Stallman: Betriebssysteme von Microsoft und Apple sind Malware

Richard Stallman, Gründer der "Free Software"-Bewegung, hat wieder einmal zu einem Rundumschlag gegen die heutige Software-Welt angesetzt. Und dabei kriegt fast jedes große IT-Unternehmen sein Fett weg, laut Stallman sind Windows und OS X Malware ... mehr... Sicherheit, Malware, Virus Bildquelle: White Web Services Sicherheit, Malware, Virus Sicherheit, Malware, Virus White Web Services

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Zu Deutsch: "in der Steinzeit war alles besser!"
 
@baeri: Ich finde seine Kritik hat auch ihre Berechtigung. Du solltest nicht jede Kritik an die Gegenwart als Wunsch zum Rückschritt sehen.
 
@Remotiv: Was bleibt? ... und komm mir nicht mir den 2,7% Linux die 1. keiner will und 2. bei Weitem nicht sicherer sind!
 
@baeri: Wieso drehst du so auf? Es geht doch nicht um Linux oder sonst was. Es geht um die Kritik an den derzeitigen gängigen Systemen und dass sie ihm zu "malware"ig sind.
 
@Remotiv: Kritik ist in Ordnung aber das was er dort treibt ist Schmähkritik ohne jegliche Beweise. Es sind soviele Dokumente über NSA und co durch Snowden öffentlich geworden aber von "Pflichtbackdoors" ist nix zu lesen. Das wäre doch die Schlagzeile.....daher sehe ich das als reines Bashing. Das Windows/MAC OSX und co nicht der Weisheits letzter Schluss sind sollte jedem Bewusst sein aber Unterstellungen ohne Beweise sind Schall und Rauch.
 
@Remotiv: So wie ich ihn verstehe, verdienen nur Nerds einen PC ;)
 
@Remotiv: Als ob dieses ding namens Linux besser währe....
 
@Edelasos: jain. Als Workstation ist Windows meiner Meinung nach gut, im Serverbereich ist Linux dagegen wieder besser. Alles hat seine Vor- und Nachteile
 
@MarcelP: Gibt überall Nuancen, bei Servern kommt es drauf an was man will, die Verwaltung der Workstations ist über einen Windows Server deutlich besser...
 
@Edelasos: Es geht nicht darum was besser ist, sondern um die Freiheit der Menschen.
Die Freiheit wird schon dadurch eingeschränkt, dass viele Unternehmen zu sehr Kapitalistisch denken und Informationen nicht weitergeben ggf. diese nur Verkaufen (closeSource)
Mit solch ein Schema wird ein Hierarchiesysteme geschaffen das all das Leid auf diesen Planeten erzeugen und gerade die Armen trifft es am härtesten. Zusätzlich spaltet sich dadurch die Lücke zwischen Arm und reich. Die wenigen Reichen werden immer reicher und viele Menschen werden immer ärmer.
Bei einen System wie Linux, wo es keine Hierarchie gibt, benötigt es auch keine Kontrolle da alles frei zugänglich ist. Somit muss man auch keine Angst davor haben, dass jemand einen anderen Menschen den Code klaut.
Denn leider ist es nun mal so, dass man um so mehr verlieren kann um so mehr man besitzt und je mehr man besitzt und so mehr Angst hat man darum es (durch andere Menschen) zu verlieren, dabei ist es ganz egal ob der Besitz von einer Person oder Unternehmen abhängig ist. Die Spyware Maßnahmen von Unternehmen einstehen somit nur durch Angst vor Verlust des eigenen Kapitalen und den Verlust der Kontrolle (über andere Menschen). Die Faktoren Geld, Macht und Kontrolle sind so mächtig, die man ganze Länder stürzen oder für Frieden sorgen kann.
 
@ContractSlayer: "dass viele Unternehmen zu sehr Kapitalistisch denken"

Sinn eines Unternehmens? Oder anders Unternehmen = Kapitalismus!

"Mit solch ein Schema wird ein Hierarchiesysteme geschaffen das all das Leid auf diesen Planeten erzeugen und gerade die Armen trifft es am härtesten."

Falsch! Warum es Arm und Reich gibt und Menschen leiden, hat weniger was mit Kapitalismus oder gar Closed Source zu tun, als vielmehr mit dem Grundlegendsten sozialen verhalten und deren Dynamic einer Gesellschaft. Wobei hier der Kapitalismus noch für das meiste Glück sorgt. Schau dir andere Gesellschaften von sozial bis religiös an, da gibt es wesentlich mehr Leid. Frag dich mal warum das so ist.

Du solltest eventuell mal die Logik umkehren und dich fragen was passiert wenn jeder das selbe hat wie der andere. Wenn es nichts erstrebenswertes mehr gibt. Nichts mehr wovon man sich von anderen abheben kann. Wenn alles gleich ist. Und was das für die Entwicklung bedeutet.

Leid auf diesem Planeten zu verringern würde erstmal bedeutet, in großen teilen dieses Planeten Arbeit und ein Kapitalistisches System zu erschaffen und Wissen zu verbreiten.
 
@daaaani:
Das wird in dieses Form nicht funktionieren, da das Weltweite Geldsystem auf Schuldzinsen basiert und diese niemals, selbst durch Inflation, Deflation oder Krieg ausgeglichen werden können. Es gibt nur vorübergehend die Möglichkeit die Wertschaft wachen zu lassen. Jedoch hat dies wiederum Auswirkungen auf die Natur und dessen Ressourcen von denen wir mehr abhängig sind als von irgendwelchen Unternehmen. Und leider ist es nun mal so, dass die Ressourcen auf diesen Planeten begrenzt sind und durch dieses kapitalistisch Denken schneller verbraucht sind als wenn man alle Informationen und das Wissen öffentlich macht.
Gerade eine zugängliche freie Wissenschaft würde die Forschung massiv vorantreiben und die Forschung ist schließlich das ein zigste wodurch unsere Spezies erhalten werden und ein Gleichgewicht zur Natur gebildet werden kann.
So wie es jetzt aber funktioniert, wird die Forschung mehr behindert, dass fängt ja schon mit den ganzen Patenten und deren Klagen an die immer mehr werden.

Und das soziale Verhalten wird von unserer Gesellschaft uns als Kinder schon anerzogen. Ganz nach dem Schema, wer viel Besitzt ist wichtig.
Das ist aber nur ein Matrix Denken, dass dafür dient, die Marktwischaft zu unterstützen. Denn man kann auch mit vielen Kleinigkeiten zufrieden sein.
Leider verstehen dass die meisten Menschen jedoch erst durch eine schwere Erkrankung, Unfall oder den eintretenden Tod. Die ganzen Hierarchiesysteme dienen nicht der selbständigen Bestimmung sondern der Fremdbestimmung von den Personen die über einen stehen und sich das Leben dadurch bequem machen (könne).
Man wird so erzogen wie die Gesellschaft und Wirtschaft einen haben möchte. Die Währungssysteme und die Angst macherei in den Medien dienen dabei als zusätzliche Unterstützung damit man ja ordentlich funktioniert und man keine Zeit hat sich darüber Gedanken zu machen.
Alle Menschen die anders handeln, denken und für Unruhe sorgen werden doch entweder als Außenseiter oder werden Terroristen abgestempelt.
 
@ContractSlayer: Einfach falsch was du schreibst! Du bist Frei! Du kannst selber zu dem werden der über dir steht, bis hin zum Firmenchef oder Gar Staatschef! Natürlich wird dir viel als Kind anerzogen. Darin besteht ja der Sinn einer Erziehung aber da solltest du deinen Eltern vorwerfen, dass sie dir die falschen Werte vermittelt haben. Dieses System zeigt dir die Möglichkeiten auf die du hast, mehr wie das in jedem anderem System ist. Und du entscheidest selber welchen platz du einnehmen möchtest. Ob als ersetzbarer Band Arbeiter, Polizist, Mediziner, Forscher/Wissenschaftler oder Industrieller!

Und was du beschreibst ist ein unrealistischer romantischer Idealzustand den man nicht erreichen kann. Unser Gehirn und unser wesen, unsere gesamte Biologie ist darauf nicht ausgelegt, vom Sexualverhalten und allen anderen Emotionalen verhalten, wie Neid und Zorn usw. Auch sind nicht alle Menschen gleich. Manche wollen nachdenken andere weniger. Manche wollen führen andere fühlen sich wohler wenn andere die Verantwortung übernehmen und oder Führen.

Du beschreibst hier ein Scenario aus einem Bestimmten Standpunkt aus aber der ist nun einmal nur einer von vielen und nicht der einzige.

Das System welches du anprangerst ist jenes welches Fortschritt und Wohlstand schafft. Eben durch Wettbewerb. Und die Komplette Natur steht in einem Wettbewerb um und über Ressourcen. Das ist der Kampf des Lebens. Was du beschreibst ist gegen die Natur und bedeutet Stillstand! So Funktioniert diese Realität nun einmal. Atome, Staubkörner, Planeten, Sterne, Galaxien und Schwarze Löcher alles verleibt sich die Ressourcen eines anderen ein. Nur was hat das mit Opensource oder Closed Source zu tun?
 
@daaaani:
Ich wahr auch mal deiner Ansicht, bis etwas passiert ist, was mein Weltanschauungsbild zerrissen hat, was sehr unangenehm die Tage danach für mich wahr. Denn eine Lüge zu glauben ist manchmal einfacher als die bittere Wahrheit. Leider kann man mache Sachen nicht mit Wörter erklären, man muss sie erleben um sie zu verstehen....

Dieses System kann man nicht einfach mal so ändern, da ist es einfacher sich selbst zu ändern, worin ich dir auch recht gebe. Gefühle egal ob positiv oder negativ entstehen durch unsere Gedanken und wenn man die Gedanken unter Kontrolle hat, rechen Kleinigkeiten auch aus um zufrieden zu sein.
Da fallen mir z.B. die ganzen Yogis, Mönche usw. ein die kaum was haben aber mit dem zufrieden sind. Nun stell dir mal vor, jeder hier in Deutschland wird einen Tag kaum was konsumieren, alleine dadurch würde die Marktwirtschaft so was von minus machen. Die Marktwirtschaft ist von dir und deinen Kaufverhalten abhängig und es ist nachgewiesen je unzufriedener ein Mensch ist um so mehr Konsumiert er weil er dadurch hofft sein Glück von außen zu bekommen. Deswegen wird man auch mit all den Leiden auf diesen Planeten, Stress, Gier nach Geld und vor allem Angst konfrontiert. Unter Angst schaltet ein Großteil des Gehirn, was für das logische Denken zuständig ist ab. Somit ist es viel einfacher einen Menschen Befehle zu erteilen bzw. ihn gehorsam zu machen. Mit Psychologie kann man einen Menschen schon sehr beeinflussen, dass wussten auch schon die Religionen. Und wie sehr man ein ganzes Volk für den Krieg manipulieren kann, zeigte uns Hitler durch falsche Informationsweitergabe und Verschwiegenheit am besten. Daran hat sich heute nix geändert, es wird nur von Anderen, wie den Großkennerzen über die Politiker ausgetragen.

Vieles an Wissen, sollen die Mehrheit der Menschen nicht erfahren, denn dies würde zu u.a. zu Aufständen und zum Kontrollverlust von den Mächtigen führen. Das sieht man z.B. sehr gut daran, dass das Internet von der Politik (sind ja nur die Marionetten von den reichen Unternehmen) mehr und mehr zensiert und überwacht werden soll. Es sei den Menschen nicht gegönnt mit dem was er hat zufrieden zu sein, deswegen wegen solches Wissen, Erfahrungen und Erleuchtungen auch geheim gehalten, zensiert oder gegen das Volk benutzt.

Das wir alle aus den Urknall stammen und erst Milliarden von Sterne für Unsere Atome explodieren mussten hat die moderne Wissenschaft mittlerweile bewiesen.
Auch das wir bisher als ein-zigstes Lebewesen ein Bewusstsein besitzen das laut der modernen Quantenphysik und der Quantenmechanisch ständig Informationen übertragt. Einige Physiker, Astrophysiker, Naturwissenschaftler behaupten sogar, dass das Bewusstsein als Information (als Teilchen) nach unseren Tod erhalten bleibt und weiterhin Teil des Universum bleibt.

All das ist natürlich erstmals nur die Theorie, anhand von gewissen Praktiken wie der Meditation, schamanische Rituale oder gewisse Substanzen kann man in die Zustände erlangen, indem das Bewusstsein vom Körper getrennt und mit den Universum verbunden ist. Man fühlt auch, dass man mit allen Menschen mit Liebe verbunden ist. Dies ist so ein tief greifendes Erlebnis das man seine Einstellung zum Leben und der Natur komplett ändert und den größten Teil des kommerziellen ablehnt. Solche Erfahrungen werden von der Politik und den Konzernen niemals geduldet, da man sehr ökologisch und zufriedener wird, was wiederum das Gegenteil von Wirtschaftswachstum und Macht ist.
Das ist nur ein Beispiel von vielen...

Warum sollen wir uns also alle gegenseitig niedermachen, wo wir doch alle von einer Quelle abstammen? Eine freie Informationsweitergabe wie Linux gab in es in bestimmten Bereichen schon immer und diese hat mehr Bewirkt als wenn man das Wissen und die Macht darüber nur für sich behalten will. Zumal der Zustand von freien Informationen einfach weitergegeben und geteilt werden kann. Somit besteht auch nicht die Gefahr, dass das Wissen verloren geht.
 
@ContractSlayer: Da0 Open Source die Lücke zwischen Arm und Reich schließt, sieht man Google... ^^ [/s]
 
@Remotiv: grundlegend ist die Kritik gut und auch durchaus berechtigt. Die News jedoch liest sich, zumindest kurzgefasst, so: Linux ist gut, alles andere ist Teufelszeug
 
@MarcelP: Freie Software ist gut, alles andere ist Teufelszeug ;)
 
@Knerd: oder so
 
@Knerd: Stallmann kritisiert auch die meisten Open Source-Lizenzen. So etwas wie BSD- und Apache-Lizenzen sind seiner Meinung nach Schrott.
 
@MarcelP: Winfuture hat das Wort "Linux" in den Artikel aufgenommen und nicht Stallman. Denn erst dadurch kommt Linux ins Gespräch. Symbian hat Stallman ja auch ausgelassen. ME geht es um negative Äußerungen zu Apple und Microsoft und nicht um positive Äußerungen zu Linux.
 
@MarcelP: An sich ist erst mal nur der Linux-Kernel gut, er ist kostenlos, somit für jeden Menschen frei verfügbar somit voll einsehbar.
Das ist auch die eigentliche Philosophie hinter Linux, jeder Mensch egal ob Arm und Reich hat die Freiheit kostenlos an alle Informationen zu kommen.

Leider gibt es da aber auch Unternehmen, die zwar auf den Linux-Kernel setzen, aber ihr Betriebssystem mehr und mehr für ihre Anwender verschließen. So z.B. googles Android oder Canonical Ubuntu was auch immer mehr kommerziell wird.
Das hat aber nicht mehr mit den Grundgedanken von Linus zu tun.
 
@ContractSlayer: "Das hat aber nicht mehr mit den Grundgedanken von Linus zu tun."

Muss es ja auch nicht! Linus hat keinen Menschen Arbeit gegebenen Bzw. Geld. Unternehmen hingegen schon.

"Das ist auch die eigentliche Philosophie hinter Linux, jeder Mensch egal ob Arm und Reich hat die Freiheit kostenlos an alle Informationen zu kommen."

Bedenke womit dieser Zugang zu Informationen geschaffen wird und wer diese zur Verfügung stellt. Keiner baut umsonst Computer oder Arbeitet für nichts! Keiner Pflegt Datenbanken und macht Informationen zugänglich für nichts. Wenn Menschen für nichts belohnt werden dann fehlt ihnen der Antrieb für irgendwas, außer Sex und Nahrung.
 
@daaaani:
[Wenn Menschen für nichts belohnt werden dann fehlt ihnen der Antrieb für irgendwas, außer Sex und Nahrung]

Wenn es nach diesen Gedanken gingen, hätten wir uns wahrscheinlich selbst schon ausgelöscht. Wenn du mit deinen Auto gegen den Baum fährst, will man sicherlich als Ersthelfer keine Belohnung. Gleiches ist es wenn man seiner Familie oder Freunden bei Tätigkeiten unterstützt, das basiert auf der Freundschaftlichen ebene. Hab erst gestern einen Kumpel geholfen eine PC zusammen zubauen das habe ich aus Freude und Interesse getan. Was will ich da mit Geld wenn man anschließend nach der schönen Arbeit auch noch zusammen einen Kaffee trinken kann.
Alle schönen Dinge sind kostenlos und halten länger als viel Gegenstände...z.B. die Gesundheit, die Liebe, die Neugier, die Freunde, Familie usw.

Und bei Linux ist das zum Teil nicht anderes, es besteht aus einer starken Community, wovon es auch viele Entwickler gibt, die zum Hobby und Freunde an Linux entwickeln.
 
@ContractSlayer: Ja toll der Mediziner macht das ohne Geld? Und wenn dich ein völlig Fremter Fragt ob du ihn einfach so hilfst, dann machst du das? Und wenn sich das rumspricht, dann machst du es bei all den anderen auch? Du scheinst nicht zu verstehen was Geld ist und wie es entstanden ist. Geld ist nichts weiter als ein Gefallen den du in jeden x beliebigen umtauschen kannst! Beschäftige dich mal bitte mit der Geschichte des Geldes dann geht dir bestimmt ein Licht auf.

Und frag dich mal woher der Computer oder der Kaffee kommt die in deiner Geschichte vor kamen. Ein gefallen wurde durch einen anderen Bezahlt daher kam ja das Geld!
 
@daaaani:
Geld ist erst mal nichts weiter als ein Stück Papier mit den du in Zeiten des Krieges, Nahrungsknappheit oder sonstigen UmweltKatastrophen nur den Hintern abputzen ggf. ein Feuer machen kannst. Bevor es das Geld gab haben die Menschen auf Märkten direkt Gegenstände gegen Gegenstände getauscht ohne Umwege über das Geld.
Wenn z.B. eine alte Frau fragt, ob ich ihr Portmonee vom Boden aufheben kann oder sie im Bus stehen muss so ist es für mich eine Selbstverständlichkeit ihr zu helfen und meinen Sitzplatz anzubieten. Das viele anderen keine Gefallen funktionieren alles ohne Geld. Das sind die kleinigkeiten die das leben ausmachen. Was gibt es schöneres als einen Menschen einen Dienst zu erweisen und diesen mit Freude und Dankbarkeit zurückbekommenen?

Oder verlangst du von mir jetzt auch noch Geld damit ich mich mit der austauschen darf ;=
 
Es ging zumindest am Anfang der Diskussion um Belohnung, ich zitiere: "Wenn Menschen für nichts belohnt werden dann fehlt ihnen der Antrieb" und ob nun Geld oder "Freude und Dankbarkeit", beides ist im Endeffekt eine Belohnung und gibt einem Antrieb.
 
@Remotiv: Vollkommen richtig! Es bedeutet nicht, dass man Rückschritte gehen muss. Aber es wäre halt gut wenn der Nutzer (wesentlich) mehr Kontrolle über das Betriebssystem und vor allem den Datenverkehr (Ein- und Ausgang) hätte. Windows, iOS und alles andere kann man nämlich auch so bauen, dass man nicht ausgeschnüffelt wird. Ich glaube aber, dass dann für die Firmen (und vor allem die Geheimdienste) ein ganzes "Geschäftsmodell" zusammenbrechen würde.

Übrigens ist Linux nur dann besser, wenn man das KnowHow hat sich eine Distro selbst zusammen zu stellen und es entsprechend zu kontrollieren. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele von denen, die das könnten, das nicht wollen - einfach aus Zeitgründen. Außerdem ist es schlimm genug, dass mann auch ohne diese Betriebssysteme überwacht werden kann - ich traue nämlich weder dem BND, noch der NSA oder einem "Softwareunternehmen". Ich würde vertrauliche - also richtig vertrauliche Informationen - niemals Online an andere mitteilen - es sei denn ich möchte ein zusätzliches und unnötiges Risiko eingehen. Leider kapieren das weder die Geheimdienste noch die Softwareunternehmen.

Außerdem ist alles, was Werbung blockiert, ein Segen für die Nutzer, denn mit Werbung bekommt man leider nicht nur "Werbung", sondern - oftmals - auch Malware, Trojaner usw. für die dann niemand verantwortlich sein will. Ich wünschte man könnte Werbe-Unternehmen verklagen wenn diese (wissentlich oder unwissentlich) Schadsoftware ausliefern. Ein paar Exempel - und die Werbe-Unternehmen würden die Werbung viel genauer prüfen. Aber denen ist sowieso nicht mehr zu trauen und deswegen surfe ich niemals ohne AdBlocker (wobei auch das nicht unbedingt dazu beiträgt, dass ich weniger überwacht werde).
 
@divStar:"Ich glaube aber, dass dann für die Firmen (und vor allem die Geheimdienste) ein ganzes "Geschäftsmodell" zusammenbrechen würde."

Da frage ich mich, was kommt als nächstes wenn für Wirtschaftswachstum auch persönliche Daten nicht mehr ausreichen, was ist der nächste Schritt?
 
@divStar: inwiefern schnüffelt Windows grundsätzlich seine benutzer aus?
 
@Remotiv: ich finde, der derzeitige Bewertungsstand seiner Aussage (18:47 Uhr: +11; -11) sagt alles.
 
@baeri: Früher war alles besser, auch die Zukunft.
 
@psyabit:
Stimmt. Laut der sollten wir nämlich schon in anderen Galaxien sein und alle Krankheiten geheilt haben. Mindestens mal sollte jeder ein fliegendes Auto haben.
 
@baeri: War es zum Teil auch. In der Steinzeit musste man sich und seine Familie mit Essen versorgen und konnte dann (überspitzt formuliert) den Rest des Tages einfach nur leben oder sich fortpflanzen. Natürlich gab es quasi keine adäquate medizinische Versorgung, wodurch die Menschen kürzer lebten, allerdings mussten sie auch nicht den größten Teil der Woche eingesperrt in einem Büro oder sonst wo verbringen, und hatten auch keinen keinen großen seelischen/psychischen/gesellschaftlichen/zeitlichen Druck einer enorm schnelllebigen Zeit, wie wir sie heute haben, in der es nur um $, bling-bling, Statussymbole, Karriere und Selbstdarstellung geht. Viele der heutigen Menschen wären vermutlich in der Steinzeit glücklicher gewesen, auch wenn sie nicht so lange gelebt hätten.
 
@kleingeldhorter: "In der Steinzeit musste man sich und seine Familie mit Essen versorgen und konnte dann (überspitzt formuliert) den Rest des Tages einfach nur leben oder sich fortpflanzen." genau, so einfach war das damals. Und ist man irgendwo in einen Dorn getreten, musste man selbst und die ganze Sippe jämmerlich verhungern.

Im Märchen und in Filmen sieht das immer ganz romantisch aus, aber spätestens, wenn man tagelang auf Jagd war ohne was zu fangen, stundenlang geschuftet hat ohne am Ende was zu verdienen, war man ganz sicher nicht damit beschäftigt " einfach nur leben oder sich fortpflanzen".

Ich möchte jedenfalls nicht in einer unserer Vorzeiten gelebt haben ;)
 
@dodnet:
Das Problem ist, dass du in der jetzigen Gegenwart lebst. Würdest du in der Steinzeit leben, wäre dir das jetzige Leben nicht bekannt und vielleicht wärst du dadurch sogar glücklicher. Denn der Mensch kann auch durch nix tun z.B. stundenlang meditieren glücklicher sein als der Mensch der versucht nach Glück und Zufriedenheit jeden Trend vergebens hinterher zulaufen. Der Steinzeitmensch war schon zufrieden und happy wenn er sein Essen gefunden hatte. Heute ist man hingegen nur glücklich wenn man einen Mercedes fährt, das neuste Handy, oder ein Modell als Frau hat... und ärgert sich dann wieder wenn man diese Dinge verliert oder diese nicht mehr aktuell sind. Das Schema nennt man moderne Sklaverei und dient ganz allein der Marktwirtschaft. Denn nur mit der eigenen Gesundheit und genügend Essen darf man hier in Deutschland noch nicht zufrieden sein. Das wird einen schon als Kind durch die Erziehen und den Medien (Werbung) schön beigebracht....kaufen, kaufen, kaufen und sich versuchen Vollwertig zu fühlen ;)
In der Steinzeit ist man vielleicht verhungert, heute hingegen sind sind physischen Krankheiten dagegen immer mehr angesagt, von Depressionen/Burnout, Persönlichkeits- und Belastungsstörungen bis hin zum Suizid/Selbstmord. Über solche Dinge musste sich ein Steinzeit Mensch keine Gedanken machen. Der genoss wahrscheinlich jeden Tag als wenn es der letzte in seinen Leben ist.
 
@ContractSlayer: Ich glaube genießen gab es damals nicht, es war wohl eher ein Überlebenskampf. Sind ja nicht umsonst nur ein Bruchteil so alt geworden wie heutige Menschen. Und alles was du mit Mercedes und so aufgezählt hast liegt ja allein bei dir! Ob du dich vorwiegend und unabhörig mit anderen vergleichst. Oder einfach das machst was dich glücklich macht, unabhängig davon was andere davon halten. Und impliziert auch, dass du dir noch niemals Gedanken darüber gemacht hast was du erreichen möchtest und was nicht und warum, und was dich glücklich macht.
 
@ContractSlayer: Ich brauche kein dickes Auto, nicht das neueste Handy und habe auch kein Model als Freundin. Trotzdem bin ich ganz glücklich. Man hat heute viel mehr Möglichkeiten, als allein schon meine näheren Vorfahren hatten. Und denkst du wirklich, die Leute im Mittelalter oder in der Steinzeit hatten keinen Stress? Der Steinzeitmensch war sicher glücklich, wenn er was zu fressen gefunden hatte, aber zu Hause wartete auch nur eine extrem haarige und nervige Gefährtin und 10 hungrige und noch nervigere Mäuler ;)
 
@ContractSlayer: Du listest einige gute Punkte auf, die ich auch so unterschreiben würde.
@dodnet: Selbstverständlich gehen zu diesem Thema die Meinungen schon aufgrund der jeweiligen persönlichen Entwicklung und Reflexion auseinander.
Ich finde es schon praktischer, eine primäre Sorge zu haben (Nahrung finden), als 1000 kleinere und mittlere zu haben, wie es in der heutigen Zeit oft ist.
Dass die Menschen damals nicht alt wurden macht ja grundsätzlich nichts - ein langes unglückliches Leben ist doch nicht wirklich besser, als ein kurzes, glücklich(er)es, wie ich finde.
Dein Argument "stundenlang geschuftet hat ohne am Ende was zu verdienen" würde ich nicht gelten lassen - der Steinzeitmensch kannte das Konzept des Geldes nicht, es hat ihm also auch nicht gefehlt. Wenn überhaupt, dann hat er was in Naturalien getauscht, und sicher nicht primär, um sich an einem Mitmenschen zu bereichern.
 
@daaaani:
[[Ich glaube genießen gab es damals nicht, es war wohl eher ein Überlebenskampf]]

Du glaubst es nur und weiß nicht was in den Gedanken der Steinzeitmenschen vor sich gegangen ist. Das mit den Mercedes war nur ein Beispiel, denn du weist das ein Mercedes mehr kostet als z.B. ein VM, Opel, Fiat etc. in in diesen Moment wird dieser Mensch automatisch von deinen Gedanken in Schubladen sortiert, genau so wie der Penner am Straßenrand der nach unserer Ansicht nicht glücklich oder zufrieden seinen kann.
Mit solchen Gedanken, die zudem total überflüssig sind und nix über die Freude des anderen Menschen aussagen, musste sich ein Steinzeitmensch nicht beschäftigen. Denn alleine aus unseren den Gedanken kann Leid und Freude entstehen. Aufgrund der Gefahren und des Überlebenskampfs gab es physiologisch gesehen nur das JETZT beim Steinzeitmenschen. Wir hingegen denken entweder in der Zukunft oder sind in der Vergangenheit mit den Gedanken unterwegs. Das ist aber pure Energie Verschwendung der Gedanken, denn die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern und die Zukunft ist noch nicht eingetreten und kann sich jederzeit ändern.
Erst wenn wir unter gewissen Situationen sind z.B. beim Extremsport, Meditation, Kampfkunst oder nach einer Todesangst sind wir vollkommen hier im jetzt der Gegenwart und dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön und einzigartig. Leider wird dieser Zustand immer weiter verlernt, da wir uns am Tag mehrere 1000 unwichtige Dinge Gedanken machen die meistens sowie anders kommen und von jeder Kleinlichkeit abgelenkt werden. Der Steinzeitmensch musste sich nicht mit solchen Gedanken wie Termine, Autoinspektion, den Gehalt usw. beschäftigen. Bei psychischen Störungen wird es da noch schlimmer, ständig Stimmen zu hören oder negative Gedanken zu haben die man nicht abstellen kann und so jeden Tag zu einer Qual machen.
 
@ContractSlayer: Nein der musste sich damit beschäftigen beinahe gefressen oder werden, tödlich verunglückt zu sein, seine Meute nicht mehr ernähren zu können und und und. Sprich er hatte für seine Epoche typische 1000 andere Dinge im Kopf. So funktioniert nun mal das leben mit einem Geist und Freiem Willen! Das was du von dir gibst, das sehen aus einer anderen Perspektive durch Tauma Nahtot, oder Sport und Meditation erleben eben etliche Menschen und etliche eben nicht. Du hälst jetzt dem einen Vor das er das des anderen nicht erlebt oder wie? Und ich habe noch nicht einen einzigen Penner erlebt, der mit deiner Situation zufrieden war!!!!

Wie ich schon einmal schrieb jeder muss sich selber Gedanken darüber machen womit er glücklich ist und womit nicht. Das kann kein anderer beurteilen. Und wenn einem erst spät oder gar kein Licht auf geht worauf es im Leben ankommt und was einen Glücklich macht, dann ist man selber schult. Keiner sagt du musst ein Tolles Auto Fahren oder Freundin haben um akzeptiert zu werden. Das sind falsche Schlussfolgerungen dummer Menschen nicht mehr und nicht weniger!

Und wenn einen 1000 Sachen am Tag wichtig sind dann sollte man wissen warum. Wenn man darüber nicht nachdenkt ist man selber schult. Wenn dir dein Boss auf den Sack geht dann such dir eine andere Arbeit mit besseren Boss oder bei dem du der Boss bist. Oder werde selber zum Polizisten.

So ist das nun einmal in einer Gesellschaft, jeder hat da seine Rolle und seinen Platz und muss was zu dieser Beitragen, weil sie ansonsten in sich kollabiert!

Aber das kann keiner für dich entscheiden, du musst dir selber bewusst werden wie dieser aussehen soll womit du glücklich wirst. Und nicht blind irgend einer Richtung folgen weil es eine Gruppe in deinem Umfeld auch so macht. Und dir später erst bewusst werden, dass du damit ja gar nicht glücklich wirst. Denn das ist DEIN freier Wille.
 
@daaaani: [[Nein der musste sich damit beschäftigen beinahe gefressen oder werden, tödlich verunglückt zu sein, seine Meute nicht mehr ernähren zu können und und und. Sprich er hatte für seine Epoche typische 1000 andere Dinge im Kopf.]]

Er hat mit 100% Sicherheit sein Erleben anderes gesehen. Zum einen gab es zur seiner Zeit auch nur die Natur um ihn herum und keine schnelllebige Technik. Mit Steuererklärung, den Arbeitgeber, Terminen, Meetings, der Politik, evtl Krieg...musste sich der Steinzeitmensch erst gar nicht beschäftigen.

Wir klagen heute wegen jedes Wehwehchen und jeden noch so kleinen Stress.
Ein Steinzeitmensch hätte darüber wohl gelacht. Die ganzen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Schlaganfall, Krebs, Demenz usw. von denen man heute meistens langsam stirbt, gab es damals nicht. Entweder man wurde recht schnell gefressen oder man ist bei seiner Familie gestorben.
Auch den Tod nahm man anderes wahr als heute, viele haben heute mehr Angst vor den sterben als in der Steinzeit, weil der Tod nicht in unsere LeistungGesellschaft und unser Ego passt.

Heute hängt man als alter Mensch im schlimmsten Fall verkabelt im Krankenhaut oder man stirbt alleine im Altenheim. Leider verbringen viele Menschen ihre letzten Jahre nur noch im Pflegebett und die Zeit für Gespräche von Angehörigen und vom Pflegepersonal fehlt dann leider zu häufig.

Ich persönlich möchte da lieber schnell gefressen werden oder jung innerhalb meiner Familie sterben als mehrere Jahre alleine im Pflegeheim in meiner voll gemachten Windel dahin zu vegetieren und den Verstand zu verlieren.
 
Grundsätzlich bin ich ein großer Freund von Anschuldigungen, sofern diese mit Fakten und Beweisen untermauert sind. Gerade bei der altbekannten Leiher mit der globalen Backdoor in allen Systemen fände ich endlich mal harte Fakten, welche auch seriös sind, wirklich erfrischend.

Auf den Marktplatz stellen und seine verbale Gülle verteilen kann jeder. Das schafft sogar die rechte Fraktion problemlos. Das ist keine Kunst.
 
@Fallen][Angel: Man reiche ihm einen Fisch.
 
@Fallen][Angel: Ganz spontan erinnert mich das Tiradieren an: https://www.youtube.com/watch?v=Ji3hGdJTrVA >>Sie hat aus meinem Rüpel eine Wasserpfeife gemacht<<
 
@Fallen][Angel:
Da fällt mir nur das alte bekannte Sprichwort ein....
Wissen und Kontrolle bedeutet Macht (über Andere)
und da der Mensch von Natur aus ein bequemes Lebewesen ist, versucht er sich das eigene Leben so einfach zu möglich zu machen (viele davon auch auf die kosten anderer Menschen).
Diese Vorgehen gab es fast schon immer. Jedoch ist das unterschied, dass man heute viel schneller Kontrolle ausüben und diese Weltweit einsetzen kann ohne direkt vor dem Ort zu sein.
 
@ContractSlayer: Wieso wer kontrolliert dich? Lebst du in Nordkorea???
 
@daaaani:
Neben der NSA, BND fallen mir das spontan einige ein.
Mein Vorgesetzter gerade wenn er schlechte Laune hat, die Personalabteilung, der Betriebsarzt alle 6Monate, der medizinische Dienst der Krankenkassen, die Polizei bei Auto und Festival Kontrollen...und vielleicht noch einige mehr, reicht mir persönlich auf jeden Fall, ist immer mehr mit Zeit und hin und wieder Stress verbunden. Schätze aber, sich daran nix ändern wird, im Gegenteil es wir immer mehr.
 
@ContractSlayer: Aha jetzt verstehe ich, du bevorzugst Anarchie? Abgesehen davon, dass du nicht wirklich weist was Kontrolle bedeutet. Vielleicht solltest du mal deiner Freiheit beraubt werden damit du wieder weißt was diese bedeutet! Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass du jemanden für etwas verantwortlich machen möchtest, was in deiner Verantwortung liegt.
 
@daaaani: Eine wirkliche Kontrolle gibt es nicht! Was die NSA und andere Geheimdienste u. Unternehmen machen ist nur ein Illusion der gewünschten Kontrolle, weil sie Angst davor haben die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren :D Du, ich oder sonstige Personen von Geheimdiensten können genau so gut auf der Stelle z.B. durch Herzversagen einen Abflug machen oder bei einen Autounfall durch den Fehler Andere schwer verletzt werden...oder im Einkaufzentrum die Liebe des Lebens kennen lernen oder oder oder... Kontrolle ist nur ein Illusion die durch unseren Verstand erzeugt wird, wir wissen noch nicht einmal was in den nächsten 5Minuten alles positive oder negative mit uns oder unserer Umgebung passieren könnte :) Da hilft der NSA auch die besten Überwachungstechniken auf Dauer nichts. Dies hängt aber auch damit zusammen von welchen Seiten man die Kontrolle betrachtet.
 
@ContractSlayer: irgendwie war dein Kommentar weg auf dem ich antworten wollte. Mache ich einfach paste hier.

@ContractSlayer: Ich habe schon gemerkt, dass dir was zugestoßen sein muss woraufhin du aus deinem bis dahin bestehenden Weltbild unfreiwillig und gewaltsam heraus gerissen wurdest. Und du ab diesem Moment deiner Sterblichkeit erst wirklich bewusst geworden bist. Woraufhin du deine Prinzipien und Werte neu geordnet hast und das bis heute noch nicht abgeschlossen scheint. Man nennt das Trauma. Ich weiß nicht was dir widerfahren ist nur sollte dir bewusst sein, dass du nicht der einzige bist dem Dinge widerfahren oder teils ebenso sehen. Mir ist vor über 10 Jahren sowas passiert und meiner Schwester vor 5. Die Reaktionen auf solche Traumatas sind ähnlich (Folgen also einem Muster) nur die Schlussfolgerungen unterscheiden sich teils heftig.

Während die einen zu dem Schluss kommen, dass es alles bis zu dem Moment so sinnloses war. Man also Werten hinterher gejagt ist und die für einen Wichtig waren, dessen Sinn man jetzt nicht mehr erkennt. Kommen die anderen zu dem Schluss, dass sie über all die Jahre nur so hinvegetiert haben und Zeit verschwendet haben. Und jetzt erst Gas geben um genau diese zu erreichen.

Nur relativierst du viele Dinge teils unter einem falschem Kontext.

Auch das mit Linux und dem Geld und arm und reich würfelst du durcheinander. Im Prinzip bemängelst du etwas, welches du gleichzeitig befürwortest.

Ich fasse hier mal unsere verschiedenen Diskussionen zusammen, weil es dann einfacher für mich ist und ja auch nix dagegen spricht.

Dieses Freiwillige helfen, jeder macht das was er kann, war ja der Uhrsprung. Sprich als Rudel übernimmt jeder eine Rolle von dem was er am besten beherrscht. Das jemand gar keine Rolle einnimmt und sich nicht einbringt, ist etwas unmögliches wie auch undenkbares weil ein solches verhalten zwangsläufig den Tot der Gruppe oder des Rudels darstellen würde. Darüber lässt sich nicht Diskutieren denn das ist einfach ein Fakt. Auch bedarf es mindestens einen Führer damit sich die Gruppe/Rudel organisieren kann, ohne dem geht es nicht, das ist genauso ein Fakt. Das hat auch nichts damit zu tun, dass es Möglichkeiten der Abstimmung gibt, denn unabhängig davon gibt es diese. Das sind so zu sagen Grundgesetze einer kleinsten sozialen Einheit und in der Natur im jedem Maßstab zu beobachten.

Mit dem voranschreiten der Entwicklung wurden die Fähigkeiten welche den Nachkommen weiter gegeben wurden Komplexer. Dann wurde aus dem Jäger der Viehzüchter und/oder demjenigen der das Essen machte ein Bäcker oder Koch. Die sich um das Fell der Beute kümmerten wurden meinetwegen Gerber oder was auch immer. Also es entstanden die Typischen teils bis heute existenten Handwerke. Auch wurde der Zeitaufwand derer größer. So, dass Menschen nur dieses Handwerk ausführen konnten mit dem sie sich wiederum nicht ernähren konnten. Der Bäcker kann kein Vieh züchten oder Felder bestellen wie auch der Schmied nicht. Daher auch die Nachnahmen wie Müller, Schmied. Denn das waren die Namen der Familien dessen Handwerk sie ausführten. Wenn man Brot wollte ging man zu den Müllers und wenn man Waffen wollte zu den Schmieds. usw. Aber von Waffen Schmieden konnte man seinen Hunger nicht stillen, dabei konnten einen die Müllers helfen. Die wiederum konnten mit ihrem Brot kein Fleisch schneiden also gingen sie zu den Schmieds. Früher hatte man Gefälligkeiten getauscht ganz nach deinen Vorstellungen also dem was du hier ja die ganze zeit befürwortest. Aber wenn die Gesellschaften größer werden und Wachsen und die Sozialen Interaktionen größer werden, dann Funktioniert dieses Prinzip nicht mehr.

Denn dann hat der Schmied der ein Leib Brot braucht dieses schon von einem anderen Müller unw. usf. Sprich es wurde irgendwann immer schwieriger etwas zu tauschen. Und daher kommen Währungen! Es wurden erst Gegenstände dann später Taler als Entschädigung für einen Aufwand eingeführt. Der Müller der jetzt ein Messer brauchte konnte wieder zu dem Schmied gehen und es erwerben. Der Schmied wiederum kann das Geld zb. für ein Stück Leder "tauschen". Der Müller war froh, dass er ein Messer bekam usw. usf. Geld ist genau das selbe wie ein Gefallen! Früher hat der Jäger die Beute gebracht und bekam dafür von den Sammlern Beeren. Das selbe wie heute nur das die Arbeiten und gefallen komplexer geworden sind und mit Geld anstatt Fell oder Brot entlohnt oder abgegolten wird.

Also Geld ist mitnichten irgendein Stück Papier (gibt ja auch Münzgeld). Sondern ist ein Gegenwert für einen Aufwand!

Und das Beispiel mit der alten Frau dem Sitzplatz oder dem Portmonee hättest stecken lassen können denn das hat mit dieser Diskussion nichts zu tun! Sowas in den Raum rein zu werfen ist kindisch und hat auch nichts damit zu tun, dass die Menschen leben wollen und immer einer etwas macht was der andere nicht kann. Und immer einer auf den anderen angewiesen ist. Und keiner macht das was er kann freiwillig und kostenlos ohne das er dafür etwas als Gegenwert bekommt was er dringend bräuchte. Dass, heute das bedarf anders und überschwänglicher geworden ist mit Luxusgüter die man nicht zum Überleben braucht ist ja was gutes als vielmehr was schlechtes. Denn zu leben soll ja was schönes sein.

Die Konsequenz aus allem anderen wäre ja, dass einige nichts tun, während andere sich abrackern. Das gab es natürlich schon immer und gibt es heute. Aber das ist nicht der Kern der Motor der Gesellschaft. Und wenn die absolut keinen Verdienst beisteuern wernden solche Menschen in der Regel auch geächtet.

Ich kenne die Menschen nicht die den Müll aus den Tonnen entleeren aber ich weiß ich bin auf diese Angewiesen. Und für ihre Arbeit und den Teil den sie der Gesellschaft beisteuern, finde ich haben sie Brot, Klamotten und auch Luxus wie Urlaub und Fernsehen verdient. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur mit Geld können. Ich denke nicht, dass sie zu einem Bäcker oder Reiseveranstalter gehen können und dort etwas fürs Mülltonnen entleeren bekommen!

Auch das was du oben schreibst über Altersheim und mit was sich die Menschen Plagen, ist eine Pauschalisierung deinerseits. Es handeln nicht alle Menschen gleich. Auch benötigen einige nicht erst einen Katastrophe um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Manchen haben diese schon in Kindesalter. Die Absolute Kontrolle gibt es nicht wird es nie geben aber sie ist besser wie gar keine. Geh mal in andere Länder oder schau mal in Liveleaks.com was in anderen Ländern mit weniger Kontrolle alles passiert!!!!!

Man nennt das was dir nicht passt Zivilisation und es ist nicht die Schult der Gesellschaft als vielmehr deine, dass du die falschen Prioritäten hattest!

Und es ist nicht der Böse Boss der dich kontrollieren will weil er irgendeiner geheimen Gemeinschaft angehört, die den Kleinen Mann knechten und kontrollieren will. Es ist ein ganz normaler Mensch wie du und ich der eben nur das macht, was er am besten kann. Sich mit dem was er kann in die Gesellschaft einbringt, genauso wie ein Fernsehmoderator und/oder Politiker. Es sind alles Menschen die Leben wollen und Familie haben. Und jeder kann zu allem werden. Jeder kann Boss oder Politiker werden. Manche Österreicher werden Bodybuilder, Schauspieler, Hollywood Star, Covaneur etc.
 
Der möchte wohl auch mal seine 5 Minuten Ruhm haben. Viel Polemik und Stammtisch in seiner Aussage, aber wenig brauchbarer Inhalt.
 
@iBlecheimer: Du bist wohl einer von denen "wo ein Film entweder zu wenig oder zu viel Story hat". Was wäre den brauchbarer Inhalt.
 
@BadMax: Ich beziehe mich jetzt auch nur auf den "Windows ist Malware" abschnitt. Ich finde, wenn man schon sprüche klopft, sollte auch was dahinter sein und nicht einfach irgendwas haltlos in den Raum gestellt werden.
 
@iBlecheimer: Hast gewonnen die Story ist weder gut noch scheiße.
 
Ja, Streamingdienste sind der Teufel. Ich zahlen gerne 5€ im Monat anstelle von 20€ pro Film/Staffel.
 
@Knerd: Macht der Anbieter dicht, sind deine Filme weg. Oder man sperrt deinen Account aus welchem Grunde auch immer. Dann sind alle deine Filme weg.

Außerdem könnte man den Preis für DVDs ja auch senken. Die müssen ja nicht so überzogen hoch sein.
 
@kritisch_user: Das ist halt das Risiko, aber das wars auch schon ;)
 
@kritisch_user: Denkfehler: Stream != gekaufter Digitalcontent. edit: WF kann kein Ungleichzeichen &#8800;
 
@Gorxx: Dann schweib doch einfach "ungleich" :)
 
@kritisch_user: Ja und explodiert dein Player ist deine Disc schrott. Alles hat Vor und Nachteile. Und das die Disc kaputt geht ist nur das kleinste Übel. Zig Trailer und Raubkopierwarungen die man nicht überspringen kann sind noch weit schlimmer. Inkompatibilität ist auch so eine Sache. Was gabs für nen Aufschrei als Avatar nicht auf alten Playern lief weil die keine Updates bekommen haben?
Versteh mich nicht falsch, ich sammel Filme und Serien seit etwa 12 Jahren, habe diverse Staffeln hier rumstehen und Regale voller DVDs und BluRays. Dennoch schaue ich heute lieber Netflix oder Amazon anstatt mich durch die werbeverseuchten Discs zu quälen.
 
@picasso22: Stimmt auch. Aber dann sind es einzelne DVDs, die vielleicht dann hin sind, nicht aber alles. Wenn man mir bspw. gerade meinen Steam-Account sperrt, wären leider alle meine aktuellen Spiele weg.
 
@kritisch_user: Wenn es in drölfzig Jahren keine DVD-Player mehr gibt und dein alter sich nicht mehr an einen 4D-Holo-Projektor anschließen lässt, nützen dir deine DVD auch nix mehr ;)
 
@kritisch_user: Ich finde Streaming aber auch besser. Ich schaue mir Filme oder Serien nicht x-mal an, da lohnt es sich nicht zu kaufen. Und Fernsehen will ich nicht, weil man da mit Werbung zugeballert wird und sich nicht aussuchen kann, wann man was anschaut.

Man sollte Streaming auch nicht mit Kaufen, sondern eher mit der Videothek vergleichen. Da muss man die DVDs auch wieder abgeben...
 
@dodnet: Was ist grundsätzlich daran falsch, dass man digitale Medien uneingeschränkt auf seinem Gerät abspeichern und wiedergeben kann?
 
@Spacerat: Nichts, aber dann kann man auch nicht erwarten, dass das nur ein Appel und ein Ei kostet. Oder willst du dafür hunderte Euro im Monat zahlen?
 
@dodnet: Man muss nicht alles gut finden was Stallmann von sich gibt. Aber der ganze DRM Mist ist heute Alltag. Die Kunden wurden mit kleinen Preisen gelockt und nun ist es Standard. Die Preise entstehen durch Geschäftsmodelle und nicht durch Technik. Technisch ist es kein Problem einen Stream auch offline verfügbar zu machen.
Das ein Mietmodell für beide Seiten interessant sein kann, will ich gar nicht bestreiten. Nicht umsonst gibt es Videotheken.
 
@kritisch_user: "Macht der Anbieter dicht, sind deine Filme weg."

Wenn ich ein Sky-Abo habe, was sind dann "meine" Filme?
 
Recht hat der Mann. Dem kann man nur beipflichten.
 
@cptdark: Recht hat er, ja. Aber nur was das Streaming betrifft.
 
@cptdark: ich gähne regelmässig bei seinen kommentaren
 
@0711: und mir war klar das hier wieder (-) regnen. ist immer so wenn man hier mal was gegen windows sagt
 
@cptdark: mag schon sein, von mir haste keins...

trotzdem fehlt mir hier eben die fundierte Kritik, wie so oft bei stallman. Alles was ich lese ist reine belzebugaustreibung -> "das ist böse". Konkretes oder nachweise? Fehlanzeige, es ist halt closed source und deshalb ist es böse
 
@0711: sorry, wenn das so rüberkam

letztenendes ist streaming (datensammeln) und windows (& co) mit vorschriften, registrierung, datensammel...) durchaus schon ein problem.
Wenn ich sehe, was und wieviel alles irgendwo ins internet will. (Ich lasse nur raus, was ich will, aber mit nachfrage), dann wird einem schlecht.

Ich will jetzt nicht sagen, das es das unter Linux nicht gibt, hab da ehrlich gesagt keine Firewall installiert, aber da könnte man es selber fixen da es ja den Quellcode gibt. Und daher würden solche Schnüffelfunktionen auch recht schnell bekannt werden.
 
@cptdark: Registrieren muss man sich auch bei Windows nicht und der normale durchschnittsanwender kann da auch unter Linux nichts fixen, Sicherheitslücken werden auch dort teilweise erst sehr spät erkannt trotz offenem Quellcode also am besten die Internetverbindung kappen, nur dann ist man halbwegs sicher.
 
@cptdark: Und hast Windows nichmal erwähnt. :)
 
Der Typ ist Gut (was ich mit einen Grinsen schreibe),
aber Leute lest >BITTE< den Artikel im Guardian bevor ihr ihn verteufelt,
da gibt es einige Punkte wo ich ihn unumwunden Recht gebe ohne seine gesamte Prognose zu unterstützen.
 
@Kribs: Dann soll er das vernünftig und sachlich darlegen und nicht mit der rundum Totschlagkeule.
Bei den ganzen Backdoors und Malwareschleudern ist es ein Wunder dass unsere Welt überhaupt noch funktioniert.
 
@LastFrontier: stallman war schon immer ein mann der alles in eine Schublade packte
 
@0711: Für mich ist er auch ein durchgeknallter OpenSource Fanatiker und Extremist.
 
@eragon1992: Da sieht man die Ahnungslosigkeit in Reinform,
Richard Stallman ist ein Gegner von Open-Source und Propagiert für die Freie Software nach den Richtlinien der Free Software Foundation die er mit begründete!
 
@LastFrontier: Ich finde es traurig wie seine Aussagen derart reduziert werden ohne da man sich wirklich mit ihm Auseinandergesetzt hat, jedenfalls lässt dein Bashing keinen anderen Schluss zu.
Richard Stallman ist ein Paradiesvogel, ein Utopist, ein Extrem, er Polarisiert, er Poltert, nur er hatte und hat recht, alle seine Schreckensvisionen sind mehr oder weniger eingetreten.
Dabei ist es im nachhinein egal ob es ein LSD-Trip oder sein unbestrittenes Wissen war, das zu seinen Zukunftsvisionen der Software und ihrer Nutzung wurde.
Ich gehe zwar nicht mit jeder seiner Aussagen (Freie-Software-Bewegung gegen Open-Source-Bewegung) konform, trotzdem bin ich ein "Anhänger" der GNU GPL und der damit verbundenen Rechte und Freiheiten der User über die Software.
 
@Kribs: Das Problem ist, er übertreibt und zwar massiv. Und damit enteignet er sich selbst jeder Diskussionsgrundlage.

Ich kann mich auch nicht an einen Tisch setzen sagen "Ihr seid alle Nazis" und dann mit hocheloquenten Begründungen erläutern, wieso die Aussage nicht ganz falsch ist. Das ist einfach keine Art und Weise über Probleme zu sprechen.
Das ist einfach nur kindisch.

Allein bei der Aussage "Windows/OS X ist Malware" ist jede weitere Diskussion hinfällig, damit stellt er sich so weit ins Abseits, dass mir schier die Worte fehlen...
Ich bin nicht nichtmal sicher ob man ihn für diese Aussage rechtlich nicht sogar angreifen könnte, wegen Verleumdung...
 
@Draco2007: Andere Träumer stellen sich hin und verleumden sämtliche Konkurrenz vor versammelter Presse als Copycat...
 
@Kribs: Ich kenne viele Aussagen von Stallmann und bin schon länger der Ansicht, dass jede 5-Minuten die man in seine Tiraden investiert pure Zeitverschwendung sind. Und dabei befürworte ich Open Source Software (auch wenn ich durchaus auch andere Software nutze).
 
hätte man das nicht einfach alles in einem Satz zusammenfassen können... der gute Mann ist einfach gegen alles außer linux...^^
 
@andreas2k: er ist allgemein nur für Freie Software und damit auch gegen Teile des Linux kernels
 
@lesnex: Er ist einfach viel zu dogmatisch, und das wirkt ziemlich daneben. Man sollte Dinge auch differenziert bewerten können. Macht man das nicht und fährt zu 100% seine eigene ideologische Schiene, dann läuft man Gefahr, als religiöser Eiferer und wirrer Missionar wahrgenommen zu werden, auch wenn Teile der Aussagen durchaus stimmen können.
 
@Torchwood: Zum Religiösen Eiferer oder wirren Missionar wird man sogut wie immer sobald man sich gegen alltägliche Dinge die von Milliarden so gemacht werden, wie sie gemacht werden, ausspricht.Dabei sollte die Masse sich fragen ob alles das was die Masse macht, richtig ist.
 
@spackolatius: Nein! Zudem wird man, wenn man seine Ansichten nicht hinreichend plausibel erklären kann. Neuentdeckungen basieren darauf, das Milliarden andere dies noch nicht kannten.
 
@daaaani: Ich finde er muss es gar nicht erklären. Derjenige der die Augen aufmacht sieht schon von allein wo das ganze hingeht.
 
@andreas2k: Er lehnt auch SELinux ab...
 
@Nunk-Junge: Wären Artikel zu Stallmanns Aussagen nicht deutlich kürzer, wenn man einfach nur die Dinge aufzählt, die Stallmann für "gut" erachtet?
 
@Draco2007: Dann erreicht der Artikel aber eventuell nicht die Mindestlänge. :D
 
Da bleibt ja nicht mehr viel im Leben übrig, wenn man die Ratschläge des Herrn Stallman befolgt. Nicht mal Barbies bleiben einem :-)
 
Stallman eben, glaub das feiern in den 70er jahren hat ihn massiv geschädigt^^
 
Solange er nicht einmal seine Webseite anständig gestalten kann, solange wird er für mich eine Witzfigur bleiben! https://stallman.org/
Meine ist wennschon in HTML5 gehalten! also frei und "state of the art"

und zum anderen Thema äussere ich mich nicht. OS X ist ein zertifiziertes Unix, bei dem viele Root-Ordner versteckt sind. Mithilfe dem Terminal kann man Sie ohne weiteres sichtbar machen.

Zu Windows. Microsoft hat hierzu eine andere Vertriebs-Struktur, diese sollte man respektieren.
 
@AlexKeller: CSS, HTML5 und JavaScript sind Teufelszeug ;)
 
@Knerd: Ja und Technik auch, habe keine "Open-Hardware". Da Stallman mein neuer Mentor ist werde ich auf Feder, Tinte und Papyrus umschwingen. Verbindung mittels Brieftaube to Brieftaube
 
@AlexKeller: Aber die kann man doch abfangen ;)
 
@AlexKeller: Es geht doch gar nicht darum, auf Feder, Tinte oder Papyrus umzuschwingen. Es reicht wenn man den Menschen die Möglichkeit bietet, dem Spionieren zuzustimmen oder dagegen zu sein. Und in beiden Fällen sollte der Service einwandfrei und zu 100% identisch sein.

Was kommt als nächstes wenn für Wirtschaftswachstum auch persönliche Daten nicht mehr ausreichen, was ist der nächste schritt?
 
@spackolatius: Da hast du sicher vollkommen recht! Aber würde er so von Anfang an argumentieren, dann würde eine ganz andere Diskussion entstehen. Eben, das Thema selbst ist interessant und aktuell und ja es muss noch etwas getan werden.

Stallman provoziert aber jeweils von Anfang an so mit seinen radikalen Ansichten und Sprüche, so dass ich Ihn einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Ja er hat früher gute Dienste geleistet für die Community, für alle, aber das war FRÜHER. Heute fällt er eher negativ auf und wenn ich wie bei meinem ersten Beitrag seine Webseite anspreche, dann muss ich schon denken "wische zuerst vor deiner Haustüre, bevor du andere kritisierst"
 
@AlexKeller:
Wenigstens benutzt der die volle Breite, was man von fast allen Webseiten nicht mehr sagen kann.
 
Als zu Zeiten von Windows 98 sich die Leute aufregten, weil Windows nach Hause telefonierte, da war der Aufschrei groß. Heute sehen es die Leute anders, sie sehnen sich nach personalisierter Werbung und gar komplett durchleuchtet zu werden. Die Tech Unternehmen haben es mit 2 Schritten vorwärts und einem zurück geschafft, den Menschen wirklich nur noch zum Nutzvieh zu degradieren. Und man kommt aus dieser Spirale quasi nicht mehr raus weil die Tendenz noch stärker in diese Richtung geht.

Und an alle die es mit Paranoia abtun. Ihr seid naiv.
 
@spackolatius: Was machst du dann eigentlich noch im Internet?
 
@picasso22: Soweit es geht und meinen Möglichkeiten entspricht versuche ich mich davor zu schützen. Es geht mir nicht darum grundsätzlich Technologie zu verteufeln. Ich zitier mal das was ich weiter oben geschrieben habe.

"Es geht doch gar nicht darum, auf Feder, Tinte oder Papyrus umzuschwingen. Es reicht wenn man den Menschen die Möglichkeit bietet, dem Spionieren zuzustimmen oder dagegen zu sein. Und in beiden Fällen sollte der Service einwandfrei und zu 100% identisch sein.

Was kommt als nächstes wenn für Wirtschaftswachstum auch persönliche Daten nicht mehr ausreichen, was ist der nächste schritt?"
 
@spackolatius: "Es reicht wenn man den Menschen die Möglichkeit bietet, dem Spionieren zuzustimmen oder dagegen zu sein. Und in beiden Fällen sollte der Service einwandfrei und zu 100% identisch sein."

Abhängig vom Service ist das Teils technisch gar nicht möglich. Beispielsweise Filmvorschläge von Streaming-Diensten. Mach mal brauchbare Vorschläge ohne Nutzdaten zu sammeln (in dem Fall Filmvorlieben). In dem Moment wo man dein Nutzungsverhalten speichert, hat man die auch bereits "ausspioniert". Dazu hat man noch das Nutzungsverhalten der anderen Netzflix-Profile auf deinem Account, die Bankdaten und deine Emailadresse. Im Falle Amazon Prime könnte man das gleich noch mit deinem Einkaufverhalten abgleichen, den Liefer- und Rechnungsadressen und eventuell auch der dortigen Bankverbindung...
Aber erkläre mir mal, wie du einen 100%ig identischen Service ohne das Speichern nutzerbezogener Daten aufziehst.

Das heißt nicht, das jeder Dienst sämtliche Daten haben muss, die er gern will, aber was du verlangst, ist an jedweder Realität vorbei. Das hätte eine Forderung Stallmans sein können.

Es sei denn, du meinst spionieren im ursprünglichen Sinne. Aber da nach Erlaubnis zu fragen, erscheint mir konzeptionell schwachsinnig.
 
@crmsnrzl: Dann sollen sie eben statt der Vorschläge einen Hinweis einblenden, dass die Vorschläge nicht möglich sind, weil keine Datengrundlage vorhanden ist. Mich nervt es jedenfalls auch tierisch, dass man kaum noch irgendwas nutzen kann, ohne komplett die Hosen runterzulassen, auch wenn man auf die Features, für die das nötig wäre, gut verzichten könnte.
 
@TiKu: Hört sich doch sehr nach Android an. :)
 
Prinzipiell regt man sich über Datensammlung auf aber im Handel ist es OK das der Verkäufer schon weiß Heute ist Montag der oder die Kaufen dann immer 1 Pfund Frische Bratwurst und meistens 1 Blumenkohl und Maggi Fix für Bratensoße.
Mal ein Film oder Musik Beispiel wenn der Verkäufer im Geschäft mir ohne direkte Ansprache dadrauf erzählt das das Neue Album meines Lieblings Künstlers oder der Neueste Film meines Lieblingsschauspielers erhältlich ist.
Oder die Nette Dame in der Buchhandlung mir sofort den Neuesten Krimi anbietet meiner Lieblingsserie.
Das ist dann wieder OK weil ist ja Kundenfreundlich.
Aber bei Youtube, Amazon und co ist das immer Böse.
Natürlich ist es nicht schön das jeder auch die Zugriff auf meine Nutzungsgewohnheiten haben wo nie Einkaufen oder Ansurfen würde, aber da kommen wir nicht mehr raus.
Wer das alles nicht will muß den Internet Anschluss Abmelden und Komplett Ofline Arbeiten zusätzlich muß das Smartphone oder das Händy auch weg weil man damit ja ein Bewegungsprofil erstellen kann, da muß dann ein Einfacher Telefon Anschluss mit Kabel gebundenem Telefon ausreichen.
Genauso Kredit und EC Karte darf halt nur noch Ausschließlich Bargeld das von der Hausbank und nur von der Haus Filiale geholt wurde benutzt werden.
Gibt bestimmt Tausende Beispiele aber generell alles Verteufeln nur weil man seine geliebte Open Source und Linux Pushen will wobei er selbst bestimmt I-Phone und co und im Auto die Bluetooth Freisprechfunktion nutzt ist schon sehr Scheinheilig.
 
Außerdem sind es nicht nur die Betriebssysteme die Malware an sich sind, sondern genaugenommen jegliche Technologie die Persönliche Daten, welche auch immer, erfasst und weiterleitet ohne das man dies verhindern könnte.

Jetzt mag einer sagen, gut dann kauf nicht mehr solche Geräte. Aber ganz ehrlich, diese wird es iwann nicht mehr geben. Und wenn die Masse da blind hinterherläuft, bleibt mir als Kritiker iwann wirklich kein normales Handy mehr übrig.

Edit: 5x Minus und keiner kommentiert? Trostlos.
 
@spackolatius: "bleibt mir als Kritiker iwann wirklich kein normales Handy mehr übrig" - beim Smartphone einfach die Datenverbindung ausschalten und nur zum telefonieren benutzen.
 
Recht hat er aber leider.
 
@noneofthem: In Bezug auf was? Hast du Belege von denen wir nichts wissen?
 
@PakebuschR: Gibt es genug im Web, wenn man es nicht selbst durch die IT-News der letzten 25 Jahre mitbekommen hat.
 
@noneofthem: Dann kannst ja sicher Links nennen und ich meine Belege in vorm von Beweisen und keine Hassreden, Vermutungen oder BILD Artikel.
 
Ob da Neid spricht?
 
Ich befürchte er hat Recht.
 
Tja, bloß leider ist das mit "freier Software" eben so eine Sache, nicht nur bei Linux. Und wenn hier irgendwas über DBV-T, GEZ oder so kommt, kommen sofort unzählige Antworten, dass sowieso Netflix&Co genutz wird. Gut, zugegeben, im nächsten Artikel zu Facebook, Google und NSA kommen auch regelmäßig die selben Kommentare, aber man sieht, dass hier vieles irgendwie nicht zusammenpasst, was "auszuschnüffeln und zu fesseln" betrifft.
 
@Lastwebpage: Linux wird von stallman nicht gänzlich akzeptiert ;)
 
>>Ausgewiesener Gegner proprietärer Software sagt: "Proprietäre Software ist Scheiße."<<

Das ist eigentlich auch schon der gesamte Inhalt.

Nur wie Barbie-Puppen da reinpassen, versteh ich noch nicht.
 
@crmsnrzl: werden vermutlich nicht durch freie software gefertigt^^
 
@crmsnrzl: Zum Thema Barbie Puppen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-WLAN-Barbie-zeichnet-Gespraeche-im-Kinderzimmer-auf-2576510.html
 
@spackolatius: OK, das ist total an mir vorbeigegangen.
Ich sehe, ich war beim Thema Barbie eben nicht am Puls der Zeit.^^
 
Nicht das ich Barbie Fan wäre^^
 
@crmsnrzl: Ich glaube er meinte das. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hello-barbie-bedenken-gegen-sprechende-puppe-a-1023122.html

@spackolatius: Na, war mein Fenster zu lange offen :)
 
@Chilla42o: Trotzdem danke.
 
Der gute Mann hatte -und hat- von Anfang viel zu einschränkende Ideale. Für den war auch LGPL Teufelszeug... er hätte es lieber gehabt, wenn alles noch viel restriktiver gewesen wäre als jede Closed-Source-Lizenz, nur halt in der Ausrichtung "gib mir Deinen Code".

Nur: Hätte er sich durchgesetzt, wäre GPL einen kläglichen Kindstod gestorben.

Der Mann verlangt zuviel... und gibt zuwenig. Auf seine Art ist er nicht minder schlimm wie Larry Ellison und Bill Gates es je waren.
 
@RalphS: Mich würde mal interessieren ob Stallmann diese Ideale auch mal zuende gedacht hat. Also was wäre wenn sich die Welt wirklich nur nach seinem Ideal formen würde. Alles was passiert würde genau so passieren wie Stallmann es sich vorstellt.
 
@Draco2007: Für ihn ist halt explizit "der Code" frei. Was ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen kann: denn der ist ja nur Mittel zum Zweck. Bloß: damit der Code frei sein kann, müssen die Programmierer halt gebunden werden.

Er kommt mir daher so ein bißchen wie ein Träumer vor: "Wäre es nicht toll, wenn?" Aber wie jeder Träumer auch werden halt die letzten Konsequenzen nicht weiter berücksichtigt.

- Nach seiner Philosophie dürfte zB kein Linux-Kernel in proprietäre Hardware gesteckt werden. Wo ich ja prinzipiell zustimme (wofür gibt's BSD-Lizenzen?). Nach seiner Philosophie würde es auch keine Wissensgesellschaft geben können (denn diese lebt vom Verkauf von Wissen, also Infomation = Code); freie Verfügbarkeit von Information macht das also unmöglich.

Ich stimm ihm da ja sogar grundsätzlich zu. Aber von "frei" kann und darf man da halt auch nicht sprechen. Es ist, denke ich, in letzter Instanz dasselbe wie mit dem Kommunismus/Sozialismus: Auf dem Papier eine tolle Idee, die aber zum einen am Kontext (also anderen, gleichzeitig existierenden Gesellschaftsformen) und zum anderen auch an sich selbst scheitert, weil zu hohe Anforderungen an die Allgemeinheit gestellt werden.
 
@RalphS: Ihn nennt man Träumer, andere, die das selbe tun, nennt man Visionäre.
Ich teile nicht alle von Stallmans Ansichten, aber er hat in einigen Punkten verdammt Recht.
 
@TiKu: Ich nenn die *alle* Träumer. Schrödinger's "weil ich sie nicht sehe, ist die Mieze tot und lebendig" könnte zB auch von einem Dreijährigen stammen, der die Hände vors Gesicht hält und sagt 'hurra ich bin unsichtbar'.

Visionäre... nicht wirklich, wenn man mal von BtM-induzierten Visionen absieht. <_<
 
Entgegen der Behauptung im Artikel und hier bei einigen Kommentaren spart er Linux durchaus nicht aus. Wenn sich da in einzelnen Distributionen ebensolche Tendenzen entwickeln wie bei der kommerziellen Software, dann wettert er ebenfalls gegen Linux, wie man hier erkennen kann:

Richard Stallman meint: Ubuntu-Linux ist Spyware (http://winfuture.de/news,73447.html)

Der Mann hat schlicht und einfach Recht. Ich bin, ohne ihn oder seine Ansichten damals auch nur gekannt zu haben, zu derselben Meinung gelangt, als ich vor bald 20 Jahren anfing Linux parallel zu Windows zu verwenden.

Während ich damals ein Linux-System mit viel mehr darauf installierter Software, also weit über hundert zusätzlichen Paketen die bei jeder Installation auf dem Grundsystem installiert werden mussten, in unter einer Stunde mit allen nötigen Programmen installiert bekam, kostete mich eine Windows-Neuinstallation mit schlappen 30 Programmen schon damals diverse Stunden, weil ich für einen Grossteil der Programme erst nach der Produktverpackung und der darauf befindlichen Registriernummer suchen und die dann von Hand abtippen und jedes Programm so einzeln von Hand installieren musste, wo das mit der Open-Source-Software unter Linux schon damals vollautomatisch über den Paketmanager lief.

Noch dazu durfte ich bei einer Neuinstallation dann das Betriebssystem selbst und jedes einzelne Programm auf Windows von Hand neu auf meine Bedürfnisse einstellen. Als ich dann auf Debian GNU Linux umgestiegen war (SuSE hat mir mit seinem YaST-Systemkonfigurationstool meinen damals sorgsam von Hand konfigurierten Setup zerschossen, weil es bei seinem ersten Start zum Konfigurieren des Audio-Setups irgendwelche Probleme mit einer vorher wochenlang problemlos laufenden fstab-Datei hatte und die einfach mal "umgestaltet" hat, so dass nach dem nächsten Boot die Hälfte meiner Laufwerke fehlte und ich die fstab händisch korrigieren musste, damit wieder alles funktionierte wie gewohnt. Danach habe ich zuerst YaST vom System geschmissen und dann nach einem Linux-System gesucht, bei dem keine automatischen Konfigurationstools für Anfänger meinen Setup zerschiessen können und bin bei Debian gelandet.), konnte ich aus installierten und bereits eingestellten Softwarepaketen auf einer alten Installation für einen neuen Rechner per Debian-Paketmanagement einfach wieder Installationspakete machen, in denen dann meine persönlichen Einstellungen ebenfalls gespeichert blieben. Ich brauche seitdem die Programmpakete nur noch auf das neu installierte Debian-Grundsystem zu kopieren und dem Paketmanager zu sagen er soll sie installieren. Danach sind alle Programme mit von mir angepassten Einstellungen direkt fertig und ohne Einstell-Nacharbeit und auf Wunsch auch komplett offline und somit malwarefrei auf einem neuen System installiert und ich kann direkt damit arbeiten.

Kommerzielle Software zwingt einen heute hingegen dazu, einen gerade neu installierten Rechner ans malwareverseuchte Internet zu hängen und so das System potentiell schon vor dem ersten Vollbackup mit Malware aus dem Internet zu korrumpieren, da sie ohne Online-Aktivierung nicht lauffähig ist und ein Backup mit nicht aktivierter Software ziemlich sinnlos ist. Danach darf man dann bei jeder Neuinstallation fast jede kommerzielle Software von Hand neu einstellen, da die Einstellungen der Software auf der alten Installation oft verteilt über Windows-Registry, Programmverzeichnis und Nutzerverzeichnisse abgelegt ist und man so nie weiss, ob man auch alle Einstellungen mit auf eine neue Installation bekommt, selbst wenn man das alles vom alten Rechner sichert. Der Aufwand das alles wieder von Hand in Verzeichnisse und Registry auf der neuen Installation einzusortieren ist schon bei 20 Programmpaketen nicht mehr so wirklich leistbar und übersteigt vermutlich die nötige Zeit zur manuellen Neueinstellung der Programmpakete.

Bei jeder Neuinstallation von kommerziellen Programmpaketen muss man zudem heute die Lizensierungs- und Aktivierungsgepflogenheiten jedes einzelnen Herstellers kennen bzw. nachlesen, was ebenfalls schon bei schlappen 20 Programmpaketen einen Riesenaufwand bedeutet, während man freie Software einfach installieren kann und diese ohne weiteren Aufwand sofort läuft.

Ich verwende daher selbst auf Windows-Rechnern schon seit weit über 10 Jahren hauptsächlich Open-Source-Software und die letzten damals noch vorhandenen kommerziellen Anwendungen (in meinem Fall waren das Organizer, Foto-Verwaltungs/Workflow-Programm, Videobearbeitung) habe ich vor einigen Jahren, als neuere Versionen dann online aktiviert werden mussten und ich keine Lust hatte einen Rechner mit persönlichen Dokumenten, Fotos und Videos dafür ans Internet zu hängen, in Rente geschickt und durch Open-Source-Alternativen ersetzt. Das hat auch den Vorteil, dass ich nicht mehr durch die von mir verwendete Software an Windows gebunden bin, da meine gesamte derzeitige Open-Source-Software genausogut auf Linux läuft. Solange Microsoft also nur noch Betriebssysteme für Anfänger designt, wie spätestens mit bzw. seit Windows 7 der Fall, kann ich so einfach darauf verzichten diesen Klicki-Bunti-Kram zu verwenden, wenn es mir auf den Nerv geht mit jedem neuen Windows-Release wieder mehr Mausklicks und Untermenüs zu brauchen um dieselbe Funktion wie vorher zu erreichen. Mittlerweile bediene ich Windows fast nur noch aus der Kommandozeile, weil das die einzige Möglichkeit ist dem zeitraubendem Klickwahnsinn halbwegs zu entgehen.

Wenn ich unter Windows z.B. nur "mal eben" statische IP-Adresse, Subnetz-Maske, Gateway und DNS umstellen muss, damit ein Besucher mit seinem Notebook in meinem Haus auch ins Internet kommt, dauert das in der grafischen Oberfläche von Windows ewig im Vergleich dazu diese Einstellungen per Kommandozeile vorzunehmen. Die meisten Leute achten auf eine Hand voll Sekunden mehr Bootzeit, vergeuden dann aber gleich Minuten mit Herumklicken in der durch immer längere Mauswege (Stichwort: "Funktionsecken") und immer mehr Untermenüs immer ineffizienter werdenden grafischen Oberfläche und finden das dann offenbar völlig in Ordnung. Wenn ein Besucher bei mir die Einstellungen selber eingeben möchte, kriege ich immer die Krise wenn ich dem zugucken muss, wie er sich durch zig verschiedene Untermenüs unter ständigem Suchen nach der nächsten Funktionsschaltfläche ins nächste Untermenü hangelt, auf Eingabefelder klickt, dann zur Tastatur wechseln muss und wieder zurück zur Maus und so weiter und so fort bis er endlich alle IP-Adressen in die entsprechenden Felder in den verschiedenen Menüs eingetippt hat. Das geht über die Kommandozeile einige Minuten schneller und das sogar mit ganz gemütlichem Tippen im "10-Finger-System".

Fazit:

Wie Herr Stallmann bin ich der Meinung, dass die meiste kommerzielle Software heute von Verhalten her eher einer Malware gleicht, da sie die Lebenzeit des Nutzers mit irgendwelcher Aktivierungsszenarien verschwendet, auf seinem PC zu DRM-Zwecken herumpfuscht, ihn gängelt und dazu noch sein Nutzerverhalten und seine Daten auskundschaftet und an ihren Hersteller verrät. Das mit der "universellen Hintertür" in Windows kann auch niemand ernsthaft bestreiten, denn sowohl Sicherheitslücken als auch der Windows-Updatemechanismus stellen schon eine solche Hintertür dar. Da braucht Microsoft also gar keine explizit versteckten Hintertüren mehr einbauen, was sie natürlich zusätzlich noch tun können, da ja niemand in den Quellcode und den Compiler hineinsehen kann mit dem das System letztendlich kompiliert wird.

Was kommerzielle Software heutzutage mit ihren rechtmässigen Anwendern anstellt, habe ich übrigens erst kürzlich bei einem Bekannten gesehen, der die Adobe Creative Suite im Abo hat, diese wohl auf mehreren Rechnern installieren und nutzen darf und einige Adobe-Produkte daher auch auf seinem nur für Urlaube und daher selten genutzten privaten Notebook hat. Der hatte sich vor dem Abflug in den Urlaub nur das Notebook gegriffen und nicht daran gedacht, dass die rechtmässig lizensierten und aktivierten Adobe-Tools sich nach zu langer Abstinenz des Rechners vom Internet selbst deaktivieren. So saß er dann im Urlaub und konnte seine Urlaubsfotos und -filme nicht bearbeiten, weil die "Adobe Creative Suite" in wenig kreativer Weise den Dienst verweigerte, da er mit seinem Notebook schon einige Monate lang nicht mehr am Internet war und daher die Aktivierung abgelaufen war. Dummerweise gibt es auf einer Klettertour mit Rucksack in den Anden kein Internet und somit konnte er an Schlechtwettertagen "däumchendrehen" statt sein aufgenommenes Material zu bearbeiten. Der denkt jetzt auch über eine Open-Source-Alternative zu seinem nicht ganz billigen Adobe Creative Suite Abo nach, denn mit einer sich von selbst deaktivierenden Software möchte er nach der Erfahrung nicht mehr arbeiten.
 
@resilience: Ein Stichwort für dich wäre mal Powershell und VLANs. Dann kannst du Windows mit Kommandozeile konfigurieren und hast ein Netz für Besucher in einer Kontrollierten Umgebung was du einfach an/aus schalten kannst und völlig getrennt vom restlichen Netz ist, anstatt das ganze Netzwerk um zu konfigurieren nur weil einer ins Internet will. Auch wenn es mir ein Rätsel ist wieso du überhaupt am Clienten ( Windows Rechner ) rumfummeln musst. Wenn bei mir einer ins Netz will, lass ich mir die MAC Adresse geben und wenn der jenige welche das nicht kann, bekomm ich die in Handumdrehen mit einem Kleinem Befehl. Diese trage ich dann als einzig erlaubtes Gerät in diesem gesichertem VLAN ein. Mehr benötigt es nicht für eine Konfiguration! Abgesehen davon, dass du ein Scenario beschreibst in dem dein Netz ja so oder so am Internet hängt, wenn auch ohne Zugriff. Sprich der Durchgang ist da nur die Tür ist zu. Angreifer neigen dazu Türen aufzutreten.

Übrigens ist Glicki Bunti nicht Gleich schlecht. Kommt nämlich immer so rüber. Es ist nämlich nur dann der fall wenn außer auf Funktionen nur darauf geachtet wird. Aber wenn man einige Professionelle Sachen macht kommt man um Windows bzw. CS nicht herum.

Ich finde es eh immer interessant wie in einigen köpfen immer "ist besser als", "kann besser als" drinnen ist. Anstatt den ergänzenden Aspekt beider Welten zu sehen.
 
Ich halte nichts von Stallman. Er ist nichts anderes als ein völlig weltfremder Idealist, der sich auch sehr gerne auf so sieht. Ihm fehlt das Auge für Kompromiss, Maß und Konstruktivität. Seine endlosen "Debatten" sind völlig einseitig und uneinsichtig, er versagt völlig dabei seine Ideale in irgendeiner Weise auf die Realität anzuwenden. Stattdessen wird nur rumgeritten, fast hat man das Gefühl, dass er dies nur tut um eines Tages genussvoll "Ich hab's doch immer gesagt" loslassen zu können. Und insofern ist er völlig egoistisch. Ich sehe in ihm keinen wirklichen Willen irgendwas verbessern zu wollen, keinen "Aktivismus". Er will nur herabblicken können, das scheint sein einziges Ziel, andere Beweggründe kann ich aus seinen Worten und Handlungen nicht lesen. Ein großes Kind, mehr sehe ich nicht in ihm. Immer gerne einprügeln auf den Status Quo, wenn's aber darum geht wirklich was zu tun, dann war man doch bloß der der darauf Aufmerksam gemacht hat. Ideen alleine sind wertlos, und Stallman scheint noch nicht alt genug um das geschnallt zu haben. Nutjob.
 
Stimmt. Aber Datenschutz ist der Facebook Generation völlig egal.
 
Ist das nun etwa was Neues war mir schon zu Windows 95 Klar als das Internet so nach und nach für die Masse aufkam.
Dabei sehe ich in Linux oder generell in Open Source eine weit größere Gefahr da die Quellcodes frei zugänglich sind kennt Natürlich jeder Bösewicht der etwas Nutzen möchte die Angreifbaren Punkte.
Router im Übrigen eine weit mehr unterschätzte Gefahr als es jedes nicht Aktuelle Betriebssystem oder Programm sein könnte die meisten Geräte haben eine Support Zeit von wie Lange ? 2 Jahre oder so wer Kauft denn bitte jedes oder alle par Jahre neue Router ? Richtig keiner.
Ich gebe ihm aber in einer Sache recht die Möglichkeit Kill Codes zu senden wie es Apple, Google und Amazon in ihren Produkten Eingebaut haben um Applikationen von den Geräten zu Entfernen mark aus Sicherheitstechnischer Sicht gut sein wenn es aber zur Bevormundung führt eher schlecht.
Bei Apple muß man immer damit Rechnen das ein Musik Album, Film oder eine App die nicht mehr der Firmen Politik entspricht gnadenlos Entfernt wird.
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