Action-Spiele steigern Risiko für ernste Erkrankungen des Gehirns

Wer viel Zeit mit verschiedenen derzeit populären Computerspielen verbringt, kann zwar seine räumliche Orientierung verbessern, muss aber wohl auch mit einem höheren Risiko leben, an Alzheimer oder anderen Störungen des Gehirns zu erkranken. mehr... Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Bildquelle: Saad Faruque (CC BY-SA 2.0) Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Saad Faruque (CC BY-SA 2.0)

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Kann man nicht einfach beide Gehirnregionen fördern? Ich versteh nicht so recht, wieso die Förderung des Nucleus caudatus eine anderweite Fördernung des Hippocampus ausschließen soll. Bin aber auch kein Neurowissenschaftler.
 
@adrianghc: Deine Frage finde ich gut, sollte mal beantwortet werden.
 
@bLu3t0oth: auf zu galileo mystery damit :D
 
@adrianghc: Das Problem besteht doch nicht, wenn man seine Aktivitäten wohl dosiert genießt. Wenn man aber, wie im Artikel beschrieben, schon mit knapp 20 zehntausende Stunden diese Spiele gespielt hat, wird es kritisch. Spielt man aber und geht gleichzeitig noch z.B. zum Fussball oder zum Komasaufen mit Freunden, werden auch andere Hirnareale trainiert. Es gilt halt hier wie überall: Was nicht trainiert wird, verkümmert. Und das gilt für das Hirn und seine Regionen eben so, wie für alle anderen Körperteile ...
 
@JoePhi: Aber was genau ist das Problem? Die Tatsache, dass man über so viel Zeit den Nucleus caudatus trainiert oder einfach die Tatsache, dass so langes und häufiges Spielen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Hippocampus nicht ebenfalls trainiert wird? Letzteres finde ich logisch, ersteres irgendwie nicht so sehr.
 
@adrianghc: Ich denke es geht wohl um den Zeiteinsatz, der dazu führt, dass eben ein Areal besonders trainiert wird und in dieser Zeit dann eben der andere 'leer' ausgeht. Und vermutlich eben 'leerer', als wenn man seine Aktivitäten eben verteilter ausführt. Ist halt wie immer bei solchen Untersuchungen: Nur die extreme Art sorgt für Ungleichgewicht ... wenn man z.B. mal definiert, dass ein Jugendlicher mit 20 ca 6 Jahre lang knappe 30 Stunden in der Woche gespielt hat (ich weiss nicht, ob das viel oder wenig ist, aber 30 Stunden finde ich schon ganz ordentlich, dann landet man bei 30*52*6=9360 Stunden ... und ist noch nicht bei zehntausenden ...
 
@JoePhi: "...oder zum Komasaufen mit Freunden(geht)...", "...werden auch andere Hirnareale trainiert..." ??? Welche Hirnareale werden denn beim Komasaufen im positiven Sinn trainiert? Dort wird doch wohl eher beim Komasaufen ein Suchtpotential "trainiert" - besser installiert.
 
@Kiebitz: Ich finde, dass man auch in einem ernst gemeinten Post einen kleinen überzogenen Scherz einbauen kann. Dass ich diesen allerdings auch hätte direkt kenntlich machen müssen, war mir nicht klar. Sorry.
 
@JoePhi: Ok! Ok! Keine Panik auf der Titanic! Ich mache Dir ein Angebot: Komasaufen mit Freunden steigert die Genußfähigkeit ;-)
 
@adrianghc: Den Hippocampus zu trainieren setzt Bewegung voraus.
 
@knirps: Ich meine ja anderweitig, es muss nicht beim Videospielen sein.
 
@adrianghc: Unser Hirn mag am aller liebsten Abwechslung. Verbringe deinen tag so wenig wie möglich monoton.
 
@adrianghc: Es geht, glaube ich, darum, dass intensives Spielen die Hirnaktivität verlagert. Und dadurch wird ein Teil des Gehirns deutlich weniger beansprucht, ein anderer deutlich mehr. Das kann man vermutlich nicht einfach so ausgleichen. Du müsstest erstmal eine Aktivität finden, die die unbelastete Region in so hohem Maße beanspruchte.
 
@kritisch_user: Verlagerung wäre ja noch keine Schädigung. Hier geht es aber um Schädigungen! beim Hippocampus.
 
@Kiebitz: Nein, der wird nicht geschädigt, sondern nur weniger beansprucht, was ihn halt anfälliger macht. Das ist wie wenn man nur den Oberkörper trainiert, dann knickt man auch irgendwann ein, weil die Beine zu schlapp sind.
 
@dodnet: Jetzt aber kein "Streit" um die Wortwahl. Wenn "...sondern nur weniger beansprucht, was ihn halt anfälliger macht..." Wenn das so der Fall ist, ist das für mich schon eine Schädigung, denn sonst wäre er nicht anfälliger.

Aber dennoch bin ich der Ansicht, dass es nicht einfach nur eine Verlagerung ist wie kritisch_user schrieb.

Alles natürlich unter dem Vorbehalt, die Studie ist "richtig"!
 
@adrianghc: Ganz einfach. Ein und die selbe Aufgabe kann nur eine Region des Gehirns gleichzeitig übernehmen. Um beide Gehirnregionen zu trainieren, müsste man 2 Sachen parallel machen. Das würde sicherlich in den meisten Fällen störend sein. Hier hilft es sicher, gemäßigt zu spielen und in der restlichen Zeit Sachen zu machen, die den Hippocampus trainieren. Entsprechende Trainingsaufgaben, welche zum "Gehirntraining zur Vorbeugung von Alzheimer" gelten, gibt es zu genüge.
 
@adrianghc: Nicht durch 3D-Spiele.
 
Ist doch schön das immer wieder neue Sündenböcke auftauchen um die Physisch/Geistige Degeneration der Gesellschaft zu erklären.
 
@BadMax: Was für Sündenböcke? Der Artikel prangert nicht das Spielen am Computer an, sondern er sagt, dass EINSEITIGE Aktivität zu Problemen führt. Und das sollte im Grunde logisch sein. Gilt wohl für alle Aktivitäten ...
 
@BadMax: Ist doch immer wieder schön wenn direkt einer kommt und das Ganze komplett aus dem Zusammenhang reißt. Bestimmt stecken auch hier die Illuminaten dahinter.
 
@BadMax: man brauch nur mal nach "Studie Computerspiele" suchen...an jeder Ecke findet man Studien die dafür und dann wieder dagegen sprechen. In paar Monaten kommt wieder eine Studie, wie gut Spiele die sozialen Fähigkeiten fördern...10 x "Dr. Dr. Prof. sonstwas" = 10 verschiedene Erkenntnisse. Ich würde die neuen Erkenntnisse ja wie folgt interpretieren: "Evolution" ... ohne die, würden wir immer noch ohne jegliches logisches Denken im Hippocampus rumsülzen ... und wenn die Evolution eben eine schrittweise Annäherung an Computer und späterer Vernetzung hinaus läuft, dann ist das so. Beim Blinddarm sagt auch keiner "Junge du musst mehr Rohkost essen!!! Dein Blinddarm wird nicht mehr gefordert!!"

Was ein Unfug...

Und zum Thema "... anfälliger...": Früher nannte man das "Selektion", heute wird diese aber effektiv von Medizin und Pharmakonzernen unterdrückt. Ich will nicht sagen, dass das nur schlecht ist, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass es immer mehr "Kranke" bzw auch psychische Problemfälle auftauchen werden. Es ist halt einfach so und wird sich wohl kaum mehr ändern, also warum bei "geistigen" Änderungen immer direkt gleich abgehen...

Wurden in der Studie mal Taxifahrer untersucht? Die haben meist auch eine äußerst gute Orientierung. Mit welchen Teil des Gehirns machen die das?
 
@BadMax: Hey, hier wird das wenigstens wissenschaftlich erklärt und nicht "Spiele lehren Töten" gepredigt.
 
Zuckerberg sagt aber ich soll spielen!
 
@hhgs: Bist du Amerikaner? Falls ja verklag ihn auf Millionen weil du jetzt nur wegen ihm Alzheimergefärdet bist!
 
@hhgs: Aber sagen nicht auch viele, die USA sind / haben ein krankes System?!
 
Und morgen kommt wieder ne Studie daß man dem Ganzen entgegenwirken kann indem man Yoghurt mit linksdrehenden Kulturen zu sich nimmt. Bei den ganzen Studien gibts nur zwei Schlüße, entweder du bist Superman oder du bist Patrick aus Sponge Bob. ^^
 
@onlineoffline: eigentlich nicht. Der einzige Schluss, den man aus diesen Studien ziehen kann ist: Alles, was nicht trainiert wird, verkümmert. Sprich: Trainiere vielseitig ... Körper und Geist ... dann erzielt man das beste Ergebnis. Eine Überforderung in einem Bereich sorgt gleichzeitig für Unterforderung und Verkümmerung in einem anderen ... aber ich denke das wusste man eigentlich auch schon vor 3000 Jahren ... heutzutage muss man es aber jedem noch erklären ...
 
Man kann dann wohl sagen, dass man mit Vielseitigkeit das beste Ergebnis erzielt.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48374/Gedaechtnistraining-vergroessert-Hippocampus
 
Ohwei.
Ich bin auch kein Neurowissenschaftler, nach dem ich die im Artikel den per link dokumentierte Quelle gelesen habe, kommen meiner Grauen Massen doch Zweifel.
Zum einen Computerspieler mit durch ein Labyrinth hastenden Nagern zu vergleichen, halte ich für ziemlich daneben.
Zum anderen ist Alzheimer keine Erkrankung die auf Verschleiß beruht, sonder durch das einlagern Eiweißen (Amyloid-Plaques), anders ausgedrückt das eingelagerte Eiweiß zerstört die Zelle.
Außerdem haben, von seltenen Fällen abgesehen, diese und andere Degenerative Krankheitsverläufe, einen kausalen Zusammenhang zum vorgeschrittenen Alter des Patienten.
Ich gehe jede Wette ein, das bei einer Befragung (Frühstadium) der Patienten diese keinen Kontakt oder nur selten zu Spielen hatten.
Ich gehe mal davon aus das diese Untersuchung genau den selben Stellenwert einnimmt wie Untersuchungen das Spieler von Killerspielen zwangläufig zu Killern werden.
 
@Kribs: Zur Info: Es gibt auch eine "Kinder"-Alzheimer, genannt Kinderdemenz NCL >>>http://www.ncl-stiftung.de/main/pages/index/p/289

Alzheimer-typische Eiweiß-Ablagerungen finden sich schon bei jungen Menschen >>>http://www.deutschlandfunk.de/meldung-forschung-aktuell.678.de.html?drn:news_id=458046

"..sonder durch das einlagern Eiweißen (Amyloid-Plaques), anders ausgedrückt das eingelagerte Eiweiß zerstört die Zelle..."
Jein! Denn im gesunden Hirn gibt es diese Einlagerungen auch. Nur werden sie dort zersetzt und vernichtet. In den Nervenzellen gibt es Mikro-Röhrchen. Diese helfen beim Transport von Nährstoffen und anderen wichtigen Substanzen von einem Teil der Nervenzelle zu einem anderen. Deshalb kann auch eine bessere "Durchblutung" des Hirns und damit der Nervenzellen vorbeugend bzw. lindernd wirken.

Wenn nun eine Region weniger "trainiert" und damit weniger "durchblutet" wird mittels der Mikro-Röhrchen, kann / kommt es dort zu den Ablagerungen von Amyloid-Plaques (sind Eiweiße) und damit zu Nervenzerstörungen.

Folglich könnte geringeres "Training" die genannten Erkrankungen fördern, insbesondere wenn weitere Risiko-Faktoren vorhanden sind wie z.B. erbliche.

Insofern kann der der o.a. Studie durchaus Wahres dran sein!
 
@Kiebitz: Jetzt hast du die Korinthe bis auf Quanten Niveau ausgequetscht.
Wenns schön macht sei es dir gegönnt!
 
@Kribs: Ist "Quanten-Niveau" nicht gerade in? Z.B. Quantencomputer.
 
Ich hab mich bereits, bevor ich gezockt habe, in unserem Haus mehrmals verlaufen und wenn ich bestimmte Sachen suchte, fand ich die nie oder erst nach Tagen als ich per Zufall drüberstolperte. So, Studie widerlegt, nächste bitte.
 
@DerGegenlenker: Nee! In dem witzigen Sinne nicht, denn es gibt auch eine "Kinder"-Alzheimer, genannt Kinderdemenz NCL >>>http://www.ncl-stiftung.de/main/pages/index/p/289

Alzheimer-typische Eiweiß-Ablagerungen finden sich schon bei jungen Menschen >>>http://www.deutschlandfunk.de/meldung-forschung-aktuell.678.de.html?drn:news_id=458046

Also könntest Du schon ein "Früh-"Stadium haben bzw. ein erhöhtes Risiko.

Aber eigentlich ist das kein Thema für Witze.
 
@Kiebitz: Das war vor 30 Jahren, immer noch Frühstadium?
 
@DerGegenlenker: Ein erhöhtes Risiko?
 
@Kiebitz: Solang ich immer noch weiß was ich mit den letzten 200 apm in SC2 gemacht habe, kann mich Alzheimer mal am Popo lecken. Also kann mich das Risiko mal, yolo.
 
Das ist ausnahmsweise mal logisch, schließlich ist unser Hirn bereits bei seiner maximalen Kapazität angelangt, für weitere Fortschritte sind zu große Mengen Nahrung nötig. Zumindest wurde das einmal in einer Dokumentation über (Hirn)evolution erklärt. Weitere Leistungssteigerungen sind demnach vermutlich nur noch mit elektronischen Implantaten möglich.
 
@Shadow27374: Nee! Es kommt nicht auf größere Mengen von Nahrung an, sondern auf die geeignete Qualität der Nahrung.

Als ein Beispiel: Es ist mittlerweile unbestritten in der Forschung, als der Mensch anfing seine Nahrung mittels Feuer zuzubereiten, in der Nahrung zusätzliche (Nähr-) Stoffe freigesetzt und nun auch vermehrt gegessen wurden, die ein größeres und schnelleres Wachstum der wichtigen Hirnareale bewirkten und damit die "Intelligenz" der Menschen förderten.

Gaaanz einfach ausgedrückt: Immer mehr Nahrung mit Feuer bereitet immer mehr wichtiges Hirn.
 
@Kiebitz: Ich gebe lediglich wieder, was in der Dokumentation berichtet wurde. Das mit dem "kochen" war mir bekannt und zählt mit zu den Hauptgründen der Evolution des Gehirns. Dennoch ist irgendwo eine Grenze und die soll erreicht sein.
 
@Shadow27374: Nun ja. Ich wollte ja nur betonen das Qualität wichtiger ist als Quantität. Gilt heute ja auch noch so.
 
@Shadow27374: Die Evolution findet schon einen Weg. Wahrscheinlich die Richtung Marsmännchen - große Köpfe und der Rest verkümmert, weil das Hirn alle Energie frisst ;)
 
@dodnet: Na ja, die wahrscheinlichste Möglichkeit sprach ich ja bereits an. Es scheint als sei die Robotik der nächste Schritt in der Evolution, erschaffen vom Menschen.
 
@Shadow27374: Bevor ich mir irgendwelche Chips einsetzen lasse, bläht sich eher mein Kopf auf ;)
 
@dodnet: Also ein Implantat für mehr Kapazität oder mehr Rechenleistung oder bessere Feinheiten würde ich sofort nehmen.
 
Nur um es nochmal klar zu machen: Ein Jahr hat 8760h. 10.000h bedeuten knapp über 416 Tage!!! Runtergerechnet mit Schlafenszeit, Essen, Schule usw. bei einer täglichen angenommenen Spielzeit von 8h kommen wir auf etwa 3,5 JAHRE in diesem Lebensstil!!! Das ist verdammt viel und (nicht zu leugnen) über lange Zeit eine sehr einseitige Belastung. Dann bezieht sich das noch auf Menschen im Wachstum und in der Phase des Lebens, in denen die meisten Fähigkeiten/Interessen/Neigungen bilden. Natürlich kann man immer etwas anderes spielen, aber biologisch betrachtet werden über lange Zeiten gewisse Hirnareale vernachlässigt. Diese Studie beschäftigt sich nicht mit einem normalen Arbeitnehmer, der neben seinem sozialen Leben und Hobbies am Tag mal 2h zockt. Die Studie bezieht sich auf "Extremfälle". Ich hab zur Schulzeit auch sehr viel gezockt, aber da komm ich vielleicht (an guten Tagen) auf max 6h...und das hab ich aber keine ganze Woche durchgehalten.
 
@bigspid: Da bist du aber eher der Einzelfall. Bei uns war es damals üblich "permanent" zu zocken. Bei jedem (nerd).
 
@Shadow27374: Ich kenn das anders, bei uns gabs nur einen an der Schule (allgemeines Gymnasium) der mehr gezockt hat als ich...und der hat mit Erscheinen von WoW noch ganze 5 Schultage Anwesenheit gezeigt, bevor ers geschmissen hat (der war natürlich ein Extremfall). Phasenweise hatten meine Kumpels und ich auch mal längere Zocksessions, die dann auch n paar Tage beansprucht haben (Ferien, Wochenenden etc.), aber keiner hat das monatelang gemacht^^ Ich kenn das auch von "Nerds" nicht als normal "permanent" zu zocken.
 
@bigspid: Als Kind hab ich es gemacht, meine Freunde haben es gemacht, "alle" haben es damals getan. Kann natürlich sein, dass das Regional unterschiedlich ist und bestimmt spielt auch die Zeit eine Rolle.
 
@bigspid: Nur zu Deiner Info ... der durchschnittliche (wohlgemerkt durchschnittliche) MMO-Spieler spielt sein Spiel knappe 28 Stunden pro Woche. Um auf zehntausende zu kommen, muss man natürlich deutlich mehr investieren, aber das, was Du beschreibst, ist doch sehr weit allein vom Durchschnitt entfernt ...
 
@JoePhi: Ich beschreibe hier auch nicht den "Durchschnitt" sondern eine einfache Hochrechnung. Nur um die Zahl von 10.000h Spielzeit einmal zu verdeutlichen. Viele hier in den Kommentaren haben kein Gefühl dafür, was diese Zahl eigentlich bedeutet. Mit dem Vergleich zu einem "Arbeitstag" mit 8h Spielzeit pro Tag, wollte ich das nur mal verdeutlichen. Ich hab zB auch keine Wochenenden berücksichtigt ;)
 
Ich bin ja nun wirklich kein Wissenschaftler, aber:" We tested 26 action video game players (actionVGPs) and 33 non-action video game players (nonVGPs)". 26 Testpersonen vs 33 Kontrollgruppe aus einem Land, vielleicht sogar nur einer Stadt/ einer Schule wurden getestet und das ganze nimmt jemand ernst? Die Ergebnisse wären vermutlich ähnlich bei 26 Fernsehzuschauern und 33 NichtGlotzegucker... Wenn die Zivilisationsschäden aufdecken wollen, sollten sie vielleicht erst mal die Hirne von den Indianern im Amazonasgebiet Checken um einen möglichst echten Vergleichswert zu bekommen, was die Zivilisation aus uns macht. 50 Personen aus der gleichen Ecke der Welt zu testen ist blödsinn, um dabei größere Unterschiede zu finden. Und "Neurological and psychiatric disorders", wenns danach geht ist von uns allen, eh keiner mehr "normal", weil jedes Verhalten irgendwie als Störung ausgelegt werden kann und wenns nur die Angst davor ist, in den Keller zu gehen, oder Fahrstuhl zu fahren. Wir leben in Häusern, fahren Auto und arbeiten 15 Stunden am Tag, schauen danach Fernsehen und huldigem dem Gott Geld. Das hat die Natur so nie für uns und unsere Hirnchen und Körper vorgesehen...
 
Werden hier Computer Spiele schhlecht gemacht? Was ist wenn ich am Fließband arbeite? Geht mein Gehirn dann auch kaputt? Ja? Cool kann ich meinen AG verklagen? So eine unsinns Studie, sofern sie auf Bashing von Computerspielen ausgelegt ist. Alles was man zuviel tut is nicht gut.
 
@spackolatius: Typisch. Kommt was Kritisches zu Computertspielen wird gleich allergisch reagiert!

In der Studie ging es ja um Computerspiele und NICHT um Fließbandarbeit. Zur Fließbandarbeit und ihre negativen Auswirkungen gibt es auch zahlreiche Studien, vermutlich viel mehr als zu Computerspielen.

AUßERDEM wurden Computerspiele ja in dieser Studie auch positive Eigenschaften zugechrieben, z.B. dass bestimmte Bereiche wachsen und mehr Leistung für die jeweilige Fähigkeit bereitstellen können........Die entsprechenden Funktionen übernimmt hier der Nucleus caudatus, der zum Großhirn gehört und damit zu den neueren Hirnregionen, die besser in der Lage sind, neue Dinge zu lernen.
 
@spackolatius: @ Was ist wenn ich am Fließband arbeite? Geht mein Gehirn dann auch kaputt? Ja? --- Nein dann ist es schon zu spät ;-) das sind dann schon die Auswirkungen (IRONIE)
 
ja ja unsere Gelehrten und Ärzte, die haben auch mal behauptet das wenn man mit einem Zug schneller als 30 km/h fährt Wahnsinnig wird weil das Gehirn für diese Geschwindigkeiten nicht ausgelegt ist oder die Erde eine Scheibe ist oder oder oder...
 
@bigprice: Da müßten wir ja der GDL fast dankbar sein ;-)
 
Ist wie beim wi.xen, davon wird man auch blind... ;-)
 
Ich bin so froh und dankbar für die Aufklärung in dieser Studie. Es mußte mal schonungslos darauf hingewiesen werden, daß die vielen an Demenz erkrankten 60-90jähigen in ihrem Leben einfach zu viel gezockt haben.
 
@Mary Juana: Immer die Alten und ihre nächtlichen LAN-Parties im Keller des Altenheims... wer kennt das nicht? :)
 
@Chris Sedlmair: http://www.der-postillon.com/2011/10/teenager-neidisch-auf-rentner-weil-die.html
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