Der Windows-Siegeszug begann heute vor einem viertel Jahrhundert

Genau 25 Jahre ist es heute her, dass Microsoft faktisch der Durchbruch beim Umstieg auf ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche gelang. Am 22. Mai 1990 wurde Windows 3.0 durch Bill Gates offiziell vorgestellt und legte den Grundstein, ... mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows 3.0 Bildquelle: Microsoft Microsoft, Betriebssystem, Windows 3.0 Microsoft, Betriebssystem, Windows 3.0 Microsoft

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Eine Legendäre Zeit, auch mit Win3.11 hat es einfach Spaß gemacht zu Arbeiten
 
@Futurestar: Ja, da habe ich dann auch gelernt, Windows mit dem Keyboard zu bedienen, als mein Trackball am Laptop den Geist aufgegeben hatte. Wird heute noch täglich fast ausschließlich angewandt, das Wissen.
 
@Futurestar: wobei ich dort es nie geschafft habe ohne das Windows zu killen meine alte 512kb-VESA-Karte im SVGA-Betrieb in die Gänge zu bekommen :D
 
@Stefan_der_held: Stimmt, das war stressig, bis man endlich herausgefunden hatte, daß man in der Config.Sys beim Speichertreiber Emm386.Sys den erweiterten RAM-Bereich dieser Graphikkarten explizit mittels Parameter EmmExlude ausklammern mußte, weil es sonst zu Speicherkonflikt und Absturz kam. Damals konnte man seine Probleme nicht einfach mal googeln.
 
MS-DOS 6.22/WfW 3.11 war auch mein erstes privates x86-System, nachdem ich zähneknirschend vom Amiga auf den PC umgestiegen bin.
 
@DON666: Mein erstes war DOS 3.2 und GEM auf nem Schneider Amstrad 1512 von 84. Der hatte zu dem Zeitpunkt schon 6 Jahre alt und hatte immer noch über 1000 Mark gekostet.
 
@Knarzi81: Ja, DOS 3.x kenn ich auch noch. Habe damals in einem PC-Shop gearbeitet, deshalb hatte ich mit den ganzen Klamotten beruflich schon länger zu tun. Privat wollte ich so ne "DOSe" aber auf keinen Fall haben. Aber irgendwann ist der Amiga-Markt halt einfach komplett "eingeschlafen", so dass mein Umstieg erst bei 3.11 stattgefunden hat.
 
@DON666: Das ging mir fast genauso. Angefangen mit DOS 2.10, dann Begeisterung für den Amiga, wobei Commodore es leider vollkommen versäumt hat, den richtigen "Treibstoff" (Anwendersoftware) herauszubringen und auch Entwickler dazu zu motivieren, im gewerblichen Bereich etwas zu tun. Der Irrglaube, der Amiga würde ein Selbstläufer werden wie die Business-Modelle CBM 4032/8032 sowie teils auch noch C64, wo technisch vorbelastete Anwender (z.B. Ingenieure, Architekten, Elektroniker) sehr viel selbst programmiert haben und ein entsprechendes Softwareangebot schufen, ging voll daneben. Amiga, Amiga-OS und Graphik waren dem IBM PC um Meilen voraus, aber ohne kommerzielle Software (Textverarbeitung, Kalkulation, Buchführung, (Kunden-)Datenbanken, Warenwirtschaft) konnte man das Gerät nicht wirksam als Alternative zum PC anbieten. Habe selbst alles gehabt (A1000, A2000 usw.), dann aber mißmutig wieder zur PC-Welt gewechselt. Dort hat es Jahre gebraucht, um auch nur einige wenige der genialen Hardware- und Betriebssystemkonzepte des Amiga (PnP funktionierte von Anfang an, gutes Speichermanagement und Dateisystem) auch nur annähernd in den auf DOS aufgesetzten Windows-Krücken 3.x/9x zu implementieren. Ab Windows 2000 konnte man dann von hinlänglicher Stabilität sprechen, bei Commodore hatte man das deutlich früher. Dann noch so nebenher das kranke IBM-Floppyformat in den Achtzigern: Auf Innen- und Außenspuren dieselbe Sektorenzahl - wie dumm war das denn, machte dünne 360 KB auf zwei Seiten, wo Commodore schon zur selben Zeit (1981) ein ganzes Megabyte unterbrachte, die äußeren Spuren hatten natürlich mehr Sektoren. So ist es aber immer: Das bessere Marketing (siehe IBM, Microsoft ...) macht das Rennen - überspitzt gesagt läßt sich so auch technisch unzulänglicher Mist in jedes Büro und in jede Wohnung drücken. Wie viel Aufregung das im Nachhinein bei der Arbeit für die Anwender (und für die Admins, Supporter, Techniker usw.) bedeutet hat und mit wie vielen Erblasten man sich bei den so glorreichen Weiterentwicklungen man sich hat herumschlagen müssen (wie viele kranke Codezeilen liegen aus Kompatibilitätsgründen wohl heute noch in Betriebssystem- und Anwendungssoftware) kann volkswirtschaftlich keiner in Zahlen angeben.
 
@DocDbase: Dafür war man zu der Zeit ein wahrer "Held", wenn man so einen PC selbst bauen und zum Laufen bringen konnte. Da musste man ja vom CD-ROM-LW über die Maus, die (falls benötigt) Netzwerkkarte etc. alles manuell in DOS einbinden - incl. der richtigen Konfiguration diverser Jumper oder Mäuseklaviere auf der Hardwareseite. Das war teilweise ja richtig abenteuerlich, wenn man 3 oder 4 Slots auf dem Board belegen wollte, und peinlichst drauf achten musste, dass die IRQs sich nicht in die Quere kamen... Und dann natürlich das Jonglieren mit dem Arbeitsspeicher, um für DOS das Maximum rauszukitzeln. ;)
 
@DON666: Stimmt! Man hat um jedes KB im RAM gerungen, heute herrscht Gigabyteinflation und auf eine alte Festplatte paßt nicht mal mehr ein einzelner Druckertreiber. Mainboards und Erweiterungskarten waren richtige "Jumpergräber". Mußte man in bereits zusammengebauten PCs etwas ändern oder umrüsten, dann gehörte zu Konfigurationsarbeiten auch meist eine Pinzette oder Spitzzange dazu. Master-/Slave-Konfigurationen von Laufwerken ändern, einen Jumper an schwer zugänglicher Stelle umsetzen, irgendwann wanderten einige Irq- und Port-Einstellungen dann ins BIOS, was aber mit mancher Hardware auch nicht immer so wirklich harmonierte. Ja, man hat viel Zeit und Energie aufgewandt, immer diese Mischung aus Herausforderung, Spaß und Frust, die durch schnell gestrickte Technik entsteht. Ob nun Hard-/Software oder viele andere Technikprodukte: Die Sachen kommen immer schneller auf den Markt, Ein angestrebter oder vermeintlicher "Standard" ist nur ein anderes Wort für "Vielfalt". Wirtschafts- und Entwicklungsphilosophie läuft immer mehr in die Richtung, daß Zuendedenken und -planen sich nicht lohnt, Bananensoftware (reift wie Bananen beim Kunden) und stressende Hardware wird nicht kuriert, sondern per Jahresupdate/Neukauf "aktualisiert". Sicherlich ist in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren auch unglaublich viel an Verbesserungen erreicht worden und die Welt sieht zumindest in etlichen Bereichen besser aus (wenn auch anderswo umgekehrt Verschlechterungen eingetreten sind), aber um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Es gab und gibt nur wenige Produkte, an denen man wirklich ein sehr hohes Maß an Freude hat(te) und Mängel oder Unzulänglichkeiten durch gute Entwicklungsarbeit noch vor dem ersten Verkaufstag ausgemerzt waren. Der Amiga und sein Betriebssystem gehörten dazu; Microsoft und die PC-Industrie haben vergleichsweise sehr viel genervt. Aber naja, Gratulation an den Verein, daß nun ein Vierteljahrhundert Windows-Geschichte existiert. Drollig ist ja auch der Gedanke, daß es nun natürlich auch Leute gibt, die in ihrer Zeit als Computeranwender gar nichts anderes als Windows-Rechner kennen; weder Systeme von Amiga/Commodore oder Atari, Schneider, Sinclair usw., oder vor MS-DOS dann noch das Betriebssystem CP/M ...
 
@DocDbase: >>So ist es aber immer: Das bessere Marketing (siehe IBM, Microsoft ...) macht das Rennen - überspitzt gesagt läßt sich so auch technisch unzulänglicher Mist in jedes Büro und in jede Wohnung drücken.<<

Sieht man ja auch heute wieder an Fingertouch-Tablets auf denen schon das Tippen sicherer Passwörter für einen Web-Login dank mehrerer Tastaturebenen lästig umständlich ist oder an den heutigen CMOS-Videokameras, die alle per Rolling-Shutter-Effekt schlimmere und unkorrigierbarere Verzerrungen im Bild erzeugen als der letzte Flaschenboden von Objektiv es je könnte, während die Vorgängergenerationen bei Tablets und Videokameras diese Probleme nicht einmal kannten. Mit dem richtigen Marketing kauft die breite Masse der Leute also sogar Geräte die schlechter sind als ihre eigenen Vorgänger.
 
@Knarzi81: sieht bei mir auch so aus. DOS 3.2 und GEM (Desktop, Writer und das Grafikprogramm, dessen Name mir gerade entfallen ist). Später kam dann GeoWorks und DosShell (mit DOS 5.0) und irgendwann auch Windows 3.11 (wobei Windows 3.0 ich glaube noch ohne EMM386 auf meinem 286er Compaq Laptop lief - aber WfW nicht mehr).
Dann Windows 95 - direkt auf CD - das war ein Highlight.. so n Medion Aldi Rechner für schlappe 1999 Mark + ISA-Soundkarte + 4Mb mehr RAM + Windows 95 = 2700 Mark... und ab da ging es dann immer weiter für mich. Es war eine schöne Zeit.
 
Paint ahoi ^^ Die ersten Bilder die ich am PC erstellt habe waren mit Windows 95 und Paint :)
 
Hach waren das noch schöne Zeiten, als man Buttons noch als Buttons identifizieren konnte und nicht alles flach war. Auch was die Farben angeht, hat sich Windows irgendwie nicht weiterentwickelt - wenn man Windows 3 mit Windows 8/8.1/10 vergleicht.
 
@TiKu: Das flache Design ist nicht das Problem. Unter Material Design kann man ohne Weiteres die Buttons ausmachen. Das Problem ist Modern UI, wo ein Element mal ein Button ist, mal nicht. Wo das Antippen einer Schrift manchmal was macht, manchmal nicht. Dazu kommt die unsägliche Platzverschwendung, welche die Monitor-Evolution seit 800 x 600 kurzerhand rückabwickelt. Wenn es wenigstens gut aussähe. Aber dort wiederum hat sich MS auf die irrige Ansicht versteift, dass die Welt insgesamt den Geschmack eines Berliner Hipsters, der mit leuchtfarbenem Schuhwerk rumläuft, gut findet.
 
@Niccolo Machiavelli: Tja, hast wohl die Windows-Apps noch nie auf einem Tablet benutzt, was? Das gesamte Konzept bedient sich spitzenmäßig, und auf dem PC ist es - meiner Ansicht nach - als Angebot zu betrachten, das man durchaus nutzen kann, aber eben nicht muss. Überhaupt kein Problem und die ganze Aufregung nicht wert.
 
@DON666: Nein, wenn ich ein Betriebssystem auf dem PC installiere, wünsche ich mir in Regel, es auch als solches zu benutzen.

Und es ist ja schon, dass man sich an die Flausen von Windows gewöhnen kann. Allerdings kann das Gewöhnen bei einem Produkt, für das ich Geld ausgeben soll, nicht der Maßstab sein. Vor allen Dingen nicht bei technisch solch unkritischen Stellen wie dem Design.
 
@Niccolo Machiavelli: Wenn du das wünschst, dann tu es doch einfach. Auf Deutsch: lass die Apps links liegen. Nichts anderes habe ich allerdings schon mit meinem ersten Beitrag gesagt. In meiner Bude steht jedenfalls keiner von Microsoft mit geladener Wumme hinter mir, der mich zu irgendwas zwingt, weiß ja nicht, wie das bei dir zu Hause aussieht.
 
@DON666: Bringt halt doch nichts, wenn sich Modern-UI als Autoplay-Menü, Standard-Programm-Dialog, Netzwerk-Fly-In, beim Anlegen neuer Nutzer, beim Anzeigen von Benachrichtigungen usw. immer wieder reindrängt.

Eine hässliche Person wird nicht hübsch, nur weil man sich an sie gewöhnt. Genauso ist es mit Windows.
 
@Niccolo Machiavelli: Ja, diese Dinge sind wirklich sehr, sehr schlimm und machen das Betriebssystem vollkommen unbenutzbar.

Zumindest für diejenigen, die immer noch dem mehr als angestaubten Betonlook eines Windows 95 hinterherheulen.
 
@DON666: Nein. Wo habe ich das behauptet? Es stört aber. Und warum sollte ich etwas kaufen, was mich stört? Mal ganz davon abgesehen, dass nicht mehr viel an nennenswerten Neuerungen bleibt, wenn man Modern UI rausstreicht.

Eine Oberfläche wie in Windows 8, abseits von Modern UI würde bereits reichen. Jeder kann und darf mit Modern UI glücklich werden. Aber wo wäre das Problem gewesen es optional zu machen? Genauso in Windows 10. Es ist der Zwang, das Durchpressen der Firmenpolitik, was mich ankotzt.

Und glaube mir: Es waren nie spezifisch die Kacheln das Problem von Windows 8, sondern Modern UI insgesamt.
 
@Niccolo Machiavelli: "Und glaube mir: Es waren nie spezifisch die Kacheln das Problem von Windows 8, sondern Modern UI insgesamt."

Genau diese Behauptung wage ich zu bezweifeln, wenn ich die ganzen Nörgelkommentare der vergangenen Zeit noch mal Revue passieren lasse.
 
@DON666: Bezweifle ich nicht, dass du das denkst. Schon seit WP7 sind alle angeblich "völlig unberechtigt" am Nörgeln. Und da ja alle völlig unberechtigt nörgelten, war der Erfolg der seitdem herausgebrachten Systeme immens.

Und selbst wenn du Recht hättest: Warum die Kritiker nicht einfach mit einem entsprechenden Theme zufriedenstellen? Einfacher als damit hat man es doch fast nie, Millionen von Anwendern zufrieden zu stellen. Müsste ja nicht mal voreingestellt oder auf dem Werbematerial zu sehen sein. Einfach nur vorhanden sein. Stattdessen wurschtelt sich MS seit Jahren durch und rudert mit einer Salamitaktik in kleinen Schritten zurück, womit kaum einer wirklich zufrieden ist.
 
@DON666: >>Zumindest für diejenigen, die immer noch dem mehr als angestaubten Betonlook eines Windows 95 hinterherheulen.<<

Die setzen einfach den Hintergrund von Windows 8.1 auf grau und schon haben sie den Betonlook, da sich auch alle Fensterrahmen daran orientieren. ;-)

Bei mir unterscheiden sich die Windows-Versionen ab Windows XP bis Windows 10 übrigens optisch kein bisschen. Ich benutze die mitgelieferte grafische Oberfläche schlicht nicht, sondern lieber meine eigene.
 
@resilience: Joa, leider sind Shell Replacements - und ich habe sie afaik alle ausprobiert - entweder verbuggt oder kein vollwertiger Ersatz.
 
@TiKu: Buttons sind sehr wohl als Buttons erkennbar und das sogar Betriebssystemunabhängig!!! Zumindest kenne ich kein aktuelles bzw. in Entwicklung befindliches Betriebssystem wo Buttons nicht eindeutig als Buttons erkennbar wären.

Und was die Farben angeht: Ich kann keine Ähnlichkeiten zwischen Win 3 und Windows 8/8.1/10 erkennen?!
 
@seaman: Das sind halt die üblichen, tausendfach von immer denselben Leuten hier runtergebeteten Behauptungen, seit Windows 8 auf den Markt kam. Das wird irgendwann soooo langweilig...
 
Ja das waren Zeiten :-) Spiele unter Dos 6.22 und dann zu Windows 3.11 gewechselt für Word und Co.
 
@andi1983: Stimmt. Damals habe ich noch Office-Pakete mit grafisches Oberfläche und zu der Zeit sogar noch Word benutzt, weil ich nichts Besseres für Office-Aufgaben kannte. Manche Dinge haben sich tatsächlich zum Besseren entwickelt.
 
Windows war bis W7 einfach nur ein gespielter Witz. Und erst mit W10 wird es vielleicht auf Augenhöhe mit Apples OS kommen - nach 31 Jahren.
MS WIN mag zwar das weitverbreiteste System sein - ist aber in vielen Belangen inkonsistent, umständlich und unlogisch.
 
@LastFrontier: Das mit dem inkonsitent, umständlich und unlogisch würde ein Computer sicher auch an uns Menschen bemängeln ;-)
 
@LastFrontier: Na ich hoffe doch, dass Windows sich nie mit OS X messen muss, denn dann würde es sich ja rückwärts entwickeln.
 
@TiKu: Abseits billiger Polemik: Ausgerechnet bei OSX könnte sich MS einige dicke Scheiben abschneiden, allen voran Backup und Programmverwaltung.

Auch wenn Windows 10 in der Macbook-News so gefeiert wurde: Es gehört nicht zu den elementaren Aufgaben eines Betriebssystems, mit 60 fps zu laufen. Das ist bestenfalls ein Nice-to-have.
 
@Niccolo Machiavelli: sie haben sich doch bis ins Detail dicke Scheiben abgeschnitten...

Allerdings wundert es mich, dass Sie TimeMachine - was ja wirklich genial ist - oder Tabs im Windows Explorer als Einziges bisher nicht nach Windows 10 kopiert haben.
 
@LastFrontier: Sowas kannst du doch nicht sagen in einem Windows News Portal :P. Ganz unrecht hast du natürlich nicht, wobei ich gerne mit Windows und OSX arbeite. Spotlight FTW ;)
 
@LastFrontier: Wie wäre es mit Beispielen, anstatt nur eine Behauptung in den Raum zu werfen.

Was ist bitte an Windows umständlich, oder unlogisch ?

Also ich vermisse an Windows überhaupt nichts und bin seit 3.11 dabei.

Oder liegt deine Behauptung wieder nur darin begründet, weil es von Apple kommt.
 
@andi1983: Ich arbeite mit beidem - von Anfang an - und kenne sehr wohl Stärken und Schwächen beider Systeme.
Deinen Versuch den einen oder anderen als Fanboy oder blinden Jünger hinzustellen kannst du ganz schnell wieder abhaken.
Solche "Diskussionen" wie du anzetteln willst haben mit Obkjetivität gar nichts zu tun und kommen eben von - Blinden Fanboys.
Immer wieder schön wie die Missionare beider Lager schon reflexartig auch auf nur den geringsten kack anspringen. Die Inquisition ist ein Kinderkram dagegen.
Schönen Tag noch....
 
@LastFrontier: Bin ich im falschen Film ? Wer zettelt denn eine solche Diskussion an.

Du wirfst in den Raum das Windows schon immer "kacke" ist, und es nach 31 Jahren endlich mal fast gleichauf mit Apples System ist.

Du wirfst in den Raum das es umständlich und unlogisch ist usw.

Wenn man dich um eine genaue Aussage bittet, was du genau meinst,
kommst du mit Fanboy.

Wenn du meinen Beitrag genau lesen würdest, dann unterstelle ich dir das, wenn du keine Fakten bringst und einfach behauptest das Windows nichts taugt und Apple ja so besser ist.

Aber da von dir keine Fakten kommen, hast du dich ja gerade geoutet, auf was du raus willst.
 
@andi1983: >>Was ist bitte an Windows umständlich, oder unlogisch ?<<

Die gesamte grafische Oberfläche ist umständlich.

Schon mal in Windows ein Netzwerkzugang mit einer statischen IP-Adresse samt Subnetzmaske, Gateway und DNS über die grafische Oberfläche konfiguriert? Das habe ich in Linux per Kommandozeile erledigt und noch einen Tee getrunken bevor die mausklickende Windows-Fraktion damit fertig ist.

Oder frag' mal die Leute, die Windows 8 am Anfang nicht einmal herunterfahren konnten, weil die Schaltfläche nicht aufzufinden war. Die würden es vermutlich als etwas unlogisch bezeichnen Bedienelemente nur über unsichtbare "Displayfunktionsecken" zugänglich zu machen. Wichtige Funktionsschaltflächen so vor dem Nutzer zu verstecken ist völlig unlogisch. So etwas ist ein Usability-Albtraum.

>>Also ich vermisse an Windows überhaupt nichts und bin seit 3.11 dabei.<<

Wenn man nichts anderes kennt, vermisst man auch nichts. Ich habe vor bald 20 Jahren eine Linux-Bootdiskette in die Finger gekriegt und nachdem ich die das erste Mal gebootet hatte, vermisste ich unter Windows einen brauchbaren Editor wie den Vi, kurze und prägnante Laufwerksbezeichnungen an denen man die Partitionsaufteilung der Festplatte erkennen kann, ein Tool wie dd mit dem man ohne Spezialsoftware ganze Datenträger als Sicherungs-Image auf die Festplatte kopieren kann und vieles mehr. Das alles vermisste ich heute noch in Windows, d.h. Windows kann heute in diesen Punkten noch nicht mit einer Linux-Bootdiskette aus den 90er-Jahren konkurrieren. Wenn das kein Armutszeugnis ist.
 
@resilience: Wieviele Prozent der Heimnutzer müssen denn einen Netzwerkzugang konfigurieren ? Und diejenigen die ein Netzwerk benötigen stecken auch tiefer drin.

Und wo liest du raus, dass ich nichts anderes kenne. Linux habe ich des öfteren getestet. Aber ich finde es gerade für den Heimbereich unbrauchbar.
Auf mobilen Geräten mit Apps mag es ja gut funktionieren.

Gerade Linux anpreisen, wo man heute noch Laufwerke mounten muss, anstatt sie sofort nutzen zu können... Und teilweise immer noch in Konsolen herumzuhantieren...

Also das finde ich für einen normalen Heimanwender dann schon eine komische Aussage, dass das einfacher als Windows sein soll.

Und er sprach ja von den letzen Jahren. Seit es Windows gibt. Und nicht von Windows 8.
 
@andi1983: na - zwei Geräte via WLAN oder LAN zu verbinden sollte schon so einfach wie möglich sein, da dies Alltag ist.
Um eine Platte in WIN freizugeben muss ich mich durch drei Fesnter klicken.
Zudem wird die Freigabe von Platten und Ordnern/Dokumenten unterschiedlich gehandelt - also die vorgehensweise ist jeweils anders.
Bei OSX machst du das in einem Fenster.

WIN identifiziert Platten immer noch an anhand von Buchstaben. Der Plattenname ist reine Makulatur. Erscheint die Platte unter einem anderen Buchstaben, dann sind alle Links/Aliase/Verweise für die Katz.
Auch das ist bei OSx anders. Wenn die Platte "VIDEO 5" heisst dann funktionieren zu der auch alle Querverweise - egal ob die im NEtz oder lokal angeschlossen wird.

Nimm eine WIN Platte aus einem Rechner raus und versuche die unter einem anderen Rechner zu starten. Wird nicht funktionieren. Deswegen haben ja alle Rettungs- und Diagnose-CD/DV ein Linux als Startsystem.
Unter OSX ist das überhaupt kein Problem.

Versuche mal unter WIN über den Gerätemanager eine Platte zu identifizieren. Vor allem wenn du mehrere eingebaut hast. Oder sagt dir die Bezeichnung "WDC WD20 EARS-00MVWB0" oder "SAMSUNG HD501LJ ATA Device" um welche Platte es sich handelt - vor allem wenn du 5 baugleiche Platten verbaut hast?

Und warum zur Hölle muss bei einem WIN Clean- /Recovery Installation über 200 Updates mit zig Neustarts nacheinander installiert werden die dich mehrere Stunden kosten?

Soll ich jetzt diesen Thread mit noch mehr Beispielen sprengen?
 
@LastFrontier: Ok danke für deine Beispiele.

Gut Wlan und Ordnerfreigaben benötige ich persönlich nicht so.
Wobei bei Windows 7 doch direkt im Explorer oben im Reiter steht Freigeben für ?
Dürfte doch dann auch nur ein Klick sein.

Das Windows die Laufwerke nach Buchstaben identifiziert finde ich persönlich sogar gut. Ich mag eine strikte Trennung. Ich würde nie die Möglichkeit nutzen, dass man mehrere Speicher dann zusammenführt.
Ist doch praktisch, wenn auf c: das System und die Programme liegen und auf den anderen Laufwerken dann Bilder, Daten und Co.

Naja Linux als Startsystem muss ja schon sein, weil es kostenlose Lizenzen bietet.

Hardware im Gerätemanager gebe ich dir recht. Das sollte wirklich im Explorer in einem Reiter deutlich gekennzeichnet sein.
Hat mir zuhause jetzt bei zwei SSD und einer Festplatte kein Problem bereitet, da in der langen Bezeichnung der SSD die Größe mit eingearbeitet ist.

Auch im letzten Punkt gebe ich dir recht. Das hatte ich auch schon immer bemängelt und verstehe es nicht, wieso Microsoft nach einem Service Pack keine neuen ISO Dateien ganz legal auf seiner Homepage anbietet.

Auch die Windows 8/8.1 Lösung bei der man sich extra ein Programm laden muss und Co. finde ich keine gute Lösung.

Aber das Windows sonst nicht gleichauf ist, kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Ich habe Linux Varianten probiert und OS X bei einem Freund ausprobiert. Beide Alternativen sagten mir von der ersten Minute an nicht zu.

Aber gut, jeder hat seine Vorlieben und Probleme. Und wenn dir OS X besser zusagt ist es doch super.
 
@andi1983: Ich kann dir für OSX genauso Schwächen aufzählen die nicht gerade banal sind.
Ich kann mit beiden Systemen jeden Tag und mir persönlich ist es egal womit einer rumhämmert.
Und wenn mich jemand nach einem Rechner fragt, dann will ich als erstes wissen was er machen will und ich muss auch seine Persönlichkeit und Fähigkeiten einschätzen können. Und dann entscheidet es sich auf welche Plattform gesetzt wird. Natürlich spielt auch der Geldbeutel eine Rolle.
Jedem das was er braucht oder haben will. So einfach ist das.
Ich brauch glückliche und zufriedene Kunden - egal welchen "Kack" die haben.
Ich liefere Lösungen und keine Munition für irgendwelche sinnlosen Grabenkämpfe.
Und zum Missionieren habe ich auch keinen Bock.....
 
@LastFrontier: du hast wohl nie mit OS 8 oder 9 "gearbeitet"
so simple Dinge wie Mausgeschwindigkeit einstellen, da gab es genau 2 optionen schnell oder langsam, und beides fühlte sich gleich an. also da war MS 1999 um einiges weiter.
 
@sa1nt4ch: Subjektiver Einzelfall den ich nach tausenden von Macs die durch meine Hände liefen nicht nachvollziehen kann.
 
@LastFrontier: Ich wüsste nicht worin Windows 7 besser wäre als Vista. Es sind bei Windows 7 weniger Programme, Funktionen und Codecs an Bord als bei Vista und die Taskleiste von Windows 7 verschwendet bei weniger Funktionalität (alleine in den kleinen Quicklaunch-Bereich der Vista-Taskleiste passten mehr Icons zum Start von Programmen als bei Windows in die gesamte Leiste passen) mehr Platz. Dazu ist das Speichermanagement bei Windows 7 im Vergleich zu Vista schlechter auf leistungsfähiger Hardware, da es für schwachbrüstige Hardware angepasst ist und lustigerweise sogar auf meinen Video-Workstations mit 48GB RAM direkt nach dem Boot Speicherseiten aus dem Hauptspeicher auf die lahme Festplatte auslagert. Das ist echt lächerlich.

Windows wird mit Mac OS übrigens niemals auf Augenhöhe sein. Mac OS ist ein Unix-Derivat und hat daher eine vollwertige Kommandozeile und sämtliche Unix-Kommandozeilentools direkt mit dabei. Das wird Windows kaum irgendwann erreichen. Bei Microsoft bastelt man lieber an der Optik herum statt endlich Grundfunktionalitäten nachzurüsten, die man seit Jahrzehnten auf allen Unix-Systemen hat.
 
Microsoft hat mit illegalen Methoden die Konkurrenz vernichtet.
Ich wüßte jetzt nicht, was es da zu feiern gäbe.
 
@M4dr1cks: Deshalb sehe ich es auch als :"Der Windows-Raubzug begann heute vor einem viertel Jahrhundert" ;)
 
@M4dr1cks: Die da wären? Ich denke für die weiter Verbreitung war eher besagte - als normal angesehene kopiererei - ausschlaggebend für die heutige Masse...
Und es gab nichts vergleichbares was so einfach zu installieren und intuitiv zu bedienen war. Ausser vielleicht MAC, aber die waren damals kaum erschwinglich.
 
@McClane: Nö, Microsoft hat die PC-Hersteller erpresst, dass wennn ein anderes, bzw. paralles Betriebsystem auf deren Produkten vorinstalliert ist, sie ihnen die Lizensen entziehen. Das waren Mafiamethoden.
Microsoft hat mit unfairen Mitteln die Konkurrenz beseitigt.
 
@M4dr1cks: Also so wie Apple, nur dass bei Apple kein Siegeszug draus geworden ist.
 
@TiKu: Naja Apple verdient wesentlich mehr Geld als MS ;)
 
@psyabit: Keine Kunst wenn die Produkte 4 mal so Teuer sind.
 
@picasso22: Braucht immer noch käufer... Apple macht alles richtig mMn. MS natürlich auch, erfreue mich jeden tag über mein tolles Windows Phone ;)
 
@M4dr1cks: Quelle?
 
@McClane: Wer die letzten 25 Jahre halbwegs die Entwicklung auf dem IT-Markt mitverfolgt hat, weiß so etwas. Ansonsten hilft dir Wikipedia sicherlich. Da steht auch viel zu diesem Thema.
 
@noneofthem: So siehts aus
 
@McClane: Wozu brauchst du eine Quelle? Das ist seit mindestens mitte der 90er Jahre ein offenes Geheimnis und auch MS hat diese Tatsache nie wirklich bestritten, aber auch nie bestätigt und andersartig kommentiert.
 
@McClane: Microsoft hat deswegen auch ein Kartellverfahern am Hals gehabt und gezahlt.
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-06/wettbewerb-microsoft-eu-gericht

Auch Intel hat da kräftig mitgemischt. So durften Ladenketten (Discounter) keine anderen Plattformen neben Intel verkaufen. So gescheehn z.B. Media Markt und Saturn.

Man darf froh sein dass Apple (und nachfolgende Hersteller) mit ARM den Mobile Device Markt geknackt haben und Intel und MS dort überhaupt nichts zu melden hat.
Vorbei sind die Zeiten wo jeder neue IntelChip ein neues WIN brauchte und umgekehrt.
Atari, Amiga und Apple waren MS und Intel um Jahrzehnte voraus. MS hat sich nicht durchgestzt weil ihr OS so überirdisch gut war, sondern nur aufgrund der Machenschaften von MS und Intel, die alles unternommen haben um ihre Monopole zu schaffen. Beide Firmen haben vor allem auch dadurch geblockt, dass sie Schnittstellen nicht offengelegt haben.
Und was passiert nun? Intel und MS kommen auf Grund Stagnation und heftigen Gegenwind durch ARM, Android, iOS plötzlich in die Gänge. Intel rotiert mächtig bei CPU für Mobile Devices und MS macht sich die Funktionalitäten von iOS und OS X zu eigen; Apples Konzept wird hier fast nahtlos kopiert.
Was nicht mal so verkehrt ist. Denn dadurch kommt auch Apple wieder unter Druck, wenn es brauchbare Alternativen gibt die auch bezahlbar sind.

Es ist also alles im grünen Bereich und bleibt weiterhin spannend.
 
@LastFrontier: Hast du dir deinen Link mal durchgelesen?
Zitat: Wegen der marktbeherrschenden Stellung des Microsoft-Betriebssystems Windows benötigen Wettbewerber Informationen über dessen Schnittstellen zu anderen Programmen, um marktfähige Konkurrenzprodukte entwickeln zu können. Die EU-Kommission hatte bereits 2004 und 2006 Zwangsgeld in Millionenhöhe verhängt, damit Microsoft diese Informationen herausgibt. Die nun weitgehend bestätigte Wettbewerbsbuße wurde verhängt, weil Microsoft zu hohe Preise für diese Informationen verlangt hatte.
Zitatende. Da geht es um Anfang 2000... hier wurde aber der Zwang/Erpressung an PC Hersteller anfang der 90er in den Raum gestellt.
Passt nicht - Sorry. Zu Intel stimme ich dir zu - die haben nachweislich diesen Mist gebaut.
 
@McClane: Microsoft regelte dies auch durch seine Lizenzpolitik.
So haben in den USA 20 Bundesstaaten gegen MS wegen Werrbewerbsverzerrung geklagt - und recht bekommen. An einige Bundesstaaten mus MS ganz kräftig abdrücken.

Das ist nur die Spitze vom Eisberg.
 
@McClane: Der gute Bill hat IBM über den Tisch gezogen, das war schon was dreistes :D
 
@psyabit: In der Geschäftswelt was normales aber bei Bill Gates ist es dreist. Wahrscheinlich.
 
@picasso22: Naja der IBM Fall ist schon legendär :D der junge kleine Bill mit seiner dazumal noch wintzigen Firma zieht IBM über den Tisch. Da passt dreist schon mMn.
 
@psyabit: Weil er gekauft hat wo es zum Verkauf stand?
 
@McClane: Weil er was Verkauft hat was er nicht hatte ;)
 
@McClane: bei diesem Preisniveau sind sie ja auch geblieben
 
@M4dr1cks: Nööö.... Zu Windows 3.0/3.1 Zeiten gab es ja sehr wohl noch Commodore-Amiga und Atari, außer dieser PC Karte für den Amiga fiel beiden Herstellern auch nichts ein. Zu dieser Zeit war der Einfluss von MS noch nicht so besonders groß, was OS betrifft. Ein paar Jahre später gab es dann diesen sehr halbherzigen Versuch dieser kleinen Firma aus Armonk USA, Firmenname hat 3 Buchstaben und fängt mit i an, auch daraus ist ja nichts geworden (Genau halbherzig wie später mit den PowerPC CPUs als Intel Konkurrenz). "Konkurrenz vernichtet" trifft wohl auf alle 3 nicht zu. Faulheit, Lustlosigkeit, Geld verdienen ohne Weiterentwicklung usw. trifft den Punkt wohl viel besser. Nachher dann, so ab Windows 98/Windows NT würde ich sagen, ja, da war der Zug dann, mit nur MS an Bord, abgefahren.
Ach bevor ich es vergesse. Wenn wir schon bei Windows 3.1 sind, ungefähr zu dieser Zeit gab es ja auch 2 Konkurrenten die es Heute immer noch gibt, mit mehr oder weniger Erfolg, Apple und Unix/Linux.
Ist genauso wie z.B. mit Suchmaschinen, auch hier herrschte Lustlosigkeit, das schnelle Geld, Faulheit usw. und nachher blieb dann eben nur Google übrig. (Bing ist etwas sehr speziell, die Interessen von MS sind wohl andere, als nur Konkurrent von Google zu sein)
 
@Lastwebpage: Gates wollte ja die Verbreitung von UNIX und Linux verhindern. Wenigstens hat er das nicht geschafft.
 
@M4dr1cks: Ja, aber was ist der Grund, warum die einzigen 2 Linux Systeme die eine halbwegs größere Kundschaft im Enduser Bereich haben, Google OS und Android sind und eben nicht das klassische Linux? Weil MS so böse ist und verhindert das z.B. Dell keine Notebooks mit Linux (mehr) ausliefert und weil MS sowieso der Buhmann für alles ist?
 
@Lastwebpage: Nicht MS verhindert das, sondern die Quasi-Monopolstellung von Windows, die MS herbeigeführt hat.

Aber müssen wir das, was vor Gericht durch Lobby gescheitert ist, hier austragen?
Schlussendlich haben wir alle dazu beigetragen, dass MS-Windows überhaupt eine Quasi-Monopolstellung erreicht hat, indem uns davon "abhängig" gemacht haben, inklusive der PC-Hersteller.
 
@Lastwebpage: Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Ich kann Rechner mit vorinstalliertem OS kaufen und anschließend drauf bügeln, was immer ich möchte. Unix, Linux, und sonst noch was. Aber es tut einfach kaum jemand. Ich wüsste nicht, warum Microsoft daran die Schuld hat.

Fakt ist, dass Microsoft sehr geschickt eine sehr günstige Lizenz zu NeuPCs gepackt hat, die die Hersteller angenommen haben um halt einen Einschaltbaren und direkt nutzbaren PC anbieten zu können. Das hat sich am Markt etabliert. Der Kunde hat es so angenommen und Microsoft überhaupt erst zu dem gemacht, was es wurde.

Wäre Windows 3.0 und 3.1 so schlecht gewesen, wie immer alle sagen, wären es Ladenhüter gewesen und wären nicht wer weiß wie oft gekauft worden. Wie war das mit OS/2? Wie läuft es seit 30 Jahren mit Linux auf dem Desktop? Es liegt nicht am Preis. Linux gibts schließlich kostenlos.
 
@SunnyMarx: http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft

Bitte Kapitel 4 inklusive Links lesen.
 
@M4dr1cks: wenn man es von der anderen Seite betrachtet: Microsoft hat zur Standardisierung von Software beigetragen ;-)
 
Hab nie verstanden wenn Windows ein BS sein soll.. warum brauche ich vorher noch DOS? :P
Trotzdem schöne Zeiten gewesen:)
 
@McClane: Die ersten Windows-Versionen waren keine Betriebssysteme. Ein BS verwaltet die Rechnerressourcen (Hardware mit Speicher, Interrupts, Erweiterungskarten, sowie Datenträger mit Dateisystem), das taten Win1.x-9x aber nicht. Das waren graphische Benutzeroberflächen, damals als "GUI" (graphical user interface) bezeichnet. Eine Klickibuntiwelt, damit Anwender keine Kommandozeilenbefehle unter DOS kennen müssen, das ließ sich gut verkaufen, denn Anwender wollten nicht DIR, COPY, CD, DEL, FORMAT und deren Parameter erlernen. Beim Systemstart hat MS es dann mehr und mehr hingeschminkt, daß der Normalanwender gar keinen DOS-Prompt mehr zu sehen bekam, aber das war da immer und dann mußte in den jüngeren Windows-Versionen aufgrund gewünschter weiterer Funktionalitäten der Spagat gemacht werden, teils noch über DOS das System zu verwalten (das war ja der "Hausmeister"), aber parallel schon in Windows Treiber zu verwenden, um besser auf manche Eigenschaften der Hardware zugreifen zu können, wie z.B. Drucker, Graphikkarten etc. Bei diesem Spagat gab es natürlich Konflikte, Abstürze und blaue Bildschirme zuhauf. Mit WindowsNT im kommerziellen Bereich versuchte MS dann, dem OS/2 von IBM das Wasser abzugraben (leider gelungen), indem man ein System ohne DOS-Fundament baute. Das wurde dann zu Windows 2000 (ebenfalls ohne DOS), zusammengeführt hat man die beiden Welten dann in XP (NT war weg, 2000 war weg, 98 und Win-Millennium waren weg). Ein System ohne DOS, das von Systemstart an die vollständige Kontrolle über die Hardware hatte. Es gab dann auch weniger Abstürze. Win2000 war traumhaft stabil, XP als Kombi-Produkt für Geschäfts- und Massenmarkt war anfänglich scheußlich, ab SP3 lief es dann ordentlich, Vista floppte und so hatte XP nochmal die Chance, um etliche Fehler bereinigt zu werden.
Win7 als Betriebssystem ist ok, Glaubenskriege über Win8.x/10 will ich hier nicht entfachen.
 
@DocDbase:>>Eine Klickibuntiwelt, damit Anwender keine Kommandozeilenbefehle unter DOS kennen müssen, das ließ sich gut verkaufen, denn Anwender wollten nicht DIR, COPY, CD, DEL, FORMAT und deren Parameter erlernen.<<

Richtig erkannt. Dafür lernen die Anwender seitdem bei jeder neuen Windows-Version neue Klickpfade auswendig, die weit länger und komplizierter niederzuschreiben sind als ein Kommandozeilenbefehl und sich noch dazu nicht in einer Batch-Datei automatisieren lassen. Wenn das einfacher sein soll als einmal in 25 Jahren einen Befehl mit 3-6 Buchstaben zu lernen und sich zu merken, dass man mit einem /? hinter dem Befehl an die Optionsliste für den Befehl kommt und damit die Optionen nicht auswendig wissen muss, dann habe ich wohl eine Umdefinition von "einfach" verpasst. Ist "einfach" das neue "umständlich"?

>>Mit WindowsNT im kommerziellen Bereich versuchte MS dann, dem OS/2 von IBM das Wasser abzugraben (leider gelungen)<<

OS/2 gibt es aber nach wie vor. Das nennt sich nun eComStation bzw. eCS/2 und ich habe eine meiner drei Lizenzen u. a. auf einem meiner Internet-Rechner installiert, weil es dafür vermutlich keinerlei Malware gibt und das Teil dazu superstabil läuft und sogar mein ganzen alten DOS-Programme/Spiele ohne Gefrickel mit einem Emulator oder einer virtuellen Maschine auf Windows auf aktueller Hardware ausführen kann.

http://www.ecomstation.com/

Windows hat OS/2 also nur bei der Massenkundschaft das Wasser abgegraben und weil sich Malwareautoren auf das konzentrieren, was die Massenkundschaft an Software nutzt, kann ich gut damit leben, dass eCS/2 von der Masse nicht benutzt wird.
 
@resilience: Danke für die Information zu eCS/2, das klingt interessant. Was Kommandozeile usw. sowie heutige Produktentwicklung angeht, sind wir ganz einer Meinung. Wünsche weiterhin frohes Schaffen!
 
@McClane: Für den "Anwender" war Windows bis einschließlich ME nur eine GUI - wobei DOS ab Win9x immer weiter je Version in den Hintergrund gerückt ist/versteckt wurde.

Ab Windows XP (für den Anwender) gab es dann "NT" was ein Betriebssystem ist. "DOS" gab es seit dem nicht mehr. Nur - mir will der richtige Begriff nicht einfallen - einen "Emulator" namens "CMD". Der Begriff ist nicht ganz korrekt. Im Prof. Bereich gibt es das "DOS-Freie-Windows" schon länger... ich MEINE mich zu entsinnen, dass es da mit NT3.1 los ging
 
Ich mochte Windows damals nicht. Mir war MS-DOS noch lieber. Erst mit Windows 95 wurde das OS für mich nutzbar. Das war aber schon eine spannende Zeit damals. Ich selbst hab mit MS-DOS 5.0 angefangen.
 
Ich habe mich damals immer über Windows gewundert. Was war daran so toll, dachte ich, denn auf meinem Atari hatte ich schon Jahre vorher "Fenster". Nie im Leben hätte ich gedacht, dass sich dieses Windows durchsetzt. Bis es dann irgendwann keine Atari-Programme mehr gab und nur noch was für Windows in den Regalen stand. Microsoft hat etwas angepriesen, was eigentlich jeder schon hatte.
 
das waren noch zeiten. waren das nicht 6 disketten??? ;)
 
@snoopi: Musste man nicht "win" oder so was in der Art eingeben, damit Win 3.1 hochfuhr?
 
@Michael41a: Meistens hat man "win" mit in die autoexec.bat aufgenommen. Dann startete die grafische Oberfläche automatisch :-)

Für jedes DOS-Spiel benötigte man da eh eine eigene Bootdiskette. Ein hoch auf das OS/2 Bootmenü damals!
 
@ijones: Ja, dabei fällt mir auch noch ein: "HiMem testet den erweiterten Speicher." Damals war ich erst 8 oder so und dachte immer, dass He-Man den Speicher checkt.. ;-)
 
@ijones: Du hattest für jedes Spiel ne extra Bootdiskette? Ich habe einfach mit Menüs in Autoexec.bat und Config.sys gearbeitet.
 
@snoopi: Ja, ich meine das waren 3 Disketten für DOS 6.22 und 6 Disketten für Windows 3.11.
Ich habe erst kürzlich 20 Windows 95 Disketten weggeworfen. Die hatte ich aber nie benutzt....
War aber auf jeden Fall spannend die damalige Zeit und ich werde nie vergessen, als ich das erste mal ein briefmarkengroßes Video auf meine PC gesehen habe.
 
@ijones: Dos 6.22 waren schon 5 Disketten, Windows 3.11 waren insgesamt 7.
 
@iPeople: 5 Disketten für DOS6.22? komme nur auf vier ;-) oder es existiert eine mir nicht bekannte...:
SETUP 1 (bootfähig)
SETUP 2
SETUP 3 - hiernach ist das DOS betriebsbereit
Diskette 4 hatte Zubehör und QBasic-Demos dabei... ua. den DOSSHELL eine auch nicht schlechte GUI - wobei der nicht an den NC und Konsorten kam.
 
@Stefan_der_held: Ahhh ... ja mein fegler. die 5. war nen Treiber, den ich fürn Drucker extra brauchte, den mein Onkel geschrieben hatte ;)

Ich mochte Dissshell nicht, war mir zu umständlich. Hatte den NC.
 
@ijones: Mein Windows 95 hab ich schon über ein megageiles CD-Rom installiert, dass noch über die Soundkarte angeschlossen war. *lach*
 
@ijones: Die Diskette "4" hatte kaum wer... Aber Windows 3.x auf 6 Disketten ist mir nicht bekannt... auf 7 Disketten ehr...
 
Die gute alte Zeit. MS Paint ist eh eines der meist unterschätzten Softwareprodukte.
Ein intimer Einblick ins Paint Entwicklerstudio gewährt die Dokumentation http://youtu.be/K9L03GycSZw
Die sind immer noch voller Tatendrang ;-)
 
Siegeszug? Finde ich reichlich übertrieben, vor allem, weil das Unternehmen erst in jüngster Zeit anfing, innovativ zu werden.
Ich würde eher sagen "Microsofts Raub-und Bäutezug"...https://www.youtube.com/results?search_query=micrsoft+story
 
Vor 25 Jahren hielt ich ein Betriebssystem mit grafischer Oberfläche auch noch für eine gute Idee. Bis die Klickpfade in Systemmenüs immer länger wurden und ich zudem immer mehr automatisieren wollte und das mit der grafischen Oberfläche nur mit unzuverlässigem Macro-Recorder-Gefrickel ging.

Danach bin ich in die (Windows-)Kommandozeile zurückgekehrt und seitdem Microsoft das Problem auch gesehen und die PowerShell in Windows integriert hat und man Editoren wie Emacs und Vim auf Windows nutzen kann, kann man mit Windows endlich auch halbwegs effizient arbeiten und braucht sich nicht mehr für jede Windows-Version irgendwelche neuen ellenlangen Klickpfade in irgendwelche Systemeinstellmenüs merken.

Es gibt sicher ein paar Anwendungen für die man eine grafische Oberfläche braucht. Anwendungen für Bild- oder Video-Bearbeitung zum Beispiel. Aber ansonsten ist die Mausklickerei eher umständlich und kostet im Vergleich zur Komandozeile mit Auto-Vervollständigung eine Menge Zeit.

Ich werde jedes Mal wahnsinnig, wenn ich einem Bekannten am PC helfen soll und der sich, wenn man ihn zum Ändern einer Systemeinstellung auffordert, in einer gefühlten halben Stunde bis in den 6. Kartenreiter des 5. Untermenüs durchklickt und in jedem Dialog erst einmal die Schaltfläche suchen muss mit der er in das nächste Untermenü kommt. Da tippe ich lieber eine Hand voll Buchstaben in die Kommandozeile und bin so in einem Bruchteil der Zeit die der braucht direkt im richtigen Menü und Kartenreiter.

Lustigerweise sind gerade diese Bekannten oft Hardwarefetischisten, die sich dann bei mir aufregen, wenn eines meiner alten Schätzchen (die neue Hardware kriegen sie bei mir nicht zu sehen, da die ohnehin nicht am Internet hängt und sie daher für sie uninteressant sein dürfte ;-) ) 10 Sekunden länger zum Booten braucht als ihr 1500EUR-Rechner zu Hause. Die zehn Sekunden habe ich dreimal wieder drin nachdem ich per Kommandozeile statt mit der grafischen Oberfäche in einem Systemmenü war. Aber sich den Wolf klicken scheint ja heute in zu sein. Ich bediene nicht einmal meinen Browser mit der Maus, sondern mit der Tastatur, weil es einfach ineffizient ist, jedes Mal wenn man Text eingeben muss von der Maus auf die Tastatur und zurück wechseln zu müssen.

Was die Arbeitseffizienz angeht ist Microsofts grafische Oberfläche also kein so grosser Wurf (Mal ganz davon abgesehen, das z. B. der Explorer bis heute nicht mit langen Dateipfaden zurechtkommt, die NTFS schon seit Ewigkeiten unterstützt und die in der Kommandozeile ebenfalls kein Problem darstellen, und Windows daher als Betriebssystem noch nicht einmal ein adäquates grafisches Dateiverwaltungstool mitbringt, so dass man für Dateioperationen ohnehin in die Kommandozeile muss, wenn man nicht ständig irgendwelche Fehlermeldungen/fehlerhafte Backups beim Kopieren von Dateien haben möchte.). Ich möchte nicht wissen, wieviel Arbeitszeit jeden Tag weltweit dadurch draufgeht, dass Arbeiter in der grafischen Oberfläche nach irgendwelchen Funktionen suchen. Insbesondere wenn grössere Änderungen an der Oberfläche vorgenommen werden, wie damals bei der Einführung der Ribbons in MS Office, sinkt die Produktivität erst einmal rapide ab, und zwar bei Anfängern UND Profis, da alle erstmal nur noch in der Oberfläche herumsuchen.

Wenn ich heute sehe, dass es viele Leute gibt, die sich nur noch für die grafische Oberfläche von Windows interessieren und diese scheinbar für das Betriebssystem halten, dann weiss ich auch, welche Nutzer den heute zu feiernden "Windows-Siegeszug" ermöglicht haben. Jene, die lieber mit jeder neuen Windows-Version wie ein Neuanfänger in der Oberfläche herumsuchen, weil sich mal wieder etwas verändert hat, anstatt sich einmal ein Hand voll Befehle zu merken und danach mit jeder Windows-Version ohne Sucherei arbeiten zu können.

Ich kann mich noch gut an die Leute in meiner Bekanntschaft erinnern, die, als Windows 8 herauskam, nicht einmal mehr ihren Rechner heruntergefahren kriegten. Einer meiner Bekannten, der damals ziemlich früh das Windows 8 Prerelease heruntergeladen und testweise installiert hatte, wollte mich damals zum Narren halten und nachdem das mit den tollen neuen versteckten "Funktionsecken" nciht geklappt hatte, da ich davon schon gelesen hatte, dachte er das mit dem Herunterfahren hinzukriegen, nachdem er selbst Probleme gehabt hatte Windows 8 herunterzufahren. Als er nach der Windows 8 Vorführung grinsend meinte ich solle das System doch mal herunterfahren, habe ich, wie ich es auch bei meinen Rechnern zu Hause tue, einfach "shutdown /s /t 0" in die Kommandozeile getippt. Das Grinsen verschwand augenblicklich aus seinem Gesicht und die Kiste fuhr runter. Bevor ich mir die Mühe mache nach irgendwelchen Schaltflächen in Windows zu suchen, friert die Hölle zu.

Ich werde mir also nie irgendwelche neuen Klickpfade merken müssen und daher auch nie wie der letzte Anfänger vor einem neuen Windows hocken, weil ich es nicht heruntergefahren bekomme oder eine andere Grundfunktionalität nicht mehr in der Oberfläche finde. Dafür kann ich mich über die Leute amüsieren, die bei jeder grösseren Oberflächenänderung erst mal nicht mehr mit einem neuen Windows arbeiten können. Windows als Entertainmentsystem für Kommandozeilenfans. So lobe ich mir das. ;-)

Dann soll Microsoft mal schön feiern, solange sie das noch können. Wenn die Milliarde Chinesen nun auf ihr eigenes Linux setzt und damit als Kunden sowohl für Windows als auch für MS Office wegfällt, geht Microsoft ein riesiger Markt verloren. Mal sehen, ob sie so die nächsten 25 Jahre überleben.
 
Ist übrigens schon jemandem aufgefallen, dass der Desktop im Artikelfoto grosse Ähnlichkeit mit dem Oberflächendesign von Windows 10 hat? Bis auf wenige Buttons komplett flaches, eckiges Design und grosse einfarbige Flächen in Grundfarbtönen. 25 Jahre Entwicklungszeit und Microsoft kommt mit seinem Oberflächendesign des "ewigen" Windows 10 tatsächlich wieder bei dem Design von damals an. Man fasst es nicht. ;-)
 
@resilience: Back to the roots ;-))

Dein Post [15] hat mir auch gefallen.

Kenne auch noch Zeiten wo der PC und die Programme nur über Tastatur gesteuert wurden. Weil es einfach keine GUI und Mäuse gab.
Und in jedem Programm waren die Steuerzeichen anders.
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