Einbrecher spionieren ihre Ziele zunehmend mit Billig-Drohnen aus

Verschiedene kleine Drohnen, die inzwischen recht preiswert zu haben sind, eröffnen Einbrechern einen neuen und leichten Weg, um mögliche Zielobjekte ihrer Taten auszukundschaften. Die Polizei in Großbritannien sieht in den Systemen ein zunehmendes ... mehr... Parrot, Mini-Drohne, Rolling Spider Bildquelle: Parrot Parrot, Mini-Drohne, Rolling Spider Parrot, Mini-Drohne, Rolling Spider Parrot

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Vorschlag der Datenschutzheuler: Sofort verbieten. Genauso wie das Telefonbuch. Stelle sich wer vor wenn zuerst angerufen wird und dann eine Drohe losgeschickt wird.
 
@LastPlace: Während ich selber entscheiden kann, ob ich im Telefonbuch stehen werde, kann ich nicht beeinflussen, ob mir jemand mit einer Drohne hinterherschnüffelt. Und machen wir uns nichts vor, über kurz oder lang wird genau wegen so einen Mist die Nutzung von privaten Drohnen eingeschränkt werden.
 
@iPeople: Hoffentlich wird die Private Nutzung von Teleskopen und Fernglaesern auch eingeschraenkt. Nachtsichtgeraete ganz zu schweigen
 
@-adrian-: Damit darfst Du bereits nicht in fremde Wohnzimmer gucken.
 
@-adrian-: Es macht schon ein unterschied ob ich in der Lage bin ein gesamtes Objekt auszuspionieren oder nur 1-2 Hausfassaden.
 
"Letztendlich liege die Verantwortung aber weiterhin bei den Hausbesitzern" - Soll heissen: selbst schuld wenn bei dir wer einbricht?
Hätte mir von der University of Birmingham (bzw deren Kommission) ein differenzierteres Opfer/Täter-Bild erhofft. Verantwortung für eine Straftat liegt in aller erster Linie beim Straftäter, nicht beim Opfer.
Klar macht Vorsorge auf jeden Fall Sinn und man sollte auch dazu aufrufen - aber die "Verantwortung" für Straftaten sollte man in gar keinem Fall beim Opfer suchen.
 
@e-foolution: Quatsch. Du bist als Hauseigentümer IMMER für die Sicherung deines Hab und Gutes verantwortlich. Wenn du nicht mal ne Tür einbaust, brauchst du dich nicht wundern, das ungebetene Gäste im Haus sind. Ob der "Besuch" dies darf oder nicht, spielt keine Rolle.
 
@e-foolution: Naja wenn du 3 Wochen auf die Malediven fährst, zu Hause aber deine Terassentür offen stehen lässt, wird dir deine Versicherung auch den Vogel zeigen wenn dann Diebe deine Wohnung leer räumen.

So gesehen stimmt die Aussage schon. In erster Linie bist du tatsächlich dafür verantwortlich, dass Diebe nicht in deine Wohnung / dein Haus gelangen. Erfüllst du deine Pflichten (z.B. beim Verlassen der Wohnung alle Fenster schließen, Tür abschließen), sieht das Ganze wieder anders aus. Dann handelst du nicht grob fahrlässig und alles ist in Ordnung - jedenfalls was den versicherungstechnischen Aspekt anbelangt.
 
@RebelSoldier & @skyjagger: Ich hab auch nicht gesagt, dass man seine Türen und Fenster offen stehen lassen soll.
Ich hab ausdrücklich geschrieben, dass Vorsorge Sinn macht. Und wenn ich mit einer Versicherung einen Vertrag habe, in dem steht dass ich keinen Versicherungsschutz habe wenn ich mich fahrlässig verhalte - ist auch klar dass ich meine Fenster etc schliessen muss.
Aber auch darum geht es in dem Artikel nicht. Es geht um u.a. (Zitat) "historische Terrassentüren". Nicht darum dass diese Türen aufstehen wenn man auf den Malediven ist.
Eine Straftat begeht trotzdem der Kriminelle, der Straftäter - auch wenn die Tür nicht unbedingt die sicherste ist. Nicht das Opfer. Schonmal von vornherein den Leuten zu sagen "wenn ihr nicht in einem Bunker wohnt, seid ihr selbst schuld" (um es überspitzt auszudrücken) - geht gar nicht.
 
@e-foolution: Du bist hier in Deutschland, dem Land mit dem besten Täterschutz. ;)
 
@e-foolution: Naja der Satz sagt eigentlich nur aus: "Ist dein Wohnraum nicht genügend vor Einbruch gesichert (sprich z.B.: Fenster zu, Türen abgeschlossen), biste selbst Schuld." Nicht mehr, nicht weniger. Ich habe es nur versucht zu verdeutlichen. :)
 
Bei der ganzen Berichterstattung über "Drohnen" fällt mir auf, dass fast ausschließlich die negativen Einsatzmöglichkeiten im Fokus liegen. Warum eigentlich? Oder will eine staatliche "Interessengemeinschaft" dafür sorgen, dass die Lufthoheit unter keinen Umständen in private Hände gelangen kann? Mit solchen "Drohnen" lassen sich auch sehr viele gute Dinge anstellen - Doch Berichte darüber, sucht man nur mühsam!
 
@Kobold-HH: Die Lufthoheit gehört dem Staat.
Und da gibt es genauso Regeln und Gesetze wie auf der Strasse.
In einigen Städten Deutschlands brauchst du bereits jetzt eine Genehmigung um solche Drohnen fliegen zu lassen.
Derzeitige Auflagen:
-maximal 5 Kg
-max 100 m Flughöhe
-Objekt muss immer einsehbar sein
-Überflug z.B. von Menschen, Rettungseinsätzen, Kasernen, Krankenhäusern, Privatgrundstücken, Kraftwerken, Firmengelände, Flugplätzen, Regierungssitzen, Naturschutzgebiete und mehr sind verboten.
-bei Filmaufnahmen sind Urheber- und Persönlichkeitsrechte zu beachten.

Ein entsprechendes Gestz zur Anpassung des Luftfahrtgesetzes an diese Drohnen soll voraussichtlich 2016 erlassen werden.
 
@Kobold-HH: Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Vor allem: Es gibt 3 Möglichkeiten für den Einbrecher.
1. Er weiß das der Besitzer zu Hause ist. Da wird er nicht so blöd sein und eine Drohne fliegen lassen. Er wird dann ja sofort entdeckt.
2. Er weiß nicht ob der Besitzer zu Hause ist. Da wird er sich verhalten wie in 1. Denn ist der Besitzer zu Hause wird er ebenfalls sofort entdeckt.
3. Er weiß das der Besitzer nicht zu Hause ist. Da wird er ebenfalls keine Drohne steigen lassen, weil er von den Nachbarn entdeckt werden könnte. Für was auch? Er steigt einfach, so unauffällig wie möglich, in das Grundstück/Haus ein.
Für was braucht man als Einbrecher also eine Drohne? Für was soll die gut sein?
 
@micha24: Es mutet an, dass die Medien eine generelle Aufgabe bekommen haben, private "Drohnen" als etwas schlechtes darzustellen. Einbruchsspionage, Dorgenkuriere, etc. Als nächstes liefern die Teile noch Bomben aus... Wo bleibt die POSITIVE Berichterstattung? Wenn Quatcopter leben retten können, weil sie Medikamente an Orte liefern können, die sehr unzugänglich sind? In Erdbebengebieten wäre so etwas vorstellbar. Aber nein, die Dinger sind nur für die "dunkle Seite der Macht" von Nutzen und jeder, der sich damit beschäftigt ist perse suspekt.
 
Ich hätte da eine Marktlücke - Jagddrohnen die andere Drohnen über meinem Grundstück abschiessen.
 
Das erschreckende an der Drohne ist einfach mal das zwei Informationen auf einmal geholt werden können. 1. Gibt es was zu hohlen. Was bei der klassischen Einbruchsvariante ja nicht so der Fall ist. da wird einfach nur aufgrund der Wohnlage vermutet, dass es da was zu hohlen gibt. 2. Wie komme ich am besten ran. Beides in Kombination macht Einbrüche effektiver
 
@robs80: Der Optimierungswahn der Gesellschaft macht halt auch vor Verbrechern nicht halt. Es muss immer effizienter geklaut, gedealt oder verprügelt werden. Und wer seine Prügelquote nicht schafft, der muss sich am Ende noch nach ehrlicher Arbeit umschauen!
Die Dunkelziffer gerade von Taschendieben die an Burn-out leiden ist riesig!!!11 ;)
 
Ich finde es immer wieder witzig, wenn unter den ermahnenden Artikeln auch die passende Werbung für die "bösen" Dinge gemacht wird. So wie hier bei WF. Oder dann bei Amazon: Kunden die "Spy-Drohne" gekauft haben, kauften auch "Skimaske" und "Brechstange"...
 
Ein Appell an Kriminelle: Bitte hackt euch in die Datenbestände der VDS/NSA Daten und nutzt die für Verbrechen. Mal schauen ob dann auch da jemand die Abschaffung fordert :)
 
Das ist dann wohl eher ein modernes Märchen. Es würde mir ja auch kaum auffallen, wenn so etwas um mein Haus kreist und es würde sicher auch niemand auf die Idee kommen mal nachzusehen wo der zugehörige Besitzer dazu steckt. Besser kann man sich als Einbrecher ja wohl kaum vorher ankündigen.

Bei mir bliebe so eine Drohne, sobald sie über meinem Grundstück schwebt, nur so lange in der Luft wie es dauert meinen Langbogen schussfertig zu machen. Danach würde es von einem Jagtpfeil mit Broadhead-Jagtspitze sauber zerteilt in zwei Stücken zu Boden gehen und dem Einbrecher ginge es kaum besser, wenn er sich auf mein Grundstück wagen und sich an meinem Haus zu schaffen machen sollte. Man weiss ja nie, was solche Leute an Waffen bei sich tragen und wenn meine Familie bedroht ist, verstehe ich generell wenig Spass und das wird der dann merken.
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