Datennetz unsicher: Cyberangriff auf Bundestag noch nicht gestoppt

Vor einer Woche gab es Meldungen, dass Unbekannte das interne Datennetz des Bundestags erfolgreich attackiert hatten. Laut einem aktuellen Medienbericht könnte es noch Wochen dauern, bis die zuständigen Spezialisten die Lücke gestopft haben. mehr... Bundestag, Parlament, Plenum Bildquelle: Bundestag Bundestag, Parlament, Plenum Bundestag, Parlament, Plenum Bundestag

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Wäre mal interessant, wie es aussieht bezüglich von der / den EU / US attackierten Regierungssysteme ausserhalb des EU-US-Systems...
 
Na, mit wem wird Mutti wohl dieses Mal ein "ernstes" Gespräch führen und ansonsten nichts unternehmen? Mit Cameron? Mit Putin? Oder doch wieder mit Obama? Oder vielleicht gar mit den eigenen Schnüfflern vom BND?
 
@TiKu: Dazu fällt mir eigentlich nur eines ein und zwar das: " Liebes Deutschland IHR habt doch gewusst wo Sau, oh sry, Frau Ferkel, sry again, Merkel herkam, aus dem nichts und sie war/ist ein Rind, damit and again sry, Kind der Stasi. Ihr habt also gewusst, was ihr wählt oder auch was ihr nicht wählt weil IHR zu faul wart zur wahl zu gehen um eben dieses zu verhindern." Also schauen wir nach vorne weil da liegt Neuland oder wars Neuseeland? Wie auch immer, ich bin raus.
 
@TiKu: Hast die Chinesen vergessen ;)
 
@Memfis: Prinzipiell richtig, aber ein Angriff durch die NSA oder die Briten ist angesichts des Drumherums irgendwie um einiges wahrscheinlicher. Einen Angriff durch die Russen halte ich wegen der Ukraine-Krise noch für halbwegs wahrscheinlich. Aber die Chinesen? Die greifen doch eher die deutsche Wirtschaft an.
 
@TiKu: Mit Wirtschaftsspionage sind die Chinesen im Bundestag doch an der ersten Adresse! Genau dort sitzen die Lobbyisten und die Nadelstreifen aus den Vorständen, welche die Strategische Richtung vorgeben. Und wenn China mal wieder ein ganzes Stahlwerk kauft, dann sicher nicht, wenn die "Regierung" dessen Förderung beschlossen hat, sondern, wenn es die Hardware "billig" im Ausverkauf gibt. Doch woe bekommt man solche "Insiderinfos" besser her, als direkt aus der Quelle?
 
Ich weiß das ist Blödsinn aber kann man nicht einfach den Internetstecker ziehen damit die Attacken aufhören? :D
 
@MarcelP: Klar könnte man das System runterfahren oder offline nehmen. Nur wäre damit der Bundestag in unserer digitalisierten Zeit handlungsunfähig und ein Parlament, dass nicht arbeiten kann oder wo möglicherweise weiter (höchstsenible?) Daten verschwinden ist halt die Wahl zwischen Regen und Traufe.
 
@FensterPinguin:
Da ist mir sogar lieber, dass die gar nichts machen als nur Mist.
 
@FensterPinguin: Politiker "arbeiten" (geschätzt) etwa 4 Monate im Jahr am Stück rein am Wahlkampf. Da wird überhaupt keine Politk gemacht. 4 Monate quasi führungslos. Das fällt komischerweise aber gar nicht auf. Und zwar deswegen, weil die anderen 8 Monate auch keine Politik gemacht wird. Da fliegt man nur hin und her um paar Hände zu schütteln um wenigstens sagen zu können "hier schaut, ich arbeite!" (ok, paar von anderen geschriebene Reden müssen auch immer wieder runtergelesen werden, das könnte man tatsächlich als eine Art Fliessbandarbeit ansehen). Tatsächlich aber wird nur das hinter den Kulissen durchgewunken, was vom Geldgeber (das ist derselbe wie der Geldgeber der Lobbisten) gewünscht wird.

PS: Glaubwürdigkeit = -10. Ich denke es ist gar nichts, aber man wird in Kürze verkünden, dass es unbedingt notwendig ist VDS in Deutschland in erweiterter Form endgültig einzuführen und auch der BND muss gestärkt werden etc pp.. Jeden Tag einen Schritt weiter gen Abgrund.
 
@monte: Der Bundestag besteht aus mehr als nur Politikern. Und ich gehe schwer davon aus, dass da mehr als Frau Merkels Terminkalender drunter Leiden wird, wenn das Netz abgeschaltet wird.
Wer da was zu sagen hat, wer wie viel arbeitet, wie glaubwürdig der Vorfall ist etc. hat nichts mit meiner Aussage zu tun.
 
@FensterPinguin: Ein Bundestag der gar nichts macht.. den hätten wir die letzten 10 Jahre gebraucht... bei denen kommt nur Dünnes rum!
 
@FensterPinguin: Im sinnvollen Bereich sind die auch handlungsunfähig.
 
@MarcelP: Ach, man darf davon ausgehen, dass da oben in Neulandistan einige unserer Bundesbirnen genau das denken.^^
 
Die waren eh nicht erst seit diesem Angriff da drin...
 
Die phööööösen Russen warens!!1!
 
@Sam Fisher: Ich denke eher, es ist ein Denkzettel der Amis an das, was passiert, sollte die Selektoren-Liste tatsächlich freigegeben werden...^^
 
Und dann wollen die noch Voratsdatenspeicherung betreiben. Bei dieser Unfähigkeit frage ich mich, wo die gesammelten Daten dann noch überall hingehen.
 
@M4dr1cks:
Richtig, Wolfgang Schäuble und Angela Merkel sind natürlich für die Wartung der Systeme zuständig, wer denn sonst ?!
 
@GRADY: XD
 
Ich wiederhole hier meine These, u.A. auch nach der heutigen aktuellen Stunde im BT, habe ich den Eindruck, dass für viele Politiker nicht das Wie und Wer das wichtigste ist, sondern vor allem das Was, insbesondere wenn dieses Was Gefahr laufen könnte irgendwie an die Öffentlichkeit zu gelangen.
 
EInfach nur peinlich das Ganze. Die EDV des Bundestages ist natürlich etwas ganz anderes als ein Heimnetz oder ein kleines Firmennetz; man wird auch nicht so einfach mal im übertragenen Sinne den WAN-Stöpsel am Router ziehen; aber dennoch: Es sollten doch etliche qualifizierte Leute da sein, die diese Systeme warten und entsprechend die Strukturen kennen. Zudem kann der Staat doch auf genügend qualifizierte Leute (oder etwa nicht?) beim BfV. BND und MAD zugreifen, die doch alle so wunderprächtig hacken, schnüffeln, abgreifen und genau wissen, wie/wo/was professionell gemacht wird und wo man umgekehrt entsprechend nachsehen muß. Das wäre doch mal ein echter Fall von Amtshilfe. Zu guter Letzt kann man auch noch auf externe Dienstleister zurückgreifen, Geld spielt doch keine Rolle. Mit so viel IT-Power hökert man trotzdem nur so herum? Würde in einem Wirtschaftsunternehmen so ein Zustand so lange andauern, würden Köpfe rollen, aber bei Bockmist in Polit-Umgebung (da gibt es ja reichlich Beispiele, wo etwas schiefläuft) gibt es immer nur Gerede und kein effektives Handeln, hinterher wird man entweder einen Schuldigen vorführen oder, wenn der echte oder erfundene Verursacher nicht gefunden wird, irgendein Bauernopfer vorgeführt, der ein System nicht korrekt gewartet oder bedient hat.
Die offenbare Hilflosigkeit zeigt sich zudem in der Aussage, die Anwender sollten doch bitte auf verdächtige E-Mails und Auffälligkeiten achten. Wer im Supportbereich tätig ist, weiß, daß das nun nicht gerade viel nützt, sich auf deren Mithilfe zu verlassen. Vielleicht mal im Gegenzug bei der NSA im Sinne von kollegialer Amtshilfe nachfragen, so wie die es auch tun - entweder waren die das ja oder die wissen schon, wer da herumgefummelt hat.
 
Und genau in dem Moment, als der NSA-Untersuchungsausschuss von der Notwendigkeit der Kooperation von BND und NSA überzeugt werden konnte, konnte der Angriff gestoppt werden.
 
Unsere Politiker(und nicht nur die im Bundestag)...sind das nicht die, die immer noch
nicht von Windows XP lassen wollen ?
Und dreistellige Millionenbeträge an Steuergeldern, für den Support eigentlich
nicht mehr wartbarer, weil völlig veralteter Hard-/Software verpulvern ?

Und diese sog. "IT-Experten" kommen vermutlich von der Bitkom...oder wie kann
man Wochen dazu brauchen, ein Netzwerk wieder ans laufen zu kriegen ?

Jedem Admin in der freien Wirtschaft(der prinzipiell mit den gleichen
Sicherheitsproblemen konfrontiert ist) würde man in den Ar*** treten,
wenn in einer Firma mit mehreren tausend Arbeitsplätzen(und wo es mit
Sicherheit auch geheime Firmendaten gibt) das Netz länger als 24 Stunden
nicht nutzbar wäre.
 
Und dieser Karnevalsverein fordert den Bundestrojaner und die Vorratsdatenspeicherung!!!!
 
Bei denen ist nicht nur das Detennetz beschädigt. Die gesamte Intelligenz ist im Keller.
 
ja man, macht die Säcke fertig :-) passiert viel zu selten aber gut da Terroristen ja von Regierungen bezahlt werden um diverse dubiose Entscheidungen zu rechtfertigen, begrüße ich das Ganze
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