Mehr Leistung und Gleichheit: Schulen sollten Handys verbieten

Seit vielen Jahren dreht sich der Streit darum, ob Schulen es akzeptieren sollten, dass die Kinder und Jugendlichen ihr Mobiltelefon dabei haben. Wer die Geräte aus den Bildungseinrichtungen verbannen will, gilt schnell als altmodisch - hat aber ... mehr... Schule, Lernen, Digitale Medien Bildquelle: Universität Paderborn Schule, Lernen, Digitale Medien Schule, Lernen, Digitale Medien Universität Paderborn

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Das trifft nicht nur für Schulen, sondern z.B. auch auf der Arbeit zu. Wie oft wird man durch ne Nachricht aus der Arbeit "gerissen" bzw. abgelenkt...
 
@PranKe01: ja... komm, lasst uns Mobiltelefone unters Drogen- oder Waffengesetz stellen und verbieten...

Hat ja nur Nachteile das Ding!

Das Mobiltelefon hat viele Nachteile bewiesen, aber viel mehr Vorteile... besonders auf Arbeit KÖNNEN bessere Planungen und Kommunikationswege geschaffen werden. Aber wie alles gute ebenso ist kann es auch schlecht verwendet werden.
 
@baeri: Und das alles nur weil sich dein Massa kein Telefon halten will.^^
 
@PranKe01: Da gibt es einen einfachen Trick, das nennt sich: LAUTLOS....
 
@PranKe01: und das passiert bei der Arbeit durchs Festnetztelefon oder Mails oder Instant Messenger nicht?
 
@der_ingo: also meine CNC Fräße verfügt weder über ein eingebautes Telefon noch über einen mailclient bzw einen Messenger. ich weiß, echt hinten geblieben ;) wenn's bimmelt dann in der hose :)

edit: ja es gibt auch noch diese art von arbeit ,..
 
@Greengoose: deine CNC Fräse in allen Ehren, aber die Problematik taucht vermutlich wirklich eher in Bürojobs auf, wo man eh am PC sitzt und Internet und Telefon nur einen Klick oder Griff entfernt sind.

Bei den meisten Industrie-Jobs, gerade bei Maschinensteuerung, dürfte vermutlich die Handynutzung eh schon streng reguliert bzw. gleich verboten sein.
 
@PranKe01: Also ich kann arbeiten und mich trotzdem auf Facebook bewegen. Ich kann die Arbeit trotzdem bewältigen. Meine Erfahrung ist, dass die Leute, die sich ab und zu mal kurz von der Arbeit lösen, sogar bessere Leistung bringen, als solche die 8 Stunden voll konzentriert arbeiten
 
@airlight: aber Du wirst doch nicht davon ausgehen, dass sich Schüler/Kinder in dem Alter sich genauso überlegt und vernünftig damit beschäftigen wie jemand, der bereits in die Arbeit geht?
Drückst Du einem Kind ein Smartphone in die Hand und erwartest dann, dass es das den ganzen Tag schön brav in der Schultasche liegen lässt und sich voll auf den Unterricht konzentriert? Glaube nicht...
 
@hcs: das hat nix mit nem technischen Gerät zu tun wenn ein Schüler Verhaltensgestört ist
 
@Soupman2.0: wer hat denn was von verhaltensgestört gesagt? Also manchmal frag ich mich echt. Kopf --> Tisch.
 
@airlight: Gabs auch schon Studien zu. Die letzten Zahlen die ich Kopf habe waren sowas wie 20% der Arbeitszeit maximal für "nicht Arbeit bezogene Tätigkeiten" führen zu deutlich mehr Leistung als 100% der Zeit nur Arbeit.
 
@PranKe01:

Okey Natürlich ist dabei nur das Handy Schuld? Ob man sich davon ablenken lässt oder nicht, es jedermanns einige Entscheidung. Ich persönlich Ignoriere mein Handy (bei Kurzmitteilungen) und schaue erst nach wenn ich Zeit und Muse habe. Ich finde es erstaunlich und etwas erschreckend das viele Ihr Handy sofort nach dem kleinsten Pipp herausholen und dabei alles andere unterbrechen.
Also entweder machst du sowas zum Sklaven deiner Interessen oder man selber wird zu einem.
 
@PranKe01: In Schulen und wie auf der Arbeit gilt in Deutschland das gleiche: Während der Unterrichts- und Arbeitszeit kann mein Chef (Schulleitung/Arbeitgeber) entscheiden, in meiner Freizeit aber nicht und da gelten auch die Pausen zu. Ein generelles Mitbring-Verbot ist daher rechtlich unzulässig. Das gilt auch für Vorschriften die besagen, man muss dieses ausschalten. Denn Verboten werden kann nur die Nutzung und dass es sich störend (z.B. durch Klingeln) auf den Unterricht oder die Arbeit auswirkt. Dank der "Lautlos" Funktion, kein Argument für das Ausschalten. Klare ansage auch. Das "Nutzen" zum ablesen der Uhrzeit, wenn man keine separate Uhr hat, fällt nicht unter das Nutzungsverbot. Hier liegen entsprechende Urteil von Arbeitsgerichten vor, welche sich problemlos auch auf den Schulunterricht übertragen lassen. Einschränkungen gibt dieser Rechte gibt es da, wo höhere Rechte dem entgegen stehen. In der Schule ist dies die Klassenarbeit und Prüfungen oder im Arbeitsleben die Bereiche des besonderen Datenschutzes/Geheimhaltung oder der technischen Sicherheit (bestimmte Anlagen, Medizinische Geräte, Flugzeuge etc.).
 
laut meiner Kinder spielen die Lehrer (auch während des Unterrichts) tatsächlich öfter mit ihren smartphones rum als umgekehrt....
 
@JoeSkeleton: Und deine Kinder sind natürlich vollkommen unvoreingenommen, was? Zu meiner Schulzeit wurde bei schlechten Noten in der Schule auch immer erzählt, dass die ganze Klasse so schlecht war, weil die Aufgaben so schwer waren. Das musste nicht immer stimmen.
 
@elbosso: Also das wurde bei uns, zumindest von meiner Seite und meinem Bruder (beim Rest kann ich es ja nicht wissen) nicht gesagt. Wenn man mal was verhauen hat, war es unangenehmen, aber man stand dazu. Außerdem gab es tatsächlich öfter Vorfälle damals, wo Klassenarbeiten bei uns wieder hohlt werden mussten, da der Klassendurchschnitt bei 5-6 lag (bei um die 25 Schüler eine 4, Rest 5 und 6... sag nicht, das liegt an den Schülern!).
 
@JoeSkeleton: Und meine Azubis kennen es nicht anders, als dass sie ständig aufs Handy gucken müssen, weil einer ihrer arbeitslosen 500 Facebook-Freunde wieder mal hässliche Spoiler an sein Hartz IV-Mobil geklebt hat und das posten muss. Is natürlich viel interessanter als Arbeit. Azubi 2 rennt jetzt mit Smartwatch rum. Und dann noch 20 Minuten aufm Klo hocken zum Chatten oder was?!?

Ums mal klarzustellen: die Kids können sich heute keine 5 Minuten auf etwas konzentrieren, ohne sich ablenken zu müssen. Nachdem die Fehlerquote bei uns sehr hoch wurde, wurde die Handynutzung zum Glück stark eingeschränkt.
Wenn das an eurer Schule so gehandhabt wird, solltest du deine Kinder lieber an eine Schule schicken, an der Lehren noch ernst genommen wird. Medienkompetenz wird da gerne vorgeschoben, aber was lernen die Kids denn bei der Nutzung ihrer Medien? Programmieren? Zeichnen? Töpfern? Oder sie werden total kreativ und machen ein Musikvideo zu "Happy" in ihrer Stadt, wo einer ein Glas Milch trinkt, während er wie Gangnam Style tanzt, mit den Füßen Harlem'Shaked, einen Eimer Eiswasser drüber kriegt, 5 Freunde nominiert und dabei noch den Eiffelturm plankt und einem Penner 100 $ schenkt. Alles gleichzeitig.
 
@treponem: Und wieso unterbindest du es nicht, wenn es deine Azubis sind und es dich nervt ?
 
@andi1983: Weil ich nicht der Chef bin. Ich bilde aus, aber mein Chef wiederum hielt es für kontraproduktiv, die private Internet- und Handynutzung den Azubis zu verbieten oder gar einzuschränken. Man soll sich ja wohl fühlen.

Die Entscheidung fiel, als unter massivem Stress der Azubi dachte, nach 2 geplatzten Deadlines, er müsse weiterhin alle 5 Minuten nach seiner Berufsschul-Whatsapp-Gruppe schauen anstatt die sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Blöd wenn man sich mit dem Chef ein Büro teilt und nicht merkt wenn's reicht.

In meinem letzten Betrieb hatte ich einen extravaganten schwulen Hauptschüler als Azubi, mit 4ern in Deutsch und Mathe (relevante Fächer für meine Branche, nicht meine Entscheidung). Der war zwar hohl wie noch was, aber weil ihm bewusst war dass er nicht die hellste Lampe im Lampenladen ist, hat er sich angestrengt und gute Arbeit abgeliefert, bessere als die eines Abiturenten mit Handyfetisch.
 
@treponem: Wie groß ist eure Firma denn?
 
@Knerd: Die Perfekte Größe um es sich wegen übermäßiger Handy Nutzung mit dem Chef zu versauen!
 
@treponem: auch bei uns wurde das Handy während der Arbeit verboten - wer es braucht, setzt sich in die Lounge und ist dann in der "Pause" - legt es dann wieder in die Ablage zurück und kehrt zum Arbeitsplatz zurück ohne Handy - scheint sich gut zu bewähren ...
 
@lusik: Komisch bei uns funktioniert das völlig ohne Zwänge und eigenverantwortlich. Sind aber auch nur ein kleiner Betrieb mit ~15 Mann...
 
@lusik: Ist so aber nicht ok. Als Pause gerechnet werden darf es laut Gesetz nur, wenn die Pause mindestens 15 Minuten am Stück beträgt. Vertragliche Vereinbarungen die anders lauten, sind nichtig. SO bereits mehrfach von Arbeitsgerichten entschieden, selbst vom Bundesarbeitsgericht, welches in Arbeitsfragen die oberste Instanz ist.
 
@treponem: Ich gebe dir teilweise recht. Aber in gewissen Maße siehst Du es, verständlicher weise, doch etwas zu eng. Ja, Azubis sollen sich auf die Lehre konzentrieren. Aber wo keine Grenzen, da nutzt man seien Freiheit aus. Dann muss man Handys während der Arbeit halt verbieten, das Recht hat man als Arbeitgeber und gut ist.

Nun mal zu einigen anderen Punkten:
"Wenn das an eurer Schule so gehandhabt wird, solltest du deine Kinder lieber an eine Schule schicken, an der Lehren noch ernst genommen wird."
Nicht überall möglich. In NRW ist es stark reglementiert, wo wer zur Schule gehen darf. Freie Wahl gibt es da nicht, auch nicht für die Eltern. Die Schulform (Haupt, Real oder Gymnasium) entscheidet alleine die Grundschule in der 4 Klasse, wo man als Elternteil kein Mitspracherecht hat (ja, in einigen Bundesländern ist es anders, aber halt nicht in jedem!). Eine Hoch und Abstufung Erfolg auch später alleine rein nach Empfehlung der gerade besuchten Schule. Eltern können diesen Antrag offiziell nicht stellen, sie müssten die Schule dazu bringen. Inoffiziell ist es machbar, hat aber (und ich spreche da aus Erfahrung) immer den Rechtsweg zur folge, den man bestreiten muss.
Auch von der Schulform abgesehen, ist es in NRW im Schulgesetz verankert, dass man die für den Wohnort zuständige Schule besuchen MUSS. Gibt es mehr als eine zuständige Schule, machen diese das unter sich aus. Auch hier kein Mitspracherecht für die Eltern. Ein Schulwechsel kann zwar beantragt werden, muss aber gut begründet werden und nur wenn dieser Grund anerkannt wird (und es muss auf eigene Kosten bewiesen werden, dass dieser Grund besteht und über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben wird), kann man das Kind auf eine andere Schule wechseln, wobei man auch dann sich die Schule nicht aussuchen kann. Denn welche Schule dann zuständig ist, ist von der Begründung abhängig. In der Regel ist es dann die Schule die dann am nächsten liegt (Luftlinie). Eine Standortwahl ist meist nur dann möglich, wenn der Standort ausschlaggebend für die Betreuung des Kindes nach der Schule wichtig ist. Z.B. Eltern können es nicht wegen Vollzeitarbeit und für die Großeltern ist die Schule zu weit weg, ist ggf. ein Wechsel auf eine Schule möglich, wo eine Betreuung durch die Großeltern nach dem Unterricht möglich wird. So sieht es in NRW aus.
Und ich habe das alles durch. Meine Mutter mit mir und meinem Bruder, dann meine Mutter und ich mit ihrer Pflegetochter (wo ich mich um den ganzen Verwaltungs- und Papierkram immer gekümmert habe) und meiner Cousine, welche auch Inoffiziell eine Zeitlang bei uns in Pflege war, da meine Tante überfordert war (geistige Krankheit meiner Cousine, die erst gut ein Jahrzehnt später diagnostiziert wurde). NRW schreibt alles vor.
Davor war ich in BW in der Schule, da war alles viel einfacher. Wechsel von Haupt- auf Realschule bei entsprechenden Noten kein Problem. Sollte nach der 5, also ab der 6 von HS auf RS, dann Umzug nach NRW... die haben mir das verweigert, trotz der guten Noten und trotz das ich weiter war als NRW (was NRW im ganzen 6. Schuljahr hatte, hatte ich in BW schon mit in der 5.). Naja mein Fachabi hab ich trotzdem. 2. Bildungsweg am Ende halt.

"Medienkompetenz wird da gerne vorgeschoben, aber was lernen die Kids denn bei der Nutzung ihrer Medien? Programmieren?"
Nein das sicher nicht. Aber auch hier mal ein Beispiel. Ich arbeite im öffentlichen Dienst in der Verwaltung, das heißt 100% PC Arbeit. So gängige Sachen wie PC an und aus, einloggen, umloggen, Informationen von Programm 1 kopieren und in Programm 2 eintragen, arbeiten mit Kontextmenüs per Rechtsklick oder eine Tastenkombinationen wie Alt+Tab sind für mich so alltäglich wie das Atmen.
Ich habe aber Kollegen, ja schon etwas älter, da ist das anders. Es vergeht kein Tag, wo eine ehemalige Kollegin mich TÄGLICH erneut nach den selben Sachen fragte. Auch ich konnte mir z.B. in unserem System (webbasiert) nicht jede Seite und Co. merken. Dank Lesezeichen (sei es im Browser oder in der Software selber) aber kein Problem. Für sie schon. Selbst wenn man es ihr angelegt hatte, fragte sie alle 1-2 Tage wieder, wo sie das findet. Auf den Hinweis mit den Lesezeichen kam sie auch nicht weiter. Also wieder hin zu ihr, gezeigt wo die Lesezeichen sind und dass man nur einen Klick braucht um es aufzurufen. Am nächsten Tag wieder und wieder und wieder. Eine Info aus Programm 1 anschreiben oder Kopieren in Programm 2... mit Alt+Tab damit es schneller geht, undenkbat. Gut klicken dauert länger, aber geht auch noch. Ja aber auch das ist schon zu viel. Programm 1 Info aufrufen - kopieren - in Programm 2 wechseln - einfügen... keine Chance.
Wieso ich das anführe: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Eine Weisheit, die sich in Sachen Medienkompetenz und dazu gehört das bedienen von entsprechenden Geräten und Programmen dazu, Tag täglich im aktiven Arbeitsleben beweist.
Ja, diese Leute bekommen es irgendwann auch hin. Das Problem wenn sie nur Sekunden Zeit dafür haben und etliche Minuten dafür brauchen.
Fehlerlisten abarbeiten... 1-2x im Jahr... super wichtig. 2-3 Tage Zeit bei normalen Arbeitstempo, wenn man ein paar Kniffe kann, kann man einige Stunden sparen. Solche Kollegen sind aber nach 2 Wochen nicht fertig, also muss man ihnen die Arbeit abnehmen.
Unterm Strich fordern dann die Mitarbeiter für diese Mehrarbeit (wenn sie auf Dauer ist) mehr Geld als der Kollege, effektiv muss dann meist aber eben jener Kollege gehen, wenn so etwas auf Dauer das Problem darstellt.
Daher sollte man diese Medienkompetenz nicht unterschätzen. Und Computer werden immer wichtiger. Selbst im Bereich der Produktion wird vieles mit programmierbaren Maschinen gemacht. Selbst im Handwerksbereich, sei es die Planung der Küche oder die nächste Frisur (ja gibt Friseure, die fotografieren einen und eine Software zeigt mögliche Frisuren und danach muss der Friseur dann schneiden).

Was Du zuletzt aufzählst... man kann geteilter Meinung sein. Auch ich sehe in all dem keine Anwesenheit von Intelligenz irgend einer Form... bz6w. nur so viel, dass es zum Atmen reicht. Allerdings sollte es jedem selbst überlassen sein, was er in seiner Freizeit macht und genau das ist das Stichwort: Freizeit (wozu übrigens auch die Arbeitspausen zählen). In der Arbeitszeit hat das natürlich alles nichts zu suchen, wenn es die Arbeit stört bzw. der Chef es einfach nicht will (Grund egal, sein Recht da frei zu entscheide, wie der Azubi/Angestellte auch frei in der Freizeit entscheiden darf und es dem AG nichts angeht).
 
Klassenzimmer sollten technikfreie (gemeint sind: Handy, MP3-Player usw.) Zone sein.
 
@Tjell: Klassenzimmer sollten hochtechnisierte Räume sein (gemeint sind: Beamer, Digitales Whiteboard, Tablets statt Schulbücher, usw...)... wir leben schließlich nicht mehr im 18. Jahrhundert.

Klar kann ein Handy (u.ä.) stören und bis zu nen gewissen alter (14-16) kann ich dem "Verbot" auch zustimmen... aber ab nen gewissen Alter sollte man den Umgang auch lernen können.
 
@baeri: Ich meine die privaten Handys und Unterhaltungselektronik. Zu meiner Zeit waren es der Walkman oder Discman, aber selbst die hätte schon verboten sein müssen.
Tablets und für speziell für den Unterricht ausgerichtete Technik kann von mir aus (im richtigen Kontext) genutzt werden, auch wenn ich ein Verfechter der (hand)geschriebenen Notizen bin. Es gibt mittlerweile Studien, die eindeutig belegen, wie das Zusammenspiel des Tastsinns, der Augen, der Erinnerung und der Umsetzung mittels feinmotorischer Handschreibung weitaus besser Lerninhalte begreiflich und erinnerbar macht, als das stupide Drücken von Tasten oder Wischen von Touchscreens. Solcherlei Arbeitsgeräte sollten auf einen auf Software und Technik fokussierten Kursus begrenzt sein.
 
@Tjell: kann ich nachvollziehen...

aber in 70% aller deutschen Berufe wird ein Umgang mit den Unterhaltungsmedien insbesonders Computer nunmal benötigt.

Handschrift kann an guten Tablets (Surface od. Galaxy Note) ebenso verwendet werden.
 
@Tjell: Die einzigen Dinge die ich mit 21 Jahren noch handschriftlich durchführe sind Unterschriften und Geburtstagskarten, das wars. 10 Fingerschreiben verwende ich bedeutend öfter ;)
 
@Knerd: Geht mir ähnlich. Einzige Ausnahme, die schnelle und kurze Notiz. Da ist mir ein Schmierzettel deutlich lieber und ich Pinne mir ne Info (z.B. Durchwahl in eine bestimmte Abteilung) lieber als Post It irgendwo hin, anstelle mir dies digital abzuspeichern. Denn das aufrufen dauert dann auch wieder, wo man den Zettel direkt vor der Nase hat. Allerdings beschränke ich das wirklich auf kurze Infos, die man häufig und dann schnell benötigt (z.B. in meiner Branche gewisse Zahlen und Prozentsätze, die sich 1-2x im Jahr ändern und man fast täglich braucht, aber zu viel sind, um sich immer alle zu merken).
 
@baeri: da muss der Lehrkörper aber auch mitmachen, wenn ich mich erinnere das wir das alles hatten (bis auf die Tablets als Schulbücher) und davon fast nichts benutzt wurde sondern das man immer schön weiter mit Overhead Projektoren gearbeitet hat. Das einzige was wirklich ohne Einschränkung eine super Erleichterung wäre sind eBookreader als Schulbuchersatz, aber das wird wohl so schnell nicht kommen - dafür werden die Verlage schon sorgen.
 
@CvH: jo, übers Beamtentum kann man ja bekannterweise (nicht) Streiten...

Ich hab nix gegen Konservativ, ich hatte mal so nen altmodischen Mathelehrer der hätte am Liebsten seine Schüler geschlagen... Ich muss zugeben, das da in Mathe ich hier am meißten lernen durfte...

Aber wie erwähnt wird im Beruf mittlerweile viel technisches Know How erwartet... Das man nen Stift in die Hand nimmt, das man nen Basketball in nen Korb trifft, sogar das man weiß, das die erde eine Kugel ist, wird deutlich weniger gefragt...
=> bevor ich hier jetzt ausgebuht werde, klar ist Allgemeinbildung wichtig, und klar ist auch Sport, Sozialkunde & Co. wichtig... aber das moderne Zeitalter der Computertechnologie ist eben auch Wichtig <- und dann muss man eben Lehrer austauschen oder ITler im Lehramt besser bezahlen.
 
@CvH: Gibt es schon und was sollen die Verlage dagegen haben. Dank DRM muss man eh für jede Kopie zahlen, kann diese nicht weiter geben oder kopieren. Und weniger als die Gedruckten Exemplare kosten die dann auch nicht.
Ein Tablett wäre da perfekt. Kann es eBook Reader fungieren, als Schulbuch Ersatz, aber auch für das handschriftliche Schreiben. Das maschinelle Schreiben sowieso.
Ebenfalls kann man hier die Arbeitshefte (hatten wir z.B. in Englisch und Mathe, Hefte die Lückentexte usw. enthielten, in denen man dann schreiben konnte, was in Büchern ja nicht erlaubt war) interaktiv gestalten.
Die eBook Variante erlaubte auch das Schreiben ins Buch. Lesezeichen wo man keine Angst haben muss, dass diese raus fallen oder wo man Angst haben muss, dass das Buch beim "befestigen" dieser beschädigt wird und man es am Ende bezahlen muss. Man kann Textstellen ähnlich wie mit einem Textmarke markieren, was sehr hilfreich sein kann, was aber in Schulbüchern nicht erlaubt ist. Uns wurde das sogar in den Büchern verboten, die wir selber kaufen mussten.
Inhalte von anderen Schülern können leichter geteilt werden z.B. "Die Arbeit von xy war super, so muss es sein, schaut es euch mal an und nehmt euch ein Beispiel." Hat doch am Ende doch niemand gemacht oder einige wurden ausgeschlossen davon. Wäre so nicht möglich, einfach als DL im Intranet Bereich der Klasse zur Verfügung stellen und jeder hat es.
Ebenso wären fälschungssichere Klausuren möglich (dank DRM und Co).

Einziger Nachteil und warum es das noch nicht gibt, bzw. aktuell erste Pilotprojekte: Die Kosten.
Ein kompletter Wechsel und vor allem erst mal die richtige Software mit dem richtigen Rechtemanagement... das Kostet. Ebenso die Schulung der Lehrer. Denn wenn diese damit nicht umgehen können, dann wird das auch bei den Schülern nichts. Das heißt im Schnitt aber auch, dass alle Lehrer ca. 40+ (meine Erfahrung) nicht mehr geeignet wären.
 
@Tjell: Da stimme ich nur zu Teil zu.
Bei uns ist es so (IGS), dass in der Sek 1 Handys untersagt sind und das funktioniert auch recht gut, nur mal in der Pause ist kurz ein Handy zu sehen, sonst nicht. (In der Schule können Handys auch kaum verwendet werden, da es kein Netz gibt. Fenster mit digitalem Käfig)

In der Sek 2 sind Handys erlaubt, man hat Netz und sogar WLAN um unterricht werden sie meistens geduldet in Englisch zum nachschlagen von Wörtern, zur Informationssuche usw.
Es ist unheimlich praktisch kurz was nachsehen zu können, ein Foto vom Tafelbild zu machen oder noch kurz eben das letzte Mathe Protokoll aufzurufen.

Sonst wird in der Schule bei uns viel mit Technik gearbeitet. Digitale Whiteboards, Präsentationen etc.

Also ab einem gewissen Alter ist es Sinnvoll
 
@Tjell: Nein sollten sie nicht. Die Techniknutzung sollte sich aber auf den Lehrstoff beziehen und vor allem muss hier das Gleichheitsprinzip gelten! Bei mir war die Private Nutzung von PC und Handy in der Umschulung verboten (zu meiner Schulzeit gab es PCs in Schulen nur in Informatikräumen und Smartphones gab es noch gar nicht). Aber zu Recherche konnte man es ein setzen und das war gut so. Denn viele Fächer waren ohne PCs und Themen wie Sozialrecht erforderten dann doch mal ne Recherche im Internet, z.B. nach aktuellen Urteilen und ob die Gesetze aus den 12- Jahre alten Lehrbüchern tatsächlich noch aktuell waren.
Da wir hier keine gestellten Geräte zur Verfügung hatten und die allgemeinen Recherche Rechner oft belegt waren, bliebt nur das eigene Smartphone, wovon am Ende aber alle profitiert hatten.
Und es gibt bereits Schulen, die ihre Klassen mit Laptops ausstatten. Das heißt kein Nachteil für Kinder einkommensschwächerer Familien.
Und der Lerneffekt ist in einigen Fächern (sicher nicht in allen) wesentlich höher, wenn die Nutzung wirklich auf den Unterricht beschränkt ist. So gibt es in den Schulen dann oft nur ein Intranet, aber kein Internet bzw. der Zugang ist für die Schüler nicht möglich.
Und Umgehungen via Smartphone als Router/WLAN Hotspot etc. wird dann halt geahndet wie sonst auch.
 
Nutzlose Korrelationsstudie sofern man nicht wirklich absolut identische und representative Schulen verglichen hat, die sich wirklich nur durch diesen einen Punkt unterscheiden. Und ich bezweifle das stark.
Ein sozio-ökonomischer Zusammenhang scheint mir hier viel wahrscheinlicher.
 
Hatte zu meiner Zeit im Unterricht jemand den Gameboy oder das Walkman in der Hand war er weg. Konnte dann von den Eltern wieder abgeholt werden.
 
@Paradise: Ohne vormalige Verwarnungen? ... Na dort möchte ich nicht zur Schule gegangen sein ;-)
 
@mike4001: Stand vermutlich in der Schulordnung. Bei uns wurde das Handy auch gleich abgenommen, wobei da einige Lehrer radikaler waren als andere und mancher hätte einem erstmal nur einen strengen Blick gegeben, bevor er es einem gleich abnimmt. Mir wurde das Handy einmal in der Oberstufe von meiner Informatiklehrerin abgenommen, als ich in einem leeren Gang in der großen Pause kurz meiner Mutter was am Telefon gesagt habe, das fand ich schon ein bisschen albern. :P
 
@adrianghc: Uns wurde irgendwann verboten in der großen Pause drinnen zubleiben. Als Allergiker ist das der Himmel im Frühling/Sommer. Also durfte ich drin bleiben, aber alle anderen mussten raus und mit meinem GBA SP durfte ich auch nicht zocken. Hab mich dann irgendwann zum Cafeteriadienst gemeldet. Da waren wenigstens noch ein paar Freunde von mir dabei :)

Was ich damit sagen möchte, Regeln sind schön und gut, aber oft genug Käse...
 
Wo ist das Problem? An der Privatschule unserer Kinder gibt es in jedem Klassenraum eine Regalwand mit kleinen Fächern, da legt jeder Schüler beim Betreten des Klassenraumes sein Handy rein ( natürlich ausgeschaltet oder im Flugzeugmodus) und nimmt es beim Verlasen wieder raus. Wer das "Vergisst" ist sein Phone los und die Eltern können es wieder abholen. Die meissten Eltern lassen sich dafür dann auch zur Strafe 2-3 Tage Zeit. Sollen derartige Geräte im Unterricht genutzt werden, dürfen sie die natürlich benutzen bzw gibt es Ipads der Schule. Ich weiss das das in Staatlichen Schulen schwieriger ist, aber auch da liegt es am Lehrer ob er sich damit durchsetzt.
 
@Butterbrot: das klingt schon eher nach 21. Jahrhundert :)
 
@Butterbrot: Wenn die Kinder, in den Pausen dann bei Bedarf zum Handy können => Top Lösung.
 
@mike4001: nein, das wäre eben nicht die Top Lösung... In der Schule sollen Kinder auch soziale Kontakte knüpfen und nicht nur wie Zombies in der Ecke stehen und ihn ihr Smartphone glotzen. Ich bin froh, in meiner Schulzeit viele Freunde gehabt zu haben und viel Blödsinn mit ihnen gemacht zu haben. Zum Glück gab es bei uns noch keine Smartphones...
 
@b.marco: Sozialen Umgang muss man aber lernen und nicht erzwungen bekommen...
 
@baeri: Das Lernen erreicht man aber nicht mit einem Smartphone vor der Nase. M. M. n. sollte diese Teile komplett in der Schule verboten werden
 
@John Rambo: Beweis mir das Gegenteil.
mit so einer engstirnigen Sichtweise kann man auch behaupten:
- man wird nicht Sportlich wenn man Auto Fährt
 
@baeri: dann erklär uns doch mal in deiner schier unbegrenzten Weisheit wie eine Gruppe von bspw 5 Schülern auf dem Pausenhof, die mit ihrer Nase vorm Handy in FB&WA rumlungern, jetzt untereinander sozialen Umgang lernen - in einer Welt(Internet) in der man jmd mit 2 Klicks rauskanntet und man von allen Seiten mit sexuellen Inhalten befeuert wird ?!

Sorry, aber sozialen Umgang lernt man einfach dadurch, dass man mit anderen zusammen ist(räumlich) und sich irgendwie beschäftigen muss. Früher hat man das auf dem Hof meist durch Sport(Fußball), Spiel(zB Karten) oder Hausaufgaben(abschreiben^^) gemacht. Heute stehen sie bloß noch da und prahlen entweder mit ihrem teuren Handy oder glotzen die ganze Zeit nur drauf.

Habt ihr mal einen Blick auf die Straßen geworfen? So viele Smartphonezombies überall... der Blick in FB&WA ist schon wichtiger als auf die Straße beim überqueren!
 
@baeri: Der soziale Umgang stellt sich automatisch ein, wenn man nicht davon abgelenkt wird. Heute nutze ich mein Smartphone z.B. um soziale Kontakte zu pflegen... leider ist das aber eine sehr oberflächliche Pflege. Mal kurz ein Whatsapp und man denk, dass man genug dafür getan hat. Sieht man aber, dass der an der Gegenseite nicht sofort zurück schreibt fängt der Kopf an zu rotieren und man fühlt sich genötigt noch mal was zu schreiben. Mit einem Anruf würde man mehr erreichen. Emotionen bleiben meiner Meinung nach auf der Strecke... kA wann ich das letzte mal über eine Whatsapp oder FB Nachricht herzhaft gelacht habe. Meistens fühle ich mich sogar eher davon belästigt und trotzdem mach ich es...
 
@bLu3t0oth: WhatsApp und Facebook sind da aber eher ein Grundsätzliches Problem... Aus Smartphones neulinge im alter zwischen 40 und 60 beobachte ich bei z.B. Geburtstagfeiern, die es nicht schaffen hier einen "Sozialen" Umgang zu Pflegen...

Da müssen Nachrichten & Bilder verschickt werden und Videos von den Smartphones angeschaut werden...

Es ist einfach nur Falsch den Jugendlichen das hier in die Schuhe zu schieben...
=> Ich kann nachvollziehen was ihr meint, nur ist der Ansatz der Lösung der Falsche.

Richtig wäre:
- 60 Minuten Facebook am Tag (wenn die Zeit rum ist, ist sie rum)
- 60 Minuten WhatsApp am Tag
- ...

(und da bin ich mir noch nicht mal sicher ob die Zeiten so passen...)

=> Ein Jugendlicher muss lernen die gegebenen Ressourcen zu nutzen und einen Umgang zu lernen. Ein Verbot hat noch niemanden wirklich abgehalten.

Ja es Stimmt, seit bei uns in Bayern das Rauchverbot eingeführt wurde Rauchen weniger Leute... trotzdem hält es nicht ab die 12 Jährigen zu Rauchen und die meisten anderen Rauchen eben jetzt wo anders! Ein Handyverbot wird das ganze nur "Inoffizieller" werden lassen. Niemand lernt mehr den wirklichen Umgang...

Ein Schulfach wie Informatik sollte ein Schulfach sein wo man den Umgang mit einen Smartphone lernen sollte.

Wäre ich Lehrer, würde ich meinen Schülern erlauben die Smartphones zu nutzen... Schüler bei denen die Leistungen stimmen und der Störfaktor im Unterricht, aber auch ebenso die Solzialen Kontakte auf dem Pausehof im Angemessenen Rahmen sind. Haben das Recht hier und da mal bei nen Lautlosen Handy zu schauen (ich sprech hier von mind. 15 Jährigen)...
Schüler bei denen die Leistungen, Sozialen Kontakte und der Umgang mit den Lehrern nicht stimmt gilt das allgemeine Handyverbot.
 
@bLu3t0oth: und es fängt schon bei den Kleinsten an. Wenn ich meiner Nichte (2,5 Jahre) das Surface gebe (was ich zu 99,9% vermeide), dann ist sie ab da ein anderer Mensch. Vorher lebhaft, aufgeweckt, frech, kommunikativ, etc. Sobald sie das Teil in den Händen hat kann man sie nicht mehr ansprechen, sie verteidigt das Teil bis aufs Blut, sie glotzt nur noch vor sich hin und wischt auf allem herum was ihr danach unter die Finger kommt. Egal ob Fernseher, Zeitschrift, Bücher, etc.
Wir reden hier gerade mal von 5 Min Bilder anschauen und noch nicht mal von Gamen. Als ich Kind / Jugendlicher war, wollte ich das auch immer, konnte es mir aber nie leisten. Jetzt im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich in der Zeit andere Sachen gemacht habe. Auch finde ich es wichtig mit Kindern etwas zu Unternehmen, sei es Ball spielen, Schwimmen, Radfahren, in den Wald gehen und Sachen entdecken, etc. Dann vermissen sie keine Smartphones oder Tablet.
 
@baeri: man schieb ihnen doch nichts in die Schuhe, aber genau aus der von dir genannten Erkenntnis heraus müsste man doch ein Verbot begrüssen? Wo fängt bei dir ein 15 Jähriger an? Es gibt reife 13 Jährige und zurück gebliebene 17 Jährige. Wo genau willst du da die Grenze ziehen? Smartphones bringen in der Schule überhaupt keinen Nutzen! Selbst in der Freizeit frage ich mich manchmal nach dem Nutzen, denn wenn ich wieder Minuten lang versuche ne Info zu finden, die ich dann doch nicht finde, oder dann einfach gerade in einem Funkloch stehe... an einem PC wäre ich schneller gewesen...
 
@b.marco: wer fragt ob beim Führerschein der/die 18 Jährige reif genug ist?

> das du informationen nicht Findest zeigt, das die niemand den Umgang mit dem Smartphone gelehrt hat...
Also bei mir Zeigt mein WP Smartphone im einem fast Funkloch an: "es dauert ungewöhnlich lange"
In einem Funkloch versucht er erst garnicht zu suchen...
 
@baeri: und Umgang mit einem Smartphone lernen ist so ne Sache... was hat das deiner Meinung nach mit Informatik zu tun? Was genau willst du dort unterrichten? Meiner Meinung nach sollten eher die Eltern in Sache Smartphones unterrichtet werden. Ich z.B. empfehle jedem Family Safety von Microsoft. Leider kann das noch nicht alle Funktionen vom PC aufs Handy portieren, aber da hoffe ich auf Windows 10.
 
@baeri: nee, das heisst es nicht.... das heisst lediglich, dass Smartphones nur vorgaukeln alles zu können. Wenn man sie jedoch etwas fordert kommt meistens nichts dabei heraus. Hast du z.B. schon mal Cortana versucht ne Erinnerung erstellen zu lassen, in einer lauteren Umgebung? Ausserdem suchst du meistens mit dem Smartphone im Internet nach etwas, wenn du es eilig hast und genau da versagt das Gerät (Murphy lässt grüssen). Der Umgang Suche öffnen und Suchanfrage eingeben bedarf keiner allzu komplexen Anforderung und ich glaube auch nicht, dass mir das jemand zeigen müsste (oder könntest du das optimieren?)
 
@b.marco: Man kann die Erinnerung ja auch direkt tippen, dann klappt das auch in einer lauteren Umgebung.
 
@baeri: Ich weiß auf was du mit deinen Verboten anspielst , aber in der Schule ist nunmal die überwiegende Zeit Unterricht und in der Zeit dazwischen wechseln Schüler oft die Räume (,gehen aufs Klo) oder sollten was Essen. Da ist eh schon kaum Zeit für was anderes und diese kostbare Zeit soll man dann auch noch fahrlässig den viralen Taschenmedien überlassen?
Ich meine was soll der Schei$? Wir haben die Schule auch ohne Smartphone überlebt und auch jetzt wo ich eins habe, sehe ich absolut keinen Grund dafür, dass man es in der Schule "bräuchte" - maximal für den Schulweg oder um sich bei den Eltern zu melden - da reicht aber auch nen "alter Knochen".

Smartphones sind an sich eine tolle Erfinung und sie haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Sie haben aber auch großes Gefahrenpotenzial in vielerlei Hinsicht. Angefangen beim Umgang mit Geld, Schadsoftware und praktisch am schlimmsten im Verkehr.
Mit Smartphones ist es wie mit dem Computer und dem Fernseher: Menschen, die sich noch nicht selbst Grenzen setzen und sich beherrschen können, brauchen einen beschränkten Zugang.
Das sehe ich bei meinen eigenen Kindern selbst! Erlaube ich meinem kleinen 3 jährigen Sohn auch nur ein paar Minuten zu viel Fernsehen, schon fängt er an rumzuzicken, hört nicht mehr richtig, will nichts anderes mehr machen und verneint alles(nur von ein paar Minuten zu viel Fernsehen).

Und ob man es hören will oder nicht, aber Schüler bis mindestens einschließlich 15 Jahren(bei den meisten wirds wohl eher eine 18 sein), haben große Probleme gegen den eigenen Schweinehund anzukämpfen.
Versagt die soziale Entwicklung im Kindes/Schulalter, versagt dieser Mensch sozial generell(was dann nicht immer, aber öfter heißen kann, dass man keine Arbeit findet und wahrscheinlich sehr schwer einen festen Partner findet um eine eigene "gesunde" Famile zu gründen).

Das Problem hat man aber hauptsächlich als Eltern, weil von überall großer Druck auf unsere Kinder aufgebaut wird(den man als Eltern versucht zu mildern), dass man doch dieses und jenes haben müsste. Zusätzlich will man seinen Kindern auch Freude bereiten, aber son Smartphone ist son bissl, wie der Chinaböller zu Silvester: Kann tierisch Spaß machen, kann dir aber auch mal eben die ganze Hand zerfleischen.

MMn bräuchten wir dringend ein Schulfach "Moderne Medien" bei dem der Umgang und die Gefahren mit Internet und Smartphone erklärt werden und das wäre neben (mit Einschränkung) Informatik auch das einzige Schulfach bei dem ich das eingeschaltete Handy gutheißen würde.

Ich könnte hier noch schier endlos weiter schreiben, aber ich hoffe mal das reicht erstmal ^^
 
@b.marco: Ich kenne deinen Suchbegriff nicht... bei 50% aller Menschen bei denen ich den Suchbegriff kenne ist sehr wohl Optimierungsbedarf!

Ich habe noch nie über Cortana einen Termin erstellt (außer just 4 fun zum test)...

Meine Termine erstelle ich nahezu Blind => Hörbare Interaktion mit einem Gerät in der Öffentlichkeit ist z.B. was man "Lernen" kann. Meinermeinung nach ist das ein NoGO
 
@bLu3t0oth: Ich versteh dich... aber genau da sprichst du doch den Knackpunkt an:

"maximal für den Schulweg oder um sich bei den Eltern zu melden - da reicht aber auch nen "alter Knochen"."

wer Trägt denn die Verantwortung für das Galaxy S27 oder iPhone X12 in der Tasche des 12 Jährigen? Nur weil die kleinen Jammern bekommen sie das bessere Smartphone als der Banknachbar?

mein Daddy hat gesagt vor 18 brauch ich nich son Teil und mit 18 kann ich mir dann selbst eines Kaufen. Und ja... ich habs überlebt (auch wenns nicht leicht war) auch damals waren die SMS unter Freunden schon was besonderes...

trotzdem liegt die Erziehung, die Verbote,... bei den Eltern und nicht bei den Lehrern... Der Umgang ... könnte man in der Schule lernen (einfach weil die wenigsten Eltern heutzutage wirklich mit den dingern Umgehen können).

Es ist ein Komplexes Thema... Ich persönlich habe gelernt mit Freiheiten gutes anzustellen. Mit Mauern und Schranken wurde ich eher Rebellischer... Wird mein Kind mal wie ich, wird ein Verbot das schlimmste was passieren kann :D :D
 
@b.marco: Das was du von deiner Nichte beschreibst war bei mir mit Lego der Fall ;)
 
@baeri: da muss ich dir recht geben, ich würde sogar behaupten dass es mehr als 50% sind, die nicht die richtigen Fragen stellen. Termin über Cortana erstellen ist für mich ein echter mehr Wert des Systems, denn jetzt gebe ich so ziemlich alles ein, vorher hat es mich genervt alles ein tippen zu müssen. "Hörbare Interaktion mit einem Gerät...?!" Telefonierst du nur zu Hause im stillen Kämmerlein, wenn nicht, wo ist der Unterschied, wenn du deinem Gerät sagst, "Erinnerung morgen 10:30 Uhr Tante vom Bahnhof abholen"?
 
@Knerd: Lego ist aber 3 Dimensional und es fördert die Kreativität. Ausserdem kann man noch ein zweites oder drittes Kind dazu setzen. Wenn du das vor dem Surface machst, ist vermutlich das Surface innerhalb von 10 min kaputt... Bei Legos haben sie im schlimmsten Fall ein blaues Auge :)
 
@b.marco: Ich habe tatsächlich fast nie jemanden anderes mit meinem Lego spielen lassen, mein Lego war MEINS und ist es bis heute. Steht alles noch im Keller.

Und was ich mich ehrlich frage, warum fördert Lego die Kreativität mehr als meinethalben Minecraft?
 
@Knerd: weil du spürst, wie der Turm fällt... und du dabei ein kribbeln im Bauch verspürst und es dann auch noch so schön scheppert. bei Minecraft hast du in dem Sinn keine Anstrengung du kannst dort weiter machen wo du aufgehört hast. Wenn deine Mutter die Legos weggeräumt hat, musstest du wieder von vorne anfangen. Meine Nichte baut z.B. gerne ihre Legos im Wohnzimmer auf... d.h. sie muss sie am Abend auch wieder aufräumen, wenn sie das nicht macht, schimpft man mit ihr. (Kommunikation und Interaktion). Bei Minecraft sitzt du höchstens irgendwo herum. Niemand sieht was du machst und wie du es machst. Man kann dir keine Tipps geben, wie es evtl. besser gehen könnte usw und wenn du fertig bist, dann machst du einfach das Tablet aus.
 
@baeri: Hab doch gesagt "nen alten Knochen" und kein Smartphone.
Es geht aber um den Gruppenzwang der indirekt von so vielen unfähigen Eltern auf die eigenen Kinder ausgeübt wird(weil deren Kinder eins bekommen und man dann auch eins haben muss, damit dazugehören darf).
Dem soll mit einem generellen Verbot an Schulen Einhalt geboten werden.
Und du kannst ja gerne versuchen rebellisch gegen die Schule mit ihrem Handyverbot vorzugehen... dann ist dein Handy aber jedes Mal weg^^
 
@b.marco and @all:

Es ist ja erschreckend was für eine Hexenjagd hier durchgeführt wird. Nach diesen Argumentationsstrukturen könnte man jeder art von Technologien oder Medien verbieten. Ein Smartphone/Tablet an sich hat kaum Eigenschaft und ist erstmal ein Medium was für unterschiedlichste Dinge verwendet werden kann. Auch ein Buch kann Menschen komplett verschlingen sodass seine Umwelt ihn kaum interessiert. Ja selbe ein Taschenrechner würde nach euren Argumentationen die pyhsiche Kommunikation zwischen Mitschülern einschränken. Warum also nicht das Verbot davon fordern?

Ein Verbot technischer Hilfsmittel ist meiner Meinung nach absoluter Schwachsinn. Das was beigebracht werden soll ist der richtige Umgang mit diesen und wie diese seine persönliche Interessen in Beruf, Schule und/oder Privatleben weiterbringen. Ein Einschränkung in der Nutzung führt lediglich dazu, dass Personen ohne diese Erfahrung denen mit einem sicheren Umgang mit solchen technischen Hilfsmittel in vielen Bereichen unterlegen (In unseren aktuellen Gesellschaft und Berufswelt sind solche Fähigkeiten nun mal vom Vorteil) sein wird.
 
@Andy2019: lass mich raten... du hast noch keine Kinder, oder? Du kannst ihnen 1000 mal sagen, dass sie das Smartphone, bzw. die Technik sinnvoll nutzen sollen, jedoch ist es viel cooler damit zu chatten oder noch besser Younow streams zu erstellen oder anzusehen.

Du hast als Erwachsener die Pflicht Kinder und Jugendliche vor Gefahren zu schützen und man sollte mMn ihnen einen Ort geben, wo sie sich noch ohne solche Störfaktoren (mehr ist es nämlich nicht) bewegen können. Ohne den Stress permanent auf das Smartphone schauen zu müssen. Sie sollen auch mal ihre Gehirnzellen anstrengen und nicht alles googlen. Etc. Und das sollte die Schule sein. Auch wir selbst sollte öfter mal ohne Smartphone raus gehen und was erleben. Wer von uns hat früher ein Handy gebraucht? Keiner wir haben uns verabredet und haben uns zur besprochenen Zeit am abgesprochenen Ort getroffen. Heute versucht man mit irgendwelchen Apps den Standort des anderen zu ermitteln und nimmt am besten noch das Navi um den Ort zu finden, an dem man sich treffen will.

Ich verteufel die Technik dabei nicht, ich sage nur man sollte auch mal nur Mensch sein und sich auf seine Sinne besinnen. Bei mir in der Firma z.B. gibt es mittlerweile Mitarbeiter, die können nur noch mit einem iPhone Arbeiten und die werden richtig hysterisch wenn man ihnen ein anderen Smartphone geben will. Sie sind einfach nicht mehr flexibel und können sich ein Leben ohne ihr Smartphone schon gar nicht mehr vorstellen.
 
@b.marco:
Sie sprichen Punkte an, denen möchte ich ja gar nicht wieder sprechen. Die Auswirkungen sehe ich ähnlich, das Problem sehe ich nur ganz wo anderes. Wie gesagt nicht das Hilfsmittel ist das Problem sondern der Nutzer. Desweiteren will ich nicht darüber urteilen was die bessere Freizeitbeschäftigung ist. Zu Chatten oder draußen Fußball spielen. Mann kann hier einfach kein Schwarz, Weiß-Schema aufbauen.

Ich bin ja auch nicht dafür das Kinder pausenlos im Unterricht ihr Handy benutzen sollen. Wobei ich hier jedoch direkten mit dem Begriff Störfaktor umgehen möchte. Jede Art von Störfaktor im Unterricht sollte unterbunden werden. Ob es sich dabei um ein Handy oder ein Papierflugzeug handelt spielt keine Rolle.

Und wenn Sie auf den Punkt eingehen man sollte doch einfach mal Mensch sein, dann frage ich Sie, wie genau definiert sich dies? Wo ist die Grenze? Ist ein Auto schon zuviel, ist ein Buch okey? Gehör es zum Menschen Feuer machen zu können oder gar seine Gene verändern zu können? Ich weiss ich scheife gerade etwas aus.. aber Sie schreiben früher wurde keine Handys gebraucht und man könnte auch so Leben, ja früher wurden auch keine Autos gebraucht, keine Kühlschränke, kein Strom, kein fließendes Wasser und auch dort haben auch Menschen Leben können. Aber wollen Sie nun darauf verzichten?
 
@Andy2019: ich denke nicht, dass Smartphones ein grosser Fortschritt sind. Sie suggerieren es, ja aber so gross ist der Nutzen (noch) nicht. Selbst Tablets sind aus momentaner Sicht noch nicht wirklich fortschrittlich. Ich erlebe es Tag täglich auf Arbeit. Wir haben mittlerweile 8 Surface im Einsatz und jeder der Mitarbeiter druckt sich vor dem Meeting noch seine Dokumente aus. Paperless ist anders. Für mich selbst hingegen ist es ein grosser Fortschritt und ein grosser Nutzen. Über Office Lense z.B. kann ich ganz verrückte Dinge machen :) ... Aber das ist vermutlich das was sie darunter verstehen, dass Kinder den Umgang mit diesen Medien kennenlernen sollten.
Jetzt kommt aber genau das Problem. Viele Schulen nutzen mittlerweile iPad's, die aus meiner Sicht keinerlei nutzen bringen, da sie lediglich zum Lesen, Surfen, Gamen wirklich taugen, aber nicht zum Arbeiten.

Das Auto hingegen hat einen wirklichen Nutzen für die Menschheit und zwar die Mobilität und die Transportmöglichkeit. Ohne das Auto wäre die Menschheit nicht dort wo sie heute ist. Das gleiche gilt für Computer, Handys, etc. von Smartphones kann ich das nicht behaupten, da es von 90 % der Benutzer nach wie vor als Handy, MP3 Player, Foto, etc. genutzt wird, was uns so gesehen keinen Fortschritt bringt. Es ist sozusagen ein Genussmittel. Nur wenige nutzen es wirklich zum Arbeiten und selbst dann wäre es verzichtbar.
 
@b.marco:

Auch ein Computer kann nur als MP3-Player missbraucht werden. Und im engeren Sinn ist ein Smartphone nichts anderes als ein kompakter mobiler Computer. Und genau darin liegt sein Nutzen. Rechenpower und Kommunikationsmöglichkeiten werden erschwinglich und für jedermann benutzbar. Was damit gemacht wird liegt ganz in der Hand des Nutzer/Entwicklers. Das selbe gilt für Bücher, Autos und co.
 
@Andy2019: das führt jetzt alles bisschen zu weit weg vom Thema, denn dann könnte ich auch argumentieren, dass mein Computer in Gewisserweise ein Smartphone ist (was natürlich Blödsinn ist, obwohl ich darüber telefonieren kann). Schüler sollen in der Schule den Umgang mit PC's und Technik lernen, jedoch unter Aufsicht. Das willkürliche nutzen eines Smartphones in der Schule hat auf alle Fälle nichts damit zu tun.
 
@b.marco:
genau so wie das willkürliche verbieten ;)
 
Handynutzung und andere technische Geräte gehören während des Unterrichts untersagt.
Einzige Ausnahme, es handelt sich um ein Lehrmittel.

Was ist für einen Schüler wichtiger als dem Unterricht zu folgen, weswegen er auch in der Schule ist !
Mein Arbeitgeber würde sich das nicht lange anschauen, wenn ich ihm sage: "Chef ich schaffe die Arbeit nicht weil ich mit dem Handy so viel zu tun hatte."

Zudem sollte eine generelle Schuluniform / Kleidung zur Pflicht werden. Dann hört endlich dieser Markenneid auf, dem wir schon zu unserer Schulzeit ausgesetzt waren.
 
@Brassel: Ja bin auch für kurze Faltenröcke ;-)
 
@Paradise: und Boratkostüm für die Jungs, ne!?^^
 
@Brassel: Schuluniform hilft nicht. Meine Freundin kommt, wie bekannt sein sollte, aus Schottland. Dort haben dann eben die einen Kinder einen teureren Ranzen oder auch besseres Essen oder ein teures Parfüm o.ä.
 
@Knerd: Die Schüler in Schottland mobben dann echt andere Kinder und sagen "Wäh was hast du da denn für einen billigen Ranzen" oder "Ihhh du stinkst ja nach Axe und nicht nach Chanel, geht ja gar nicht"?

Irgendwie skuril...
 
@Draco2007: Naja, irgendwie wollen sich die reichen Kids abheben vom "Fußvolk", wenn das nicht über Kleidung geht, dann eben über Frisuren, Parfüm, Essen, Ranzen etc.
 
Ich hätte ne andere Idee... Störsender für Mobilefunk und ein frei zugängliches WLan das von der Schule kontrolliert wird! Falls dann noch einer im Unterricht damit spielt, wegnehmen und von den Eltern abholen lassen, so wie es @Paradise schon beschrieben hat.
 
@b.marco: "Falls dann noch einer im Unterricht damit spielt, wegnehmen und von den Eltern abholen lassen" das könnte rechtlich schwer werden ;)
 
@Knerd: wieso? Wenn vorher gewarnt wird, sollte das kein Problem sein. Falls sich die Eltern dann blöd anstellen, wird beim nächsten Verstoss einfach eine Buse fällig. 100€ für Handy Nutzung im Unterricht.
 
@b.marco: Auch das wäre rechtlich nicht möglich. Der Lehrer darf Telefone einkassieren MUSS sie aber an den Besitzer nach der Stunde zurück geben.
 
Fangt bei der Kleidung an.... wäre mal ein guter Anfang... es gibt so viele Länder, in denen es Uniformen gibt.
 
@citrix no.4: Siehe dazu o7>re2 ;)
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