14.5. ist Zahltag: Apple zahlt $2,7 Mrd. Dividende an Aktionäre aus

Bis morgen, 11. Mai, haben Apple Aktionäre Zeit, sich für die erhöhte Dividenden-Auszahlung zu legitimieren. Am 14. Mai wird der Konzern dann voraussichtlich 2,7 Mrd. US-Dollar Dividende auszahlen und damit einen neuen Rekord aufstellen. mehr... Apple, Börse, Aktie Bildquelle: Apple Apple, Börse, Aktie Apple, Börse, Aktie Apple

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Finanziert über Kredite. Die Aktionäre werden also in keinster Weise an Apples Gewinn beteiligt.
 
@TiKu: Das ist ja mal wieder so ein Steuertrick. Statt Geld zu verwenden das da ist, nimmt man lieber Kredite.
 
@TiKu: Neue Apple news, neuer negativer Kommentar von TiKu. Ich könnte den Kommentar mittlerweile sehr zuverlässig von einem Script verfassen lassen^^
 
@ger_brian: Das stimmt. Die Auszahlung nicht über Kredite zu finanzieren wäre auch extrem naiv.
 
@LastPlace: Es wäre nicht naiv, sondern unsinnig. Mit Naivität hat das überhaupt nichts zu tun.
 
@LostSoul: Soso, unser Wirtschaftssystem ist also so krank, dass es selbst für die reichsten unter uns unsinnig ist, Ausgaben mit vorhandenem Geld zu decken.
Welchen Sinn hat es dann für Apple überhaupt, Gewinn zu machen? Sie können die Gewinne nicht sinnvoll nutzen, also warum überhaupt Gewinn machen?
 
@TiKu: Falsch, sie können Geld nur nicht belieben zwischen verschiedenen Ländern transferieren. Dass dem so ist, ist nicht Apple zu verdanken, sondern dem Gesetzgeber. Apple arrangiert sich ausschließlich mit den gesetzlichen Regelungen, ebenso wie Microsoft, Google, Starbucks, Hugo Boss, Volkswagen, ...

Daher stellt sich auch die Frage, ob das das Wirtschaftssystem "krank" ist, nicht - eher müsste man die Frage über das Steuersystem stellen.
 
@LostSoul: Sie können schon, sie wollen nur nicht.
 
@TiKu: Wie sieht das eigentlich aus: Gehst du jährlich zum Finanzamt und sagst, dass du zwar Freigrenzen und Pauschalen nutzen könntest und es aus purer Lieber nicht machst? Gehst du zusätzlich hin und sagst, dass du gerne noch mal 5% mehr Steuern zahlst? Nicht? Ok, warum sollte es dann irgendjemand anderes tun?
 
@LostSoul: So falsch liegst du damit nicht. Ich mache nämlich keine Steuererklärung - u.a. weil ich von meinem Einkommen gut leben kann und ich es nicht nötig habe, den letzten Cent aus dem Staat rauszuquetschen. Der Staat tut schließlich auch einiges für mich, bspw. hat er mein Studium finanziert.
 
@TiKu: Und dennoch sagt der Staat freiwillig: "Du kannst unter bestimmten Voraussetzungen bestimmte Aufwendungen von deinem zu versteuernden Einkommen absetzen". Da muss sich der Steuerpflichtige nicht überlegen, ob das nun "fair" oder angemessen ist - das ist die Aufgabe des Gesetzgebers. Die Nutzung jener Spielräume sind also weder verwerflich, noch unmoralisch. Dies wäre nur dann der Fall, wenn du z.B. Einkünfte verschweigen würdest oder versuchen würdest weitere Aufwendungen geltend zu machen, die eigentlich nicht anrechenbar sind. Das ist hier aber alles nicht der Fall.
 
@TiKu: In DE muss man keine Steuererklärung machen wenn man nicht will? Ihr habts gut!
 
@gutenmorgen1: Richtig, man muss keine machen. Fängt man aber einmal damit an, muss man sie fortan immer machen.
 
@LostSoul: Ich sehe aber durchaus eine soziale Verantwortung - bei den bessergestellten Privatpersonen wie mir, und auch bei den Unternehmen wie Apple, die auf Geldbergen sitzen.
 
@TiKu: Sobald ich in IT das zweite mal umgezogen bin, wird die SE dummerweise zur Pflicht.
 
@TiKu: Was du zu überlesen scheinst oder nicht berücksichtigen willst: Diese soziale Verantwortung, vielmehr den individuellen Anteil, den jeder tragen soll, berechnet der Gesetzgeber. Das hat er getan. Und gesagt: Es reicht, wenn du mindestens X Euro bzw. Y % deines zu versteuernden Einkommen versteuerst. Mehr hat nichts mit sozialer Verantwortung zu tun. Ebenso wenig, wie es "sozialer" ist, bei einem Parkticket 30 Euro statt der im Bescheid genannten 15 Euro zu bezahlen.
 
@LostSoul: Ich wurde nicht gefragt was freiwillig zu machen. Ich MUßTE die Steuererklärung fristgerecht machen. Insofern stimmt Dein Beispiel leider nicht!
 
@LostSoul: Steuervermeidung ist nicht sozial.
 
@Kiebitz: Nein, insofern hat TiKu durchaus recht: Es gibt eine soziale Verpflichtung eines jeden einzelnen, sich der Gemeinschaft ggü. solidarisch zu verhalten. So wie der Staat dir Leistungen und Angebote zur Verfügung stellt, so erwartet er unter bestimmten Voraussetzungen eine Gegenleistung von dir. Um diese angemessen berücksichtigen zu können, ist unter bestimmten Voraussetzungen eben die Abgabe der Steuerklärung notwendig. Sofern du zur Abgabe verpflichtet bist, hat das seine Gründe.
 
@TiKu: Wir drehen uns im Kreis. Insofern beende ich das an dieser Stelle. Deine Ansicht sei dir belassen.
 
@LostSoul: Aha! Und aufgrund dieser Logik brauche ich ja dann für Nichts und Niemandem z.B. eine Spende zu geben. Denn meine soziale Verantwortung habe ich ja mit den Steuern Genüge getan. Mehr hat also nichts mit sozialer Verantwortung zu tun. Armselige Ansicht!
 
@Kiebitz: Öhm, richtig?! Natürlich kannst du nicht gezwungen werden, eine Spende zahlen zu müssen - allerdings vermengst du hier auch beliebig zwei Dinge miteinander: Deine Verpflichtung der Gemeinschaft eines Staates gegenüber und die Möglichkeit(!) freiwillig Engagement zu zeigen. Übrigens, der Gesetzgeber sieht das sogar genau so und bietet die die Möglichkeit Spenden an bestimmte, nämlich der Allgemeinheit dienlicher Vereinigungen, steuerlich berücksichtigen zu lassen - er erkennt somit dieses zusätzliche Engagement an. Es ist aber ein Unterschied, ob und in welchem Umfang zu dieses Engagement leistest oder ob du dieses Engagement zwangsweise leistet. Überdies kannst du diese zusätzlichen Leistungen sogar noch zielgerichtet einsetzen. Oder anders und vereinfachtend gesagt: Pauschal zuviel gezahlte Steuern, führen zu Aktionen wie BER, der Elbphilharomonie etc. - hätte man seinen Steueraufwand im gesetzlichen Rahmen minimiert, hätte man jenen Differenzbetrag nach Belieben an hungernde Kinder, Aidskranke, die Krebshilfe oder was auch immer spenden können. Aber gut, wenn du lieber einen stillstehenden Flughafen magst... ;-)
 
@LostSoul: Nun mal bitte mit etwas weniger Belehrung! Was Du alles schreibst ist mir durchaus bekannt. Und ich vermenge auch nichts! Du schriebst wortwörtlich "... Es reicht, wenn du mindestens X Euro bzw. Y % deines zu versteuernden Einkommen versteuerst. MEHR HAT NICHTS MIT SOZIALER VERANTWORTUNG ZU TUN...". Ich wollte Dich damit eigentlich nur darauf hinweisen, dass es ein Mehr geben kann bzw. dass man mehr tun kann als nur Steuern zu zahlen.
 
@Kiebitz: Bitte beachten den Kontext. Die Diskussion entspann sich um die sozialer Verantwortung ggü. dem Gemeinwesen in Form des Staates. Insofern vermengst du durchaus.
 
@LostSoul: Auch für das Gemeinwesen kann man spenden, nennt sich dann „freiwillige Geldleistung“ : http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/buerger-spenden-an-schaeuble-zur-tilgung-der-schulden-a-849417.html

ODER: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/spendenkonten-almosen-fuer-deutschland-11609077.html

UND selbstverständlich kann man auch dem Staat freiwillige Geldleistungen, sogar zweckgebunden, zukommen lassen. Z.B. für einen Spielplatz in einer Gemeinde oder so. Oder auch geldwerte Sachleistungen, z.B. für eine Gemeidebibliothek Medien oder einer staalichen Kita Spielzeug usw. Das Thema soziale Verantwortung ggü. dem Gemeinwesen in Form des Staates erschöpft sich (eben) nicht mit der Steuerzahlung. Nur mal so nebenbei!

Aber lassen wir es. Ist ja auch kein sooo wichtiges Thema.
 
@Kiebitz: Es ist ein wenig müßig, die Diskussion auf dieser Ebene zu führen, wenn dir der Unterschied durchaus klar ist, du aber nach Belieben auf deinem Standpunkt beharren willst, dass das doch "eine Suppe" ist und man nicht zwischen dem staatlichen Gemeinwesen und dem "allgemeinen" Gemeinwesen unterscheiden will.

Die von dir genannten Links untermauern diese Haltung leider auch noch vollständig - solltest du hingegen ernsthaft nicht zwischen diesen Aktionen und der Notwendigkeit und Zielrichtung der allgemeinen Steuererhebung differenzieren können, tut es mir leid.

Der vorletzte Absatz untermauert hingegen nur noch das, was ich oben schon geschrieben habe: Ich habe nämlich nicht gesagt, dass du dem Staat nichts spenden darfst oder kannst. Wie du oben nachlesen kannst, ging es um die Frage, ob und in welchem Umfang Steuerhebung angemessen ist und ob es "sozial" ist, freiwillig mehr zu zahlen, als man muss. Wenn du zielgerichtet dem Staat etwas spendest, hat das *überhaupt* *nichts* mit der Abgabe in Form von Steuern zu tun. Und damit auch nichts mit dieser Diskussion. Die Spendendiskussion ist ein ganz anderes Thema - und so lange du das vermengst, bin ich dann erst mal weg. ;)
 
@LostSoul:
"Falsch, sie können Geld nur nicht belieben zwischen verschiedenen Ländern transferieren. Dass dem so ist, ist nicht Apple zu verdanken, sondern dem Gesetzgeber."

Und Du diskutierst hier über Naivität? ;-)
Beschäftige Dich mal mit Lobbyismus. Besonders in den USA! ;-)
 
@OPKosh: Ja, ein wahrlich funktionierendes Beispiel für Lobbyismus - denn die Lobbyisten haben natürlich gar kein Interesse, dass das Geld in die USA transferiert werden kann... Öhm, Moment! Doch! Das haben sie! Verdammt, klappt doch nicht immer so mit dem Lobbyismus, hm?
Sorry, man kann über Lobbyismus denken was man will, aber es hier als Beispiel zu nennen, kann man wohl im Neusprech einfach nur "Fail" nennen.
 
@gutenmorgen1: Das ist falsch!!! Es kommt darauf, welche Einkünfte vorhanden sind usw. . Siehe hier: http://www.vlh.de/wissen-service/infografiken/wer-muss-eigentlich-eine-steuererklaerung-abgeben.html
 
@TiKu: "u.a. weil ich von meinem Einkommen gut leben kann und ich es nicht nötig habe" nix für ungut aber einen noch größeren scheiss kannst nicht verzapfen oder ? Schwachsinn pur ...
 
@Greengoose: Du bist BWLer, oder?
 
@Lecter: IT steht in meinem Beitrag nicht für Informationstechnologie sondern ganz klassisch für Italien. Insofern bringt mir ein Link mit .de-Endung nicht viel.
 
@LostSoul (re:21): Dann mal tschüß! Trotzdem: Die bei meinem Text (re:20) genannten Beispiele sind ganz klar, um es in Deinen Worten auszudrücken, Spenden / freiwillige Zahlungen an das "... Gemeinwesen in Form des Staates..."!

Außerdem könntest Du ja bei Deiner Steuererklärung jene Angaben unterlassen bzw. nicht benennen, die Dir eine Vergünstigung erbringen könnten: Z.B. Fahrten zur Arbeit, Werbungskosten, Arbeitsmittel usw. usw. usw.! Dadurch zahlst Du ja dann wohl mehr Steuern bzw. bekommst weniger / nichts erstattet. Ergo hast Du dem Staat Steuern "gespendet, geschenkt, überlassen" oder wie auch immer genannt. Und auch damit würdest Du dem "...Gemeinwesen in Form des Staates..." freiwillig Gutes tun! Verboten ist das nicht und der Staat muß auch nicht erzwingen, dass der Steuerpflichtige Angaben macht die zu seinem Vorteil als Steuerpflichtiger sind.

Übrigens, sehr viele Steuerpflichtige (die meisten Arbeitnehmer sind nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet) geben keine Steuererklärung ab obwohl es sich für viele davon lohnen könnte, weil oft und in der Regel eine Steuererstattung gegeben wäre. Auch diese "spenden, schenken, überlassen" oder wie auch immer genannt, dem "...Gemeinwesen in Form des Staates..." ihre Steuern. Wohlgemerkt STEUERN für das GEMEINWESEN IN FORM DES STAATES!

UND damit wären wir ja schon fast wieder am Anfang bei [re:5] TiKu: "... Ich mache nämlich keine Steuererklärung - u.a. weil ich von meinem Einkommen gut leben kann und ich es nicht nötig habe, den letzten Cent aus dem Staat rauszuquetschen..."!

Aber da Du ja absolut nicht verstehen willst, dass man dem Staat bewußt mehr Steuern überlassen kann als man es sein müßte, benutze ich mal Deine Worte: "...bin ich dann erst mal weg. ;)..."!
 
@TiKu: Ach TiKu - hast wohl keine Apple Aktien.
Ich freu mich....
 
@LastFrontier: und im Behälter oberhalb seines Halses herrscht anscheinend auch gähnende leere :)
 
Das heisst wenn ich jetzt noch kaufe und bis dahin halte, krieg ich auch Dividende oder?
 
@Amiland2002: Nicht unbedingt, gibt meine ich einen Stichtag bis wann man im Besitz von deren Aktien sein musste. Möglich das das schon zu einem Quartalsende der Fall war. Allerdings schütten die amerikanischen Konzerne vier mal im Jahr eine Dividende aus, also lange müsstest du so gesehen nicht warten. Berücksichtigen musst du dann auch noch, ob der Broker Gebühren verlangt und wie hoch diese im Verhältnis zum Dividendengewinn stehen.
 
@Amiland2002: Würde mich auch mal interessieren, wie da die Zeiten sind...habe nämlich welche und würde mich da freuen...schauen wir mal...
 
@Amiland2002: Du willst also rund 128$ für 40cent ausgeben?
 
ja, genau! Eine Hand voll Leute bekommen 2 Mrd. Der Rest, den Rest...
 
@notme: Wenn diese Hand voll Leute soviele Aktien besitzen, dass ihnen Anteile in Höhe von 2 Mrd zustehen, ist das wohl normal, oder?
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