Netflix via VPN nutzen ist wie Müll aus dem Autofenster werfen

In der idealen Welt von Mary Ann Turcke, die seit Kurzem an der Spitze des kanadischen Medienkonzerns Bell Media steht, würden Nutzer sozial ausgegrenzt werden, wenn sie VPN-Dienste zur Umgehung von Ländergrenzen im Internet verwenden. mehr... Netflix, TV-Serie, House of Cards Bildquelle: Netflix Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix

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Und solange es so Knalltüten wie diese Turcke gibt, werden wir wohl auch weiterhin gezwungen sein auf VPN zurückgreifen zu müssen, gerade weil sei die Märkte und damit auch die Inhalte von ihren Kunden abtrennen.
Komisch daß beim Thema Globalisierung immer wieder vergessen wird daß dies auch für die Kunden gilt oder zumindest gelten sollte.
 
@Johnny Cache: Gäbe es diese Geo Trennungen nicht, bräuchte Netflix nur die "billigen" Rechte für Kanada kaufen und könnte darüber alle Englischsprachigen Länder versorgen. Genauso wie man einfach nur die rechte für ein paar Österreicher kaufen müßte und alle Deutschen einfach auf Netflix Austria hinweisen müßte. Eine Lösung wären , teure, Weltweite Rechte, hier ist aber das Problem das nicht alle Inhalte überall nachgefragt werden. Warum soll man zB Die Weltweiten Rechte für serie XY kaufen, wenn die im Spanisch Sprechendem Raum garnicht ankommt? Ein gutes Beispiel ist die Britische Serie "Shameless" die ist in Europa und gerade in GB ein riesen Hit, die rechte für die USA sind aber Sinnlos, da die Amis die Englischen Verhältnisse nicht verstanden hatten. Daraufhin hat der US Sender die Bücher gekauft und "Shameless US" gedreht, diese Rechte Weltweit zu kaufen wäre für netflix unsinnig da die US Version in England kein Bein auf die erde bekommt. Der Glaube das alles was aus den USA kommt überall auf der Welt gleich beliebt ist, ist ein Irrglaube, daher sind weltweite Rechte oft Unsinn. Ich sehe auch öfters Serien via Netflix VPN, aber das ist mir lieber als ein Weltweites Netflix für 15 Euro.
 
@Butterbrot: Das Problem besteht ja sowieso nur weil es getrennte Rechteverwerter gibt die miteinander konkurrieren. Hätte man diesen sinnlosen Overhead erst einmal von der Backe, würde sich auch das ganze Problem in Luft auflösen.
Das ist ja das geniale an der digitalen Distribution, daß man komplett auf die lokalen Verteiler verzichten kann. Und daß die sich nicht freiwillig den Ast auf dem sie sitzen absägen lassen ist ja wohl auch klar.
 
@Johnny Cache: Auch Netflix ist nur ein Verteiler, die TV Sender könnten das Geschäft auch selbstständig machen, aber willst Du bei 25 Sendern einen Vertrag machen? Eine Welt ohne Nachteile für den Kunden ist eine Traumwelt, alle, auch Netflix und die TV Sender, müssen möglichst hohe Gewinne einfahren. Sozialismus funktioniert nicht, das sollte auch der Letzte irgendwann kapieren.
 
@Butterbrot: Njein, Netflix ist ja beides. Wobei sie sich mit der übereilten Rechtevergabe für House of Cards an Sky ja auch ziemlich in die Nesseln gesetzt haben.
Eine zentrale Stelle welche die Rechte vergibt wäre wirklich optimal.
 
@Butterbrot: Das ist doch blödsinn. Bei Netflix brauch eich einen account. Wer schaut der zahlt, wer nicht schaut, der zahlt auch nicht. So einfach ist das.
Das Problem sind tatsächlich die Rechteverwerter die alles bis zum Exzess vielfach bezahlt haben wollen.
Und auch die Firmen selbst - Globalisierung nur für die Anbieter, nicht jedoch für den Kunden.
Dieses Rechteverwertungsgeschwafel ist purer Blödsinn.
 
@Butterbrot: Ich weiss ja nicht in welcher Welt du lebst, aber in der wo ich lebe funktioniert der Kapitalismus genausowenig. Wir fahren weltweit aktuell nur etwas langsamer gegen die Mauer. Im gelebten Kapitälismus konzentriert sich Macht und Reichtum genauso in einer dünnen Oberschicht wie im gelebten Sozialismus. In beiden System leben einige Wenige sehr gut auf die Kosten von anderen Vielen die deutlich weniger bis gar nichts haben. Die "nervige" soziale Komponente wird ja immer weiter reduziert.
 
@Johnny Cache: Man sollte das so Abrechnung, dass in dem Fall Netflix nur dann für eine Serie zahlt, wenn der User es ansieht. Also, um so mehr Leute eine bestimmte Serie schauen, um so mehr muss Netflix dafür zahlen. Das wäre doch viel gerechter.
 
@bumabuma: Es wäre auch gerechter wenn jeder Nutzer pro Folge/Film, am Besten nach tatsächlich geschauter Zeit.

Es wäre auch gerechter, wenn Nutzer ihren tatsächlich verursachten Traffic bezahlen müssten.

Darfst dir selber Gründe überlegen, weshalb das nicht so ist.
 
@Butterbrot: Man könnte es ja auch anders rum machen, wie aus der Historie der TV-Austrahlung gewachsen. Es wird grundsätzlich erstmal überall alles angeboten und nach Abrufen der User aus jeweiligen Ländern gesplittet an die Verwerter gezahlt. Das lässt sich ja wohl statistisch erfassen.
 
@Butterbrot: Versuch mal ansatt "weltweite Rechte" die Formulierung "internationale Rechte" zu verwenden.
Das ergibt schlagartig mehr Sinn.
Ein Anbieter wie Netflix muss ja nicht unbedingt jede Serie in jedem Land anbieten. Mit internationalen Rechten erwirbt er ja nur die Option einen Inhalt in mehr als einem Land anbieten zu können. Es muss nicht überall sein.
Mit dieser Vorgehensweise würden Anbieter wie Netflix auch noch Geld sparen, weil sie nicht in jedem Land ein Niederlassung betreiben müssten und die Rechte nicht für jedes Land erst mühsam verhandeln müssten.
In der Zeit, welche sie durch solche Sachen verlieren, hätten sie die Kosten der internationalen Rechte durch zwischenzeitlich fließende Gelder aus den Aboverträgen längst wieder rein.
Die Abo-Mehrkosten würde der Kunde, der ja schon nach einem solchen Anbot schreit, locker bezahlen.

Eine weitere Lösung des Problems wäre übrigens folgende:
Netflix entfernt das Geo-Blocking und ermöglicht ganz legal den Zugriff auf sein jeweils ausländisches Angebot mit einem entsprechenden Benutzerkonto.
Soll heißen: Man führt ländergebundene Benutzerkonten ein. Ein deutsches Netflix-Konto hat also auch über VPN nur auf das deutsche Netflix-Angebot zugriff und ändert sich nicht dynamisch je nachdem in welchem Land ich mich befinde oder mich über VPN verbinde. Der Zugriff zum amerikanischen Angebot ist zwar offiziell möglich, man muss sich aber vorher ein neues zweites Netflix-Benutzerkonto für das amerikanische Netflix erstellen.
Dann hätte man zwar als Kunde doppelte Kosten, ein nicht unbedingt auf ihn zugeschnittenes Angebot und eine andere Sprache, aber die wirklichen Filmfans würde dies nicht davon abhalten, ob es nun 10 oder 20 Euro kostet.
 
@muffy: Beide Vorschläge lassen etwa entscheidendes vollkommen außer Acht. Wenn ich mich im Ausland befinde, gelten für mich die Gesetze des jeweiligen Staates und nicht die meines Heimatlandes.

Zum Beispiel gibt es Serien/Film die in manchen Ländern verboten sind. Wenn ich mich dort aufhalte ist es egal ob mein Account deutsch, türkisch, peruanisch oder chinesisch ist, Netflix darf mir den Film in dem Land nicht zugänglich machen. --> Damit sind wir wieder beim Geoblocking.

Nachtrag:
Oder die Version (geschnitten usw.) des Film variiert auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen.
 
@crmsnrzl: Ja, das ist sicherlich für alle Filme, die derzeit gegen gesetzliche Bestimmungen eines einzelnen Landes verstoßen, ein Problem.

Die einzige Chance das Problem erst gar nicht entstehen zu lassen, liegt darin, dass die Urheber eines Films ihre national organisierten Geschäfte auf eine reine internationale Rechtevergabe umstellen.
Bei Kinofilmen funktioniert dies seit Jahren bestens. Dort gibt es bei vielen Filmen einen weltweiten Kinostarttermin, an dem in jedem Land am gleichen Tag eine für den dortigen Markt und den dortigen gesetzlichen Bestimmungen angepasste Version eines Films veröffentlich wird.
Die Kinos sind die Anbieter und Rechteverwerter.
Im Heimkino-Bereich bzw. bei Streaming-Anbietern wie Netflix würde das exakt genauso funktionieren.

Stattdessen wittern die Urheber eines Films aber Profit, in dem sie unterschiedlichen Anbieter und Rechteverwerter auf internationaler Ebene gegeneinander ausspielen.
 
@muffy: Das löst das von mir erwähnte Problem nicht.

Wenn ein Film in Deutschland verboten ist, ist er verboten. Auch als Chinese mit kurdischem Account in einem Berliner Hotel darf dir Netflix den Film nicht anbieten.

Ich streite mit dir nicht herum, ob es doof ist, dass Urheber mit ihren Urheberrechten verfahren dürfen wie, sie wollen, sondern
ich sage, dass auch bei erzwungener, ausschließlich globaler Rechtevergabe weiterhin Geo-Blocking oder -Filtering weiter betrieben werden muss.
 
@Johnny Cache: Hast Du's noch nicht begriffen?
Die VORTEILE der Globalisierung gelten nur für Konzerne.
Die NACHTEILE der Globalisierung gelten nur für uns Konsumentenvieh.
 
@moribund: Stimmt schon irgendwie. Genau deswegen kaufe ich auch immer häufiger direkt in China ein weil es anscheinend der letzte freie Ort auf der Welt ist.
Wenn die dort auch noch einen Streamingdienst auf die Beine stellen haben die bisherigen Platzhirsche aber mal so richtig ausgekackt.
 
@moribund: richtig. Wenn die Unternehmen nicht weltweit agieren würden, dann würde es halt illegale Mittel und Wege geben an die Serien zu kommen (die es auch gibt). So sollte Netflix und Co. glücklich sein, dass Menschen solche Bürden auf sich nehmen, um Netflix zu schauen. Betrug an den hiesigen Unternehmen? Immer gerne und bei jeder Gelegenheit, denn die Saftsäcke hierzulande sind preislich (und anderweitig) so unglaublich dreist, dass ich denen den Bankrott nicht oft genug wünschen kann.
 
@Johnny Cache: Nimm dazu noch Mark Zuckerberg (FB),
Larry Page (Google), Satya Nadella (MS), Tim Cook (Apple), Jeff Bezos (Amazon),
Robin Li (Baidu, chinesische Suchmaschine), Arkadi Wolosch (Yantex, russisches Internetunternehmen) und noch ein paar andere, schau außerdem mal was in der aktuellen Politik bezüglich Internet so los ist, obwohl alle sowas natürlich strikt ablehnen, alle dagegen sind und sämtliche Überlegungen in diese Richtung strikt unvorstellbar für sie sind, es kann allen beteiligten eigentlich doch nichts besseres passieren, als wenn es irgendwann eine feste, nicht veränderbare, Zuordnung "natürlicher Benutzer"<=>IPv6 geben würde. Dann hätten sich fast alle "Probleme" im Internet von selber erledigt.
 
"Ein Streaminganbieter mit einer geringen Filmauswahl ist wie ein Supermarkt, bei dem nur 30 Prozent der Regale mit Ware befüllt sind. Man macht das einfach nicht."
 
@Der_Nachbarino: Ich habe hier einen Supermarkt mit geschätzt 20 Metern Fleischtheke und Hunderten Produkten. Ich kaufe Fleisch und Wurst aber beim Metzger nebenan der auf 6 Metern nichtmal 20% der Waren hat, aber er hat genau das was ich will und er hat es in viel besserer Qualität. Wer natürlich jeden Mist Frisst ohne Rücksicht auf Qualität, der geht zum Supermarkt
 
@Butterbrot: wow. Klasse Vergleich von Äpfel und Birnen. Was bringt mir ein Streaming-Anbieter, der mir gerade mal ~300h Inhalt bieten kann? Soll ich dann für Inhalt zahlen, den ich schon kenne? Immer sagen es hat keine Grenze und dann künstlich verknappen hat alles andere mit "jeden Mist fressen".
 
@TurboV6: Wo ist das Problem an den 300 Stunden? ich zahle dafür bis ich alles gesehen habe was mit interessiert und dann gehe ich zum nächsten Anbieter. Gäbe es wie bei der Skymafia nur 24 Monats Verträge könnte ich dich ja verstehen.
 
@Butterbrot: Das klappt natürlich ganz einfach weil jeder Anbieter gleiche technische Voraussetzungen bietet... Netflix bietet seine Apps für nahezu JEDE Plattform an, es gibt mehrere Tonspuren und Untertitelsprachen. Sky Go gibt es seit kurzem auch mal für Android. Nach einer WP-App brauchst du nicht einmal zu suchen, obwohl es eine für die XBox 360 gibt. Bei Netflix ist man nicht an eine gewisse Anzahl Geräte gebunden, sondern gleichzeitige Streams sind der limitierte Faktor. Selbst Sky Go für 5 EUR im Monat würde dagegen den Kürzeren ziehen. Inhalt ist also auch nicht alles, was zählt.
 
@Butterbrot: Der Vergleich hinkt ein bisschen. Immerhin gibt es auch viele qualitativ hochwertige Filme die nicht bei Netflix (oder anderen On-Demand-Anbietern) zum leihen sind. Bestes Beispiel für mich "Guardians of the Galaxy", der kann momentan nur gekauft werden für min. 13,99 € (Quelle: https://www.werstreamt.es/film/details/50878/guardians-of-the-galaxy/).

Desweiteren, glaube ich, hast du meinen Post falsch verstanden. Stell dir vor: Dein Metzger hat 70 Prozent freie Fläche in der Kühltheke und bietet kein Putenfleisch an (obwohl genügend Platz vorhanden wäre). Du willst aber Putenfleisch. Was machst du?
 
@Der_Nachbarino: Wenn die Nachfrage nach Putenfleisch hoch genug ist, bietet er es auch an. Der US Inhalt der hier nicht angeboten wird, muß erstmal Syncronisiert werden. Es mag unter den techfreaks einige geben die Filme/Serien im Original sehen wollen, in der Großen Masse der Konsumenten ist das aber ein verschwindent geringer Prozentsatz.Kaum jemand will beim TV schauen innerlich alles übersetzen. Schau dir mal bitte die Einschaltquoten des Tages an, unter den top10 sind jeden tag 7-9 Deutsche produktionen, das bedeutet das die Leute, trotz genug alternativen, bevorzugt Serine/Filme Made in Germany ansehen.
 
@Butterbrot: Das wär im Fall von Streaming sowas von egal ob die "große Masse" in den anderen Ländern irgendwas in Originalsprache oder lieber in ihrer eigenen sehen würden. Weisst du auch warum? Selbst wenn es Weltweit nur 2 Millionen mehr Zuschauer wären, wären es 2 Millionen Zuschauer mehr.

Und es schließt darüberhinaus nicht aus das man Serien und Filme trotzdem noch Synchronisiert und ebenfalls vermarktet, für die die lieber in Landessprache schauen. Zahlst eben X€ mehr für alles was auch in Landessprache angeboten werden, oder X€ weniger wenn du die Originalsprache nicht brauchst. Sagen wir mal 13€ für Englisch oder 13€ für Deutsch oder 20€ für beides zusammen.
 
@Butterbrot: was ist wenn es verderbliche Ware ist? Oder wenn er sich einfach dazu entscheidet eine bestimmte Sorte nicht anzubieten, die du problemlos im Ausland bekommen kannst? Und natürlich bist du bereit zu zahlen. Was machst du? Ich würde auf "importieren" tippen - VPN ist nichts anderes. Es ist ja kein Freitfahrtschein alles "kostenlos" zu bekommen. Ich weiß also nicht worüber sich Turcke und Co. beklagen.
 
@Butterbrot: So ein Quatsch. In "meinem" Supermarkt wurstelt ein Metzgermeister mit zwei Gesellen.
Die meisten Metzgereien schlachten nicht mehr selber, sondern bekommen ihre Schweinchenhälften fertig zerlegt von den zentralen Schalchthöfen.
Also wenn "dein" Metzger neben einem Supermarkt wie REAL liegt, haben sie wohl den gleichen Fleischlieferanten. Ansonsten wäre er nicht konkurrenzfähig.
 
@LastFrontier: Mein Schlachter schlachtet selbst, und wenn Du glaubst das Real und co die gleiche Qualität liefert bist du reichlich naiv. Weisst Du eigendlich warum Fleisch in deren verpackungen immer auf Zewatüchern liegt? weil da reichlich viel Wasser rausläuft. Kauf dir mal ein Steak beim Supermarkt und ein richtiges beim Schlachter, den Unterschied siehst und schmeckst Du nach dem braten. Wie sagte Schuhbeck so schön: Wer für Fleisch nicht mehr bezahlen will wie für Hundefutter, darf sich nicht wundern wenn er das bekommt was ein richtiger Schlachter an Hunde verfüttert.
 
@Butterbrot:

Auch wenn der Beitrag einige Tage alt ist, möchte ich kurz darauf eingehen. Ich persönlich finde es immer sehr interessant wie oft viele über Qualität von Lebensmitteln sprechen und darauf muss ich einfach Antworten.

Ich möchte mich nur auf Fakten und deren Schlussfolgerungen konzentrieren. Persönlicher Geschmeckt ist etwas darüber kann man sich immer streiten.

Fakt: Fleisch wird oft mit Wasser bespritzt um das Volumen/Gewicht zu erhöhen. Sicherlich kann hier z.B. um Kundentäuschung gesprochen werden ggf. um schlechtes Preis-Leistung Verhältnis. Aber wie kommst du aus diesem Fakt auf die Schlussfolgerung schlechterer Qualität. Daher bitte ich dir mir zu erklären warum Wasser Fleisch qualitativ schlechter machen soll? Das wäre ja das selbe wenn ich sagen würde, dass der Jägermeister verwässert mit RedBull den Jägermeister qualitativ schlechter macht. Einigen schmeckt es besser, anderen schmeckt es schlechter.
 
Content-Eichhörnchen sind das einzig gesellschaftlich inakzeptable an der Geschichte.
 
Geoblocking ist einfach nur krank. Auf der einen Seite wollen die Medienunternehmen Geld verdienen und auf der anderen Seite machen sie sich selbst mit raffgierigen Lizenzmodellen fertig.
Und bei Filesharing ist es oft das gleiche - die meisten besorgen sich Kontent den sie trotz Zahlungsbereitschaft einfach nicht legal bekommen.
 
was ist denn das für ein Quatsch?! Wo bitte ist das Diebstahl? Um Netflix in USA nutzen zu können muss man dort einen Account haben, für den man schliesslich auch bezahlt.
 
@b.marco: Nein. Du hast einen Account in Deutschland kannst in Netflix USA aber mit deinem Account den du aus Deutschland hast das US Angebot anschauen. ist in den UK auch so. am TV schau ich Netflix UK und am PC Netflix US dank VPN. Schon bloed wenn Netflix US 15000 Files anbietet und UK nur 3000
 
@-adrian-: Noch nicht mal das. Mein Account war und ist schon immer in den USA.
So geht das eben wenn man in einem "Entwicklungsland" wohnt wo es zu diesem Zeitpunkt der Dienst noch nicht einmal angedacht war. Entwicklungsland deswegen, weil bei uns fleißig entwickelt wird, es aber oft nicht am Markt ankommt.
 
@Johnny Cache: Ich hab auch den US account - ist auch am guenstigsten :)
 
@Johnny Cache: Für den US Accout benötigst Du eine US Adresse die garantiert nicht deine eigene ist. In Deutschland ist das angeben einer Falschen Adresse bei Handyvertrag und anderem nicht Strafbar solange du sie nicht für illegales nutzt. In den USA ist das bereits Identitätsdiebstahl und eine schwere Straftat für die es rund 12 Jahre gibt. Die meissten erfahren das erst, wenn der gute Mann der Einreisekontrolle sie in ein Nebenzimmer bittet. Und dank 9/11 überprüfen die Behörden Zug um Zug alle gemeldeten Adressen.
 
@Butterbrot: Warum sollte ich noch in die USA wollen wenn man auch hier Netflix bekommen kann? Gibt es noch was wofür man die braucht? ;)
 
@Butterbrot: Erklär mir mal wieso ich zB als zahlender Kunde nicht auf meine Streaming-services zurückgreifen kann wenn ich mal im Ausland(zb Urlaub oder Geschäftsreise) bin? Wieso ich bei den meisten anbietern kaum auswahl an Sprachen habe und komm jetzt nicht mit Englisch haben ja die meisen aber wie siehts für Franzosen in Deutschland, Deutsche in Italien usw aus?
Spricht jeder Deutsche ausschließlich deutsch und jeder Italiener außschließlich Italienisch und jeder Spanier ausschließlich spanisch??
 
@Butterbrot: ... sorry - aber wer ist denn heute noch so blöd und will in die Vereinigten Staaten? ;-)

Persönlich würde ich nicht mal eine geschenkte Reise in dieses Land annehmen ...
 
@b.marco: Aber du bist ein Ausländer und darfst das dann laut denen nicht.
Ich mag mich täuschen, aber nennt man sowas nicht umgangssprachlich "Rassismus"?
 
@Johnny Cache: Nein, das wäre vielleicht Diskriminierung von Ausländern, aber kein Rassismus. Der Begriff wird heutzutage derart inflationär verwendet, dass jeder bei der kleinsten Form von Diskriminierung oder Benachteiligung 'Rassismus' schreit. Rassismus ist es aber erst wenn es wirklich auf die Rasse eines Menschen bezogen ist.
 
@TYPH00N: Ich verwende einfach die Begriffe mit denen die meisten Leute etwas anfangen können. Letztendlich verstoßen Geolocks bei uns gegen Art. 2 GG, weil ich ja auf Grund meiner Herkunft benachteiligt werde. ;)
 
@Johnny Cache: so ein Käse. Sagste das auch wenn Du nen päckchen Gras hast, erwischst wirst? Ich mein in Holland ist das okay, aber wegen deiner deutschen Herkunft wirste belangt. Also so ein Schmarrn mit den Art. 2 GG hab ich lange nicht mehr gelesen.
 
@TurboV6: Kann ich nicht sagen. Ich weiß nicht wie das in den Niederlanden gehandhabt wird wenn dort deutsche mit dort legalen Drogen in entsprechend legalen Mengen erwischt werden.
Aber du hast natürlich vollkommen recht, auch die Gesetze sollten international vereinheitlicht werden.
 
@Johnny Cache: "Letztendlich verstoßen Geolocks bei uns gegen Art. 2 GG, weil ich ja auf Grund meiner Herkunft benachteiligt werde."

Blödsinn.

Und wenn überhaupt, wirst du auf Grund deines Aufenthaltsortes benachteiligt, nicht auf Grund deiner Herkunft. Als Albaner in Deutschland mit deutschen Account, darfst du das gleiche sehen wie ein Deutscher in Deutschland mit deutschem Account.
 
@Johnny Cache: Weltweit einheitliche Gesetze? Klingt nach Weltregierung. Und das, wo die Leute doch schon von der EU so begeistert sind.

Man hat es bis heute nicht mal geschafft, dass die Menschenrechte überall durchzusetzen. Leider.
 
@crmsnrzl: Ich sagte Gesetze und nicht Regierung. Daß bei uns Gesetze durch Politiker und nicht durch vernünfitge und vor allem unabhängige Menschen gemacht werden ist eines der größten Probleme in unserer Gesellschaft.
 
@Johnny Cache: Ich finde es schon gut, dass jedes Land andere Gesetze hat. Wie sollte man auch alle Gesetze international vereinheitlichen? Das ist einerseits ein unmögliches Unterfangen sich zu einigen, und zweites hat jedes Land nun mal andere Gepflogenheiten mit dementsprechend anderen Gesetzeslagen.

Gesetze sind ja auch zu einem großen Teil an das Land selbst angepasst, sodass Gesetze in dem einen Land Sinn machen, in dem anderen aber garnicht.
 
@TYPH00N: Genau das ist der Punkt. Die EU zeigt bereits, das es mehr als schwierig ist, etwas einheitlich zu regeln. "EU-Diktatur!" hört und liest man nicht gerade selten. Je mehr man Gesetze aber vereinheitlichen will, desto mehr müssen die beteiligten Länder aber Kompetenzen abgeben und Zugeständnisse machen. Damit setzt man einfach nur eine Regierungsebene drauf, was anderes ist es nicht. Und dann ist die EU ja immer noch nur ein Teil der Welt.

(Nicht dass ich das schlecht finden würde, ich glaube nur nicht, dass es funktioniert.)

Was meist mit "einheitliche Gesetze/Regelungen weltweit" gemeint wird, ist "meine Gesetze/Regelungen weltweit".
 
Na dann baut doch mal fahrende Papierkörbe. Dann landet der Müll auch nicht auf der Straße und mein Auto bleibt auch sauber.

"Zu Hause habe sie daher auf VPN-Dienstleister zurückgegriffen, um die Ländersperre zu umgehen.(...)Überflüssig zu sagen, dass es jetzt kein VPN mehr gibt." ... Das glaubt aber auch nur die alte^^
 
Ich würde der Lady ja meine Aufmerksamkeit schenken wenn sie nicht diesen unerhörten Vergleich gebracht hätte. Statt Müll aus dem Autofenster werfen, hätte sie doch masturbieren nehmen können. Das ist auch gesellschaftlich inakzeptabel und die ganze Diskussion wäre wenigstens lustig geworden.
 
@gutenmorgen1: In welcher Gesellschaft ist Masturbieren bitte inakzeptabel?
 
@picasso22: Situation A: an dir fährt ein Auto vorbei und du siehst, wie jemand eine Plastikflasche aus dem Fenster wirft. Situation B: Auf der anderen Strassenseite steht jemand, der sich das Rohr putzt.
 
Ich sag euch was Diebstahl ist. Diebstahl ist, mir dasselbe abzuverlangen wie dem Ami, der 10x mehr im Angebot hat wie ich. DAS ist Diebstahl! Ich hab vorgestern sowieso Netflix gekündigt. Wenn die mal an ihr US Angebot ranreichen, dürfen se sich wieder melden.
Wenn ich sowas les möchte ich ein sehr brutales Ballerspiel spielen und an die Medienindustrie denken.
 
@LivingLegend: Man macht dir ein Angebot für einen Preis. Beides kennst du vorher. Was genau ist daran Diebstahl?
 
@picasso22: dass sie zB nach eine abgeschlossenen Angebot den VPN-Zugang blocken.
 
@TurboV6: Und wo genau ist das Diebstahl? Was genau wird dir denn gestohlen wenn du nicht auf einen anderen Markt zugreifen kannst? So sind halt die Regeln, akzeptier sie oder lass es halt. Niemand zwingt dich bei Netflix zu sein.
 
@picasso22: naja so sind die Regeln eben nicht. Wenn Du ein Produkt kaufst, dann evaluierst Du i.d.R. Wenn nun während dieser Evaluierung sich für Dich heraus stellt "ah, ich kann es zwar nicht direkt nutzen aber über einen VPN" dann ist das eine legitime Bewertung. Wenn Du nun das Produkt kaufst, obwohl es eben keinen Hinweis gibt, dass VPNs gesperrt werden - und genau das war der Fall - dann ist das zwar kein "Diebstahl" im juristischen Sinne aber sie nehmen Dir plötzlich etwas weg, mit dem Du kalkuliert hast. Für mich ist das eher so, dass Netflix bewusst VPNs ignoriert hat und zwar solange, bis plötzlich die Medienhäuser auf der Matte standen. So hat Netflix indirekt Werbung für sich gemacht, indem sich herumgesprochen hat, dass man doch auf das US Angebot zugreifen kann und so enorme Nutzerzahlen generiert hat.
 
@picasso22: Such mal bitte in den Netflix AGBs, das Netflix Deutschland weniger als 1/10 des US Angebots hat, oder deutlich weniger als andere europäische Varianten.
Oder such in den deutschen Netflix AGBs, das die eigene Sendungen in Deutschland wesentlich später zeigen (House of Cards). Such mal!
 
@LivingLegend: Wo in den AGBs steht denn bitte, dass das Angebot international gleich ist? Such mal! Wo steht, dass jede Serie gleich in 200 Sprachen aufgenommen wird, um Sie auch ja zeitgleich in jedem Land zeigen zu können? Such mal!
 
@dognose: Wenn man mit Netflix Werbung macht, dann erwarte ich auch Netflix. Und nicht NEtflix light. Fair wäre das ganze für den Bruchteil des Preises anzubieten. Wird aber nicht gemacht. Man hätte gleich sagen sollen, das eben nicht viel dabei ist! House of Cards ist genauso ne scheisse. Es gibt Leute, die haben zum Beispiel nur deswegen Netflix. Und dann wird die neueste Staffel bis heute nicht gezeigt. Sowas MUSS man sagen, sonst verscherzt man es sich mit der ganzen Kundschaft. Und alle early Adopter, die früh auf den Netflix Zug aufgesprungen sind, kannten Netflix aus anderen Ländern, wo deutlich mehr geboten wird. Netflix Deutschland ist ein Witz! Und andere Sprachen braucht man nicht unbedingt. Netflix Deutschland selbst hat Shows und Serien, die nicht in Deutsch vorliegen, das sind nichtmal wenige. Niemand erwartet alle Filme direkt auch in Deutsch, trotzdem könnte man das Angebot schon auf Englisch zeigen. Wird aber nicht gemacht.
 
@dognose: Spielt juristisch keine Rolle. Ein Vertrag darf nicht demgegenüber benachteiligt werden, der ihn nicht geschrieben hat. Es muss also eher darauf hingewiesen werden, dass es eine Zeitverzögerung gibt, als dass es sie nicht gibt. Bitte aufwachen aus dem Dornröschenschlaf. Danke!
 
@TurboV6: Ja, wach auf :)

Ich habe noch nie irgendwo gelesen, dass international agierende Unternehmen irgendwo auf Abweichungen zu anderen Ländern hinweisen - und auch noch nie gehört, dass dies notwendig wäre.

Mich würde interessieren woher die Erwartungshaltung kommt, dass ein Angebot in allen Ländern gleich zu sein hat - das trifft nur auf sehr wenige Produkte zu und ist sicher kein Regelfall.

Es beschwert sich doch auch keiner, dass Youtube-Deutschland keine Pay-Per-View Option für Filme bietet, wie es in den nordischen Ländern der Fall ist.
 
@dognose: es geht darum, dass es überall gleich ist sondern, dass NICHT offensichtlich ist, was Netflix Deutschland zeigt und was nicht. Netflix ist nur bekannt durch die "größte Videosammlung" und macht damit auch Werbung - Du kannst sie aber gar nicht nutzen! Darum geht es! Aufwachen Bürschchen! Du gehst einen Vertrag ein, dessen Inhalt Du nicht kennst. In Schweden ist dies ungültig, weshalb Du dort eine komplette Liste erhälst, was man sehen kann und was nicht. Hier in DE pennen die Verbraucherschützer wohl etwas.
 
@TurboV6: Wenn du Verträge eingehst, deren Inhalt du nicht kennst, dann solltest wohl eher DU Aufwachen, Bürschchen.

Außerdem hilft ein Blick in die AGBs nach denen Ihr hier so schreit. Dort steht nämlich, dass sich das Angebot auf Filme und Serien beschränkt, für die Netflix die Lizenzen in dem jeweiligen Land erworben hat, sowie dass sich das Angebot von Land zu Land (und über die Zeit) ungleichmäßig ändert. - Was wollt ihr noch? Eine Alphabetisch sortierte Auflistung aller Filme und Serien die in Deutschland gezeigt werden?

Aber da du ja Verträge abschließt ohne ihren Inhalt zu kennen, erwarte ich auch nicht, dass du AGBs ließt, bevor du das Häkchen setzt.
 
@dognose: oh man. Du hast echt keine Ahnung von Verbraucherschutz. Herzlichen Glückwunsch an diesen mündigen Bürger. PS: Von AGB gibt es keine Mehrzahl.
 
@TurboV6: Was hat das mit Verbraucherschutz zu tun? Nur weil ein Angebot nicht DEINER Erwartungshaltung entspricht muss es nicht gleich ein Fall für den Verbraucherschutz sein.

So, jetzt darfst du nochmal Minus klicken und dann sind wir alle happy.
 
@dognose: http://www.sueddeutsche.de/geld/urteil-wegen-produktbezeichnung-himbeer-tee-muss-auch-himbeere-enthalten-1.2505994 im Prinzip nichts anderes. Erst wird schön beworben das alles "drin ist" und im Kleingedruckten allerhand ausnahmen. Genau das ist Verbraucherschutz. PS: von mir hast Du nicht ein Minus (dafür aber picasso22); das scheint sehr wichtig für Dein Selbstwertgefühl zu sein.
 
@TurboV6: Das ist schon etwas anderes, und in diesem Fall finde ich das auch richtig. Himbeer-tee suggeriert ganz klar etwas anderes als "Tee mit Himbeer Geschmack".

Das Werbeversprechen von Netflix ist "Zugriff auf tausende Serien und Filme". Das klingt für mich nicht nach "alles drin", aber ich muss auch gestehen, dass ich die Fernsehwerbung von Netflix nicht kenne, vielleicht kommt es da ja anders rüber.

Und mal ganz ehrlich: Ein Monat kostenlos, jederzeit kündbar - Verbraucherfreundlicher geht es fast nichtmehr bei so einem Service.
 
@dognose: Der Probemonat ist eine Gefälligkeit. Trotzdem gehst Du hier in DE ein Vertrag "zwangsweise" ein, dessen Inhalt Du nicht kennst. Bei Prime hingegen ist alles offen und Du siehst ganz genau, was Du bekommst und was nicht.
 
@LivingLegend: Und trotzdem ist es kein Diebstahl, wisst ihr überhaupt was dieses Wort bedeutet? Du weisst vorher was du bekommst und den AGB steht auch nicht das du das selbe wie andere Länder bekommst? Oder etwa doch? Such mal und zeig mal. Los such such.
 
@picasso22: In den AGB steht überhaupt nichts über Inhalte. Es geht darum wie Netflix Werbung macht, und diese wirkt eben wie "Allumfassend", was sie ganz einfach nicht ist.
 
@TurboV6: Ganz genau!
 
@picasso22: Also ich hab vor einer Woche mal bei Netflix (Webseite) geschaut und hab keine Übersicht über deren Inhalte gesehen. Lediglich ein Lockangebot, also kenne ich nur den Preis, jedoch nicht den Inhalt und somit das Angebot.
 
@chris193: Als Neukunde erhältst Du einen Probemonat kostenlos. Innerhlab von 30 Tagen sollte man es schon schaffen, das Angebot zu prüfen und eine Entscheidung zu treffen.
 
@topsi.kret: Dennoch habe ich vor Vertragsabschluss keine Möglichkeit, das Angebot einzusehen.
 
@chris193: Du hast aber ein vierwöchiges "Rückgaberecht".
 
@topsi.kret: Siehe meine Antwort auf picasso22...
 
@topsi.kret: spielt keine Rolle. Das Testabo ist eine Gefälligkeit. Trotzdem gehst Du einen Vertrag ein, dessen Umfang Du nicht kennst. Dies ist eine Benachteiligung.
 
@TurboV6: Du gehst auch einen Kaufvertrag ein,w enn Du etwas online bestellst, was Du innerhalb von 14 Tagen bei Nichtgefallen zurücksenden kannst.
 
@topsi.kret: was hat das damit zutun? Es geht darum, dass nicht klar ist, was der Vertrag genau beinhaltet. 14 Tage Rücktrittsrecht hin oder her. Zudem wird das bei Streaming anders gehandhabt. Wenn Du einen Film als Stream anschaust für 2 Euro hast ja auch kein Rücktrittsrecht. Bin mir nicht sicher, ob hier das Streaming als Abo unter das Fernabsatzgesetz fällt.
 
@TurboV6: Wenn Du einen Film streamst, hast Du diesen konsumiert. Dafür war die Zahlung. Was schwebt Dir vor? Konstemloses Streaming mit Spendenfunktion bei Gefallen?
 
@chris193: Abgesehen davon das es durchaus Webseiten gibt die genau auflisten was Netflix im Angebot hat kostet dich der erste Monat garnichts. Du kannst dich anmelden und im selben Moment kündigen und den Monat trotzdem nutzen um dich zu erkundigen was es dort gibt. Aber dein ""Argument"" ist so typisch das ich garkeine Lust habe weiter mit dir zu reden.
 
@picasso22: Weil du den Sinn halt nicht erkennst. Ganz gleich ob ich problemlos kündigen kann, ich muss mich erst anmelden um deren Angebote einzusehen.
Ich muss - um Einblick zu bekommen - meine Daten dort lassen, ganz gleich ob ich das Angebot später auch tatsächlich nutzen möchte oder nicht.

Aber ja, über die Argumente anderer zu nörgeln, ohne eigene zu bringen... Ne, Glashaus?!
 
@chris193: Das selbe Prinzip wie überall, wo man Online Waren bestellen kann.
 
@picasso22: es gibt externe Webseiten, aber nicht von Netflix selbst. Das entbindet also Netflix? Komische Ansichten hast Du da.....
 
@topsi.kret: eben nicht. Ich hinterlasse meine Daten NACHDEM ich mich für etwas entschieden habe, weil ich das Angebot sehen konnte. Bei Netflix siehst Du das Angebot erst NACH der Anmeldung.
 
@TurboV6: Nach einer Onlinebestellung erhältst Du die Ware auch erst DANACH.
 
@topsi.kret: Nope, bei 99% der Online-Warenhäusern/Händlern kann ich vor dem Registrieren das Angebot einsehen.
 
@chris193: Du kannst Dir Bilder und Beschreibungen ansehen, aber nicht die Ware.
 
@topsi.kret: Ja und? Ich sehe, was ich zu welchen Konditionen erwerben kann. Mehr verlange ich auch nicht. Äpfel - Birnen?
 
@chris193: Netflix: 0800 724 0963 .... bei Fragen, anrufen.
 
@topsi.kret: Tolle Wurst.
Klar gibt es Möglichkeiten, den Inhalt der deutschen Dependance einzusehen. Ich erwarte aber von einem Anbieter vorab die Info, was er mir bietet. Da Netflix ein Online-Streaming-Anbieter ist, wozu noch anrufen? Warum potentiellen Interessenten nicht einen Einblick - ohne Registrierung - bieten?
 
@chris193: Man findet immer ein Haar in der Suppe, man muss nur richtig suchen.

DU möchtest ein Produkt nutzen, also wirst DU ja wohl in der Lage sein, Deinen Informationsbedarf zu dem Produkt notfalls auch per Telefon zu decken.
 
@topsi.kret: Hä? Was hat das "Haar in der Suppe" damit zu tun, dass ich gerne kurz mal eben schauen möchte was dort geboten wird? Hab auch keine Idee, wieso du Netflix hier so "verteidigst".
Anbieter muss ein Angebot offerieren, damit Kunde dies auch nutzt. So einfach ist das.
 
@chris193: Offerieren sie doch, musst halt anrufen. Ich verteidige nicht Netflix (hab den Mist nichtmal), ich verstehe nur nicht, warum mündige Konsumenten nicht in der Lage sind, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Wollen alle immer so erwachsen sein, aber wenn es darum geht, etwas zu stemmen, müssen das andere für sie machen.
 
@picasso22: Interessante Theorie, wo man doch erst nach erfolgter Registrierung Einblick in den Netflix Fundus erhält? Wird schon nen Grund geben, warum man nicht vorher gucken kan, was angeboten wird... richtig, es geht um Dummfang...
 
@LivingLegend: Genau das ist der Grund, warum ich niemals Netflix Kaufen würde. Geh doch zu ShareOnline, die haben im Moment ein 4-Jahre Abo für 100 Euro.
 
Mal wieder typisch. Die Medienindustrie nutzt wie alle großen Unternehmen die Möglichkeiten der Globalisierung voll aus, aber der Kunde soll das bitteschön bleiben lassen. Man sollte Anbieter mit Geoblocking zwingen, die in einem Land exklusiv angebotenen Produkte auch nur dort zu produzieren und auch dort zu versteuern. Nur dann wäre Geoblocking für die Kunden ansatzweise hinnehmbar.
 
Ich lasse mir Online nichts vorschreiben! Wenn einer meint eine Sperre einbauen zu müssen, bin ich der Meinung, die Sperre einfach "zu um Surfen" ;) Darüber hinaus interessiert es einen Toten, was so ein bedeutungsloser Niemand denkt! Willkommen im #Neuland du Pfeife ;)
 
Man kann der Frau nur dankbar sein, da ihre Position damit mehr ins lächerliche gezogen wird. Die öffentliche Meinung wird sich nach so einer Aussage eher nicht auf ihre Seite stellen.
 
@iammaac: Vor allem scheint ihre Tochter intelligenter zu sein als sie selbst. Die muss ja wohl den Schuss nicht gehört haben, wenn sie immer noch nicht begreift, dass ihre Tochter wegen der mageren Auswahl zum VPN gegriffen hat. Die Fähigkeit, logische Schlussfolgerungen zu ziehen und daraus Lösungsansätze zu entwickeln sind ja nun mal die Fähigkeit schlechthin, die intelligenten Menschen zueigen sind. Diese Frau aber geht den denkbar schlechtesten Weg. Was sagt uns das? .... die Olle ist bekloppt.
 
Glaubt diese Frau ernsthaft daß ihre Tochter keinen VPN mehr nutzt? :)
Davon abgesehen, solange die Medienmogule aus jeder Lizenz für jedes Land unterschiedliche Erträge erzielen können weil sie unterschiedliche Rechte vergeben, so lange wird man auch VPN nutzen und diese Geogrenzen umgehen.
Außerdem gibt es zahlreiche Beispiele wo Synchronisationen ins Deutsche deutlich in die Hose gingen und der eigentliche Sinn nicht mehr besteht!
Dann lieber englische Originale!
Vielleicht sollte man einfach für Internetportale und die Verbreitung von Filmen darüber unter eine einheitliche Lizenzregelung stellen? Dann hätten alle was davon, Betreiber mehr Zulauf, Nutzer mehr legale Zugriffsmöglichkeiten!
 
Vielleicht sollte man dem Typ mal erzählen, dass 98% der deutschen nicht mal wissen was eine VPN ist geschweige denn für was man diese benutzen kann. Daher erübrigt sich eine solche Grundsatzdiskussion bereits von alleine.
 
@BartVCD: Der Typ ist eine Frau und redet ueber Kanadier nicht ueber Deutsche.
 
Wer Muell aus dem Auto schmeisst, schadet der Allgemeinheit. Wer VPN nutzt, schadet der Allgemeinheit nicht. Da ist ein gewaltiger Unterschied. Abgesehen davon ist die Argumentation zumindest teilweise nachvollziehbar. Auch wenn kein Schaden entsteht, setzt sich der VPN-Nutzer ueber die vertragliche Vereinbarung hinweg. Mich persoenlich haelt das nicht von der VPN-Nutzung ab... Aber ich schiesseden Ball zurueck: Wieso sind ausserhalb der USA denn aktuelle Serien doppelt so teuer und nur nach langer Wartezeit erhaeltlich?
 
Herrlich wie die Frau sich lächerlich macht.

Mit solchen Artikeln düfte eher das Gegenteil erreicht werden.
Diebstahl... lol. Hat wohl vergessen das VPN oder nicht VPN ein Account dahinter steht für den BEZAHLT wird.

Wenn die Medienindustrie einfach zu inkompetent ist mal sinnvolle Verbreitungs und Lizensierungsmodelle zu basteln gönne ich denen jeden einzelnen user der ihren Schwachfug umgeht von Herzen.
 
Geoblocking ist nur für eins Gut, den Leute anderswo mehr Geld aus der Tasche ziehen zu können. Das können die noch so sehr schön reden.
 
@cvzone: Trotz der Geiz ist Geil Einstellung sollte man aber die Kaufkraftunterschiede nicht aus dem Auge verlieren. Es ist schlicht nicht möglich alles weltweit zum gleichen Preis anzubieten.

Und das Argument "Ja aber wenn es dort nur 20 kostet, und Gewinn bringt, muss das hier doch auch gehen" greift nicht. In Ländern mit niedrigerem Lohnniveau hast du auch geringere Werbungs- und Vertriebskosten - von etwaigen Steuern, Lohnnebenkosten, Umwelt- und Sicherheitsvorschriften (deren Umsetzung Geld kostet) mal abgesehen.

In so fern macht Geoblocking schon Sinn - und wer sich via VPN bei Steam in Indien ein Spiel für 8 Euro kauft "bescheißt" schon, auch wenn es offiziell nicht verboten ist.

So sind zum beispiel auch DEUTSCHE Produkte (VW, Audi, BMW, ....) in vielen Ländern billiger als hier, obwohl Sie ja erst dorthin geschafft werden müssen.
 
noch eine medienkonzern managerin, die anstatt der fehler der eigenen industrie diejenigen angreift die sie finanzieren.

was für eine dumme person, aber wenigstens kann sie sich (noch) in guter gesellschaft wissen mit ihren geistigen absonderungen.

die musikindustrie hat langsam angefangen zu begreifen, beim film wirds wohl noch ein paar jahre dauern...
 
Mal wieder ein Fall von "Globalisierung ja gerne, aber nur für bestimmte Leute"
 
Mich nervt sowas. Ich wohne nicht mehr in Deutschland und muss wegen diesen dämlichen Ländergrenzen auf VPNs zurückgreifen, nur um Angebote in meiner Muttersprache nutzen zu können. Diese Ländergrenzen gehören einfach mal weg
 
Sobald die Contentmafia sich um mein Einkommen sorgt, kümmere ich mich um deren. Versprochen. ;)
 
Ich stimme der Dame im Punkt der VPN Nutzung zu, das sollte man einfach nicht machen um für einen Dienst bezahlen zu dürfen der dem persönlichen Präferenzen entspricht. Ein klein wenig Schadenfreude kommt bei mir auch auf wenn die so zugegriffenen Dienste "dicht machen".

Man wirft auch einem Schwein keine Euroscheine in den Rachen, solange die Contentanbieter ihre Abnehmer nicht als Kunden verstehen sehe ich auch nicht warum die Kunden die Contentanbieter für ihre arbeit entlohnen sollten - Medienpiraterie sollte deutlich Gesellschaftsfähiger werden
 
@0711: medienpiraterie bei der man dennoch bezahlt. wenn es um ländergrenzen gilt bin ich für totale anarchie. wenn es um die umsonst mentalität geht allerdings nicht.
 
Was der Mainstream hervorgebracht ist einfach pervers. Jetzt werden alle von dieser Content Mafia raped.
 
Globalisierung nur für Firmen, nicht für die Endverbraucher, die Menschen, stimmts!
 
Es muss gesellschaftlich inakzeptabel werden, dass man sich der Contentindustrie aufzwingt, wo sich doch eine klare ablehnende Haltung gegenüber dem Konsumenten darlegen - ebenso wie Müll aus dem Autofenster zu werfen. Man macht das einfach nicht.
 
Es ist ironisch, aber ich wurde durch diese Nachricht dazu inspiriert mir einen VPN zu besorgen um Netflix in der USA-Version zu benutzen. Schon deutlich besser jetzt, was den Deutschen alles durch die Lappen geht. Danke dafür, wusste gar nicht dass das so einfach ist, musste mich nicht einmal neu anmelden oder so.
 
Globalisierung ist nur solange gut, solange die Unternehmen mehr Kohle machen können. Wenn der Kunde davon profitiert auf Kosten der Unternehmen, dann ist Globalisierung schlecht. Wie man sieht ist die Globalisierung eine kapitalistische Einbahnstraße, bei der nur eine Seite Forderungen stellen darf....und zwar die Industrie.
 
"Es muss gesellschaftlich inakzeptabel werden, dass man VPNs nutzt,..." Es ist gesellschaftlich inakzeptabel so etwas zu schreiben!
 
Diese Leute verstehen einfach nicht was das Internet ist....
Diese Menschen sollten lebenslanges Internetverbot bekommen!
 
"man macht das einfach nicht" mit erhobenem zeigefinger. du, du, du! :D sehr logische und in sich schlüssige argumentation :D
 
wie wäre es ein gesellschafliches Klima zu schaffen in dem leute wie diese turcke genau das verdienen was sie produktiv arbeiten......dann würde sie mit weniger als harz 4 heim gehen.
ich hoffe es wird ein gesellschaftliches Klima geben in dem leute wie sie in den wald zum abfall aufsammeln geschickt werden......zusammen mit dem rest der asgeier von aktionären, aufsichtsräten und börsianern
 
Also wenn ich in den USA einkaufen gehen und mit EUR bezahle ist das auch Diebstahl, richtig? Warum regen die sich auf, die kriegen doch ihr Geld oder nicht. Es ist schon soweit das die Deppen sich aufregen wenn die Kohle kriegen. Was ist der nächste Schritt, das wir angeklagt werden wenn wir etwas bezahlen? Dann unterbindet Trailer und Werbungen in meinem Land von Inhalten die HIER nicht verfügbar sind, dann habe ich auch keine Interesse daran das zu konsumieren, welches in dem meisten Fällen nur bei euch in den USA verfügbar ist, da ihr hier in meinem Land nichts auf die reihe kriegt, ganz einfach.
 
Die Welt wächst zusammen - außer in der Medienindustrie, da werden Grenzen überhaupt erst errichtet.
 
Die Dame ist ja nett.
Was ist wenn ein amerikaner ausserhalb von der USA VPN nutzt, um mit seinem Netflix account einen Film zu sehen?
Warum diskriminiert die Dame alle Menschen, die nicht in der USA geboren wurden?
 
ok, zur Sache:
welchen kostenlosen VPN Anbieter empfehlt ihr denn?
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