Microsoft bestätigt Übernahme von Surface Pen-Hersteller N-trig

Der Digitizer-Spezialist N-trig gehört jetzt offiziell zu Microsoft. Die Gerüchte aus dem Februar haben sich damit bestätigt - das israelische Startup wurde aufgekauft. mehr... Stylus, N-Trig, Toshiba Encore 2 Write 8, Toshiba Encore 2 Write 10, Toshiba Encore 2 Write Bildquelle: Toshiba Stylus, N-Trig, Toshiba Encore 2 Write 8, Toshiba Encore 2 Write 10, Toshiba Encore 2 Write Stylus, N-Trig, Toshiba Encore 2 Write 8, Toshiba Encore 2 Write 10, Toshiba Encore 2 Write Toshiba

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Würde mich freuen, wenn es mal mehrere als nur diesen einen Stift für mein SP3 geben würde. Alternativen kosten gut und gerne 150 Euro und die einzige günstige Alternative, die ich mir aus Amerika mitbringen ließ (HTC) taugt mir nicht.
Jetzt wo N-Trig nur noch einem Hersteller gehört, wird es wohl bei diesem einen bleiben.
Was mir nicht gefällt? Als Linkshänder halte ich den Stift leider etwas unnatürlich und es passiert leider nicht selten, dass ich versehentlich auf die wirklich sehr weit rausstehende Knopfleiste an der Seite gerate.
 
@nayooti: Kannst du mal erklären, wieso du den Stift unnatürlich hältst? Er ist ja symmetrisch aufgebaut, daher würde ich eigentlich vermuten, dass es keine Unterschiede für Rechts- und Linkshänder gibt... Als Rechtshändler habe ich leider keinen direkten Einblick in die Sachlage ;).
 
@danieltapoka: Unser Schriftsystem ist auf das Schreiben mit der rechten Hand ausgelegt. Deshalb hat jeder Linkshänder seine eigene Technik diese Benachteiligung zu kompensieren, weil es oft in der Schule nicht richtig gelernt wird. Der Stift wird also oft verkrampft gehalten, gespiegeltes Halten durch die Symmetrie funktioniert z.B. nicht.
 
@floerido: Ich habe nie verstanden wo da das Problem liegt. Ich schreibe und zeichne mit der linken Hand nur wenig langsamer als mit der rechten, obwohl ich mit der in meinem Leben nur sehr selten (wenn der rechte Arm oder die rechte Hand verletzt war) geschrieben und nie irgendwelche Grundschul-Schwungübungen gemacht habe. Würden die Stifte und die Schreibrichtung für die Tablet-Convertibles, die ich seit 10 Jahren benutze, nur für Linkshänder taugen, würde ich einfach mit der linken Hand schreiben. Manche Leute machen eine ganze Religion daraus Linkshänder zu sein als wäre es völlig unmöglich mit links zu schreiben wenn man es mit rechts gelernt hat und umgekehrt. Ich halte das für völligen Unsinn oder möglicherweise für eine Methode Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Als ich als Student in den Semesterferien in einem Computerladen in Kundendienst gearbeitet habe, hatte ich da auch ein paar "linkshändige" Kunden, die hochentzückt zu sein schienen als ich ihre links von der Tastatur liegende Maus griff und einfach damit arbeitete. "Oh, sie sind ja Linkshänder! Wie kommen sie in dem Beruf denn mit den vielen für Rechtshänder eingestellten Mäusen zurecht? Stellen sie die dann vorher in Windows um?" und solche Sprüche kriegte ich da hören.

Wenn Linkshänder benachteiligt sind, dann deshalb, weil sie sich selbst benachteiligen indem sie sich weigern eine Schrift die Rechtshändern entgegenkommt eben unverkrampft wie diese mit Rechts zu schreiben. Ich habe auch "rechtshändige" Studien- und Arbeitskollegen gehabt, die sich beim SMD-Löten in engen Geräten einen abgebrochen haben um bloss den Lötkolben nicht in die andere Hand nehmen zu müssen. Dabei ist es gerade beim Löten völlig egal, da man ohnehin mit beiden Händen präzise arbeiten muss und sich, wenn ein Bauteil verruscht, meistens noch eine dritte Hand wünschen würde. Ich würde mal behaupten, dass Leute, die nicht mit beiden Händen schreiben und zeichnen können, das einfach nie ernsthaft versucht haben. Ich habe jedenfalls keine bevorzugte Hand. Wenn eine ausfällt kann ich alles auch mit der anderen. Bei meinen Fun- und Extremsporthobbys ist das auch nötig, weil es eben schon einmal vorkommt, das eine Hand bzw. ein Arm mal für einige Wochen ausfällt.

Ich möchte mal gerne wissen, wie die angeblich reinen Rechts- bzw. Linkshänder sich mit einer Schere die Fingernägeln an beiden Händen schneiden? Rufen die dann jemanden, der das an ihrer "stärkeren" Hand macht, weil sie Angst haben sich mit ihrer "schwächeren" Hand etwas abzuschneiden oder geht das da auf einmal?
 
@danieltapoka: Als Linkshänder musst Du immer darauf achten, dass Du die frische Tinte nicht verwischst und deshalb entwickelt jeder Linkshänder in der Schule seine eigene Technik. Musst mal darauf achten. Einige halten beim Schreiben das Blatt fast verkehrt herum, andere schreiben quasi von oben, wobei der Stift in einer eher unnatürlichen "Kralle" gehalten wird.

Egal wie, für uns Linkshänder sind Tablets mit eingebauten Digitizer im Prinzip ein Segen. Oft genug aber sind die Programme nicht Linkshänder-freundlich. Z.B. wäre es gut, wenn man bei OneNote die Leiste an den rechten Rand schieben könnte (ich glaube bei der Metro-Version geht das, die verwende ich aber nicht).

Dass beim SP3 der Windows-Knopf rechts ist (Linkshänder-freundlich) ist wohl eher ein undurchdachter Zufall. Ein solcher Knopf gehört nach oben oder an den Rand.
 
@nayooti: Wenn man bedenkt, dass früher bei Windows Mobile ein Linkshänder-Modus integriert war. Durch die Fehlerkorrektur für Rechtshänder erschweren manche aktuellen Systeme dem Linkshänder sogar die Nutzung.
 
das tolle an der N-Trig Technologie ist die gute Genauigkeit an den Rändern. Bei Wacom besteht immernoch diese Krankheit selbst bei den Teuersten Modellen wird der Stift zu den Rändern hin ungenau und zittrig
 
@johndenver: definiere mal bitte ungenau und zittrig. Weder beim 24er noch beim 27er Cintiq habe ich mit zittrig ein Problem, den kleinen Versatz durch das Display ist gewöhnungssache. Touch kann man auch getrost bei Wacom weglassen, ansonsten fällt mir gerade nichts negatives ein.
 
Ich arbeit seit über 10 Jahren mit Tablets mit induktiven Wacom-Displays und habe damit noch nie Probleme gehabt. Einige der neueren Modelle meines bevorzugten Herstellers scheinen da ein Problem zu haben, aber die sind für mich ohnehin uninteressant, da sie schmale 16:9-Displays mit weniger Fläche als die älteren 4:3 Tablets haben und ich sie deshalb nicht gebrauchen kann.

Auch meine 21"-Wacom-Pendisplays an meinen Workstations funktionieren seit Jahren problemlos. Möglicherweise komme ich aber auch schon aus Sorge um die Stiftspitze nicht so wirklich häufig beim Zeichnen nah an den Rand. Wäre dumm, wenn die am Rand einen Kratzer abbekommt und dann beim Zeichnen das Display zerkratzt.

Was mich eher stören würde, wären die 3 Batterien im N-Trig-Pen von denen 2 auch noch teure Knopfzellen sind und die dritte eine AAA-Batterie. Das macht den Stift nicht nur ziemlich schwer und dick, sondern erhöht auch den Wartungsaufwand bzw. die Ausfallrate im Betrieb, da man neben dem Notebook-Akku auch noch auf den Ladestatus dieser Batteriesammlung im Stift achten muss, während der Wacom-Pen komplett ohne Batterien auskommt und daher immer so lange arbeitet, wie der Akku des Tablets durchhält.

Beim "Hovern" über dem Display plus Hin- und Herbewegen des Stiftes zeigt der Positionsanzeiger auf dem Surface 3 gegenüber der tatsächlichen Stiftposition beim N-Trig-Pen zudem eine deutliche Verzögerung, wo der Wacom-Stift auf meinen Tablets und dem 21"-Pendisplay selbst bei sehr schnellen Hin- und Herbewegungen kaum ein Delay erkennen lässt.

Vor die wahl gestellt, würde ich mich daher immer für ein Wacom-Pendisplay entscheiden. Die besten Konstruktionen sind die, die trotz voller Funktionalität vom Konzept her eher simpel gehalten sind und daher wenig Wartung benötigen. Beim N-Trig Stylus mit drei Batterien und BlueTooth-Sender im Stift kann man von wartungsarmer Simplizität wohl nicht reden.

Ich würde daher eher ein Surface 2 kaufen. Da es aber keine wirkliche Freude ist ein Surface-Tablet mit der Tastatur davor in Flugzeug, Bus und Bahn auf den Oberschenkeln zu nutzen, bleibe ich letztendlich wohl doch lieber bei meinen alten Tablet-Convertibles.
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