Risiken des Apple Music-Starts werden auf kleine Musiker abgewälzt

Der Computerkonzern Apple arbeitet intensiv daran, den Musik-Katalog seines neuen Streaming-Dienstes auszubauen. Inzwischen sind auch bei verschiedenen Labels und Musikern, die nicht zu den drei großen Majors gehören, die entsprechenden ... mehr... Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Bildquelle: Apple Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Apple

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Tja, über Spotify wurde auch geschimpft, weil die Abgabe an die Künstler zu wenig ist. Apple setzt (wie andere Multis) einfach seine Marktmacht ein und drückt Knebelverträge durch, mit denen auch keiner zufrieden ist (außer Apple) und denen sich aber auch keiner entziehen kann. Schöne neue Welt...
 
@dodnet: Wo steht hier etwas von Knebelverträgen? Außer den drei Freimonaten steht nichts über die Verträge
 
@dodnet: Die Labels sind einfach nur Blöd, denn sie könnten sich so leicht wehren. Wenn nur 1 Majorlabel nicht dabei ist wäre Apple Music eine Totgeburt. Wieso? Wieso sollte man wechseln, wenn man weis, das z.B. Universal oder Warner fehlen würden? Es würden Hunderte WICHTIGE Interpreten fehlen.
 
@Edelasos: Das Problem ist halt, dass die geldgierigen Labels das entscheiden und nicht die Künstler selbst.
 
@Edelasos: Die Labels sind nicht blöd, sondern geldgierig ohne Ende.
 
@Edelasos: Wer sagt denn, dass das bei den Major Labels auch so läuft? Hier reden wir über unabhängige Label, die eben nicht so wichtig sind. Von daher ... ist vermultich abzuschätzen wie Apple agiert ...
 
@dodnet: Hast Du denn die Verträge gesehen? Außerdem steht es doch jedem frei da "mit zu machen". Muss man es halt lassen, wenn man meint man schafft die 3 Monate nicht. So ein Unfug und immer nur aus Deutschland dieses rum Geheule das man auf jeden Fall mehr Geld braucht, sonst sind die armen "Künstler" direkt Pleite... Waren das noch Zeiten als Geld mit Touren verdient wurde, nicht mit den Platten, bei der neumodischen Elektro-Schrammel Musik ist das natürlich schwierig, ist halt keine coole Show wenn da nur nen Typ mit nem Laptop steht... Wobei...Eigentlich ist das ja oft so bei den neumodischen Veranstaltungen. ;-)
 
Also das sehe ich nicht so tragisch. Sie müssen ja nicht von Anfang an dabei sein. Und wenn sie es wollen, dann müssen sie dafür auch etwas investieren und nicht nur Geld einsacken.
 
@606alex606: Hier gehts um die ersten 3 Monate der Testphase der Nutzer und nicht um die 3 Monate testphase des dienstes, oder? oder ist die Testphase nur die ersten 3 Monate nach Apples Streaming Dienst release?
 
@-adrian-: Da hast du recht, ja. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass sich viele Nutzer in der ersten Woche registrieren und es testen.
 
@-adrian-: 60 hat schon recht - wenn die mal das erste halbe Jahr fernbleiben ist der größte Peak da ja vorbei.
 
Dass Großunternehmen auf ihre Partner drücken bis man kaum noch schwarze Zahlen schreiben kann, ist doch längst bekannt. Dass Apple zu den Großunternehmen gehört, die ganz stark drücken, auch.
Man wird nicht zum wertvollsten Unternehmen mit großen Barreserven, indem man zu den Kleinen "fair" ist.
 
@Wuusah:
Manche scheinen das hier aber zu glauben! ;-)
 
@Wuusah: Und genau deshalb sollte man doch Aufklärarbeit bei Freuden und Verwandten leisten und denen mitteilen das Apple nun mal eines der schlimmsten und geldgierigsten Ausbeuterläden ist. Von meinen Teil hat Apple noch nie einen Cent von mir bekommen und wird es auch niemals ...
 
@karacho: nur interessiert es die Menschen nicht, ob jemand ausgebeutet wird oder nicht, solange man es nicht selbst ist. Siehe Textilindustrie.
 
Von den Reichen lernt man sparen. Ist bei Apple nicht anders...
 
@frilalo: Reiche müssen nicht sparen, weil sich deren Geld von allein vermehrt, solange man nur einen Funken Verstand hat.
 
@dodnet: wer das Geld geschickt anlegt, der kann durchaus gut damit verdienen (oder von den Zinsen leben).

Ich habe mir mal überlegt, was ich mit 1 Mia machen würde. Angenommen, ich spiele Lotto. Nun sind 100 Mio. im Jackpot. Alle möglichen Kombinationen würden mich rund 3 Millionen kosten (keine Ahnung). Dann würde ich, je nach dem, noch fett abräumen, oder nicht? (auch ne Möglichkeit, sein Geld zu vermehren^^)
 
Jetzt meckern alle ueber die Vertraege .. Die Print Media Publisher haben ja auch ein Vertrag bekommen dem sie aktiv nicht zustimmen muessen sonst gilt die Absprache als gueltig: http://www.neowin.net/news/apple-criticized-for-requiring-publishers-who-arent-interested-in-apple-news-to-opt-out
 
@-adrian-: wenn der größte Anbieter dir sagt, mache unter unseren Bedingungen mit oder geh insolvent - was machst du? Wenn du wissen willst wie das ausgeht dann Google mal Aldi und Eier/Hühnerproduzenten :) Am ende gewinnt dabei nur einer und der andere beißt ins Gras, kannst ja raten wer das sein wird ;)
 
Alleine sowas als Vertragsangebot vorzulegen ist eine Unverschämtheit. Dem sollte keiner der Künstler in dieser Form zustimmen. Die kostenlose Testphase ist eine reine Marketing-Maßnahme von Apple und als solche muss Apple sie auch finanzieren! Wenn die kein anderes Angebot vorlegen wäre es das vernünftigste, erstmal abzuwarten bis sich ein großer Kundenstamm von Apple Music gebildet hat und auf den Ablauf der 3-monatigen Testphasen des Großteils der Kunden zu warten. Dann kann man es sich überlegen, zu diesen Konditionen einzusteigen.
Das Analogon in der "echten Welt" wäre übrigens ein Supermarkt/Elektronikmarkt, der im ersten Monat nach Eröffnung auf alle Einkäufe 50% Rabatt gibt, diesen aber nicht von seinem eigenen Gewinn abschreibt sondern von den Herstellern der verkauften Produkte verlangt, ihm diese in der Zeit zum halben Einkaufspreis abzugeben. Am besten noch damit erpressen, dass man ansonsten sämtliche Produkte des Herstellers in allen Filialen der Kette aus dem Sortiment nimmt.

Ich könnte ja auch mal jetzt einfach einen eigenen Streaming-Service aufmachen. Dann schreib ich mal an die Labels, sie sollen mir ihre Musik für die ersten 3 Monate gratis zur Verfügung stellen, schließlich will ich schnell Kunden gewinnen! Machen die bestimmt gerne!
 
@mh0001: Och du - spiele nach den Spielregeln der Anbieter oder hau ab. Das ist nicht schön, aber leider so.

Amazon z.B.

Amazon nimmt sich das Recht, den Preis für alle Apps im eigenen App Store frei zu bestimmen. Eine Rückfrage bei den Entwicklern bleibt aus, Möglichkeiten zu intervenieren gibt es nicht.

Da geschieht es schon mal, dass Amazon Deine App reduziert und von sich aus den Preis senkt und prominent platziert. Du als Entwickler kannst dann kein Veto einreichen - coole Sache, was? ;)
 
Dass nach den drei Monaten mehr Kohle für die Musiker übrig bleibt als bei anderen Anbietern wird nur nicht erwähnt. :/
 
@wingrill9: wie sind denn da die Werte? Das ist eine erst gemeinte Frage. Ist das denn irgendwo ersichtlich, dass Apple dann mehr zahlt, als andere?
 
@JoePhi: Laut Berichten sollen 70% an die urheber ausgeschüttet werden. das wären mehr als bei Spotify und Co.
 
@iPeople: also behält Apple seine üblichen 30%? ok. Aber was ist denn mit den Kosten pro Aufruf? gibt es da auch Vergleiche?
 
@JoePhi: Noch nichts zu gelesen.
 
@wingrill9: Tja, ist nur die Frage ob sich der Dienst durchsetzt. Und genau das ist zweifelhaft. Abgesehen davon ist das trotzdem ne miese Abzocke von Apple gegenüber den Musikern. Das wäre ja so, als wenn ein Einzelhändler einen Ware- Produzenten ungefragt weniger bezahlt, nur weil das Produkt in seiner Werbung günstiger ist.
 
Schön das so viele über die Verträge meckern. Naja, es geht ja um Apple, da wird immer gemeckert. Ich als möglicher zukünftiger Kunde muss sagen, ich finde es klasse das Apple 3 Monate kostenloses Testen anbietet :)
 
@alh6666:
"... ich finde es klasse das Apple 3 Monate kostenloses Testen anbietet :)"

Das ist ja auch gut und schön!
Nur ist das eine Werbekampange für Apple's Dienst?!
Warum sollten diese die Künstler und Labels bezahlen???
Noch dazu wo Apple SO "arm" ist?!

mh0001 hat das sehr schön in o7 dargestellt!
 
@alh6666: Du unterstützt also die miese Masche von Apple und die Ausbeute vom Musikern . Glückwunsch! Darauf kann man natürlich stolz sein ... Jeder normale Mensch, der noch bei klaren Verstand ist, boykottiert den Dienst von Apple, solange der Dreckslanden nicht die Musiker von Anfang bezahlt, also auch in der dreimonatigen Testphase.
 
@karacho: Miese Masche? Aber Hallo! Wir reden hier über eine kostenlose Testphase. Wieso sollte Apple in der kostenlosen Testphase die Künstler bezahlen? Apple verdient in dieser Zeit ja auch nix aber trägt die Kosten. Wenn sich jemand entscheidet nach der Testphase das Abo zu nehmen verdienen Apple und die Künstler. So what?
 
@alh6666: Sag mal, weil Apple 3 Monate lang sich an den Songs der Musiker bedient, um seinen Dienst anzubieten. Konsequenterweise müssten die Majorlabels ihre Songs sofort aus den Apple-Dreck entfernen, dann war's das mit Apples Streaming-Dienst. Das es aus ohne Apple geht, sieht man ja jetzt schon,. Heiß auf Apples Angebot kann man problemlos verzichten und das sollte man auch unter diesen unwürdigen Bedingungen.
 
@karacho: Wieso sollten die Majorlabels ihre Songs aus dem "Appledreck" entfernen? Wo sie sich doch erst kürzlich geeinigt haben gemeinsam Kohle zu verdienen. Ich denke dein Problem ist ein ganz anderes. Du hasst Apple, stimmts? Niemand zwingt dich Apple Produke oder Music zu kaufen.
 
@karacho: Außerdem zahlt Apple den Künstlern mehr aus als Spotify und co. Da wird der VUT dann nicht jammern. Lächerlich.
 
@karacho: Also wenn, dann ist der ganze Streamingkram, egal von wem, ein trauriges Spiel für die Musiker. Nicht umsonst ziehen sich einige Künstler auch von SPOTIFY zurück. Ich halte von Streaming überhaupt nichts. Dieses Geschäftsmodell werde ich nicht unterstützen, obwohl ich den von dir genannten Drecksladen eher für gut heiße, als andere Drecksläden wie MS und Google. Aber jeder muss das für sich aus machen.
 
@wingrill9: Ich kann dich beruhigen ich halte von Streaming ebenfalls überhaupt nichts, zu mindestens von Spotify, nun Apple und die anderen Anbieter. Webradios, was ja auch unter Steaming fällt, nutze ich dagegen gerne und schon seit Ewigkeiten, aber dafür brauche ich den Spotify-Rotz nicht :)
 
@karacho: Richtig, Online-Radios der "normalen" Sender nutze ich auch hin und wieder.
 
Apple ist längst vom Computerhersteller zum Mediengiganten mutiert und mischt einen Bereich nach dem anderen konsequent und Stück für Stück auf - und wird dabei wohl selbst über kurz oder lange zum Monopolisten.
Nachtigall ick hör dir trapsen....
 
@LastFrontier:Tja der Kunde ist König und kann das problemlos verhindern. Aufklären heißt die Devise.
 
@karacho: Der König hat doch bereits entschieden....
Wenn allerdings die führenden Label mit Apple kooperieren, kann der König auch nur hilflos mit den Schultern zucken.
 
@LastFrontier: Es kommt auch mal die Zeit,wo es auch wieder Abwärts geht.Man sollte nie auf ein und das selbe Pferd setzen.
 
@LastFrontier: Wenn sie Giganten wie Netflix und Amazon aufkaufen, dann sicher. Aber daran glaube ich nicht.
 
@Akkon31/41: Netflix und Amazon kommen zusammen nicht annähernd an die Medienumsätze von Apple heran. Zumal der iTunes-Store noch gar nicht ins Streamingangebot mit einbezogen ist. Was aber aber zwangsläufig kommen wird.
Ich stelle sogar folgende Behauptung auf: ähnlich wie bei subventionierten Smartphones wird Apple wohl irgendwann ein Music-/Movie- Abo für zwei Jahre anbieten und einen iDevice oben drauf legen - also einen iPod, iPhone, iPad, MacBook.
Apple kämpft nicht um Märkte, Apple schafft sich seine Märkte selber.
 
@LastFrontier: Gewagte Behauptung. Apple hat nicht soviel Geld angehäuft weil sie fleissig verschenken ;-) . An Amazon kommen die nicht dran. Und die bauen ebenfalls flessig aus und haben einen sehr viel grösseren Kundenkreis durch den Versandhandel. Einen Monopolisten ala Google wird es in dem Bereich niemals geben. Dafür werden letztlich schon die Rechteinhaber sorgen.
 
@LastFrontier: Warum sollte es vergleichbar nicht Apple genauso machen, wie MS mit Windows und Google mit der Suche/Android.
 
@wingrill9: Sie werden es sogar noch besser machen. Siehe [re:3]-[re:1]
 
das die 3 monate testphase dazu dient das potentielle kunden sich für apple music interessieren, also marketing ist, ist doch normal. viele andere firmen machen auch bei neueröffnung eines dienstes/geschäftes werbung für ihr produkt und bieten goodies oder ähnliches. spotify hat auf die 3 monatige testphase reagiert und bietet nun ab sofort ein testabo für 2 monate. spotify gibt es seit 2006 und arbeitet anscheinend noch immer nicht rentabel. das apple in den ersten 3 monaten das abo kostenlos zum testen anbietet kann aus meiner sicht nicht unbedingt an der finanziellen existenz der künstler kratzen. ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen das die musikindustrie, so geldgierig wie die sind, in den ersten 3 monaten wirklich nichts bekommt.

bisher haben die künstler doch ihre einnahmen z.b. aus cd, streaming,konzerten usw, diese sind auch nicht von heute auf morgen "tot". mit apple music kommt lediglich ein weiterer streaminanbieter. die künstler wollen nicht nur ihre einnahmen sichern, sondern auch neue einnahmen durch apple generieren und das ist ein kleiner aber feiner unterschied aus meiner sicht.

es gibt ja auch noch künstler die sich bisher dem streaming verweigern wie z.b. in deutschland die toten hosen, ärzte usw. hier fände ich es ganz cool wenn man z.b. mit seinem account einen titel von denen maximal 5 mal hören kann, bei gefallen kann man sich ja dann entweder die cd kaufen oder es müsste ein option geben wonach man z.b. 50cent pro monat für das repertoire von künstler xy bereit ist zu zahlen. diese müssten allerdings nahezu 1:1 dem künstler zugeführt werden.
 
Apples Politik ist einfach nur zum Kotzen.
 
@PranKe01: Als ob Spotify ein Segen für die Musiker wären... Das ganze Streaming-Modell ist zum Brechen...
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