"Lokführer nach Auschwitz": Top-YouTuber im Visier der Polizei

Die Hetze gegen die Lokführer, die seit Jahren für ihre Rechte kämpfen, läuft insbesondere auch in den sozialen Medien seit Tagen wieder auf Hochtouren. Jetzt hat sie einen neuen Höhepunkt erreicht, der inzwischen auch die Polizei auf den Plan rief. ... mehr... Youtube, Julien Sewerin, JuliensBlog Bildquelle: YouTube Youtube, Julien Sewerin, JuliensBlog Youtube, Julien Sewerin, JuliensBlog YouTube

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Ich kann die Lokführer auch nicht verstehen. Ein Beruf der in wenigen Jahrzehnten durch Roboter ersetzt wird und dann noch streiken? Das fördert doch nur das Interesse an modernen Technologien um autonome Bahnen vorran zu bringen. In zwei oder mehr deutschen Städte fahren die Bahnen schon autonom und London möchte bis 2016 autonom werden. Wäre ich Lokführer würde ich den Ball extrem flach halten...
 
@Shadow27374: Das betrifft aber nur U-Bahnen ;)
 
@Knerd: Nein, es ging um Stadtbahnen und U-Bahnen. Längere Strecken (z.B. ICE) sind noch simpler autonom gestalltbar. Deshalb würde ich als Lokführer wirklich sehr sehr aufpassen für was ich streike. Klar ein 50 jähriger Lokführer wird da noch problemfrei in die Rente gehen können, aber jüngere...
 
@Shadow27374: Ok, ich wusste bisher nur von U-Bahnen, da du bei anderen Bahnen Probleme hast mit Wild, Menschen und Autos ;)
 
@Knerd: Gerade da sind autonome Bahnen besser. Sensoren können viel schneller Hindernisse wie Tiere, Menschen, Fahrzeuge erkennen und "handeln".
 
@Shadow27374: Bei einem Bremsweg von knapp 2000 Metern wage ich das zu bezweifeln. Desweiteren kann ein Sensor wohl eher weniger zwischen einen im Gleis und den Zug bereits erkannten Bauarbeiter und einem Kind unterscheiden. Sorry, aber aber Deine Aussage zeugt von wenig Sachwissen.
 
@Knerd: Es gibt eine Straßenbahnlinie, die aber auch im Tunnel fährt. Desweiteren gibt es eine Werksbahn. Alles quasi abgeschottet und auch nicht mit 280 km/h unterwegs.
 
@iPeople: http://www.welt.de/wirtschaft/article134120632/Bahn-koennte-fahrerlos-fahren-aber-straeubt-sich.html nnInn
 
@Shadow27374: Den Text hast Du aber vollständig gelesen?

"Test mit fahrerlosen Zügen gibt es bei der Bahn bereits. Allerdings beschränken die sich auf Rangierfahrten, also wenn es darum geht, dass Züge ohne Passagiere auf den Abstellanlagen umgesetzt werden."

Von Rangierfahrt (derzeit maximal 40 km(h, je nach örtlicher Richtline) zu 280 km/h ist ein weiter Weg. Wie ich woanders bereits schrieb, es gab und gibt kein Testprojekt auf Hochgeschwindigkeitsstrecken, vollautomatisch zu fahren.
 
@iPeople: Ja habe ich gelesen. Scheinbar könnte die Bahn derzeit schon viel mehr automatisieren als selbst ich dachte. Sie tun es nur noch nicht, unteranderem weil (vermutlich ältere) einen Fahrer haben wollen. Das ist in wenigen Jahrzehnten Geschichte. Dann noch der Druckvon GDL und Co. und das Interesse an Automatisierung steigt weiter. Irgendwann ist dann ein Punkt erreicht an dem eine vollständige automatisierung günstiger wird als ein Fahrer. Spätestens dann sind alle arbeitslos!
 
@Shadow27374: Dieser Beitrag ist allgemein gehalten. Es gibt bereits Systeme, die eine automatische Zugsteuererung (Bremsen, Beschleunigen, Anhalten) realisieren, das Ganze ohne Signale und mit mehreren Zügen im Gleis, die automatisch Abstand halten. Aber keines dieser Systeme ist in der Lage, auf äußere Einflüsse zu reagieren (Hindernis um Gleis, Unregelmäßigkeiten). Deswegen ist eine Vollautomatisierung ohne Fahrer gar nicht möglich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
 
@iPeople: Und der Lokführer sieht das Hindernis früh genug, damit innerhalb der 2000m keine Kollision erfolgt? Die menschliche Reaktionszeit, verlängerung der Reaktionszeit durch Müdigkeit oder Ablenkung sind noch zusätzliche Faktoren. Die Chancen eines Lokführers etwas zu verhindern, liegen wahrscheinlich nicht mal im Prozentbereich. Bei 280 Km/H ist eh alles zu spät, sobald das menschliche Auge das Hindernis erfassen kann. Oder willst du ernsthaft erzählen, dass der Lokführer dann noch irgendwas selbst in der Hand hat, außer zu hoffen, dass das Hindernis sich rechtzeitig entfernt? Dein Sachwissen beruft sich worauf? Selbst Lokführer oder irgendwas in dem Bereich?
 
@TheCrow77: Nein, das will ich nicht behaupten, es war nur en Beispiel. Mal davon abgesehen, warum wird daran eigentlich noch nicht gearbeitet? Scheint ja alles so einfach zu sein, Züge in einem offenem System mit 300 km/h durch die Botanik fahren zu lassen.
 
@iPeople: Ich verwette mein Leben, dass eine Maschine mich sicherer transportieren kann als jeder Mensch!
 
@Shadow27374: Um Dich da drinnen gehts da weniger ;)
 
@iPeople: Um was denn sonst? Wenn etwas wichtig ist dann die Insassen und Menschen auf den Straßen.
 
@Shadow27374: Um das Gesamte Konzept.
 
@iPeople: Sowas würde das EBA (Eisenbahnbundesamt) nie gestatten.
Würdest du dich wohlfühlen in einem Zug zu sitzen der mit 300 km/h Führerlos durch die Landschaft fährt ? Ich nicht..... Mann könnte auch Flugzeuge Pilotenlos machen. Starten und Landen kann man ja vom Boden aus per Fernbedienung, den Rest erledigt der Autopilot.
 
@Riplex: Mir brauchste das nicht sagen ;) Ich weiß das.
 
@iPeople: Ja, ich hab falsch geklickt. Sorry :)
 
@Riplex: Kein Problem ;)
 
@Shadow27374: Die nächsten 20 Jahre wirds es im Regional- und Fernverkehr keine völlig autonomen Bahnlinien geben (im Stadtverkehr mag das anders aussehen).

Klar, technisch mags möglich sein... aber bis entsprechende Prozesse auch geprüft und abgesichert sind...?
Wie groß ist das Geschrei, wenn ein entsprechendes System beispielsweise gehackt würde...
Bei abgeschotteten Bahnlinien wie U-Bahnen ist das gut möglich, bei Bahnen, die Schnittstellen mit (vielen) anderen Verkehrsteilnehmern haben, ist der Mensch in der nächsten Zeit nicht ersetzbar.
 
@szoller: Ersetzbar ist der Mensch sofort, muss halt nicht jeder toll finden. ;)
 
@Shadow27374: Wenn es schon Jahre dauert, einen "normalen" Zug bei uns zuzulassen, dann kannst du dir ausmalen, wielange unsere Bürokratie für diesen Automatismus braucht. Zudem müssten sämtliche Strecken entsprechend ausgerüstet werden.
 
@szoller: Da bin ich doch dafür. Lieber Geld darin investieren als in Lokführer.
 
@Shadow27374:
Die Lokführer haben keine krassen Forderungen, was die GDL da bringt ist wieder ein andrer Schuh.
Es gibt viele Jobs, die deutlich eher ersetzt werden könnten...
 
@szoller: Meinetwegen können alle ersetzt werden, sobald möglich.
 
@Knerd: Die DB hat jetzt schon vollautomatisierte Systeme auf Hochgeschwindigkeitsstrecken am laufen. Der Mensch greift nur noch "innerorts", wenn man das im Schienennetz so sagen kann.
 
@knirps: Das hat mit "innerorts" gar nichts zu tun. Was Du meinst, sind Strecken mit LZB (Linenförmige Zugbeeinflusung). Die LZB ist aber noch lediglich ein Sicherheitssystem und hat nichts mit vollautomatisiert zu tun. Bei Hindernisse im Gleis oder ähnlichem muss der Lokführer eingreifen.
 
@iPeople: Wie das Kind heißt, weiß ich nicht. Ein befreundeter Zugführer hat mir das anders erklärt. Er hat quasi nur noch ein Beaufsichtigungsjob. Das System greift, am Beispiel Berlins, ca. 8km außerhalb.
 
@knirps: Ein Zugführer fährt keine ICE, sondern bedient Fahrgäste mit Kaffee und kontrolliert Fahrkarten. Wir hatten diese Diskusion schonmal. Was auch immer Dein "Kumpel" da erzählt hat, der ja "Zugführer" ist, irgendwas hast Du da falsch verstanden. LZB ist NICHT vollautomatisches Fahren.
 
@iPeople: Das ich da was falsch verstanden habe, bezüglich der Bezeichnungen, da gehe ich mit.
Sehr gut verstanden habe ich aber den Teil, das die DB das vollständige Hochgeschwindigkeitsnetz sofort vollautomatisiert betreiben könnte. Der einzige Grund warum das nicht so ist, ist rein juristisch.
 
@knirps: Nein, könnten sie nicht. Die LZB ist weder in der Lage, Hindernisse im Gleis zu erkennen, noch ist es in der Lage auf äußere Einflüsse zu reagieren. Also hast Du eben NICHT verstanden, was LZB ist.
 
@iPeople: Ich stelle deine Ansicht nicht über die, eines mir besser bekannten Menschen, der das zum Beruf hat, von daher verschenkst du deine Mühe.
 
@iPeople: Kleiner Nachrag: LZB habe ich nie erwähnt, das hast du mir "in den Mund gelegt". Ich bitte alle, die das lesen, zu beachten.
 
@knirps: Du könntest aber Dein durch ihn erworbenes "Wissen" überprüfen, was Du scheinbar seit dem letzten Mal dieser selbigen Diskusion nicht gemacht hast. Und dann könntest Du deinen "Kumpel" damit mal konfrontieren. Und ehrlich gesagt, wäre ich gespannt, was er sagt. Denn offenbar hat er das System LZB selber nicht verstanden, was ehrlich gesagt , sehr bedenklich ist. Wie hat der bloß die Lizenz bekommen, auf LZB-Strecken zu fahren?
 
@iPeople: Ich habe kein Grund dazu dies zu tun, da du als Animation dafür nicht ausreichend bist.
 
@knirps: Dann hör auf, von Dinge zu reden, von denen Du keine Ahnung hast.
 
@knirps: [re:8] ist ja mal mit Abstand die genialste Art und Weise seine eigene Glaubwürdigkeit und Kompetenz komplett ins Rektum zu manövrieren...
 
@iPeople: Du bist der aller letzte von dem ich mir den Mund verbieten lasse ;)
 
@knirps: Du kannste die Wahrheit aber ergooglen oder besser noch, erfrage sie bei DB Netz. Denn das ist keine Auffassung. ich habe Dir Fakten gebracht, die nachprüfbar sind. Dass Du nicht nachprüfst, ist Deine Sache. Die Wahrheit ist nunmal, Du liegst daneben und hast nicht verstanden, was LZB ist. Und auf dieser grundlage diskutierst Du mit mir.
 
@iPeople: Ich wiederhole: Du hast mir LZB in den Mund gelegt. Dieses System habe ich in keinster Weise angesprochen. Du unterstellst mit, laut meiner Aussage, das es sich, nach deinem vermeintlichem Wissen, um dieses System handelt. Nicht mehr und auch nicht weniger bestimmte den überwiegenden teil dieser Debatte. Etwas, wovon du glaubst wovon ich spreche, es aber nicht weißt.
 
@klein-m: Na wenigstens weißt Du meistens, wovon Du redest, wenn man mit Dir diskutierst, Knirps in diesem falle hier nicht.
 
@knirps: Es gibt bei der DB auf Hochgeschwindigkeitsstrecken nur ein System : LZB.
 
@iPeople: Ist ihm doch egal, ob das stimmt was er sagt, wenn sein Kumpel sagt, dass 3 plus 3 gleich 5 ist, dann ist das so, selbst wenn Adam Ries zu ihm kommt, und ihn darauf hinweist, dass 3 plus 3 gleich 6 ist, und nicht 5... :D
 
@klein-m: Wenn mir das ein Mathematiker sagen würde, würde ich dem auf jeden Fall mehr Beachtung schenken als irgendjemanden aus dem Kommentarsystem eines IT-Boulevard Magazins ;)
 
@knirps: Dein "Kumpel" "Zugführer" ist also Experte in Sachen vollautomatisches Fahren von Hochgeschwindigkeitszügen, wobei es bei der DB in dieser Richtung keine Tests gab, aber das System ist bereits serienreif, Nur darf es aus rechtlichen Gründen nicht eingesetzt werden? Ja das macht durchaus Sinn, diesem "Kumpel" zu glauben, ohne es zu hinterfragen ;)
 
@knirps: Vielleicht liegt das Problem auch nur daran, dass dein Kumpel gasagt hat, dass 3+3=6 ist, doch du verstanden hast, dass 3+3=5 ist, iPeople dir aber sagt, dass 3+3=6 ist, du aber meinst, nein mein Kumpel hat gesagt, dass 3+3=5 ist.

So wird hier heute wohl am ehesten ein Schuh draus...
 
@klein-m: Das was ich falsch und richtig verstanden habe, habe ich oben sehr gut zum besten gegeben. Wenn du hier mitreden möchtest, tue dir selber den Gefallen und verfolge die komplette Konversation.
 
@klein-m: Ich mache aus allem eine Kosten-Nutzen Rechnung. Was bringt es mir dir einen näheren Nachweis zu erbringen? Da mit deine Meinung ans sich... nicht wert ist.
 
@knirps: Dann lerne erstmal Rechnen...
 
@knirps: Das nennt sich LZB. Hat aber nichts mit Automatisierung zu tun. Die Linienzugbeeinflussung zeigt der Lokführer nur die Stellung des übernächsten Hauptsignals, weil man ab Tempo 200 nicht mehr schnell genug (innerhalb 1000 m) zum stehen kommt. Dann der Lokführer noch AfB (Automatisches Fahren und Bremsen).
Der Lokführer stellt die Zielgeschwindigkeit ein und der Computer hält die gewählte Geschwindigkeit. So werden z.B. Anfahrruckler und abruptes Bremsen vermieden, da die Lok dann gleichmässig den Zug beschleunigt.
 
@Riplex: Er spielte weiter unten auf ETCS an und meinte wohl das als Wundermittel, ohne zu wissen, das ETCS lediglich ähnlich LZB funktioniert, nur eben viel weiter ist, aber trotzdem noch kein führerloses Fahren ermöglicht.
 
@Shadow27374: Warten wir halt ab bis sie sich beschweren dass ihr Job redundant ist :)
 
@-adrian-: Wie sollte der Job "reduntant" werden?
 
@iPeople: auch wenn es leuten wie dir nicht passt... wie oben schon geschrieben wurde, ist der job "zugführer", in naher zukunft geschichte.
weiß nicht ob ihr selber bei der db beschäftigt seid, oder im privatenumfeld zugführer habt, aber wer das nicht sieht, verschließt nur seine augen vor der realität.

es ist nur eine frage der zeit
 
@walterfreiwald: Und ist der Job dann "redundant" oder eher "obsolet"? Denk mal drüber nach. BTW, ein Zugführer fährt keine Züge , er kontrolliert Fahrkarten und bringt Kaffee, das nur nebenbei.
 
@iPeople: red es dir schön wie du willst. fakt ist, zugführer, lokotmotiv führer, knopf drücker oder wie du sie auch nennen willst, sind geschichte und niemand braucht sie.
 
@walterfreiwald: Es ging mir um den Begriff "redundant", ist das so schwer zu begreifen gewesen?
 
@iPeople: interessiert mich nicht die bohne. du hast genau verstanden was er meint, also hör auf dich so aufzuspielen.
 
@walterfreiwald: Zugführer und Lokomotivführer sind zwei komplett verschiedene Berufe.
 
@walterfreiwald: Soviel dazu.
 
@all: Ach Kinders, wenn der Lokführer im Cockpit mit der elektronischen Steuerung "konkurriert", indem er es überwacht und bei Bedarf eingreift, ist die Aufgabe der Zugsteuerung redundant; wenn ein Manager feststellt dass er eigentlich nur noch dem Steuerungsdisplay beim Blinken zusieht und seine Haupttätigkeit das Betätigen des Totmannknopfes alle paar Sekunden sowie das Öffnen und Schließen der Türen ist, wird die Tätikeit schnell obsolet.
 
@iPeople: " [...] ein Zugführer fährt keine Züge , er kontrolliert Fahrkarten und bringt Kaffee, das nur nebenbei."

Das Personal, welches u.a. die Fahrkarten kontrolliert, sind sogenannte Zugbegleiter. ;)
 
@rallef: Ja, ja rallef... Und wenn ein Manager einer Fluggesellschaft feststellt, dass ein Pilot bei den Start- und Landephasen lediglich das Fahrwerk ein- und ausfährt, ansonsten aber angeblich nur Knöpfchen drückt, um den Autopilot zu aktivieren, werden Piloten wahrscheinlich ebenso schnell obsolet, oder wie? ;))

Es ist doch immer wieder lustig und bedauerlich zugleich, wenn Leute, die von der eigentlichen Materie ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben, trotzdem versuchen, ihr nicht vorhandenes Wissen an die Umwelt zu verbreiten. :) Aber bezüglich extremer Wissensdefizite in Sachen Lokführertätigkeit und den tatsächlichen Grundlagen des GDL-Streiks, können sich hier ja offenkundig so einige "Experten" die Hand mit dem "YouTube-Helden" aus der obigen Meldung reichen! Zu dem fällt mir übrigens nur Folgendes ein: "Weich in der Birne, einfältig und klein..."
 
@KoA: Ja, Zugbegleiter, Zugführer, Zugchef ... keine Bange, ich kenne die DS408 ;)
 
@walterfreiwald: Dafür das sie nicht gebraucht werden, ärgert es aber ganz schön viele wenn sie Streiken xD
 
@iPeople: "... keine Bange, ich kenne die DS408 ;)"

Ok. :)
 
@iPeople: Automatisierte Transportsysteme, besonders auf dem Gleis, sind nur noch eine Frage der Zeit bis der Mensch zu teuer wird. Die Technik ist da, in einigen Ländern kann man bereits von den Netzüberwachungszentralen die Züge fernsteuern. Streiken für mehr Geld ist also eigentlich alles andere als hilfreich für die jüngeren Leute die noch in dieser Branche arbeiten und einen sicheren Job haben wollen.
 
@DerGegenlenker: Darf ich fragen, in welchen Ländern das ist und wo ich das nachlesen kann? Und bitte, wir reden nicht von U-Bahnen in Tunneln auf einem A----->B Gleis. Desweiteren: In D wird die Netzüberwachung vom EIU gemacht. Mit welchem Recht sollten die Züge der EVU steuern dürfen?
 
@iPeople: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_automated_urban_metro_subway_systems#Grade_of_Automation_4_Systems . die meisten davon können ferngesteuert werden, ein paar laufen einfach nur per Automatismus und "urban" und "subway" ist bei einigen überhaupt nicht mehr zutreffend und die fahren mittlerweile im normalen Schienenverkehr umher, sind also keine isolierten Systeme mehr. Außerdem hab ich gesagt, das Züge ferngesteuert werden könnten. TGV, ICE und Shinkansen können alle, ohne Ausnahme, ferngesteuert werden, das beinhaltet die komplette Funktionspalette inklusive der Klospülung. Wer das letztendlich macht, ist mir egal.
 
@DerGegenlenker: Der ICE kann NICHT ferngesteuert werden. Es gibt dazu keine Schnittstelle.

Desweiteren sind die meisten in deinem LINK genannten Bahnen eben U-Bahnen oder, wo es nicht ist, Zubringer für irgendwas (Airport oder so) , die eben keine 300 Sachen fahren und auch nur auf A--->B - Gleisen fahren. Das kannst Du mit dem Netz der DB gar nicht vergleichen. Die Verkehrsleitungen der DB-Netz sind teilweise für 1-2 Bundesländer zuständig. Un nun erkläre mir mal, wie die Streckenbeobachtung funkionieren soll.
 
@Shadow27374: Wäre ich Lokführer, würde ich auch versuchen, auf meine Letzten Tage soviel wie möglich noch herauszuholen. Davon abgesehen geht es nicht ausschließlich um die Lokführer, sondern indirekt auch um das durch das Tarifeinheitsgesetz, welches Quasi zum "Verbot" von Spartengewerkschaften führt. BTW, selbstfahrende Züge auf DB-Gleisen ist aufgrund der kpomplexen Struktur, der äußeren Einflüsse und nicht zuletzt des offenen Systems noch sehr ferne Zukunftsmusik. Dass U-bahnen auf A--->b - Gleisen in einem abgeschottetem System bereits automatisch fahren, hat damit wenig zu tun.
 
@Shadow27374: Wäre ich (gewerkschaftlich organisierter) Lokführer würde ich für jeden Euro mit allen legalen Mitteln kämpfen, die mir die Gesetzgebung erlaubt. Was sollen die Lokführer sonst machen? Lieb darum bitten??? Und besonders unter der Hinsicht autonomer Züge muss jeder um seine Altersvorsorge kämpfen.
 
@Kobold-HH: Irgendwann werden alle Fahrzeuge autonom sein und bis dahin noch viele andere Technologien. Wenn jemand für die Zukunft dieses herannahende Problem lösen möchte, sollte sich lieber für ein BGE einsetzen oder den Kapitalismus anderweiterig optimieren/aktualisieren.
 
@Shadow27374: Und bis dahin sollen alle Lohnarbeiter die Füße still halten? Dein BGE wird NIE Realität werden.
 
@iPeople: Wie gesagt, entweder BGE oder eine andere Variante. Ohne wird es in ~100 Jahren nicht mehr gehen, weil schlicht und ergreifen nur noch ein Bruchteil der Menschen in der westlichen Welt arbeiten kann.
 
@iPeople: "Dein BGE wird NIE Realität werden." Was sehr schade ist :/
 
@Shadow27374: Bis dahin wird es den Kapitalismus in dieser Form nicht mehr geben.
 
@iPeople: Das wäre doch eine andere Variante und ein BGE ist dann wahrscheinlich auch gar nicht mehr nötig.
 
@Shadow27374: Ich will keinen Sozialismus. Ich bin in einer sozialistischen Dikatatur aufgewachsen.
 
@iPeople: Und ich in einer kapitalistischen.
 
@Shadow27374: Siehste, ich kenne beide Seiten, und weiß, welche ich nicht wiederhaben möchte.
 
@iPeople: Deshalb brauchen wir etwas ganz neues. Ein BGE wäre z.B. eine Möglichkeit den Kapitalismus am Leben zu erhalten.
 
@Shadow27374: Aber bisher ist Streik doch ein legales Mittel.
 
@Kobold-HH: Definitiv und das ist auch gut so. Jedoch wird das Instrument Streik in diesem Fall missbraucht. Wenn 5% mehr Gehalt gefordert sind und das Unternehmen 4,3 oder gar 4,7% mehr zahlen möchte + eine einmal Zahlung von 1000€ und die GDL das dann ablehnt... dann ist das nicht mehr legitim.
 
@Shadow27374: Der GDL geht es aber um zwei Tarifverträge für ein und die selbe Berufsgruppe ;)
 
@Shadow27374: Es geht dabei auch um etwas mehr, als 0,5% Differenz.
 
@Knerd: Ja, ich weiß. Die Machtgeilheit von Weselsky ist mittlerweile wohl jedem bekannt. Hört man ja schließlich auch auf der Straße von Passanten wie sehr sie ihn deshalb hassen.
 
@Kobold-HH: Vorallendingen können sich die meisten noch nie ausmalen, das dieses Gesetz auch andere kleine Gewerkschaften in ihrem Recht beschneidet. Es geht hier nicht nur um Lokführer. Die Politik will mit allen Mitteln versuchen, den kleinen Mann am Boden zu halten und die letzten Mittel zu äussern nehmen.
 
@Shadow27374: "Ich kann die Lokführer auch nicht verstehen."
Leider bist du nicht alleine (Ohne Vorwurf) das Tema wird ja auch verheizt.
Mal nur ein Paar Eckpunkte zum Besseren Verständnis:
1. nicht nur die Lokführer streiken sonder auch das bei der GDL organisierte Zugpersonal.
2. Gestreikt wird weil ein Grundgesetzlich garantiertes Recht nicht durch die Bahn anerkannt wird sondern als "Verhandlungsmasse" eingesetzt wird.
3. die GDL hat zum Streik aufgerufen um einen Tarifvertrag auszuhandeln der alle ihre Mitglieder einschließt, nicht wie die Bahn es will bei einen so beim nächsten anderes.
4. Streik ist nach dem Monatelangen Mauern der Bahn das einzige Mittel die Bahnseite zur verdumpft zu bringen, sonst werden sie gegen die EVG ausgespielt
5. Die GDL will verhindern das sie zu einer "Einheitsgewerkschaft mit der EVG" durch die Bahn gezwungen wird.
Das sind nur ein paar Punkte des Streites.
 
@Kribs: 1. War mir bekannt. 2. Welches Recht wird nicht annerkannt? 3. Machteilheit von Weselksy, ja war mir bekannt. 4. Bahn bot, Weselsky lehnte ab... 5. Ich hoffe dass es passiert.
 
@Shadow27374:
1. schien mir nicht so, da du dich nur auf die Lokführer bezogst!

2. Artikel 9.3 GG: " Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden."
>>oder, die GDL hat das Recht für >>ALLE<< ihre Mitglieder einen Tarifvertrag auszuhandeln /zu erstreiten<<

3. "Machteilheit von Weselksy, ja war mir bekannt."
Der Herr Weselksy ist Vorsitzender der GDL, somit verpflichtet für die Interessen ohne wenn und aber einzutreten, das hat nichts mit "Machtgeilheit zu tun!

4. "Bahn bot, Weselsky lehnte ab..."
Falsch, die Bah verweigert der GDL einen eigenständigen Tarifvertrag für alle Mitglieder!

5. "Ich hoffe dass es passiert."
Hurra, es lebe der Arbeiter und Bauernstaat! #I

Edit: Erweiterung zu Punkt 3,
Nicht Herr Weselksy bestimmt über welsche Punkte verhandelt wird oder wann gestreikt wird, das macht im ersten Fall die Tarifkommission der GDL im Zweiten Fall säntliche Mitarbeiter der GDL per Urabstimmung!
 
@Kribs: Die Lokführer erwähnte ich weil es die erste Berufsgruppe sein wird die ihre Jobs verliert -> Automatisierung. Bei den restlichen Punkten sind unsere Ansichten unterschiedlich. Ich bin für ein Streikrecht aber nicht so wie es die GDL ausnutzt. 4,x% mehr + 1000€ einmalig und ohne Tarifvertrag für alle reicht DICKE. Alles andere ist die "FRESSE" nicht voll genug zu bekommen.
 
@Shadow27374: Dann war mein erster Eindruck bedauerlicher weise doch richtig, schade hätte mich so gern geirrt.
 
@Kribs: Ich würde mich über 1000€ + generell 4% mehr freuen. Da kann man echt nicht mehr meckern.
 
@Shadow27374: Das ist leider der Punkt auf den alle sich berufen "Das Geld", dabei ist im Tarifvertrag der Lohn/das Gehalt der geringste Teil und auch der variabelste.
Ein Tarifvertrag regelt alle Rechte und Pflichten zwischen Arbeiter und Arbeitgeber, unteranderen Arbeitsschutz/Arbeitszeiten/Kündigungsregeln/Urlaub/usw., wer meint das mit Lohnverhandlungen es getan ist wird schnell merken das wir US-amerikanische Arbeitsverhältnisse haben, keine Rechte für Arbeitnehmer alle Recht für Arbeitgeber!

Nein das Geld das du ihnen zugestehst wird vieleicht reichen, aber einen Tarifvertrag haben sie dann immer noch nicht.
 
@Shadow27374: Die 4% gleichen nichtmal die Inflation seit dem letzten Tarifabschluss aus. Von den 1000 Euro sind 750 Euro (Brutto) bereits ausgezahlt worden.
 
@Kribs: Die haben mehr als genug. Das beste ist, mir kann es egal sein.
 
@Kribs: Nett auswendig gelerntes Gewerkschaftssprech. Kriegst einen Lolli von deinem großen Führer Weselsky.
 
@Henning: Danke.
Sinnspruch des Tages:
"Lieber auswendig aufgesagte Rechte und Pflichten, als anonyme Hetzende Parolen, die auch von Lutz Bachmann stammen könnten!"

So sehen "große Führer" aus:
http://static.bz-berlin.de/data/uploads/2015/01/129020938_c5e7cfa966-768x432.jpeg

Das war ironisch gemeint!
 
@Shadow27374: Eine ziemlich verdrehte Logik, oder?... Wo ist der Unterschied zwischen einem Roboter/Automatisierung und z.B. einem Polen und Niederländer? Zumindest für Beschäftigte in Amazon Versandzentren ist der Unterschied möglicherweise unerheblich. Ergo, für alles was eventuell irgendwie "ausgelagert" soll nicht mehr gestreikt werden? Achso, okay, du hast irgendwie ja doch Recht, Opel Bochum, Stahlindustrie im Kohlenpott usw. Streiks haben da auch nichts gebracht.
 
@Shadow27374: Ahja, und der niedere Pöbel sollte ja generell nicht streiken, da er ansonsten durch andere willfährige Lohnsklaven ersetzt und aufs H4-Gleis abgestellt wird...

Leider haben sehr viele Menschen deine Einstellung. Was schon seit Jahrzehnten für Sozialabbau und Einschränkung der Arbeitnehmerrechte sorgt. Denn solange es noch nicht total scheiße ist, wäre es ja vermessen, sich zu beschweren...

Leider sorgt diese Einstellung auch dafür, dass sich die Arbeitnehmer gegenseitig die Augen aushacken und die Unternehmer für die Entsolidarisierung nicht mehr viel tun müssen. Sieht man ja sehr gut bei den Streiks der GDL. So nervig wie wie die Streiks auch sein mögen, haben sie Recht. Aber der kleine Arbeitnehmer pestet rum, weil er für ein paar Tage im Jahr schwerer als sonst zur Arbeit kommt.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich bin für Streiks aber was die GDL abzieht ist krank.
 
@Shadow27374: "Ich bin für Streiks aber was die GDL abzieht ist krank."

Die GDL hällt sich an das aktuellbestehende Streikrecht. Also sage doch bitte mal, was denn daran tatsächlich krank ist.
 
@Shadow27374: Du bist also für Streiks, aber nur solange du auch nicht geringste Komfortverlust hinnehmen musst? Schön zu sehen, dass der heutigen Jugend die Arbeitnehmerrechte so viel wert sind....
 
@Niccolo Machiavelli: Die verlangen meiner persönlichen Meinung nach viel zu viel. Streiken können die meinetwegen bis die Streikkassen leer sind, mich betrifft der Streik kaum. Die Bahnen fahren stündlich, ich habe Gleitzeit -> Streik tangiert mich persönlich nahezu 0. Ich halte die Forderungen dennoch für krank, auch wenn ich im Prinzip keinen "Komfortverlust" habe.
 
@Shadow27374: Ja, schon sehr kranke Forderungen, vor allem im Hinblick darauf, dass die Bahnvorstände vor wenigen Wochen mal einfach ihre Boni verdoppelt haben...

Sorry, wenn ich dich spätestens jetzt für einen typischen Wutbürger halte, der seine (einzigen) Infos aus den Titelblatt-Headlines der Bild bezieht...
 
@Niccolo Machiavelli: Kannst du ja auch, jedem seine Meinung. Schmeckt halt nicht jedem, mir deine auch nicht. Ist aber in Ordnung.
 
@Shadow27374: "Die verlangen meiner persönlichen Meinung nach viel zu viel."

Mit dieser Ansage machst du dich zum wiederholten Mal nur selbst lächerlich! Denn die Forderungen der GDL sind, unter der Foraussetzung des gesunden Menschenverstandes, lediglich als vernünftig zu bezeichnen, denn es geht der GDL hauptsächlich um bessere Arbeitszeiten, einschließlich des Abbaus von Überstunden und entsprechender Anpassung der Schichtpläne. Und was darüber hinaus die Forderung von 5% mehr Lohn für einen Zeitraum von 12 Monaten angeht, hält diese wohl selbst die Bahn nicht für überzogen, wenn sie in ihrem derzeitigen Angebot selbst diese 5% anbietet, auch wenn diese Lohnanhebung ihrerseits lediglich in drei Stufen bis Ende 2016 erfolgen soll.
 
@KoA: Wir wissen nun seit längeren, dass wir beide unterschiedliche Meinungen haben. Ich denke, dass muss nicht noch weiter unterstrichen werden. ;)
 
@Shadow27374: "Wir wissen nun seit längeren, dass wir beide unterschiedliche Meinungen haben."

Hier geht es nicht um irgendwelche Meinungen, sondern darum, dass du bisher nicht ansatzweise erklärt hast, was denn an den Forderungen der GDL angeblich krank sei!
 
@Shadow27374: die Argumentation ist Blödsinn, man automatisiert weil man es kann und weil es günstiger ist als 8,50 € Mindestlohn. Sobald man es dürfte und könnte wird es auch umgesetzt, da ist es vollkommen unwichtig ob jetzt die GDL szreikt oder nicht und bis dahin werden wohl noch einige Jahre mit Streik auf uns zu kommen.
 
@Yepyep: Davon gehe ich aus.
 
@Shadow27374: Mir ist es lieber wenn da vorn jemand sitzt der auch auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren kann. Ebenfalls ist es mir lieber wenn nicht irgend ein Hacker sein Unwesen treiben kann. Kombination aus Mensch und Maschine ist mir wichtig. Aber eines könnte man sicherlich, den Vorstand durch Computer ersetzen.
 
@Jens002: Auch das, ja.
 
@Shadow27374: Es gibt jetzt schon führerlose Züge bzw. gibt es die schon seit Jahrzehnten, so lange wird das also nicht mehr dauern.
 
@Shadow27374: Oh prima. Jedem der für etwas mehr Entlohnung streikt wird dann gleich gedroht, dass er durch Roboter ersetzt werden könnte...

Dein Posten könnte sicherlich auch ersetzt werden.

Wieso lassen wir es eigentlich noch zu das jemand Kinder bekommt, wenn doch Roboter sowieso
alles besser machen.

Finde deine Kommentare ziemlich herablassend gegenüber einem Berufsstand.

Und dein Kommentar ist nur ein Beispiel, wie es die Medien insgesamt in Deutschland geschafft haben, dass sich jetzt schon die Arbeitnehmer gegeneinander ausspielen und klein machen.
 
Humor hat auch Grenzen.
 
@adrianghc: Falsch, Humor hat in Deutschland seine grenzen.
 
@merovinger: Der Aufruf zum Mord zählt wohl in keinem Land dieser Welt zu "Humor"
 
@adrianghc: Ich suche noch dieses "Humor" in dem Video
 
EDIT:
@Slurp: Julians Blog ist seine Art von "Humor", dunkler, sehr sehr schwarzer Humor.
Dass er jetzt dafür belangt werden soll, finde ich trotzdem etwas Sinnfrei. Es gibt viele, die solche "Witze" machen. Nur wurde er halt jetzt bei der Polizei angekackt.
 
@sunrunner: Also ich bin ein echter freund vom Schwarzen Humor, aber das was Julien da macht hat absolut nichts mit schwarzem Humor zu tun. Das was er macht ist nichts weiter als niveaulose Hasspredigen, die er auch nur macht um die ganzen Kiddis mit einem IQ der ihrem alter entspricht auf seinen Kanal zu locken um Kohle zu machen. Tarnen tut er das als schwarzen Humor damit der Kanal nicht gesperrt wird.
 
@-flo-: Jeder Humor ist in Odnung auch solcher.
 
@-flo-: Mag sein, dass er es nur macht, um klicks zu bekommen (Werbestrategie halt) aber ich muss halt auch sagen, dass er genau das schon immer gemacht hat. Damit macht er sein Geld. Er beleidigt, provoziert, ist sexistisch und was weiß ich nicht noch alles. Nur dieses Video ist einfach komplett aus dem Kontext gerissen, wenn man nicht auch seinen Kanal anschaut.
IMHO, hat er das schon immer gemacht, sein "Song" 11. September, fand ich wesentlich makaberer, als das jetzt.
 
@sunrunner: Schwarzer Humor wäre für mich z.B. einiges von Monty Python, *MASH*, Six Feet Under oder auch ein paar Filme von Quentin Tarantino oder Lars von Trier, oder von mir aus auch "Der große Diktator".
 
@Slurp: Ich sag ja nicht, dass das Video für mich irgendwie humorvoll ist, aber ich habe dem Autor mal unterstellt, dass das seine Absicht war.
 
Mal ehrlich, diese Aussage ist einfach nur respektlos gegenüber allen Opfern der NS-Zeit.
 
@Knerd: Nicht nur das, es ist allgemein allertiefstes Niveau. Kumpel hat mir das heute morgen per Whatsapp geschickt .... er hat eine entsprechende Antwort von mir bekommen.
 
@Knerd: Nein, sie ist nicht "respektlos". Das ist Verhetzung. Mindestens.
 
@witek: Bin der selben Meinung.
 
@witek: Ob dies als "Volksverhetzung" gewertet wird, entscheidet ggf. ein Gericht. Und nicht ein Moderator von WF. Ich finde diese Aussage zwar selber Geschmacklos, jedoch schlage ich nicht gleich mit der "Nazi-Keule" zu, nur weil jemand verbal die Beherrschung verliert.
 
@Kobold-HH: Er kann aber eine Meinung dazu haben, oder muss Meinung jetzt auch gerichtlich legitimiert werden?
 
@iPeople: Witek schreibt "Das ist Verhetzung". Dies ist eine Behauptung, keine Meinung. Es kommst schon noch auf die Formulierung an - Besonders in einem Fall, wo offensichtlich jemand extrem frustriert ist, weil er durch den Arbeitskampf der Lokführer eingeschränkt wurde und nun wegen dessen, was er geäußert hat, belangt werden soll. Hier sollte jeder nachdenken, bevor er etwas äußert. Ich versuche dies auch.
 
@Kobold-HH: Ich bin auch eingeschränkt, durch Streiks der Lokführer, der Postboten, der KITAS, der Geldtransporter, der Lehrer ... mir würde es im Traum nicht einfallen, solch ein Video zu veröffentlichen. Desweiteren ist "Verhetzung" nicht nur ein juristischer Begriff.
 
@Kobold-HH: Ist das jetzt eine allgemein gültige Tatsache, Interpretation bzw. Auslegung oder deine Meinung? Für ersteres hätte ich gern Quellenangaben, die deine Behauptung (Meinung) untermauern.
 
@Kobold-HH: 1. Ich bin kein Moderator. 2. Hier unten bin ich weitgehend "privat". 3. Ich brauche kein Gericht, um über geistigen Durchfall urteilen zu können. Scheisse stinkt, auch wenn sie in einer Blumenvase steckt.
 
@witek: Gut, dann verbrennen wir in Deiner Welt morgen auch wieder Hexen...
 
@witek: Sie ist respektlos den Opfern der NS-Zeit gegenüber ;) Das es Verhetzung sein könnte kommt noch dazu.
 
@Knerd: Was ist da respektlos gegenüber den Opfern? Er sagt doch nicht, dass Auschwitz ein Spieleparadies war, o. ä. abwertendes, er sagt lediglich, dass die Lokführer das gleiche erleiden sollen. Nicht mehr, nicht weniger...
 
@klein-m: Solche Vergleiche wirken auf mich generell sehr respektlos ;)
 
@Knerd: Weil du nicht differenzieren kannst...?
 
@klein-m: Es ist und bleibt eine widerliche Geschmacklosigkeit... das hat mit differenzieren rein gar nichts zu tun.
 
@MicBoss: Das Stilmittel nennt sich einfach nur Übertreibung... er hat weder den Holocaust verleugnet noch diesen in ein gutes Licht gestellt... immer diese Überempfindlichkeit in diesem Land...
 
Solche Aussagen öffentlich zu tätigen würden sich nicht einmal die NPD oder AFD trauen.
 
@kubatsch007: Wobei ich mir da nichtmal so sicher bin :D Den Republikanern traue ich das zu.
 
Noch schlimmer finde ich die 35.000 Hirnlosen, die eine positive Bewertung abgaben!
 
@heidenf: Auf YouTube wirst du dazu genötigt... Daumen hoch weil ich bin der Geilste... die Leute klicken ohne zu denken!
 
Das Vokabular des Typen ist schon... Ohne Worte. Wobei der nicht ganz unrecht mit dem Video hat was die Kernaussage angeht bezüglich der GDL.
Der Auschwitz ist nun wirklich daneben, ein Lacher kam mir dennoch auf, denn die Aussage geht weiter: "Ich fahre auch den Zug und zwar um sonst und werde nicht einmal streiken".
Abgesehen von dem Niveau seiner Ausdrucksweise... hatter irgendwie Recht.
 
@knirps: Womit hat er Recht? Das ist billigste, niveaulose Hetze ohne Sinn und Verstand.
 
@iPeople: Das die Forderungen der GDL realitätsfern ist und das Prinzip des Streikens eigentlich nur eine Erpressung ist.
 
@knirps: Welche Forderung ist denn realitätsfern?
 
@iPeople: Vom Weselsky? Alle!
 
@Shadow27374: Sehr objektiv.
 
@knirps: Warum ist die Forderung nach einem eigenen Tarifvertrag realitätsfern? Gibts in jedem Krankenhaus und funktioniert problemlos. Aber gut, so tief hast du dich vermutlich nur nicht damit beschäftigt, worum es eigentlich geht. Sorry. :)
 
@ckahle: Du hast einen Arbeitsvertrag, auf dem steht dein gehalt und die Bedingungen, wenn du damit nicht zu frieden bist, darfst du den Vertrag nicht unterschreiben.
Deine Arbeit zu verweigern um einen höheren Lohn zu erzielen ist Erpressung.
 
@ckahle: In Krankhäusern haben die Schwestern von der Onkologie einen anderen Tarif als die Schwestern in der Paliativ?
 
@knirps: Außer es wird auf einen Tarifvertrag hingewiesen.
 
@Knerd: Ein Tarifvertrag wird aber verhandelt. Arbeitsverweigerung ist keine Verhandlung sondern Erpressung.
 
@knirps: Nein, in den Arbeitsverträgen der DB steht kein Gehalt, sondern eine Arbeitsplatzbeschreibung, welche mit einer Eingruppierung laut gültigem Tarifvertrag bewertet ist. Soviel zu Deinem "Wissen".
 
@iPeople: Dann greift mein re:4.
 
@knirps: Und um eben diesen Tarif zu ändern darf man streiken.
 
@iPeople: Na, dann selber Schuld. Ich würde einen solchen Vertrag nicht unterschreiben.
 
@Knerd: Ich habe nicht gesagt das es verboten ist, ich habe gesagt das es Erpressung ist. Legale Erpressung von mir aus.
Ein Werkzeug was meiner Ansicht unbedingt überdacht werden muss. Denn es geht schon lange nicht mehr um Fairness, bessere Bedingungen usw... es geht einfach nur darum den Hals nicht voll zu bekommen. Das ist nicht Sinn und Zweck der Erfindung des Streikens gewesen.
 
@Knerd: Die haben in der Regel nen Vertrag nach Verdi-Tarifvertrag. Bei Ärzten gibt es aber verschiedene: Einmal Verdi, einmal Marburger Bund.
 
@knirps: Nein, greift nicht. Streik ist keine Arbeitsverweigerung, sondern das einzig gesetzliche Mittel im Arbeitskampf. Wie Du das nennst, ist mir dabei völlig Wurst.
 
@iPeople: Das ist halt nicht meine Ansicht und ich sehe mit damit auch nicht alleine. Wie das Werkzeug derzeit genutzt wird, ist es Arbeitsverweigerung.
 
@ckahle: Der Teil mit den Ärzten ist bekloppt, mich würde nicht wundern, dass die dauernd zwischen der Gewerkschaft wechseln.
 
@knirps: Deine Ansicht ist dabei realtiv Wurst. Du kannst es gut oder weniger gut oder schlecht finden. Es aber einen anderen, sogar strafbewährten Begriff zuzuordnen, steht Dir nicht zu, es sei denn, Du bist Richter.
 
@iPeople: Mir steht meine freie Meinungsäußerung sehr wohl zu, und das ist sie gewesen. Lebe damit.
 
@knirps: Meinung ja, sie sollt enur dementsprechend formuliert sein ;)
 
@iPeople: Komisch, von allen Kommentaren die wir beide hier geäußert haben, wurden die trivialsten entfernt.
 
@knirps: Schaffen wir die """Inflation, neue Steuern, ( alte Steuern ) Erhöhungen, Jährlichen Preiserhöhungen ( Gas, Wasser, Scheiße, ... ), ...""" ab hätte dein Argument was!!!! Aber du hast schon recht haben: Bananenpflücker haben das Maul zu halten.
 
@knirps: also bist Du zufrieden wenn man Dir einen Vertrag anbietet mit 38h und 25€ Stundenlohn, den nimmst Du jetzt dankbar an und freust Dich. Deine Tätigkeit ist jetzt auch eben 25€ wert, in 2 Jahren liegt der Durchschnittstundenlohn selbst bei einer Putzfrau bei 40 Euro und die durchschnittliche Wochenarbeit liegt bei 30h. Deine Tätigkeit wäre dann 60€ wert. Du würdest also verhandeln oder gleich kündigen? Oder vielleicht verhandeln und eben auch mit Nachdruck per Streikrecht?
Die Zahlen sind überspitzt aber das Prinzip sollte einleuchten, das Streikrecht ist tief verankert genauso wie die Freiheit eine Gewerkschaft zu gründen usw.... Wir Deutschen sind eigentlich viel zu verwöhnt was Streiks angeht. Von mir aus kann die GDL mal richtig rabatz machen.
 
@Yepyep: Nochmals: Arbeitsverweigerung ist keine Verhandlung sondern Erpressung. Die Frage pauschal zu beantworten ist schwer und nach Qualifikation abhängig. Wobei ein Inflationsausgleich meistens statt findet und das ist auch nicht das, wofür die GDL streikt.
 
@knirps: nochmals, Streikrecht ist nunmal das Recht auf Streik und damit keine Arbeitsverweigerung! Streikrecht ist die einzige Maßnahme um der Forderung Nachdruck zu verleihen und dies eben auf legitime Weise, ob es uns passt oder nicht. Würde man dieses Recht beschränken auf Zeit z. B. 1 Woche dann könnte jede Firma von vornherein Geld zurücklegen um diese Zeit auszusitzen.
Ich glaube Du gehst noch nicht einmal arbeiten aber sämtliche Erscheinungen wie Urlaub, begrenzte Arbeitsstunden usw... wurden erkämpft. Ich würde mich auch freuen wenn man ohne weiteres 80h dauerhaft verlangen könnte aber dafür muß man eben die Produktion in andere Länder auslagern.
 
@Yepyep: nochmals, ich teile diese Ansicht nicht (mehr). Dem Streikrecht gehört ein Deckel aufgesetzt. Wir reden hier nicht von Arbeitnehmern die zum Mindestlohn arbeiten. Hier bestimmt rein die Gier das Handeln der GDL und sowas unterstütze ich nicht. Das ist nicht Sinn und Zweck des Streik-Werkzeugs.
 
@knirps: "Du hast einen Arbeitsvertrag, auf dem steht dein gehalt und die Bedingungen, wenn du damit nicht zu frieden bist, darfst du den Vertrag nicht unterschreiben.
Deine Arbeit zu verweigern um einen höheren Lohn zu erzielen ist Erpressung."

Hach ja, wäre die Welt nur staatisch... du weist schon das es sowas wie steigende Lebenshaltungskosten gibt? Ein Vertrag der vor 10 Jahren noch gut war muss es heute längst nicht mehr sein.

Streik ist was absolut notwendiges und gesetzlich geregeltes wenn der Arbeitgeber den Bogen überspannt.
 
@ThreeM: jaaa, das nennt man Inflation und Inflationsausgleich. Und darum, ich wiederhole mich, geht es der GDL aber nicht.
 
@knirps: Der Inflationsausgleich erfolgt nicht automatisch sondern durch die Gehaltsanpassung. Ebenfalls im GRUNDGESETZ ist das REcht auf Tarifautonomie gegeben. Die GDL bewegt sich absolut im rechtlichen Rahmen. Der GDL geht es indirekt auch um DEIN Recht sich gewerkschaftlich zu Organisieren. Sie Streiken damit die Bahn genau in dem Punkt eben nachgibt.

Du aber unterstellst der GDL eine Straftat. Was absolut nicht zutreffend ist.
 
@ThreeM: ich wiederhole mich wiederholt: Um einen Inflationsausgleich geht es der GDL nicht.
 
@ThreeM: Ich sag es hier gleich nochmal, da du Schwierigkeiten hat den Text einmalig und sofort wahr zu nehmen:
Um einen Inflationsausgleich geht es der GDL nicht!!!!!!!!!!
 
@knirps: Das ist doch garnicht das Thema um welche BERECHTIGTE Vorderung es geht. Es geht um Tarifautonomie, ich führte dies bereits an.

Sollte dies nicht mit geltendem Recht harmonieren, wäre der Streik illegal und könnte sofort beendet werden. Wieso glaubst du klagt die Bhn dann nicht genau mit dieser Argumentation?

Schwierigkeiten habe ich nur mit deiner kruden Rechtsauffassung nicht mit dem Text.
 
@ThreeM: Ich habe nie behauptet das es Illegal sei, ich stelle die Forderung dass es ein größeres Hindernis für einen Streik geben muss.
 
@knirps: Einen größeres Hindernis als das Grundgesetz? Was soll da kommen? Gott?

Btw. ist Zitat: "Erpressung" ein Straftatbestand und illegal. Bitte ordne deine Gedanken und textlichen Ausführungen.
 
@ThreeM: Ein Grundgesetz kann man ändern.
 
@ThreeM: lass ihn einfach, er steht am unteren Ende der Nahrungskette. Er findet Uber toll. ALLE die mehr als den Mindestlohn erhalten sind für ihn Kapitalisten. Es interessiert ihn auch kein Gesetz und Steuern/Abgaben gehören komplett abgeschafft. Anderseits würde ihm eine bedingsloses Bürgergeld sehr gefallen.
Vielleicht ist er auch einfach nur ein Dr. der Soziologie der diese Seite für Studien nutzt. Alles ist möglich, ausser eine sachdienliche Diskussion.
 
@knirps: Du willst deine eigenen Rechte beschneiden? Rechte die Generationen vor dir und mir für UNS erstritten und erkämpft haben? Das Erbe deiner Vorfahren verunglimpfen? Damit die Bahn wieder fährt? Was ist denn bei dir los?
 
@ThreeM: Das sind Rechte aus einer anderen Zeit die heute nicht mehr aus den selben Gründen angewendet werden wie früher. Das Streikrecht wird heute nur noch missbraucht.
 
@Yepyep: Ich kann unrecht nicht ertragen. Wenn solche Menschen nicht die möglichkeit gegeben wird in einer Diskussion Denkansätze mitzunehmen, siehts für die zukünftige Generation recht düster aus. Recht auf Bildung, für jeden und so ;)
 
@knirps: Wir haben WELTWEIT die wenigsten Streiktage(Abgesehen von Diktaturen und Staaten die noch im Mittelalter leben). Von Misbrauch sind wir Lichtjahre entfernt.

Diese Rechte sind NICHT aus einer Vorzeit, grade jetzt sind diese Rechte wichtiger als jeher. Wir leben in einer kapitalgetrieben Konsumgesellschaft in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander driftet.

Und du willst nun einige der wenigen Handhaben beschrenken oder abschneiden?

Ich wünsche dir vom ganzen HErzen einen festen Arbeitsplatz..oh moment, gibts ja kaum noch.... ja dann am besten die REchte der Arbeitnehmer weiter beschränken.....
 
@ThreeM: Es ist mir egal was wir mehr oder weniger haben als der rest der Welt. Das was die GDL tut ist ein Missbrauch, ist Arbeitsverweigerung und ist Erpressung. Unser Gesetz schützt die, auf denen aus ausgetragen wird, nicht gut genug. Darum sehe ich das Streikrecht in dieser Form als obsolet an.
 
@ThreeM: ja aber Du solltest doch mitbekommen haben, dass er einfach nicht verstehen will. Er bringt ja auch keine Argumente sondern nur Blödsinn wie "Lokführer sorgen nur dafür das Automatisierung...." Oder eben die Trotzreaktion eines Jugendlichen nachdem Motto, es ist so weil ich es so will. Entweder hat er ein komplett trauriges Leben oder er verarscht uns. Ich würde ja verstehen wenn er aus Arbeitgeberseite argumentiert aber selbst dafür langt es nicht.
 
@knirps: "Das was die GDL tut ist ein Missbrauch, ist Arbeitsverweigerung und ist Erpressung." Nein ist es nicht, es ist vom Grundgesetz gestütz, es ist durchs Arbeitsrecht abgedeckt. Fertig.

"Unser Gesetz schützt die, auf denen aus ausgetragen wird, nicht gut genug." Welchen Schutz? Die Bahn ist ein PRIVATES Unternehmen im Staatsbesitz. Du hast zu keiner Zeit anspruch oder ein Recht auf diese Dienstleistung. Ergo kann der Gesetzgeber einen nicht vorhanden anspruch nicht Schützen. Und bei wem wird das denn ausgetragen? Die Lokführer bekommen kein Geld.

Wo ziehst du die GRenze? Sind die Streiks in den Kitas oder bei de Post ok für dich? Wenn ja warum, und wenn wenn nein, warum nicht?
 
@Yepyep: Andere möglichkeit: Kind eines Firmeninhabers und FDP Wählers der es einfach nicht kennt für seinen Lebensunterhalt zu Arbeiten. Anders kann ich mir das nicht erklären was knirps hier von sich gibt....

Streikrecht obsolete.... nicht zu fassen.
 
@ThreeM: Die Bahn ist eine Aktiengesellschaft dessen Eigner zu 100% der Deutsche Staat ist.
Des weiteren haben sich auch private Unternehmen an Regeln zu halten. Gewissen Branchen haben eine Mehrverantwortung zu übernehmen als andere. Wir sprechen hier nicht über Ferrero dessen Überraschungseier knapp werden, sondern über die Mobilität der Menschen.
 
@ThreeM: Was mein Vater wählt, kann ich dir nicht sagen. Firmeninhaber war er allerdings nie.
 
@knirps: "Die Bahn ist eine Aktiengesellschaft dessen Eigner zu 100% der Deutsche Staat ist"

Und damit ein privates Unternehmen. Deine 100% stimmen übrigens nicht, der Bund ist Mehrheitseigner, ja, aber nicht zu 100% sondern zu 51%. Aber das spielt hier auch garkeine Rolle. Ja es gibt ein Recht auf Mobilität das hat aber 0 mit der Bahn zu tun. Es gibt kein Recht auf die erbringung der Dienstleistung "Bahnfahren". Dein Mobilitätsrecht ist erfüllt wenn es Straßen gibt. Die gibt es, fertig. Du hast ja auch nciht das Recht auf ein Staatlich gestelltes Auto.....

"Des weiteren haben sich auch private Unternehmen an Regeln zu halten. "

Ja und sowohl GDL als auch die Bahn halten sich da dran. Diese "Regeln" nennt man im übrigen Gesetze.
 
@ThreeM:
"Du hast ja auch nciht das Recht auf ein Staatlich gestelltes Auto..."
Das ist so nicht ganz korrekt. Wenn du vom Land kommst, bekommst du sehr wohl eine staatliche Unterstützung für ein Auto, sofern du selber dazu nicht in der Lage bist.
 
@knirps: Und meine anderen Fragen? Eine Teilsubventionierung hab ich im übrigen auch nicht ausgeschlossen ;)
 
@ThreeM: Ich sehe nicht ein einziges Fragezeichen in deinem letzten Komentar, das spielt auch keine Rolle weil es in meiner Grundeinstellung nichts zur Sache tut:
"Ein Arbeitskampf darf nicht zu lasten Dritter ausgefochten werden"
Einen solchen Vermerk vermisse ich in unserer Gesetzgebung.
 
@knirps: "Ein Arbeitskampf darf nicht zu lasten Dritter ausgefochten werden" - Damit würdest du JEDEN Streik verhindern. Toll gemacht!
 
@ThreeM: dann wäre er aber nicht so von Uber fasziniert, bzw. würde er sich nicht so aufregen das er nichtmehr dafür fahren kann.
 
@Yepyep: Tjo wenns an die eigene Bequemlichkeit geht :)
 
@ThreeM: hehe, nein er wollte sich nicht fahren lassen sondern selbst Fahrer sein, natürlich ohne Steuern abzugeben... Wer freiwillig dort Fahrer werden will und so argumentiert hat kein Geld zum Leben. Ich würde es ja verstehen wenn man davon bequem leben könnte ohne Hartz4 zu beziehen aber es sollte nur ein gutes Zubrot sein, sprich Schwarzarbeit. Ich kann ihn nicht für voll nehmen. Man kann seine Äusserung auch nicht unkommentiert im Raum stehen lassen, vielleicht liest ja doch ein Unbedarfter aber Kraft in eine Diskussion muß man auch nicht stecken.
 
@Yepyep: Ja, das ist meine große Schwäche. Ich halte es da wie Jimo von den Simpsons: Zitat: "Hart gegen Streber, härter gegen Idioten" ^^
 
@ThreeM: das ehrt Dich. Aber ich bin jetzt raus, mein Ipad hat langsam Probleme beim Seitenaufbau.
 
@knirps: Arbeitest du kostenlos? Oder hast du bei der Einstellung ein Gehalt erpresst, wie du es nennst? Weder rechtlich noch umgangssprachlich ist es Erpressung, wenn man vom Arbeitgeber Entlohnung verlangt, oder eben sonst seine Arbeit niederlegt.
 
@lutschboy: Ich stelle keine Forderungen 35k oder mehr zu verdienen. Ich weiß nicht in welcher Welt ThreeM lebt, aber man kann auch mit deutlich weniger ein adäquates Leben führen.
 
@knirps: Also machst du es an der Höhe des Beitrags fest ab wann etwas Erpressung ist? Klingt... sinnvoll.. ;)
 
@knirps: Es geht doch auch um faire Entlohnung. Viele die als Zugpersonal arbeiten, bekommen echt schlechte Löhne gezahlt.
 
Das erinnert mich an die Tagesthemen, in denen sogar im Kommentar empfohlen worden ist, seinen Frust in sozialen Plattformen Luft zu machen um so den Druck auf die GDL zu erhöhen.
Was die Presse zur Zeit macht, ist extrem verwerflich. Und die dumme Bevölkerung springt auf den Zug auf.
Es ist eine Sache etwas nicht gut zu finden. Aber die Leute, die zur Zeit hetzen, haben sich 0 mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich kann nicht nachvollziehen, wie soviel Hass entstehen kann, nur wenn die Züge nur einmal die Stunde fahren.
Hexenverbrennungen und Massenvergasungen wären tatsächlich auch in der heutigen Zeit in anderer Form nicht ausgeschlossen.
 
@gettin: Mein Zug nach Hannover fährt jede Stunde, beim GDL Streik komme ich gar nicht nach Hannover. Wobei inzwischen fährt ein erixx.
 
@Knerd: Kauf Dir ein Auto! Dann hast Du diese Probleme nicht.
 
@Kobold-HH: Dann brauche ich erst einmal neue Augen und eventuell ein neues Sehzentrum, ich weiß leider nicht genau wo das Problem liegt ;)
 
@gettin: Nicht das jemand auf die Idee kommt . eine nicht vorhandene Anzahl von 6 Millionen Log Führer zu beseitigen und nach getaner Tat ( also der Beseitigung der 6 Millionen ) sind immer noch Millionen da. Hoffentlich versucht niemand diese Mathematische Absurdität!. Zu den hexen und dem Hass kann man nur eines sagen: Beides ist nur die gewandelte Form von Sagenhafter Dummheit!
 
Für diejenigen die nicht Nachvollziehen können was die GDL tut. Es geht hier nichtmehr nur um mehr Gehalt und kürzere Arbeitszeiten. Es geht schlicht um das Streikrecht und das Recht (Grundgesetz) sich Gewerkschaftlich zu Orgnisieren und die Organisation wählt bei der man sich am besten Vertreten fühlt.

Die GDL verdient in den heutigen Zeiten, inder jeder Arbeitnehmer aus Angst vor Jobverlust alles mit sich machen lässt, eine Goldmedalie....mindestens!

Die GDL Streikt nicht nur für Lokführer, sondern für ALLE die Zukünftig auch ein Teil vom Kuchen erstreiken müssen!

Ich mein was ist das denn? Der Staat privatisiert in teilen die Bahn, hinterher kommts zu Streiks, da die alten Bahngewerkschaften Konzernnah waren und plötzlich schickt die Nahles ein neues Gesetz auf den Weg welches Streikrecht einschränkt? WAS ZUM GEIER ist das für eine krude vorstellung von Demokratie?!
 
@ThreeM: Wenn sie gegen ein Gesetz streiken ist der Streik illegal.
 
@Knerd: Das war metaphorisch.
 
@iPeople: Es könnte aber problematisch werden wenn von einem Gericht festgestellt wird dass der Streik politisch motiviert ist ;)
 
@Knerd: Das haben bereits 2 Gerichte nicht.
 
@iPeople: Noch nicht ;) Das könnte noch kommen.
 
@Knerd: Auf welcher Grundlage?
 
@ThreeM: Danke.
 
@ThreeM: Weselsky ist ein A******** ihm geht es nur um Macht.
 
@Shadow27374: Nö. Du hast es nicht verstanden und plapperst lieber Springerpresse nach. Glückwunsch.
 
@ThreeM: Ich hasse Springer. Sogar noch mehr als solche A******** wie Weselsky.
 
@Shadow27374: Und dennoch Argumentierst du wie die Bild ^^
 
@Shadow27374: "Weselsky ist ein A******** ihm geht es nur um Macht."

Da hast du aber schön nachgeplappert, was die Bahn und ein Haufen ihrer Lobbyisten der "blöden Masse" weiszumachen versuchen, nur um das kreischende Volk davon abzulenken, was sie wirklich vorhaben. ThreeM und einige andere Personen, welche ihren Kopf offenbar noch zum selbstständigen Denken nutzen, haben dir ja eigentlich schon die grundlegenden Fakten auf dem goldenen Tablet direkt vor die Füße gelegt. Aber irgendwie scheinst du trotzdem empfänglicher für die Probagandamedien der DB zu sein, als die Sachlage mal aus einem eigenen und realistischem Winkel zu begutachten. Du wirst durch Propaganda missbraucht und merkst es offenbar noch nicht einmal. Das ist schon sehr bedauerlich!
 
@KoA: Vielleicht ist es auch einfach nur meine persönliche Meinung.
 
@Shadow27374: "Vielleicht ist es auch einfach nur meine persönliche Meinung."

Eine eigene Meinung setzt immer eine bestimmte Basis voraus, auf der sie gebildet wird. Da du jedoch ganz offensichtlich wesentliche Fakten zur Thematik des GDL-Streiks ignorierst, dagegen aber die von der Bahnseite verbreitete Argumentation als angeblich eigene Meinung übernimmst und weiterträgst, obwohl diese Argumentationsweise den Abgleich mit den gegebenen Fakten nicht ansatzweise standhält und sich demzufolge auch als völlig haltlos erweist, kannst du dir ja selbst ausrechnen, wie relevant es jetzt ist, diese Meinung als deine eigene darzustellen. ;)
 
@KoA: Ich kenne die Meinung der Bahn nicht, da sie mich auch nicht wirklich interessiert. Ich sehe nur die Forderungen der GDL und ich halte das für "verrückt". Ob dir das nun gefällt oder nicht. ;)
 
@Shadow27374: "Ich kenne die Meinung der Bahn nicht, da sie mich auch nicht wirklich interessiert. Ich sehe nur die Forderungen der GDL [...]"

Und genau deswegen sind deine diesbezüglichen Meinungsäußerungen hier auch absolut irrelevant, eben weil du dir deine Meinung auf einer völlig unzureichenden Grundlage zu bilden versuchst, welche es dir nicht im Ansatz ermöglicht, einen Gesamtüberblick über die ganze Thematik zu erlangen, was jedoch zwingend Voraussetzung ist, um hier wirklich korrekt argumentieren zu können und eine ebenso korrekte Meinung zu bilden.
 
@KoA: Oder man findet es einfach "verrückt".
 
@ThreeM: Durch die Streiks der GDL wird die Bahn doch erst ermutigt so schnell wie Möglich auf Vollautomatisierung zu setzen. Die Angst vor Jobverlust und das Handeln in dieser Angst, beschleunigt den Jobverlust.
 
@knirps: Dazu müsste es erstmal ein System geben, die Bahn müsste Tests fahren, das System muss vom EBA abgenommen sein. Dein "Kumpel" kann Dir da bestimmt Auskunft geben. Aber scheib dieses Mal mit, sonst bringst Du da wieder was durcheinander.
 
@iPeople: http://www.welt.de/wirtschaft/article134120632/Bahn-koennte-fahrerlos-fahren-aber-straeubt-sich.html
 
@knirps: Du hast den Text hoffentlich auch gelesen?

"Test mit fahrerlosen Zügen gibt es bei der Bahn bereits. Allerdings beschränken die sich auf Rangierfahrten, also wenn es darum geht, dass Züge ohne Passagiere auf den Abstellanlagen umgesetzt werden."

Von Rangierfahrt zu 280 km/h ist ein weiter Weg. Wie ich oben bereits schrieb, es gab und gibt kein Testprojekt auf Hochgeschwindigkeitsstrecken, vollautomatisch zu fahren.
 
@iPeople: Die Beschränkungen legt sich die DB selbst auf und ist keine technische Beschränkung.
 
@knirps: Falsch, es gibt keine tests, solche vollautomatsichen Systeme ohne Fahrer für Vmax schneller als eine Rangierfahrt. Hast Du das immernoch nicht verstanden? es gab und gibt auch keinerlei Tests dazu. So ein System müsste jahrelang getstet und dann vom EBA abgenommen werden. Ein solches System existiert einfach nicht bei der Bahn. Dieser beitrag ist einfach unvollständig.
 
@iPeople: Ich nehme dich schlicht nicht ernst, mit nicht verstehen hat das wenig zu tun. Immer noch zu subtil?
 
@knirps: ICH muss da auch nichgts verstehen ;) Aber Du kannst meine Aussagen gerne nachprüfen. Und wenn Du eine Quelle gefunden hast, die eine fahrerlose ICE-Test-Strecke in D beschreibt, lass es mich wissen. Alternativ kannst Du mal beim EBA nachfragen, soll ich dir die Telefonnummer geben? ;) Kannst auch pesönlich hinfahren, sitzen Attilastraße, direkt neben dem S-Bahnhof. Bring Kuchen mit, Kaffee bekommste von mir ;)
 
@iPeople: Warum soll ich eigentlich bei so vielen nachfragen, wenn mir das jemand sagt dessen täglicher Job es ist... Okay, an der Stelle darf gelacht werden, viele Menschen würden sich freuen wenn der mal wieder seinen Job tun würde xD
 
@knirps: Na Du glaubst mir ja nicht, nimmst mich nicht ernst ... Also musst Du wohl oder übel andere Quellen bemühen ;)
 
@knirps: "Jemand" ist natürlich die bessere Quelle als offizelle Stellen. BTW. es gibt WELTWEIT genau 3 Zugstrecken die Automatisch fahren..... 3.... Und wie von IPeople schon gesagt, es gibt keine Teststerecken und auch keine Gesetzlichen Bestimmungen. Bis das alles geregelt ist, dürften Locker 5-10 Jahre vergehen.
 
@ThreeM: Allein der Test ETCS dauert schon fast 20 Jahre ;)
 
@iPeople: Joa Du weißt das, Ich weiß das, sogar die Wikipedia weiß das...nur der knirps fragt lieber "jemanden"...

Ich frage mich manchmal wozu wir das Internet und die frei zugänglichen Informationen haben. Wohlgemerkt offizelle Infos, keine Weltverschwörungstheorien..... it hurts...
 
@ThreeM: Wenn er es denn wenigstens mal machen würde.
 
@iPeople: Es wird kommen und das schneller als jedem Lokführer lieb.
 
@Shadow27374: Es ist schon lange da, es wird nur nicht bzw. eingeschränkt benutzt.
 
@knirps: Und solch ein Heckmeck der Lockführer fördert nur die Interesse es doch irgendwann mal "fester anzupacken". Scheinbar wollen das nur viele nicht wahr haben...
 
@Shadow27374: Genau das ist der Grund. Sie wissen um die Existenz ihrer Jobs. 10, 15, vll. 20 Jahre, dann ists endgültig vorbei. Also geht es darum jetzt alles rauszuholen. Weniger Arbeitszeit, höherer Lohn, besserer Krankenversicherung, rosa Krawatte, blaue Brille...
 
@knirps: So wird es allen Berufsfahrern ergehen. LKW, Bahn, Bus, Taxis(Behindertentransporte u.ä. mit in begriffen), Maschinen zum Putzen der Böden werden heute noch von einem Mann bedient. Die Liste kann man ewig weiterführen. In spätestens 100 Jahren gibt es diese Form des Kapitalismus nicht mehr.
 
@Shadow27374: 100 Jahre ist das aller späteste. Das wird in 20 Jahren alles zusammenfallen. Denn die Technik entwickelt sich zu rasant weiter.
 
@knirps: Ich bin nur aus reiner Höflichkeit so pessimistisch. Sonst fühlen sich manche wieder angeschissen oder sie werden neidisch wenn Menschen in der Zukunft weniger (bis hin zu gar nicht mehr) arbeiten werden. Arbeit ist für manch einen ja immer noch das heiligste. Wer nicht arbeiten will ist ein "Schmarotzer" o.ä.
 
@Shadow27374: Das ist eine Doktrin bei uns, ja. Die bekommste auch so schnell nicht raus.
 
@knirps: Ich sags ganz ehrlich. Wenn ich irgendwann diesen Job verlieren sollte und das Arbeitsamt wieder meint 8 - 12 Bewerbungen monatlich müssen sein, auch wenn es nur Zeitarbeit gibt, dann ist mir das mittlerweile egal. Dann nehm ich dankend 1 Jahr ALG1 und mache danach mit ALG2 weiter. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass ich mich frei entfalten kann. Wer mich dann beleidigen will soll es halt tun.
 
@Shadow27374: Weniger Arbeit, höheres Menschenaufkommen, ist doch klar wohin die Reise geht.
 
@knirps: Mir ist das durchaus klar, nur viele meinen halt... hab ich ja vorhin schon mal erwähnt.^^ Wer sich kaputt arbeiten will um "dazuzugehören" soll halt machen, nicht mein Problem.
 
@Shadow27374: Zum Krüppel mache ich mich auch nicht. Ich arbeite des Geisteszustand wegen. Man braucht Abwechslung, andere Leute, andere Wände. Ich tue das nicht wegen einem Statussymbol und dem Glaube nur dann wer zu sein, wenn man einen job hat.
 
@knirps: Dafür wäre ein BGE ideal.
 
@Shadow27374: Die Ironie ist, das wir sowas wie ein BGE eigentlich schon haben... Hartz 4. Harz 4 ist das festgelegte Existenzminimum. Wenn man den Sanktionskatalog aufheben würde, hätten wir ein BGE ohne eine große Sozialreform starten zu müssen.
 
@knirps: Ein BGE ist auch definitiv umsetzbar. Man muss nur an Witwen/weisen/halbweisen-Rente und Rente denken oder Hilfe für Behinderte, ALG1/2, oder Schülerbafög das muss man nicht wie Studentenbafög zurück zahlen. All das einfach einstampfen und ein einheitliches BGE bildet. Spart Bürokratie und damit Kosten... Es könnte so einfach sein wenn es nicht all diese Neider gäbe.
 
@Shadow27374: Was man alleine an Geld einsparen könnte bei dieser Zwangsvermittlung bei der Agentur für Arbeit. Wenn man die Energie, die man verschwendet Menschen in Zwangsarbeit zu stecken, für bessere Sozialausgaben verwenden würden, bliebe sicher noch ein riesen Ersparnis.
 
@Shadow27374: " Dann nehm ich dankend 1 Jahr ALG1 und mache danach mit ALG2 weiter. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass ich mich frei entfalten kann. Wer mich dann beleidigen will soll es halt tun." Ok, damit hast du dich bereits als jemand geoutet der keine Ahung von Harz4 hat, oder sich diesem "Lebensstil" angewöhnt hat. Warscheinlich hast du ebenfalls keine Familie oder Kinder für die du verantwortung Tragen musst.

Wie ich schon sagte, Bild leser ohne Lebenserfahrung/Bezug.

Der Staat hat 0 dafür zu Sorgen das DU dich entfalten kannst. Der Staat schaft dir Rahmenbedingungen, aber auch du musst dich in einer Gesellschaft einfügen und deinen Beitrag leisten. Und dazu gehört nunmal auch das Geld verdienen.
 
@ThreeM: Nein, eben nicht. Du bist nur einer dieser Neider. Erbärmlich.
 
@Shadow27374: Ja klar, Neid ist meine Intension der GDL Recht zu geben und den Arbeitskampf gut zu heißen. Sicherlich. Werd erwachsen.
 
@ThreeM: Was hat die GDL jetzt mit Neid zu tun? Das war auf ALG1/2 bezogen.
 
@Shadow27374: Was soll ich dir denn Neiden? Deine 340Eur im Monat? Kein Geld für Kultur und Bildung? Kein Geld mal Essen zu gehen oder sich einfach mal was zu gönnen? Auf der Stelle rumtreten und nicht weiterkommen? Oder die Depressionen an denen viele Langzeitarbeitslose leiden und deshalb zur Flasche greifen? Ja da bin ich unheimlich neidisch drauf.
 
@ThreeM: Warum beschwerst du dich dann? Ich würde jedenfalls einen solchen Weg einschlagen wenn ich mal arbeitslos werden sollte und es nichts angemessenes gibt.
 
@Shadow27374: Weil ich aus Solidarität zu solchen Schmarotzern meine Sozialabgaben leisten muss. Ich hab auch Jobs gemacht die Blöd waren und mir nicht gefielen, weil ich eben niemanden auf der Tasche hocken wollte.
 
@ThreeM: Dann bist du also doch ein Neider. ;) Schließlich war es deine eigene Entscheidung das so zu tun. Es gibt dir aber nicht im geringsten das Recht anderen die nicht nach dieser Lebensweise leben wollen zu verurteilen. Mir ist es egal, dass ich Steuern zahle und damit anderen helfen, ist ja schließlich meine Entscheidung. Wäre es anders könnte ich morgen kündigen.
 
@Shadow27374: Ich neide es niemanden der unfähig ist sich ein eine Gesellschaft zum Wohle aller einzufügen. Wenn du die REgeln nicht einhalten willst, bitte, kein Problem. Aber Teilweise an die REgeln halten (nämlich die Hand aufhalten wenn es um das überleben geht) sich aber sonst in keiner Weise beteiligen zu wollen, ist Schmarotzertum. Das hat mit Neid nix zu tun. Ich Neide anderen ihren Verstand, ihr Wissen, ihr Können... aber bestimmt nicht das Gehalt was Sie verdienen oder auch nicht. Die Wörter die du suchst um meine Gefühlslage zu beschreiben sind eher Wut und Unverständniss.
 
@ThreeM: Wut und Unverständnis sind im Grunde Neid. Lass doch jeden leben wie er möchte. Ich lasse doch auch jeden tun was er will. Diese ganzen "Schmarotzer" wie du sie nennst zahle ich ebenfalls mit und ich heule nicht so rum wie du.
 
@Shadow27374: Ich lasse jeden so leben wie er möchte, aber nicht auf kosten der Allgemeinheit. Grundgesetz Artikel 2 Absatz 1: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."
 
@ThreeM: Kann ich nicht nachvollziehen. Wir sind offensichtlich beide berufstätig in meinem Fall die "normalen" 40h pro Woche. Dennoch würde ich nie jemanden "Schmarotzer" nennen nur weil diese Person nicht arbeiten will bzw. nicht erzwungenen Tätigkeiten nachgehen will. So unterschiedlich können Gefühl und Meinung scheinbar sein.
 
@Shadow27374: Doch klar nenn ich sojemanden Schmarotzer, weil es von der Gesellschaft bewust profitieren will, aber nichts zurückgeben möchte. Sowas ist nunmal ein Schmarotzer
 
@Shadow27374: Du kannst ja leben, wie Du möchtest, nur nicht auf Kosten der Allgemeinheit.
 
@iPeople: Doch. Du kannst mich natürlich versuchen aufzuhalten nur das fällt dann wohl unter Körperverletzung. ;)
 
@Shadow27374: Hä?
 
@iPeople: Na ja, wenn ich will könnte ich kündigen und dann auf Kosten der Allgemeinheit leben. Das einzige was du dagegen tun könntest wäre mich mit Gewallt aufzuhalten.
 
@Shadow27374: Doch klar nenn ich sojemanden Schmarotzer, weil es von der Gesellschaft bewust profitieren will, aber nichts zurückgeben möchte. Sowas ist nunmal ein Schmarotzer
 
@ThreeM: Ja, ich weiß.^^ Ich habs gelesen. :P
 
@ThreeM: Du bist halt religiös, das steht dir natürlich frei :P
 
@knirps: Häe? Bitte was?
 
@knirps: Und? Die Automatisierung wird kommen, so oder so. Wieso deshalb schon JETZT sagen: Och in 10 Jahren ist alles automatisch und ich meinen Job los.

Das ist so ziemlich der blödeste Grund NICHT zu streiken. Und nochmal, es geht hier nicht nur um die Lokführer. Es geht um alle Arbeitnehmer in Deutschland. Was ist denn wenn in deinem Beruf plötzlich Automatisiert wird? Fragst du deshalb JETZT nicht nach einer Gehaltserhöhung?
 
@ThreeM: Nach einer Gehaltserhöhung zu fragen und die Arbeit zu verweigern sind zwei verschiedene Dinge.
 
@knirps: Die Arbeitsverweigerung ist es nicht, es ist ein Streik. Rechtlich sind das schonmal 2 GANZ verschiedene paar Schuhe. Und einen Streik gibt es wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unfair behandelt. Und nu?
 
@ThreeM: Du hast in deiner eigentlich guten Erklärung vergessen, dass hier auch noch 2 Bahn-Gewerkschaften ihren Machtkampf auf dem Rücken der Bevölkerung austragen. DAS ist der Punkt, an dem den meisten Leuten die Hutschnur platzt.
 
@pint: Nein, da gibt es keinen Machtkampf, das haben dir die Medien gut eingetrichtert. Schonmal mit der EVG bescvhäftigt? Und woher die kommen? Die EVG ist die Nachfolgegewerkschaft der Transnet GDDR, nach dem Zusammenschluss sind die Gewerkschaftsführer in den Bahn Vorstand gewechselt. Der Rest der alten Truppe ist immernoch bei der EVG. Die Transnet galt schon immer als Scheingewerkschaft und sehr Konzernnah. Und von so jemanden soll ich mich Vertreten lassen?

Da muss überhaupt keine Hutschnurr platzen wenn man sich nur mal mit dem Thema befassen würde.

Und selbst wenn, die Arbeiter haben ein Grundgesetzliches Recht sich zu organisieren, egal in welcher Gewerkschaft.

Durch das neue Tarifeinheitsgesetz würde die GDL KOMPLETT unnötig und nur noch die Verträge der EVG würden Zählen. DAS ist der Grund wieso der GDL die Hutschnurr platzt....und meiner Meinung nach auch zu recht.

Ebenfalls sollte man wissen wie die Gehaltsentwicklung der Lokführer in Relation zu den Vorständen (ehem. Transnet/EVG Gewerkschaftler) sich entwickelt hat.

Wärend der Reallohn der Lokführer seit 91 (Zeitpunkt der Teilprivatisierung) um 67% gesunken sind die Bezüge des Bahnvorstandes um über 2000% (ja Zweitausen) gestiegen sind....

Letztes Jahr im März trat der Bahnvorstand an seine Mitarbeiter und Presse mit der Aussage, 2013 war ein schlechtes Jahr für die Bahn, es muss gespart werden. Im November des selben jahes dann: +137% mehr bezüge....für den Vorstand.....

WAS soll man sich denn als Arbeitnehmer noch alles gefallen lassen?

Selbstverständlich ist so ein Streik doof, grade im Infrastruktursektor trifft es so ziemlich alle. ABER: Darf nur noch gestreikt werden wenn es bequem ist?
 
@ThreeM: Da fehlt noch etwas. Die Bahn möchte das Bodenpersonal dezimieren/abschaffen. Den Job werden dann die Lokführer mit übernehmen. Also Zugfahren, Züge/Wagons umkoppeln und weiter fahren. Das wrgibt weniger Ruhezeit für die Lokführer und mehr Verantwortung. Die Entlohnung soll aber gleich bleiben. Ganz ehrlich, wer würde nicht Streiken, wenn er mehr machen muss, schlechtere Arbeitsbedingungen erhält und keine Vergütung für die Mehrleistung erhält?
 
@Zwerchnase: Das macht die Bahn nicht nur bei den Lokführern so. Stellen werden umbenannt, neu ausgeschrieben und niedriger bewertet. Die Leute die den Job haben dürfen sich neu auf die Stelle bewerben oder zu DB Arbeit gehen.
Hatte man bei uns auch versucht, allerdings haben wir uns Rat bei einem Anwalt geholt und als unser Dienststellenleiter VOM BETRIEBSRAT darüber erfuhr, hat er seinen Plan direkt fallen lassen.
 
@Riplex: Wäre mir aber neu, dass man die Bereitsstellungslokführer abschaffen will. Diese Stellen hat man ja gerade damals geschaffen, um dem Streckenlokführer die maximal mögliche zeit auf Strecke verbringen zu lassen, während die BerLf mit der enorm geringer bewerteten 305 laut Funktionsgruppentarifvertrag der EVG die Rangier- und bereitstellungsaufgaben übernimmt.
 
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44842/1.html?from-classic=1
 
@topsi.kret: Danke! Das ist mal einer der wenigen wirklich aufschlussreichen Beiträge zu dieser ganzen verwaschenen Angelegenheit. Sehr lesenswert! :)
 
Hoffentlich ist der bald weg, diese "Wanna Be Stars" auf YouTube werden seit Jahren immer mehr.
Da macht man sich schon Sorgen das manche Menschen solchen Mist mögen.
 
Sozialstunden in einer KZ-Gedenkstätte seiner Wahl wären eine angemessene Strafe.
 
@Klaus-Bärbel: Er hat doch auf Ausschwitz verwiesen, daher wäre es recht einfach vohin er gehen sollte.
 
@Klaus-Bärbel: Was soll er da denn machen, leerstehende Gebäude putzen... Es war witzig.
 
Hätte man den Transrapid weiterentwickelt bräuchte man vielleicht keine Lokführer mehr.
Es ist eine auslaufender Beruf - etwas für Romantiker und Historiker.
Lokführer wird in 30 Jahren so oft im öffentlichen Verkehrswesen gebraucht wie heute ein Hufschmied.
Er wird künftig von der Technik ersetzt - es ist sehr riskant, da zu streiken.
 
@Grendel12: Du hast auch nur ansatzweise eine Vorstellung, was es kosten würde, das Netz der Bahn auf Transrapid umzustellen?

Also noch 30 Jahre Einkommen für Lokführer=30 Jahre Arbeitskampf bei Tarifverhandlungen.
 
@iPeople: China und Japan tun es, natürlich schrittweise - u. a. mit deutscher Technologie.
Man kann doch nicht den Fortschritt einstellen, weil es etwas kostet. Mit der Logik wohnten wir noch in Höhlen oder auf Bäumen.
 
@Grendel12: China hat eine Staatsbahn und Japan ist teilweise staatlich. Wir haben Privatbahn, die (noch) zu 100% dem Staat gehört.
 
@iPeople: So muss das in einer fortschrittlichen Gesellschaft auch sein. Es ist ein Merkmal des Kommunismus.
 
@Grendel12: Japan hat Kommunismus? Und was in China im Zuge des Transrapidbaus an Menschenrechtsverletzung begangen wurde, ist Dir auch bekannt?
 
@iPeople: Verstaatlichung ist ein Merkmal des Kommunismus. Es gehört dazu aber noch viel mehr.
Auch China ist noch nicht im Kommunismus angekommen, aber auf dem guten Weg dazu. Menschenrechte kann man dann gar nicht mehr verletzen, weil sie aufgehoben sind zu Gunsten des gesamten Staates. Die einzelnen Personen gelten gar nicht mehr - auch ein Merkmal des Kommunismus.
 
@Grendel12: Das Merkmal des Kommunismus ist es aber nicht, dass dies Zwangsweise von herab geschieht. Und somit war es Verletzung von Menschenrechte.
 
@iPeople: Und zum Kommunismus gehört, dass die Arbeit das Grundbedürfnis des Menschen zum Wohle der Gesellschaft ist (vgl. Engels).
Das passt auch nicht zum Streikbedürfnis.

Engels hat nicht dargelegt, wie man Menschen entsprechend überzeugen soll.
Aber ich kann mir vorstellen, dass man in China nicht ständig streiken will. Es passt nicht zur fortschrittlichen Mentalität und im Ausnahmefall gibt es effektive Mittel, die Arbeit wieder aufzunehmen (zumeist in etwas unkomfortablem Umfeld) oder zumindest der Betreffende der Gesellschaft nicht lange zur Last fällt.
 
@Grendel12: Bisher sind alle Bestrebungen dahingehend in einer Dikatatur verendet. Soviel dazu. ich will das nicht wieder zurück, mein Bedarf ist gedeckt.
 
@iPeople: Um zur Gegenwart zurückzukehren: Es müsste doch effektiv sein, dass man die Streikwilligen fristlos entlässt und einen Vermerk in die Personalakte zufügt.
Die Gesetzeslage müsste geändert werden: Die Betreffenden bekämen ein halbes Jahr kein ALGI/II und für 5 Jahre keinen Dienstvertrag mehr.
Das sind doch alles Personen die man durch arbeitsame Arbeitnehmer oder eben durch Technik.
 
@Grendel12: Du möchtest also das Streikrecht abschaffen, den Lohnarbeiter auf Gedeih und Verderb dem Arbeitgeber ausliefern und Sanktionen für die Lohnarbeiter verhängen, die für ihre Belange kämpfen? Ich nehme an, Du bist Arbeitgeber?
 
@iPeople: Ich sehe das immer mehr mit Fassungslosigkeit. Bei uns hätte man argumentiert, dass zumindest der Chef dort durch die Blockade des öffentlichen Bahnverkehrs dafür sorgt, dass die Werktätigen nicht zu ihren Arbeitsplätzen kommen und somit die Sicherung der Produktion gefährden will. Außerdem könnte man ihm Sabotage vorwerfen.
Wenn Sicherheitsaspekte berührt werden oder Sabotage zu diskutieren ist, hätten die entsprechenden staatlichen Organe zeitnah und effektiv eingegriffen.
Für den Weselsky wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit die Todesstrafe ausgesprochen worden - mit Dringlichkeitsvermerk von Erich Mielke persönlich oder zumindest lebenslängliche Zuchthausstrafe in Brandenburg. Für alle anderen von diesem Mob hätten sich auch angemessene unkomfortable Arbeits- und Wohn-plätze (die identisch gewesen wären) unter ständiger staatlicher Aufsicht gefunden.
 
@Grendel12: Wie ein Arbeitnehmer zur Arbeit kommt, ist seine Angelegenheit. Der Streik war angekündigt, als kann man sich um Alternativen bemühen.

Aber ich sehe schon, Du bist ein Anhänger von Diktaturen. Ein Glück, dass Dein Vorbild, die DDR , dahin gegangen ist, wo es hingehört: Auf den Müllhaufen der Geschichte.
 
@iPeople: Das ist nun doch nur noch Wessi - Gebrabbel...
Hätte man im Einigungsvertrag nachgelesen, hätte man erfahren, dass auch die alte BRD auf dem Müllhaufen liegt. Deswegen heißt es nämlich Einigungsvertrag.
 
@Grendel12: Ne, das ist Gebrabbel eines ehem. DDR-Bürgers, der froh darüber ist, dass der Mist ein Ende gefunden hat.
 
@Grendel12: Wieso willst du deine eigenen Rechte zugunsten eienr immer weiter auseinander Klaffenden Gehaltsschere? Muss ich das verstehen?
 
@ThreeM: Nein. Ich selber empfinde das auch nicht so direkt. Allerdings sollte man diesen Welesky einsperren - Sabotage ist auch in der BRD strafbar. vgl. § 88 I 1. StGB.
 
@Grendel12: Verfassungsfeindliche Sabotage? Beim Bahnstreik? Ernsthaft? Einem Streik das sich an ALLE gesetzlichen Vorschriften bezüglich des Arbeitskampfes und Gewerkschaftsrecht und vorallem im total einklang mit dem Grundgesetz steht? Wo Konstruierst du denn bitte eine Straftat nach StGB 88 i3?
 
@ThreeM: Er erfüllt alle Punkte des Straftatsbestandes.
Es heißt dort nicht "UND im Einklang mit dem GG" sondern "ODER Verfassungsgrundsätze".

Die Verknüpfung ist ausdrücklich disjunktiv - es reicht, einer der Tatbestände zu erfüllen.

durch Störhandlungen
1. Unternehmen oder Anlagen, die der öffentlichen Versorgung mit Postdienstleistungen oder dem öffentlichen Verkehr dienen,ganz oder zum Teil außer Tätigkeit gesetzt (ERFÜLLT)

- ODER A) den bestimmungsmäßigen Zwecken entzogen werden (ERFÜLLT), und B) sich dadurch absichtlich für Bestrebungen gegen den Bestand (...der BRD einsetzt) (NICHT ERFÜLLT)
im Ergebnis NICHT ERFÜLLT: A "ja" ^ B "nein" --> NEIN , Tatbestand NICHT ERFÜLLT

- ODER die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland einsetzt (ERFÜLLT),

- ODER oder gegen Verfassungsgrundsätze einsetzt (NICHT ERFÜLLT).

Er erfüllt den Tatbestand der Sicherheit des Staates (hier BRD), indem er verhindern will, dass die Arbeitnehmer nicht ihre Arbeitsplätze erreichen und nicht nur den Bahnverkehr sondern auch somit auch die Produktion sabotieren will.

Absatz 2: Auch "Der Versuch ist strafbar".
 
@Grendel12: Haha, komische Rechtsauffassung. Streik ist ein GRUNDRECHT... Und das gilt nunmal auch für Bereiche die unbequem sind. Nur weil es hier die Infrastruktur trifft und somit eine Vielzahl der Bevölkerung, bedeutet das nicht das hier ausnahmen gemacht werden können
 
@ThreeM:
Jetzt ist Ihre Argumentation sehr falsch.
Nun erkläre ich Ihnen mal als Kommunist aus der DDR mal die Grundrechte der BRD:

Wenn es dieses Grundrecht zum Streik gäbe, stünde dies im GG (Art.1 bis 19).
Nur dort sind die Grundrechte definiert.

Sie erklären mir ständig die Verfassung, wissen aber gar nicht, was da drin steht und was nicht.

sehr sonderbar!
 
@Grendel12: Da ist wenig sonderbar: Art. 9 Abs. 3 GG, Koalistionsfreiheit. Meine Erklärungen sid hier sohl angebracht der Herr ;)
 
@ThreeM: In Art. 9 III steht nichts über Streikrecht.
"...zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden" auf die Sie sich offenbar beziehen ist erfüllt, u.a. durch
gewerkschaftliche Vereinigungen und entsprechender Tätigkeit.

Das ist nicht zu verwechseln mit Streik oder Sabotage - denn das ist das Gegenteil: Wenn man Arbeit prinzipiell verhindert kann man wohl nicht von Förderung der Arbeitsbedingungen sprechen.
Oder anders ausgedrückt: Art. 9 III setzt voraus, dass man arbeiten will und nicht streiken.
 
@Grendel12: Ich bitte Sie sich doch bitte über Tarifautonomie und das kollektiven Arbeitsrechtes zu Informieren (Dies wird im besagte GG Artikel eingefasst). Daraus ergibt sich das Streikrecht bzw. das Arbeitskampfrecht. Auch dieses ist durch weitere Gesetze geregelt. Daraus folgt das ein StgB Verstoß wie Sie es konstruieren nicht gegeben ist. Die GDL hat alle Gesetze eingehalten.
 
@Grendel12: Zuerst muss man festhalten das das Grundgesetz nicht alle Rechte eindeutig formuliert sondern das Grundverhältnis zwischen Menschen und Staat festlegt.

Artikel 9.3 GG: " Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden."
https://dejure.org/gesetze/GG/9.html

"In Art. 9 III steht nichts über Streikrecht."
Stimmt, das "Persönliche Streikrecht" >>>leitet <<< sich aus dem Art. 2 Abs. 1 GG, der das Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit ab.

Weiterhin wurde in mehreren Bundesverfassungsgerichts Urteilen (zuletzt nochmal bestätigt 2014 (- 1 BvR 3185/09 -)) eindeutig Klargestellt das mit Art. 9 Abs. 3 GG "Das Recht, von spezifischen Kampfmitteln Gebrauch zu machen, ist der Koalitionsfreiheit immanent."

Anders ausgedrückt: das Streikrecht ist inhaltlich im Artikel 9 (3) als gegeben zu werten auch wenn er es nicht ausdrücklich erwähnt.

Hier noch ein Link zu einen älteren Buchauszug (Achtung schwere Kost):
http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1963/1963-09-a-559.pdf

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2014/03/rk20140326_1bvr318509.html
 
@Kribs: Danke fur die tolle Ausführung zu der ich nicht im Stande war :)
 
@Grendel12: Als "Kommunist aus der DDR" auf Streikende einzudreschen entbehrt nicht einer gewissen Ironie :D Sarah Wagenknecht (oder heißt sie jetzt Lafontaine?) würde sich sogar von Dir als "Kommunist" distanzieren.
 
@iPeople: Man kann nicht die schönen Dinge aus sozialistischen und kommunistischem System herauspicken und mit dem Gemenge etwas neues versuchen.
Im Sozialismus braucht man nicht zu streiken. Jeder lebt und arbeitet in dem Wohlstand, den man erarbeitet hat nach dem Motto "So wie wir heute arbeiten so werden wir künftig leben."

Wer im Kapitalismus arbeitet und lebt, der muss sich ausbeuten lassen gemäß dem Mehrwertgesetz von Marx. Streiken hilft da gar nichts weil dies dem Kapitalismus schaden würde, denn mit höheren Löhnen würde der Profit, also der Gewinn der herrschenden Klasse (die Ausbeuter) sinken.

Was wäre denn, wenn plötzlich alle Arbeitnehmer in dem Land dauerhaft streiken? Wer soll dann den Mehrwert produzieren? Vielleicht Automaten und Roboter.
Aber wer soll dann das die Gehälter erarbeiten um das von den Automaten Produzierte zu kaufen?

Im Ergebnis würde der Wirtschaftsprozess kollabieren. Die Arbeiter müssen also arbeiten um das wenige Geld (der meiste Wert bleibt bei den Herrschenden, also bei den Betriebsbesitzern) an die Arbeiterklasse zu verteilen, um den Wirtschaftskreislauf funktionieren zu lassen.
 
@Grendel12: Der "Wohlstand" in der DDR ist mir noch in Erinnerung, und das nach 40 Jahren. 1953 hats geknallt in Berlin ... 1989 hatten die DDR-Bürger genug davon.

Natürlich "brauchte" man im Sozialismus nich streiken, denn man kam direkt ins Gefängsnis dafür. Man hatte zu funktionieren, man musste arbeiten .... Nicht Arbeiten konnte mit 12 Monaten Haft geahndet werden. Das war natürlich keine Ausbeutung, nein ... ganz und gar nicht ;)

Siehste, und deswegen streiken Leute im Kapitalismus und erkämpfen sich damit einen höheren Anteil für diesen Wirtschaftskreislauf.

Du kannst jammern wie Du willst, Deine DDR wirst Du nicht wiederbekommen. Dein auf der SED-Parteischule erworbenes "Wissen" ist heute obsolet, aber sowas von.
 
@iPeople: Das Prinzip des Wirtschaftskreislaufs gilt im Sozialismus natürlich genau so. Allerdings funktioniert es auch reibungslos. Keiner musste hungern oder auf der Straße "wohnen".

Jeder lebte im bescheidenem Wohlstand, niemand musste hungern und man konnte seine Wohnung bezahlen in modernen neuen Wohngebäuden (so genannte Neubau-Gebieten). Der Gesundheitsversorgung war stets kostenlos und auf dem höchsten Stand mit der neuesten Ausstattung auf dem höchsten Stand der ganzen Welt. Die Grundbedürfnisse konnte man sehr preiswert decken. Dafür waren Luxusgüter deutlich teurer. Die Umwelt war im Einklang mit der Infrastruktur. Letztlich war auch der Bildungsstand sehr hoch gewesen.

Und es musste niemand 14 Stunden pro Tag arbeiten, sondern nur 6 bis 8 Stunden werktäglich.
 
@Grendel12: Das muss in einer sozialen MArktwirtschaft auch keiner. In Deutschland muss niemand auf der Straße wohnen und hungern muss auch keiner.

Diese "modernen" Wohnbauten wurden nach der Wende erstmal modernisiert, weil sie billig zusammengekloppt waren. Es waren Arbeiterschließfächer.

Die Gesundheitsversorgung war kostenlos und wie es mit kostenlosen Sachen so ist: Sie war rückständig und minderwertig. Auf dem höchsten Stand der Welt ist doch wohl ein Witz, da kann ich nur drüber lachen, wenn ich allein an die Ausrüstung meines Zahnarztes denke.

Welche Grundbedürfnisse sprichst Du an? Mein Grundbedürfnis war eine gute Stereoanlage: Die HMK100 hat mich knapp 6000 Mark gekostet. Sorry, aber sowas ist kein Luxus, genau wie ein Farbfernseher für 6000 Mark, der technisch auf dem Stand Anfang der 70er Jahre war.

Die Umwelt war geschädigt durch vorsinflutliche Produktionsanlagen ohne Filter. Der Dreck wurde in die Luft gepustet, ins Wasser gelassen und/oder versank im Boden.

Stimmt, jeder MUSSTE 6-8h/am Tag arbeiten, um dann ein Leben im Grauen Nichts zu fristen, sein Urlaubsziel nicht auswählken zu dürfen, das dürftige Angebot im Konsum zu erwerben.

Aber Du hast das schön auswendig gelernt, und respekt, über 25 jahre dnach hast Du die Propaganda der DDR-Diktatur immernoch drauf.

Ende.
 
@iPeople:

Ich muss hier doch mal - auch für die anderen Leser- das Bild der DDR mal etwas zurechtrücken. Hier also mal ein kleiner Rückblick auf unsere DDR.

Stereoanlagen oder sogar Farbfernseher sind Luxus und keine Grundbedürfnisse. In der DDR war eine einfaches Radio und SW-Fernseher der Standard. Mancher kaufte sich ein Kassettenrecorder (Mono) leisten (ab 1400 DDR-Mark). Mit dem Geräten konnte man 4 Radiosender empfangen (DDR 1, DDR 2, Stimme der DDR, Berliner Rundfunk der DDR) sowie beim Fernsehen DDR I (von 8-15 Uhr an Werktagen stets Beiträge für Schul-Bildung) und ab ca. 1970 DFF 2 (nur von ca. 11-22 Uhr).

PC gab es ab etwa 1985 - Kultgerät war KC2 (ca. 1600 DDR-Mark). Fangruppen erstellten einfache BASIC-Programme oder simple Spiele. Die Computerzeit war noch nicht so ausgeprägt (wie in anderen Ländern auch).

Lebensmittel und Grundbedürfnisse waren sehr preiswert.
Lebensmittel bekam man im "Konsum" oder in den "Läden der Handelsorganisation der DDR".
Man bekam im Konsum preiswert Ersatz-Kaffee, das aus Nebenprodukten heimischer landwirtschaftlichen Pflanzen hergestellt hatte - je nach Angebot und Jahreszeit wohl Gerste (Malz), gemahlenes Knäckebrot, Zuckerrübenschalen oder Erbsenschalen. Bekannt war etwa "Kaffee-Mix", es kostete 4 Mark für eine kleine Tüte (125g) oder "Kaffee-Krönung" die auch ohne Kaffeebohnen auskam (teuere Variante).

Gemüse und Obst waren stets vernünftig limitiert: Rot- und Weiß-Kohl gab es ganzjährig, allerdings nicht immer.
Besondere Gemüsesorten waren manchmal schwierig zu bekommen: etwa 1 Gurke pro Person und Woche (gab es ab Juni) oder ein Bund Zwiebeln.
Kartoffeln waren meist ungenießbar - oft nur schwarzer stinkender Schleim, was irgendwann mal Kartoffeln waren. Oft kam dieser schwarzen Kartoffeln in die Betriebskantinen oder zum Schulessen - konnte man gleich in den Kübel werfen. Dafür kostete der Fraß allerdings nur 50 Pf.

Obst bekam man regelmäßig. Apfel ab September, manchmal Kirschen (Juli-August), Apfelsinen (November-Dezember), manchmal Bananen (1 Strauß pro Person im November-Dezember), Weintrauben (im Spätsommer - eine Traube pro Person).
Bei Gemüse und Obst musste man allerdings auch einen halben Tag anstehen und auf dem Wochenmarkt schon früh um 6 anstehen um um 9 eine Gurke, ein paar Bananen zu bekommen (oder nach 3 Stunden stehen zu erfahren "Gurken sind aus!"), war nicht in meinem Sinne.

Teure Fresswaren bekam man in speziellen Läden Ladenkette "Delikat" und sie waren relativ teuer. Eine Schokoladentafel oder eine kleine Tüte Bohnenkaffee kostete dort 8 DDR-Mark und dort kaufte man normalerweise nicht ein - außer, wenn man ein fest ausrichten wollte.

öffentlicher Nahverkehr 16 Pf, Bahnfahrt 8 Pf/km (als Student 2 Pf/km bis oder vom Ausbildungsort, sonst 4 Pf/km), Strom 8 Pf/kwh. Standard-Lebensmittel waren fast geschenkt.

Die Wohnungen waren billig: Neubauwohnungen (Mit Fernheizung und abends sogar warmes Wasser) bei ca. 70 qm 35 DDR-Mark (mit Nebenkosten). Heute kostet die gleiche Wohnung 700 EURO mit NK, also einen großen (oder sogar den größten) Teil des Einkommens.

Im Altbau musste man selbst heizen (mit Kohlen, selber hochschleppen, den Dreck selber wieder runter schaffen wo schon die Mülleimer wegen der heißen ausgekippten Asche oft schon brannten und meterhohe schwarze beißende Rauchsäulen standen). Mit den Schornsteinen und den leider unumgänglichen ebenfalls für stinkende Rauchwolken sorgende Trabanten und den chemischen Rauchwolken aus zahlreichen Industrieschornsteinen sind die Innenstädte im Winterhalbjahr oft nicht so attraktiv. Im Westen war das allerdings nicht anders - dort nannte man das Gemenge "Smog".
Warmes Wasser schuf man in Altbauwohnungen mit speziellen Wasserkoch-Geräten. Man beheizte sie auch mit Kohlen.

Die wesentlichen Assoziation an die Altbaugebiete der DDR sind für mich Kohle, Rauch, Industrie und (u.a. dadurch) nicht immer schön aussehende Gebäude in den Innenstädten - also eigentlich das, was man sich vorstellt, wenn man heute an westdeutsche Städte (Bottrop, Recklinghausen, Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkrirchen, Bochum, Solingen, Mülhausen, Herne oder Remscheid) denkt: Bergbau, Hochöfen, Stahlwerke und immerwährenden Rauch, Kohlen und Dreck in abgewrackten Stadtvierteln oder alle gleichaussehenden Spießer-Reihenhäusern (ein Blumenbeet und Kaninchen- oder Tauben-Stall) mit Schornsteinen und Fördertürmen vor dem Fenster.

Man musste aber nicht im Grauen fristen. Man traf sich im Wohngebiet, meist in eingerichteten meist abgezäunten kleinen Treffpunkten innerhalb der Wohngebieten, manchmal auch in kleinen Kneipen. in den kleinen Gaststätten konnte man den gesamten Feierabend bleiben.

Die Kliniken waren teilweise sehr modern. In unserer Stadt wurden die Gebäude des 19. Jh. benutzt (die Architektur war auch nach DDR-Maßgaben eher Bunker [sie wurden im 2. WK teilweise auch als Bunker benutzt]), aber ab den 70er Jahren wurden am Stadtrand eine neue Klinik gebaut. Sie waren hell, große Räume (12-Personen-Räume), moderne Ausstattung. Ab 1990 wurden die Krankenzimmer in 4-Personen-Räume umgebaut und das ist auch jetzt noch so.
Natürlich gab es in der DDR auch Zahnärzte, auch mit elektrischen Geräten (außer Zangen natürlich :-) ). Aber gebohrt wurde auch in der DDR nicht mit der Brustleier.
 
@Grendel12: Da bedarf es keinen Transrapid für. Das ist auch aufs klassische Schienennetz adaptierbar. Mittlerweile gibt es sogar ein EU-Projekt dafür... ETCS
 
@knirps: ETCS beruht auf Balisen, der sogenannten "Eurobalise". Dieses System ist genauso unfähig, auf Hindernisse zu reagieren wie die oben genannte LZB. Den Lokführer ersetzt das nicht, sondern entlastet ihn nur. Bisher gibt es nur Testsrecken mit ETCS. Einführung in D sollte 2008 sein, jetzt ist es 2018 geplant. Also was ETCS ist , weiß Du also auch nicht ;)
 
@iPeople: Und du glaubst es zu wissen weil...?
 
@knirps: Ich lesen kann? Ich das System kenne? Such Dir was aus. Selbst in Level 3, also in Verbindung mit Datenverkehr über GSM-R ist das System zwar in der Lage, automatisch von A nach B zu fahren, aber nicht bei Gefahr den Zug anzuhalten.
 
@iPeople: Das was du sagst wird doch erst wahr, wenn ihr euch näher kennt. Hast du denn heute gar nichts gelernt? Also trinkt mal zusammen einen Kaffee und schwupps hast du Recht... :D
 
@klein-m: Ich frage mich ernsthaft, wie man sich so sperren kann, zumal er nichtmal viel googlen müsste, um meine Aussage bestätigt zu bekommen ;) Aber Kaffee trinken hört sich gut an, ich würde auch in seine Nähe fahren, muss eh ständig nach Spandau die Woche bzw sitze gerade dort ;)
 
@klein-m: Oder auch nicht ;)
 
@iPeople: Ich wohne nicht in Spandau Oo
 
@knirps: Aber im Südwesten ,haste mal erzählt. Das liegt aufm Weg.
 
@klein-m: Na Mama war es.
 
@iPeople: Südwesten, ja.
 
@knirps: Dann guck mal, wo Spandau liegt ;) Wenn ich nach Hause fahre, komme ich im "Südwesten" vorbei ;)
 
@iPeople: Spandau ist nur westen, da ist nichts mehr mit süd. Der Süden überstreckt sich dann über mindestens 3 weitere Stadtbezirke... Dann müsstest du in Treptow-Köpenick wohnen.
 
@knirps: Auch da muss ich vorbei, ja. Und?
 
@iPeople: Das heißt du wohnst nicht in Berlin? Nach Treptow-Köpenick ist nämlich nichts mehr.
 
@knirps: Schließe daraus, was Du willst. Ich sitze in Spandau und Südwesten ist ein Katzensprung entfernt.
 
@iPeople: Ja, naja, da muss man nicht viel schließen, die Grenzen Berlins sind ziemlich deutlich.
 
Was ist denn "ein großer deutschen YouTuber" ? Einer der sich auf das Niveau stellt und persönliche Freifahrten nach Auschwitz proklamiert ? Toll ! Das hat weder mit Kunst noch freier Meinungsäußerung zu tun, das ist einfach nur aller - aller - aller unterste Schublade.
 
Mal ne kurze Zwischenfrage... was wollen sie ihm denn anhaben? Freie Meinungsäußerung. Er spricht außerdem mit "die Lokführer" auch keine Person direkt an.
 
@citrix no.4: Volksverhetzung: https://dejure.org/gesetze/StGB/130.html
 
@Klaus-Bärbel: Ich mag nun die Aussage des youtubers wirklich nicht in Schutz nehmen. Aber ich kann mit seiner Aussage kein Verstoß gegen § 130 feststsellen...
(Ich bin kein Jurist, meine Meinung)
 
@knirps: Schließe mich in beiden Punkten an. Ich befürworte nicht, was er sagt, erkenne aber auch keine Volkshetze darin (" nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe") "Lokführer" fallen unter keine der genannten Gruppen. Auch greift hier mMn. nicht Art. 5 (2) BGB: "Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. " - Es wird kein einzelner Lokführer angesprochen, sodass seine persönliche Ehre verletzt wird. Daher, auch hier, keine Möglichkeit.

Ich glaube momentan, dass dieser Videobeitrag sehr wohl rechtlich abgeklopft wurde.. Ich kenne den YouTuber nicht, gehe aber davon aus, dass er ein Management hat und dieses entsprechend die juristische Wasserdichtigkeit hat überprüfen lassen und mit diesem Video nur eines erzeugt wird: Kostenlose PR.
 
@citrix no.4: Lokführer fallen unter "Teile der Bevölkerung", desweiteren würde ich seine Forderung nach Vergasen schon als eine Billigung bzw. Verharmlosung nationalsozialistischer Handlungen werten, siehe §130 (3).
 
@Klaus-Bärbel: Eine Verharmlosung fand nicht statt.
 
@knirps: "Man sollte die gleichen Verbrechen wieder begehen" ist keine Verharmlosung? Naja...
Abgesehen davon hast du die Billigung nicht ausgeschlossen. Im Gesetzestext steht ein "oder". Es reicht also eins davon.
 
@Klaus-Bärbel: Warum hast du Schwierigkeiten damit die Geschichte einfach ruhen zu lassen?
 
@Klaus-Bärbel: Eine Verharmlosung wäre, wenn ich sagen WÜRDE: "Ach, die Juden vergast zu haben, war eigentlich gar nicht so schlimm und für sie eigentlich eine schöne Sache" - Dies war nur ein Beispiel und spiegelt in keinster Weise meine persönliche Meinung wider.
 
@knirps: Weil dann sowas wie im Artikeltext sowie die Relativierer in den Kommentaren dabei rauskommt.
 
@Klaus-Bärbel: Gehört dazu. Aber man darf nicht stehen bleiben.
 
@citrix no.4: Sobald es um etwas aus dem zweiten WK geht, greift das unreife Handeln der Deutschen mit ihrer Historie.
 
Fällt mir auch auf. Wenn man sich die Meinungen vieler Menschen dazu anhört und durchliest, kann man meinen wieder im 3. Reich zu sein und die Leute haben plötzlich gar keine Ahnung mehr was es heißt in einer Demokratie zu leben. Aber wenn es um ihren eigenen Arsch geht, da will man sowas und Verständnis natürlich immer...
 
@Freudian: Allllso, ohne undankbar klingen zu wollen... ich habe keine Ahnung wie es ist in einer Demokratie zu leben. Denn in den wichtigen Fragen wurde ich nicht zur Wahlurne gebeten. Wir leben in einer gewählten Diktatur. Solange sich die wahl auf nichts anderes als eine Legislaturperiode reduziert, ist die Legislaturperiode eine Diktatur.
 
@knirps:
Stimmt schon, aber du weißt was ich meine. Das was diese "Gäste" da fordern würde uns wieder in eine sehr düstere Zeit katapultieren. Und genau deswegen glaube ich auch, dass dieses Video eher die Typen angegriffen hat als die Lokführer. Aber wer weiß, ich habe in den letzten Tagen solche unglaublich egoistischen, totalitären, ja regelrecht asozialen Dinge gehört, da blieb mir mehrfach die Spucke weg. Deswegen bin ich da vorsichtig mich festzulegen.
 
@Freudian: Wir sind uns einig das wir diese Entgleisung(lol) nicht gut heißen...
 
@knirps: Du weißt aber schon, dass sich Demokratie auf mehr als nur den Wahlzettel bezieht?
 
@iPeople: Leider weiß ich es nicht, denn ich erlebe es nicht. In der Theorie mag das vll. sein, wie du sagst, in der Praxis sieht es anders aus.
 
@knirps: Streikrecht gehört schonmal dazu ;) Ebenso wie Volksbegehren (kannst Du sogar selber initiieren, z.B. gegen Streikrecht), um mal nur 2 Sachen zu nennen.
 
@iPeople: Streikrecht ist kein demokratisches Werkzeug. Wo bleibt mein demokratisches Recht die Ausfälle in Rechnung stellen zu dürfen? Nicht existent! Demokratie? Nada!
 
@knirps: Das wäre zivilrechtlich relevant. Du vermischt da Dein privat-egoistisches Verhalten mit dem solidarischen Recht einer Gemeinschaft. Du hast demokratisch das recht, Dir mehrheiten zu organisieren, die gegen Streikrecht sind, und ein Volksbegehren zu initiieren. DAS ist Demokratie. Mach das mal in Nordkorea.
 
@iPeople: Wo bleibt die Solidarität für die Menschen, die für die Leistungen der Bahn gezahlt haben? Ich rede da nicht von Fernreisen, die man tatsächlich erstattet bekommt... Meine Monatskarte in Berlin kostet dann... sagen wir 40% weniger? Nein? Das ist weder solidarisch noch demokratisch.
 
@knirps: Deine Monatskarte in Berlin ist auch mit BVG nutzbar, insofern kannst Du nicht davon reden, 40% wiederzubekommen, wenn "nur" die S-Bahn nicht fährt. Nein, Dir gegenüber ist es nicht solidarisch, denn Du gehst ja mit egoistisch-unsolidarischem Eifer voraus.
 
@iPeople: ich bekomme eine eingeschränkte Leistung in dem Verkehrsverbund, dem die Sbhan Berlin angehört. Diese Einschränkung wünsche ich erstattet zu bekommen. Und nein, ich zeige mich nicht solidarisch, weil ich die Ansichten der GDL nicht teile.
 
@knirps: "Streikrecht ist kein demokratisches Werkzeug" Joa, und genau deshalb steht dieses Recht auch nicht in unserer Verfassung... *kopfschüttel*

"Wo bleibt mein demokratisches Recht die Ausfälle in Rechnung stellen zu dürfen? Nicht existent! Demokratie? Nada!"

Den Fahrpreis kannst du ermässigt bekommen von der Bahn. Da ist dein Recht auf Ausfallentschädigung.

WIE du zur Arbeit kommst ist übrigens dein Privatvergnügen. Ein RECHT auf eine private Dienstleistung (und das ist die Bahn, auch wenn sie Teilstaatlich ist) hast du absolut NICHT. Wieso ist das so? Weil dies so vom Volk gewollt worden ist als die Bahn privatisiert wurde.

Selbiges gilt im übrigen für die Post. Oder Pflegedienste....
 
@ThreeM: Recht und Richtigkeit sind zwei Verschiedene Dinge.
 
@knirps: Nein, denn Recht bildet die Grundlage für eine Gesellschaft. Man hat sich im laufe der Zeit auf dieses "Regelwerk" des Zusammenwirkens geeinigt. Dies beinhaltet auch die moralischen Wertvorstellungen einer Gesellschaft.

Mit Moral kommst du nun besser nicht bei dem GDL Streik, denn moralisch ist es nicht das sich die Vorstände die Bezüge um 2000% erhohen, der Arbeitnehmer aber 67% weniger in der Tasche hat.
 
@ThreeM: Tja, moralisch ist es aber auch nicht einen höheren Lohn zu lasen der ohnehin schon sagenhaft teuren Bahntickets einzufordern. Vll. sollten die Mitarbeiter auch mal für etwas streiken, was den Kunden zu gute kommt? Es ist ja bei der Bahn nicht so, wie bei den Bussen, das man sagt gut okay, der 5er mehr, sei denen gegönnt.
 
@knirps: Es kommt dir als Kunde zu gute, nämlich das Gewerkschaften wirder erstarken. Was kümmern mich da so lapidare Probleme wie ne Monatskarte? Wenn ich in 10 Jahren als Arbeitnehmer vielleicht garnix mehr zu melden habe?

" Tja, moralisch ist es aber auch nicht einen höheren Lohn zu lasen der ohnehin schon sagenhaft teuren Bahntickets einzufordern."

Die hohen Bahnpreise macht auch nciht der Lokführer, sondern der Vorstand/Management. Und die haben sich wie gesagt über die letzten Jahre das Geld in die Taschen gestopft, statt es dem Kunden wieder zu geben. Das ist auch nicht verwerflich, so Funktioniert unser Wirtschaftssystem.

Und Überhaupt, es ist ein PRIVATES Unternehmen. Marktwirtschaft und so. Sind dir die Peise zu hoch, Boykottiere die Bahn, fordere eine Verstaatlichung (Infrastruktur und Soziales gehört meiner MEinung nach UNBEDINGT in Volks sprich Staatshand). Bist du auf die Bahn angewiesen und abhängig, musst du halt den Preis zahlen den diese Dienstleistung kostet.

ABER: Zu sagen die Arbeitnehmer sollen auf ihr Gehalt verzichten damit DU günstiger Bahn fahren kannst? Das ist deine Art von Solidarität?
 
@ThreeM: Es kommt mir zu gute durch einen höheren Preis, den eventuellen Jobverlust weil ich meine Arbeit nicht antreten konnte, ich evtl. meinen Job gar nicht erst bekommen habe, weil ich ein Bewerbungsgespräch nicht wahr nehmen konnte?
 
@knirps: Der Streik war angekündigt, alternativen wie Taxi, oder das von dir gelobte Uber, oder Fahrrad, Mitfahrzentralen, Fahrgemeinschaften, Mietwagen......
 
@ThreeM: Cool, angekündigt... Und das Taxi zahlt die GDL? Oder machen Taxifahrer für den Zeitraum eine Ausnahme, beim vorzeig der Monatskarte ist der Weg für mich kostenfrei?
 
@knirps: Natürlich nicht, das nennt man Solidaritätsprinzip. Ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Schade das dir dies nicht vermittelt worden ist.
 
@ThreeM: Was ist denn daran solidarisch wenn ich für etwas drauf zahlen muss, was meine Unterstützung nicht genießt? Es ist asozial was die GDL tut!
 
@knirps: Nein, die verhalten sich äußerst sozial, denn sie gehen auch für deine Rechte auf die Straße. Sie wollen verhindern das dir deine Tarifautonomie und Wahlfreiheit genommen wird. Und du jammerst weil dir vorrübergehend deiner Monatsfahrkarte unbrauchbar gemacht wird?
 
@ThreeM: ich habe sie nicht geben für mich auf die Straße zu gehen. Was bilden die sich ein mir deren Ansichten unterzujubeln? Nein, ich teile das nicht.
 
@knirps: Und du nennst DIE Asozial ^^ Herrlich. Was ist mit dem Kita Streik? Oder den Poststreik? Sind die in deinen Augen legitim? Wenn ja warum? Und wenn nein, wieso nicht?
 
@ThreeM: Bei den Kitas kommt es darauf an welche Position ich einnehme. Wenn ich ~300€ für einen Platz meines Kindes im Monats ausgebe, dann erwarte ich, das die ihren Arbeitskampf nicht auf meinen Rücken austragen. Ich habe gerade gegoogelt und sehe, das die Damen und Herren ~2.946€/MOnat B verdienen. ~35.000/Jahr. Was muss ich den Erziehern in Zukunft noch bezahlen, deren Porsche aufn Parkplatz? Ist es das, für was das Streiken heute missbraucht wird? Statussymbole?
Selbiges erwarte ich bei der Post was zumindest Express-Produkte angeht. Da ich als Empfänger in der Regel die Post nicht bezahle, kann ich kaum einen Anspruch erheben.
 
@knirps: Oh mann.... 2946Eur..Brutto...Bleiben 1700Eur Netto, abzüglich 700-900Eur Miete, eigene Kinder, Rücklagen bilden für die Rente, Versicherungen, Weiterbilungen (die sind nämlich unbezahlt) und soweiter. Bleiben vielleicht 300-400Eur zum Leben. Super! Und das ist dir noch zu viel? Für jemanden der deine Kinder betreut und DIR den rücken Freihält? Mit immer mehr Kindern auf immer weniger Betreuer?

35k Eur im Jahr emfindest du als viel? Und Fragst dann noch ersthaft wieso man denen kein Porsche bezahlt?

Mit verlaub aber du scheinst noch nicht in der Arbeitswelt geschweige denn im Leben angekommen zu sein. Was du von dir gibts ist absolut Realitätsfern!
 
@ThreeM: mein B hinter der Summe bezog sich auf Brutto... das war kein Schreibfehler. 35k/Jahr sind genug zum leben. Der Mindestlohn sind gerade einmal 16000/Jahr. Ich muss mich nun wirklich nicht verpflichtet fühlen, noble Lebensstandards herstellen zu müssen.
 
@knirps: Wenn du dich mit allmosen zufrieden gibst ist das eine Sache, für Menschen die für DICH Arbeiten gehen muss das nicht zutreffen. Nobler Lebensstandard? mit 35k Eur? Ich sag ja, realitätsfremd.
 
@ThreeM: 35k ist ein sehr adäquater Lebensstandard. Realitätsfremd scheint mir deine Gier zu sein.
 
@knirps: Ich bin weder Gierig noch Realitätsfremd. Ich Weiß nur was eine Wohung kostet in der ichmeine Kinder großziehen will. Alleine dafür wird es mit deinen 35k schon eng. Aber glaub was du willst, dein erwachen wird noch kommen, sobald du das erste mal über den Tisch gezogen wirst.
 
@ThreeM: Dann lebst du einen sehr gehobenen Lebensstil. Den wenn 35k schon eng werden, um deine Wohnung zu bezahlen... dann hat das mit einfacher und mittlerer Wohnlage absolut nichts mehr zu tun. Dann hast du jeglichen Bezug zur Realität verloren.
 
@knirps: Ich wohnte im osten Hamburgs, kannst ja mal Googlen: Hamburg Billstedt Kriminalitätsrate. Und dann kommst du nochmal her und erzählst mir was von Bezug zur Realität.

Nun bin ich umgezogen nach Allermöhe, ebenfalls kein Prämiumstadtteil, aber ruiger, friedlicher, weniger kriminalität. Dafür muss ich allerdings 200eur mehr Warmmiete aufbringen sodas ich nun bei 785Eur warm lande. Diesen Preis muss ich zahlen wenn ich nicht ständig von alkoholikern an der Bahn angemacht werden will, oder wennich versuche meinen zukünftigen Kindern ein Leben fern von Drogenkriminalität zu ermöglichen. Denn dann habe ICH verantwortung und kann mit eine Absteige nicht mehr erlaben zum Wohle meiner Nachkommen.

Selbstverständlich geht es auch mit 35K, es geht auch mit 25k. Dann hast du aber Arbeit und Zuhause hocken. Wärend diejenigen die dich beschäftigen Porsche fahren.

Ich neide niemanden den Porsche, von mir aus können die auch Lamborgini fahren, gerecht wird das deshalb noch lange nicht.
 
@ThreeM: Also... ich fühle mich grundsätzlich nicht verlichtet anderen Menschen einen reichen(!) Lebensstandard herzustellen. Ich sehe mich auch nicht verpflichtet Menschen in versnobten Gegenden wie München oder Köln einen Wohnsitz bescheren zu müssen.
Die meisten meiner Freunde und Verwandten verdienen auf dem ~25k Niveau und es scheint denen auch an nichts zu fehlen. Sie haben Kinder, die nicht mit dem letzten Putzlappen vorm Schritt rumlaufen, es gibt Auto, Urlaub... Ein ganz normales Leben.
 
@knirps: "Also... ich fühle mich grundsätzlich nicht verlichtet anderen Menschen einen reichen(!) Lebensstandard herzustellen. " Und wieso bist du dann gegen Streiks? Genau das ermöglichen die Streikenden den Vorständen nämlich. Selbst zurückstecken, damit der Vorstand mehr Geld für sich hat.
 
@ThreeM: Weil die, die streiken, weit mehr verdienen als das, was so der Durchschnitt verdient. ich frage mich, was die Menschen glauben wer sie sind, das sie sich vom Durchschnitt abheben müssen zu Lasten der Gesellschaft?
 
@knirps: "Weil die, die streiken, weit mehr verdienen als das, was so der Durchschnitt verdient." - Durchschnittsgehalt 2014: 34.857Eur

Wo ist da denn "weit mehr"? Ein Lokführer (die Restbeamten darfst und MUSST du gern rausrechnen) Verdienen 1200-1400 Netto.... Ebenfalls UNTER dem Durchschnitt.

" was die Menschen glauben wer sie sind, das sie sich vom Durchschnitt abheben müssen zu Lasten der Gesellschaft?"

Zugunsten der Gesellschaft! Nämlich das auch weiterhin das Gehalt am Wirtschaftswachstum angepasst wird. Fair und Gerecht wie es sein sollte.
 
@ThreeM: Ich hatte das die Tage mal letztens gegoogelt, ein Lokführer verdient bis zu 7000€/monat Brutto... Okay, "bis zu", das relativiert das ein wenig... nichts desto trotz...
 
@knirps: Betriebszugehörigkeit und Beamtentum. Frag mal Lokführer die nach 2000 eingestellt sind(Das ist mittlerweile das Groß). Ebenfalls tragen die Lokführer Verantwortung für Personenleben. Und nun schau mal was Rangierlokführer verdienen..... da siehts nämlich noch düsterer aus.

Abgesehen davon: Wieso soll der Arbeitnehmer immer merh Wirtschaftswachstum genereiern aber am ende nichts von abhaben? Welche Motivation soll mir denn bleiben wenn meine Arbeit immer weniger wert wird?
 
@ThreeM: welche Motivation hast du, wenn sie sich keiner mehr leisten kann?
 
@knirps: Wieso keiner mehr Leisten kann? Damit du billiger fahren kannst sollen einige wenige Verzichten? Und du sagst die GDL sei asozial?
 
@ThreeM: Für viele sind die ~100€ für eine Monatskarte ziemlich beschneidend in ihrer Existenz.
 
@knirps: Solidaritätsprinzip. Ich habe bereits versucht dir das zu erklären. Darauf basiert unsere Gesellschaftsform. auch das hab ich dir versucht zu erklären. Wie auch die Hintergründe wieso GDL keine Schlichtung will, und wieso überhaupt gestreikt wird. Wie ich bereits sagte, komm du erstmal im Leben an, wenn du mitte 30 bist du deinen Lebensunterhalt alleine bestreiten musst und Familie hast. Dann können wir uns gerne nochmal über das Thema unterhalten.
 
@ThreeM: Ich habe alles davon, was du mir erst mit mitte 30 zugestehen möchtest ;)
 
@knirps: Das nehm ich mal so auf und bewerte deine Aussage für mich selbst im Kontext deiner Kommentare und Uhrzeiten zu denen du postet. :)
 
@ThreeM: Dito ;)
 
@knirps: Der Tarifvertrag der Lokführer ist frei runterladbar, bei Bedarf maile ich Dir den zu. Suche mir bitte die Stelle, wo ein Lokführer bis 7000 Euro brutto an Einkommen hat. Ey, Du versagst faktisch auf allen Ebenen hier, egal um was es geht. Ist Dir das nicht langsam, peinlich?
 
@iPeople: Weiß auch nicht, was mit ihm los ist. Offenbar dividiert sein Hirn im Hintergrund alls durch 0 oder so... :D
 
@knirps: "Gewählte Diktatur" - Wenn ich so eine pubertäre "Schei*e" lese - "Da krieg ich 200 Puls!". Du hast nicht einmal eine Ahnung was eine Diktatur ist, geschweige denn in einer zu leben. Mag auch einiges nicht so laufen wie Du es willst: Sieh Dich mal bitte um, was Du alles habe kannst. Wenn das alles so schlecht ist: Ich habe gehört es gibt andere Länder in denen es sich schön leben lässt. Du kannst alle 4 Jahre Deinen Hintern zur Wahlurne bewegen. Wenn Die Mehrheit eben "alteingesessene" Parteien wählt - weißt Du was? DAS IST Demokratie. Sieh dir mal Nordkorea an... KZ und Zwangsarbeit...
 
@Norodon: Ich gebe zu mit der Beschreibung nicht zu Frieden zu sein und versichere dir, meine Pubertät lange hinter mir gelassen zu haben. Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage.
Ich bitte dich, dich auch mal umzusehen... und zwar nach Dingen, die du nicht haben kannst. Und ich widerspreche deine letzten Aussage, das ist keine Demokratie. Demokratie ist, wenn ich bei Gesetzesentwürfen eine Wahl habe. Das müsste eine Selbstverständlichkeit sein bei allen Änderungen im Grundgesetz. Ist es aber nicht, im Gegenteil. Das Werkzeug des Referendums in in DE bewusst sehr schwer gehalten worden. Denn man will nicht, das es Erfolg hat.
 
@knirps: Änderungen im grundgesetz sind mit 2/3 Mehrheit nur möglich, also 2/3 der vom Volk gewählten müssen diesem zustimmen. Sowas nennt sich parlamentarische Demokratie, kannste nachgooglen, falls Du mir wieder nicht glaubst. Insofern wirst Du ja gefragt, nur nicht direkt. Und ganz ehrlich, in einenm Land, in dem die BILD-zeitung die meistverkaufte und meistgelesene tageszeitung ist, hätte ich Angst vor direkter Demokratie.
 
@iPeople: Eine 2/3 Mehrheeit des Deutschen Volkes wäre richtig, ja. Aber leider sind es nur 631 die für das ganze Land entschieden dürfen/müssen. Das kann man doch nicht Demokratie nennen.
 
@knirps: Wer soviel unqualifizierten Nonsens schreibt, wie Du, dem muss man mal gehörig auf den Sack gehen. Und ich habe heute viel Zeit ;)

631 vom Volk gewählte, die Anteilig vertreten. Ein Bundestag für 80 Mio Bürger wäre etwas groß
 
@iPeople: Nein, falsch. alleine bei der letzten Bundestagswahl wurden 15% der Wahl nicht Berücksichtigt wegen der 5% Hürde.
Wir sind so weit weg davon ein demokratischer Staat zu sein, wie Nordkorea vom Kapitalismus.
 
@knirps: Stell Dir das Chaos ohne 5%-Hürde vor ;)
 
@iPeople: ich sehe da kein Chaos, gäbe es ein richtiges Konzept. Wahlkreis = ein Sitz im Bundestag. Eine feste Anzahl. Keine Überhangmandate. Dann gibt es auch kein problem.
 
@knirps: Du wirfst gerade etwas durcheinander, aber das macht nichts.
 
@iPeople: Nein, du stellst deine Fragen durcheinander, das ist ein Unterschied.
 
@knirps: Was haben Wahlkreis=1 Sitz im Bundestag mit der 5%-Hürde zu tun?
 
@iPeople: Wir haben aktuell 33 mehr Sitze als Wahlkreise..
 
@knirps: Ja und ? Dir ist Prozentrechnung ein Begriff?
 
@iPeople: Wäre gar nicht nötig, wenn wir die 5% Hürde abschaffen würden.
 
@knirps: Nein, dann wäre es um so wichtiger ....
 
@iPeople: Absolut nicht, nein.
 
@knirps: "Demokratie ist, wenn ich bei Gesetzesentwürfen eine Wahl habe. Das müsste eine Selbstverständlichkeit sein bei allen Änderungen im Grundgesetz." Bitte? Schlag mal nach was passieren muss um das Grundgesetz zu ändern. Ich bitte dich inständig, tu das mal. Aber ums dir einfach zu machen:

"Bei Grundgesetzänderungen sind bestimmte formale und inhaltliche Voraussetzungen zu erfüllen (vgl. Art. 79 GG). Formal ist eine Grundgesetzänderung nur durch ein Gesetz möglich, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt (ausgenommen bestimmte völkerrechtliche Verträge). Ein solches Gesetz zur Änderung oder Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes kann nur mit Zweidrittelmehrheit des Bundestages und des Bundesrates verabschiedet werden. "

2/3 Mehrheit ALLER vom VOLK gewählten Vertreter! Demokratie halt.
 
@ThreeM: zweidrittel minus 15% die nicht berücksichtigt worden... nix Demokratie.
 
Also ist die 5% Klausel Dein beweis für eine nicht ordnungsgemäße Demokratie?
 
@Norodon:
Parlamentarische Diktatur ist leider Realität, gerade wenn es kaum Opposition gibt.
Das hat man eigentlich schon von den Römern lernen müssen, dass das früher oder später so endet und es dann noch schlimmer kommt. Aber man wollte sie trotzdem als Vorbild nehmen, und dachte man kann es besser. Pustekuchen. Es ist im Grunde die gleiche Scheiße, teilweise sogar schlimmer.
 
@Freudian: Das sind Generalisierungen. Worauf willst Du hinaus?
 
@knirps: "Wir leben in einer gewählten Diktatur" - So ein Blödsinn, Gründe ne Partei, machs besser als AfD, beteilige dich an lokalen politischen Prozessen. Jaja gewählte Diktatur. Leb doch mal 2 Jahre in Russland oder China, oder in einem wirklich Diktatorisch geführten Staat wie es einige in Afriak gibt. Syrien soll zur Zeit ein Bombenwetter haben...
 
@ThreeM: Die Piratenpartei hat sich selber zerstört, die AfD tut es gerade... sowie jede weitere Partei den Bach runter gehen wird. Eine Partei zu gründen ist Bedeutungslos, du hast den Verfassungsschutz am Arsch sobald du Systemkritisch bist.
 
@knirps: Eben. Du sagst es. Sie lösen sich SELBST auf.... Die Piraten waren nie ersthaft Wählbar, die AfD ist es in vielen bereichen ebenfalls nicht. Aber das ist halt auch Demokratie.
 
@ThreeM: Sie lösen sich auf, weil Systemänderungen nicht zugelassen werden. Kaum war die AfD über der 5% Hürde, habs die ersten Rufe sie mit der NPD gleich zu stellen und sie zu verbieten... Demokratie?
 
@knirps: "Sie lösen sich auf, weil Systemänderungen nicht zugelassen werden." Nein. Die Piraten haben sich eindrucksvoll selbst Demontiert. Das konnte JEDER beobachten, da die HErren Piraten alles in der Öffentlichkeit breittraten. Die AfD demontierte sich auch selber, da Gauweiler bei Pedigabewegungen lautstark das Asylrecht beklagte, hinzu kamen Fragwürdige Talkshow Auftritte. Diese meinung wird eben nicht von der Mehrheit der Bevölkerung (wir sind das Volk) getragen. Und deshalb sind diese Parteien mässig erfolgreich. Demokratie halt.

Das die AfD einen starken rechten Flügel ausgearbeitet hat, fällt sogar dem Lucke auf, der sich davon Distanziert und diese Richtung nicht tragen will. Und genau deshalb verfleischt er sich mit Petry selbst.

Das hat absolut nix mit unerwünschten Systemänderungen zu tun, sondern mit der Unfähigkeit eine Partei zu führen und zu gestalten.
 
@knirps: Die NPD ist verboten?
 
@iPeople: Noch nicht, aber Debatte ist es ja immer mal wieder es zu verbieten.
 
@knirps: Es wird ein Verbotsverfahren eröffnet.Man kann eine Partei nicht einfach verbieten, kleiner aber feinder Unterschied.
 
@iPeople: Ein Verbotsverfahren durch die etablierten Parteien, systemkritische Opposition ist aber auch was von unangenehm... Weg damit!
 
@knirps: Jetzt sind wir auf Stammtischniveau angekommen. Du möchtest Dich bitte informieren, wie ein Verbotsverfahren abläuft.
 
@knirps: "systemkritische Opposition ist aber auch was von unangenehm" Systemkritisch ist aber was anders als Volksverhetzend. Schau mal wer in der NPD sitzt.

Die.Linke ist auch Systemkritisch und da wird auch kein Verbotsverfahren angestrebt.

Hinzu kommt, wie iPeople schon sagte, ein Verbotsverfahren zu einer Partei ist an starke Regeln gebunden. Aber da müsste man sich ja mit befassen und seine Weltverschwörungstheorien begraben.
 
@ThreeM: Auch die Linke kann ein Lied zum Verfassungsschutz singen.
 
@knirps: Aufgrund ihrer Vergangenheit zur SED...ja...einem Unrechtssystem welches tausende einknastete, die Mauer baute, Menschen erschießen ließ... Oh Wunder das der Verfassungsschutz mal genauer hinschaut.
 
@ThreeM: Da die Linke sicher auch in der BRD drauf losgeballert hätte, jane, is klar.
 
@knirps: "Niemand hat die absicht eine Mauer zu errichten" - "Die NSDAP will Juden vernicht? Ach das machen die doch nie!"
 
@ThreeM: Und was unterscheiden die Lügen von Damals von den Lügen von heute in der Politik, Parteiübergreifend?
 
@knirps: C.A 5-7 Mio Menschenleben.

Aber du hast nicht verstanden was ich dir sagen wollte, schade.
 
@ThreeM: Nein, habe ich tatsächlich nicht. Weils Bullshit ist, was du sagst. Die Linkspartei hat sich zur BRD bekannt, hat Namen und Image gewechselt... Ich möchte mich nicht zu sehr zu dieser Partei bekennen, aber dieser Partei wurde unrecht angetan!
 
@knirps: Sie stand unter Beobachtung. Ergebnislos. Thema beendet.
 
@Freudian: Sie lebten ja auch noch nie in einer!
 
Ich stimme JuliensBlog in seiner Kernaussage voll und ganz zu. (Natürlich distanziere ich mich von der Sache mit Auschwitz, denn das ist eine Schweinerei und geschmacks -und respektlos)

Nur das stresst schon sehr, was die Lokführer hier für einen Hundekot praktizieren. Ich bin nie Lokführer gewesen, und werde es auch niemals werden, deshalb weiß ich auch nicht was die genau machen müssen. Aber im Jahr bis zu 10x zu streiken macht es auch nicht besser. Das bringt in der tat die Betriebe nur dazu, (schneller) auf Robotern u. dgl. umzusteigen. Dann haben sie eben keine Arbeit mehr, toll.
 
@iFroyo: Die streiken jedes Jahr 10 Mal?
 
@iPeople: Es sind in diesem Jahr schon gefühlte 10x... Außerdem war es ein Ausdruck der Übertreibung, um zu zeigen, dass es keine Ausnahme ist.
 
@iFroyo: Zu Recht, die Schuld trägt die Bahn die den Forderungen nicht nachgibt und die Politik die den Druck auf die GDL massiv durch das Tarikeinheitsgesetz erhöht hat. Der GDL bleibt NICHTS anderes als zu Streiken. Selbst eine Schlichtung schließt sich mittlerweile aus, da dies ein PRozess ist der sich mehrere Jahre hinzieht. Das Tarifeinheitsgesetz kommt aber schon in Juli.....
 
@iFroyo: Es ist während dieses Tarifstreites 9 mal gewesen. Der tarifvertrag ist ausgelaufen, einen neuen gibt es nicht. Wie sonst soll man seinem Arbeitgeber seinen Unmut zeigen?
 
@iPeople: Sicherlich nicht indem man solche faxen macht. Das führt nur dazu, dass die binnen 3-5 Jahren durch Roboter ersetzt werden...Und dann ist das Geheule wieder groß
 
@iPeople: Kündigen und zu anderen Privatbahnen gehen? (Nicht dass das jetzt mein Vorschlag wäre, aber es ist zumindest - da Bahn ja nicht mehr staatlich ist - eine Option)
 
@iFroyo: 3-5 Jahre? mach Dich mal nicht lächerlich. Bisher gibts nichtmal Ansätze dazu bei der DB.
 
@mala fide: Dir ist der Streik der ODEG entgangen, und zwar aus den selben Gründen? Achja, die Privatbahn-Lokfüher sind inzwischen auch sehr stark in der GDL organisiert.
 
Lokführer... wir können doch froh sein, dass nur die Streiken. Auch Kitas, Lehrer, Fluggesellschaften usw. selbst im schlimmsten Fall die Müllabfuhr, vielleicht ärgerlich und unangenehm, aber viel mehr eben auch nicht. Ich frage mich immer noch, was passieren würde, wenn z.B. Krankenschwestern, Altenpfleger etc. oder auch alle Bankangestellten und Beschäftigte im Einzelhandel mal eine Woche Streiken würden, also bei Beschäftigungen, die man nicht irgendwie kompensieren kann, z.B. beim GDL Streik durch Urlaub.

Zur Sache selber, YouTube Channel und Volksverhetzung hin oder her, aber dass ist für mich auch so ein Punkt wo die staatlich und gesellschaftlich verordnete "Political Correctness", mal wieder, nicht greift. Es gibt nun mal nach wie vor ein Problem mit Multi-Kulti, oder in diesem Fall eben dem dritten Reich, unabhängig davon ob Viele meinen da darf es kein Problem geben.
 
@Lastwebpage: Ich würde einen Streik der Altenpfleger sofort unterstützen. IN dieser Branche wäre der länst überfällig.
 
@iPeople: Ouh, der Streik hätte wirklich Vorteile... Das massenhafte dahin verrecken der betroffenen, wegen streikendem Personal, würde die Renten- und Krankenkassen massiv entlasten. Denn dann würden sie den Streik abbrechen, weils zu wenig alte Leute gibt und der unzureichende Lohn wieder ganz toll aussieht, weil man nicht mehr weiß wie lange man ihn noch hat... Gleichzeitig wertet es unsere Demographie auf...
Ethisch fragwürdig, Moral nicht existent... Wirtschaftlich der volle Erfolg.
Top, was du da so unterstützt ;)
 
@knirps: Das Du so denkts, war klar. Offensichtlich kannst Du nicht weiter denken, als mein Hund seine Häufchen wirft.

Erstens müsste es ein eingeschränktes Angebot geben, zweitens, sind nicht alle Altenpfleger in der Gewerkschaft und drittens sind Altenpfleger , wie der Name schon sagt, Pfleger von Alten und keine Krankenpfleger. Pflegebedürftige, deren Zustand kritisch ist, sind bereits in entsprechender Pflege.
 
@iPeople: Ja tut mir leid, wenn du mir so eine Einladung hinlegst, kann ich das nun wirklich nicht unkommentiert lassen.
 
@knirps: mein post eben wo wir uns unterhalten haben wurde zensiert. so viel zu meinungsfreiheit und zensur. traurig. echt.
 
@QUAD4: Dabei wars doch nun wirklich ein harmloser Kommentar Oo
 
@knirps: so viel zu freie meinungsäußerung in deutschland. wilkommen im sozialismus. ich frage mich wie lange es dauert bis in deutschland alle ihren neuen führer grüßen. traurig.
 
@knirps: im übrigen ist der artikel falsch wiedergegeben worden. wie gesagt im video selbst sieht man das julian nicht die lokführer angreift sondern die GDL.
hier gehts nur um die hetze gegen den julian und seine aussagen zum einen. und das andere ist natürlich die schuldgefühle bei den deutschen hervorzureufen.
in einer freien gesellschaft darf man alles sagen. da gibts keine tabus.
 
@knirps: winfuture hätte den link zum video selber posten sollen damit sich die lesen ihre eigenes bild machen können. stattdessen unterschlägt man diese.
 
@QUAD4: "nicht die lokführer angreift sondern die GDL." .... ähm, Ja ne is klar. Was ist die GDL? Die Interessengemeinschaft der dort organisierten Lokführer.
 
@iPeople: Also oben mauserst Du an dass man GDL mit Lokführern gleichsetzt und jetzt vergisst Du doch all die anderen Gruppen für die sich die GDL einsetzt.
 
@mala fide: Hä? die GDL vertritt im Augenblick nur die Lokführer bei der DB. Nichts anderes habe ich gesagt.
 
Was eine Welle gemacht wird :D Schwazer Humor hat KEINE GRENZEN! Da geht nichts zu weit, jeder der das anderes sieht, versteht Schwarzen Humor offensichtlich nicht!
 
@John_Dorian: Der penetrante Gebrauch von Wörtern aus dem Gossenjargon hat mit Humor - egal welcher Schattierung - überhaupt nichts zu tun und sie wären auch nicht nötig um am Ende des Vortrags dann eine "Pointe" landen zu können. Es sind nur plumpe Beleidigungen, was er hier in Richtung GDL absondert (selbst wenn er den Zug nach Auschwitz nicht erwähnt hätte).
 
großen deutschen YouTuber...
Ah ja - nie von ihm gehört. Aber liegt wohl daran das ich auch die DSDS und Topmodel Teilnehmer nicht kenne. Andersherum haben diese Leute wahrscheinlich noch nie was von Gandhi oder B.B. King gehört...
 
Da bliebe wohl noch einmal zu untersuchen, ob jemand der sich mit Hetze gegen Lokführer öffentlich lächerlich macht angezeigt werden sollte oder eher jene Leute, die dafür verantwortlich sind, dass laut WHO immer noch jeden Tag 30.000 Menschen, darunter 17.000 Kinder, auf der Welt verhungern, während man hierzulande jährlich Millionen Tonnen Nahrungsmittel direkt nach der Produktion/Ernte vernichtet, um den Weltmarktpreis hoch und damit den Lebensmittelhandel lukrativ zu halten (und es damit Entwicklungsländern schwer macht Lebensmittel auf dem Weltmarkt zu kaufen, so dass sie schön abhängig von westlichen Lebensmittelgeschenken gegen ihre Rohstoffe bleiben). Vielleicht sollte man diesbezüglich auch mal über die merkwürdige Moral nachdenken, mit der sich in Deutschland Diätunwillige für Geldbeträge ihr Fett absaugen lassen, von denen man eine äthiopische Familie problemlos über mehrere Jahre ernähren könnte.

Jedes Jahr verhungern so etwa so viele Kinder (über 6 Mio.), wie ein bekannter deutscher Führer insgesamt im zweiten Weltkrieg an Juden umgebracht haben soll und es scheint sich niemand dafür verantwortlich zu fühlen. Stattdessen jagt man hierzulande, ähnlich einer mittelalterlichen Hexenjagt nur eben bequem aus dem Bürosessel von Computer aus Leute, die sich Hakenkreuze auf den Arm tätowieren lassen oder solche, die irgendwelchen Quatsch in sozialen Netzwerken und sonstigen Internet-Foren von sich geben der irgendwen beleidigen könnte der das Geschwafel tatsächlich ernst nimmt oder alternativ eben reine Kipo-Sammler, die nie einem Kind zu nahe getreten sind und das vermutlich auch nie tun werden, weil sie scheinbar viel mehr Spass daran haben sich die Festplatte mit Kipo-Tauschmaterial zu füllen.

Wirklich eine tolle Gesellschaft mit sehr wandelbaren Moralbegriffen in der wir da leben. Das wird einem bei solchen Artikeln immer wieder klar.
 
@resilience: Was soll man da sagen. Gegen Nestle und Monsanto wird nichts unternommen. Man steckt lieber Gelder in Prozesse gegen fast scheintote oder führt Mordermittlungen gegen Tote.
 
"Die Hetze gegen die Lokführer, die seit Jahren für ihre Rechte kämpfen, läuft insbesondere auch in den sozialen Medien seit Tagen wieder auf Hochtouren."
Politiker, Rechtsexperten (Juristen, darunter Richter von Bundesgerichten), alle anderen großen Gewerkschaften, selbst einige deren Mitglieder u.a. sagen klar, dass es hier nicht mehr um die Rechte der Lokführer geht, denn deren Rechte (alle die gesetzlich zugesichert sind) werden zu 100% eingehalten und die aktuellen Verträge stellen diese besser, als es das Gesetz vorschreibt. Die Lokführer wollen aber MEHR, was erst mal ja nicht verkehrt ist. Hier geht es aber nur noch um Machtmissbrauch. Noch nie hat eine Gewerkschaft so dermaßen die Muskeln spielen lassen, nur WEIL SIE ES KANN und nicht(!), weil es notwendig ist.
Nicht umsonst wird es in den kommenden Monaten (wohl noch vor der Sommerpause) neue Gesetze und/oder Gesetzesänderungen dazu geben, um diese Machtgeilheit zu brechen.
Übrigens, die "andere" Gewerkschaft hat nen guten Vertrag mit der Bahn und die sind damit wirklich zufrieden aktuell und der GDL wird das auch angeboten. Die wollen aber nicht da gleiche wie die Kollegen aus der anderen Gewerkschaft, die wollen mehr. Und wer soll es am Ende zahlen? Richtig, der Kunde. Keine Gehaltserhöhungen in anderen Branchen, aber irgendwann pro Monat nen Tausender fürs Pendeln zahlen müssen. Lange kann es nicht mehr dauern, kenne jetzt schon Leute die zwischen 200 und 500 Euro im Monat liegen für ÖPNV.
 
@Scaver: Welche aktuellen Verträge? Und nein, die EVG hat eben keinen Lokführertarifvertrag. Wo hast Du den Stuss her, den Du hier verbreitest? Die EVG hat Funktionsgruppentarifverträge, die Lokführer nicht berücksichtigt.
 
@iPeople: Von Bahnmitarbeitern, die ebenfalls in der Gewerkschaft sind (wobei ich nun nicht sagen kann in welcher von beiden). Ebenfalls gab es Ende 2014 Verhandlungen dazu zwischen der EVG und der Bahn und da man da nichts negatives gehört hat, bin ich davon ausgegangen, dass diese sich geeinigt haben. Selbst wenn dies nicht stimmt, ist das noch lange kein Stuss, sondern einfach ein Irrtum. Fakt ist, dass sich die Lokführer aus der EVG nicht beschweren, sondern den aktuellen Streik Wahnsinn sogar verurteilen. Gut, die EVG hat weniger Lokführer als die GDL, ändert aber an der grundsätzlichen Aussage nichts! Die GDL bzw. eher Herr Weselsky ist aktuell einfach nur Machtgeil und will die Muskeln spielen lassen.
Streiks sind dazu da und gedacht (das ist der Sinn hinter dem Gesetz), dass Arbeitgeber entmachtet werden und nicht mehr tun können, was sie wollen. Dies soll vor allem dann greifen, wenn Arbeitsbedingungen und Verdienste ggf. den gesetzlichen Rahmen einhalten, aber im tatsächlichen Arbeitsalltag nicht ausreichend sind. Dies ist aber, bei einer Inflation von 0,9% in 2014 und aktuell 0,5% doch eine sehr hohe Forderung (die GDL Fordert 5%, also mehr als das 5fache der Inflation des Jahres des Verhandlungsbeginns) und die Arbeitsbedingungen sind alles andere als schlecht. Ja, es werden viele Überstunden gemacht, aber für JEDE Überstunde gibt es einen Ausgleich, wie es das Gesetz vorschreibt. Und die gesetzlichen Vorschriften hier sind mehr als ausreichend.
Klar kann man immer mehr/besseres fordern, aber wenn alle Forderungen nicht auf einmal gehen, muss man auch als Gewerkschafter mal auf etwas verzichten. Mal irgendwo nachgeben gilt bei den VERHANDLUNGEN für beide Seiten, nicht nur für die Arbeitgeber! Bei der genannten Inflation und den geforderten Mehr an Lohn, ist ein Ausgleich für Überstunden schon mit drin in meinen Augen. Ebenso kann man eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde (von 39 auf 38) ebenfalls erst mal hinten anstellen, wenn es so stockt. Sollen sie nun die Erhöhung nehmen und nicht ein Jahr lang immer wieder streiken und 1 Jahr später holt man sich dann andere Bedingungen für die Arbeitszeiten/Überstunden, dafür (bei erneuter Inflation unter 2%) dann keine Gehaltserhöhung. Ne es muss aber, gerade bei der GDL, alles immer auf einmal und vor allem fast jedes Jahr sein. Wenn es nach Herrn Weselsky gehen würde, würden die Lokführer bald das doppelte Verdienen, nur noch die Hälfte arbeiten und keine Überstunden mehr machen. Und wer leidet darunter? Richtig, der Rest von Deutschland (wie im letzten Jahr auch).
Wie bereits gesagt, der öffentliche und politische Konsens ist aktuell, dass diese eben NICHT zur GDL und den "armen Arbeitnehmern" halten, sondern zur Bahn und den armen Kunden. Die Bahn steht auch nicht als "der böse Arbeitgeber" da, der den Angestellten nicht gibt, was sie brauchen, sondern als der "ausgenutzte Arbeitgeber", welcher sich den Arsch auf reißt, damit Deutschland in den ständigen Streiks nicht lahm liegt.
Damit hat die GDL eines der wichtigsten Elemente für sich auf Dauer zerstört, nämlich die Solidarität mit den Gewerkschaftern, welcher zusätzlichen Druck auf den Arbeitgeber ausüben soll, da die Kunden z.B. sagen "Solange Du deinen Angestellten nicht gibst, was sie rechtmäßig fordern, bin ich nicht mehr dein Kunde!".
Übrigens, meine Berufsgruppe wird ebenfalls von einer Gewerkschaft vertreten. Hier einigt man sich fast immer zu unserer (Angestellte) Zufriedenheit und das ganz ohne Streiks. Es gibt halt Gewerkschaften, die das notwendige und das mögliche raus holen. Keiner von uns ist sauer, wenn nicht alles klappt... das tut es nämlich nie und das wissen wir von Anfang an. Unterm Strich passt es aber immer!
 
@Scaver: Nur weil jemand Bahnmitarbeiter ist, muss Gesagtes nicht immer stimmen. Die EVG ist ist arbeitgebernah, schon immer gewesen. Lokführer der EVG können sich nicht beschweren, weil auch sie nach dem Tarif des LFTV der GDL bezahlt werden, da wird nämlich nicht unterschieden, in welcher Gewerkschaft der Lokführer ist. Logo sind diese Lokführer zufrieden, dass sie mit Einführung der LFTV der GDL vor ein paar Jahren ein paar Taler mehr in der Tasche haben, vor allem jene, die nach 1995 eingestellt wurden. Diese bekamen nämlich (mit Unterstützung der EVG ! ) keine Zulagen, außer Samstags-, Sonntags- und Feiertagszuschlag, sowie Nachtzuschlag. Verpflegungspauschale, Ausbleibevergütung und Fahrentschädigung wurde mit Einführung des LFTV erst wieder ALLEN Lokführern zugänglich, die im Streckendienst sind.

Weselski kann man gerne als machtgeil bezeichnen, es trifft aber nicht den Kern des Problems, nämlich dass mit Einführung des Tarifeinheitsgesetzes diese Gewerkschaft quasi verboten wird wie andere Spartengewerkschaften auch), was einer Einschränkung der Wahlfreiheit gleich kommt. Weselski setzt sich dafür ein, ALLE seine Mitglieder zu vertreten, dazu gehören auch ein Großteil Mitgleider, die z.B. als Lokrangierführer tätig sind , aber nach EVG-Tarif bezahlt werden (der um Einiges niedriger ist). DAs wird nämlich gerne vergessen, dass viele in der GDL sind, aber von denen nicht vertreten werden dürfen. Darum geht es. Diese Mitarbeiter (und das sind nicht wenige Lokrangierführer und Zugbegleiter) WOLLEN sich von der GDL vertreten lassen, also ist es Weselskis Pflicht, dafür zu kämpfen.

Warum soll nur die Gewerkschaft nachgeben, der Arbeitgeber sich aber kein Stück bewegen, wie es eben bisher der Fall war? Die angebotenen 4,7 Prozent und die Einmalzahlung klingen zwar viel, wird aber von der bereits eingetretenen Inflation seit Beginn des letzten Tarifvertrages mehr als aufgefressen. Dazu wurde kein Wort seitens der Bahn gesagt, wie sie gedenkt, den Überstundenabbau zu bewältigen, DARUM gehts. Der ist nämlich mitnichten irgendwo mit drin. Offiziell haben Lokführer eine 41h-Woche, nicht selten werden 50-60h in der Woche erreicht, weil das Arbeitszeitengesetz ausgeschöpft wird. Diese Stunden werden aber nicht zeitnah vergütet, sondern das passiert erst am Ende des Jahres und dazu mit einem verminderten Lohnanteil. Der Lokführer hat also nichts davon, wenn er 210h/Monat erbringt. In den Medien wird immer nur ein Teil dargelegt, und zwar jener, der die bösen Lokführer als gierig hinstellt. Und wie man an Dir sieht, mit Erfolg.

Nein, die Solidarität ist nur bei denen vorbei, die nicht weiter nachdenken und nur sehen, dass wieder getreikt wird, obwohl die Bahn ja so ein "grandioses" Angebot vorgelegt hat.

Und seien wir mal ehrlich, wenn sogar die EVG als Kuschelpartner der Bahn mit Streik droht, und die haben seit 15 Jahren nicht gestreikt, sondenr sind viele Kompromisse (auch zu Ungunsten des Arbeitnehmers) eingegenangen, dass ist schon etwas sehr arg faul.
 
Gab es jemals eine News mit sovielen Kommentaren hier? :D
 
@Knerd: DAs Thema wirft viele aus der Bahn :D
 
@iPeople: Bahnbrechende Kommentare ^^
 
Himmel, ist das hier schnell outfashioned : )
 
Übrigens, das Video ist von Youtube gesperrt wurden und Herr Julien bekommt Post von der Staatsanwaltschaft ;)
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