, wird dann auf die Autoren runtergebrochen, die hier mitmachen. Dh wenn in einem Monat nur 5 verschiedene Autoren gelesen wurden, bekommen die das ganze Geld und der Rest nichts, anstatt das alle einen ähnlichen Anteil erhalten, je nach dem wieviele Bücher sie dort veröffentlicht haben. Also für den Kunden: keine Änderung. Kein Nachzahlen oder "sparen". Für die Autoren gilt dann, dass sie nicht nur Leser finden müssen, sondern auch mit dem Inhalt bis zum Schluss überzeugen müssen.
 
Das hatten wir doch schon mal. Das Ergebnis waren Autoren, die la~~~ngatmig das, was man in 3 Sätzen sagen konnte, stattdessen in 300 Seiten gesagt haben: Gab mehr Geld dafür.

Wie wärs denn stattdessen mit einer INDIREKT proportionalen Entlohnung? Je populärer das Buch, desto weniger gibt's pro Einheit. Damit fördert man die Kleinen, und die Großen stört's auch nicht so, weil es da dann die Masse macht.
 
Also Amazon weiss was ich lese und wieviel?
Diese Geschäftsmodelle werden immer kranker.
Wird da auch die Zeit festgehalten wie lange man auf einer Seite liest oder nur wie oft eine Seite aufgerufen wird? Da kann man doch schon wieder mogeln - zu gunsten des Autors.
 
@LastFrontier: Natürlich wissen sie das oder was denkst du wie das mit dem Kindle funzt das du auf jedem unterschiedlichen Gerät an gleicher Stelle weiterlesen kannst?
 
@LastFrontier: Amazon weiß ja auch was Du gekauft hast und wann... Besser? ;-)
 
Edit: Dann dürfen die Autoren für einen einfachen 500-Seiten Roman nicht mal mehr als 4 Cent pro Seite verlangen. Alles andere wäre für ein digitales Buch viel zu viel!
 
@gola: 2€ für 500 Seiten? o.O
 
@Knerd: Solange es kein Gegenbeweis gibt, bleibt 500*0.04 immer noch 20€ :)
 
@gola: 0,04 ct. sind 2€ ;)
 
@Knerd: Jetzt bin ich verwirrt. Wenn 500 Seiten genau 20€ kosten, dann bezahlt man für 1 Seite 0.04€. Richtig, da 0.04€ != 0.04 Cent...

Also wäre 0.04 Euro in Cents: >>1 Euro = 100 Cent >> 0.04 Euro = 4 Cent!!!! ... und nicht 2€. Oder?! ^^
 
@gola: Du schreibst oben, Zitat: "0,04 Cent pro Seite" das Schlüsselwort ist cent. das sind 0,04 Cent und nicht 0,04 Euro.

0,04 Cent * 500 != 0,04 Euro * 500
 
@Knerd: Ja logisch :D habs geädert danke
 
@gola: Jetzt passt's :P Kein Ding ;)
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