Roboter lernen bei Schäden in Minuten mit "Behinderung" zu leben

Die Funktionsweise von Robotern ist bisher noch ziemlich starr. Französische Wissenschaftler haben nun aber Konzepte entwickelt, mit denen die Systeme ihre Aufgaben auch dann weiter ausführen können sollen, wenn sie beispielsweise durch Schäden ... mehr... Film, Killer-Roboter, Terminator 2 Bildquelle: TriStar Pictures Film, Killer-Roboter, Terminator 2 Film, Killer-Roboter, Terminator 2 TriStar Pictures

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Musste grade an diese Bohrer aus Matrix Revolutions denken. Knapp wurde ein Bein von einer Rakete zerstört, wurde prompt das nächste Bein zum Ausgleich neu orientiert.
 
Das ist eigentlich nur logisch. Roboter sollen menschliches Verhalten lernen und wenn ein Mensch einen Finger oder eine Hand verliert, könnte er sich in Sekunden anpassen wenn er sich um die Wunde nicht kümmern müsste.
 
@gutenmorgen1: ja genau es ist nur logisch.... natürlich ist es logisch, es geht aber viel mehr darum dass man es geschafft es so etwas zu programmieren.... das verdient Anerkennung
 
Müsste nicht 'leben' und nicht 'Behinderung' in Anführungsstriche? ;)
 
@pool: Wann etwas lebt ist schwer zu sagen, KI ist so eine Sache für sich, im prinzip sind wir auch nur Maschinen, aber organische
 
@lesnex: Na ich denke zur Definition von Leben gehört dann aber doch noch wesentlich mehr. Zumindest hoffe ich das.
 
@Tomarr: Ja replikation...
 
@daaaani: Dann ist ein 3D-Drucker im Prinzip eine Gebärmutter..?! ;)
 
@daaaani: Ich hoffe noch mehr. Auch wenn mir da nichts einfällt. Nach meinem ersten Beitrag dachte ich noch das vielleicht ein Bewusstsein seiner selbst, das Wissen über die vergänglichkeit oder ein Gewissen dazu gehört. Allerdings ist mir dann bewusst geworden dass diese Punkte auf Tiere und schon gar nicht pflanzen zutreffen, diese jedoch eindeutig trotzdem leben.
 
@LotuSan: Nein das kommt ja nicht mal in die Nähe! ;)
 
@Tomarr: Selbst Einzeller! Bei Molekularen Verbindungen ist man sich noch uneins. Sprich z.B. Viren oder DNA, RNS Stränge.
 
@Tomarr: Aus Wikipedia:

-von ihrer Umwelt abgegrenzte Stoffsysteme.
-Stoff- und Energiewechsel und sind damit in Wechselwirkung mit ihrer Umwelt.
-Sie organisieren und regulieren sich selbst (Homöostase).
-Sie pflanzen sich fort, das heißt, sie sind zur Reproduktion fähig.
-Sie wachsen und sind damit zu Differenzierung fähig[1].
-Sie sind reizbar und damit fähig, chemische oder physikalische Änderungen in ihrer Umgebung zu registrieren.
 
Und wieder einen Schritt Richtung iRobot
 
An solchen Reaktionen gegen Störungen wird schon seit einigen Jahren geforscht.
Wenn Roboter lernen sollen, beliebige Hindernisse zu überwinden, müssen sie ihre Bewegungsabläufe auch so anpassen, dass sie schnell auf plötzliche Änderungen, wie einen Fehltritt, der sie aus den Gleichgewicht bringen könnte zu reagieren. Die Reaktion auf defekte Gliedmaßen wird wohl einfach nur das Resultat eines voll dynamischen Fortbewegungs-Systems sein. Wenn man es schafft, dass der Roboter auf beliebige Störungen reagieren kann und sie ausgleicht, dann kann man auch fehlende Gliedmaßen ausgleichen. Aus dem einen folgt das andere...

Hier ein paar beeindruckende Videos zu dem Thema:
https://youtu.be/w2itwFJCgFQ?t=6m50s (das ganze Video lohnt sich!)
https://youtu.be/M8YjvHYbZ9w?t=28s
https://youtu.be/SD6Okylclb8?t=10s
 
Echt faszinierend... Und irgendwie erschreckend ?
 
naja, da lief die tage so ein wettbewerb, bei dem die roboter non-handicaped (behinderung ist ein schreckliches deutsches wort!) aufgaben erledigen mussten und sind dabei schon grandios idr umgekippt. man sollte wohl erst einmal den ersten vor dem zweiten schritt machen
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