Oculus Rift wird im eigenen App-Store doch keine Erotik zulassen

Mitte Mai hat man vonseiten Oculus VR, den Machern der gleichnamigen Virtual Reality-Brille, die den Zusatz Rift trägt, gehört, dass man als "offene Plattform" Erwachseneninhalte bzw. Erotik zulassen wird. Nun allerdings gab man bekannt, dass diese ... mehr... Cyberbrille, VR, Oculus Rift, Oculus VR, HMD, Linsen Bildquelle: Oculus VR Cyberbrille, VR, Oculus Rift, Oculus VR, HMD, Linsen Cyberbrille, VR, Oculus Rift, Oculus VR, HMD, Linsen Oculus VR

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Wie jetzt keine VR-Pornos? 80% der Crowd-Founding Pledger suchen gerade bei google nach: "Kickstarter refound how" :P
 
Dämlich. Aber die sind ja nicht bekannt dafür gute Entscheidungen zu treffen.
 
@Freudian: Wenn ich die Beiträge hier so lese und dabei an das alter vieler user hier denke, dann ist das genau die Richtige Entscheidung. Es sei denn man schafft dafür einen eigenen Bereicht mit Altersbeschränkung aber wozu die mühe? Wer an sowas Interesse hat sucht sich eben einen anderen/passenderen Store wo er es sich besser "besorgen" kann.
 
Es ist ein US-Unternehmen. Das alles passt doch perfekt ins aggressiv-prüde Gesellschaftsbild.
 
Die Facebook rift ist tot. HTC vive hat die selben Display Features (oled, 90fps),größeren Blickwinkel UND präziseres headtracking. Wenn first gen, dann die vive! (und sie kommt noch eher raus!)
 
@Jas0nK: Die vive hat aber nicht dieses schöne crowdfounding Gefühl und auch keine unterstützung durch ms, obwohl das die wichtigste Plattform dafür ist
 
@Alexmitter: die hat Unterstützung von Steam und Linux !
 
@CvH: Definiere "Steam". Von Valve? Was für Spiele hat Valve denn schon für VR angekündigt? Oder meinst du dass man das Steam Menü (Chat und Store) dann über VR ansprechen kann. wenn ja dann... schön?
Aber die Spiele selber sind ja wohl noch immer Sache der einzelnen Publisher...
 
@Matti-Koopa: Steam hat jetzt kurz gesagt ein Schnittstelle für VR die von jedem Spiel angesprochen werden kann. Natürlich muss das Spiel auch VR nutzen weil sonst geht das eh nicht. Steam ist Plattformunabhängig deswegen ist die MS Unterstützung nicht so "wichtig" damit es läuft.
 
@CvH: ich hab auch keine glaskugel, denke aber es wird so oder so ähnlich aussehen:die rift für xbox one und pc, die vive als "sieger" am pc, nicht so sehr durch die technik, vielmehr wegen der beliebtheit von steam. und dann noch morpheus oder wie das teilchen heisst für die ps4. das werden meiner meinung nach die big player.
 
@Matico: die Konsolen können noch nicht mal FullHD bei den meisten Spielen flüssig darstellen (60fps) geschweige denn Augenschonende 90FPS wie am PC. Die hohen Auflösungen werden die auch nicht hinbekommen die nötig sind. Irgendwie wird das an der Konsole schon gehen, aber meilenweit schlechter wie am PC (weil schlicht die Potente Hardware fehlt).
 
@CvH: ja, da hast du schon recht! aber das war gar nicht mein thema. pc und konsolen beissen sich ja eigentlich eh nicht so sehr. ich denke die werden das an den konsolen schon hinkriegen - es wird halt nur ungefähr aussehen wie die mitte zwischen wii und wii u. ich hab wie schon mal erwähnt die gear vr für das samsung s6 zu besitzen. das s6 ist toll aber doch bedeutend langsamer als eine ps4. und die spiele sehen da eben auch gut aus, sie sind in hoher auflösung mit genügend frames dargestellt - aber simpel eben. in der first gen werden die leute eh hin und weg von dem effekt sein, egal in welcher qualität.
 
@CvH: Es gibt also Steam-Overlays mit Chat und Erfolgen in einer VR-API von Steam. Wahnsinn. Außerdem wird diese wohl definitiv auch Oculus Rift unterstützen.
 
@Matti-Koopa: nein es gibt das ganze VR gedöhns in einer API - unterstützt das Spiel die Steam VR-API -> Unterstützung jeder VR's die mit Steam Kompatibel sind -> alle (da kann keiner aus der Reihe tanzen bei der Marktmacht)!
 
@CvH: ok ok, steam und linux, nur leider musste ich meinen linux Ausflug beenden nach dem ich gemerkt habe das ich kein osu! spielen kann(Furchbare Maus Verzögerung in wine). noch dazu darfst du nicht vergessen das viele viele gamer die das unbedingt haben wollen absolute DAU´s sind, die wundern sich schon warum sie auf linux keine .exe ausführen können.
meine Meinung, nur meine ist das Windows(10) die bequemste und kompatibelste Plattform für spiele ist. deswegen sage ich der Oculus gute Chancen nach.
 
@Alexmitter: Steam läuft auch auf Windows !
 
@CvH: die förderung die valve da andenkt geht aber eher in die richtung Linux und OpenGL, das sie dabei massig Performance verlieren ist anscheinend der preis wert.
 
@Alexmitter: das die Gameengine des jeweiligen Spieles genommen wird ist dir klar - das Spiel entscheidet welche Grafik Api genommen wird, Steam gibt nur die Schnittstellen damit das Spiel mit der Brille "reden" kann.
 
@Alexmitter: Dir ist klar dass die HTV Vive auch vollkommen problemlos unter Windows 7, 8 und 10 läuft? MS versucht natürlich was anderes zu suggerieren, aber es ist absolut nicht so dass man Win10 dafür "braucht". Das ist reines FUD.
 
@Jas0nK: Ja HTC (re) vive klingt gut. Jedoch steht und fällt das Produkt (wie bei allen VRs) mit der Kompatibilität. Allerdings hat Oculus in der CV angeblich auch 90 Hz und 2x OLED. Der Blickwinkel soll sich ja auch nochmals vergrössert haben im vergleich zur DK2. Sich jetzt schon für ein Lager zu entscheiden ist imho sinnlos, ausser man hat spezielle Einsatzszenarien im Kopf.
Ich z.B. habe kein Platz für das volle re vive Erlebnis in meiner Wohnung. Aber bleibe trotzdem gespannt und hoffe doch, dass es genug Unterschiede gibt bei den VRs die kommen. Interessiert bin ich vor allem am StarVR, Razers VR, Oculus und der Vive =)
 
Irgendwie schon abartig: In 90% der Spielen geht es darum Straftaten zu begehen (Morden, Rasen, stehlen...) aber etwas grundsätzlich "legales" verbannt man...?

Einfach solche Apps (oder die Kategorie) durch Altersprüfung absichern, wo ist das Problem?
Naja, deren Entscheidung - meiner Meinung nach sperren die sich damit selbst von einem "Millionen-Markt" aus.
 
@dognose: Willkommen im Land der Christlichen Fundamentalisten !
 
@CvH: Blinder Glaube (Gottesfurcht etc.) ist auch nur eine form von Faschismus
 
@dognose: Sex ist legal? Ach verdammt, wieso hat mir das bisher keiner gesagt!
 
@dodnet: evtl machst du es falsch, dann könnte das schon illegal sein http://de.wikipedia.org/wiki/Nekrophilie
 
@CvH: igitt :-P
 
@CvH: Widerlich :X
 
Bin ich der einzige, dem das egal ist?! Für mich ist schon allein die Suche nach einem guten Porno im World Wide Web ein Abenteuer-Erlebnis. Und wie es schon oben steht: Alternativ Stores wird es ja schon geben!
 
@gola: auch wenn es einem persönlich egal ist, zeigt es mal wieder wie durch einen appstore kontrolliert wird, was du bekommst und was nicht. das kann einfach nicht sein...
 
@Mezo: Für sowas müsste man dann aber schon einen separaten Bereich einführen mit Altersnachweis.
 
wenn ich schon appstore lese. die schlimmste entwicklung in den letzten jahren.
 
@Mezo: Wenn ich bedenke wie viele alte Leute dank einem Appstore(Android ausgenommen) keine verseuchten Geräte mehr haben. Wie viel Zeit die enkel sparen!
 
@Alexmitter: Ja klar fast alle Apps spionieren sowieso
 
@Menschenhasser: ok ok halt, die an denen ich arbeite nicht, ps. Spionieren ist das nicht, sie geben ganz genau in ihren AGB an welche und mit welchen Tools sie Daten sammeln, ob du zustimmst ist deine Sache. wenn du jemand suchst der dich wirklich ausspioniert, nimm einen Privatdetektiv/spion, da kannst du dir dann auch sicher sein das es Spionage ist
 
@Alexmitter: Wie viele kennst du, die sich Malware aus dem Android App Store gezogen haben?
 
@Niccolo Machiavelli: 3 von 4 Android Nutzer die ich persönlich kenne, und alle nicht ganz blöd
 
@Alexmitter: Dem halte ich entgegen, dass sie entweder wirklich ganz schön blöd oder einfach nur erfunden sind. Denn sich über den offiziellen Android App Store Malware einzufangen kommt von der Wahrscheinlichkeit her einem Lottogewinn gleich. Es sei denn, man macht es wie die Antiviren-Firmen und zählt Adware als Malware. Aber dann sind auch die App Stores von Apple und MS von Malware durchsetzt.
 
@Niccolo Machiavelli: leider habe ich mich mit den problemen die meine bekannten auf ihren smartphones nicht näher auseinander gesetzt aber ich habe ein ganz aktuelles beispiel von mir das ich dir nennen kann. ich besitze (zu test zwecken) ein Android Smartphone mit 2.2, ist ja eine von google immernoch als sicher besagte Version( da playstore updates etc. ) und ich kann darauf nur mit einer einfachen app einen vollroot durchführen, ohne besondere Berechtigungen. wenn das nur mal die malware ausnutzt :)
 
@Alexmitter: 2.2 ist schon lange keine "von Google sicher besagte Version" mehr.

Und so eine App muss es immer noch in den Play Store schaffen, und lange genug nicht als Malware entdeckt werden, um eine nennenswerte Verbreitung zu finden.
 
@Niccolo Machiavelli: also laut Google währe 2.2 immer noch sicher da sie ja den playstore updaten
 
@Alexmitter: Woher hast du diese Behauptung? Die Sicherheit veralteter Android-Versionen hat *nichts* damit zu tun, ob Google den Play Store updated. Der Play Store ist eine App und hat rein gar nichts mit Android als Betriebssystem zu tun. Und Android 2.2 ist eine schon seit Jahren nicht mehr unterstützte Version. Punkt.
 
@Niccolo Machiavelli: dieses Argument hat Google angebracht als die Schlechte Update Versorgung mit Updates angesprochen wurde
 
@Mezo: Ja das stimmt vor allem wegen den Kontrollierten Inhalten.
 
@Mezo: die Linux Welt hat seit ~15 Jahren einen "Appstore", da hat sich zu Recht noch keiner beschwert!
 
@CvH: wir reden aber von einem geschlossenen appstores. welche linux distribution hat denn sowas? mir fällt spontan keine ein.

die meisten distributionen haben ein gui für den paketmanager, wo du ohne weiteres auch weitere quellen hinzufügen kannst.
 
@Mezo: Der Paketmanager der dir die gewünschten Programme herunterlädt, installiert und aktuell hält hat fast jede Linux Distribution und das seit langem. Ob das jetzt Appstore oder Paketmanager heißt ändert nichts an der Funktion/Aufgabe. Und was heißt geschlossener Store ? Du kannst doch bei jedem "Appstore" auch eigene Anwendungen einstellen bzw bis auf iOS auch eigene Programme installieren.
 
@CvH: dennoch kann man in diesem appstore weder fremdquellen hinzufügen, noch fremde pakete aktualisieren. eigentlich kann man den paketmanager gar nicht mit dem appstore vergleichen, denn es sind 2 verschiedene dinge.

paketmanager dient dazu paketquellen zu verwalten (0% geschlossen und jeder ist frei seine eigene paketquelle zu erstellen), ein appstore wie bei android ist eine geschlossenes system, wo nichts ohne die zustimmung des betreibers geht.
 
@Mezo: Nur weil es da keine Pornos gibt? - dafür gibt es dann doch bald den PornoStore.
 
Dämliche Entscheidung. Wie hat sich nochmal bei den letzten Formatkriegen (VHS vs. Betamax) entschieden, welches Medium sich durchsetzt?
Damit ist Occulus wohl kein ernsthafter Anwärter mehr für den nächsten VR-Standard.
 
@pint: Naja, der letzte Formatkrieg war HD-DVD vs. BluRay. Und dort war die Porn-Industrie auf Seite der HD DVD: http://www.cnet.com/news/dispatches-from-the-format-war-hd-dvd-vs-blu-ray/
 
@Thanatos81: War zwar so, aber meiner Erinnerung nach nur bedingt freiwillig. Sony soll sich als tonangebendes Mitglied der Blu Ray Disc Association dafür eingesetzt haben, dass Anbieter von Erwachsenen-Inhalten möglichst keinen Zugang zum Blu Ray-Standard erhalten.
 
Ich vertehe die ganze Diskussion eh nicht. Grundsätzlich ist die Rift doch auch nur ein Bildschirm wie jeder andere. Was der User sich darauf ansehen will ist doch jedem selbst überlassen. Dass Oculus ein Portal betreibt um VR Inhalte anzubieten ist doch super, aber da wundert es doch niemandem dass die als Firme gewisse Inhalte lieber nicht auf der Liste stehen haben wollen.
 
@raven535: Ja, genau. Ich hab auch schon Pornospiele für "VR-Brillen", konkret für die Rift gesehen. Man bezieht die dann halt einfach nicht bei facebook.
 
Typische Ami-Verklemmtheit
 
Von 3DXChat wird die Brille ja schon unterstützt. Da bestimmt man die Handlung selbt.
 
Hat irgendwer ernsthaft etwas anderes erwartet seit der prüde Mark Z. dort das sagen hat?!
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sich das noch einmal überlegen werden. Man erinnere sich an Sony, welches erst die BluRay nicht für pornographisches Material freigeben wollte.
 
@doubledown: Ach deswegen ist BluRay so wenig verbreitet :)

In diesem Fall bekommt ihr ja eure Pornos, wie ist dich egal und kein Grund zur Sorge.
 
Obwohl ich schon einmal so eine VR-Brille ausprobieren konnte und mir, im Gegensatz zu den meisten anderen Testern damals trotz Spielens darauf nicht schlecht wurde, geht mein Interesse an solchen Brillen immer noch gegen Null, weil ich keinen ernsthaften Einsatzbereich sehe, bei dem ich mit so einer Brille effizienter arbeiten könnte als ohne.

Selbst beim Design dreidimensionaler Bauteile würde ich einen 3D-Monitor mit leichterer und daher angenehmer zu tragender Shutter-Brille so einem Ding auf dem Kopf vorziehen. Nicht zuletzt, weil ich dann im Gegensatz zu so einer VR-Brille meine Tastatur als das wohl effizienteste Werkzeug um mit einem Rechner zu kommunizieren noch sehen und bedienen kann.

Microsoft scheint das wohl ähnlich zu sehen. Bei der vor einiger Zeit präsentierten "HoloLens" kann man immerhin die Umgebung noch sehen. Wenn man sich allerdings Microsofts Präsentation selbst ansieht, dann wird schnell deutlich, dass auch die HoloLens bestenfalls Entertainmentzwecke befriedigen oder Personen mit fehlendem eigenen Vorstellungsvermmögen dreidimensionale Objekte besser begreiflich machen kann. Die Präsentationen, die ich bisher damit gesehen habe, zeigten alle Herumrudern mit den Armen in der Luft oder gar durch einen Raum laufen um irgendwelche Funktionen in der VR ansprechen zu können. Solche ausladenden Bewegungen zur Bedienung verschwenden sogar noch mehr Zeit als eine mausbedienbare 2-dimensionale grafische Oberfläche, wie man sie heute bei den meisten Betriebssystemen und Programmen vorfindet und auch diese Oberflächen sind schon denkbar ineffizient, weil man bei den kleinsten Oberflächenänderungen ständig auch als geübter Anwender wieder von neuem nach Funktionen, bei denen man vor der Oberflächenänderung wusste wo sie waren, suchen und sie jedes Mal mit der Maus ansteuern muss um sie zu aktivieren.

Eine völlige Veränderung der Oberfläche, etwa beim Wechsel eines geübten MacOS-Anwenders auf die ihm unbekannte Gnome-Oberfläche eines Linux-Systems, macht diesen Anwender dort zum blutigen Anfänger, der schon um eine Datei zu kopieren erst einmal in der Oberfläche langwierig herumsuchen muss, um einen Dateimanager zu finden und sich dann noch dessen Bedienung aneignen muss, was weitere Zeit verschwendet. Jemand der hingegen seine Dateien auf MacOS ohnehin mit der Kommandozeile kopiert, dem kann man jeden Tag eine andere grafische Oberfläche auf das Linux installieren welches er nun benutzen soll. Der wird sich schlimmstenfalls eine Schaltfläche suchen müssen mit der er die Konsole bzw. ein Terminal auf dem Linux-System geöffnet bekommt und danach kann er mit den Befehlen die er von MacOS kennt in dieser Konsole ganz normal seine Daten kopieren, Ordner erstellen, Dateien umbenennen etc.

Hinzu kommt, dass grafische Oberflächen schon bei den simpelsten produktiven Arbeiten an einem PC denkbar ineffizient sind. Zum Beispiel bei der Eingabe eines Textes mit Formatierungen wie etwa Kursiv- oder Fettdruck im Text. Bei hundert einzelnen kursiv oder fett zu druckenden Wörtern in einem Text unterbricht der Autor bei Nutzung der grafisches Oberfläche seiner Textverarbeitung hundertmal das Schreiben und Formulieren des Textes, während die Maushand zweihundertmal die Schreibposition auf der Tastatur verlässt, die Maus greift, der Nutzer den Cursor auf dem Bildschirm sucht und dann verfolgt wie der zweihundertmal über oft mehr als den halben Bildschirm nach oben zu einem bestimmten Icon fahren muss um dort draufzuklicken und damit die benötigte Funktion zu aktivieren und am Ende des Wortes wieder zu deaktivieren. Das Wort erst schreiben, dann auf den Buchstaben präzise markieren und auf "Fett" oder "Kursiv" klicken macht die Sache auch nicht weniger aufwendig bzw. im Arbeitsfluss weniger störend.

Schreibt man einen Text hingegen in einer Markup-Language, braucht man die Tastatur nie zu verlassen um Worte fett oder kursiv zu setzen, weil man die Formatierung einfach als Zeichen/Befehl mit in den Text tippt und sich so eine Menge Zeit und Störungen bei der Ausformulierung des Textes spart.

Es ist erstaunlich, dass oft gerade die Menschen, die besonders darauf achten immer die aktuellste, leistungsfähigste Hardware zu haben, die ihnen ein paar Sekunden beim Boot und Programmstart sparen soll, dann in grafischen Umgebungen pro Arbeitstag nicht etwa Sekunden, sondern Minuten bis Stunden damit verschwenden irgendwelche Schaltflächen anzuvisieren und sich mit tausenden Klicks pro Tag durch die grafische Oberfläche zu hangeln. Wer beim Boot auf 5 Sekunden achtet, dem sollte sowas erst recht stinken. Sollte man zumindest denken. Aber nein, Zeit verschwenden indem man sich wie blöd durch irgendwelche verschaltelten Menüs klickt scheint "cool" zu sein, solange man dabei nicht durch eine hakelig laufende Oberfläche "ausgebremst" wird, denn dann muss performantere Hardware her, weil diese Zeitverschwendung nun auf keinen Fall hinnehmbar ist, obwohl der Nutzer mit der visuellen Suche nach Schaltflächen und seinen Mausbewegungen normalerweise viel mehr Zeit verschwendet als durch einen sich ein paar millisekunden verzögernden Menüaufbau draufgeht.

Genau dieselbe unbrauchbare, weil ineffiziente Bedienung sehe ich jetzt auch bei den VR-Brillen, nur das die Bewegungen dort noch mehr Zeit kosten, da sie länger und aufwendiger sind als eine Maus zwei Zentimeter zu verschieben und eine Maustaste einen halben Millimeter herunterzudrücken.

Wenn ich mir vorstelle, ich müsste als technischer Zeichner oder Designer am Tag auf der Arbeit mehrere Stunden mit den Armen vor mir in der Luft herumrudern wie die Dame bei der Präsentation der HoloLens auf der Bühne, dann ist das bei weitem anstrengender und ineffizienter als die oft nur wenige Zentimeter langen Mausbewegungen um am Bildschirm etwas zu gestalten bzw. um durch Menüs zu navigieren.

Die Faszination bei Projekten wie Oculus Rift und HoloLens erschliesst sich wohl nur Computeranfängern oder ewig Gestrigen, die immer noch versuchen ihren Computer "begehbar" zu machen, um, wie ehemals in der realen Welt, nun in einer VR zu einem Aktenschrank gehen zu können, wie sie das im realen Leben tun würden. Ich fände es aber wenig sinnvoll am Computer per VR-Brille erst durch irgendwelche Aktenarchive latschen zu müssen um einen bestimmten Aktenordner mit den gewünschten Informationen zu suchen und aus einem Regal zu ziehen. Mich fasziniert da schon eher, dass ich in der Zeit, in der ich heute ein ganzes Buch in Plain-Text-Form von einem Server vom anderen Ende der Welt anfordern und betrachten kann, es gerade mal schaffe vom Stuhl aufzustehen.

VR-Brillen sind also sicher ein nettes Fitness-Gimmick für einige übergewichtige Computerspieler oder in Form von Holografiebrillen auch noch bei Autofahrern oder Piloten, die Probleme haben den Überblick über alle Informationen zu behalten, ein sinnvolles Sichtgerät. Einen Computer bzw. eine Computersoftware damit bedienen möchte ich aber nicht. Da gibt es bedeutend effizientere Möglichkeiten. Ich schreibe ja auch z. B. nicht mehr von Hand, auch wenn ich es dank Schreibschrifterkennung per Digitizer seit über 10 Jahren auf allen meinem Tablet-Convertibles könnte. Tippen geht halt einfach schneller und ist auch fehlerfreier in einem durch Schlaglöchern fahrenden Fahrzeug.

BTW: Schon mal versucht eine grafische Oberflächen in einem durch Schlaglöcher fahrenden Fahrzeug mit einem Touchpad zu bedienen? Das möchte ich mir mit schwankenden nach vorne ausgesreckten Armen in der grafischen Oberfläche einer HoloLens in einem Fahrzeug lieber nicht vorstellen. Da trifft man vermutlich alles, nur nicht die Schaltfläche die man treffen wollte.

Fazit: Oculus VR sperrt mit den Porno-Liebhabern also in der Tat eine der wenigen grossen Zielgruppen aus, die mit der Brille möglicherweise etwas anfangen könnten und sie daher kaufen würden. Bei dem Verkaufspreis werden sie auf die private Massenkundschaft setzen müssen, wenn sie aus der Nummer mit Gewinn herauskommen wollen und bei der Massenkundschaft zählen nur Sex und andere primitive Spiele mit beinahe jedem Menschen aus der Realität bekanntem Konzept. Wäre ich einer der Geldgeber von Oculus VR, würde ich denen mal ein paar Takte zu dieser Entscheidung sagen, denn während sich in einigen Teilen der Welt Kindersoldaten gegenseitig erschiessen und in anderen Jugendliche ihre Schulen mit Schusswaffen stürmen, sorgen Pornos gewiss nicht für mehr Tote als gewalttätige Darstellungen in allen Medien seit frühester Jugend. Ich weiss also nicht, was an Erotik im App-Store so verwerflich sein soll.
 
Was hat man die Jahre von Betamax VS VHS oder Bluray VS HD-DVD gelernt? Die Erotikbranche wählt den Sieger und Oculus verschenkt grade die Krone :D
 
@freach: Bluray hat sich trotz anfänglicher Verweigerung "durchgesetzt" aber keine Sorge wirst auch mit der Oculus mit Pornos versorgt werden, wo die nun herkommen ist doch egal.
 
Warum wird da eigentlich so ein Aufriss gemacht? Kein Porn im Store na und? Gibts den im Google Store, im Apple App Store, im Amazon App Store oder im Windows Marketplace? Nö und ist auch egal.
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