The Pirate Bay: Gericht verfügt "Übergabe der Domains" an den Staat

Ein neues Gerichtsurteil macht es dem bekannten BitTorrent-Tracker The Pirate Bay im Heimatland Schweden gerade wieder schwer. Die Domains von TPB mit der Landeskennung .se wurden beschlagnahmt und sind nicht mehr erreichbar. mehr... Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb Bildquelle: The Pirate Bay Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb The Pirate Bay

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"und der macht dann weiter?" dachte ich beim ersten Lesen so :D
 
Das Logo sagt, was ich in der ersten Sekunde gedacht habe: Eine Domain weg, fünf neue da ^^
 
@Scaver: Das Logo ist die Hydra. Schlägt man ihr einen Kopf ab wachsen 3 neue. Finde ich sehr lustig gewählt :D
 
@picasso22: Jo, passt daher ja mit meinem ersten Gedanken zusammen :)
Fakt ist, dass man da leider nichts machen kann, da die Zuständigkeit der Staaten und deren Gerichte eben an deren Grenzen enden. Von daher könnte man es sich theoretisch auch sparen... aber man will ja ein "Zeichen setzen", dass man dagegen wenigstens versucht, vorzugehen.
Tja, Hydra und Windmühlen halt :)
 
@picasso22: zwei neue Köpfe pro abgeschlagenem Kopf ;) Nur so, um Mythologie zu korrigieren ;) *klugscheißer off*
 
Truly "...the galaxy's most resilient BitTorrent site." ;-)

Der Kommentar musste angesichts meines Nicks dann doch sein, auch wenn ich von "The Pirate Bay" noch nie eine Torrent-Datei heruntergeladen habe. Ich benutze BitTorrent nur für den Download von Linux-DVD-Images und die entsprechenden Torrents hole ich mir lieber auf der Seite des Distributors und nicht bei The Pirate Bay.
 
Einfach nur lächerlich...aber daran kann man sehen, dass die Behörden (egal in welchem Land) nicht wissen, wie das System funktioniert... ;) :D
 
Als ob es nichts wichtigeres für die Gerichte gäbe.
Fürs Kopieren sind die Strafen im Verhältnis zu Überfälle, Morde etc viel zu hoch. Oder besser andersrum.
Mörder kommen frei (wegen "gutem" Anwalt bzw überlasteten Gerichten (womit wohl?)) und Kopierer wandern Jahre in den Knast - ist doch irgendwo total daneben.
 
Es sollte grundsätzlich mal hinterfragt werden, warum es überhaupt möglich sein soll, mit digitalen Kopien soviel Geld zu verdienen, wie es sich die Content-Industrie und teilweise auch die Urheber vorstellen.
Warum gehen kreative Menschen davon aus, nur alle paar Jahre (oder noch seltener) einen "Bestseller" bringen zu müssen, um dann wieder ein paar Jahre ohne Geldsorgen leben zu können? Es sollte ein Oberlimit an Einkünften für digitale Kopien festgelegt werden, und darüber hinaus hat das Werk (Song, Software, Ebook) als Allgemeingut zur Verfügung zu stehen. Menschen der kreativen Branche sollten genauso wie jeder Angestellte, Handwerker etc. bis über 60 arbeiten müssen, entweder Teilzeit oder Vollzeit, aber sich nicht wie Kinder aufführen und "künstlerische Auszeiten" von mehreren Jahren nehmen, um im Schneckentempo an einem neuen Werk zu arbeiten.
Und diese Zeilen schreibe ich als selbstständiger Programmierer/Consultant, als welcher ich auch viel Kreativität aufbringen muss, aber die träumerischen Vorstellungen "kreativer Künstler" nicht nachvollziehen kann.
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