Google will Nutzer auf dem Weg zu Amazon & Co. abfangen

Der Suchmaschinenkonzern Google will seine Geschäftsbasis breiter machen und dringt dafür in die Lebensräume mächtiger Konkurrenten wie Amazon und eBay ein. Diesen will man in den kommenden Wochen Nutzer abspenstig machen, indem Nutzer, die an ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Google, Internet, Logo, Suchmaschine Google, Internet, Logo, Suchmaschine Google

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Danke, nein.
 
@hhgs: Da kann man froh sein, dass solche Features in der Regel nur fuer USA freigeschaltet werden, und in Europa, wenn ueberhaupt, erst Jahre spaeter.
 
Wäre das nicht ein Fall von Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung? Zumindest wenn Amazon, eBay und co., dadurch Schaden nehmen?
 
@Knerd: Das werden die EU-Wettbewerbshüter dann für hierzulande prüfen. In anderen Ländern sieht es da anders aus. Ich finds gut, dass bisschen mehr Konkurenz dann da ist, da Amazon und ebay unverschämt geworden sind, was ihre Gebühren angeht.
 
@JBC: Amazon - Gebühren? Welche meinst du?
 
@crmsnrzl: Wohl die afaik 13 % Umsatzbeteiligung, wenn man aufm Marketplace verkauft.
 
@Niccolo Machiavelli: Klingt doch ziemlich fair, wenn man an die üblichen 30% der App Stores (MS, Apple und Google) denkt.

13% Umsatz für den kompletten Vertrieb, incl Zahlung, ist doch nichtmal so übel.
 
@Draco2007: Naja, sind wir mal fair. Man kann jetzt Softwaredownloads (Appstore) nicht mit dem Versandhandel vergleichen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Amazon sich in seinem Appstore auch näher an den 30% bewegt.
 
@Draco2007: das ist es ja. 13% sind nicht der komplette Vertrieb sondern NUR, dass Du Dein Artikel dort einstellen darfst.
Willst Du deren Lagerhaltung und Vertrieb ebenfalls direkt haben kostet das extra. Zudem ist bei einer Software 30% etwas völlig anderes als bei einem realen Gegenstand. Bei Software arbeitest Du i.d.R sowieso mit viel höheren Margen als bei einem Schuh oder einem Topf.
 
@Knerd: Interessant wie Innovation hierzulande (oder besser in der ganzen EU) sofort mit Verbotsgedanken überzogen werden.

USA 1 - EU 0
 
@LastPlace: So wie ich die News verstehe, will Google nur den Konkurrenten schaden.
 
@Knerd: Ja und? Sowas nennt man freie Marktwirtschaft aka Innovationsmotor.
 
@LastPlace: Nur will Google dafür seine bestehende Marktmacht verwenden.
 
@Knerd: und würde Google das nicht tun würde Google irgendwann von einem anderen Unternehmen abgelöst das diesesn Fehler dann nicht begehen wird. Marktmacht ist nicht pauschal schlecht.
 
@LastPlace: Wo bitte ist da die Innovation. Monopole sind nie gut, und genau das würde entstehen wenn man das nicht regelt.
 
@LastPlace: Freie Marktwirtschaft kann nicht funktionieren, wenn sie vom "Menschen" der als gierig und machterhaltend gilt, spricht.

Siehe: Feuerwehren Deutschland und USA. In den USA kann jeder eine Feuerwehr eröffnen und macht der Stadt ein Angebot, dass günstiger ist, als die der Konkurrenz. Problem 1: Die Leute dort verdienen kaum noch was. Problem 2: Es fördert die Gewalt, in dem Fehlalarme in Fallen locken.

Hier in Deutschland sind Feuerwehren komplett von staatlicher Hand geregelt. Man kann nicht mal eben so ne Feuerwehrwache aufmachen. Die Löhne der Berufsfeuerwehren sind wesentlich besser als in den USA und es gibt kein Konkurrenzdenken. Ganz im Gegenteil. Wenn hier eine Feuerwache zu klein ist, kommen die der Nachbarorte mit zur Hilfe.

Freie Marktwirtschaft ist für die Mitarbeiter eigentlich nie gut. Die Bosse sagen: "Die Konkurrenz ist zu groß, wir müssen einsparen." Also verlieren 20% der Belegschaft ihren Job und die anderen 80% arbeiten für den gleichen Lohn einen Tag die Woche mehr. Oder aber es gibt Lohnkürzungen und man bekommt gesagt: "Sei froh, dass Du nicht gefeuert wirst."

Irgendwo ist freie Marktwirtschaft doch nur das Deckmäntelchen, mit dem sich wenige das Vermögen vieler einverleiben. Die Bosse verdienen nämlich immer gut. Die sparen am Personal, an Ausrüstung, am Material einfach so viel, dass immer noch genug für sie abfällt.
 
@Knerd: Was ändert sich denn zu dem, was wir heute schon haben?
Kunde sucht auf Google, Kunde klickt auf das Ergebnis, Kunde kauft beim Ergebnis.

Nun soll der zweite Schritt entfallen, weil man im Ergebnis gleich einen "kauf mich" Button platziert.

Wenn Google also am Ranking nichts ändert, und die Kunden nicht Bequemlichkeit vor Preis bevorzugen , landen sie dort wo sie vor der Änderung auch gelandet sind, nämlich beim günstigstem Anbieter.

Das wird genauso wie bei den Verlagen, erst wird Google als Heilsbringer für digitale Inhalte gepriesen, und wenn man dann merkt, dass man sich eigentlich abhängig gemacht hat, und nun abgezockt wird, wird sich im großem Stil darüber beschwert, wie böse Google doch sein Monopol ausnutzt.
 
@OttONormalUser: Ganz ganau. Fast so, wie sie es beim Hotelfinder machen. Da ist der Zwischenschritt (die Weiterleitung auf den Anbieter Booking, Expedia,...) aber noch da. Ich denke, da die Anbieter der Schnittstellen für diese Preise (wie Seekda) noch Geld pro Klick abgreifen. Google selbst kommt ja nicht wirklich an die Zimmerpreise (oder NOCH nicht?) - diese werden über PMS-Systeme verteilt.

Die, die eh bei ihrem bevorzugten Anbieter kaufen wollen, sollen dies machen.
Mir mags egal sein. Ich schau eh meist vorher bei idealo/geizhals/lokale kleinanzeigen & ebay...
 
@wertzuiop123: Bei der Flugsuche ist Google aber nach meiner Erfahrung konkurrenzlos, die Drittanbieter haben immer total unseriöse Lockpreise die dann am Ende deutlich höher sind.
 
@nicknicknick: ist das immer noch so? die eu hat lockpreise doch verboten, sodass die flugsuchmaschinen den endpreis finden. swoodoo fand bei mir erst kürzlich den günstigsten (fluege.de war teurer) und aufschläge gabs auch keine (ah ok gut der 10€ aufschlag für irgendwas ist immer dabei... das muss man bei den fluglinien dazurechnen)
 
@wertzuiop123: Nach meinen Erfahrungen definitiv. Bei Google ist das deutlich transparenter und die Preise sind auch in der Regel niedriger: https://www.test.de/Flugpreisvergleich-Abheben-mit-Google-4648798-0/
 
@nicknicknick: ist echt praktisch. muss zugeben, dass ich das noch nie probiert hab / es an mir vorbeiging

außer die funktion "xxx und umgebung" fehlt. sind doch einige flughäfen, von denen ich fliegen könnte da
 
@OttONormalUser: Ich suche viel und eigentlich ausschliesslich mit Google, aber ich habe noch nie, absolut NIE auf Google ein Produkt gesucht und über den dortigen Link zu welchem Anbieter auch immer gekauft. Wenn ich etwas brauche, gehe ich direkt zu Amazon, Alternate, & Co. und nicht den Umweg über Google.
 
@Knerd: Zum einen wird Google je nicht selber Anbieter sondern vereinfacht das Kaufen bei Dritten, zum anderen geht es nur um die Werbeplätze und nicht um die Suchergebnisse. Sollten allerdings Anbieter aus der Suche rausfallen bzw. "unsichtbar" werden, die keine Werbung gebucht haben, dann werden sich die Kartellbehörden das sicherlich genauer ansehen. Für mich persönlich ist das sowieso uninteressant, ich kaufe zu 95% bei Amazon weil ich keinen Bock auf Stress mit unseriösen Händlern habe.
 
@nicknicknick: Jo klappt seit Jahre eindeutig am besten. Man bekommt ne Bestätigungsemail und die Ware kommt zum angegebenen Zeitpunkt.
Andere Anbieter und in seltenen Fällen auch welche die über die Amazonplattform anbieten müllen einen dagegen mit emails zu. Ware ist im Zulauf, Ware ist eingegangen, Ware geht in den Versand, Ware ist an die Spedition übergeben, ..... und dann kommt sie 3 Tage später als beim Kauf ausgewiesen.
5€ Abzug für jede dummdreiste email die Aussage das jemand erst Ware besorgen muss vorher aber meinte er hätte etwas zu verkaufen obwohl er es nicht hat.
Und jeweils weitere 10% des Warenwertes für jeden Tag der zu spät geliefert wird. Aber ok, Feedback an Amazon über solche Händler hilft halt auch.
 
Nur blöd, wenn ich direkt auf Amazon gehe um dort nach dem Produkt zu suchen.. wie ich es üblicherweise mache.
 
@citrix no.4: Ich nutze einfach überhaupt kein Google mehr. :-D Mit ihrer Art und Weise haben sie mich als Nutzer verloren. Ist zwar nur ein Tröpfchen auf den heißen Stein, aber ich fühle mich besser dabei.
 
Das liest sich doch erstmal gut,eine Chance besonders für kleinere Händler die sonst in der Masse untergehen jetzt bei Google zu erscheinen.Allerdings abwarten wie hoch Google die Gebühren dafür ansetzt.
 
Da wird sich die EU freuen
 
einfach nicht mehr google verwenden....fertig
 
@scatman255: Ich weiß nicht, wozu man dafür [-] bekommt, aber okay. Ich nutze bereits seit gut einem Jahr kein Google mehr und fühle mich gut dabei. Bing findet zwar nicht immer alles auf Anhieb, aber wenn ich Zeit habe, etwas im Internet zu suchen, habe ich auch die Zeit, die Suchbegriffe ein paar mal zu optimieren. ;-)
 
@SunnyMarx: Von den Diensten die unter dem Namen "Google" laufen benutze ich auch schon seit Jahren nichts mehr.
Lediglich für Youtube habe ich noch keinen vollwertigen Ersatz gefunden. Aber bei Musikvideos versuche ich es on der Regel erst mal bei den Alternativen. In der Kategorie sind Dailymotion, Vevo und tape.tv mittlerweile ganz gut aufgestellt,
 
Und wenn ich den günstigsten Anbieter will werde ich den bestimmt nichtmehr bei Google finden. Für den Dienst will Google nämlich seinen Anteil und diesen Anteil schlagen die Händler auf die Preise. Händler die dabei also nicht mitmachen, und so günstiger sein können, landen in der Suche dann weiter hinten und gehen unter.
 
Wieviele Beispiele das Google sich als Torwächter aufspielt der (nicht nach objektiven Kriterien) entscheidet, was Nutzer im Internet zu sehen bekommen, brauchen die Leute eigentlich noch, um zu kapieren, dass das die ideale Voraussetzung für Zensur ist. Plötzlich bekommen die Nutzer auch potenziell günstigere Anbieter nicht mehr zu sehen, weil Google von diesen nicht bezahlt wurde.
Es wird höchste Zeit, dass die EU einschreitet.
 
@AhnungslosER: Volle Zustimmung!
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