Vorratsdatenspeicherung: ARD & ZDF protestieren scharf gegen Gesetz

Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF und verschiedene Verbände aus ihrem Umfeld haben scharf gegen die geplante Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung protestiert. Die vorgesehenen Regelungen würden die Pressefreiheit faktisch massiv ... mehr... Ard, Zdf, Fernsehsender, Logos Bildquelle: ARD ZDF Ard, Zdf, Fernsehsender, Logos Ard, Zdf, Fernsehsender, Logos ARD ZDF

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Übrigens würde es auch die bürgerliche Freiheit massiv einschränken, mal so erwähnt... Passend dazu wurde heute die Vorratsdatenspeicherung in Belgien auch vor Gericht gekippt, wie hier ja bekanntermaßen auch schon vom BVerG.. Aber wen kümmern schon die garantierten Grundrechte, nicht wahr?
 
@Slurp: man die Demokratie in Deutschland ist doch eine gelebte Lüge, Grundrechte? Welche Grundrechte? Bsp. GEZ zahlen zu müssen nur weil es erreichbar ist? Demnächst müssen die Einwohner neben dem Pasha in Köln alle Prostituierten bezahlen nur weil Sie ereichbar sind. Vorratsdatenspeicherung, nur ein weiterer Schritt in Richtung Diktatur und Dystophie, aber solang man für 300 Euro nen 46 Zöller bekommt ist doch alles in Ordnung, Glück kann man ja in Deutschland oder besser gesagt im Kapitalismus kaufen ;-)
 
@cheech2711: Ich hab auch nen Gerät und bekomme kein Kindergeld!

Übrigens macht mich das gekaufte Glück nicht wirkich langfristig glücklich. Da ist mir dann mal ein Licht aufgegenagen. Vielleicht für Stunden, im Extremfall vielleicht für ein paar Tage. Dann ist das Glück wieder weg und ich brauche wieder was neues zum Glücklich sein. Da ich das erkannt habe, spare ich seit einer ganzen weile schon viel Geld und suche mein Glück in anderen Weltlichen Dingen, jedenfalls versuche ich es.
 
@spackolatius: Das ist auch genau das worauf es ankommt in dieser Konsum Gesellschaft. Mir geht es auch so, ich versuche mich auch immer weiter zurück zu ziehen was Konsum Sachen angeht aber es ist nicht leicht. Doch seit dem ich zum glauben an Gott (nicht kirchlich) gefunden habe, habe ich vieles verstanden. Und das beste ist eigentlich raus in die Natur zu gehen. Das macht glücklich :)
 
@cheech2711: Zum einen gibt es keine GEZ mehr, zum anderen wurde die Rechtmäßigkeit des neuen Rundfunkbeitrages bereits vom Bundesverfassungsgericht bestätigt. Es ist egal, wie man es am Ende nennt, Beitrag, Abgabe, Steuer... der Staat hat das Recht, so etwas einzuführen. Denn wir haben keine Direkt-Demokratie (hatten wir auch noch nie). Und zum Thema Demokratie: Ich habe nichts gegen den Beitrag. Ich finde ihn sogar gut. Er ist nur lediglich zu hoch, weil damit auch Sachen finanziert werden, für die er ursprünglich nicht gedacht ist (Sicherstellung der Grundversorgung von Rundfunk und TV). Das hat auch mit Diktatur nichts zu tun. Die Parteien machen das ja nicht geheim. Dass die VDS wieder kommen soll, war von Anfang an bekannt und die CDU/CSU ist wieder an die Spitze gewählt worden. Das nennt man Demokratie! Denn die Mehrheit hat bei der Wahl entschieden, dass sie das entweder wollen oder es ihnen egal ist. Und DAS ist Demokratie. Ist halt das blöde bei Demokratie, wenn es 51% passt, passt es 49% nicht. Das ist nicht wenig und doch die Minderheit.
 
@Scaver: Es gibtr keine GEZ mehr? , oder wir haben keinen Materialismus mehr wir leben jetzt im Postmaterialismus, wie damals als aus Raider Twix wurde ;-)

na ich denke eher das Du Demokratie in Ihrem usrpünglichem Sinne nicht verstanden hast ;-) Und Nein, es ist nicht richtig einen Rundfunkbeitrag zu erheben auf der Basis nur weil es erreichbar ist, muss jeder dafür bezahlen. Denen die es nicht nutzen, wird hiermit dikatatorisch unrecht getan und Nein auch wenn das Bundesverfassungsgericht, (Sorry aber für mich ganuaso armseelig wie unsere Regierung, da ausführende Macht) das für Gut heisst, bedeutet das nicht gleichzeitig das es so ist. Im Falle von Demokratie ( das Volk entscheidet und vergibt keine Freifahrtscheine der Korruption und Volksverdummung der ausführenden Partei), wäre ein Volksentscheid angebracht gewesen. Das jeder es bezahlen muss egal ob Er es nutzt oder nicht auf der Basis, das es erreichbar ist, ist schon mal verfassungswidrig, ( soviel zur Rechtmäßigkeit und Armseeligkeit des Bundesverfassungsgerichtes), es kann aber auch sein, dass man dem Volke medialen Zwang auferlegen möchte, dann ist es sogar ein Verstoß gegen die Menschenrechte und gleicht einer Diktatur. Nur wiel Du Diktatur mit Gewalt in Afrika oder wo auch immer verbindest, bedeutet das nicht das es feine kaum bemerkbare Züge von Diktatur gibt, die durch mediale Verblödung und Konsumgüter Hirnwäsche seit Anbeginn des Kapitalismus schön verschleiert werden. Schau Dir die Grundrechte in Deutschland doch mal an, heut zu Tage verstecken sich Meinungsfreiheit hinter Satire aus Angst mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Dir persönlich und vielen, vielen anderen Opfern empfehle ich Nietzsches " die föhliche Wissenschaft " zu lesen...
 
@cheech2711: GEZ NEIN!!! Gibt es nicht mehr, dafür aber "Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio zuständig". Also wenn schon kritisieren dann sachlich richtig!

Ansonsten ist mein Eindruck zu Deinen Kommentaren: Überall mal kräftig draufhauen. Alles abwerten und in Frage stellen!

NUR? Wo bleiben Deine möglichen und anwendbaren Lösungsansätze.
 
@cheech2711:
Mit deiner Argumentation muss auch die Lohnsteuer, die Krankenkassen Beiträge und co. kritisiert wird. GEZ sind keine Abgabegebühr (was auch als solche fälschlicherweise beschrieben wird) seine eine Abgabesteuer. Und da stellt sich die Frage ob ich dies nun Nutze einfach nicht! Abgesehen davon halte ich es für absolute notwendig und richtig, das der Staat sich zur Aufgabe macht unabhängige Medien zu etablieren. Auch wenn aktuell die Unabhängigkeit der öffentlich rechtlichen nicht so ist wie es sich gewünscht wird, ist deren Qualität im vergleich zu den privaten Sender ertragbare Sche..., was die privaten Produzieren ist lässt sich kaum noch ausdrücken.

Wie kann man nur der Meinung sein, das GEZ/rechtlich Öffentliche abgeschafft werden müssen, wenn es die einzigen sind die sich halbwegs ach so tollen marktwirtschaftlichen Regeln nicht unterwerfen müssen. Reformen Ja... umstrukturieren Ja, Anpassung der Beitragshöhe Ja... aber bitte komplettes abschaffen? Jede Möglichkeit nehmen unabhängige Medien zu ermöglichen... wollen wir das wirklich?
 
@Andy2019: zu Deinem letzten Absatz, NEIN, die Regierung sollte sich mal langsam um eine vernünftige gestaltung der Medien Gedanken machen, zum Bsp. Werbekanäle wo von mir aus den ganzen Tag Werbung läuft, wie diese Verkaufssender, was bedeuten würde, ich kann es aus freiem Willen schauen, weil ich es möchte. Die öffentlich rechtlichen, stellen für mich keinen großen Unterschied mehr dar, weil zum einen zwar Informationen gesendet werden aber die Bildung gezielt beeinflusst wird zum persönlichen Zwecke. Dazu kommt die Werbung die nicht gerade wenig ist, auch will ich der ARD/ ZDF nicht Fussballweltmeisterschaften, Championsleague ect. mit einem erzwungenen Beitrag finanzieren und seit wann Bitte ist es rechtens Steuern auf etwas zu erheben was nicht jeder nutzt? Wo sind wir im Mittelalter?
 
@cheech2711:
Ich möchte ja gar nicht bestreiten, dass gewissen Veränderungen diskutable bzw. notwendig sind. Aber dennoch bin ich von der Notwendigkeit einer unabhängigen Medienlandschaft überzeugt. Und sowas lässt sich nur ermöglichen wenn eine eine unabhängige Finanzierung dahinter steht.

Von jeglicher art von Steuern werden viele Sachen finanziert deren Sinn und Unsinn jeder unterschiedlich bewertet und viele Dinge die niemals jeder auch nur annähernd Nutzen wird. Von Straßen und Flughäfen, über Theatern, Behördenstellen, zu Feuerwehr, Krankenhaus, Polizei, Militär und co.... Der Sinn solcher Finanzierungen liegt doch nicht im Sinne oder Nutzungsgrades eines einzelnen Individuums sondern für die gesamte Gesellschaft.

Nach Ihrer Logik des Mittelalters müsste man den kompletten Staat abschaffen.
 
@Andy2019: also für mich haben Medien was mit Information und Bildung zu tun und was sind wir Leibeigene? Ich habe doch als Individuum das Recht mich auf meine eigene Art und Weise zu informieren und zu bilden. Die Informationen im TV sind maßgerschneidert und manipulativ und ich vergleiche diese Art von Abgabe nicht mit den Abgaben zur Erneuerung von Strassen, oder Krankenkassengebühren ect... und gehört dieser Staat in dieser Form abgeschafft? Ja das tut Er
 
@cheech2711:

Dann erkläre mir doch den Unterschied zwischen den Abgaben für rechtlich Öffentliche Anstalten und den Abgaben für Straßen! Ich als Individuum möchte keine Straßen nutzen und sehe auch nicht ein dafür Geld abzugeben. Was ist der Unterschied zu dieser Haltung zu deiner eigenen? Ich möchte dich damit nicht angreifen, ich möchte es nur verstehen. Den ich kann da keinen Unterschied erkennen, dementsprechend kann ich keine unterschiedliche Haltung in diesen Fällen einnehmen.

Desweiteren hast du durchaus das Recht dich zu informieren wie du möchtest. Es zwingt dich ja keiner ARD zu schauen.

Auch möchte ich nochmal erwähnen. Ich bin der Meinung das bei den rechtlich öffentlich sehr viel falsch läuft. Aber selbst in diesem Zustand produzieren sie Content der zwar besten falls ausreichend oder mangelhaft ist. Dennoch meilenweit besser ist als der Content privater Sendeanstalten wenn es um Sachen wie Information, Bildung und Aufklärung geht.
 
@Andy2019: den Unterschied zwischen Strassenbau und Erneuerung und Abgaben die so wie Sie in dieser Form existieren definitiv nicht rechtens sind, hmmm Du wills also Strassen nicht nutzen ja ;.) dann weiß ich auch nicht genau
Spaß beiseite, hier geht es darum, dass das Internet für unsere Regierung eine Art Anarchie darstellt, da nicht kontrollierbar und ich mir gerne meinen Medien selber suche und ich denke ich spreche hier für mehr Menschen als nur mich. Die Abgaben hierzu sind im Vergleich zur normalen Steuer, Lohnsteuer, Benzin ect. für mich einfach nicht gerechtfertigt. Hier wird abgezockt ( was natürlich bei Lohnsteuer, Krankenkassen und erste Recht Benzin auch getan wird, nur irgendwann muss mal Schluss sein mit Abzocke) auf kosten des Bürgers und unterscheiden sich bei weiten von den anderen Abgaben, wie bereits erwähnt da Sie was mit generellem Fortschritt und Lebensstandard zu tun haben, anders als bei öffentlich, rechtlich verschriebenen TV. Hier ist der Unterschied riesengroß, Menschen nutzen Strassen um von A nach B zu kommen und keiner widerspricht hier enthobenen Steuern da Se einen Gesamtnutzen erwirken, bewirken, dass sehe ich bei TV und Medien nicht, wenn es diese Schmarxxzer nicht in dieser Form geben würde, dann würde es der Menschheit erheblich besser gehen,

um es noch ein wenig klarer auszudrücken, TV und Medien haben sich von der Information zu einem Werkzeug der Manipulation entwickelt, die Regierung nutzt die Medien gezielt um Menschen zu manipulieren. Schau Dich um, der Deutsche idientifiziert sich über materielle Werte, sprich Auto Haus ect. Eine Strasse manipuliert mich in keinster Weise, Deutschland lebt den Schein und nicht das Sein....
 
@cheech2711:

Dann besteht unser Meinungsverschiedenheit in der unterschiedlichen Auslegung generellem Fortschritt und Lebensstandard. Ich persönliche zähle den Punkt Aufklärung und Bildung dazu, womit für mich unabhängige Medienlandschaft dazu gehört.

Nachtrag:
Alles hat ein manipulatives Wesen. Somit auch eine Straße, den die kann z.B. zu einem McDonalds führen, führt aber nicht zum China Imbiss. Auch kann z.B. die Straße beeinflussen welches Fortbewegungsmittel eingesetzt wird.
 
@Andy2019: jo jetzt aber ;-) aber mal ehrlich, schau Dir doch die aktuelle Generation 19-20 mal an, sogar noch jünger was die Mädchen angeht, was bekommen Sie denn suggeriert? Sie sollen sich anmalen wie billige 3 Dollar XXXX obwohl sie eigentlich wunderschön sind. Das sich die TV Bratzen anmalen müssen um Brechreitze zu vermeiden sei ja gut und schön doch das färbt gewaltig ab und ist neben den manipulativen News ect..der Gipfel einer kranken Politik in Deutschland die so etwas natürlich Gut Heist, da das streben nach dem guten Aussehen und den materiellen Werten von der schlechten Politik ablenkt, die eigentlich zu nichts führt, ausser zu moderner Versklavung. Wie gesagt, Meinungsfreiheit gibt es schon lange nicht mehr wirklich, deshalb versteckt man sich hinter der Satire weil man zu feige ist.
Diese Regierung möchte Jasager, die vielleicht hinter Ihren Wänden ein Bisschen meckern aber dennoch alle Jahre wider, diese von Dummheit zerfressenen Parteien wählen, damit diese dann die Steuergelder für so allerlei verwenden.
Ohne die Medien wäre dieses Land wo ganz anders und deshalb kann ich Dir leider echt nicht zustimmen, ich sage immer TV Fuzzies gehören vertrieben, (bestes Bsp. die kranken Tyoen von Halligally, lustig NEIN, und provokativ , lasst uns Werbung machen, ob Sie das immer noch gut finden würden wenn irgendjemand ihnen eine in die Fresse haut und sich dann hinstellt und sagt, Zeit für Werbung )früher gab es an jedem Königshof 1-2 Hofnarren, heute verarschen Sie eine ganze Generation. Sie haben sich zu Göttern empor heben lassen, TV Ärzte ernten mehr Ruhm als ein Notarzt der 24Stunden Schichten für wenig geld schiebt und die richtige Verantwortung hat. Wenn die ganzen Dummen nicht zu den Berlinalen, Oskarverleihungen dieser Welt rennen würde und weniger TV schauen würde, wäre das schon einmal ein Anfang, von mir aus kann dieser menschliche Müll gern arbeitslos werden, genauso wie die Werbebranche.
 
@cheech2711:

Na jetzt holst du aber weit aus und bist sehr im Detail. Mir geht es hier jeher um grundlegende Dinge. In den Punkten was sonst alles falsch läuft bin ich gar nicht, sondern nur im Punkt sind Rundfunkgebühren berechtigt oder nicht.

Du kannst doch nicht ein Medium aufgrund seines Inhaltes verurteilen? Bzw. eine Verurteilung eines Mediums ist gar nicht möglich. Man kann doch nicht sagen, Bücher sind schlecht, Internet ist Gut, Fernsehen ist scheiße. Das was beurteilt werden kann ist der Content der über das Medium verbreitet wird. Und da holst du ja gerade richtig aus, der meiste Content der von TV-Veranstaltungen gesendet wird ist absoluter Mist. Dennoch ist der Fernsehr, neben dem Internet, Information-Verbreitungs-Medium schlechthin. Und nur weil dort viel Mist ist heißt es doch lange nicht das man kapitulieren muss. Ich denke selber das viele Privat-Anstalten gerne qualitativ besseres und informatives senden wollen. Die müssen sich aber den marktwirtschaftlichen Faktoren unterwerfen. Wer nicht genug Einnahmen hat wird nicht überleben, ganz einfach. das was aber Einnahmen generiert ist leider nicht oft das was man als qualitativ und informativ ist. RTL würde eine wirklich gute objektive Informationssendung machen und "Holt mich hier raus. Ich bin ein Star". Dreimal darfst du raten was häufiger angeschaut wird?

Und ich bleibe der Meinung nur eine staatliche geförderte unabhängige finanzierte (nur möglich mit Steuergeldern) kann sich den marktwirtschaftlichen Regeln wiedersetzen. Und gerade was in privaten Anstalten läuft ist doch der beste Beweis wie DRINGEND notwendig sowas ist. Sobald Informationsverbreitung und Bildung in freie private Hand wäre, ja dann hast du all deine Unabhängigkeit in jeder Hinsicht verloren, den dort ist nun mal das Kriterium Nr.1 Geld. Denn genau worüber du in deinem letzten Beitrag dich im Detail auslästerst, ja da sind rechtlich öffentliche Anstalten die einzigen die die Macht haben dagegen effizient vorzugehen!!!
 
@Andy2019: ok ich musste was weiter ausholen, weil auch wenn es hier um die Diskusion Beitrag geht, geht es nach wie vor um die Rechtfertgung dessen. Klar die Privaten sind der letzte Müll, doch wenn die öffentlich rechtlichen das große Stück vom Kuchen bekommen könnten, würden Sie es Deiner Meinung nach nicht nehmen? Warum verpflichteten Sie denn in der Vergangenheit Gottschalk, Jauch und wie Sie alle heissen von den privaten?
Meiner Meinung nach wird hier nichts anderes getan nur halt mit etwas weniger Werbung.
Warum, wenn ich doch per Gesetzesbeschluss beschliessen kann, dass alle einen Beitrag für TV leisten sollen, kann ich nicht auch per Gesetztesbeschluss beschliessen, dass Werbung, Bsp. maximal 1x zur vollen Stunde, max 5min gesendet werden darf? Man könnte Bsp. Werbesender einrichten da können die privaten sich dann austoben, hier geht es um die Verdummung einer ganzen Generation die dann auch noch von den verdummten bezahlt werden soll?
Nö Sorry kann ich nicht nachvollziehen, generell nicht
Das interessante ist, dass zBsp. in der DDR Werbung verboten war, kann ich Bsp. als dort geborener nicht nachvollziehen, aber ich bin sehr Dankbar dafür, macht micht immun gegenüber der stattlich verordneten Hirnwäsche
 
@cheech2711: Du:"...seit wann Bitte ist es rechtens Steuern auf etwas zu erheben was nicht jeder nutzt?..." Einige Beispiele dazu: Abwassersteuern (selbst wenn Du nichts in die Kanalisation leitest), Anliegergebühren (selbst dann wenn Dein Haus nicht direkt an der Strasse liegt), Steuern für Straßen (selbst wenn Du kein KFZ hast / nutzt), mir fielen da noch endliche "Steuern", Gebühren, Abgaben ein die unter die Rubrik " nicht jeder nutzt" fallen.
 
@cheech2711 (re:4): "...definitiv nicht rechtens sind..". Bestimmst Du was rechtens ist und was nicht!? Die entsprechenden Institutionen haben das für rechtens gehalten!

Und Du hackst immer auf den Öffentl.Rechtl. rum, von wegen Manipulation und Identifizierung mit materiellen Werten usw. usw. usw. Da sind die Privaten doch noch viel schlimmer! Und bevor Du nun gleich kommst mit "kosten keine Steuern" mal der dezente Hinweis, die bezahlst Du über die Werbung und damit beim Einkaufen mit. Sind also auch nicht umsonst!
 
@cheech2711 re:6): Dir ist aber schon bewußt, dass das was Du da zu den Medien schreibst ganz überwiegend mehr auf die Privaten zutrifft als auf die Öffl.-Rechtl.!? Beachte meine o.a. Hinweis zur Finanzierung der Privaten. Werbung-Einkauf-auch ´ne Art Zwangsabgabe, nur versteckter!
 
@cheech2711: Das einzige was falsch läuft an der Rundfunk"gebühr" ist der Name. Es ist eine Umlagesteuer für die Grundversorgung mit den durch den ÖR bereitgestellten Medien.
 
@Slurp: Das Bundesverfassungsgericht interessieren diese. Und daher werden sie auch dieses Gesetz, solange es Grundrechte verletzt, immer wieder gekippt werden. Leider können sie den Politikern nicht gänzlich ein Gesetz/Thema verbieten.
 
Die ÖR brauchen auch keine VDS - die haben eh schon alle Daten; frei Haus geliefert von den Meldeämtern und zentral verwaltet obendrein.
Bei den ÖR ist die grösste VDS überhaupt in dieser Republik. Davon können Polizei und Geheimdienste nur träumen.

Wieso wird eigentlich nicht gleich jeder bei Facebook, Google, Whatsapp zwangsangemeldet???
Würde einiges erleichtern.
 
@LastFrontier: Ahja und Polizei und Geheimdienste dürfen nicht auf die Daten der Meldeämter zurückgreifen...?^^ :D
 
@MrKlein: Polizei und Geheimdienste müssen sich die Daten holen - die ÖR bekommen sie geliefert ;-)
 
@LastFrontier: Sorry aber so ein Schwachsinn!
Als wenn die Meldeämter nicht besserers zu tun hätten als den ÖR freiwillig (und ohne Aufforderung) ihre Daten zu schicken.... Diese müssen Sie genauso anfordern!
 
@MrKlein: So rückständig wie du glaubst ist die IT aber in D längst nicht mehr.
Das ausfiltern und weiterleiten von Meldedaten ist ein Klacks und ist automatisiert.
Die ÖR bzw. Landesmedienanstallten müssen nur noch ihre Datenbestände abgleichen (auch automatisiert).
Die Meldeämter sind übrigens verpflichtet ihre Daten weiter zu leiten.

Im übrigen: was denkst du wohl wohl wie bei einem Umzug bereits Werbeangebote auf deinen Namen im Briefkasten deiner neuen Wohnung sind?

Was viele nämlich nicht wissen: wenn du einen Wohnsitz an- oderr abmeldest, ein Fahrzeug zulässt, so musst du der weitergabe deiner Adresse extra widersprechen. Machst du das nicht, wird deine Adresse automatisch weiterverkauft.
Befasse dich mal mir den Verordnungen der Kommunen und auch dem Gesetz zur Haushaltsabgabe.
 
Ich sehe das mittlerweile mit der Vorratsdatenspeicherung anders. Ich bin Schöffe beim Amtsgericht und habe schon oft mitbekommen, wie extrem hinderlich eine nicht vorhandene Vorratsdatenspeicherung ist. Es ist oft vorgekommen, dass auf Grund der zu kurzen Zeitdauer von Standortdaten bei Mobilfunkverbindungen oder auch IP-Adressen nicht ausreichend Beweise vorhanden waren, um den Fall vernünftig aufzuklären. Mal für die Entlastung aber auch für die Belastung.

Für die Aufklärung von Straftaten ist eine längere Speicherung der Standortdaten, etc. zwingend notwendig.
Ich verstehe, dass viele das anders sehen, aber wenn ihr mal die Probleme kennenlernen würdet, die mit der geringen Speicherung behaftet sind, würdet ihr es bestimmt nachvollziehen können.
 
@Blackspeed: mal anders gefragt, was ist wenn man die IP und die dazugehörigen Daten (d.h. Adresse) hat? Ist das denn soo dringend notwendig und wichtig? Kann man damit wirklich ein Urteil fällen? Würde mich sehr wundern wenn das als Beweis reicht. Die Daten können fehlerhaft sein bei einer dynamischen IP. Ich würde mich als Beklagter immer vehement wehren, und so was nicht anerkennen. Eine IP ist kein Beweis!
 
@legalxpuser: Also es ist auf jeden Fall sehr hilfreich, um eine Aussage von jemanden zu bestätigen oder - vor allem bei Standortdaten von Handys - jemanden vorzuhalten, dass sich Person X zu dieser Zeit an diesem Standort befunden haben muss.
Bei einer IP-Adresse hängt das natürlich stark von den Umständen ab. War es Person X, die bei Facebook eingeloggt war und dort mit Y gechattet hat. Das muss natürlich genau untersucht werden mit dem Anschluss, etc. Für so etwas werden dann auch Gutachter beauftragt, weil das Gericht nicht fähig ist, diese technischen Fakten korrekt zu deuten.
 
@Blackspeed: Frage:
1. wenn Du mitbekommst dass die VDS so häufig nötig ist - wieso sagen dann sämtliche Statistiken etwas ganz anderes - nämlich das die höhere Aufklärungsquote durch die VDS im Promille-Bereich liegt?
Wem soll ich jetzt glauben: Deinem subjektiven Eindruck oder sämtlichen Statitiken?

2. Würde Eure Aufklärungsquote nicht erheblich gesteigert werden, wenn jeder Bürger dazu verpflichtet wird in jedem Zimmer in seinem Haus eine Kamera mit direkter Leitung zur Polizei zu installieren - wo doch "Sicherheit" so viel wichtiger ist als Menschenrechte?
 
@moribund: Wer hat diese Statistiken erstellt und welche Interessen vertreten die?
 
@knirps:
1. gehen SÄMTLICHE Statistiken in Richtung Sinnlosigkeit der VDS. Das ist wohl ein eindeutiger Trend.
2. stammen die Statistiken ironischerweise von den zustelligen Exekutiv-Einrichtungen, z.B. dem BKA...
http://www.gulli.com/news/19278-datenschuetzer-vorratsdatenspeicherung-laut-bka-statistik-unnoetig-2012-07-09
http://www.golem.de/1101/81039.html
...die ja FÜR die VDS sind - und selbst die können's nicht verdrehen.

Also das übliche "weils meiner Meinung widerspricht muss es falsch sein" funktioniert hier nicht.
 
@moribund: Das die Quote nicht höher wird ist nicht gleichbedeutend das die Aufklärung nicht leichter geworden ist. Darauf geht keiner der beiden Artikel ein.
 
@knirps:
1. Und woran willst Du messen, dass die Aufklärung "leichter" geworden ist?
2. Ist es das für Dich wirklich Wert Menschenrechte zu opfern, damit man das selbe Ergebnis "leichter" erreicht?
Wenn ja, dann wäre Frage 2. in meinem [re:1] Posting an Blackspeed oberhalb das Richtige für Dich...
 
@moribund: Bleiben wir objektiv: Datenschutz ist kein Menschenrecht und zwischen Datenschutz und Privatsphäre gibt es einen Unterschied.
Das Wort "Datenschutz" sowie das einzelne Wort "Daten" kommt im grundgesetz nicht vor!
 
@knirps: Objektiv gesagt finde ich es bedenklich dass Du Datenschutz hier so kleinredest.
Und dass Datenschutz ein Teil der Privatsphäre ist versteht sich wohl von selbst.
Es gibt wohl kaum etwas Privateres als seine persönlichen Daten und den Zugriff darauf was man wann und wo gemacht hat.

Hier zu versuchen den Datenschutz von der Privatspäre zu entkoppeln ist ein billiger Trick, wo ich mich schon frage wieso Du sowas so vehement befürwortest.

BTW wieso antwortest Du nicht mal auf die Fragen in [re:4]?
 
@moribund: Ich rede es nicht klein, ich bin objektiv und bezeichnet Datenschutz nicht als etwas, was es nicht ist.
Auf deine zweite Frage habe ich geantwortet, auf deine erste Frage... müsste dir etwas erzählen, was ich nicht öffentlich diskutieren möchte.
Eine VDS hätte mir in einer Zivilrechtlichen Sache sehr helfen können. Die Aussage der Polizei: Technisch möglich, rechtlich verboten.
 
@knirps: Also wenn ich sage, dass Datenschutz ein Teil der Privatsphäre ist, bist Du "objektiv" indem Du behauptest Deine persönlichen Daten, Dein Bewegungsprofil wann Du was und wo gemacht hast, etc wären NICHT privat.
Dann bin ich mal "objektiv" und behaupte 1 und 1 ergibt NICHT 2...

Also es ist es Dir das wert die Privatsphäre aller Bürger zu opfern um zum SELBEN Ergebnis leichter zu kommen. Wow!!!

Bleibt noch die Frage zu den eindeutigen Statistiken:
woran willst Du messen, dass die Aufklärung "leichter" geworden ist?

Zu Deiner persönlichen Geschichte:
irgendwo müssen wir die Grenze zwischen Freiheit/Privatsphäre und Sicherheit ziehen.
1. Ich bin nicht bereit die Grenze da zu ziehen wo Du sie ziehst - bei der Opferung unserer Privatsphäre.
2. Wer sagt dass hier Stopp ist? Was kommt als Nächstes?
Und da Du offensichtlich persönlich betroffen bist, bist gerade Du alles andere als OBJEKTIV.
 
@moribund: Nein, du hast gesagt Datenschutz ist ein Menschenrecht... udn das stimmt schlichtweg nicht. Wenn du Datenschutz als Privatsphäre siehst, akzeptiere ich deine Ansicht und kämpfe dagegen auch nicht an. Meine ist es aber nicht.
Von daher ist ein lockerer, aber existierender, an Regeln gebundener, Datenschutz für mich keine Aufgabe der Privatsphäre.
Privatsphäre ist für mich etwas analoges, mein Handeln in meinen privaten Räumen, meine Sexuellen Handlungen, usw.
 
@knirps: Dann erkläre mir wie Deine persönlichen PRIVATEN Daten nicht Teil der Privatsphäre sein sollen!
Privater geht's ja wohl nicht.
Privatsphäre ist nicht nur "alles was Du in Deinen 4 Wänden machst" sondern - wie der Name schon sagt - alles PRIVATE.
Herzugehen und zu sagen: "wir nehmen jetzt einfach diesen Teil aus der Privatsphäre raus, damit wir damit rücksichtslos machen können was wir wollen" ist unlauter und billig.
Was kommt als nächstes? "Ab jetzt ist alles was in privaten Räumen passiert nicht mehr Teil der Privatsphäre, daher können wir auch dort die Bürger mit Kameras überwachen"?

BTW wieso antwortest Du nur mehr auf den Punkt Datenschutz=Privatsphäre und ignorierst den Rest?
 
@moribund: Meine Daten sind und bestimmen nicht mein Handeln. Von daher habe ich keinen privaten Bezug zu meinen Daten. Für mich ist alles Privat, was mein Handeln bestimmt oder beeinflusst.
Aus Staatlicher Sicht, sehe ich kein Interesse an Beeinflussung durch die Kenntnisnahme dieser Daten.
Aus Industrieller Sicht geht es um Werbung, die sehr wohl beeinflussen kann, aber nicht mehr oder weniger als es Werbung ohnehin tut.
 
@knirps:
1. Deine Daten bestimmen sehr wohl Dein Handeln: wenn in Deinen Daten steht dass Du Moslem bist, wirst Du wohl eher nicht Schweinefleisch essen.
2. Ausserdem umgekehrt: Dein Handeln bestimmt Deine Daten.
3. Der Zusammenhang "Handeln ist nicht Daten daher nicht Privatsphäre" ist ungefähr so stichhaltig wie "1+1 ist nicht grün daher nicht farbig".

"Aus Staatlicher Sicht, sehe ich kein Interesse an Beeinflussung durch die Kenntnisnahme dieser Daten."
1. Schon mal gehört dass Menschen die sich beobachtet fühlen anders handeln. Das ist sehr wohl Beeinflussung!
2. Es ist völlig unerheblich ob eine Beeinflussung statt findet. Es steht niemandem zu diese Daten ohne meine Zustimmung zu überwachen.

Du ziehst hier zur Ablenkung laufend Scheinargumente aus dem Hut die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben, während Du NOCH IMMER meine Fragen ignorierst.
Du hast bisher noch zu keinem Einwand stichhaltig argumentieren können.
Das bestätigt mir zwar dass ich Recht habe, aber trotzdem:
sorry, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade!
Einen schönen Tag noch. ^^
 
@moribund: Wenn ich Moslem bin und kein Schweinfleisch esse, hat das nichts mit oder durch meinen Daten zu tun. Der Einfluss kommt in erster Linie aus meiner Familie, die mich so erzogen hat dies zu tun.
Was mich davon abhält sind nicht meine Daten, sondern meine religiösen anerzogenen Überzeugungen. Es steht mir in DE frei diese jederzeit zu ändern und die Daten anpassen zu können.
Mein Handeln bestimmt meine Daten, vollkommen richtig. Nicht umgekehrt.

Man kann Menschen durch so viel einfachere Dinge verunsichern als durch das Sammeln von daten. Wenn der Staat dich verunsichern will, kann er das auch mit wenig Daten tun.

Du bist nicht in der Lage objektiv und distanziert diskutieren zu können.
 
@knirps: "Mein Handeln bestimmt meine Daten, vollkommen richtig. Nicht umgekehrt."
Und was daran macht die Daten weniger privat?

"Man kann Menschen durch so viel einfachere Dinge verunsichern"
Und was daran macht das Sammeln von Daten besser?

"Du bist nicht in der Lage objektiv und distanziert diskutieren zu können."
Sagt derjenige der weiter oben bestätigt hat "Eine VDS hätte mir in einer Zivilrechtlichen Sache sehr helfen können."-> Unobjektiver gehts wohl nicht.

Und all diese drei Punkte von Dir haben mit der eigentlichen Diskussion nichts zu tun von der Du wieder mit einer Scheindiskussion ablenkst.
Wie gesagt: mit Dir diskutieren ist sinnlos, weil Du nicht daran interessiert bist Dich mit dem eigentlichen Thema ernsthaft außeinander zu setzen.
 
@moribund: Natürlich haben sie was mit der Diskussion zu tun, das Problem ist, das unsere Auffassung so unterschiedlich ist, das der gemeinsame Nenner nicht zu finden ist um eine Basis aufzustellen.
Daten sind ein Nebenprodukt und als solche behandel ich sie auch.
 
@knirps: Aber kein einziges Deiner "Argumente" macht Daten weniger privat oder rechtfertigt gar das Sammeln meiner Daten entgegen meinem Willen.

Du führst dauernd irgendwas ein das Daten sein sollen (bestimmen nicht das handeln, Nebenprodukt, keine Beeinflussung, etc) aber NICHTS davon rechtfertigt in irgendeiner Form die VDS.

Was kommt als nächtes?
"Daten sind digital daher ist die VDS ok"?
Oder "Daten gibt es viel" daher ist die VDS ok"?
Oder vielleicht "Daten kann man ändern, daher ist die VDS ok"?

OK, schade um meine Zeit. Schönen Mittag noch.
 
@moribund: Es gibt kein Argument, weder dafür noch dagegen. Das hier ist keine Überredungsunterhaltung. Es ist der Austausch zweier Ansichten, die un unserem Fall sehr weit auseinander sind. Ich habe dir den Standpunkt meiner Ansicht zum Thema Datenschutz und Privatsphäre aufgetan und das ich darin groß unterscheide.
Du verknüpfst beides eng miteinander, vll. ist es für dich sogar das gleiche, das eine ein Synonym für das andere.
Die Rechtsstaatlichkeit kann mit einer totalen Anonymität nicht gewährleistet werden. Da selbst Kritiker der VDS keine Alternative zu dieser vorlegen kann, um im Internet, einen beschränkten Zeitraum, eine gewisse Nachvollziehbarkeit zu haben, ist diese erstmal notwendig.
 
@knirps: "Meine Daten sind und bestimmen nicht mein Handeln." Da liegst du falsch.
Es ist ein Fakt, dass Menschen, die beobachtet werden bzw. sich beobachtet fühlen sich anders verhalten als wenn sie unbeobachtet sind. Zu den Vorratsdaten zählen Standortdaten und Kommunikationsdaten. Mit denen kannst du folgende Fragen beantworten:
Wann warst du wo (Handyortung)? Wer war (häufig) in deiner Nähe (Handyortung, Beziehungen herstellen)? Welche Webseiten besuchst du wann, wo und wie lange? Wie oft telefonierst/schreibst du mit Person X? Und vieles mehr.
Wenn du dir alleine zu Hause gewisse Videos im Internet ansiehst, denkst du es kriegt keiner mit, bist ja alleine/privat, mit zugezogenen Vorhängen, aber die VDS untergräbt genau das und gibt Dritten pauschal Auskunft darüber was du dir wann angeguckt hast.
Vor Kurzem wurde erst die Bundestag-IT auseinandergenommen, wer sagt dir, dass dein Provider nicht mal angegriffen wird und die Daten anschließend veröffentlicht werden? Dann weiß jeder, dass du täglich um 15:13 deinen sodomistischen Neigungen nachgehst (nicht ernst gemeinte Unterstellung, nur zur Veranschaulichung). Sollte das nicht privat bleiben? Die Folge ist, dass du jetzt einen oder mehrers Proxyserver nimmst, um das zu verschleiern.
Deine privaten Daten beeinflussen also sehr wohl dein Handeln, denn über deine privaten Daten (jedoch nicht zwangsweise alle) können Dritte dich beobachten und deshalb änderst du dein Verhalten.

Du denkst vlt., dass du nix zu verheimlichen hast, aber das hat jeder, selbst Gandhi, es ist dir nur nicht klar, weil du gewissen Dinge schon ganz automatisch verheimlichst. Ist wie das Zumachen des Hosenstalls oder das Schalten beim Autofahren, ist inzwischen zum Reflex geworden.
Da du das jetzt weißt, bitte ich dich mal ganz gezielt nachzudenken, was deine Leichen im Keller sind, von denen keiner etwas weiß (außer vlt. Gleichgesinnte). Ich erwarte nicht, dass du die hier aufdeckst, interessiert mich auch nicht, aber ich weiß, dass es sie gibt. Irgendwem werden sie vlt. irgendwann einmal als nützlich erscheinen und dann überlege mal, wie dein geordnetes Leben dadurch vlt. zum völligen Zusammenbruch kommt.
 
@ElDaRoN: Wer ist denn jeder? Selbst wenn es mal zu einem Leak kommt, wer googelt denn danach? Ich habe große Zweifel das, selbst in einem worsed-case Szenario, meine ganze Umwelt tatsächlich über mich bescheid weis, auf Grund eines Leaks.
Die Absichten muss man klar differenzieren, egal ob Staat oder Industrie: Die erworbenen, gesammelten, beklommenen Daten gehören in einem geschlossenem System aufbewahrt oder getauscht.
Meine Ansichten haben nichts zu meiner Einstellung der Heimlichtuerei zu tun. Allerdings kann ich es auch Übertreiben, indem ich so tue als würde es nichts wichtigeres auf der Welt geben, als irgendwelche Informationen. Das mag aus unternehmerischer Sicht in der heutigen Zeit so sein, privat ist dem bei weitem nicht so.
Um auch mal mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben, in wiefern bei einer VDS tatsächlich auffindbar ist, das ich mich auf pornografischen Seiten aufgehalten habe, sei dahin gestellt. Auf der gleichen Serverfarm kann auch die Bibliothek für bundespolitische Bildung liegen... unwahrscheinlich, aber der Punkt sollte klar sein auf welchen ich hinaus wollte.
 
@knirps: Informationen sind mit das Wichtigste auf dieser Welt, das ist nicht nur heute so, das war auch schon immer so. Daten führen zu Informationen, diese führen zu Wissen und wer mehr weiß als ein anderer hat immer einen Vorteil. Die Frage ist nur, ob und wenn ja wie der Vorteil verwendet wird. Wenn du dein Wissen über Dritte nicht gewinnbringend einsetzt bzw. aus irgendwelchen (z.B. moralischen) Gründen einsetzen möchtest, ist das deine Sache (und zum Teil eben dein Problem, was du vlt. nicht als dieses erkennst, weil es ja schon immer so war).
Das mit den pronografischen Seiten war ja nur ein Beispiel. Denke es einfach mal weiter, z.B. auf regierungsfeindliche Seiten. Es ist das Gesamtbild, was einen angreifbar machen kann. Den Facebookauftritt des IS zu besuchen? Geschenkt. Sich spontan einen Bart wachsen zu lassen, was man auf den Überwachungsaufnahmen deines Stammdiscounters ersehen kann? Vlt. auch. Sich dann plötzlich an Orten aufzuhalten, wo sich Sympathisanten des IS treffen und dort immer länger zu verweilen? Verdächtig. In den Nachrichten zeigen sie nach einem Anschlag Bilder von Verdächtigen, darunter deins. Aber warum warst du wirklich da? Weil du einen lieben Verwandten oder Freund aus diesem Millieu "befreien" und dort nur nicht auffallen willst.
Ein konstruiertes Beispiel, wie du trotz guter Absichten gesellschaftlich für immer am Arsch bist. Rehabilitation ist heute extrem schwer, denn die Medien stellen nie etwas richtig, da das Thema schon out ist, wenn dein Fall geklärt ist, siehe Kachelmann.

Ich habe mit der VDS zwei Probleme:
1. Wenn die erstmal da ist, wer garantiert uns, dass sie nicht immer weiter ausgeweitet wird? Scvhritt für Schritt würden wir zu 100% gläsern werden und das führt zu einem Überwachungsstaat. Das will ich weder für mich, noch für meien Kinder. Eine gesetzlich verankerte Sperre, dass eine Ausweitung der VDS nur durch einen Volksentscheid möglich ist, wäre da vlt. ein Option.
Aber viel schwerer wiegt Grund 2:
Die Aufklärungsquote steigt nachweislich nicht. Müsste sie aber, egal wie man es dreht und wendet. Führt die VDS direkt zu mehr Aufklärungen, müsste die Quote steigen. Führt die VDS aber "nur" zum leichteren Nachweis von Straftaten, müssten die Beamten mehr Zeit für andere Fälle haben (die sonst liegen bleiben) und dort müssten dann mehr Fälle gelöst werden, die Quote steigt dann auch. Beides passiert aber nicht. Weder führt die VDS zu einem direktem noch zum indirekten (beschleunigten) Aufklären von Straftaten. Ergo ist sie nutzlos.
Dafür kostet sie aber viel Geld, was letztendlich im Nirwana verschwindet, jedoch von den Providern und damit vom Kunden also uns allen getragen werden muss.
Wir selbst sollen also für unsere eigene Überwachung bezahlen, ohne dass sie uns wirklich nützt. Und du unterstützt das.
 
@ElDaRoN: Können wir uns irgendwie nach dem motto richtien: In der Kürze liegt die Würze? Die Kommentare werden immer länger, das machst irgendwie lästig. Leider bist du wenig bis gar nicht auf meine Auaführungen eingegangen, was ich im Bezug auf Absichten und auch Regeln gesagt habe. Du führst eine Prinzipiendebatte an meinen Aussagen vorbei.
Man kann mit jeder neuerung argumentieren, das eine nächste Steigerung negativer sein kann. Das ist das Risiko einer jeden Weiterentwicklung.
 
@knirps:
"Wer ist denn jeder?" Jeder, der Lust hat und die Muße sich das für die Beschaffung nötige Know-How zu erarbeiten.

"Selbst wenn es mal zu einem Leak kommt, wer googelt denn danach? Ich habe große Zweifel das, selbst in einem worsed-case Szenario, meine ganze Umwelt tatsächlich über mich bescheid weis, auf Grund eines Leaks."
Wenn es nur einer tut reicht das schon. Danach: Mund-zu-Mund bzw. soziale Netzwerke.

"Die Absichten muss man klar differenzieren, egal ob Staat oder Industrie: Die erworbenen, gesammelten, beklommenen Daten gehören in einem geschlossenem System aufbewahrt oder getauscht."
Das ist ja wohl das dämlichste, was man machen kann, denn dann sind ja bei einem Angriff ALLE dran. Die gehören wenn schon denn schon schön breit verteilt, zwecks Schadensbegrenzung.

"Meine Ansichten haben nichts zu meiner Einstellung der Heimlichtuerei zu tun."
Deine Ansichten bzgl. der VDS? Doch haben sie!

"Allerdings kann ich es auch Übertreiben, indem ich so tue als würde es nichts wichtigeres auf der Welt geben, als irgendwelche Informationen. Das mag aus unternehmerischer Sicht in der heutigen Zeit so sein, privat ist dem bei weitem nicht so."
Beantwortet. Infos sind und waren extrem wichtig.

"Um auch mal mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben, in wiefern bei einer VDS tatsächlich auffindbar ist, das ich mich auf pornografischen Seiten aufgehalten habe, sei dahin gestellt."
Beantwortet. War ein Beispiel.

"Auf der gleichen Serverfarm kann auch die Bibliothek für bundespolitische Bildung liegen... unwahrscheinlich, aber der Punkt sollte klar sein auf welchen ich hinaus wollte."
Beantwortet. "Weiterentwicklung" der VDS birgt Risiko.

"Man kann mit jeder neuerung argumentieren, das eine nächste Steigerung negativer sein kann. Das ist das Risiko einer jeden Weiterentwicklung."
Mag sein, aber hier ist es absehbar.
 
@ElDaRoN: Wenn wir alles einstellen würden, was negative Weiternetwicklung nehmen könnte, gäbe es gar keine. Das kann wohl schlecht ein Argument sein.
Bei einem Leak siehst du nur zahlen, die auf keinen Menschen deuten würde. 0.0.0.1 war auf 0.0.0.2. Ein Leak wäre bedeutungslos.
 
@knirps: Sagt ja keiner, aber bei der VDS ist es absehbar! Heute sagt man die Daten reichen zur Verbesserung der Aufklärung. Da sie das nachweislich nicht tun, muss sie in Zukunft ausgebaut werden. D.h. die Politiker beschließen in spätestens zwei Jahre (meine Schätzung) nach Einführung, dass sie noch mehr Daten erheben müssen, weil die bereits erhobenen nicht ausreichen, um die Aufklärung zu verbessern. Sie reiten also das tote Pferd weiter. Bzgl. der VDS gibt es nur eine Richtung: Noch mehr Daten erfassen. Also können wir es gleich im Keim ersticken.

Bzgl. Leak: 1. Dann kennst du andere Leaks als ich. 2. Du siehst wieder (!!) nicht den größeren Zusammenhang, den ich dir bereits ausführlich aufgezeigt habe. Aber offensichtlich hast du das nicht gelesen, weil: "Können wir uns irgendwie nach dem motto richtien: In der Kürze liegt die Würze?"

Erst beschwerst sich moribund, dass du nicht auf seine Argumente eingehst, jetzt beschwerst du dich bei mir, dass ich nicht auf deine eingehe (dabei habe ich es partiell getan), aber selbst pickst du dir auch nur einzelne Dinge raus. Und gekrönt wird das damit, dass du (der privat betroffen ist) meinst, dass du der einzig Objektive in der Diskussion bist. Schon faszinierend...
 
@ElDaRoN: Absehbar war auch der dritte Weltkrieg und schon gar nicht eine Wiedervereinigung... ein blödes Beispiel. Aber eine Hypothese kann ich als Argument einfach nicht akzeptieren, sorry.
Alle Argumente sind bisher aus der Luft gegriffen. Das bemerke ich auch bei Netzpolitik.org, eine Plattform die schon fast Sektenartig wirkt. Man macht ein riesen fass auf, schreibt sich um Kopf und Kragen. Aber ein Gegenvorschlag? Nichts! Es wird kritisiert, spekuliert, es wird der teufel auf Erden vorher gesagt... bis auf ein "nein Danke" kommt da gar nichts.
Man scheint mir das Thema Datenschutz schon zu einer religiösen Bewegung gemacht zu haben, wo man vor lauter Verblendung nichts mehr sieht.

Seit Jahrzehnten werden solche Daten festgehalten, ohne das man davon überhaupt wusste. Jetzt legt der Gesetzgeber eine Speicherfrist vor und es donnert auf. Bekommt ihr noch was mit?
ich bin ja nun wirklich der letzte, der Regimefreundlich ist. Ich selber sage das DE weit weg von demokratischen Verhältnissen ist. Aber was du beschreibst, und andere auch, ist an Paranoia kaum zu überbieten.
 
@knirps: "Die Argumente" gibt es ja eigentlich nicht, es ist nur eines und das fußt auf verschiedene Statistiken, darunter die von Regierungsbehörden aus Ländern, welche die VDS haben oder hatten und das sagt: "VDS führt nicht zu einer höheren Aufklärungsquote."
Das ist der Fakt um den es geht.
Warum soll ein Ermittlungsinstrument eingeführt werden, was NACHWEISLICH nutzlos ist, aber Geld kostet? Kein Gegenargument von dir.
Warum sollen wir Bürger unsere privaten Daten (teilweise) offenlegen für ein Ermittlungsinstrument, was NACHWEISLICH nutzlos ist? Kein Gegenargument von dir.

Gegenvorschläge? Wie wärs mit: Optimierung der bereits verfügbaren Ressourcen. Polizei zur Bundessache machen und sie als gesamtdeutsche Einheit einsetzen. Neue Ermittlungsstandards festlegen und bestehende erweitern. BKA technisch konstant aufrüsten, damit sie mithalten können. Die Politik könnte sich ja endlich mal richtig und mit kompetenten Fachleuten (z.B. u.a. vom CCC) bzgl. der digitalen Kriminalität ernsthaft auseinandersetzen, statt an der Oberfläche rumzukratzen und ne fixe Idee rauszuhauen. Die EU könnte auch Gesetze zur engeren Zusammenarbeit von verschiedenstaatlichen Ermittlungsbehörden erlassen, so dass quasi eine Art FBI der EU entsteht.

"Seit Jahrzehnten werden solche Daten festgehalten, ohne das man davon überhaupt wusste. Jetzt legt der Gesetzgeber eine Speicherfrist vor und es donnert auf. Bekommt ihr noch was mit?"
Wozu braucht es dann die VDS, wenn das doch alles schon so super, legal und nützlich vorhanden ist? Ja, wir verblendeten Sektenanhänger bekommen mit, dass der Staat und die EU hinter dem Rücken der Bürger unsere Privatsphäre verletzten. Aber das verstehst du ja nicht, obwohl moribund es dir erklärt hat, weil deine private Daten ja nicht zu deiner Privatsphäre zählen.

Und es ist NICHT PARANOID, wenn man erkennt, dass man auf dünnen Eis leicht einbrechen kann. Nahezu triviale Zusammenhänge zu erkennen ist nicht so dein Ding, aber das ist okay.
Sei doch mal als Nicht-Regimefreundlicher so gut und stelle dir folgende Frage. Was ist wahrscheinlicher, wenn die VDS erstmal grundgesetzkonform verankert ist und man feststellt, dass die Daten nicht zu einer höheren Aufklärung führen: Dass die VDS ausgebaut wird oder dass sie so bleibt wie sie ist?
 
@ElDaRoN: Nun wurde eine Statistik nach der Höhe festgetsellt. Wurde denn auch eine nach der effizients gestellt? Also in wie vielen Fällen war die VDS zumindest hilfreich gewesen?
Die VDS ist doch in erster Linie ein Werkzeug für das BKA/LKA. Gegen diese Aufrüstung wehrt man sich jetzt.
Also, was ist dein Vorschlag an die Politik das Internet auch als Tatort behandeln zu können? Und das Internet ist(!) ein Tatort. All dieses unschuldsgequatsche ist ja schön und gut, weicht aber nicht davon ab dass das Internet der Ort schlechthin für Straftaten heute sind. Also, wie ohne eine gewisse Protokollierung darüber Herr werden?
Wir haben seit eh und jeh die Hausdurchsuchungen, obwohl im grundrecht die eigene Wohnung unantastbar ist. Dennoch ist die Hausdruchsuchung legitim in besonders schweren fällen. Warum das Verhalten im Inernet dem nicht anpassen? Zumal ich das Internet als öffentlichen Raum und nicht als privaten sehen. Um dein Pornobeispiel aufzugreifen: Jeder kann sehen wir du in der Einkaufsmeile den Sexshop besuchst. Öffentliche Kameras greifen das sogar auf.
 
@knirps:
"Nun wurde eine Statistik nach der Höhe festgetsellt. Wurde denn auch eine nach der effizients gestellt? Also in wie vielen Fällen war die VDS zumindest hilfreich gewesen?"
Habe ich bereits in re:20 beantwortet. Effizienz würde zum selben Ergebnis führen: Höhere Aufklärungsquote.

Der Unterschied zu Hausdurchsuchung ist, dass diese nicht anhaltslos möglich ist und wie du schon sagtest, nur in besonder schweren Fällen. VDS ist beides nicht. Dort werden anhaltslos und ohne Verdacht Daten erhoben, gespeichert, verarbeitet und jedem Dorfpolizisten in Form einer simplen Anfrage zugänglich.

"Zumal ich das Internet als öffentlichen Raum und nicht als privaten sehen."
Das ist erstmal nur deine Auffassung. Meine lautet: Das Internet ist beides! Es kann sowohl privater als auch öffentlicher Raum sein.

"Jeder kann sehen wir du in der Einkaufsmeile den Sexshop besuchst. Öffentliche Kameras greifen das sogar auf."
Ja, aber niemand außer dem Inhaber weiß, was ich da mache. Habe ich etwas gekauft? Habe ich etwas gebracht? Habe ich einfach nur jemanden besucht? VDS erfasst dies auf lange Sicht ohne Grund.

Ich stimme zu, das Internet ist ein möglicher Tatort für diverse Verbrechen, darunter auch vermeintlich alltägliche Bagatelle wie Mobbing und dagegen muss man etwas tun.
Aber die VDS ist einfach nicht die Lösung. Nochmal: Sie ist nachweislich wirkungslos. Man muss sich andere Optionen überlegen und das können nur Leute, die das System Internet verstehen. Politiker verstehen das aber nicht, darum hören sie auf die Ermittler, die jedoch versuchen klassische Werkzeuge in die digitale Welt zu übertragen. Das nennt man Betriebsblindheit.
Statt also einfach mal Kompetenz zu erfragen, beim CCC, bei Netzaktivisten, sonstwo. Sie einfach mal in den Bundestag einzuladen und sich unvoreingenommen ihre Vorschläge anzuhören, werden diese ignoriert. Wie auch Juristen ignoriert werden, die Gesetze kritisieren, die verabschiedet werden sollen und wenn sie dann letztendlich durch sind, muss ein Gericht dieses wieder einkassieren.
 
@ElDaRoN: Um diene Texte vll. etwas kürzer zu halten... du brauchst mich nicht zu zitieren, ich bin mir meiner Aussagen sehr bewusst. Zugriff auf die VDS darf ebenfalls nicht ahnungslos vorgenomen werden und bedarf einer richterlichen Zustimmung. Ich möchte von dir einen Vorschlag hören was die Lösung ist, was nicht die Lösung ist, hilft nicht weiter. Denn ich verstehe es auch nicht, bin kein Politiker, unter 30 Jahre alt und seit über 20 Jahren affin. Also bei mir ist es weder Begriffsstutzigkeit, noch Ahnungslosigkeit, noch eine politische Zugehörigkeit oder konservatives Denken... Was unterscheidet mich von dir?
Der CCC brachte keinen Vorschlag. Netzaktivisten sind voreingenommen und nicht objektiv, finde ich nicht besonders erhellend. Der CCC war viel eingeladen gewesen und auch präsent. Vorschlagen hat er jedoch nichts, bis auf eine präsentierte Abneigung des Vorschlags der Politik.
 
@knirps: "Zugriff auf die VDS darf ebenfalls nicht ahnungslos vorgenomen werden und bedarf einer richterlichen Zustimmung."
Da liegst du falsch. Der Vorschlag von Maas sieht vor, dass die einzelnen Bundsländer die Verwendung der VDS zum Zwecke der Gefahrenabwehr in ihren Landespolizeigesetzen selbst regeln sollen.

"Ich möchte von dir einen Vorschlag hören was die Lösung ist, was nicht die Lösung ist, hilft nicht weiter."
Habe ich bereits in re:27 gemacht. Wieder nicht gelesen, hm? Die Mittel, die wir haben, reichen meiner Meinung nach prinzipiell noch (!!) aus. Sie müssen nur mal optimiert werden. Es kann nicht sein, dass Beweise vernichtet werden, obwohl der Fall noch nicht zu 100% durch ist. Oder dass Verbrecher davon kommen, weil Polizisten oder die Spurensicherung oder ein anderes Glied in der Ermittlungskette schlampt. Oder dass wertvolle Zeit verloren geht, weil unnötige Bürokratie nicht abgebaut wird.

Jeder Vorschlag ist erhellend. Man muss ihn nur auseinandernehmen, auf den Kern reduzieren und diesen dann versuchen anders umzusetzen.
Jemanden zu Thema A einladen und dann von ihm zu Thema B etwas erwarten ist auch nicht förderlich. Zeit geben ist das Zauberwort. Jetzt in einem Moment einladen mit dem Zweck/Thema: Wie können wir die Ermittlungsarbeit bzgl. dem Internet verbessern?
 
@ElDaRoN: Also wenn eine Antwort mit "da liegst du falsch" beginnt und eine gegensätzliche Aussage folgt, ist eine Quelle grundsätzlich kein falsches Vorgehen, sonst empfinde ich das einfach nur als respektlos.
Investigativen Journalismus gibt es dazu leider kaum, da alle Artikel durch eine eigene Meinung kontaminiert sind, damit scheiden Quellen wie Netzpolitik schon mal kategorisch aus.

http://www.dw.de/vorratsdatenspeicherung-light/a-18477578

Absatz unter dem zweiten Bild:
"Der Zugriff auf konkrete Daten muss prinzipiell von einem Richter genehmigt werden." Stand: 27.05.2015
 
@knirps: Gerne doch. Erst fand ich diesen Link:
https://digitalegesellschaft.de/2015/04/analyse-maas-vds/

Darüber kam ich zum Konzeptpapier (ist dort verlinkt):
http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/20150415-Leitlinien-HSF.pdf?__blob=publicationFile

Zitat daraus:
"Wer ist berechtigt, die gespeicherten Daten abzurufen?

Die Strafverfolgungsbehörden dürfen die gespeicherten Daten zu engdefinierten Strafverfolgungszwecken abrufen. Den Ländern wird ermöglicht, einen Abruf der Verkehrsdaten in ihren Polizeigesetzen zu regeln, wenn tatsächliche Anhaltspunkte für bestimmte konkrete schwerste Gefahren vorliegen."

Frage: Was sind "konkrete schwerste Gefahren"? Wischiwaschi-Formulierung, um sich Freiraum für deren Definition zu schaffen bzw. dies auf die Länder abzuwälzen. Dann kann Maas nämlich sagen: "Ist nicht meine Baustelle."
 
@ElDaRoN: Zitat deiner ersten Quelle: "Das Konzeptpapier sieht vor, Strafverfolgungsbehörden im Falle schwerster Straftaten den Zugriff auf die Vorratsdaten nach vorheriger richterlicher Zustimmung zu erlauben"
 
@knirps: Hahaha! Vielen Dank! jetzt hast du dich richtig lächerlich gemacht!

Ich FAND zuerst den Analyse-Link und dort wurde das ORIGINALE Konzeptpapier von Maas verlinkt, aus welchem ich dann einen ganzen Absatz vollständig zitiert habe und du hälst mit einem halben Zitat aus einer Aufbereitung dagegen, das auch noch in meinem Zitat enthalten ist.
Deins geht übrigens direkt weiter mit: "Außerdem sollen die Bundesländer ermächtigt werden, in den Landespolizeigesetzen den Zugriff zum Zwecke der Gefahrenabwehr zu regeln." Und das steht auch so ähnlich im Papier (siehe Quelle BMVJ oder mein Zitat aus re:23 aus eben jener).

Fazit: Du hast bewiesen, dass eine ordentliche Diskussion über die VDS mit dir nicht nicht möglich ist, weil du aus persönlichen Betroffenheit nicht objektiv sein kannst und das spiegelt sich in deiner selektiven Wahrnehmung wieder, die dir die Fähigkeit zur jeglichen fundierten Quellenarbeit zu diesem Thema nimmt.
 
@ElDaRoN: Dir ist dich klar, das ich besseres zu tun habe, als mich während einer Debatte 2 Stunden lang mit irgendwelchen Quelllinks anderer zu beschäftigen? Die Texte sind nicht gerade klein die du da verlinkt hast.
Ich bleibe bei meiner Ansicht das eine Alternative zur VDS nicht vorgeschlagen wird und derzeit auch nicht in Aussicht ist.
Meine Meinung ist sehr objektiv, das beweißt alleine schon das ich eine grundsätzlich andere Meinung habe, ohne politische Motivation.
Die Polizei darf in bestimmten Fällen auch ohne Durchsuchungsbefehl deine Wohnung betreten, das hat bis heute unsere Gesellschaft auch nicht zum Zusammenbruch geführt.
Auch hier die Frage: Warum soll die VDS eine Ausnahme darstellen?
 
@ElDaRoN: Zitate aus deiner zweiten Quelle, ein ganzer Absatz mit eigener Überschrift "ist ein Richtervorbehalt vorgesehen". Da wird sich sehr deutlich ausgedrückt. ich kann den Text leider nicht kopieren, da Dokument geschützt ist. Die Verkehrsdaten, auf welche die Polizei ohne Richtervorbehalt zugreifen darf, dürfen ausschließlich bei "konkreten schwersten Gefahren" erfolgen. Dies muss nachträglich bei einem Richter bewiesen werde!
Bitte erspare uns doch deine Verschwörungstheorien!
 
@Blackspeed: "Also es ist auf jeden Fall sehr hilfreich, um eine Aussage von jemanden zu bestätigen oder - vor allem bei Standortdaten von Handys - jemanden vorzuhalten, dass sich Person X zu dieser Zeit an diesem Standort befunden haben muss." Und was ist wenn das Handy gestohlen wurde oder es von einem anderen Familienmitglied geliehen wurde? Die VDS ist das wirkungsloseste Mittel für die Aufklährung von Straftaten!
 
@Blackspeed: Da muss ich mich fragen: wie hat man denn früher aussagekräftige Beweise erlangen können, als es die VDS noch nicht gab?
 
@Torchwood: Das weiß ich nicht genau. Auf jeden Fall waren früher die technischen Mittel ohnehin noch nicht so ausgereift wie heute. Dementsprechend muss es auch eine Anpassung geben.
 
@Blackspeed: Und wieso ist in den Ländern in denen eine VDS in Kraft ist die Aufklärungsquote nicht durch die Decke geschossen?
 
@Draco2007: Das wäre schön, wenn das nur daran liegen würde. Die schlecht bezahlte Polizei scheint mir auch ein großes Problem zu sein. Zu wenig Leute zu wenig Mittel. Gerade beim letzten mal hat die Polizei (schon das 2x hintereinander) schlampig gearbeitet. Es wurden Beweismittel vernichtet, weil eine DNA-Probe von Spuren auf dem Beweismittel als nicht verhältnismäßig angesehen worden sind. Das nicht zu tun war OK - aber wir hätten das nun schon gebraucht und was war - die Beweismittel wurden vernichtet; nicht zurückgelegt sondern entsorgt. Das war keine große Angelegenheit; aber Ermittlungsansätze gibt es jetzt halt an dem Punkt nicht mehr.
 
@Blackspeed: Dann wäre es doch viel sinnvoller jetzt nicht Geld für eine VDS-Infrastruktur aus dem Fenster zu werfen, sondern erstmal diese Probleme zu lösen.
 
@Draco2007: Ja, das wäre sehr sinnvoll, aber ich merke oft, dass das einfach nicht reichen würde.
Aber ich sehe leider auch das Problem, dass die Regierung (der Feind) das Problem ist. Sind die Daten erst einmal da... Das kennt ihr ja. Dann kommen die Ideen, was man denn damit noch alles machen kann. Und dass ein Wort nichts mehr Wert ist, sieht man oft genug bei unserer Kontorsionistin. Diese Einwände kann ich verstehen. Eine blöde Situation für mich, meine Meinung genau festzulegen. Auf der einen Seite die dringende Notwendigkeit bei dem Gerichtsverfahren (wirklich) und auf der anderen Seite die kalten Lügen derer, die später die Macht haben werden, das Ganze auszuweiten.
 
@Blackspeed: Das intressiert aber nicht.Als Schöffe solltest du doch vom "höchstpersönlichen Lebensraum" wissen.Irgendwann kommt es noch,das wir wie Tiere gechipt werden,damit die Überwachung noch effektiver wird.Stasi 3.0
 
@Blackspeed: Und genau das sind auch die scheinheiligen Argumente der Befürworter... man könnte die Daten ja irgendwann eventuell mal brauchen. Es mag ja in Ordnung sein, jemand verdächtigen zu überwachen, aber einfach mal pauschal jeden als potentiellen Täter zu überwachen, ist es eben nicht. Wer gewährleistet denn, dass die Daten auch wirklich nur für die Strafverfolgung verwendet werden? Niemand.
 
@dodnet: Früher galt mal die Unschuldsvermutung. Heute wird es immer mehr in Richtung Schuldvermutung gedreht. Es sind rechtsstaatliche Grundsätze, die hier ausgehebelt werden
 
@Blackspeed: Dann sollte man auch wissen, dass die gespeicherten Daten nur für eine begrenzte Anzahl von Straftaten (schwerste Straftaten)verwendet werden sollen. Und diese werden allesamt sicher nicht bei einem Amtsgericht verhandelt. Für die Straftaten, welche auf Amtsgerichtsebene verhandelt werden, bringt dieser Entwurf also rein gar nichts. Und wie man aus anderen Länder weiß, für die anderen Straftaten auch nicht.
 
@Blackspeed: Und ich dachte, Vorratsdatenspeicherung wird nur im Kampf gegen den Terror gebraucht. Jetzt schildern Sie mir genau das, was ich die ganze Zeit befürchte. Terror wird hier nur vorgeschoben. Vermutet hatte ich das schon immer, es gibt ja genug Studien, die zeigen, dass Vorratsdatenspeicherung im Kampf gegen den Terror überhaupt nicht hilft. Und Freiheit abzubauen um ein Paar Kleinganoven zu kriegen, dafür bin ich überhaupt nicht bereit. Wie sagt man so schön, wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Irgendwann mal sollte es auch Schluss sein. Wir hatten noch nie einen Terroranschlag, aber seit die CDU an der Macht ist, wird Jahr für Jahr die Demokratie Stück für Stück abgebaut. Vorratsdatenspeicherung hier, Datenschutzabbau da, Wirtschaftsspionage für den Feind vom eigenen Geheimdienst da. Das reicht einfach. Ich kann auch den Namen Terror nicht mehr hören. In Deutschland ist noch niemand durch Terror gestorben(mit Ausnahme von 10 Personen durch den rechten Terror), aber dafür Hunderte im Kampf gegen den Terror.
 
@Blackspeed: Du magst damit durchaus Recht haben, nur sehe ich eines der Hauptprobleme eher in "Für die Aufklärung von Straftaten". Die da genau wären?
Wenn ich ein richtig böser Bube wäre, weiß das es ein Vorratsdatenspeicherung gibt, und irgendwelche ganz böse Sachen vorhätte, könnte ich bei der Zuordnung IP<->Name ja irgendwas überlegen. Gut kann mir dann zwar immer noch passieren, dass ich einen anrufe, bei dem das mit IP<->Name funktioniert, aber... kurzum, ich habe so meine Zweifel ob die ganz bösen Jungs damit wirklich dingfest gemacht werden. Wenn diesem aber nicht so ist, kann man aber auch die ganze VDS durchaus mal kritisch hinterfragen.
Des weiteren, mir fällt es auch sehr schwer an "nur Staatsanwaltschaften", "richterlicher Beschluss", "bestimmte Straftaten" und welche Einschränkungen es da sonst noch so gibt, längerfristig zu glauben, vielleicht landet ja irgendwann mal z.B. Urheberrechtsverletzung auf der Liste...
Ein weiteres Problem sehe ich auch, mittlerweile, in der Glaubwürdigkeit. Nehmen wir mal so an, die Bundesanwaltschaft würde irgendwelche Zahlen zur VDS veröffentlichen. Also, Strafstandbestand A: 5000 Zugriffe auf VDS, 4000 führten zu Ermittlungen, 3000 zu Anklagen oder so. Vielleicht werden diese zahlen irgendwo veröffentlich? Ich muss gestehen, ich weiß es gar nicht. Wenn du regelmäßiger Besucher von WF bist, kannst du dir ja ungefähr vorstellen, was hier los wäre, wenn es dazu einen Artikel geben würde.
Fazit: Ich bin da immer noch ein klein wenig gespalten, tendiere aber sehr stark in Richtung Ablehnung des Ganzen.
EDIT: In der Tat, Amtsgericht? Wenn dieses theoretisch darauf Zugriff bekommen könnte, habe ich beim Gesetzentwurf zur VDS wohl irgendwas falsch verstanden.
 
@Lastwebpage: Vielleicht habe ich bei dem VDS noch etwas nicht ganz richtig verstanden. Ich muss mir das noch einmal genau ansehen.
 
@Blackspeed: Natürlich hast Du recht, wenn man Standortdaten speichert, dann kann das bei einer Strafverfolgung nützlich sein. Mit der gleichen Argumentation könnte ich auch alle Telefongespräche mitschneiden, das lästige Vertrauensverhältnis Anwalt-Mandant abschaffen, Zugriff auf medizinische Daten erlauben, Wahlgeheimnis abschaffen, Kinder über ihre Eltern ausfragen und sogar Folter zulassen. Kann alles sehr nützlich sein. Willst Du das?
 
@Blackspeed:

Sie sprechen davon, dass wenn diese Probleme die Sie ansprechen andere kennenlernen würden, sie anderes zu der VDS stehen würden.

Erstens denke ich, dass viele diesen Vorteil der VDS sehen und auch sicherlich nicht abstreiten. Was sie aber vollkommen außer acht lassen sind deren Nachteile. Es soll ein Werkzeug eingeführt werden, wovon Staaten wie die DDR geträumt hätten und viele anderen heute sicherlich noch von träumen. In unpassenden Händen kann so ein Werkzeug erheblichen Schaden anrichten. Und dies muss unabhängig davon beurteilt werden wer heute an der Macht ist. Wie sieht es in 10 oder 20 Jahren aus? Meiner Meinung nach muss nach reiflicher Überlegung klar sein, das der mögliche Schaden den möglichen Vorteil bei weitem (WEITEM) überschattet.
 
@Blackspeed: Na klar, wegen einem kranken Huhn fackeln wir am besten gleich den ganzen Hof ab. Am besten schaffen wir auch noch alle anderen Grundrechte ab, dann können die Gerichte ihre Urteile einfach auslosen und früh zum Mittagessen gehen.
 
@Blackspeed: Jeder "kriminelle" setzt auf Techniken zur anonymisierung. Da gibt es z.B. VPNs, TOR und ähnliche gesonderte Netze, Socksproxys etc. Natürlich kann man auch aus Internetcafes oder gehackten (W)LANs aus ins Internet. Dann haben Leute wie Du 10 Wochen geloggte nicht zuzuordnende IPs... Wer wirklich glaubt eine VDS hilft auch nur 0,000000000000000000000000000000000001% hat das Konzept nicht verstanden.
 
So bekommt Frau Merkel schon mal ein Einblick ,wie man per Gesetz an die Daten der Menschen kommen kann.Sie stört sich ja an unserer Privatdphäre,da müssen halt andere Mittel her.Natürlich alles zum wohle der Industrie.
 
@Fanta2204: alles zum wohle des einzig wahren System das für immer bestehen wird -> Kapitalismus
 
@Alexmitter: So isses.. Volker Pispers hat Kaitalismus auch schön erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=lWKR7tN1Stc
 
@Trashy: nur unsere Ignoranz hat dafür gesorgt das wir und heute nicht mehr umentscheiden können, würde sich Deutschland z.b. zum demokratischen Sozialismus bekennen würde unsere Nation aus dem internationalen handel ausgeschlossen werden und ein massives Feindbild wird aufgebaut. hatten wir ja schon mal.
immer diese sogenannten "Internationalen Regeln" an die sich unsere Länder halten müssen
 
Man kann ja von den öffentlich-Rechtlichen halten was man will, aber je mehr sich dagegen auflehnen, desto besser. So wächst der Druck auf die Politik.
 
@Torchwood: Ích bin da ausnahmsweise mal sehr positiv überrascht. Aber die Nachrichten bei den ÖR waren ja nie mein Grund zu meckern ... nur 23 Stunden außenrum.
 
@Torchwood: Ja, aber leider verteidigen sie nur ihren eigenen Hintern. Ihre "Journalisten". Wenn die von der VDS ausgenommen werden, sind die zufrieden. Der normale Bürger ohne "Lobby" ist immer der Gelackmeierte.
 
Das ist das Statsfernsehen, die müssen sowas sagen um anerkennung zu generieren.
 
@knirps: Und wenn sie das Gegenteil sagen, dann mussten sie das natürlich auch, oder? Man kann es sich ja immer zurecht biegen, dass es ins eigene Weltbild passt.
 
@adrianghc: Ich habe schlicht kein Vertrauen darin, dazu gibt es auch keinen Grund. Manchmal wäre es wirklich besser nichts zu sagen als sich mit Scheinheiligkeit den Ruf noch mehr zu ruinieren, als er ohnehin schon ist.
 
@knirps: Ob Du denen jetzt Scheinheiligkeit vorwirfst oder nicht: die Tatsache, dass sie dagegen sind, kann nur nützlich sein für alle, die ein Problem mit der VDS haben! Ist doch jetzt vollkommen wurscht, ob Du die ÖR nicht magst.
 
@Torchwood: Sie sind weder dagegen, noch dafür. Sie wollen nur ihren Ruf korrigieren mit einer Aussage, die viele gerne hören wollen.
 
@knirps: Abseits einiger Tinfoil-Hats ist der Ruf der ÖR recht gut. Sie sind der einzige Grund, warum ich überhaupt noch TV sehe.
 
@Niccolo Machiavelli: Der Ruf des ÖRR in Deutschland war noch nie so schlecht wie derzeit. Privathaushalte, Industrie und auch immer mehr in der Politik stellen den derzeitigen ÖRR in Frage. Deutschland hat den reichsten und zugleich ineffizientesten ÖRR weltweit.
 
@knirps: Den Eindruck kann man bekommen, wenn man sich sich nur die meinungsgefärbten Aussagen in Tinfoil-Foren und RT Deutsch anhört. Die Industrie ist sowieso gegen alles ÖR, sofern es sich nicht um Subventionen für die eigene Branche handelt. Bei den Politikern sind es bestenfalls vereinzelte Stimmen, die es ebenfalls schon immer gab. Und zu den Privathaushalten: Die neueste Zahl die ich finde, besagt, dass das Vertrauen in die Medien insgesamt bei 47 Prozent liegt und in den letzten Jahren sogar gestiegen ist: http://de.statista.com/infografik/3334/vertrauen-der-deutschen-in-institutionen/

Jedoch wird hier nicht eingegangen, welche Medien genau wie abschneiden, es fließt auch der private Bodensatz mit ein. Da die ÖR grundsätzlich das höchste Vertrauen genießen, zuletzt hier ermittelt (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5306/umfrage/vertrauen-in-journalisten-nach-mediengattung/) ist es nur valide anzunehmen, dass die ÖR immer noch einem Zuspruch von weit über 50 Prozent haben.

Es ist immer der selbe Mist, den man aus deiner Ecke hört. Seit Jahrzehnten. Und das wird auch immer so weitergehen. Nicht, weil du und deine Truther-Bewegungs-Freunde recht haben, nein, weil es immer einen Prozentsatz an Schrullies gibt, die Dinge zu sehen glauben, die nicht da sind.
 
@Niccolo Machiavelli: Du musst mit den Begriff Tinfoil bitte erklären, bin noch nie auf diesen gestoßen.
Des weiteren bin ich forentechnisch gar nicht aktiv, bzw. reduziere mich auf 1-2 Fachgebiete die absolut gar nichts mit allgemeinen Debatten zu tun haben.
Eine Umfrage ist, wie bei allem anderen, absolut nichts wert und zeigt lediglich die Ansichten eine absoluten Minderheit ein. Meist nur wenige tausend Menschen, die absolut nichts über ein ganzes Land aussagen.

http://www.t-online.de/wirtschaft/id_74128068/rundfunkgebuehren-noch-zeitgemaess-gutachter-fuer-privatisierung.html

Dort findest du auch eine Umfrage, dessen Ergebnis deine Statistik nicht bestätigt.
Oder auch hier, wenn t-online unter deiner Würde ist:
http://www.huffingtonpost.de/frank-schaffler/rundfunkgebuhren-sind-teuer-unsozial-und-willkuerlich_b_7482024.html
 
@knirps: Weißt du überhaupt, was du hier postest? Ein einzelnes (!) Gutachten, in Auftrag gegeben von zwangsbeitrag.info (!) empfiehlt, die Rundfunksender zu privatisieren? Also zu Privatfernsehen zu machen, dem laut obigen Link ganze 14 % der Deutschen vertrauen? Du willst das Problem des angeblich mangelnden Vertrauens also damit bekämpfen, indem du die ÖR in eine Rechtsform umwandelst, die noch weniger Vertrauen genießt? Das ist *räusper* interessant.

Da hört das Ganze ja nicht auf: Du postest hier großkotzig von Vertrauen, bist aber nicht mal in der Lage, die Positionen der Autoren von Studie und Artikel zu recherchieren. Der Hufffington-Post-Artikel wurde von Frank Schäffler verfasst, der laut der Süddeutschen Zeitung - Zitat - "ein Anhänger des „Manchestertums“, eines „extremen Wirtschaftsliberalismus“" sei http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Sch%C3%A4ffler Zu welchen Ansichten neigt ein solcher Marktradikaler denn wohl gegenüber ÖR? In anderen Beiträgen (http://winfuture.de/mywinfuture,129259.html) maulst du über den Kapitalismus, hier bist du dir aber wiederum nicht zu schade, die Thesen eines Vollblut-Kapitalisten kritiklos zu übernehmen.

Aber egal, machmer mit der Studie weiter: einer der Autoren des Gutachtens, das von "zwangsbeitrag.info" in Auftrag gegeben wurde, ist laut deinem Link Mitglied des Think Tanks "Prometheus – Das Freiheitsinstitut". Wenn wir nun auf "zwangsbeitrag.info" surfen und ganz nach unten scrollen, was lesen wir da? "Diese Kampagne wird organisiert von Prometheus – Das Freiheitsinstitut gGmbH". Oh, ein Think Tank startet eine Initiative namens "zwangsbeitrag.info", die wiederum eine Studie bei Personen in Auftrag gibt, die dem Think Tank angehören. Findest du das nicht merkwürdig? Aber schaun wir mal, wer denn Prometheus gegründet hat. Ach, das ist tatsächlich Frank Schäffler? Der Frank Schäffler von vorhin? Ein Schelm, wer Böses denkt.

Aber nee, ich merke schon, bei deiner Medienkompetenz sind die ÖR total unnütz.
 
@Niccolo Machiavelli: Dieses Gutachten entspricht meiner Ansicht und meiner Überzeugung. Es ist mir egal wer das beauftragt, für mich ist wichtig das es eine Lobby gibt, die meine Interessen vertreten und sie ist da.
Ich gehe auch weiter, ich bin für die vollständige Abschaffung des ÖRR und die Entlastung aller Zahler in DE.
Wer guten Rundfunk will, soll sich private Sender buchen.
Wer beauftragt denn so deine Statistiken?
 
@knirps: Klar. Damit Leute sich ihre Welt nur noch aus Quellen zusammenpicken, die ausschließlich die ihnen genehme "Wahrheit" publizieren, ihre Meinung dann für die der Mehrheit halten - die andere Seite der Medaille bekommt so einer ja nicht mehr mit - und aufgrund dieser dann Änderungen für alle fordern. So wie du das hier so eindrucksvoll vorexerziert hast. Und nebenbei bemerkt ebenso von der Pro-Sparatisten-Fraktion in der Ukraine-Krise praktiziert: Eine Handvoll Verschwörungstheoretiker, die sich gegenseitig bestätigen und auf den jeweils anderen als Quelle verweisen. Und dann die anderen Medien für Propaganda halten, da die "Medien" ihres Vertrauens ja ganz anders berichten.

Ausgerechnet Leute wie dich sollte man zwingen, ÖR zu sehen. Denn nur weil du eine Meinung hast, wird diese noch nicht zur belegten Tatsache. Was du aber die ganze Zeit behauptet hast. Scheuklappenträger mit vorgefasster Meinung, wie du einer bist, sind für eine Demokratie schädlicher als der Kapitalismus, den du ja so verteufelst.
 
@Niccolo Machiavelli: Wie du es ja auch tust. Eine Antwort auf meine Frage kannst du mir nicht mal geben, da der Auftraggeber deiner Statistik unbekannt ist, zumindest von der Seite nicht hervorgeht. Das ist jetzt das, was du als so viel seriöser empfindet?
Der ÖRR würde wahrscheinlich nie von selbst auf die Idee kommen sich selbst in Frage zu stellen und eine Umfrage für eigene Reformen anstreben. Warum auch ein Milliardenschweren, aufgeblasenen Verein durch gesetzlich legitimierte Abzocke in Frage stellen. Gottschalk, Jauch und Co. freut das sicher.
Du kannst dich ja gerne weiter am Mutantenstadl erfreuen, ich kämpfe dagegen an.
 
@knirps: Ach, es geht dir also doch nur - wutbürgerisch korrekt - ums Geld. Und nicht um das Vertrauen, oder gar die Qualität der medialen Berichterstattung, wie du vorher ja getan hast. Aber klar, dass es nur um den schnöden Mammon geht, muss man natürlich in ideologisch hochtrabende Forderungen einkleiden.

Die Studie wurde übrigens von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation durchgeführt. Lässt sich herausfinden, wenn man sich kostenlos registriert und dann auf "Veröffentlichung" klickt. Aber wahrscheinlich zu aufwändig, da du da dort nur Dinge lesen kannst, dir nicht dein Weltbild stützen und damit Propaganda sind. Die Studie im Ersten wurde von der GfK durchgeführt. Diese hat sich übrigens nicht selbst beauftragt, um ihrer Meinung den Anschein der Allgemeingültigkeit zu geben.
 
@Niccolo Machiavelli: Es geht mir um Gelder, auf dessen Ausgabe ich keinen Einfluss habe, ja. Zumal der beitrag ja auch keine Steuer ist, das man ihn als gesellschaftlich notwendig ansehen kann, wie andere Steuern, um Soziale Sicherheit zu gewährleisten.
Der Rundfunkbeitrag ist zutiefst autoritär, weil sich das Regime ständigen Einfluss auf das Volk erheben möchte.
Erkennt man sehr gut daran, das trotz aller Fernsehstörungen, ARD und ZDF immer funktionieren... komisch, oder?
Eine Registration für eine Quellenangabe ist ziemlich unseriös, ich danke dennoch für die Auskunft.
 
@knirps: Es ist eben genau (!) deshalb keine (!) Steuer, damit die Politik möglichst wenig (!) Einfluss nehmen kann. Der Einfluss der Politik endet mit dem Programmbeirat, wo die Politiker aber zusammen mit anderen Vertretern sitzen.

Sorry, aber du forderst hier Dinge, ohne im Geringsten im Klaren über die Sachverhalte zu sein. Und legst gleichzeitig offen, dass dich bereits profanste Dinge wie die Begrifflichkeiten, unter der die Gebühr firmiert, extrem beeinflussen. Denn die gesellschaftliche Notwendigkeit ist vorhanden, egal ob das Ding Rundfunkbeitrag oder Steuer heißt. Du als jemand, dessen Horizont irgendwo bei seinen Fußspitzen lang läuft und der ohne große Ahnung viel rummault, bist doch das beste Beispiel dafür. Die rechtlichen Auswirkungen dieses Begriffs-Wechsels wären aber enorm. Denn eine Steuer ist nicht zweckgebunden, würde ihrem Missbrauch also Tür und Tor öffnen.

Und toll zu sehen, dass du nach deiner Aktion von vorhin überhaupt irgend etwas als unseriös einzuordnen in der Lage ist. Auch wenn es nicht im Geringsten unseriös ist, dass eine Seite, deren Geschäftsmodell Studien vorzuhalten es ist, das Neuanlegen von Accounts fördern will. Zumal auch ohne Registrierung klar ersichtlich ist, dass die Informationen sichtbar werden, wenn man sich registriert. Aber dass du es nicht so mit dem genauen Hinschauen hast, wissen wir ja bereits.

Soviel zu deinen verzweifelten Versuchen, die Veröffentlichung doch noch irgendwie in ein zwielichtiges Licht rücken zu wollen.
 
@Niccolo Machiavelli: Die Politik nimmt einer Einfluss, darum ist es eine riesengroße Heuchelei. Das die Abzocke gesetzlich legitimiert ist, zeigt den Einfluss deutlich.
Intendanten sind Jahrelang Parteiangehörige gewesen. Davon ist man mittlerweile zurückgewichen. Der Rundfunkrat besteht nach wie vor aus Parteimitgliedern die ihren Einfluss geltend machen. Intendanten sind heute nicht selten den regierenden Parteien zugeneigt.
Es spricht absolut nichts gegen eine Privatisierung finanziert durch freiwillige Beiträge. Wer es haben möchte, bezahlt, wer nicht, der lässt es bleiben. Ich sehe keine Existenzberechtigung in einer Zwangsabgabe.
Eine Quellenangabe gehört zum guten Ton und das nicht erst nach einer Registrierung.
 
@knirps: Alles was du hast, sind Behauptungen, die man in jedem zweitklassigen Verschwörungsforum lesen kann. Und weit und breit keine Tatsachen...

Und es spräche in dem Fall auch nichts gegen eine freiwillige Finanzierung der Straßen, Schulen, Wasser, Krankenhäuser, Öffis. Und Leute wie du würden sich vor der Bezahlung drücken, aber bei Bedarf trotzdem alles fleißig mitnutzen...
 
@Niccolo Machiavelli: Ich habe keine Behauptungen, ich habe den Wunsch, das etwas nicht mehr haltbares endlich abgeschafft oder stark reformiert wird.
Im Gegensatz zu Strassen und Wasser, gibt es für den ÖRR eine große Auswahl an Alternativen, die weit über die gerne genannten Negativbeispiele RTL und Pro 7 hinaus gehen.
 
@knirps: "Die Politik nimmt einer Einfluss, darum ist es eine riesengroße Heuchelei. Das die Abzocke gesetzlich legitimiert ist, zeigt den Einfluss deutlich." Ist das keine (unbelegte) Behauptung?

Zusätzlich hast du hast den Wunsch, den du verzweifelt rational begründen willst, um nicht zugeben zu müssen, dass für dich die unabhängigste Berichterstattung des Landes monatlich nicht mal den Gegenwert eines Besuches einer verdammt günstigen Pizzeria hat.

Was dem Ganzen die Krone aufsetzt, ist, dass du gleichzeitig mit großen Sprüchen über den Kapitalismus und den Untergang des Abendlandes und der Demokratie herumtönst. Und dich wahrscheinlich total politisch interessiert, sowie moralisch und intellektuell überlegen fühlst: Tipp: Das bist du nicht. Da du dir einen verdammt großen Teil des Gesamtbildes freiwillig entziehst. So nach dem Motto: Ich habe meine Meinung, du kannst deine behalten.

Und was sind die Alternativen? N24? Ntv? Wo man Dokus über Hitlers geheime Flugzeugträger auf der Rückseite des Mondes sehen kann?
 
@Niccolo Machiavelli: Dein letzter Kommentar wurde gelöscht, ich hatte ihn gelesen. Um kurz drauf zu reagieren, was glaubst du was dich von mir unterscheidet? Richtig, nichts! Deine Ansicht ist mit keinem Deut als die bessere zu bewerten.
 
@knirps: Doch, das ist sie. Denn sie basiert auf Fakten und ich sehe mir zumindest mal an, woher sie kommt, bevor ich sie ungesehen/ungelesen als Propaganda abtue.

Deine Meinung über den ÖR baut dagegen ausschließlich darauf auf, dass dich die ~ 15 Euro monatlich so psychisch offensichtlich so dermaßen fertig machen und deine Machtlosigkeit ihr gegenüber zur Weißglut treiben, dass dir jede noch so absurde Behauptung recht ist, um die Abschaffung der ÖR zu rechtfertigen.

Denn wenn du nach dieser Vorstellung noch behaupten willst, dass du so etwas wie eine neutrale Bewertung der Qualität der von dir konsumierten Medien machst, muss man dir schlicht eine Lüge unterstellen. Du willst schlicht nur das hören, was dir in den Kram passt. Denn bei deinen Links hattest du offensichtlich kein Problem mit den dort vorhandenen belegten (!) Interessenskonflikten, während du gleichzeitig gegen die ÖR aufgrund von unbelegten Behauptungen einen Kreuzzug führst. Doppelmoral par excellence!
 
@Niccolo Machiavelli: Welche Fakten? belege mir die Fakten und zwar ncuiht in Form von Statistiken sondern in Form von harten Fakten. Die gibt es nicht.
Geben tut es aber sehr wohl eine zunehmende Misstimmung gegenüber dem ÖRR. Du scheinst das nicht zu verkraften, vll. hängt auch dein Arbeitsplatz daran, ich könnts mit fast vorstellen so anormal pro-örr ist deine Haltung hier.
 
@knirps: Tja, wenn man vollends in die Esoterik abdriften will, kann man auch nach wissenschaftlichen Maßstäben erstellte Studien in Frage stellen. Damit aber quasi auch alles, was man von der Welt zu wissen glaubt.

Aber während ich immerhin Studien mit recht untadeliger Herkunft habe, hast du nichts weiter als ein unter fragwürdigen Umständen erstelltes Gefälligkeitsgutachten sowie ein Jucken im kleinen Zeh.

Beschäftigt bin ich übrigens in der Privatwirtschaft mit null Banden zu den ÖR. Ich konsumiere sie nur. Aber vielleicht hatte ich einfach das Glück, dass ich das Recherchieren beruflich erlernen durfte, während du offensichtlich nur Vorgekautes kritiklos übernehmen musst oder willst. Natürlich unter der Prämisse, dass es zu deiner dogmatischen Ansicht passt. Ist natürlich einfacher, wenn die bloße Rechthaberei mehr als Wahrheit zählt.
 
@Niccolo Machiavelli: Wo bleiben deine harten Fakten?
 
@knirps: Die habe ich schon geliefert. Auch wenn du sie in deiner argumentativen Verzweiflung nicht anerkennen willst.
 
@Niccolo Machiavelli: Du hast mir Faselblubb und eine Statistik geliefert. Ich möchte etwas untermauserndes. Zeig mir das Gesetz, was jegliche politische Einmischung verbietet. Zeig mir das Gesetz wo der Rundfunk/Fernsehrat sich zu absoluter Neutralität und nichteinmischung verpflichtet. Zeig mir das Gesetz, das der ÖRR als wertvolles Gut der Gemeinschaft gilt und eine schamlose Bereicherung durch utopische Vergütung ausgeschlossen wird.
Bitte definiere mir deine Vorstellung von Grundversorgung. Die ÖRR Anstakten haben über 50 Rundfunkanstalten. Bitte erkläre mir wie "politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit" funktionieren soll, wenn die Räte aus Lobby, Kirche und Politik besteht? Wie soll ich Vertrauen zu einem Indendanten haben, der sowohl Kirche als auch partei nahesteht, welche ich beide nicht unterstützen möchte?
Fakten hätte ich jetzt gerne!
 
@knirps: Im Staatsvertrag der jeweiligen Sender stehen die Pflichten der Beiräte: "http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/26486074/1/data.pdf" Interessenskonflikte werden dort explizit ausgeschlossen. Und der Bundesverfassungsgerichtshof hat eindeutig für ein Existenzrecht der ÖR geurteilt: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv031314.html

Zum restlichen Mist sage ich nur, dass es Niemandes Aufgabe ist, deine ünbegründeten Behauptungen widerlegen, sondern es deine Aufgabe ist, die Behauptungen zu belegen. Denn behaupten kann man schnell etwas.
 
@Niccolo Machiavelli: Der Staatsvertrag ist mir bekannt, ich vermisse darin aber dir von mir angesprochenen Punkte.
 
@knirps: Als Meister der Schnellschüsse und Vorverurteilungen ist er dir gaanz bestimmt bekannt :D

§ 21, Punkt 9
 
@Niccolo Machiavelli: Ich habe mich sehr wohl mit dem Staatsvertrag befasst, ihn aber nicht auswnedig gelernt.
Nun zitiere ich, als Beweis ihn nacgeschlagen zu haben:

) Die Mitglieder des Fernsehrates sind an Weisungen nicht gebunden. Sie dürfen
weder für die Anstalt noch für eine andere Rundfunkanstalt oder einen Zusammenschluss
von Rundfunkanstalten, eine Landesmedienanstalt oder einen privaten
Veranstalter gegen Entgelt tätig sein. Dies gilt nicht für eine gelegentliche Tätigkeit,
die die Unabhängigkeit des Mitglieds nicht berührt. Die Mitglieder des Fernsehrates
dürfen keine wirtschaftlichen oder sonstigen Interessen haben, die geeignet sind, die
Erfüllung ihrer Aufgaben als Mitglieder des Fernsehrates zu gefährden. Tritt eine
Interessenkollision ein, so scheidet das Mitglied aus dem Fernsehrat aus. Im Zweifel
stellt der Fernsehrat fest, ob eine Interessenkollision vorliegt.

Das Problem ist, das nicht der Fernsehrat sondern der Intendant das programm bestimmt. Und der Intendant ist nicht zu dieser Neutralität verpichtet. Der Intendant wird von diesem rat gewählt.
Und dennoch stellt sich mir die Frage, kann ein Mitglied der Kirche im Fernsehrat ohne eigene Interessen diese Arbeit erfüllen? Meine Ansicht ist ein klares nein. da ist eine Interessenkollision vorab vorhanden, da weder zur Kirche noch zu Kirche-nahen Partei eine neutrale Haltung eingenommen werden kann.
 
@knirps: Wenn er dir bekannt ist, musst du offenkundig §5, Punkt 1 überlesen haben. Der legt die Prämisse für das gesamte Programm des Senders aus, an die sich auch der Intendant zu halten hat.

Und ja, vollkommen neutral ist niemand. Das war auch den Architekten de ÖR bewusst. Deswegen handelt es sich auch um einen RAT aus VIELEN Mitgliedern aus und nicht um EINEN BERATER, sodass es zu einem Interessenausgleich kommt.

Gibs einfach auf -.-
 
@Niccolo Machiavelli: Interessante Wortwahl in diesem Paragraphen... "soll" nicht "muss".
 
@knirps: Aber eine juristisch völlig irrelevante: "Muss" wäre eine Beschreibung der erforderlichen Arbeitsweise, "Soll" ist der Auftrag für die erforderliche Arbeitsweise. Du klammerst dich bis hin ins Lächerlich-Bemitleidenswerte echt an jeden Strohhalm. Der Vertrag ist öffentlich und wurde von tausenden Juristen durchgearbeitet. Da braucht es keine Klugscheißer wie dich, die irgendwo eine Verschwörung oder sonstige Schlupflöcher rauslesen wollen.
 
@Niccolo Machiavelli: Du klammerst doch genau so ;)
Wir beide wissen, das es nicht so ist, wie es da steht, sei es soll oder muss. Unangenehme Fragen werden auf ARD und ZDF nicht gestellt, was wahrscheinlich auch der Grund ist, warum Jauch aufhören wird. Seine Sendung wird diktiert.
 
@knirps: Wir wissen, vor allen Dingen *du* weißt in dieser Hinsicht gar nichts. Du behauptest, wirst vorgeführt und behauptest weiter. Ein Lernvermögen eines Steines. Man anders gefragt: Wo sind denn deine Fakten?
 
@Niccolo Machiavelli: Du hast noch nicht einmal im Ansatz damit angefangen mich vorzuführen, wirklich nicht ;)
 
@knirps: Na wenn du glaubst, dass du mit deinem Bullshit-Bingo hier auch nur einen einzigen Zweifler auf deine Seite ziehen konntest, kann ich dir das nicht nehmen. Aber dass dein Bezug zur Realität und belegbaren Tatsachen nicht gerade innig ist, konnten wir ja schon feststellen...
 
@Niccolo Machiavelli: Ich verfolge kein Interesse jemanden auf meine Seite zu ziehen. Du hast mir ebenfalls nichts belegt, außer den Staatsvertrag selbst in dem die von mir gestellten Fragen (re:23) nicht oder nur bedingt beantwortet werden. Das Wort "Grundversorgung" kommt bei dem von dir verlinkten ZDF-Staatsvertrag nicht man vor... warum wohl? Weil sie selber wissen, das ihr aufgeblasener verein mit einer Grundversorgung nichts mehr zu tun hat.
 
@knirps: Die befinden sich auch im Rundfunkstaatsvertrag. Wikipedia listet die entsprechenden Paragraphen auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Grundversorgung. Aber wenn du mit Strg-F auf die Suche geht, wundert es mich nicht, dass du offensichtlich eine lange Serie des Scheitern hinter dir hast. Da fehlts an allen Ecken und Enden.

Die Grundversorgung und ihre Notwendigkeit wurde zudem im BGH-Urteil festgelegt. Siehe zweiter Link oben. Täte dir gut, wenn du dich mal informieren würdest, *bevor* du dir eine Meinung zulegst. Aber was weiß ich, vielleicht hast du es probiert und du hast es nicht hinbekommen. In dem Fall tut es mir leid, dass die Gesellschaft so einen wie dich alimentieren muss. Mir allerdings reicht es, dir in Sachen Bildung und Demokratie auf die Sprünge zu helfen. Und so was maßt sich dann eine Meinung darüber an, in welchen Zustand wir und unsere Demokratie sich befinden. Meine Fresse...
 
@Niccolo Machiavelli: Der Artikel erklärt mir nicht warum der Rundfunk derartig aufgeblasen ist.
Meine Definition von ghrundversorgung:
TV-Sender: 1
Radio-Sender: Pro Bundesland einer, wobei die Stadtstaaten mit den umliegenden Staaten zusammen arbeiten können, ebenso wie das Saarland.
 
@knirps: Dir sind also News von kommerziellen Anstalten lieber, die evtl. den Newsplatz verkaufen? Wow. Was für eine interessante und verquerte Auffassung. Es gab in Deutschland nur während der DDR Staatsfernsehen. In D ist SF verboten. ARD/ZDF unterliegen einem Rat, indem Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften sitzt - kein Staat. Also erstmal bilden bevor man so einen unfassbaren Humbug von sich gibt.
 
@TurboV6: Solange die Politik im ÖRR mitmischt, ist es Staatsfernsehen.
 
@knirps: ach weil ein, zwei Heini von Politik da drin sitzt isses Staatsfernsehen, obwohl Wirtschaft und Gewerkschaft aktuell mehr Stimmen hat? Von Demokratie haste auch kein Plan, wa?
 
@TurboV6: Deutschland ist, nach meiner Auffassung, keine Demokratie. Ein kapitalistisches System ist auch nicht unbedingt Demokratie aufbauend, nach meiner Auffassung.
 
@knirps: dann geh doch zB nach Nigeria, wenn Dir diese Demokratie nicht passt?!
 
@TurboV6: Ich glaube das es den Menschen in Nigeria politisch nicht wirklich besser oder schlechter geht. Was das Leben dort schlechter macht sind zwei Dinge, die wir in Europa nicht kennen:
- Religiöse Spannungen
- geografisch schlechte Lage

Mit dem letzten Punkt meine ich, das wir in Deutschland unglaubliches Glück mit der Geografischen Lage haben. Wir sind ein wasserreiches und damit fruchtbares Land, wir sind nicht auf andere Länder angewiesen was die Ernährung der eigenen Bevölkerung angeht.
Des weiteren sind wir ein Transitland.
 
@knirps: wenn Deutschland ach so schlecht ist, wieso macht ihr nicht den Leuten platz, die gerne hier wären? Jedem steht es frei, dass er dieses Land verlässt, wenn es anderswo besser sein sollte. Ich lebe nicht mehr primär in Deutschland und ihr unfassbar undankbaren Mitmenschen wisst gar nicht, wie gut ihr es gabt. Immer gegen die Regierung hetzen, immer gegen die Merkel hetzen, immer gegen die Medien hetzen. Deutschland wäre in der Welt schon lange nicht mehr so hoch angesehen, wenn die Merkel nicht mehr wäre. Klar macht sie Fehler aber sie hat die letzten Jahre maßgeblich dafür gesorgt, dass Deutschland wieder auf Augenhöhe mit anderen Staaten ist. Aber ihr merkt das gar nicht, da ihr immer nur eure Medien kennt und gar nicht wisst, wie unfassbar neidisch andere Länder auf euch hinaufschauen. Ihr habt kaum Probleme mehr in DE. Aber ihr macht sie euch täglich selbst.
 
@TurboV6: Weil es, politisch gesehen, kaum Alternativen gibt. Zumal zur Auswanderung mehr bedarf, als die politische Unzufriedenheit.
Weil es uns verhältnismäßig gut geht, ist kein Argument dafür, das wir uns gefallen lassen, das es uns immer schlechter gehen soll.
Dank der Ära Merkel sind Arbeitsplätze so unsicher wir noch nie, weil sie jeden Schutz beinahe aufgehoben hat. Die CDU ist und war immer gewesen, eine Partei der Lobby, der Wirtschaft. Noch nie, seit der Nachkriegszeit, war die (Kinder)Armut in DE so hoch wie heute.
Wenn du in DE nicht primär lebst (was immer das heißt), dann stehst du auch gar nicht in der Position bewerten zu können wie es sich in DE lebt, wenn man darauf angewiesen ist.
 
@knirps: Menschen wie Dir wünsche ich einfach mal 4 Jahre Linke oder 4 Jahre eine Nahles, damit ihr wieder auf den Boden geholt werdet.
 
@TurboV6: Nahles war wirklich ein Tiefschlag, ich bin aber ein großer Befürworter das die Linke eine größere Kraft in DE wird.
 
@knirps: korrekt, ich lebe nicht mehr Primär in DE aber ich arbeite und beschäftige immer noch in DE. Wirtschaft braucht flexible Arbeitsplätze, ansonsten wären Jobs auf Bauernhöfen, auf dem Bau faktisch tot. Aber auf die angenehmen Dinge wollt ihr ja auch nicht verzichten, richtig? Ich zB musste Land und einen Betrieb verkaufen, da der Mindestlohn dieses Kaputt gemacht hat. Es ist faktisch nicht möglich einen Acker mit Spargel zu betreiben, den Mindestlohn zu zahlen und dann von den Kunden immer niedrigere Preise erwarten. Ihr müsst noch viel lernen.
 
@knirps: man sieht ja in anderen Ländern was passiert, wenn die Linken an die Macht kommt. Auch in der bisherigen Geschichte Deutschlands verlief das mit den Linken (PDS) ja immer "hervorragend"! Die Linken haben sich in der Geschichte der WELT nicht ein mal an die eigenen Regeln gehalten. Stets den kleinen Mann vorgehalten aber in der Realität in Schlössern gelebt, Millionen angehäuft, Kriege gepusht.
 
@TurboV6: Nicht jede Linke ist gleich. Man kann die französische Linkspartei nicht mit der Deutschen vergleichen. Es sind gleiche Tendenzen, aber bei weitem nicht die gleichen politischen Ziele.
Ich glaube das die Menschen auf vieles bereit wären zu verzichten, nur warum sollten sie, wenn es angeboten wird? Das ist ein ganz mieser Scherz seiten Lobbyisten wie dir, die Schuld auf dem Kunden zu schieben, weil er annimmt, was angeboten wird. Ihr habt den Preiskampf angefangen, weil ihr den Hals nicht voll bekommt, nicht wir.
Die Geiz ist Geil Mentalität hat die Industrie heran gezüchtet, das ist keine Forderung der Bevölkerung gewesen.
 
@knirps: der einzige, auch wenn er oft Bullshit von sich gibt, der sich der Realität der Linken stellt ist Gysi (gewesen). Man kann kein Frieden fordern und Terroristen mit Watte bewerfen. Nur eines der vielen Beispiele. Ich bin Lobbyist? Ich hab mich mit der Sache in kürzester Zeit abgefunden und beschäftige jetzt im Mai und Juni eben keine 26 Leute mehr kurzfristig auf diesem Betrieb, sondern 0. Und ich hatte Leute, die gern bei mir waren und immer gefragt hatten, ob ich sie nicht nächstes Jahr wieder beschäftigen könnte. Herzlichen Glückwunsch!
 
@TurboV6: Du bist Bauer im Ausland?
 
@knirps: nein, ich bin Software Berater, meistens im Ausland unterwegs und betreibe Landwirtschaft nur als Hobby in sehr kleinen Maßstab um einen Ausgleich zu haben. Spargel, Wein. Man verdient damit auch kein Geld. Geld verdiene ich mit meinem Primärberuf. Aber man kann einfach keine 2,70€ pro Person mehr bezahlen, wenn die Gewinnmarge nur bei 20cent liegt. Wie gesagt; sowas können kleinere Betriebe einfach null leisten. Es geht einfach nicht - und da es nicht mein Primäreinkommen war hab ich ohnehin schon etwas mehr bezahlt als andere.
 
@TurboV6: Auch das ist nicht Schuld der Verbraucher.
 
@knirps: ach echt? Verbraucher achten kaum auf die Herkunft, sondern nur auf den Preis. Die kaufen lieber den Spargel aus Polen für 4,60€ das Kilo (Stundenlohn ca. 4€) als ~7€ von der aus der Nachbarschaft. Dabei wird kaum beachtet, dass der ausländische Spargel lange Transportwege hat und geschält weniger Frucht hat. Von wegen der Verbraucher ist nicht schuld. Der gibt leider den Ton an... beim Wein ist das anders. Das sind nur ein paar hundert Liter im Jahr und da zahlen die Gastronomen einen sehr fairen Preis.
 
@TurboV6: Warum sollte ich als Verbraucher nicht auf den Preis achten? Als verbraucher ist es nicht meine Pflicht politisch zu handeln, als Verbraucher entscheide ich in erster Linie über das, was ich mir selbst ermöglichen kann.
In Verantwortung zu ziehen sind die, die das Angebot bereit stellen. Wir haben eine klaffende Armut in DE, viele haben kaum mehr als 4-5€ um sich täglich zu ernähren. Eine ethische und moralische korrekte Ernährung ist vielen in DE gar nicht möglich. Hier ist die Politik gefragt, die eben genau diese Situation gefördert hat, wie sie jetzt ist und auch noch weiter fördert.
 
@knirps: also gibst Du nun doch zu, dass der Verbraucher schuld ist? Genial. Du bist echt ein Linker. Innerhalb 5 Minuten 3 Meinungen.
 
@TurboV6: Nein. Tue ich nicht! Die Industrie ist daran Schuld, weil diese mit den dumping Preisen für dumping Löhne gesorgt hat.
 
@knirps: ist es nicht Ziel der freien und auch sozialen Marktwirtschaft die Preise anhand der Konkurrenz anzupassen? Wenn der Verbraucher aufgrund der Preise in Polen kauft und hier meine Konkurrenz bildet, dann bin ich gezwungen die Preise ebenfalls zu korrigieren. Und woher soll ich das denn nehmen? Das Land ist fix, das Wasser ist fix. Das Wetter kostet mir nichts ausser oft Nerven. Das einzig Variable ist bei der Landwirtschaft die Arbeitskraft, die mehr und mehr wegautomatisiert wird. Was bleibt denn übrig? Am Ende auch hier: der Verbraucher spielt die Musik. Nicht die Wirtschaft.
 
@TurboV6: Dumping hat nichts mehr mit einer marktwirtschaftlichen Anpassung zu tun, einer sozialen erst recht nicht. Ethisch ist es gegenüber den Tieren nicht mehr zu vertreten und moralisch gegenüber den Menschen nicht, welche vll. gegen ihre Überzeugungen einkaufen müssen, um sich zu ernähren. Wir sind im Raubtierkapitalismus angekommen.
 
@TurboV6: Blödsinn. Wirtschaft und Politik haben den Binnenmarkt EU geschaffen und gewollt, da hatte der Verbraucher nichts mitzureden. Dass nun eben genau die vorher postulierten Warnungen über Dumpingpreise und Billimporte wahr geworden sind, liegt einfach in der Natur der Sache.

Der Verbraucher verdient nicht endlos Geld, muss für's Alter vorsorgen und und und, das sind ordentliche Kosten und wenn "der Verbraucher" dann darauf achtet wo er in seiner Kalkulation Einsparpotenziale hat, dann ist das sein gutes Recht und eben auch Folge dessen, was Politik und Wirtschaft woll(t)en. Punkt.

Und mal ganz ehrlich, wenn eine Firma/Betrieb plötzlich Pleite ist,weil sie gezwungen wird faire Löhne zu zahlen, von denen ein Mensch auch leben kann, ja... dann ist doch alles in Ordnung. Arbeit kostet, Leistung kostet. Fertig aus.

Das gejammer dieser Misswirtschafter, die der Meinung sind der Verbraucher wäre schuld an ihrem Untergang geht mir echt auf die Nerven. Der Verbraucher ist das letzte Glied in der Kette und sein Verhalten nur ein Symptom. Wenn man etwas gegen die Ursachen tun will, muss man da ansetzen wo sie liegen. Nämlich in Politik und Wirtschaft.
 
@Mitsch79: der Verbraucher hat die Macht zB Artikel zu vermeiden? Tut er das? Nö.
 
@TurboV6: Beeinflussen können nur die, die Geld haben. Wie soll denn ein Empfänger im SGB2 etwas beeinflussen können? Willkommen in der Wirtschaftsdiktatur.
Des weiteren boomen ja Biomärkte. Wie Bio das letztendlich ist, sei dahingestellt, aber es zeigt, das sich die Menschen in DE sehr wohl mehr für ihr Essen interessieren und dafür auch mehr ausgeben... die, die es können.
 
@TurboV6: Was nützt Dir das? Dann kauft er weder den ollen polnischen Spargel noch Deinen.

Gerade die deutschen Landwirte sollte mal über besseres Marketing nachdenken und ihre Premiumaspekte herausstellen. Machen sie das? Nö.
Oder zumindest nicht viele. Die, die es tun, denen geht es dagegen gut.
 
@Mitsch79: was soll man denn bei vielen Artikeln für ein Marketing bitte machen? Du konkurrierst entweder auf dem Markt mit lokalen oder im Supermarkt mit internationalen. Was soll denn da beim besten willen Marketing bringen? Damit wir noch mehr Kohle in das Zeug stecken und noch mehr miese machen?
 
@TurboV6: Nun das ist letztlich euer Problem. Aber entweder ihr seid in der Lage dem Verbraucher den Mehrwert klar zu machen oder ihr geht eben unter. Aber, ich sage es nochmal, das ist nicht die Schuld des Verbrauchers, sondern politisch und wirtschaftlich so gewollt.

Und wie knirps schon korrekt anmerkte, von den 80Mio. Menschen in Deutschland sind ca. 10Mio. finanziell nicht so gut aufgestellt, als das sie wirklich ein Wahl hätten.

Wir leben hier im Kapitalismus, dessen oberstes Ziel es ist Wettbewerb auszuschalten und Monopole zu bilden. Oder um es mit den Worten meines Wirtschaftsprofs zu sagen "Wettbewerb dient einzig und allein dazu Wettbewerb auszuschalten."

Wenn man dagegen etwas tun möchte, sollte man vielleicht erstmal aufhören die Parteien der Wirtschaft zu wählen und wenn TTIP kommt, dann können unsere Landwirte endgültige Einpacken und umschulen. Aber das ist unserer Regierung sprich der CDU/CSU und Frau Merkel völlig egal. Ihr, die Landwirte seid Frau Merkel egal und wir, die Konsumenten sind Frau Merkel egal.

Aber wie sagt man so schön, was der Bauer nicht kennt... wählt er nicht ;)
 
@Mitsch79: keine Ahnung, was ihr immer mit der Merkel habt. Ohne Merkel würde es Deutschland wahrscheinlich wie Frankreich ergehen und die Wirtschaft wäre nicht so gut aufgestellt, wie sie heute ist. Euch würde wirklich mal ein Machtwechsel gut tun, nur damit solche Bürger wie Du mal leidet und mal erfährt, wie gut ihr es eigentlich habt.
 
@TurboV6: Uns geht es wie Frankreich. Nur dank einer riesengroßen Statistikfuscherei sieht es nicht so aus. Die Dunkelziffer an Menschen, die den Staats für das Existenzminimum benötigen, liegt bei ca. 12 Millionen Menschen. Einberechnet sind neben ALg2 Empfänger auch Solzialhilfeempfänger, die 58er Releglung sowie Aufstocker und noch viele mehr, die einen Bezug aus Gründen haben.
 
@TurboV6: Bla Bla, bring mal ein paar Argumente und nicht dieses Platzhaltergefasel. Dann können wir auch weiter diskutieren. Nur soviel. Frau Merkel hat keinerlei Anteil an der derzeitigen wirtschaftlichen Stabilität Deutschlands. Das sind allesamt die Auswirkung der Agenda 2010 der SPD unter Gerhard Schröder.

Und das die anderen Länder, Frankreich, Griechenland usw. so schlecht da stehen, liegt unter anderem daran, dass es uns so gut geht. Oder umgekehrt, damit es uns so gut gehen kann, muss es dem Rest Europas schlecht gehen.

Deutschland und unsere Banken verdienen sich gerade eine goldene Nase an der Wirtschaftskrise und an Griechenland haben wir bisher genau 0€ gezahlt und wir bekommen dicke Zinsen zurück. Das ist nicht Frau Merkels verdienst, sondern dem Umstand geschuldet, dass niemand auf diesem Planeten ein instabiles Deutschland will. Das heißt unsere Alliierten sorgen ebenfalls dafür, dass wir hier in Europa die geführte Führungsrolle behalten. Frau Merkel ist da ein hübsches Püpchen, das alles nachplappert was es vorgelesen bekommt.

Man muß schon ordentlich indoktriniert sein, um das nicht zu sehen, nicht zu verstehen oder jeweils nicht zu wollen.

Und diese sehr platte und ehrliche gesagt primitive Argumentation gegen die Linke, die Grünen, SPD und Co. zeugt doch von einem Jahrgang Ende 40/Anfang 50. Der böse Kommunismus wird uns alle Fressen, wenn mal jemand für's Volk regiert und nicht ausschließlich für die Wirtschaft...

Hat Dich mal ein Linker gebissen, oder woher kommt diese diffuse Angst?
 
@Mitsch79: darauf habe ich gewartet. Agenda 2010. Endlich kommst Du damit. Agenda 2010 ist übrigens schuld an Zeitarbeitern, was man vergisst oder in die falsche Ecke schiebt. Du pickst Dir also auch nur die Rosinen aus. Biste Parteimitglied, wa? PS: ich bin Jahrgang 81-89. Nur FYI.
 
@TurboV6: Ah ja, Jahrgang 81-89... und bereits einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb auf- und wieder abgebaut. Mich deucht da war wohl das eine oder andere Scheinargument im Umlauf.

Egal. Du bist offenkundig extrem indoktriniert und eine Diskussion mit Menschen, die irrationalen Ängsten unterworfen sind und denen es daher schwer fällt objektive Diskussionen zu führen, ist schlicht sinnlos.

Fass wir zusammen, dein Standpunkt ist, Frau Merkel ist super, führt Deutschland wie kein anderer durch die Krise und die Verbraucher sind schuld, wenn durch Politik und Wirtschaft kreierte Binnenmärkte Billigimporte ermöglichen und dadurch einige Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Ich bin der Meinung, Frau Merkel und die CDU/CSU sind eine Gefahr für die Demokratie und Grundrechte der Menschen in Deutschland. Das sie uns durch die Krise führen kann liegt ausschließlich darin begründet, dass unsere Alliierten vor uns den Weg platt trampeln und das auf Kosten unsere EU-Partner, die wir dann auch regelmäßig als faule und träge Schweine beschimpfen und denen wir erst recht dann doof kommen, wenn aufzeigen, dass WIR ihnen eigentlich ein paar hundert Milliarden schulden. Diese Schulden haben wir aber mit Hilfe unsere alliierten Freunde 89 einfach unter den Tisch weg betrogen. Außerdem bin ich der Meinung, wenn eine Firma, die jetzt den Mindestlohn zahlen muß pleite geht, dann geschieht das zu Recht, denn sie war bisher nur noch wettbewerbsfähig, weil sie ihre Angestellten gnadenlos ausgebeutet hat. Und zu guter Letzt, der Konsument kann nur das kaufen was angeboten wird und wird das auch in seinem Interesse tun, sofern evtl. vorhandene Preisunterschiede nicht stichhaltig durch Qualitätsmerkmale untermauert werden können. Oder anders gesagt, wenn der polnische Spargel genauso schmecken würde, wie der Deutsche, dann würde ich nur noch polnischen kaufen. Mache ich aber nicht, weil der polnische Spargel a) bei Ankunft oll und holzig ist b) nicht ansatzweise so aromatisch ist wieder der deutsche und c) zig Kilometer mit LKWs durch die Gegend gekarrt wird.
Ach ja, und wir haben in Deutschland KEIN Staatsfernsehen, ansonsten hätten die Reporter von bspw. Monitor nicht quasi Hausverbot im Bundestag ;)
 
@Mitsch79: ich bin Selbstständig seit ich 18 bin. Nicht immer Vollzeit; aber die einen sind eben selbstbestimmend und die anderen lassen sich eben von der Gesellschaft was vordiktieren. Die einen sind Leistungsträger, die anderen Leistungsnehmer. Nur weil es ungewöhnlich ist musst Du mich nicht verurteilen. Dafür lag ich nie irgendwem auf dem Geldbeutel.
 
@TurboV6: Den Zusammenhang Selbständigkeit und irgendwem nicht auf dem Geldbeutel liegen bzw. dem suggerierten Umkehrschluß Nicht-Selbständige lägen irgendwem auf dem Geldbeutel kann ich nicht nachvollziehen bzw. es gibt diesen Zusammenhang nicht.
Und selbständige Tätigkeit und selbstbestimmtes Leben und handeln hängen auch in keiner Weise zusammen.

Leistungsträger ist jeder der in irgendeiner Form einer gesellschaftlich relevanten Tätigkeit nachgeht. Also so gut wie alle Menschen. Selbst die Flaschensammler am Bahnhof sind Leistungsträger.

Leistungsnehmer ist jeder der irgendwelche Leistungen in Anspruch nimmt.
Das sind ebenfalls so gut wie alle Menschen. Als Arbeitgeber nimmst du übrigens meine Arbeitsleitung in Anspruch und wenn du die dann schlecht bezahlst, liegst du moralisch und ethisch sehr wohl deinem Arbeitnehmer auf der Tasche. Der Chef ist immer der Angestellte seiner Angestellten. Das vergessen nur gern manche.
 
langsam nervt dieses thema
 
@ugurano: Genauuu!! Drum einfach durchdrücken und fertig. Dann kann man sich wieder in Ruhe am Sack kratzen und wird nicht genervt 8)
 
@ugurano: dann engagiere dich, dass der Mist ein für alle Male weg kommt.
 
LoL nicht nur Pressefreiheit. Was ist mit Anwaltsgeheimnis, Arztgeheimis usw. Da wird auf alles mit Füßen getreten.
 
@Taggad: Was hat das Anwaltsgeheimnis und das Arztgeheimnis mit der VDS zu tun?

Bei der Pressefreiheit geht es um den Schutz der Quellen und die wären über die VDS in vielen Fällen auffindbar.

Wenn ich jetzt aber mit meinem Arzt per Mail über Dinge spreche, dann interessiert das die VDS nicht im Geringsten, außer dass ich zum Zeitpunkt X Kontakt mit meinem Arzt hatte, der Inhalt interessiert nicht....
 
Dass die VDS also beispielsweise erfassen würde dass du Kontakt zu einem auf Behandlung von Suchtkrankheiten spezialisierten Arzt aufnimmst (vielleicht wenn es dich nicht mal persönlich betrifft) wäre dir also egal?
 
@Garbage Collector: Da es keine inhaltlichen Aufzeichnungen gibt, gibt es keinen Grund nervös zu werden.
 
@knirps: Höe? Du weist was Metadaten alles aussagen können? Was ist wenn ich in den Staatsdienst will und dann gesagt wird: "Hmm ne du warst beim Psychodoc, geht garnicht" - Natürlich ohne dir die Beweggründe für die Ablehnung zu nennen
 
@ThreeM: Ein E-Mail Kontakt ist kein Beweiß einer Behandlung oder das ich gar Patient bin.
 
@knirps: Das ist im dem Arbeitgeber (in dem Fall dem Staat) egal. Schau dir doch mal Firmen an die Bereits SocialMedia exzessiv nutzen um Mitarbeiter zu durchleuchten. Ich empfehle dir DRINGEND 1984 zu lesen.
 
@ThreeM: Ich habe 1984 gelesen... und ich den Verweis auf das Buch (welches ich als Qual empfanf) absolut nicht nachvollziehen
 
@knirps: Dann versteh ich deine Haltung bezüglich der VDS nicht.
 
@ThreeM: 1984 ist ein Roman, keine Dokumentation und damit auch keine Referenz für mich. Ich kann auch auf Star Trek oder V wie Vendetta (was ich viel passender finde, als den Schmarn von 1984) verweisen. Aber es sind Fictionen. Ich kann mich von denen inspirieren lassen, sollte aber auch die Distanz nicht vergessen.
 
@knirps: Nichts anderes hab ich gesagt, das Bild welches 1984 zeichnet, zeigt sich immer mehr in der Realität
 
@ThreeM: Das Bild von Star Trek auch, die Zukunft scheint mir ganz rosig. Auch Star Trek beschrieb ein 21. Jahrhundert der Schwierigkeiten... Nenne mich einen Optimisten.
 
@knirps: Ein Optimist erwartet was positives. Ich kann an der VDS absolut NIX positives erkennen. Von daher würde ich dich eher anders bezeichnen :)
 
@ThreeM: In Star Trek kann jeder den Computer um teilweise sehr spezifische Informationen eines anderen erfragen. Man empfindet dies als normal und rechtens und freiheitliche Grundrechte in Gefahr zu sehen.
 
@knirps: Und das siehst du positiv? Ooookay...
 
@ThreeM: Jede Generation fordert ihre Anpassung. Überleg mal wie deine Großeltern oder Eltern (k.a. wie alt du bist) über Computer gedacht haben oder das Internet. So denken wir heute über den Umgang mit Daten, das ist etwas vollkommen neues mit digitalen Daten umzugehen. Wir müssen eine gewisse Offenheit lernen und unsere Meinungen nicht nach dem worsed-case bilden.
Keiner hat hier das Interesse Informationen der menschen an die öffentliche Tafel zu hängen, weder Regierung noch Industrie.
 
@knirps: Nein müssen wir was persönliche Daten betrifft NICHT. Wann ich welche Website ansürfe geht niemanden was an. Da muss nix angepasst werden.

"Keiner hat hier das Interesse Informationen der menschen an die öffentliche Tafel zu hängen, weder Regierung noch Industrie."

Bitte was? Das haben wir doch bereits? Siehe Fall Edathy, sie Social Media, siehe Adresshandel, sie Werbepartner und verkauf von Daten an diese, siehe GEZ. GRADE Industrie und Staat haben da Interese dran. Nur weil es nicht öffentlich an einer Tafel steht bedeutet das nicht das die Daten nicht im Umlauf sind!
 
@ThreeM: Es geht auch niemanden was an, wann ich wen anrufe. Und dennoch werden diese Daten seit Jahrzehnten protokolliert und auch polizeilich genutzt.
Soziale Medien sind freiwillige Angelegenheiten und jeder einzelne hängt sich von selber an die öffentliche Tafel, das ist ein Unterschied und hat auch nichts mit meiner Aussage zu tun.
Der Adresshandel findet ebenfalls relativ geschlossen statt, alleine schon weil es ein Handel ist und die Daten nicht verschenkt werden. Das bedeutet, das dein Nachbar, deine Mutter oder wer auch immer an diese daten wohl nicht rankommt, außer die sind in der Lobby...
Ich wiederhole: Industrie und Staat haben beiderseits kein Interesse daran, das Daten öffentlich ausgestellt werden.
 
@Taggad: Vor allem aber, was ist mit meiner persönlichen Privatsphäre?
 
Sind das die gleichen ARD & ZDF, die bisher die Berichterstattung über die VDS auf ein Minimum reduziert hatten?
 
@doubledown: Ja aber konnte ja keiner ahnen, dass das für einen selbst auch äussert schelchte Konsequenzen haben würde.
 
@doubledown: such mal bei Google nach "site:ard.de Vorratsdatenspeicherung"
Würde das nicht gerade als "auf ein Minimum reduziert" bezeichnen. Sie könnten es aber natürlich wesentlich prominenter aufhängen.
 
Naja die Berichterstattung ist bei den ÖR's auch schon Propaganda-TV.
Jedenfalls die Dokus aus Eigenproduktionen haben auch schon diesen.
Beispiel: http://winfuture.de/news,86846.html
Hier befand sich der Hacker im gleichen Netz, wie der SmartTV, aber es wurde immer darüber gesprochen, dass der Hacker sich aus dem Internet einklinkt hat.

Also ich glaube den Nachrichten auch nicht mehr, man sollte sich auch mal die Nachrichten über diese Themen aus anderen Ländern ansehen (Schweiz, Österreich etc.) dann fällt die schlechte Berichterstattung der Sender richtig auf.
 
@basti2k: Sowohl die Schweizer als auch die Österreicher haben ein Staatsfernsehen, in einem ähnlichen Modell. Des weiteren arbeitet der ÖRR aller drei Länder sehr eng zusammen.
 
@basti2k: Unabhängig vom Thema lohnt es sich immer mindestens 2-3 recht verschiedene Sichtweisen auf ein Thema zu lesen. Meiner Meinung nach sollte man deswegen so oder so Nachrichten nicht nur aus einer Quelle konsumieren.
Google News ist da immer recht praktisch mit der Ansicht der verschiedenen Quellen zu einer Nachricht. Ist jetzt aber leider ein wenig versteckt unter "Echtzeit-Berichterstattung".
 
Natürlich wird die Speicherung kommen, unter welchem Namen auch immer. Niemand will schließlich einen zweiten Edward Snowden riskieren. Wenn man kurzerhand die komplette Bevölkerung vorsorglich unter Generalverdacht stellt, muß man schließlich nicht erst lange ermitteln, man kann sich dann einfach irgendwen greifen... irgendwas wird der schon verbrochen haben und falls nicht, ist schnell was konstruiert. Informationen waren noch nie so einfach zu fälschen, wie im Digitalzeitalter. <eg>
 
lol .... die volksverdummungssender regen sich auf um so zutuen als seien sie unabhängig
 
Propaganda, Staatsfernsehen?
Naja... auf RTL und Pro7 läuft da auch sehr wenig zu. ;)
Vielleicht mal bei 3Sat und ARTE, irgendwo im Spätprogramm vielleicht, aber ansonsten ist zu diesem Thema, wie bei vielem anderen auch, im Fernsehen eben nichts zu sehen.
(Ups... Mist, ZDF und ARD sind ja auch an 3Sat und ARTE beteiligt, dumm irgendwie...)
Nein, kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Zeug was man so auf N24 oder n-tv sehen kann.
Sicher würde ich mir bei dem ein oder anderen Thema "etwas mehr" bei den ÖR wünschen, nur bei den anderen gibt es ausschließlich Spaß- und/oder Verblödungsfernsehen.
 
@Lastwebpage: ich weiß nicht warum immer so auf RTL und Pro 7 rumgehackt wird... ich empfinde deren Nachrichten absolut adäquat. Zumal diese Auch Themen des Lebens, Kultur und Lifestyle aufgreifen, was die ÖRR gänzlich gar nicht in ihren Nachrichten berücksichtigen. Da kann man ja zu stehen, wie man möchte, aber Nachrichten sollte aus mehr als Nur Politik und krieg bestehen, ein anderes Thema kennt man bei den Nachrichten im ÖRR nicht. Hier und da stirbt dann noch mal wer, das wars.
 
@knirps: Ja, die Nachrichten von RTL sind noch akzeptabel von mir aus auch noch Galileo. Ich gebe es sogar zu, mein persönlicher Favorit bei der BT Wahl 2013 war sogar die Wahlsendung am Vorabend mit Raab (Und Raab bei dieser Sendung "Reporter fragen Merkel und Steinbrück" oder wie die hieß). Nur wenn man den ÖR vorwirft über gewisse Themen, wie die VDS, nicht zu berichten, oder so wie es dem Staat gefällt, die Nicht ÖR Sender, und da liegt nun mal RTL (RTL, n-tv, VOX, RTL 2) und die Pro7 Mediengruppe (Pro7, Kabel 1, Sat 1) ziemlich weit vorne, senden über Politik usw. ja eigentlich so gut wie gar nichts, wenn es nicht gerade in die Nachrichten passt. Sonst läuft da eben fast nur Unterhaltung, mit mehr oder weniger Qualität.
Es gibt also eigentlich gar keine Vergleichsmöglichkeit zu den ÖR TV-Sendern, was Politik usw. betrifft.
Ich habe nur DBV-T und da kann ich nur ÖR empfangen oder eben die Privaten, die einzige Ausnahme war hier mal CNN. (Mittlerweile auch das nicht mehr, wurde durch RTL Nitro oder sixx ersetzt)
 
@Lastwebpage: Stimmt. Politische Debatten und Talks gibt es auf den privaten so gut wie gar nicht... vll. kann man Stern TV wage in die Richtung abtun, mehr ist es dann aber auch nicht.
Umgekehrt vernachlässigen die ÖRR das Unterhaltungsprogramm. Mit dem Mutantenstadl und deren "Soaps" lassen sich auch keine Preise gewinnen.
Beispiel Frankreich: da laufen die angesagtesten Sitcoms aus den USA im öffentlich-rechtlichen. Warum schaffen das ARD und ZDF nicht?
Ich wäre sicherlich bereiter den ÖRR zu akzeptieren, wenn man nicht mit aller Gewalt versuchen würde sich nur auf sich selbst zu reduzieren. Ich gehöre nicht zur Generation Tatort, Polizeiruf oder Heimatfilme im Dritten.
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