Microsoft startet in Brüssel ein Transparenz-Center für Behörden

Microsoft hat im Rahmen einer Transparenz-Initiative bereits im vergangenen Jahr eine Einrichtung am Firmensitz in Redmond eingerichtet, in der Behörden ein tiefer Einblick in die Quellcodes des Software-Riesens gewährt wird. mehr... Microsoft, Transparenz, Brüssel Bildquelle: Microsoft Microsoft, Transparenz, Brüssel Microsoft, Transparenz, Brüssel Microsoft

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Google hat auch sowas eröffnet. Ach ne, warte...1. April war ja schon...
 
Ist ja löblich, aber wer garantiert, dass der dort gezeigte Quellcode der ist, aus dem Windows und Office kompiliert werden? Und wer garantiert, dass die Behörden, die da Einblick bekommen, im Sinne des Volkes handeln?
 
@TiKu: Und wer garantiert, dass die Typen aus Brüssel überhaupt kapieren, was ihnen da gezeigt wird.
 
Wenn man wirklich sicher gehen will ob ein Betriebssystem Hintertüren hat, entwickelt man es am besten selbst, wenn man die Kenntnisse dafür besitzt und man die Energie/Leistung dafür hat.

Eine weitere Möglichkeit ist sicherlich die, dass man auf openSource (Linux) Betriebssysteme setzt die außerhalb von Amerika und auf Spendenbasis entwickelt werden mit einer starken und vertrauenswürdigen Community. Das dabei aber kein schwarzes Schaf dabei ist, die ein Backdoor einbaut ist nicht 100% sicher.
Schlussendlich liegt alles bei einen selbst, immerhin wird mit OpenSource und Linux die Möglichkeit gegeben das Betriebssystem bis ins kleinste Details auf Trojaner, Blackdoors u. Sicherheitslücken zu überprüfen (MIT DEN KENNTNISSEN). Immerhin wird eine Hintertür auf openSource/Linux von der Community schneller gefunden als auf CloseSource und dank der erlaubten Weitergabe dementsprechend auch gehandelt.

Wer aber sagt das nicht auch die Hardware oder das BIOS z.B in UEFI schon Hintertür integriert hat?
Das nützt auch denn das transparenteste/sicherste Betriebssystem und deren Community leider nix.
 
@ContractSlayer: Ich glaube das es selbst bei open Source schwer ist Lücken zu finden. Wer sagt das Regierungen keine Programmierer bezahlen, welche in der Community aktiv sind? Ich denke das die Systeme so komplex geworden sind das einfache Programmierer gar nicht mehr in der Lage sind das tatsächlich alles zu überblicken. Deutschland hätte gut daran getan zeitig programmieren als Schulfach einzuführen und auch eigene Nativs ranzuerziehen... ! Klingt jetzt alles etwas sehr nach Verschwörungstheorie, ist es aber gar nicht. Ich denke das es im Interesse eines jeden Landes liegt die Netze im Griff zu behalten.
 
@Beenthere: "programmieren als Schulfach einzuführen"
Sicher. Am Besten zusammen mit Jura.

Was man an Schulen vermitteln sollte, ist IT- und Medienkompetenz. Programmieren ist vollkommener Quatsch. Das kann man gern mal mit Nebenbei einflechten. Es schadet nicht, wenn die Schüler eine grobe Vorstellung bekommen, aber alles darüber hinaus ist deplatziert. Die Stundenpläne der Schüler sind sowieso schon überfrachtet.

Was erhoffst du dir davon denn?
Nach deiner eigenen Aussage sind ja einfache Programmierer nicht mehr in der Lage das zu überblicken. Mit Programmieren als Schulfach, bekommst du aber nicht mehr als das. Womit wir beim Studium wären. Meinst du es mangelt an Bewerbern für Studienrichtungen oder Berufsausbildung im Bereich der IT?

Mir scheint, du verkennst den Zweck des Schulunterrichts.
 
@Beenthere:
Es hängt halt immer auch davon ab für was und für wen openSorce/Linux gebraucht wird.
Nicht ohne Grund arbeitet China und Russland an einen eigenen auf Linux basierenden Betriebssystem und Nordkorea setzt schon seit einiger Zeit auf eine eigene Linux Distribution.
Für die Sicherheit der chinesischen und russischen Behörden ist das sicherlich wie auch der Kostenersparnis von Vorteil, ob aber für den kleinen Heimanwender keine Hintertüren von der Regierung im eigenen Land eingebaut werden weiß man nicht. Für eine bessere Kontrolle eignet sich aber auf jeden Fall für jedes Land ein eigenes entwickeltes Betriebssystem. Zumal diese Betriebssysteme dann auch nur den Rechten u. Gesetzen im eigenen Land unterliegen und nicht von anderen Ländern so wie Windows den Rechten der USA. China, Russland und evtl. Indien haben aber auch die Mittel um eigene Betriebssysteme zu entwickeln und diese im eigenen Land bei den Behörden durchzusetzen.
Hier in Deutschland bekommt man es jedoch nicht einmal gebacken in München die Rechner der Stadtverwaltung auf Ubuntu umzustellen. Deutschland macht sich in dieser Hinsicht viel zu sehr abhängig von den USA, gerade was die Wirtschaftsspionage angeht, denn in den letzten 2Jahren wurde unsere Regierung im Grunde genommen von der amerikanischen Regierung nur angelogen, die NSA und das ganze drumherum macht da nur ein Teil aus. Microsoft könnte zwar Auskunft geben wie sehr die Geheimdienste und Behörden der USA zugriff über Windows auf andere Rechensysteme und PCs haben. Dies aber darf Microsoft anhand der Gesetzeslage der USA wieder nicht. Schlussendlich sollte man davon ausgehen, dass jedes Land versucht möglichst einfach an Macht, Geld und Wirtschaftswachstum zu gelangen auf Kosten Anderer (Länder) und dafür eignen sich Betriebssysteme recht gut.
 
@ContractSlayer: OpenSource heißt nicht, dass Hintertüren nicht auch erkannt werden. *hust* Zufallszahlengenerator*hust* return 4 *hust*
 
Transparenz-Center?
Doch wohl eher ein "Lobbyisten-Kompetenzcentrum"!

Ohne Koffer rein, mit Koffer raus ....
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