HGST liefert die ersten Festplatten mit 10 Terabyte Kapazität aus

Der Hersteller HGST setzt hinsichtlich der Speicherkapazität von Festplatten eine neue Höchstmarke. Die neue Ultrastar Archive HA10 kann satte 10 Terabyte aufnehmen. Bis allerdings normale Verbraucher in den Genuss solcher Systeme kommen, wird es ... mehr... Festplatte, Hdd, Platter Bildquelle: Alpha six / Flickr Festplatte, Hdd, Platter Festplatte, Hdd, Platter

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Ui... dauert rund 40 Stunden, um die bei 68 MB/s vollzuschreiben. Da hat der Rechner ja mal was zu tun ;D
 
@dodnet: Kannst ruhig mal ne Pause zwischendurch machen.
 
@dodnet: Danke, wollte gerade nachhrechnen wie lange das vollständige beschreiben wohl dauern würde. :-)
 
@dodnet: Wie lange es wohl dauern mag, die 10TB mit Veracrypt voll zu verschlüsseln ... o0 ^^
 
@doubledown: Naja, soweit ich das bisher festgestellt habe, wird so schnell verschlüsselt, wie beschrieben werden kann, von daher...
 
Hier geht eine Entwicklung auseinander, mal schaun wann sie zusammen läuft. Einerseits giantische, ja Tergantische :-) Festplatten mit ordentlicher Geschwindigkeit, andererseits Festplatten mit enormer Geschwinigkeit aber nur max. 1/10 der Kapazität. Wenn se nun nioch beides kombinieren, sehe ich das als Impuls. 256 GB ultraschnelle SSD mit 8TB HDD als 2. Laufwerk für Datenmengen. Also C:\ und D:\ usw in einer Platte... So ich hör mal auf zu träumen...
 
@Antiheld: Wozu in einer Platte? In Desktops ist genug Platz für 2 Platten....

Und echte Hybrid-Platten gibt es schon. (Also große HDD mit kleiner SSD als interner Cache)
 
@Antiheld: Im Profibereich kannst du dir auch richtig große SSDs mit 8 oder 10 TB kaufen, das kann nur im Moment noch kein Privatmensch bezahlen.
 
@Antiheld: Nö wenn dann schon eine neue Speichertechnologie, welche so schnell wie Hauptspeicher ist, billig zu produzieren ist und außerdem locker die hohe Speicherdichte zusammenbringt. (Memristor) http://tinyurl.com/odzjo5n
 
Super, da könnte man endlich mal die ganzen einzelnen Externen zusammenpacken ;-)
 
Also hat man weiterhin die Wahl zwischen der langsamen Seagate und der sündhaft teuren (aber schnellen) HGST ;) - Irgendwie tut sich da seit fast einem Jahr absolut nichts am Festplattenmarkt.
 
10 TB oder 8 TB... So groß ist der Unterschied nicht. Was allerdings ein Unterschied ist, ist der Preis der beiden 8 TB Platten von Seagate und HGST. 600 Euro für HGST und 270 Euro für Seagate. Und ich möchte nicht wissen, was HGST für die 10 TB-Variante haben möchte.

Ich habe seit knapp 3 Monaten eine Seagate Archive mit 8 TB. Sie läuft, speichert und liest ohne mucken und knurren. Und das für nicht mal die hälfte des Preises der Konkurrenz.
 
@SunnyMarx:
ja, der Preis. Bei solchen Speicherzahlen ist es aber selbstverständlich, das man diese auch sichert. Also mindestens ein ordentliches Raid. Das heißt mindestens noch eine zweite Festplatte. Also gleich mal 540 Euro.
Die Preise und dazu noch die Speicherdichte sind bei den Festplatten einfach total aus den Fugen geraten. 4 TB HDDs müssten um die 70 Euro kosten, 6 TB um die 100, 8 um die 150 und 10 können dann auch ruhig bei Einführung 250 kosten. Aber was da im Moment abläuft ist einfach nur noch kaputt.
Wenn ich mir überlege, dass ich vor 4 (!!!) Jahren eine 2 TB WD Green für 55 Euro gekauft habe und diese heute 110 Euro kostet... was soll sowas?
 
@Freudian: Liegt wohl daran, dass die 3,5er am Ende ihrer technischen Entwicklung sind. Ok, man bekommt heute einen Audiokassetten-Walkman für 10 Euro, aber man bekommt eben keinen Plattenspieler für 50 Cent. Ein neuer Plattenspieler kostet immer noch 50-100 Euro. Wenn es früher schon mal niedrigere Preise für 3,5er gab, dann lag das eben auch an der damals noch viel höheren Nachfrage (dazu kommen mittlerweile noch x-fach gestiegene Gema-Gebühren auf Speichermedien und der grottenschlechte Eurokurs gegenüber dem Dollar). Kurz: Die 3,5er sind ohnehin 'ne sterbene Gattung, wenn nicht gar auslaufende Technologie!

Man bekommt jetzt immerhin schon eine 2,5er-2TB für 80 Euro. Und 3TB gibt es auch schon als 2,5er. Heute (Mitte 2015) kann man sagen, der Konsumer kauft:

Speicher bis:
4-128 GB = USB-Stick, SD-Card
128-512 GB = SSD
1-2 TB = 2,5er HDD
3-10 TB = 3,5er HDD

Schon jetzt ist es absehbar, dass in etwa einem Jahr gelten wird:

bis 500 GB = Stick, Card
bis 1 TB = SSD
2-3 TB = 2,5er
ab 4 TB bis ?? = 3,5er

Ich prognostiziere, dass in ca. 3 Jahren kaufbar-erschwingliche SSDs mindestens bis 2 TB reichen werden, 2,5er bis 5 TB und Cards+Sticks bis 1 TB.

Fazit: der Konsumermarkt für 3,5er bis 3 TB ist quasi heute schon tot! Daher MUSS UND WIRD ZWINGEND der Preis für 3,5er ab 4 TB schon sehr bald stark sinken! Und dass eben 3,5er unter 3 TB nicht mehr billiger werden, weil da die Nachfrage komplett einbricht, ist damit auch wieder nachvollziebar. Die werden nicht mehr billiger, weil sie bald ganz aussterben werden! Weil sie zumindest nicht mehr en Masse hergestellt werden. Einen Ausverkauf zu Ramschpreisen kann man dann ja immer noch kurzfristig machen.

Und in über 10 Jahren, meine ich, wird es Prinzip nur noch SSDs und Cards geben. Festplatten gibt es dann vielleicht noch so, wie es ja heute auch noch Magnetbänder zur Datenspeicherung gibt, aber alles nicht mehr im Alltagsgebrauch zu finden. Dann hat man eben zwei SSDs zu je 5 TB, anstatt eine 3,5er-HDD zu 10 TB, einfach weil das komfortabler und transportsicherer ist, selbst wenn es noch etwas teurer sein sollte.
 
Ich habe Anfang September 2011, also vor 4!!! Jahren mehr als 20 2TB-Energiesparfestplatten für meine 3 privaten RAID6-Arrays (Hauptserver, dezentraler Spiegelserver, Backupserver) für rund 60EUR das Stück gekauft. Sehe ich mir heute die Preise an, zahle ich für 2TB-Festplatten hingegen zwischen 70 und 80EUR. Da wundern mich die Beschwerden der Hardwarehersteller über geringe Absatzzahlen wenig, denn welcher Privatkunde zahlt schon gerne heute mehr für eine Rechnerkomponente als vor 4 Jahren oder gar 600EUR! für eine 10TB-Festplatte? Ich kaufe mir aus Prinzip so lange keine Festlatten mehr, wie die Hersteller meinen diese zu beliebig schwankenden Phantasiepreisen anbieten zu müssen. Notfalls lösche ich halt ein paar Terabyte Tutorials von Youtube (ansonsten habe ich nur selbstgedrehte Videos als Platzfresser auf meinen Festplatten und die lösche ich sicher nicht) oder ich verzichte auf die Speicherung meiner Rechnerbackups auf Haupt- und Spiegelserver, verzichte auf die dritte komplette Datensicherung auf meinem Backup-Server und lagere auf dem nur noch alle Rechner-Backups ein um wieder mehr Speicherplatz auf Haupt und Spiegelserver frei zu haben. Festplatten kaufe ich jedenfalls so lange nicht, bis ich die 2TB-Platten wieder zum damaligen Preis bekomme. Notfalls kann ich ja gebrauchte 2TB-Festplatten bei eBay von Privat kaufen. Dabei verdienen dann weder die Hersteller noch der Staat mit seiner Mehrwertsteuer an mir. Die Folgen der Flutkastastrophe in Thailand, welche auch die Festplattenfabriken getroffen hat, sollten allmählich behoben, von den Versicherungen bezahlt und somit nicht mehr in den Preisen zu spüren sein. Wie können dann also 4 Jahre alte Festplattenmodelle heute noch deutlich teurer sein als damals?

Ich brauche weder 4TB- noch 6TB- oder gar 10TB-Festplatten. Mit den ganzen technischen Klimmzügen, die dort mittlerweile mit SMR und Helium gemacht werden, also Technologien, die noch nicht einmal über ein Jahrzehnt im Einsatz getestet wurden, können die einfach nicht mehr die Zuverlässigkeit "alter" Festplatten erreichen und ich habe keine Lust alle paar Tage defekte Platten in meinen RAID-Arrays auzuwechseln. Die Fehlerrate pro geschriebenem Bit hat sich in den Specs bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr geändert und mittlerweile sind die Festplatten so gross, dass man bei der angegebenen durchschnittlichen Fehlerrate pro geschriebenem Bit von unkorrigierbaren Datnfehlern auf jeder Festplatte ausgehen muss. Je mehr Bits auf der Festplatte, desto mehr Fehler, wenn eine 10TB-Festplatte mittlerweile ein Vielfaches der Bitzahl speichert, welche als die durchschnittliche Fehlerrate pro geschriebenem Bit angegeben wird. D.h. es MÜSSEN fast zwangsläufig unkorrigierbare Fehler auf einer solchen Festplatte vorhanden sein. Das wiederum heißt, das jemand der eine 4TB- oder gar eine 10TB-Festplatte ohne gleichgrosse Sicherungsplatte und abseits eines RAID-Arrays nutzt, davon ausgehen kann, dass er irgendwelche Informationen darauf längst verloren hat, auch wenn die Festplatte scheinbar problemlos läuft und auch im SMART-Report keine Fehler zeigt. So böse bin ich meinen Daten nicht, dass ich für so etwas Geld ausgeben würde. Ich werde also warten bis die 2TB-Festplatten wieder entsprechend günstig sind. Wann immer das auch sein wird. Wenn ich mal ordentlich aufräume habe ich bestimmt für weitere 10 Jahre Speicherplatz und vielleicht lebe ich da bei meinen Extremsporthobbies schon gar nicht mehr und habe so immerhin etwas Geld gespart. ;-)
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