UberX: Mitfahrdienst startet neu und will sich nun an Regeln halten

Das US-Startup hat den juristischen Kampf in Deutschland verloren, auch wenn man sich lange kämpferisch gab. Den Markt selbst will man aber nicht aufgeben und stellt sich nun unter dem Namen UberX neu auf. Die deutsche Zweigstelle von Uber betont, ... mehr... Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber

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Uberraschung, Gesetze gelten für alle.
 
@Klaus-Bärbel: Außer man hat Geld
 
@dYnAm1c: Dann gelten immer noch die selben Gesetze, man kann sich aber Anwälte und Co. leisten, die jede noch so kleine Lücke finden und ausnutzen. Das könnte auch jeder Otto-Normal Deutsche und sogar Hartz 4 Empfänger... wenn sie denn dann wüssten, wo und wie sie diese Lücken finden, bzw. wie sie Anwälte bezahlen können, die nicht für den Satz arbeiten, den die Beratungshilfe und Versicherungen zahlen. Gibt es aber keine Lücke, dann bringt dir Geld auch nichts. Sieht man ja, was es dem Höhnes z.B. gebracht hat und anderen Reichen und Prominenten, die am Ende trotzdem zahlen und ggf. Strafen absitzen mussten in DE. Geld alleine bringt im Deutschen Rechtssystem zum Glück keine Bevorzugung, nur legale Vorteile (welche theoretisch, wie aufgeführt, aber jedem zur Verfügung stehen).
 
Ist der Ruf erst ruiniert ....
 
@Rumpelzahn: Uber hat sich erstmal einen Namen gemacht. In Kürze wird es niemanden mehr interessieren, was war. Im Gegenteil. Siehe Negativschlagzeilen als vor vielen Jahren die A-Klasse beim Elchtest umgefallen ist. Mercedes hätter verdammt viel Geld in die Hand nehmen müssen um ohne diesen Vorfall die Verkaufszahlen des Fahrzeuges in gleicher Höhe hin zu bekommen.
 
@JBC: Ähm, die haben das Fahrzeug nachgebessert? Der Witz war zudem, dass der Test unter Bedingungen stattfand, die ein normaler Autofahrer nie im Leben gehabt hätte.
 
@iPeople: Klar haben die nachgebessert, darum gehts ja gar net, sondern um die Publicity, die dardurch entstanden ist. Das gleiche hat Uber gerade in gewisser weise.
 
@JBC: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Das eine ist ein Unternehmen, das andere ein Produkt eines Unternehmens. Ja, die A-Klasse war scheiße und verkaufte sich daher nicht. Das hat Mercedes als Marke aber nicht geschadet, denn dass sie es besser können hatten sie davor schon bewiesen und danach auch. Wie Du selber sagtest, Sie mussten nur den Verlust durch die A-Klasse auffangen. Andere Bereich hat das aber nicht geschadet.
Uber hingegen hat sich über geltendes Recht hinweg gesetzt und den Kunden erheblichen Gefahren ausgesetzt. Hier hat das ganze Unternehmen von vorn bis hinten auf rechtlicher Ebene versagt. Und nur weil man an den Namen nun ein X dran hängt, wird sich das nicht ändern.
Mercedes ist eine Größe in Deutschland und Weltweit. Kennt eigentlich jeder und steht für Qualität. Ja viele wissen, da gab es mal den Elchtest, sehen das auch negativ, werten damit aber nicht das ganze Unternehmen ab.
Uber ist erst mal unbekannt und hat bisher nichts positives in Deutschland getan, nur Müll verzapft. Wer Uber kennt, weiß was schief lief. Denn da war es nicht ein Produkt, sondern das ganze Unternehmen. Wer Uber nicht kennt und das erste mal damit zu tun bekommt, bemüht meist Google. Hier wird auch in Jahren noch die Negativpresse zu sehen sein und das Unternehmen damit abwerten.
Mercedes hat Geld in die Hand genommen und den Fehler behoben. Hätten sie nicht müssen, haben sie aber. Das wertet das Unternehmen wieder auf.
Uber wertet es aber nicht auf, dass sie sich nun an Gesetze halten, an die sie sich von Anfang an hätten halten müssen und die "Konkurrenz" es von Anfang an tat. Sie tun also nicht mehr, so wie Mercedes, sondern einfach nur das Minimum, was sie eh tun müssen.
 
Schauen wir mal, wie lange es dauert bis die ersten Stichproben ergeben, dass UberX sich doch nicht dran hält und neben den Unternehmen auch wieder Private einsetzt, die nichts vorweisen können... Nach dem Motto "wenn sich das Thema mal gelegt hat....."
 
@Slurp: In Hamburg wurde ein Ueber-Fahrer schon erfolgreich auf einige tausend Euro verklagt. Und es sind noch, glaube ich, 10 bis 20 weitere Klagen gegen Ueber-Fahrer offen. Ein teurer Spass ohne Personenförderlizenz "Kunden" zu kutschieren ...
 
@Slurp: Das selbe Problem gibt es auch bei klassischen Taxiunternehmen. Dass da mal der ein oder andere Fahrer doch keinen Personenbeförderungsschein hat oder ihn gerade erst noch macht, aber schon Taxi fährt, ist gar nicht so selten. Auch Taxifahrer ohne gültige Fahrerlaubnis gibt es immer wieder. Auf kurz oder lang fliegen diese aber auf, denn das wird recht gut kontrolliert (cih Spreche da aus Informationen erster Hand, meine Großtante + Familie und Freunde der Familie, haben als Taxifahrer gearbeitet, die meisten recht lange).
Egal ob Uber oder der nette Taxidienst von neben an. Wenn sie sich nicht an die Gesetze halten, gibt es Strafen. Wird es zum Geschäftsmodell, spricht man von gewerblicher Kriminalität und dann wird im Notfall auch der ganze Laden dicht gemacht. Beim Taxi Unternehmen um die Ecke stört das nur niemanden so sehr, wie bei Uber aktuell.
 
UberPop war kein "Mitfahrdienst".
 
@iPeople: Richtig und das ist der Knackpunkt. Mitfahrdienste sind erlaubt. Gewerbliche Personenbeförderung wie bei UberPop hingegen nicht (ohne entsprechende Berechtigung).
 
Bei der Gelegenheit: "Das US-Startup hat den juristischen Kampf in Deutschland verloren". Nicht nur, aber z.B. auch in Spanien und Frankreich! Und auch bei einer Beschwerde bei der EU-Kommission hatte Uber bisher keinen Erfolg. Die EU-Kommission betonte: "Neue Anbieter dürfen nationale Regeln nicht umgehen."
 
@Kiebitz: Richtig. Soll zeigen, hier wollte ein US Unternehmen sich den Vorteil von (fehlendem) US Recht zu nutze machen. In den USA unreguliert, in der EU aber fast in jedem Land reguliert (zum Schutz der Fahrgäste). Sie hatten gehofft unser System umgehen oder gar außer Kraft setzen zu können und somit die Freiheiten aus den USA zu haben. Zum Glück konnte hier mal wieder klargestellt werden, dass einige Länder in Europa und die EU wert auf Schutz der Kunden aber auch Mitarbeiter legt (Thema Versicherung, Personenbeiforderungsschein und die dafür notwendigen Kenntnisse z.B. in Erster Hilfe usw.).
 
Uber ist ein Dr***sunternehmen. Wer sich nicht an Gesetze hält, muss konsequent boykottiert werden. Zum Glück ist der Ruf von Ueber komplett ruiniert ...
 
@karacho: Sehe ich auch so. Nur weil sie sich nun an geltendes Recht halten, also das tun, was sie von Anfang an hätten tun sollen und die Mitbewerber auch tun (ja, Ausnahmen gibt es immer), wertet sie das nicht auf.
Ich werde Uber auf Lebenszeit keine Chance geben. Und wenn der Normale Taxifahrer 100x mehr kostet als Uber (selbst wenn Uber dann alles legal und richtig macht), keine Chance. Verschissen auf gut Deutsch gesagt!
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