Googles selbstfahrende Autos: Elf Unfälle, aber keinen verschuldet

Der Suchmaschinenriese entwickelt bereits seit einer ganzen Weile selbstfahrende Autos und testet diese auch in "freier Wildbahn": Google hat nun eine erste Bilanz der Echtwelttests gezogen und die ersten Erkenntnisse dazu veröffentlicht: Demnach ... mehr... Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Bildquelle: Google Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google

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Nicht verschuldet halte ich für relativ relativ. Wenn die Ampel so rot oder gelb wird, dass das Google-Auto eine Vollbremsung hinlegt und genau an der Haltelinie zum stehen kommt, wo 99% der Menschen noch drüber wären, dann ist das Auto zwar nicht direkt schuld, aber dann war es in meinen Augen zu perfekt. Weil der Mensch mit so einem Verhalten nicht rechnet. Da würde mich mal interessieren, in wie weit das Auto autonom entscheidet, oder ob es wirklich 100% in den Regeln bleibt.

Nehmen wir an, wir stehen an einer Ampel und hinter uns ein LKW, der der Kamera die Sicht nach hinten weitgehend nimmt. Dann kommt ein RTW. Dann darf man ja auch bei Rot soweit in die Kreuzung rein, dass der RTW durch kommt. Das kriegt so ein Auto aber irgendwie nicht mit... was macht es dann?
 
@LoD14: Teilweise stimme ich dir zu. Aber selbst bei einer Vollbremsung, sollte der nachfolgende Verkehr in der Lage sein bis zum Stillstand zu bremsen. Nennt sich Sicherheitsabstand. Und gerade im Straßenverkehr muss man immer mit der Dummheit der anderen rechnen.
 
@skyjagger: Das mag richtig sein, aber das ist auch relativ zu sehen. Wenn wir alle mit den 3 Autos Sicherheitsabstand durch die Stadt fahren würden, wie man es in der Fahrschule lernt, dann würden wir nur noch im Stau stehen. Auch darfst du nicht vergessen, dass selbst die Rechtssprechung in D sagt, dass nicht immer der Auffahrende Schuld hat. Denn geht der Vordermann unvermittelt voll in die Eisen, dann kann auch er Teilschuld tragen. Gut, ich weiß nicht, wann so ein Google Auto bremst. Gehen wir mal davon aus, sobald die Ampel auf gelb geht. Wer rechnet denn damit, dass, sobald die Ampel auf gelb geht, der Vordermann in die Eisen steigt? Ein Computer kann ja genau berechnen, wo er zum stehen kommt. Berechnet der Computer: Gelb + Abstand zur Haltelinie = 0 bei Vollbremsung, OK, Vollbremsung. Dann wundert es mich nicht, dass dem früher oder später einer reinsemmelt.
 
@LoD14: wir stehen im Stau weil Menschen nicht genügend Sicherheitsabstand halten. Durch Sicherheitsabstand stand noch niemand im Stau. Ich kann Leute nicht verstehen die bei zähflüssigen Verkehr ständig nur 5m Abstand halten und deswegen ständig abbremsen. Das provoziert Staus. Jemand der 20m Abstand hält kann auf Bremsvorgänge seiner Voderfrauen/-männer viel besser reagieren und deren Fahrweise ausgleichen.
 
@ijones: Absolut richtig. Es ist viel besser eine Durchschnittsgeschwindigkeit zu halten, wo alle in Bewegung bleiblen, statt auffahren, bremsen... etc. Ganz davon abgesehen ist es so auch viel effizienter.
 
@LoD14: Ich denke, das ist zu eindimensional gedacht. Der Computer berechnet ja gleichzeitig auch, ob er bei Gelb noch über die Ampel kommt. Mir persönlich ist darüber hinaus bislang auch keine Ampel in die Quere gekommen, die so schnell von Gelb auf Rot gesprungen ist, dass ich eine Vollbremsung hätte hinlegen müssen um nicht bei Rot über die Ampel zu kommen.
 
@LoD14: Ich denke Dein Einwand ist unberechtigt. Zumindest in Deutschland (und allen anderen Ländern, die ich bisher befahren habe) sind die Gelbphasen ausreichend lang, um auch ohne Vollbremsung vor einer roten Ampel zum Stehen zu kommen. Ist eine Vollbremsung nötig dann nur, weil man entweder deutlich zu schnell war oder weil man zu spät auf das Gelblicht reagiert (z.B. weil man erst denkt "das schaff ich noch"). Und genau diese beiden Fälle werden bei einem autonomen Fahrzeug nicht passieren. Weder rast es durch die Stadt noch versucht es bei gelb noch schnell rüberzuhuschen, obwohl es nicht reicht.

Prinzipiell bestätigt die Erfahrung mit den Google-Autos das, was ich schon lange glaube: autonom fahrende Autos fahren nicht zu 100% sicher, aber sie übertreffen mittlerweile oder in Kürze die Sicherheit eines menschlichen Fahrers deutlich.
Interessant wäre allerdings noch, ob und wie oft der "menschliche Begleiter" bei den Fahrten mit den Google-Autos eingreifen musste, um einen Unfall zu verhindern.

Nicht falsch verstehen: ich fahre sehr gerne Auto, und das am liebsten selbst. Aber auf bestimmten Strecken, z.B. der täglichen Fahrt zur Arbeit, kann es schnell langweilig werden. Heute bin ich froh um den Tempomaten, den Abstandsradar und den Notbremsassistent, die mir die Fahrt viel angenehmer machen. In Zukunft freue ich mich darauf, wenn mich mein Auto auf solchen Strecken sicher und stressfrei ans Ziel bringt. Auf anderen Strecken greife ich dann gerne auch wieder selbst ins Lenkrad.
 
@webmantz: Ich wäre bei Langstrecken, vor allem auf den langweiligen Autobahnen, mehr als froh, das Steuer dem Computer in die Hand zu geben (natürlich sofern das auch zuverlässig funktioniert).
 
@dodnet: Mein täglicher Arbeitsweg ist fast Langstrecke :))) Nee im ernst, es sind knapp 50km (eine Strecke), davon 40km über Land, vorwiegend 70er Zonen, und knapp 10km durch die Stadt. Fahrspaß kommt da ohnehin nicht groß auf (plattes Land, alles flach, alles geradeaus).
Die von Dir erwähnten langen Autobahnetappen sind sicherlich ein weiteres gutes Beispiel dafür, wo ich einen "lassmichschlafenundbringmichansziel"-Knopf sehr begrüßen würde.
 
@dodnet: Mercedes hat ja im letzten Jahr auch einen autonomen LKW vorgestellt, vor einer Woche haben sie für ein Pilotprojekt im Straßenverkehr in Nevada die Zulassung erhalten.
Gerade da sehe viel Potential für die Technik, die Autobahn ist ein relativ einfaches Model und sollte deshalb schon fast mit der heutigen Serientechnik beherrschbar sein.
 
@webmantz: Gibt in D sogar Vorgaben zu der Länge der Gelbphase: 50km/h 3 Sekunden, 70 km/h 4 Sek., 100 km/h 5 Sek.
 
@LoD14: Ich hab in der Fahrschule gelernt: Bei Auffahrunfällen ist der hintere *immer* schuld. Und abgesehen davon verhalten sich die Google-Autos nicht "perfekt" und streng nach Vorschrift, vielmehr sind gewisse Übertretungen explizit vorgesehen (mehr: http://winfuture.de/news,83244.html)
 
@witek: Das ist nach heutigem Recht nicht mehr so. Wer eine vermeidbare Vollbremsung vollzogen hat, kann die Vollschuld dafür bekommen.
 
@knirps: Stimmt schon, mein "Fehler". Ich meinte das aber eher im Zusammenhang mit dem oben genannten Beispiel der roten Ampel, das *immer* war etwas unglücklich formuliert.
 
@knirps: Wenn eine Ampel auf Rot schaltet, dann ist eine Vollbremsung bei langsam reagierenden Menschen "nicht vermeidbar". Denn ein einfahren in den Kreuzungsbereich bei Rotlicht ist in jedem Fall untersagt. Somit dürfte die Schuldfrage recht schnell beim Hintermann liegen - der (auch in den USA) genug Abstand einzuhalten hat. Im Deutschen Recht kommt es dabei auch auf die Individualsituation an. Und Vollschuld oder Teilschuld kommt meist schneller als einem lieb ist.
 
@knirps: Vollschuld im Prinzip nur bei einer Nötigung. Wenn ein Kind auf die Straße springt und man eine Vollbremsung hinlegt muss der Hintermann genug Abstand gehalten haben um nicht aufzufahren - und diese Situation kann immer geschehen.
Man muss sich immer der Situation entsprechend im Verkehr verhalten und zB die Geschwindigkeitsbegrenzung ist nur das absolute Limit. Bei jedem Unfall hat jemand einen Fehler begangen und hat sich eben nicht der Situation angemessen verhalten.
 
@witek: Dies Beispiel lässt sich in der Ortschaft auf fast alles übertragen. Denn was ist denn wenn ein Ball/Kind auf die Strasse rennt? Da muss/werde ich voll in die Eisen gehen. Egal ob der Depp von Hintermann in unter Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes mir hinten rein semmelt.
 
@LoD14: Es schwer davon auszugehen, dass der Bot keine Vollbremsung hinlegt weil eine Ampel gerade auf Rot wechselt. Nichts gegen deine Bedenken, aber dein Ampelbeispiel ist Blödsinn.

Ampel schalten nicht "plötzlich/überraschend" auf Rot. Das mag manche Autofahrer überraschen, aber gelbe Ampeln haben auch eine Bedeutung.
 
@crmsnrzl: Jap. Gelb heisst Gas geben
 
@-adrian-: leider geil...

ich muss ja ehrlich zu geben, das Fahrer vor mir sich auch eher entschließen anzuhalten als ich selbst...

ABER: Ich hatte IMMER ausreichend Sicherheitsabstand um einen Auffahrunfall verhindern zu können!
 
@-adrian-: In den USA wäre ich da vorsichtig, die haben saftige Strafen bei Verkehrsvergehen, nicht wie bei uns ;)
 
@LoD14: Gerade das mit der Vollbremsung macht das Google-Auto nicht, das ist eher etwas, wozu menschliche Fahrer neigen, die erst meinen sie schaffen es noch rüber und dann merken, dass es doch zu knapp wird und auf die Bremse hauen. Erlebt man viel zu oft. Das Google-Auto kann anders als der Mensch in Sekundenbruchteilen die exakte Entfernung zur gelb werdenden Ampel mit der aktuellen Geschwindigkeit des Autos und dem Bremsweg bei normaler "angenehmer" Bremsung verrechnen und somit objektiv entscheiden, ob man es noch über die Ampel schafft oder nicht. Eine Situation, die eine Vollbremsung erfordert, kann somit unter normalen Umständen nicht eintreten (es sei denn, es wird registriert dass ein Fußgänger bei rot über die Kreuzung rennt oder ähnliches!).
Die Auffahrunfälle waren eher derart, dass die Ampel gelb geworden ist, dass Google-Auto sich frühzeitig entschieden hat, anzuhalten bzw. langsam auszurollen, der Hintermann aber gedrängelt hat und dann nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.
Zum perfekten Fahren des autonomen Autos gehört auch die Einhaltung eines optimalen Fahrstils, wie man ihn der Fahrschule lernt, u.a. halt auch vernünftiges Bremsverhalten. Wenn alle sich an die Regeln halten würden, käme nie jemand in die Situation, eine Vollbremsung machen zu müssen.

Zum Thema Rettungswagen: Anhand welcher Kriterien kriegst du denn mit, dass einer kommt, auch wenn ein LKW hinter dir steht, und du Platz machen musst? Denn genau auf diese Weise registriert es auch das Google-Auto. Akustische Signale der Sirene können registriert und ihre Herkunftsrichtung angepeilt werden (wie es dein Gehör auch tut), Reflektionen vom Blaulicht erfasst werden und wenn die Fahrzeuge hinter einem zur Seite fahren und Platz machen, bekommt es das autonome Auto ebenfalls mit und kann dem Ausweichmuster folgen.

Das ist aber nur die 1. Stufe der Umsetzung des autonomen Fahrens. Wenn sich das mal durchsetzen wird, wäre die einfachste Lösung, dem Rettungswagen einfach einen Funk-Sender einzubauen, dessen Signal jedes Auto über hunderte Meter weit direkt erfasst und aus dessen Position und Geschwindigkeit dann seine Schlüsse ziehen kann.
 
@mh0001: Die Fernbedienung müsste man sich dann nur noch besorgen um freie Fahrt auch als Privatmann zu haben. ;-)
 
@floerido: In etwa das gleiche wie sich ein Blaulicht/Martinshorn zu beschaffen und auf sein Dach zu pappen. Du kannst es machen, es wird Dir den Weg auch freiräumen, und es wird Dir mit guter Wahrscheinlichkeit netten Besuch oder hübsche Post bescheren, incl. Gelegenheit, diejenigen die Du nachgeahmt hast auch noch ein wenig bei ihrer Tätigkeit im Büro zu sehen.
 
@LoD14: Zudem: Meine Freundin hält auch mehr an Ampeln als sie fährt. Die 1% gibt's also wirklich!

Zudem: Wenn's hinten knallt, gibt's vorne Geld.
 
@LoD14: Das mit dem RTW ist ein besondere Situation, bei der es mich auch interessieren würde wie das gelöst wird.

Aber zu dem Punkt mit dem rot-werden der Ampel: Zumindest hier in D ist doch genau festgelegt, wie lange eine Ampel auf gelb schaltet, bis dann rot kommt. Bei ner Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h sind es 3 Sek., bei 70 km/h -> 4 Sek., bei 100 km/h -> 5 Sek. Genau diese Staffelung soll ja verhindern, dass jemand eine Vollbremsung machen muss, weil "plötzlich" die Ampel rot wurde. Das Auto kennt seine Entfernung zur Kreuzung, es kennt seine eigene Geschwindigkeit, es kennt auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und somit auch die Zeit, die die Ampel auf gelb verbleiben wird. Es wird also keine Vollbremsung hinlegen, sondern es wird genau berechnen und entscheiden können, ob es in der Zeit mit etwas Sicherheitspuffer noch bei gelb über die Kreuzung kommt oder ob es normal anhält.

Genau solche Beispiele zeigen ja doch die Überlegenheit solcher selbstfahrenden Autos. Das Auto kann sowas berechnen. Ein Mensch kann nur schätzen - und sich dabei eben auch manchmal verschätzen.
 
@LoD14: Wenn du den Fall nimmst, dass der vor dir bei einer roten Ampel bremst und du ihm drauffährst, bist du sowieso Schuld.
 
@LoD14:
Sehe ich ähnlich. Wenn ich die 11 Unfälle gesehen habe, dann entscheide ich ob sie wirklich nicht schuld waren. Vorher nicht.
 
@Freudian: Sehr unterhaltsame Formulieren^^

Du entscheidest ob Du der Aussage anderer darüber, wer für die Unfälle verantwortlich war, glaubst oder nicht ;)

Aber über die Schuldfrage entscheidest Du im Falle der Google-Autos und deren Unfällen in den USA wohl kaum, sondern diejenigen, die auch sonst dort drüben für Entscheidungen über die Schuldfrage bei Unfällen im Straßenverkehr zuständig sind :)
 
@FenFire:
Und auch die liegen oft falsch.
 
@Freudian: Möglich. Menschen sind grundsätzlich nicht fehlerfrei.

Macht aber in diesem Kontext keinen Unterschied. Oder gehst Du auch daher, wenn Du etwas über einen Unfall in der Zeitung liest, oder eine sonstige beliebige Schilderung mit Aussagen zu einer Schuldbewertung, und stellst fest: "Wenn ich die Unterlagen zum Vorfall gesehen habe, dann entscheide ich ob er/sie wirklich schuld war/en, vorher nicht"?

Man mag der Aussage von Google Glauben schenken oder auch nicht. Aber zur Festlegung, wer bei den Verkehrsunfällen schuld war, sind wir hier die falschen Personen. Eine Meinung können wir dazu aber natürlich haben :)
 
@FenFire:
Du, es gibt viele Möglichkeiten wie das sein kann. Wenn du z.B. einem Ami drauf ansprichst dass er mit schuld gewesen sei am Unfall weil er zu schnell gefahren ist und der aus der Einfahrt kam dadurch seine Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen konnte ist das Blasphemie für die. Die kennen solche Dinge gar nicht. Schau dir mal die "Bad Drivers of ..." Videos auf Youtube an. Da wird dir übel was die Fahrer als schlecht sehen und wie massiv die ihre eigenen Fehler übersehen. Oder letztens war da ein Fall mit nem Auto was vor einem LKW eingeschert ist, der Typ im LKW aber keinerlei Platz gemacht hat, ja sogar noch aufs Gas getreten ist, und dadurch ein Unfall stattgefunden hat. Die allermeisten (selbst Leute die selbst LKW Fahrer sind) haben gesagt das Auto wäre Schuld, obwohl es wunderbar in die Lücke reingepasst hat. Die haben da ein ganz anderes Rechtsverständnis.

DESWEGEN sage ich dass ich das erst mal selbst sehen will bevor ich es glaube.
 
@Freudian: Ok :)

Was aber genau bringt das, ausser dem Vergleich der persönlichen Meinung mit der Aussage von Google?

Denn wie Du schon sagst kann das Rechtsverständnis ein anderes sein.

Wenn also Google sagt "die anderen hatten Schuld", dann mag das aus ihrer Sicht - und vielleicht sogar aus Sicht der anderen Unfallbeteiligten und der amerikanischen Behörden - tatsächlich so sein, selbst wenn Du aus Deinem Verständnis heraus zu dem Schluss kommt, dass das Google-Auto Verursacher von Unfällen war. Und für Unfälle in den USA ist das dortige Verständnis relevanter als unser hiesiges, bzw. Dein persönliches.
 
@FenFire:
Das ist aus ihrer Sicht so. Wieso sollte ich denen das so abkaufen?
Die zeichnen jede Fahrt sicher auf. Also nichts wäre einfacher diese Unfälle zu zeigen. Sind ja auch angeblich nur ein paar.
Dadurch könnte man selbst es eben viel einfacher beurteilen. Aber ich sehe schon, wir sind 2 Grundverschiedene Leute. Du glaubst alles was dir vorgeworfen wird, während ich schon gelernt habe dies nicht zu tun.
 
@Freudian: Welchen meiner Aussagen entnimmst Du, ich würde "alles glauben was mir vorgeworfen werde"?
 
@LoD14: Selbst wenn das Google Auto es noch gerade so geschafft hätte, hätte der PKW dahinter es nicht mehr geschafft. Ergo wäre spätestens der zweite bei Rot gefahren. Und ob da der Fehler in der Genauigkeit des autonomen Autos liegt? ich weiß ja nicht!
 
Muss das Auto wirklick "gucken" wie der langweiligste Roboter der Welt? Die Kiste braucht dringend ein Facelift ;-)
 
@Dr. Alcome: Design sollte Google wirklich Leuten überlassen die was davon verstehen. Aber die meisten anderen Hersteller haben solche Leute ja auch nicht. ;)
 
@Dr. Alcome: Das Design ist bei so einem Forschungsprojekt ziemlich unwichtig.
 
@Dr. Alcome: Interessanter Aspekt - vor diesem Hintergrund würd ich zu einer solchen Karre, die ja offensichtlich kein Standardfahrzeug ist, auch tenziell einen größeren Sicherheitsbstand halten.
Man müsste jetzt die selbe Statistik nochmal machen, wenn das Auto sich von den "Standard-Fahrzeugen" nicht mehr unterschieden ließe. Manche Autofahrer werden schon aggressiv, wenn sich der Vordermann allzu "oberlehrerehaft" verhält. Das provoziert noch mehr Unfälle. Bei so einem Spielzeugauto macht man doch schon mal eine Ausnahme. ;-)
 
@hcs: Es ist nicht nur das Koala-Car von Google, sondern es gab auch umgerüstete zB. Prius und Lexus RX. Diese unterscheiden sich optisch nur durch den Sensor auf einem Dachgepäckträger von normalen Fahrzeugen.
 
@floerido: ok das wusste ich nicht, hab ich zu wenig verfolgt. Ich dachte diese Prius und Lexus wären die Streetview-Karren.
 
2,7 Millionen Kilometer mit 20 Fahrzeugen in 6 Jahren... Das macht mal gerade eine Fahrleistung von 22500 Kilometer/Jahr. Wenn dann jedes zweite Fahrzeug einen Unfall hatte hege ich doch Zweifel an der Unschuld, zumal sich ein Szenario offenbar siebenmal wiederholt hat. Rein rechtlich mag das ja klar sein, aber ich vermute da eher einem "Fehlverhalten" der autonomen Fahrzeuge, mit dem einfach kein Mensch rechnet.
 
@Vollbluthonk: Wenn du einem hinten drauf fährst, weil er etwas vor dir macht, mit dem du nicht rechnest, bist trotzdem du Schuld, weil du entweder nicht genügend Abstand hattest oder gepennt hast.
 
@dodnet: Nein, so ist es eben nicht. Kannst Du als Auffahrer beweisen, dass das abrupte Anhalten des Vorrausfahrenden keinen erkennbaren Grund hatte, trifft den Vorrausfahrenden mitunter eine Teilschuld. Gibt diverse Urteile darüber.
 
@iPeople: Da bin ich mal gespannt, wie du das beweisen möchtest ;)
 
@Wetter: Evtl Zeugen? Widersprüchliche Aussage des Vorausfahrenden? Dashcam (nein die sind nicht per se verboten, falls das jetzt wieder kommt)?

"Gibt diverse Urteile darüber." sagt aus, dass es schon gelungen sein muss.
 
@Vollbluthonk: Vielleicht steht das oben etwas missverständlich bzw. nicht klar genug: Das Projekt läuft seit sechs Jahren, was aber nicht bedeutet, dass von Tag 1 gleich 20 Autos unterwegs waren (und auch nicht sofort im öffentlichen Verkehr).
 
@Vollbluthonk: Naja... evtl. braucht das Auto größere Bremslichter...

ich meine mal gelesen zu haben (ein Google bericht), das man mit Autonomen Autos viel Sanfter Abbremsen KANN...

Sollte das umgesetzt sein, dann hält das Googlemobil ja auch gediegener an der Ampel an. D.h. hier fehlt es dann an Aufmerksamkeit des Hintermannes.
 
@baeri: naja es fehlt dem autonomen Fahrzeug auch die Schrecksekunde. Auch wenn gelbes Licht jetzt keinen echten Schrecken auslöst. ;-) Aber es ist Reaktionszeit. Ich glaube mich zu erinnern, dass der Notbremsassistent von Mercedes Anfangs auch so schnell reagierte, dass der Hintermann manchmal gar keine andere Chance mehr hatte als mit einer Notbremsung zu reagieren, was dann die Auffahrunfälle deutlich erhöhte (was natürlich auch einem nicht ausreichenden Sicherheitabstand geschuldet ist). Das wurde dann etwas entschärft.
 
@hcs: Und das führt dann dazu, dass in hunderten Jahren, wenn nur noch selbstfahrende Autos unterwegs sind, die immer noch verzögert bremsen und keiner versteht, warum ;D
 
@dodnet: das Problem ist dann mit mehr CPU-Leistung in den Griff zu kriegen. ;-) Sozusagen die Schreck-Nanosekunde
 
@dodnet: oder mit einem Octa-Core. Achtzylinder quasi ;)
 
@Vollbluthonk: Der Fehler vom Google Car ist, dass es nicht so sehr mit der Dummheit der menschen Rechnet, wie es ein Mensch tun würde. :-)
Lese dir mal den verlinkten Bericht durch, der ist ziemlich interessant.
Ein Problem war häufiger das geschnitten werden und genau da ist glaube ich ein wichtiger Punkt mit dem man in den USA rechnen muss. Die Versuchsfahrzeuge sind klar erkennbar. Wieso sollte da der Fahrer nicht mutwillig einen Unfall provoziert haben, mit der Hoffnung in einem Gerichtsprozess von Google fürstlich entschädigt zu werden?
 
Manchmal ist strikt nach Vorschrift aber eben auch nicht zuträglich für die Sicherheit im Straßenverkehr und so hätten u.U. kleinere Unfälle verhindert werden können auch wenn die schuld beim gegenüber liegt
 
@0711: ist kein Problem mehr sobald alle Fahrzeuge autonom sind ;)
 
@hezekiah: was auf absehbare zeit aber nicht sein wird und dementsprechend muss man sich mit den aktuellen Gegebenheiten auseinandersetzen
 
Die Überschrift erinnert an die Menschen die immer sagen sie fahren perfekt Auto und hatten noch nie einen Unfall. Ich kenne da so ein paar wo ich mir immer denke: Ja weil die anderen immer schnell genug reagiert haben :-)
 
@Paradise: Zur Perfektion gehört halt auch eine Portion Glück ;)
 
Tja, wenn ein Auto so fährt, wie es die STVO vorgibt.
Problem: so fährt keiner mehr. KEINER. Man rechnet wohl nicht mehr damit, dass ein Fahrzeug an einer roten Ampel tatsächlich stoppt und nicht bei Rot über die Kreuzung fährt.
Oder die Geschwindigkeit einhält.
Die Autofahrer von heute, also, die es heute beigebracht bekommen, sind doof. Ist so. Keine Ahnung mehr von physikalischen Gesetzen, weil die Autos von Heute kaum noch Physik spüren lassen. Die Autos haben Power, sind leise und lassen sich ganz einfach sehr schnell bewegen. Kaum noch zu spüren, wie schnell man eigentlich ist. Und so wird heute Auto gefahren. Man will immer der schnellste sein, immer vorne und immer links.
Die Ampel ist schon rot? Egal, mein Auto bringt mich easy rüber; auch wenn der Gegenverkehr schon anrollt.
130? Egal, ich fahre, was mein Auto hergibt. Und wenn ich zu schnell war, war mein Auto schuld; hätte es mir ja sagen/mitteilen können.
Mensch denkt nicht mehr. Er lässt fahren. Hier ist es so wie bei vielen anderen Dingen auch. Kreuzworträtsel? Nachdenken bringt nix, habe eine Taste, die die Lösung auf Wunsch ausfüllt.
Abstand halten? "Ey Alter, warum das!"
Die nächste Generation kann weder denken noch schreiben; nur noch die Tastatur bedienen. Und "nachlesen", was Google meint.
Schlimm. Wie groß oder klein wird das Gehirn des Menschen in 50 Jahren sein? Durch Nicht benutzen?
Ja, spätestens dann werden wir solche Fahrzeuge wie eben das von Google brauchen. Weil die einfach nur funktionieren und nicht nachdenken.
Meine Meinung? In Sachen Automobil in dieser extrem schnelllebigen Zeit; da bedarf es noch viel viel Zeit. Die Technik entwickelt sich viel zu schnell. Und wir versauen den Planeten Erde viel zu schnell, als dass sich die Natur darauf einstellen kann.

Gruß
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