Campus-Baupläne: Mountain View lässt Google eiskalt im Regen stehen

Der Suchmaschinenkonzern Google mag zwar im Internet zu den dominierenden Faktoren gehören, das heißt aber noch lange nicht, dass das Unternehmen auch in seinem Heimatort nach belieben agieren kann. Das musste man nun feststellen, als der Stadtrat im ... mehr... Google Maps, Google Inc., Google Campus Bildquelle: Google Maps Google Maps, Google Inc., Google Campus Google Maps, Google Inc., Google Campus Google Maps

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Soll Google halt nach München ziehen.
 
@Gordon Stens: wo hin auch immer. Wenn die Stadt das nicht möchte das Google noch dort sitzt sollte es für Google doch gar kein Problem sein einen neuen Ort zu finden. in 3 Jahren sind Sie weg und die Stadt ist von LinkedIn abhängig dann haben Sie viel gewonnen und Google kann bauen wie Sie möchten von Grund auf.
 
keine Ahnung, wie man solch ein "wichtiges" Gebäudekomplex, so nah am Wasser bauen kann. Da muss der Meeresspiegel ja nicht mal nen Meter steigen... Naja vielleicht bauen sie ja auf Stelzen, mit denen man die Gebäude dann anheben kann, wenn es so weit sein sollte.
 
@b.marco: Google ist dann schon lange wieder weg. Aber Microsoft hat dann gerade erst mit dem Bauen angefangen...
 
@Niccolo Machiavelli: Mensch, dass gerade DU auch der Meinung bist, dass Microsoft auf lange Sicht bestehen wird - im Gegensatz zu diesen neumodischen Datenhändlern - hätte ich ja jetzt nicht wirklich vermutet... ^^
 
Wenn man mal bedenkt, was die Unternehmen hinter ihren ganzen Campus Konzepten im Sinn habe, da kann man dies nur dankend ablehnen. Dieses heuchlerische Natur-Firma-Freizeit Konzept nervt.
 
@Krucki: ich weiß ja nicht wie das in Amerika so ist... aber ich geh mal stark davon aus, das ein großteil einfach Staatlich Finanziert wird und der andere Teil (der mehrkosten) als Promotion oder Marketing ausgaben deklariert werden...

<- immerhin gibt es viele Leute die sagen, für BIO zahl ich gerne etwas mehr... evtl. bekommt den Ruf auch Google, das die einfach etwas BIO sind...
 
@baeri: Siehe weiter unten worauf ich abziele.
 
@Krucki: Mir ist nicht ganz klar, aus welchem Grund du das Konzept aufgrund dessen ein Unternehmen den Firmensitz baut, aus der Sicht des Kunden beurteilst. Bei einer Firma wie Google dürfte tatsächlich im Vordergrund stehen, dass sich die Mitarbeiter wohl fühlen. Ich persönlich würde lieber irgendwo arbeiten, wo ich viel Natur, Wasser und frische Luft um mich habe als in einem 0815 Plattenbau wo ich in jedem Raum die Marke des dortigen Druckers am Tonergeruch erkenne.
 
@gutenmorgen1: Eben das steht nicht im Vordergrund. Kein Unternehmen macht etwas weil es sozial verantwortungsbewusst denkt, sondern weil ein bestimmter Hintergedanke existiert. Das Campus Konzept ist doch nichts anderes wie die Fabrik-Dörfer in China, nur auf einer andere Gehaltsebene. Der Mitarbeiter ist den Großteil des Tages auf dem Campus, dank zahlreicher Freizeitangebot auch eben in der "Freizeit". Er ist somit viel schneller greifbar, ein extra Meeting hier, ein extra Anruf dort. Letztendlich arbeiten dann die Mitarbeiter unbewusst mehr, als wenn sie nach getaner Arbeit heim fahren und Firma eben Firma sein lassen.
 
@Krucki: Sozusagen ein Goolag?
 
@klein-m: Ein Wortspiel der allergemeinsten Sorte. ^.^
 
@Krucki: Kommt darauf an... Verbringst du deine Freizeit bei Google oder mit Google? Mit einem / mehreren Arbeitskollegen beim joggen über die Arbeit und anstehende Problem quatschen ist mit Sicherheit entspanter, als beim joggen zu telefonieren. Neben dem immer erreichbar sein, sollte man auch den psychologischen Aspekt nicht vergessen.... Motivation - Ausgeglichenheit Teambindung Einheitsgefühl (Ich bin ein Teil von Google und nicht bei Arbeitgeber X)... Viele Leute ziehen dort auch hin und kennen niemanden... Ich finde das ganze System dort ist für Mitarbeiter und Arbeitgeber eine Win-Win Situation
 
@Mangoral: Wie wäre es wenn ich beim Joggen einfach einen freien Kopf haben kann, ohne rund um die Uhr gedanklich bei der Arbeit sein zu "müssen"? Joggen mache ich in der Freizeit und Freizeit sollte klar abgegrenzt vom Berufsleben sein.
 
@Krucki: Und wo ist jetzt dein Problem? Arbeitest du lieber in einem tristen Büro in einem 0815 Beton-Kasten damit du schön 8-17 Uhr machen kannst?

Also ich für meinen Teil sehe das genauso wie Mangoral, typische Win-Win Situation. Für mich als Arbeitnehmer deutlich angenehmeres Arbeitsumfeld, deutlich entspannter und für den Arbeitgeber halt im Endeffekt mehr Stunden. Da die Stunden allerdings deutlich entspannter sind habe ich lieber 50h+ in der Woche auf dem Google Campus als exakt 40h in dem Betonbunker...
 
@Draco2007: Da bevorzuge ich doch Homeoffice :)
 
@Draco2007: Also, ich habe lieber 10 mehr von meinem Leben...
 
@Draco2007: Nur weil ich ein klar zeitlich geregeltes Arbeitsleben, getrennt von der Freizeit bevorzuge, muss das Büro nicht ein Betonbunker sein. Es gibt wohl auch noch was zwischen Schwarz und Weiß. Bürodesign und Freizeitangebote um Mitarbeiter in Abrufbereitschaft zu halten sind ja 2 Paar Schuhe.
 
@Draco2007: Ich sehe die Gefahr, dass durch solche Konzepte privates und berufliches zu sehr verschmilzt..
 
@ConiKost: Und das ist inwiefern ein Problem, wenn man seine Arbeit "liebt" und sich am Arbeitsplatz wohlfühlt?
 
@Krucki: Kann sein, muss aber nicht sein. Ich denke, dass Google auch einfach das Ziel von produktiveren Mitarbeitern verfolgt. Ein Mitarbeiter, dem es gut geht, der sich auf seiner Arbeit wohl fühlt, leistet mehr als ein Gefangener im angesprochenen Betonbunker, der an der kurzen Leine gehalten wird. Ich denke, das ist Googles Hauptkonzept und nicht das "immer auf Abruf sein".
 
@Shiranai: Wäre zwar lobenswert, ich bin aber da etwas skeptisch. Vor allem nach solchen Berichten: "Er beklagt, dass Apple das Privatleben der Angestellten nicht respektieren würde. Weder Krankheit noch Unfälle oder Hochzeiten würden Apple davon abhalten, die Mitarbeiter zum Arbeiten zu zwingen. Farrell beklagt etwa, dass er einen negativen Eintrag in seiner Personalakte für eine verpasste Geschäftsreise erhalten habe, weil seine schwangere Frau einen Unfall hatte und ins Krankenhaus musste, und er sie nicht allein lassen wollte.

Als er kürzlich wegen einer Krankheit kurzzeitig selbst ins Krankenhaus musste, bekam er von Apple keine Genesungswünsche, sondern Arbeit ins Krankenbett geschickt. Per E-Mail habe er eine Präsentation gesendet bekommen, die er ganz dringend vervollständigen sollte. Selbst am Morgen seiner Hochzeit sei er telefonisch und per E-Mail belästigt worden - so seine Worte. Er sollte einen Bericht an Apple schicken, den ein anderer Mitarbeiter verloren habe."

http://www.golem.de/news/apple-ex-mitarbeiter-beklagt-schlechte-arbeitsbedingungen-1504-113424.html
 
Ich kanns verstehen, das ist ja noch hässlicher als das Apple-Raumschiff. In 20 Jahren kann man das alles nicht mehr sehen, wie die "Zeig nackten Beton und Lüftungsrohre"-Bauten, die man in den 70igern cool fand.
 
Tja, Google. "Coitus disruptus" funktioniert im Zweifelsfall in beide Richtungen...
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